Manduchai – Die letzte Kriegerkönigin
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Description
Asien im 15. Jahrhundert: In einer Zeit der Männer greifen zwei Frauen nach der Macht.
Die Geschichte Chinas und der Mongolei wurde durch sie geprägt: Manduchai, Königin der Mongolen, Wan, die wahre Herrscherin auf dem Drachenthron.
Sie sind die mächtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit - zu einem hohen Preis:
Manduchai muss sich gegen ungeheure Widerstände bis an die Spitze der Mongolenheere kämpfen. Ihr gefährlichster Rivale dabei ist ausgerechnet ihre große Liebe. Doch es gelingt ihr, und sie kann das Volk Dschingis Khans noch einmal zur alten Größe führen.
Wan war zunächst die Kinderfrau des chinesischen Kaisers, dann seine Geliebte, ehe sie in den Rang der kaiserlichen Konkubine aufstieg und zur wahren Herrscherin Chinas wurde. Trotzdem musste sie tagtäglich um die Gunst des Kaisers gegen Eunuchen, Minister, Kriegsherren und junge schöne Rivalinnen kämpfen. Doch erst in Manduchai erkennt sie die ebenbürtige Gegnerin, die ihr gerade geformtes Reich gefährdet. So gibt sie den Neubau der total verfallenen großen Mauer in Auftrag.
Als sich die Frauen nach Jahren der Intrigen und Kriege, nach Jahren des Mordens gegenüberstehen, wissen sie, dass es in ihren Händen liegt, ob das Töten weitergeht ...
Book Information
Author Description
Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, gewann bereits mit 18 Jahren ihre ersten Literaturpreise. Sie studierte in München Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft und promovierte über Aspekte von Feuchtwangers Auseinandersetzung mit dem Thema Macht. 1992 gründete sie die Kinderhilfsorganisation "Brot und Bücher e.V", um sich so aktiv für eine humanere Welt einzusetzen (mehr Informationen: www.brotundbuecher.de). Tanja Kinkels Romane wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt; sie spannen den Bogen von der Gründung Roms bis zum Amerika des 21. Jahrhunderts. Zu ihren bekanntesten Werken gehören "Die Löwin von Aquitanien" (1991), "Die Puppenspieler" (1993), "Mondlaub" (1995), "Die Schatten von La Rochelle" (1996), "Die Söhne der Wölfin" (2000), "Götterdämmerung" (2003), „Venuswurf“ (2006), „Säulen der Ewigkeit“ (2008) und "Im Schatten der Königin" (2010), "Das Spiel der Nachtigall" (2011), "Verführung" (2013) und "Manduchai - Die letzte Kriegerkönigin" (2014).
Posts
Manduchai wird 1448 in der Mongolei als Tochter eines einflussreichen, aber besonnenen Mannes geboren. So wird ihr Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein schon in die Wiege gelegt. Ihre engste Bezugsperson ist neben ihren Eltern der chinesische Eunuch Ma Jing, der von ihrem Vater in einer Schlacht gefangen genommen, verschont und mit der Betreuung seiner Tochter beauftragt wurde. Wie alle Mongolinnen lernt Manduchai auch den Umgang mit Waffen. Schon als Kind gelangt sie einmal in die Verbotene Stadt, wo die Erzieherin des Kaisersohnes Wan alles versucht, um dafür zu sorgen, dass ihr Schützling und nicht der Sohn des Thronrivalen der nächste Kaiser wird. Als Manduchai 16 ist, wird sie mit dem Khan verheiratet. Dieser ist jedoch einigermaßen machtlos und Manduchai muss bald feststellen, dass mit ihm kaum eine Chance besteht, die Mongolen erneut wie unter Dschingis zu einen. Wird sie ihren Einfluss trotzdem geltend machen können? Wird es wieder Krieg mit den Chinesen geben und kann Manduchai Ma Jing wirklich trauen? Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da mich das Thema sehr interessiert, auch wenn bei einem historischen Roman, der in einer uns so fremden Kultur angesiedelt ist, immer die Gefahr besteht, dass man nicht recht in das Geschehen abtauchen kann. Doch Tanja Kinkel gelingt es mühelos, den Leser in die mongolische Steppe und die Verbotene Stadt hineinzuversetzen – ich war von Anfang an gefesselt. Die beiden Protagonistinnen, Manduchai und die kaiserliche Erzieherin und spätere Konkubine Wan, haben viele Gemeinsamkeiten, ganz abgesehen davon, dass sie beide starke Frauenfiguren sind. Es gibt eine Diskussion darüber, ob Manduchai machtbesessen oder selbstlos ist. Ich würde sie nicht mit den Worten “machtbesessen” oder “machthungrig” beschreiben, sie ist vielmehr ein “natural leader”, eine geborene Anführerin, die sich dessen absolut bewusst ist und es als ihre Pflicht sieht, ihr Volk zu einen. Und ja, dabei ist sie selbstlos, in einem Maße, wie ich es denke ich nicht sein könnte, und von ihrem Vater hat sie gelernt, besonnen zu handeln. Daher ist sie auch eine sympathische Hauptfigur, ja, sie will die Macht, aber aus den richtigen Motiven. Wan wiederum ist für mich mehr eine “Überlebende”, sie sichert die Zukunft ihres Schützlings und damit ihre eigene, wodurch auch sie in eine Machtposition katapultiert wird, die sie dann freilich auch nicht mehr hergeben möchte. Es gibt weitere Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Frauen, die sich aber erst im Laufe des Romans erschließen, sodass ich nicht vorweggreifen möchte. Kaum hatte ich das Buch beendet, war ich auch schon bei Wikipedia. Ich habe es schon einmal gesagt, ich halte es für eine Auszeichnung für eine Autorin historischer Romane, wenn der Leser nach der Lektüre gleich weiterrecherchieren möchte. Das ist hier definitiv so, Tanja Kinkel hat wieder einmal einen unterhaltsamen, aber kitsch- und klischeefreien historischen Roman vorgelegt, den ich wärmstens weiterempfehlen kann.
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Asien im 15. Jahrhundert: In einer Zeit der Männer greifen zwei Frauen nach der Macht.
Die Geschichte Chinas und der Mongolei wurde durch sie geprägt: Manduchai, Königin der Mongolen, Wan, die wahre Herrscherin auf dem Drachenthron.
Sie sind die mächtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit - zu einem hohen Preis:
Manduchai muss sich gegen ungeheure Widerstände bis an die Spitze der Mongolenheere kämpfen. Ihr gefährlichster Rivale dabei ist ausgerechnet ihre große Liebe. Doch es gelingt ihr, und sie kann das Volk Dschingis Khans noch einmal zur alten Größe führen.
Wan war zunächst die Kinderfrau des chinesischen Kaisers, dann seine Geliebte, ehe sie in den Rang der kaiserlichen Konkubine aufstieg und zur wahren Herrscherin Chinas wurde. Trotzdem musste sie tagtäglich um die Gunst des Kaisers gegen Eunuchen, Minister, Kriegsherren und junge schöne Rivalinnen kämpfen. Doch erst in Manduchai erkennt sie die ebenbürtige Gegnerin, die ihr gerade geformtes Reich gefährdet. So gibt sie den Neubau der total verfallenen großen Mauer in Auftrag.
Als sich die Frauen nach Jahren der Intrigen und Kriege, nach Jahren des Mordens gegenüberstehen, wissen sie, dass es in ihren Händen liegt, ob das Töten weitergeht ...
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Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, gewann bereits mit 18 Jahren ihre ersten Literaturpreise. Sie studierte in München Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft und promovierte über Aspekte von Feuchtwangers Auseinandersetzung mit dem Thema Macht. 1992 gründete sie die Kinderhilfsorganisation "Brot und Bücher e.V", um sich so aktiv für eine humanere Welt einzusetzen (mehr Informationen: www.brotundbuecher.de). Tanja Kinkels Romane wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt; sie spannen den Bogen von der Gründung Roms bis zum Amerika des 21. Jahrhunderts. Zu ihren bekanntesten Werken gehören "Die Löwin von Aquitanien" (1991), "Die Puppenspieler" (1993), "Mondlaub" (1995), "Die Schatten von La Rochelle" (1996), "Die Söhne der Wölfin" (2000), "Götterdämmerung" (2003), „Venuswurf“ (2006), „Säulen der Ewigkeit“ (2008) und "Im Schatten der Königin" (2010), "Das Spiel der Nachtigall" (2011), "Verführung" (2013) und "Manduchai - Die letzte Kriegerkönigin" (2014).
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Manduchai wird 1448 in der Mongolei als Tochter eines einflussreichen, aber besonnenen Mannes geboren. So wird ihr Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein schon in die Wiege gelegt. Ihre engste Bezugsperson ist neben ihren Eltern der chinesische Eunuch Ma Jing, der von ihrem Vater in einer Schlacht gefangen genommen, verschont und mit der Betreuung seiner Tochter beauftragt wurde. Wie alle Mongolinnen lernt Manduchai auch den Umgang mit Waffen. Schon als Kind gelangt sie einmal in die Verbotene Stadt, wo die Erzieherin des Kaisersohnes Wan alles versucht, um dafür zu sorgen, dass ihr Schützling und nicht der Sohn des Thronrivalen der nächste Kaiser wird. Als Manduchai 16 ist, wird sie mit dem Khan verheiratet. Dieser ist jedoch einigermaßen machtlos und Manduchai muss bald feststellen, dass mit ihm kaum eine Chance besteht, die Mongolen erneut wie unter Dschingis zu einen. Wird sie ihren Einfluss trotzdem geltend machen können? Wird es wieder Krieg mit den Chinesen geben und kann Manduchai Ma Jing wirklich trauen? Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da mich das Thema sehr interessiert, auch wenn bei einem historischen Roman, der in einer uns so fremden Kultur angesiedelt ist, immer die Gefahr besteht, dass man nicht recht in das Geschehen abtauchen kann. Doch Tanja Kinkel gelingt es mühelos, den Leser in die mongolische Steppe und die Verbotene Stadt hineinzuversetzen – ich war von Anfang an gefesselt. Die beiden Protagonistinnen, Manduchai und die kaiserliche Erzieherin und spätere Konkubine Wan, haben viele Gemeinsamkeiten, ganz abgesehen davon, dass sie beide starke Frauenfiguren sind. Es gibt eine Diskussion darüber, ob Manduchai machtbesessen oder selbstlos ist. Ich würde sie nicht mit den Worten “machtbesessen” oder “machthungrig” beschreiben, sie ist vielmehr ein “natural leader”, eine geborene Anführerin, die sich dessen absolut bewusst ist und es als ihre Pflicht sieht, ihr Volk zu einen. Und ja, dabei ist sie selbstlos, in einem Maße, wie ich es denke ich nicht sein könnte, und von ihrem Vater hat sie gelernt, besonnen zu handeln. Daher ist sie auch eine sympathische Hauptfigur, ja, sie will die Macht, aber aus den richtigen Motiven. Wan wiederum ist für mich mehr eine “Überlebende”, sie sichert die Zukunft ihres Schützlings und damit ihre eigene, wodurch auch sie in eine Machtposition katapultiert wird, die sie dann freilich auch nicht mehr hergeben möchte. Es gibt weitere Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Frauen, die sich aber erst im Laufe des Romans erschließen, sodass ich nicht vorweggreifen möchte. Kaum hatte ich das Buch beendet, war ich auch schon bei Wikipedia. Ich habe es schon einmal gesagt, ich halte es für eine Auszeichnung für eine Autorin historischer Romane, wenn der Leser nach der Lektüre gleich weiterrecherchieren möchte. Das ist hier definitiv so, Tanja Kinkel hat wieder einmal einen unterhaltsamen, aber kitsch- und klischeefreien historischen Roman vorgelegt, den ich wärmstens weiterempfehlen kann.





