Man vergisst nicht, wie man schwimmt
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Description
»Die einzige Möglichkeit, etwas vom Leben zu haben, ist, sich hineinzuwerfen.«
Der SPIEGEL-Bestseller von Christian Huber – jetzt als Taschenbuch!
Christian Huber ist ein eindrucksvoller Erzähler – sein Roman vibriert vor Leben, dem Aufbruchswillen und der Melancholie der Jugend und dem Zauber eines endlosen Sommertags Die Geschichte eines Außenseiters, der durch die Liebe erkennt, dass nur das Hier und Jetzt zähltEine Freundschaft, eine Liebe und ein Tod – am letzten Tag des Sommers verändert sich das Leben eines Jungen in der bayrischen Provinz für immer.
31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert ...
»Ein Buch, das so besonders ist. (...) Eine leise Melancholie durchzieht diesen Roman. (...) Christian Huber will den Leser mitnehmen in die eigene Jugend. Ihn noch einmal fühlen lassen, wie es mit 15 war, als man keine Ahnung hatte, wo es langgehen sollte, sich dennoch auf den Weg machte und so tat, als hätte man keine Angst vor nichts.« Christine Westermann ― stern
Book Information
Author Description
Christian Huber, geboren in Regensburg, schreibt für Print, Online, Fernsehen und die Bühne. Mit dem Team von Jan Böhmermanns »Neo Magazin Royale« wurde er u. a. für die Goldene Kamera und den Deutschen Comedypreis nominiert. Sein Podcast »Gefühlte Fakten« zählt zu den beliebtesten Deutschlands. Sein Roman »Man vergisst nicht, wie man schwimmt« eroberte sofort die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Köln.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Emotionale und spannende Urlaubslektüre
Am letzten Tag des Sommers 1999 verändert sich das Leben des 15jährigen Pascals in der bayrischen Provinz für immer. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Doch dann kracht die lebenshungrige und geheimnisvolle Jacky in seine Welt. Außergewöhnliche Figuren, mit denen man sich sofort identifiziert, eine ausgeklügelte Dramaturgie, ein packendes Finale und ein Hauch Melancholie. Der Roman reiht sich mühelos in andere Coming-of-Age-Geschichten wie „Tschick“ oder „Der große Sommer“ ein und schreit nahezu nach einer Verfilmung. Große Empfehlung!
“Fotos sind Erinnerungen, bei denen man sich aussuchen kann, welche man behält und welche nicht.”
31. August 1999: Während die ganze Welt auf das Millennium wartet, steht das Leben des 15jährigen Pascals still. Doch an diesem einen Tag steht alles Kopf. Und was von dem Tag bleibt: Eine Freundschaft, eine Liebe… und ein Tod. “Man vergisst nicht, wie man schwimmt” ist der Inbegriff eines Coming-of-Age-Romans: ein bisschen was von allem und dazu noch etwas Eigenes. Wir haben einen Protagonisten, der nicht so wirklich in eine Schublade passt, der lange nicht greifbar ist und doch liebenswürdig. Außerdem strotzt die Geschichte nur so vom Gefühl von Sommer, von verbotenen Zigaretten und Baden im Fluss. Sonst birgt das Buch aber eher weniger Klischees, sondern eine manchmal skurrile, abgefahrene und doch berührende und zeitweise tiefgründige Handlung. Ja, man muss sich durch einen Urwald an 90er-Jugendsprache kämpfen, doch die Geschichte und ihre Bedeutung sind es allemal wert.
Coming-of-Age // Sommer 1999 🍟🏊🏻♂️🍺🚬🛹🤝🏻🚲🎪🦁
Ein sehr schöner Coming-of-Age Roman, der dir beibringt jeden Sommertag mit vollen Zügen zu genießen 🌞🍦🏊🏻♂️🍟 Es ist Sommer 1999. Der letzte Tag im August, der letzte Sommertag🌞🍦🏊🏻♂️ Die besten Pommes mit Ketchup und Mayo im Freibad essen🍟 In der Dorf-Bar mit deinem besten Kumpel abhängen, eine Kippe in der linken und ein Bier in der rechten Hand 🚬🍻 Zu den Songs von Oasis laut mitsingen 📀, MTV im Röhrenfernsehen. Im Skatepark zuschauen und sich wünschen man gehöre zu den coolen Kids 🛹. Im Müller Markt das neueste Nokia betrachten und mit den Fahrrädern durch den Wald radeln 🚴♂️🚴♀️. Die erste Liebe 🦁🎪👩🏽🦰🔥 - Haach ich liebe den Vibe, den das Buch versprüht. Zurückversetzt in die Zeit der 90er 📺🛋☎️🏊🏻♂️🔞 Die beiden 15-Jährigen "Krüger" Pascal und Viktor sind beste Freunde und kommen aus der Nähe Regensburg, wo auch das Buch spielt. Ein Tag, ein Abenteuer, ein Geheimnis. Sehr abenteuerlich, was man als Teenager der 90er an einem Tag erleben kann, fernab von Social Media. Toller Roman! Sehr spannend und auch völlig unvorhersehbar! Hab die letzten 200 Seiten einfach nur innerhalb weniger Stunden weggesuchtet. Das Ende war ja mal völlig krass 😱 Darauf erstmal Schnipsinger🤙🏻🤝🏻🫰🏻 🤭 Aber wie unfair, dieses wichtige kleine Detail offen zu lassen 🥹🥹🥹👩🏽🦰
Fast in einem Rutsch gelesen
„Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ ist eine sehr berührende, aber auch spannende Geschichte. Ich mochte, dass die Hauptstory nur an einem Tag stattfand, trotzdem war keine Stelle des Buches langweilig. Auch das Ende war herrlich unaufgeregt und super schön geschrieben!
Das Buch wurde mir von einem Book Buddy empfohlen und ich war total begeistert. Ich bin dementsprechend völlig ohne Erwartungen rangegangen. Das Setting hat wahnsinnig gut gepasst, die Geschichte war schnell lesbar und wahnsinnig spannend. Gerade die letzten 50 Seiten konnte ich einfach nicht mehr aufhören. Absolut lesenswertes Buch, tolle Message, einfach ein absolut gelungenes Buch und ein noch gelungener Tipp!
Ein einziger Sommertag, der sich für mich gefühlt unendlich in die Länge zog, mit einem emotionalem wirklich guten Ende. Trotz vieler Details las ich die Geschichte gefühlt mit Abstand und kam nicht so richtig in Verbindung mit dem Autor. Viele Szenen gefielen mir auch thematisch (Drogen, Waffen) nicht und doch hinterließen mich die letzten Seiten mit einem guten lohnenden Gefühl.
Wer Tschick oder Der Große Sommer mochte, wird dieses Buch lieben ❤️
Ein Buch das stark angefangen, sich in der Mitte etwas gezogen und am Ende wieder Fahrt aufgenommen hat ☺️ Es ist von 2022 und stand schon lange auf meiner Leseliste! 𝗠𝗮𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗶𝘀𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝗺𝗮𝗻 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗺𝗺𝘁 ist sozusagen der Inbegriff des Coming of Age Romans - mein Lieblingsgenre 🥰 Man begleitet den 15-jährigen Pascal, der von allen nur Krüger genannt wird, an einem Tag im Hochsommer mit seinem besten Freund Viktor und Jacky, einem Zirkusmädchen, das die beiden zufällig kennenlernen. Es kommt wie es kommen muss und Krüger verliebt sich in Jacky. Nur darf er sich nicht verlieben und auch nicht schwimmen gehen. Warum und auch wieso er von allen Krüger genannt wird, erfährt man erst ganz am Schluss. Mich hat die Geschichte anfangs sehr zum Schmunzeln gebracht. Pascal ist der klassische jugendliche “Loser”. Er versucht krampfhaft cool zu sein, aber kommt bei den Mädels einfach nicht an. Das war mir teilweise zu stereotypisch, hat mich aber trotzdem irgendwie amüsiert. Und wie es bei Coming of Age so üblich zu sein scheint, kommt Pascal aus einem kaputten Elternhaus. Seine Familie und seine Vergangenheit bleiben aber ein Geheimnis, das erst am Schluss gelüftet wird. Leider hatte Buch meiner Meinung nach in der Mitte seine Längen, hat aber dann zum Ende hin wieder Fahrt aufgenommen und im Finale bekam man plötzlich eine versteckte Marihuana-Plantage, einen Revolver und einen Herzstillstand geliefert 😳
Coming-of-Age: Außenseiter, bayerisches Dorf, Sommer, Mutproben, verlieben 🔪 🎪 🦁 👩🏻🦰
Wisst ihr noch, wie einem früher ein Sommer vorkam wie ein ganzes Leben? Wie ein Urlaub alles verändern konnte, man alle Höhen und Tiefen und das gesamte Spektrum der Gefühlspalette erleben konnte? Genau so fühlt sich dieser Roman an. Es ist der letzte Tag des Sommers 1999. Ein einziger Tag, eine einzige Nacht und ein taffes, selbstbewusstes Zirkusmädchen mit roten Haaren und Sommersprossen reichen aus um Pascals Leben auf den Kopf zu stellen. Wie begleiten ihn bei diesen turbulenten 24 Stunden: Von vor Freude jauchzend bis zu Tode betrübt. Ein Wechselbad der Gefühle zwischen Pubertät, Sommerhitze, Weed, Verliebtheit, Scham, Wut, Freundschaft, Langeweile, deutschem HipHop, Sehnsucht und viel mehr. Das ganze fantastisch lebensnah geschrieben — schnipsinger. Ein absolutes Highlight für mich und ab jetzt eines meiner liebsten Bücher.
Unstimmig
Ein wunderbarer Titel, hinter der sich die Geschichte des 15 jährigen „Krüger“ verbirgt. Es handelt sich hier nicht unbedingt um eine Coming Of Age Story, da nur wenige Tage aus dem jungen Leben der Hauptperson beschrieben werden. Dennoch wird das bekannte Muster angewandt, auch „Krüger“ erfährt die erwartete grosse Herausforderung und Chance, über sich hinauszuwachsen, oder einfach, sich ganz akzeptieren zu lernen. Christian Huber kann den Leser sicher mit der Geschichte verbinden und einen Spannungsbogen halten. Dennoch wirkt die vorhersehbare Geschichte sehr konstruiert und teilweise unglaubwürdig. Krüger trägt ein Geheimnis mit sich, welches ihm verbietet, sich berühren zu lassen oder zu verlieben. Natürlich passiert ihm all dies in den wenig beschriebenen. Tagen. 1/3 der Geschichte findet auf einer Party statt, auf der Krüger mehr erlebt, als in seinem bisherigen Leben Die Annäherung in Sachen Liebe empfand ich eher infantil und nicht mal eines 15 jährigen würdig. Also eine nicht durchweg positive Erfahrung, eher durchschnittlich. Der tolle Titel scheint mir verschwendet.
Ein Teenie-Buch…mehr war’s leider nicht
Ich liebe Coming-of-Age-Romane und habe schon einige gelesen. Aber dieses hier landet davon leider eindeutig auf dem letzten Platz. Es war nett, es war süß…mehr aber auch nicht. Hier fehlte mir der Tiefgang. Ich habe das Buch mehrfach abgebrochen und kann rückblickend gar nicht großartig zusammenfassen, wie diese 400 Seiten überhaupt gefüllt wurden. Von mir gibt es dafür absolut keine Empfehlung.
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung
Dieses Buch bietet auf jeden Fall einen Nostalgie-Kick in die 90er, aber auch in die Unsicherheiten, die man in der eigenen Jugend hatte. Mir war letzteres teils fast zu viel, da ich mich beim lesen auch unangenehm berührt gefühlt habe - andererseits ist das aber ja auch ein Zeichen, dass der Autor seine Sache gut gemacht hat. Manche Aspekte fühlen sich etwas konstruiert an, auch das Ende hat mich nicht überzeugt - aber an sich ist die Geschichte schön zu lesen und eine Empfehlung!
Tolle Botschaft
Dieses Buch wird definitiv in meine Highlight-Liste aufgenommen. Mir können Bücher meist nicht spannend genug sein und deswegen fällt es mir manchmal schwer, in ein anderes Genre abzuweichen. Für meinen Urlaub habe ich mich aber mal wieder getraut und es war jede Leseminute wert. Pascal, Viktor und Jacky wurden sofort zu super realistischen Charakteren, die in meinem Kopf immer mehr an Form und Persönlichkeit angenommen haben. Ich konnte auf jeder Seite mitfühlen und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Das Ende wurde offen gelassen, was hier aber sehr gut gepasst hat. Das Buch ist echt eine tolle Sommergeschichte, perfekt für den Urlaub, mit wirklich wichtigen Themen, die in einem angenehmen Maß angesprochen wurden. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: 5/5 ⭐️

Sehr schöne Idee und Story, leider mit Mängeln.
Ich mochte die Idee dahinter total. Den Schwenk zu Unsicherheiten am Körper und nicht intakten Familienverhältnissen sowie zu der Gefühlslage mochte ich sehr. Auch die Innenwelt des männlichen Hauptcharakters zu erkunden hat mir gut gefallen. Die weibliche Protagonistin mochte ich sehr gerne, mir gefällt ihre Stärke und die Repräsentation von nicht typisch weiblicher Norm. Allerdings fand ich die Charaktere, von Jacky mal abgesehen, äußerst unsympathisch (wieso lassen die sich ständig irgendwo stehen und blaffen sich so an?!) und den Plot an vielen Stellen extrem an den Haaren herbei gezogen, fast schon Actionfilm-reif, für mich etwas too much. Zudem sind mir die ersten 200 Seiten eher schwer gefallen, ich kam kaum in die Story rein. Lediglich die letzten 80-100 Seiten haben dann ordentlich an Fahrt aufgenommen und wurden spannend. Meiner Meinung nach eine schöne und bedeutsame Idee, die in der Umsetzung ordentlich hinkt und Potential verschenkt.

Ich bin nach dem Lesen ehrlich gesagt ziemlich zwiegespalten. Einerseits hat mich das Buch echt gekriegt, vor allem wegen der Figuren. Pascal alias Krüger fühlt sich nahbar an, und auch zu Jackie konnte ich eine echte Verbindung aufbauen. Die beiden tragen die Geschichte für mich. Richtig gut fand ich auch die Idee mit den Kurzgeschichten. Die wirken oft ehrlicher und stärker als der eigentliche Text und geben Krüger mehr Tiefe. Gleichzeitig wirkt vieles leider ziemlich verkrampft. Die Jugendsprache kommt oft so rüber, als würde jemand unbedingt jugendlich klingen wollen und trifft es dabei nicht richtig. Manchmal fühlt es sich an wie ein von Erwachsenen inszenierter Versuch, Jugendlichkeit zu imitieren, bei dem einzelne Marker überbetont werden, statt dass ein natürlicher Ton entsteht. Genau dadurch wirkt es eher gestellt als authentisch. Noch deutlicher wird das bei den ganzen Retro-Sachen. Statt ein Gefühl für die 90er entstehen zu lassen, werden einem die Details regelrecht hingeworfen. Gute Nostalgie erzeugt Gefühle, schlechte Nostalgie zeigt Referenzen. Hier ist es für mich oft eher Letzteres. Dazu kommt, dass die Geschichte stellenweise zu dick aufträgt. Viele emotionale Momente sind so überhöht, dass sie bei mir eher an Wirkung verlieren. Am Ende bleibt ein Buch mit guten Ideen und starken Figuren, das mich durchaus abgeholt hat, sich aber insgesamt zu oft zu gewollt anfühlt.
Tiefgründiger Sommerhit
Es ist genau die richtige Mischung zwischen seichter Sommerlektüre, Spannung und Tiefgründigkeit. Aber auch Liebe, Freundschaft und vor allem erwachsen werden. Für mich - Jahrgang 1991 - waren so viele Anspielungen auf meine Kindheit versteckt, dass ich einfach ständig schmunzeln musste. Absolute Leseempfehlung!

Es hat mich emotional zurückgelassen und zum Nachdenken gebracht... Was eine Geschichte... Ich bin gerade echt in einem Gefühlschaos irgendwie.
Es geht um Krüger. Krüger ein 15-jähriger Junge, der 1999 einen Sommertag erlebt, den er nicht vergessen wird. Zusammen mit seinem Freund Viktor trägt er Zeitschriften aus, geht zum Skaterpark etc. Aber dann verändert sich so viel in seinem Leben und man ist immer zwischen den Gefühlen gefangen. Mal dachte ich okay komisch, finde ich nicht so gut (ging auch um Drogen, ich mein sie sind 15...) und dann hat mich das Buch wieder so in den Bann gezogen, dass ich einfach nicht anders konnte als 5 Sterne zu vergeben. Gerade das Geheimnis, welches Krüger mit sich trägt wird erst zum Ende des Buches aufgelöst, weshalb ich immer weiterlesen wollte, um zu wissen, welches Geheimnis ihn so verändert hat. Er hat Angst, dass dieses Geheimnis jemand erfährt und schottet sich dahingehend ab. Er will zu der "Gang" gehören, sieht sich aber als Feigling und will sich eher beweisen als er selbst zu sein. In der Geschichte werden so viele Themen aufgegriffen, die mich immer weiter lesen lassen haben. Um nur einige Beispiele zu nennen: Liebe, Vertrauen, Verrat, Freundschaft, Glück, Geheimnisse,... Ich fand das Buch sehr gut! Vielleicht sollte man sich häufiger Dinge notieren, eine Kurzgeschichte daraus schreiben oder im Moment leben ...

Wundervoller Roman über Freundschaft, Liebe, Angst, Verlust und Neuanfänge.
Wieder ein Roman, der mir supergut gefallen hat. Ein sehr gefühlvoller, spannender und mitreißender Roman über 3 Teenager in 1999 (inkl. großartigem Soundtrack), über Freundschaft, Liebe, Angst, Verlust und Neuanfänge. Der mich auf eine schöne und sehr bildliche Art auch in meine Jugend zurück katapultiert hat. Einfach toll!

2024_#15 🌊 "Und wie es so ist, wenn etwas gleichermaßen, mit gleicher Kraft nach links und rechts gezerrt wird, bleibt alles unbewegt. Bis es einen schließlich zerreißt."
Eine tolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Probleme des Teenager-Daseins. Für Kinder der 90er ist das Buch außerdem ein wahres Fest der Nostalgie😍 die Stimmung war total atmosphärisch und es hat richtig Lust auf Sommer gemacht ☀️ Punktabzug gab für mich, dass immer wieder so explizit erwähnt wurde, dass Pascal noch ein Geheimnis hat. Das hätte ich mir irgendwie subtiler gewünscht und hätte es definitiv nicht gebraucht, damit ich gerne weiterlesen und mehr erfahren möchte. Noch mehr gestört hat mich aber das Ende. Nicht das Ende der Geschichte selbst, sondern der Epilog. Den hätte man für meinen Geschmack gerne komplett weglassen können🙃 Unterm Strich aber absolute Leseempfehlung 😍☀️

Ein Tag wie ein Leben
"Die einzige Möglichkeit, etwas vom Leben zu haben, ist, sich mit allem, was man hat, hineinzuwerfen. Man muss sich was trauen, weil man sonst nichts erlebt. Man muss auch mal ins kalte Wasser springen." Ein Coming-Off-Age-Roman, der an einem einzigen Sommertag im Jahr 1999 erzählt wird. Man begleit die beiden besten Freunde Viktor und Krüger, wie sie das Zirkusmädchen Jacky kennenlernen und eine verhängnisvolle Party besuchen. Die 90er-Vibes haben mir gefallen. East Pack, Casio, Oasis... Die Abenteuer des Tages waren mir jedoch zum Teil zu wild und zusammenhangslos. Die erste Hälfte hat sich sehr gezogen. Zum Ende hin wurde es spannend und der Abschluss hat mir gefallen. Insgesamt hatte ich jedoch andere Erwartungen an das Buch. "Fotos sind Erinnerungen, bei denen man sich aussuchen kann, welche man behält und welche nicht. Das ist viel wert."

Wundervoller Coming of Age Roman. Der letzte Tag des Sommers im Jahr 1999.
Krüger und sein bester Freund Viktor wollen unbedingt auf die Party der Münch-Schwestern. Aber sie sind zu jung, sie bräuchten irgendetwas legendäres als Gastgeschenk, um Einlass zu finden. Aber legendäres findet im beschaulichen Bodenstein eher nicht statt.da ist ein Ladendiebstahl im örtlichen Elektronikmarkt schon das Spannendste was man sich vorstellen kann. Oder etwa nicht? Irgendwie taucht plötzlich das Zirkusmädchen Jacky in Krügers Leben auf. Es ist ihr letzter Tag hier, bevor sie weiterzieht. Und mit ihr wird Bodenstein plötzlich weit, so weit dass Geheimnisse nicht mehr nur Geschichten im Notizbuch sind. Christian Huber schreibt eine warme Sommergeschichte und katapultiert uns kurz ins Jahr 1999. In eine Zeit der Jugend, die unbeschwert sein sollte, es aber hinter allen Fassaden nicht ist. Und doch umhüllt sie uns und reißt uns mit. Wunderbare Protagonisten begleiten wir durch diesen Tag und wieder mal klappe ich ein Buch zu in dem ich mich gern länger verloren hätte. Absoluter Lesetipp.

Überraschend
Man vergisst nicht wie man schwimmt handelt von Krüger, eigentlich heißt er Pascal, aber warum er so genannt wird ist sein Geheimnis. Sein Kumpel Viktor und er treffen an einem Sommertag auf Jacky, ein rothaariges Mädchen das im Zirkus lebt. Jacky verbringt den Tag mit den Jungen und es erscheint einem, als passiere an diesem Tag so viel wie in einem ganzen Jahr. Eine spannende und emotionale Sommerstory. Und ein überraschender 5-Sterne-Read.
Ich mag die Atmosphäre ☀️🧡🌴
Nachdem ich vor kurzem Solange ein Streichholz brennt gelesen und sehr gemocht habe, musste natürlich auch dieser Roman bei mir einziehen. Und tatsächlich hat Christian Huber es wieder geschafft, dieses unbeschwerte, warme und leicht melancholische Sommergefühl der Jugend einzufangen. Die Geschichte spielt an einem einzigen Augusttag 1999 in einem bayerischen Kaff. Zwischen Freibad, Pommes, Eastpak-Rucksäcken, Musik und flirrender Sommerhitze erzählt Huber von Freundschaft, erster Liebe, Selbstfindung und dem Erwachsenwerden. Die Handlung selbst ist dabei gar nicht außergewöhnlich — der Roman lebt vielmehr von seiner Atmosphäre. Vor allem der erste Teil versprüht ein unglaubliches 90er-Sommerferien-Feeling. Besonders mochte ich, wie nah der Roman an jugendlichen Gedanken und Gefühlen bleibt. Tatsächlich habe ich zwischendurch sogar überlegt, ob man das Buch nicht gut im Deutschunterricht der 9. oder 10. Klasse lesen könnte. Themen wie Selbstwert, Identität, Freundschaft und erste Liebe würden sich definitiv anbieten. „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ ist kein komplizierter oder besonders tiefgründiger Roman — sondern einfach ein richtiges Wohlfühlbuch. Eines, bei dem man nicht ständig analysieren muss, sondern sich einfach treiben lassen kann. Vielleicht nicht ganz so stark wie „Solange ein Streichholz brennt“, aber trotzdem ein sehr schöner Coming-of-Age-Roman mit ganz viel Sommernostalgie.

Der 15-jährige Pascal schreibt lieber Geschichten und hängt seinen Gedanken nach statt den Sommer im Freibad mit Pommes ode rauf Parties zu genießen. Zu schwer wiegt die Vergangenheit. Doch dann tritt Jacky in sein Leben und gemeinsam verbringen sie einen flirrenden letzten Sommertag, der Pascal zurück ins Leben holt und ihn dazu bringt keinen einzigen Tag mehr zu verschwenden. Sehr berührend, aber wenig überraschendes Ende. 3,5/5 ⭐️
Ein Sommertag, der für den 15-jährigen Pascal genauso beginnt wie jeder andere: Heiß und langweilig. Doch eine einzige Begegnung verändert alles – und zusammen mit dem Zirkusmädchen Jacky stolpern plötzlich altbekannte Ängste, neue Abenteuer und lang verschwiegene Wahrheiten in sein Leben. „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ hält sein Versprechen: Es schnappt sich seine Leser*innen geradewegs aus der Realität des Jahres 2022 und reißt sie mit sich zurück in den letzten Sommer des 20. Jahrhunderts, genauer gesagt zum 31.08.1999. Es ist eine Geschichte, die unter anderem von der Atmosphäre lebt, die sie erschafft. Und auch wenn ich mir an manchen Stellen gewünscht hätte, dass das 90er-Feeling weniger durch Markennamen als das Wecken von Erinnerungen auf Metaebene geschaffen worden wäre, hat es trotzdem funktioniert. Der Schreibstil von Christian Huber lässt einen leicht durch die Geschichte fliegen, treibt seine Leser*innen immer weiter und weiter, von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel, von Anfang bis Ende. Für mich ein Buch wie ein perfekter Sommertag: Man will nicht, dass es endet, aber wenn es so weit ist, kann man es akzeptieren, weil man etwas hat, auf das man mit Freude zurückblicken kann. Was mir teilweise bei den 90er-Anspielungen an Details oder Vielschichtigkeit fehlte, wurde bei der Geschichte des Protagonisten wettgemacht. Früh wird deutlich, dass sich Pascal nicht verlieben darf – und schwimmen geht er auch nicht. Die Fragen nach Ursache und Zusammenhang, haben der mal ruhigeren, mal turbulenteren Geschichte eine allzeit spannende Grundstimmung verpasst. Und am Ende haben mir die Antworten nicht nur Gänsehaut, sondern auch Tränen beschert. Auch wenn mir die Höhepunkte des Plots dann und wann etwas zu extrem erschienen, hat mich die Kombination aus Pascal, seinem besten Freund Viktor und seiner neuen Bekannten Jacky nie verloren. Ein Coming-Of-Age-Roman über Liebe und Freundschaft, Mut und Angst, Hoffnung und Resignation. Und über Vergänglichkeit – sowie die Bedeutung, die ein einziger Tag für ein ganzes Leben haben kann.
🎪🔪🔥☀️❤️🩹 ~ „Der letzte Sommertag 1999 – und er verändert alles.“ 🌞🏊♂️
Ein heißer Sommertag, erste Liebe, Freundschaft und ein Geheimnis, das alles verändert – ich habe dieses Buch und den 90er-Jahre-Vibe geliebt und verschlungen! ❤️ Es ist berührend, nostalgisch und hat mich mitten ins Herz getroffen. Perfekt für alle, die Coming-of-Age-Geschichten lieben. 🏊♂️☀️📖 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Eine Freundschaft, eine Liebe und ein Tod – am letzten Tag des Sommers verändert sich das Leben eines Jungen in der bayrischen Provinz für immer. 31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert ...

Schöne Geschichte für den Sommer über die erste Liebe und das Erwachsenwerden
Eine schöne Lektüre für den Sommer, leicht, lustig und auch hin und wieder etwas tiefgründiger. Man wird in die Sommertage der Kindheit/Jugend katapuliert mit all seinen Facetten; wird an Freibad-Pommes , die erste Liebe und vieles mehr erinnert. Tolle Reise zurück in die Vergangenheit. 😌
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Die einzige Möglichkeit, etwas vom Leben zu haben, ist, sich hineinzuwerfen.«
Der SPIEGEL-Bestseller von Christian Huber – jetzt als Taschenbuch!
Christian Huber ist ein eindrucksvoller Erzähler – sein Roman vibriert vor Leben, dem Aufbruchswillen und der Melancholie der Jugend und dem Zauber eines endlosen Sommertags Die Geschichte eines Außenseiters, der durch die Liebe erkennt, dass nur das Hier und Jetzt zähltEine Freundschaft, eine Liebe und ein Tod – am letzten Tag des Sommers verändert sich das Leben eines Jungen in der bayrischen Provinz für immer.
31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert ...
»Ein Buch, das so besonders ist. (...) Eine leise Melancholie durchzieht diesen Roman. (...) Christian Huber will den Leser mitnehmen in die eigene Jugend. Ihn noch einmal fühlen lassen, wie es mit 15 war, als man keine Ahnung hatte, wo es langgehen sollte, sich dennoch auf den Weg machte und so tat, als hätte man keine Angst vor nichts.« Christine Westermann ― stern
Book Information
Author Description
Christian Huber, geboren in Regensburg, schreibt für Print, Online, Fernsehen und die Bühne. Mit dem Team von Jan Böhmermanns »Neo Magazin Royale« wurde er u. a. für die Goldene Kamera und den Deutschen Comedypreis nominiert. Sein Podcast »Gefühlte Fakten« zählt zu den beliebtesten Deutschlands. Sein Roman »Man vergisst nicht, wie man schwimmt« eroberte sofort die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Köln.
Posts
Emotionale und spannende Urlaubslektüre
Am letzten Tag des Sommers 1999 verändert sich das Leben des 15jährigen Pascals in der bayrischen Provinz für immer. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Doch dann kracht die lebenshungrige und geheimnisvolle Jacky in seine Welt. Außergewöhnliche Figuren, mit denen man sich sofort identifiziert, eine ausgeklügelte Dramaturgie, ein packendes Finale und ein Hauch Melancholie. Der Roman reiht sich mühelos in andere Coming-of-Age-Geschichten wie „Tschick“ oder „Der große Sommer“ ein und schreit nahezu nach einer Verfilmung. Große Empfehlung!
“Fotos sind Erinnerungen, bei denen man sich aussuchen kann, welche man behält und welche nicht.”
31. August 1999: Während die ganze Welt auf das Millennium wartet, steht das Leben des 15jährigen Pascals still. Doch an diesem einen Tag steht alles Kopf. Und was von dem Tag bleibt: Eine Freundschaft, eine Liebe… und ein Tod. “Man vergisst nicht, wie man schwimmt” ist der Inbegriff eines Coming-of-Age-Romans: ein bisschen was von allem und dazu noch etwas Eigenes. Wir haben einen Protagonisten, der nicht so wirklich in eine Schublade passt, der lange nicht greifbar ist und doch liebenswürdig. Außerdem strotzt die Geschichte nur so vom Gefühl von Sommer, von verbotenen Zigaretten und Baden im Fluss. Sonst birgt das Buch aber eher weniger Klischees, sondern eine manchmal skurrile, abgefahrene und doch berührende und zeitweise tiefgründige Handlung. Ja, man muss sich durch einen Urwald an 90er-Jugendsprache kämpfen, doch die Geschichte und ihre Bedeutung sind es allemal wert.
Coming-of-Age // Sommer 1999 🍟🏊🏻♂️🍺🚬🛹🤝🏻🚲🎪🦁
Ein sehr schöner Coming-of-Age Roman, der dir beibringt jeden Sommertag mit vollen Zügen zu genießen 🌞🍦🏊🏻♂️🍟 Es ist Sommer 1999. Der letzte Tag im August, der letzte Sommertag🌞🍦🏊🏻♂️ Die besten Pommes mit Ketchup und Mayo im Freibad essen🍟 In der Dorf-Bar mit deinem besten Kumpel abhängen, eine Kippe in der linken und ein Bier in der rechten Hand 🚬🍻 Zu den Songs von Oasis laut mitsingen 📀, MTV im Röhrenfernsehen. Im Skatepark zuschauen und sich wünschen man gehöre zu den coolen Kids 🛹. Im Müller Markt das neueste Nokia betrachten und mit den Fahrrädern durch den Wald radeln 🚴♂️🚴♀️. Die erste Liebe 🦁🎪👩🏽🦰🔥 - Haach ich liebe den Vibe, den das Buch versprüht. Zurückversetzt in die Zeit der 90er 📺🛋☎️🏊🏻♂️🔞 Die beiden 15-Jährigen "Krüger" Pascal und Viktor sind beste Freunde und kommen aus der Nähe Regensburg, wo auch das Buch spielt. Ein Tag, ein Abenteuer, ein Geheimnis. Sehr abenteuerlich, was man als Teenager der 90er an einem Tag erleben kann, fernab von Social Media. Toller Roman! Sehr spannend und auch völlig unvorhersehbar! Hab die letzten 200 Seiten einfach nur innerhalb weniger Stunden weggesuchtet. Das Ende war ja mal völlig krass 😱 Darauf erstmal Schnipsinger🤙🏻🤝🏻🫰🏻 🤭 Aber wie unfair, dieses wichtige kleine Detail offen zu lassen 🥹🥹🥹👩🏽🦰
Fast in einem Rutsch gelesen
„Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ ist eine sehr berührende, aber auch spannende Geschichte. Ich mochte, dass die Hauptstory nur an einem Tag stattfand, trotzdem war keine Stelle des Buches langweilig. Auch das Ende war herrlich unaufgeregt und super schön geschrieben!
Das Buch wurde mir von einem Book Buddy empfohlen und ich war total begeistert. Ich bin dementsprechend völlig ohne Erwartungen rangegangen. Das Setting hat wahnsinnig gut gepasst, die Geschichte war schnell lesbar und wahnsinnig spannend. Gerade die letzten 50 Seiten konnte ich einfach nicht mehr aufhören. Absolut lesenswertes Buch, tolle Message, einfach ein absolut gelungenes Buch und ein noch gelungener Tipp!
Ein einziger Sommertag, der sich für mich gefühlt unendlich in die Länge zog, mit einem emotionalem wirklich guten Ende. Trotz vieler Details las ich die Geschichte gefühlt mit Abstand und kam nicht so richtig in Verbindung mit dem Autor. Viele Szenen gefielen mir auch thematisch (Drogen, Waffen) nicht und doch hinterließen mich die letzten Seiten mit einem guten lohnenden Gefühl.
Wer Tschick oder Der Große Sommer mochte, wird dieses Buch lieben ❤️
Ein Buch das stark angefangen, sich in der Mitte etwas gezogen und am Ende wieder Fahrt aufgenommen hat ☺️ Es ist von 2022 und stand schon lange auf meiner Leseliste! 𝗠𝗮𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗶𝘀𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝗺𝗮𝗻 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗺𝗺𝘁 ist sozusagen der Inbegriff des Coming of Age Romans - mein Lieblingsgenre 🥰 Man begleitet den 15-jährigen Pascal, der von allen nur Krüger genannt wird, an einem Tag im Hochsommer mit seinem besten Freund Viktor und Jacky, einem Zirkusmädchen, das die beiden zufällig kennenlernen. Es kommt wie es kommen muss und Krüger verliebt sich in Jacky. Nur darf er sich nicht verlieben und auch nicht schwimmen gehen. Warum und auch wieso er von allen Krüger genannt wird, erfährt man erst ganz am Schluss. Mich hat die Geschichte anfangs sehr zum Schmunzeln gebracht. Pascal ist der klassische jugendliche “Loser”. Er versucht krampfhaft cool zu sein, aber kommt bei den Mädels einfach nicht an. Das war mir teilweise zu stereotypisch, hat mich aber trotzdem irgendwie amüsiert. Und wie es bei Coming of Age so üblich zu sein scheint, kommt Pascal aus einem kaputten Elternhaus. Seine Familie und seine Vergangenheit bleiben aber ein Geheimnis, das erst am Schluss gelüftet wird. Leider hatte Buch meiner Meinung nach in der Mitte seine Längen, hat aber dann zum Ende hin wieder Fahrt aufgenommen und im Finale bekam man plötzlich eine versteckte Marihuana-Plantage, einen Revolver und einen Herzstillstand geliefert 😳
Coming-of-Age: Außenseiter, bayerisches Dorf, Sommer, Mutproben, verlieben 🔪 🎪 🦁 👩🏻🦰
Wisst ihr noch, wie einem früher ein Sommer vorkam wie ein ganzes Leben? Wie ein Urlaub alles verändern konnte, man alle Höhen und Tiefen und das gesamte Spektrum der Gefühlspalette erleben konnte? Genau so fühlt sich dieser Roman an. Es ist der letzte Tag des Sommers 1999. Ein einziger Tag, eine einzige Nacht und ein taffes, selbstbewusstes Zirkusmädchen mit roten Haaren und Sommersprossen reichen aus um Pascals Leben auf den Kopf zu stellen. Wie begleiten ihn bei diesen turbulenten 24 Stunden: Von vor Freude jauchzend bis zu Tode betrübt. Ein Wechselbad der Gefühle zwischen Pubertät, Sommerhitze, Weed, Verliebtheit, Scham, Wut, Freundschaft, Langeweile, deutschem HipHop, Sehnsucht und viel mehr. Das ganze fantastisch lebensnah geschrieben — schnipsinger. Ein absolutes Highlight für mich und ab jetzt eines meiner liebsten Bücher.
Unstimmig
Ein wunderbarer Titel, hinter der sich die Geschichte des 15 jährigen „Krüger“ verbirgt. Es handelt sich hier nicht unbedingt um eine Coming Of Age Story, da nur wenige Tage aus dem jungen Leben der Hauptperson beschrieben werden. Dennoch wird das bekannte Muster angewandt, auch „Krüger“ erfährt die erwartete grosse Herausforderung und Chance, über sich hinauszuwachsen, oder einfach, sich ganz akzeptieren zu lernen. Christian Huber kann den Leser sicher mit der Geschichte verbinden und einen Spannungsbogen halten. Dennoch wirkt die vorhersehbare Geschichte sehr konstruiert und teilweise unglaubwürdig. Krüger trägt ein Geheimnis mit sich, welches ihm verbietet, sich berühren zu lassen oder zu verlieben. Natürlich passiert ihm all dies in den wenig beschriebenen. Tagen. 1/3 der Geschichte findet auf einer Party statt, auf der Krüger mehr erlebt, als in seinem bisherigen Leben Die Annäherung in Sachen Liebe empfand ich eher infantil und nicht mal eines 15 jährigen würdig. Also eine nicht durchweg positive Erfahrung, eher durchschnittlich. Der tolle Titel scheint mir verschwendet.
Ein Teenie-Buch…mehr war’s leider nicht
Ich liebe Coming-of-Age-Romane und habe schon einige gelesen. Aber dieses hier landet davon leider eindeutig auf dem letzten Platz. Es war nett, es war süß…mehr aber auch nicht. Hier fehlte mir der Tiefgang. Ich habe das Buch mehrfach abgebrochen und kann rückblickend gar nicht großartig zusammenfassen, wie diese 400 Seiten überhaupt gefüllt wurden. Von mir gibt es dafür absolut keine Empfehlung.
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung
Dieses Buch bietet auf jeden Fall einen Nostalgie-Kick in die 90er, aber auch in die Unsicherheiten, die man in der eigenen Jugend hatte. Mir war letzteres teils fast zu viel, da ich mich beim lesen auch unangenehm berührt gefühlt habe - andererseits ist das aber ja auch ein Zeichen, dass der Autor seine Sache gut gemacht hat. Manche Aspekte fühlen sich etwas konstruiert an, auch das Ende hat mich nicht überzeugt - aber an sich ist die Geschichte schön zu lesen und eine Empfehlung!
Tolle Botschaft
Dieses Buch wird definitiv in meine Highlight-Liste aufgenommen. Mir können Bücher meist nicht spannend genug sein und deswegen fällt es mir manchmal schwer, in ein anderes Genre abzuweichen. Für meinen Urlaub habe ich mich aber mal wieder getraut und es war jede Leseminute wert. Pascal, Viktor und Jacky wurden sofort zu super realistischen Charakteren, die in meinem Kopf immer mehr an Form und Persönlichkeit angenommen haben. Ich konnte auf jeder Seite mitfühlen und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Das Ende wurde offen gelassen, was hier aber sehr gut gepasst hat. Das Buch ist echt eine tolle Sommergeschichte, perfekt für den Urlaub, mit wirklich wichtigen Themen, die in einem angenehmen Maß angesprochen wurden. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: 5/5 ⭐️

Sehr schöne Idee und Story, leider mit Mängeln.
Ich mochte die Idee dahinter total. Den Schwenk zu Unsicherheiten am Körper und nicht intakten Familienverhältnissen sowie zu der Gefühlslage mochte ich sehr. Auch die Innenwelt des männlichen Hauptcharakters zu erkunden hat mir gut gefallen. Die weibliche Protagonistin mochte ich sehr gerne, mir gefällt ihre Stärke und die Repräsentation von nicht typisch weiblicher Norm. Allerdings fand ich die Charaktere, von Jacky mal abgesehen, äußerst unsympathisch (wieso lassen die sich ständig irgendwo stehen und blaffen sich so an?!) und den Plot an vielen Stellen extrem an den Haaren herbei gezogen, fast schon Actionfilm-reif, für mich etwas too much. Zudem sind mir die ersten 200 Seiten eher schwer gefallen, ich kam kaum in die Story rein. Lediglich die letzten 80-100 Seiten haben dann ordentlich an Fahrt aufgenommen und wurden spannend. Meiner Meinung nach eine schöne und bedeutsame Idee, die in der Umsetzung ordentlich hinkt und Potential verschenkt.

Ich bin nach dem Lesen ehrlich gesagt ziemlich zwiegespalten. Einerseits hat mich das Buch echt gekriegt, vor allem wegen der Figuren. Pascal alias Krüger fühlt sich nahbar an, und auch zu Jackie konnte ich eine echte Verbindung aufbauen. Die beiden tragen die Geschichte für mich. Richtig gut fand ich auch die Idee mit den Kurzgeschichten. Die wirken oft ehrlicher und stärker als der eigentliche Text und geben Krüger mehr Tiefe. Gleichzeitig wirkt vieles leider ziemlich verkrampft. Die Jugendsprache kommt oft so rüber, als würde jemand unbedingt jugendlich klingen wollen und trifft es dabei nicht richtig. Manchmal fühlt es sich an wie ein von Erwachsenen inszenierter Versuch, Jugendlichkeit zu imitieren, bei dem einzelne Marker überbetont werden, statt dass ein natürlicher Ton entsteht. Genau dadurch wirkt es eher gestellt als authentisch. Noch deutlicher wird das bei den ganzen Retro-Sachen. Statt ein Gefühl für die 90er entstehen zu lassen, werden einem die Details regelrecht hingeworfen. Gute Nostalgie erzeugt Gefühle, schlechte Nostalgie zeigt Referenzen. Hier ist es für mich oft eher Letzteres. Dazu kommt, dass die Geschichte stellenweise zu dick aufträgt. Viele emotionale Momente sind so überhöht, dass sie bei mir eher an Wirkung verlieren. Am Ende bleibt ein Buch mit guten Ideen und starken Figuren, das mich durchaus abgeholt hat, sich aber insgesamt zu oft zu gewollt anfühlt.
Tiefgründiger Sommerhit
Es ist genau die richtige Mischung zwischen seichter Sommerlektüre, Spannung und Tiefgründigkeit. Aber auch Liebe, Freundschaft und vor allem erwachsen werden. Für mich - Jahrgang 1991 - waren so viele Anspielungen auf meine Kindheit versteckt, dass ich einfach ständig schmunzeln musste. Absolute Leseempfehlung!

Es hat mich emotional zurückgelassen und zum Nachdenken gebracht... Was eine Geschichte... Ich bin gerade echt in einem Gefühlschaos irgendwie.
Es geht um Krüger. Krüger ein 15-jähriger Junge, der 1999 einen Sommertag erlebt, den er nicht vergessen wird. Zusammen mit seinem Freund Viktor trägt er Zeitschriften aus, geht zum Skaterpark etc. Aber dann verändert sich so viel in seinem Leben und man ist immer zwischen den Gefühlen gefangen. Mal dachte ich okay komisch, finde ich nicht so gut (ging auch um Drogen, ich mein sie sind 15...) und dann hat mich das Buch wieder so in den Bann gezogen, dass ich einfach nicht anders konnte als 5 Sterne zu vergeben. Gerade das Geheimnis, welches Krüger mit sich trägt wird erst zum Ende des Buches aufgelöst, weshalb ich immer weiterlesen wollte, um zu wissen, welches Geheimnis ihn so verändert hat. Er hat Angst, dass dieses Geheimnis jemand erfährt und schottet sich dahingehend ab. Er will zu der "Gang" gehören, sieht sich aber als Feigling und will sich eher beweisen als er selbst zu sein. In der Geschichte werden so viele Themen aufgegriffen, die mich immer weiter lesen lassen haben. Um nur einige Beispiele zu nennen: Liebe, Vertrauen, Verrat, Freundschaft, Glück, Geheimnisse,... Ich fand das Buch sehr gut! Vielleicht sollte man sich häufiger Dinge notieren, eine Kurzgeschichte daraus schreiben oder im Moment leben ...

Wundervoller Roman über Freundschaft, Liebe, Angst, Verlust und Neuanfänge.
Wieder ein Roman, der mir supergut gefallen hat. Ein sehr gefühlvoller, spannender und mitreißender Roman über 3 Teenager in 1999 (inkl. großartigem Soundtrack), über Freundschaft, Liebe, Angst, Verlust und Neuanfänge. Der mich auf eine schöne und sehr bildliche Art auch in meine Jugend zurück katapultiert hat. Einfach toll!

2024_#15 🌊 "Und wie es so ist, wenn etwas gleichermaßen, mit gleicher Kraft nach links und rechts gezerrt wird, bleibt alles unbewegt. Bis es einen schließlich zerreißt."
Eine tolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Probleme des Teenager-Daseins. Für Kinder der 90er ist das Buch außerdem ein wahres Fest der Nostalgie😍 die Stimmung war total atmosphärisch und es hat richtig Lust auf Sommer gemacht ☀️ Punktabzug gab für mich, dass immer wieder so explizit erwähnt wurde, dass Pascal noch ein Geheimnis hat. Das hätte ich mir irgendwie subtiler gewünscht und hätte es definitiv nicht gebraucht, damit ich gerne weiterlesen und mehr erfahren möchte. Noch mehr gestört hat mich aber das Ende. Nicht das Ende der Geschichte selbst, sondern der Epilog. Den hätte man für meinen Geschmack gerne komplett weglassen können🙃 Unterm Strich aber absolute Leseempfehlung 😍☀️

Ein Tag wie ein Leben
"Die einzige Möglichkeit, etwas vom Leben zu haben, ist, sich mit allem, was man hat, hineinzuwerfen. Man muss sich was trauen, weil man sonst nichts erlebt. Man muss auch mal ins kalte Wasser springen." Ein Coming-Off-Age-Roman, der an einem einzigen Sommertag im Jahr 1999 erzählt wird. Man begleit die beiden besten Freunde Viktor und Krüger, wie sie das Zirkusmädchen Jacky kennenlernen und eine verhängnisvolle Party besuchen. Die 90er-Vibes haben mir gefallen. East Pack, Casio, Oasis... Die Abenteuer des Tages waren mir jedoch zum Teil zu wild und zusammenhangslos. Die erste Hälfte hat sich sehr gezogen. Zum Ende hin wurde es spannend und der Abschluss hat mir gefallen. Insgesamt hatte ich jedoch andere Erwartungen an das Buch. "Fotos sind Erinnerungen, bei denen man sich aussuchen kann, welche man behält und welche nicht. Das ist viel wert."

Wundervoller Coming of Age Roman. Der letzte Tag des Sommers im Jahr 1999.
Krüger und sein bester Freund Viktor wollen unbedingt auf die Party der Münch-Schwestern. Aber sie sind zu jung, sie bräuchten irgendetwas legendäres als Gastgeschenk, um Einlass zu finden. Aber legendäres findet im beschaulichen Bodenstein eher nicht statt.da ist ein Ladendiebstahl im örtlichen Elektronikmarkt schon das Spannendste was man sich vorstellen kann. Oder etwa nicht? Irgendwie taucht plötzlich das Zirkusmädchen Jacky in Krügers Leben auf. Es ist ihr letzter Tag hier, bevor sie weiterzieht. Und mit ihr wird Bodenstein plötzlich weit, so weit dass Geheimnisse nicht mehr nur Geschichten im Notizbuch sind. Christian Huber schreibt eine warme Sommergeschichte und katapultiert uns kurz ins Jahr 1999. In eine Zeit der Jugend, die unbeschwert sein sollte, es aber hinter allen Fassaden nicht ist. Und doch umhüllt sie uns und reißt uns mit. Wunderbare Protagonisten begleiten wir durch diesen Tag und wieder mal klappe ich ein Buch zu in dem ich mich gern länger verloren hätte. Absoluter Lesetipp.

Überraschend
Man vergisst nicht wie man schwimmt handelt von Krüger, eigentlich heißt er Pascal, aber warum er so genannt wird ist sein Geheimnis. Sein Kumpel Viktor und er treffen an einem Sommertag auf Jacky, ein rothaariges Mädchen das im Zirkus lebt. Jacky verbringt den Tag mit den Jungen und es erscheint einem, als passiere an diesem Tag so viel wie in einem ganzen Jahr. Eine spannende und emotionale Sommerstory. Und ein überraschender 5-Sterne-Read.
Ich mag die Atmosphäre ☀️🧡🌴
Nachdem ich vor kurzem Solange ein Streichholz brennt gelesen und sehr gemocht habe, musste natürlich auch dieser Roman bei mir einziehen. Und tatsächlich hat Christian Huber es wieder geschafft, dieses unbeschwerte, warme und leicht melancholische Sommergefühl der Jugend einzufangen. Die Geschichte spielt an einem einzigen Augusttag 1999 in einem bayerischen Kaff. Zwischen Freibad, Pommes, Eastpak-Rucksäcken, Musik und flirrender Sommerhitze erzählt Huber von Freundschaft, erster Liebe, Selbstfindung und dem Erwachsenwerden. Die Handlung selbst ist dabei gar nicht außergewöhnlich — der Roman lebt vielmehr von seiner Atmosphäre. Vor allem der erste Teil versprüht ein unglaubliches 90er-Sommerferien-Feeling. Besonders mochte ich, wie nah der Roman an jugendlichen Gedanken und Gefühlen bleibt. Tatsächlich habe ich zwischendurch sogar überlegt, ob man das Buch nicht gut im Deutschunterricht der 9. oder 10. Klasse lesen könnte. Themen wie Selbstwert, Identität, Freundschaft und erste Liebe würden sich definitiv anbieten. „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ ist kein komplizierter oder besonders tiefgründiger Roman — sondern einfach ein richtiges Wohlfühlbuch. Eines, bei dem man nicht ständig analysieren muss, sondern sich einfach treiben lassen kann. Vielleicht nicht ganz so stark wie „Solange ein Streichholz brennt“, aber trotzdem ein sehr schöner Coming-of-Age-Roman mit ganz viel Sommernostalgie.

Der 15-jährige Pascal schreibt lieber Geschichten und hängt seinen Gedanken nach statt den Sommer im Freibad mit Pommes ode rauf Parties zu genießen. Zu schwer wiegt die Vergangenheit. Doch dann tritt Jacky in sein Leben und gemeinsam verbringen sie einen flirrenden letzten Sommertag, der Pascal zurück ins Leben holt und ihn dazu bringt keinen einzigen Tag mehr zu verschwenden. Sehr berührend, aber wenig überraschendes Ende. 3,5/5 ⭐️
Ein Sommertag, der für den 15-jährigen Pascal genauso beginnt wie jeder andere: Heiß und langweilig. Doch eine einzige Begegnung verändert alles – und zusammen mit dem Zirkusmädchen Jacky stolpern plötzlich altbekannte Ängste, neue Abenteuer und lang verschwiegene Wahrheiten in sein Leben. „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ hält sein Versprechen: Es schnappt sich seine Leser*innen geradewegs aus der Realität des Jahres 2022 und reißt sie mit sich zurück in den letzten Sommer des 20. Jahrhunderts, genauer gesagt zum 31.08.1999. Es ist eine Geschichte, die unter anderem von der Atmosphäre lebt, die sie erschafft. Und auch wenn ich mir an manchen Stellen gewünscht hätte, dass das 90er-Feeling weniger durch Markennamen als das Wecken von Erinnerungen auf Metaebene geschaffen worden wäre, hat es trotzdem funktioniert. Der Schreibstil von Christian Huber lässt einen leicht durch die Geschichte fliegen, treibt seine Leser*innen immer weiter und weiter, von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel, von Anfang bis Ende. Für mich ein Buch wie ein perfekter Sommertag: Man will nicht, dass es endet, aber wenn es so weit ist, kann man es akzeptieren, weil man etwas hat, auf das man mit Freude zurückblicken kann. Was mir teilweise bei den 90er-Anspielungen an Details oder Vielschichtigkeit fehlte, wurde bei der Geschichte des Protagonisten wettgemacht. Früh wird deutlich, dass sich Pascal nicht verlieben darf – und schwimmen geht er auch nicht. Die Fragen nach Ursache und Zusammenhang, haben der mal ruhigeren, mal turbulenteren Geschichte eine allzeit spannende Grundstimmung verpasst. Und am Ende haben mir die Antworten nicht nur Gänsehaut, sondern auch Tränen beschert. Auch wenn mir die Höhepunkte des Plots dann und wann etwas zu extrem erschienen, hat mich die Kombination aus Pascal, seinem besten Freund Viktor und seiner neuen Bekannten Jacky nie verloren. Ein Coming-Of-Age-Roman über Liebe und Freundschaft, Mut und Angst, Hoffnung und Resignation. Und über Vergänglichkeit – sowie die Bedeutung, die ein einziger Tag für ein ganzes Leben haben kann.
🎪🔪🔥☀️❤️🩹 ~ „Der letzte Sommertag 1999 – und er verändert alles.“ 🌞🏊♂️
Ein heißer Sommertag, erste Liebe, Freundschaft und ein Geheimnis, das alles verändert – ich habe dieses Buch und den 90er-Jahre-Vibe geliebt und verschlungen! ❤️ Es ist berührend, nostalgisch und hat mich mitten ins Herz getroffen. Perfekt für alle, die Coming-of-Age-Geschichten lieben. 🏊♂️☀️📖 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Eine Freundschaft, eine Liebe und ein Tod – am letzten Tag des Sommers verändert sich das Leben eines Jungen in der bayrischen Provinz für immer. 31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert ...

Schöne Geschichte für den Sommer über die erste Liebe und das Erwachsenwerden
Eine schöne Lektüre für den Sommer, leicht, lustig und auch hin und wieder etwas tiefgründiger. Man wird in die Sommertage der Kindheit/Jugend katapuliert mit all seinen Facetten; wird an Freibad-Pommes , die erste Liebe und vieles mehr erinnert. Tolle Reise zurück in die Vergangenheit. 😌





















































