Luft
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Description
Was, wenn die Schuld bestimmt, wer wir sind? – John Boynes »Die Elemente«
Aaron Umber fällt es schwer, Nähe zuzulassen. Ein traumatisches Erlebnis in seiner Kindheit steht noch immer zwischen ihm und den Dingen, die er sich am sehnlichsten wünscht: Vertrauen, Liebe, Zärtlichkeit. Auf einer gemeinsamen Flugreise, zehntausend Meter über der Erde, erkennt er, dass sein Hang zur Einsamkeit auf seinen Sohn Emmett abzufärben droht. Schließlich fasst er sich ein Herz und spricht über das, was ihm widerfahren ist. Denn in der Enge des Flugzeugs gibt es kein Entkommen vor den Geistern seiner Vergangenheit.
Mit viel Gefühl nähert sich John Boyne in »Luft« der Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn, und erzählt eine berührende Geschichte vom Nachhall einer schmerzhaften Erfahrung, die sich über Generationen weiterträgt. Und von der Hoffnung auf Heilung.
»Einer der besten seiner Generation« Observer
»Luft« ist Teil 4 von John Boynes großem Erzählprojekt »Die Elemente«.
Book Information
Author Description
John Boyne, geboren 1971 in Dublin, ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Autoren Irlands. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem Roman »Der Junge im gestreiften Pyjama«, der weltweit zum Bestseller wurde und von der Kritik als »ein kleines Wunder« (The Guardian) gefeiert wurde. Zuletzt erschien von ihm das in zahlreiche Sprachen übersetzte Quartett »Die Elemente«.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Im letzten Teil der Reihe schließt sich der Kreis. "Luft" unterscheidet sich von den drei vorhergehenden Büchern dadurch, dass hier eine deutlich ruhigere Stimmung herrscht. Auf dem Flug von Australien nach Irland sucht Aaron Umber das Gespräch mit seinem Sohn Emmet, möchte die Vergangenheit verarbeiten, um mit Zuversicht in eine neue Zukunft zu starten. Viel mehr kann man zum Inhalt eigentlich nicht schreiben, es würde zuviel preisgeben. Für mich eine sehr gelungene Reihe, ich mochte jeden einzelnen Teil. Deswegen gibt's nicht nur eine Leseempfehlung für "Luft", sondern für alle Teile ⭐⭐⭐⭐
Emotionales Finale der Elemente-Reihe
„Ich tauche wieder hinab, blende alle Geräusche der Welt um mich herum aus, aber behalte die Augen offen und starre in die pechschwarze Tiefe des Wassers, spüre das Ziehen der Erde, das Feuer in mir und die Luft in meinem Lungen.“ Was für ein emotionales Ende der Elemente-Reihe. Wo alles begann wird auch alles enden. Aaron begibt sich zusammen mit seinem 14jährigen Sohn Emmet auf eine Reise, von Australien, wo sie leben, nach ??? Wohin sie genau wollen und warum, erfahren wir erst im Laufe der Geschichte. Sehr einfühlsam beschreibt John Boyne die schwierige Annäherung zwischen Vater und Sohn und die Notwendigkeit der Aufarbeitung der Vergangenheit, damit die Zukunft kommen kann. Und immer wieder tauchen Verbindungen zu Wasser, Erde und Feuer auf und so füllt sich die ein oder andere Lücke.
"Elemente" Reihe Teil 4 und somit der Abschluss...
Und der Kreis schließt sich. Im Gegensatz zu "Feuer" ist "Luft" sehr ruhig, fast schon zu ruhig. Aber vielleicht hat es das so zum Abschluss auch einfach gebraucht, nachdem man in 3 Büchern mit unterschiedlichen Arten von Schuld konfrontiert wurde. Fand die Reihe super, auch wenn Band 3 mir einiges abverlangt hat, empfehle ich trotzdem alle 4 in Reihenfolge zu lesen.

"Ich .... starre in die pechschwarze Tiefe des Wassers, spüre das Ziehen der Erde, das Feuer in mir und die Luft in meinen Lungen." Das Finale der Reihe über die Elemente der Schuld führt die Fäden zusammen und macht deutlich, wie sehr Verletzungen in der Kindheit und Jugend das ganze weitere Leben beherrschen und beeinflussen.
Mit „Luft“ endet die Element-Reihe von John Boyne und leider war dieser vierte Band für mich der Schwächste der Reihe. Die Geschichte rund um Aaron, den wir bereits aus dem dritten Teil kennen, dient vor allem dazu, alle vorherigen Bände zusammenzuführen und der Reihe einen runden Abschluss zu geben. Das gelingt zwar gut, dennoch fehlten mir Spannung, Tiefe und echte Handlung. Vieles wirkt eher ruhig und dahinplätschernd, fast wie eine verbindende Novelle. Insgesamt bin ich sehr froh, diese besondere Reihe gelesen zu haben – auch wenn ich mir für den Abschluss etwas mehr Intensität gewünscht hätte.
„Manchmal ist der einzige Weg, frei zu atmen, das Gewicht der Worte loszulassen, die uns am tiefsten treffen.“
„Luft“ ist der vierte und letzte Band von John Boynes Zyklus „Die Elemente“ – eine ruhige, tief empfundene Geschichte über Schuld, Nähe und Vergebung, erzählt aus der Perspektive eines Vaters. 📖 Im Mittelpunkt steht Aaron Umber, der als Vater mit seiner Vergangenheit kämpft. Ein traumatisches Erlebnis aus seiner Kindheit hält ihn davon ab, Liebe und Vertrauen voll zuzulassen. Auf einem Flug mit seinem Sohn Emmett, wird Aaron mit seinen eigenen Dämonen konfrontiert. In der enormen Enge des Flugzeugs gibt es keinen Raum, ihnen auszuweichen – und so beginnt ein tiefes Gespräch über Schmerz, Scham, Hoffnung und Heilung. ❤️🩹 Das Buch hat mich emotional berührt, weil es zeigt, wie schwer es sein kann, sich selbst zu vergeben – besonders wenn man Schutz und Nähe am dringendsten braucht, aber stattdessen nur Schmerz kennt. Die Beziehung zu seinem Sohn macht die Geschichte besonders zart und gleichzeitig schmerzhaft: Es geht nicht nur um das Aufarbeiten der Vergangenheit, sondern um das Aufbauen einer Zukunft, in der Liebe wieder möglich scheint. 😍 Diese Reihe zählt zu den besten Büchern, die ich 2025 gelesen habe. 📚

Ein sehr guter Abschluss
Ich hatte auf Heilung gehofft in diesem letzten Band und habe sie bekommen! Wenn auch nicht in der von mir erhofften Form! Eine Buchreihe, die uns zwingt, unsere Moralvorstellungen zu beleuchten und uns nie ganz hell und dunkel zu zeigen. Auch wenn es wehtut, diese Bücher zu lesen, so sind sie in ihrer Summe doch meisterhaft verwoben. Ein Highlight
Schuld und Sühne und endlich Zeit zum Atmen
Das ist der letzte Band der „Elementen“-Reihe und wie ich finde auch ein sehr guter Abschluss der ganzen Schuld- und Traumata-Thematik. Boyne hat sich bei seiner Elementen-Reihe schon was gedacht und es kommt auch sehr gut zur Geltung: 1. Wasser - vor Scham und Schuld untertauchen 2. Erde - alte Sünden begraben/ausgraben (sich befreien) 3. Feuer - Wut und Zerstörung (das Leben der anderen einfach ausschalten) 4. Luft - loslassen und fliegen, Atmen und vielleicht auch mal die Vogelperspektive ergreifen Die Elementen-Reihe hat definitiv einen Sinn. Jedes Band kann unanständig voneinander gelesen werden, aber wer sie der Reihe nach liest, wird feststellen, dass die Hauptcharaktere miteinander verknüpft sind, was der globalen Thematik „Schuld“ noch mehr Gewicht und Wichtigkeit verleiht. Das vierte Buch ist ein schöner Abschluss, sodass man all die schwere Last echt hier mal loslassen und das Leben aus einer anderen Perspektive sehen kann, auch wenn hier die Traumata nicht weniger schlimm sind. Hier spielt sich aber die Handlung zwischen einem Vater und seinem kleinen Sohn ab. Der Sohn stellt unbequeme Fragen, der Vater versucht in diesem Gespräch den Jungen so ehrlich wie möglich zu antworten und gleichzeitig sein Traumata aus der Kindheit zu verarbeiten und endlich loszulassen.
Sternebewertung fiktiv
Mit „Luft“ endet die Elemente-Reihe, ein Abschlussband, der sich wie ein zusammenführender roter Faden durch alle bisherigen Geschichten zieht. Die Bücher lassen sich zwar unabhängig voneinander lesen, doch wer die Reihe kennt, erkennt schnell die Verbindungen zwischen alten und neuen Figuren. Im Mittelpunkt steht der Kinderpsychologe Aaron, den wir bereits aus einem der vorherigen Bände kennen. Gemeinsam mit seinem Sohn reist er auf eine Insel, um seiner Exfrau nach dem Tod ihres Vaters beizustehen. Gleichzeitig erzählt dieser Band von Aarons innerer Versöhnung mit seiner Vergangenheit, einer Vergangenheit, die von einem schweren Erlebnis geprägt wurde, das ihm mit vierzehn Jahren widerfahren ist. Im Vergleich zu den anderen Teilen empfand ich „Luft“ als den zugänglichsten Band. Während die vorherigen Bücher oft sehr hart und intensiv waren, wirkt dieser Abschluss ruhiger, fast wie ein Innehalten. Dennoch werden die tragischen Ereignisse und ihre Auswirkungen auf das Leben der Figuren noch einmal deutlich. Wie sehr uns das prägt, was wir als Kinder erleben. Wie sich Wut, Angst, Demut oder zwischenmenschliche Muster im Erwachsenenleben widerspiegeln, oft unbewusst. Gerade das hat mir an der gesamten Reihe gefallen. Neben den schweren Themen zeigt John Boyne immer wieder, wie sich Charaktere durch ihre Erfahrungen verändern. „Luft“ bringt diese Entwicklungen zusammen und schenkt der Reihe einen stimmigen Abschluss. Die Bücher sind schmal und schnell gelesen, und doch tragen sie viel Gewicht in sich. Persönlich hätte ich mir fast gewünscht, die Geschichte wäre, wie im Original ein großes Gesamtwerk geblieben, statt in vier einzelne Bände aufgeteilt zu sein. Denn erst im Zusammenspiel aller Teile entsteht für mich das vollständige Bild. Für mich eine Reihe, die ich von Herzen empfehlen kann, intensiv, nachdenklich und lange nachwirkend.
War ok….
Das vierte Buch der Element-Reihe war für mich leider der schwächste Band der Reihe. Es war zwar in Ordnung und durchaus lesbar, aber es hat mich emotional nicht so gepackt wie die vorherigen drei Teile. Mir haben diesmal etwas die Spannung und die Intensität gefehlt, die die anderen Bände für mich so besonders gemacht haben.
Band 4 LUFT der Elemente-Reihe von John Boyne Der vierte Band der Elemente-Reihe von John Boyne war angenehm und ruhig zu lesen. Die Geschichte entfaltet sich in einem gleichmäßigen Tempo und fügt die Fäden der Reihe stimmiq zusammen. Besonders die unaufgeregte Erzählweise und die klare Sprache machen das Buch zu einer schöner Lektüre. Trotzdem blieb am Ende ein kleines Gefühl zurück, dass etwas gefehlt hat - ohne genau benennen zu können, was. Vielleicht hätte ich mir etwas mehr Spannung oder emotionale Tiefe erwartet. Insgesamt ist es aber ein gelungener Abschluss, den man auf jeden Fall lesen sollte, um die Reihe vollständig abzurunden.
Luft 🌪💨
Ich bin so dankbar, damals zu Wasser gegriffen zu haben, und so in den Genuss gekommen bin, die gesamte Elemente Reihe zu lesen! Luft hat mich auch wieder emotional aufgewühlt und über vieles nachdenken lassen 💔 John Boyne hat einen mitreißenden Schreibstil und kann dich mit einem gut gewählten Satz einfach mal zerstören 🥲 Hab es auch einfach geliebt wie sich der komplette Kreis aus allen 4 Romanen, hier geschlossen hat. Ich kann mir vorstellen in Zukunft wieder was von dem Autor zu lesen! ❤ Große Empfehlung!!!
Dieser Abschlussband rundet die Tetralogie hervorragend ab und wartet mit viel versöhnlichem, deutlich weniger verstörendem Inhalt auf. Wir erfahren, wie es mit Aaron weitergeht, was es für sein Leben bedeutet, Opfer gewesen zu sein und von seinen Versuchen, sich aus dieser Rolle zu befreien. Toll eingelesen von Richard Barenberg.
Der Kreis schließt sich
Als der Psychologe Aaron mit seinem Sohn Emmet von Sydney nach Dublin reist, bleibt auf der langen Flugstrecke genug Zeit, für ein längst überfälliges Gespräch – nicht nur, um seinen Teenagersohn besser zu verstehen, sondern auch, um sich den eigenen Kindheitstraumata zu stellen. Auch wenn Teil 4 deutlich ruhiger und unaufgeregter daher kommt als die anderen 3 Teile – er ist wichtig für die gesamte Reihe, denn hier schließt sich der Kreis.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Was, wenn die Schuld bestimmt, wer wir sind? – John Boynes »Die Elemente«
Aaron Umber fällt es schwer, Nähe zuzulassen. Ein traumatisches Erlebnis in seiner Kindheit steht noch immer zwischen ihm und den Dingen, die er sich am sehnlichsten wünscht: Vertrauen, Liebe, Zärtlichkeit. Auf einer gemeinsamen Flugreise, zehntausend Meter über der Erde, erkennt er, dass sein Hang zur Einsamkeit auf seinen Sohn Emmett abzufärben droht. Schließlich fasst er sich ein Herz und spricht über das, was ihm widerfahren ist. Denn in der Enge des Flugzeugs gibt es kein Entkommen vor den Geistern seiner Vergangenheit.
Mit viel Gefühl nähert sich John Boyne in »Luft« der Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn, und erzählt eine berührende Geschichte vom Nachhall einer schmerzhaften Erfahrung, die sich über Generationen weiterträgt. Und von der Hoffnung auf Heilung.
»Einer der besten seiner Generation« Observer
»Luft« ist Teil 4 von John Boynes großem Erzählprojekt »Die Elemente«.
Book Information
Author Description
John Boyne, geboren 1971 in Dublin, ist einer der renommiertesten zeitgenössischen Autoren Irlands. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit seinem Roman »Der Junge im gestreiften Pyjama«, der weltweit zum Bestseller wurde und von der Kritik als »ein kleines Wunder« (The Guardian) gefeiert wurde. Zuletzt erschien von ihm das in zahlreiche Sprachen übersetzte Quartett »Die Elemente«.
Posts
Im letzten Teil der Reihe schließt sich der Kreis. "Luft" unterscheidet sich von den drei vorhergehenden Büchern dadurch, dass hier eine deutlich ruhigere Stimmung herrscht. Auf dem Flug von Australien nach Irland sucht Aaron Umber das Gespräch mit seinem Sohn Emmet, möchte die Vergangenheit verarbeiten, um mit Zuversicht in eine neue Zukunft zu starten. Viel mehr kann man zum Inhalt eigentlich nicht schreiben, es würde zuviel preisgeben. Für mich eine sehr gelungene Reihe, ich mochte jeden einzelnen Teil. Deswegen gibt's nicht nur eine Leseempfehlung für "Luft", sondern für alle Teile ⭐⭐⭐⭐
Emotionales Finale der Elemente-Reihe
„Ich tauche wieder hinab, blende alle Geräusche der Welt um mich herum aus, aber behalte die Augen offen und starre in die pechschwarze Tiefe des Wassers, spüre das Ziehen der Erde, das Feuer in mir und die Luft in meinem Lungen.“ Was für ein emotionales Ende der Elemente-Reihe. Wo alles begann wird auch alles enden. Aaron begibt sich zusammen mit seinem 14jährigen Sohn Emmet auf eine Reise, von Australien, wo sie leben, nach ??? Wohin sie genau wollen und warum, erfahren wir erst im Laufe der Geschichte. Sehr einfühlsam beschreibt John Boyne die schwierige Annäherung zwischen Vater und Sohn und die Notwendigkeit der Aufarbeitung der Vergangenheit, damit die Zukunft kommen kann. Und immer wieder tauchen Verbindungen zu Wasser, Erde und Feuer auf und so füllt sich die ein oder andere Lücke.
"Elemente" Reihe Teil 4 und somit der Abschluss...
Und der Kreis schließt sich. Im Gegensatz zu "Feuer" ist "Luft" sehr ruhig, fast schon zu ruhig. Aber vielleicht hat es das so zum Abschluss auch einfach gebraucht, nachdem man in 3 Büchern mit unterschiedlichen Arten von Schuld konfrontiert wurde. Fand die Reihe super, auch wenn Band 3 mir einiges abverlangt hat, empfehle ich trotzdem alle 4 in Reihenfolge zu lesen.

"Ich .... starre in die pechschwarze Tiefe des Wassers, spüre das Ziehen der Erde, das Feuer in mir und die Luft in meinen Lungen." Das Finale der Reihe über die Elemente der Schuld führt die Fäden zusammen und macht deutlich, wie sehr Verletzungen in der Kindheit und Jugend das ganze weitere Leben beherrschen und beeinflussen.
Mit „Luft“ endet die Element-Reihe von John Boyne und leider war dieser vierte Band für mich der Schwächste der Reihe. Die Geschichte rund um Aaron, den wir bereits aus dem dritten Teil kennen, dient vor allem dazu, alle vorherigen Bände zusammenzuführen und der Reihe einen runden Abschluss zu geben. Das gelingt zwar gut, dennoch fehlten mir Spannung, Tiefe und echte Handlung. Vieles wirkt eher ruhig und dahinplätschernd, fast wie eine verbindende Novelle. Insgesamt bin ich sehr froh, diese besondere Reihe gelesen zu haben – auch wenn ich mir für den Abschluss etwas mehr Intensität gewünscht hätte.
„Manchmal ist der einzige Weg, frei zu atmen, das Gewicht der Worte loszulassen, die uns am tiefsten treffen.“
„Luft“ ist der vierte und letzte Band von John Boynes Zyklus „Die Elemente“ – eine ruhige, tief empfundene Geschichte über Schuld, Nähe und Vergebung, erzählt aus der Perspektive eines Vaters. 📖 Im Mittelpunkt steht Aaron Umber, der als Vater mit seiner Vergangenheit kämpft. Ein traumatisches Erlebnis aus seiner Kindheit hält ihn davon ab, Liebe und Vertrauen voll zuzulassen. Auf einem Flug mit seinem Sohn Emmett, wird Aaron mit seinen eigenen Dämonen konfrontiert. In der enormen Enge des Flugzeugs gibt es keinen Raum, ihnen auszuweichen – und so beginnt ein tiefes Gespräch über Schmerz, Scham, Hoffnung und Heilung. ❤️🩹 Das Buch hat mich emotional berührt, weil es zeigt, wie schwer es sein kann, sich selbst zu vergeben – besonders wenn man Schutz und Nähe am dringendsten braucht, aber stattdessen nur Schmerz kennt. Die Beziehung zu seinem Sohn macht die Geschichte besonders zart und gleichzeitig schmerzhaft: Es geht nicht nur um das Aufarbeiten der Vergangenheit, sondern um das Aufbauen einer Zukunft, in der Liebe wieder möglich scheint. 😍 Diese Reihe zählt zu den besten Büchern, die ich 2025 gelesen habe. 📚

Ein sehr guter Abschluss
Ich hatte auf Heilung gehofft in diesem letzten Band und habe sie bekommen! Wenn auch nicht in der von mir erhofften Form! Eine Buchreihe, die uns zwingt, unsere Moralvorstellungen zu beleuchten und uns nie ganz hell und dunkel zu zeigen. Auch wenn es wehtut, diese Bücher zu lesen, so sind sie in ihrer Summe doch meisterhaft verwoben. Ein Highlight
Schuld und Sühne und endlich Zeit zum Atmen
Das ist der letzte Band der „Elementen“-Reihe und wie ich finde auch ein sehr guter Abschluss der ganzen Schuld- und Traumata-Thematik. Boyne hat sich bei seiner Elementen-Reihe schon was gedacht und es kommt auch sehr gut zur Geltung: 1. Wasser - vor Scham und Schuld untertauchen 2. Erde - alte Sünden begraben/ausgraben (sich befreien) 3. Feuer - Wut und Zerstörung (das Leben der anderen einfach ausschalten) 4. Luft - loslassen und fliegen, Atmen und vielleicht auch mal die Vogelperspektive ergreifen Die Elementen-Reihe hat definitiv einen Sinn. Jedes Band kann unanständig voneinander gelesen werden, aber wer sie der Reihe nach liest, wird feststellen, dass die Hauptcharaktere miteinander verknüpft sind, was der globalen Thematik „Schuld“ noch mehr Gewicht und Wichtigkeit verleiht. Das vierte Buch ist ein schöner Abschluss, sodass man all die schwere Last echt hier mal loslassen und das Leben aus einer anderen Perspektive sehen kann, auch wenn hier die Traumata nicht weniger schlimm sind. Hier spielt sich aber die Handlung zwischen einem Vater und seinem kleinen Sohn ab. Der Sohn stellt unbequeme Fragen, der Vater versucht in diesem Gespräch den Jungen so ehrlich wie möglich zu antworten und gleichzeitig sein Traumata aus der Kindheit zu verarbeiten und endlich loszulassen.
Sternebewertung fiktiv
Mit „Luft“ endet die Elemente-Reihe, ein Abschlussband, der sich wie ein zusammenführender roter Faden durch alle bisherigen Geschichten zieht. Die Bücher lassen sich zwar unabhängig voneinander lesen, doch wer die Reihe kennt, erkennt schnell die Verbindungen zwischen alten und neuen Figuren. Im Mittelpunkt steht der Kinderpsychologe Aaron, den wir bereits aus einem der vorherigen Bände kennen. Gemeinsam mit seinem Sohn reist er auf eine Insel, um seiner Exfrau nach dem Tod ihres Vaters beizustehen. Gleichzeitig erzählt dieser Band von Aarons innerer Versöhnung mit seiner Vergangenheit, einer Vergangenheit, die von einem schweren Erlebnis geprägt wurde, das ihm mit vierzehn Jahren widerfahren ist. Im Vergleich zu den anderen Teilen empfand ich „Luft“ als den zugänglichsten Band. Während die vorherigen Bücher oft sehr hart und intensiv waren, wirkt dieser Abschluss ruhiger, fast wie ein Innehalten. Dennoch werden die tragischen Ereignisse und ihre Auswirkungen auf das Leben der Figuren noch einmal deutlich. Wie sehr uns das prägt, was wir als Kinder erleben. Wie sich Wut, Angst, Demut oder zwischenmenschliche Muster im Erwachsenenleben widerspiegeln, oft unbewusst. Gerade das hat mir an der gesamten Reihe gefallen. Neben den schweren Themen zeigt John Boyne immer wieder, wie sich Charaktere durch ihre Erfahrungen verändern. „Luft“ bringt diese Entwicklungen zusammen und schenkt der Reihe einen stimmigen Abschluss. Die Bücher sind schmal und schnell gelesen, und doch tragen sie viel Gewicht in sich. Persönlich hätte ich mir fast gewünscht, die Geschichte wäre, wie im Original ein großes Gesamtwerk geblieben, statt in vier einzelne Bände aufgeteilt zu sein. Denn erst im Zusammenspiel aller Teile entsteht für mich das vollständige Bild. Für mich eine Reihe, die ich von Herzen empfehlen kann, intensiv, nachdenklich und lange nachwirkend.
War ok….
Das vierte Buch der Element-Reihe war für mich leider der schwächste Band der Reihe. Es war zwar in Ordnung und durchaus lesbar, aber es hat mich emotional nicht so gepackt wie die vorherigen drei Teile. Mir haben diesmal etwas die Spannung und die Intensität gefehlt, die die anderen Bände für mich so besonders gemacht haben.
Band 4 LUFT der Elemente-Reihe von John Boyne Der vierte Band der Elemente-Reihe von John Boyne war angenehm und ruhig zu lesen. Die Geschichte entfaltet sich in einem gleichmäßigen Tempo und fügt die Fäden der Reihe stimmiq zusammen. Besonders die unaufgeregte Erzählweise und die klare Sprache machen das Buch zu einer schöner Lektüre. Trotzdem blieb am Ende ein kleines Gefühl zurück, dass etwas gefehlt hat - ohne genau benennen zu können, was. Vielleicht hätte ich mir etwas mehr Spannung oder emotionale Tiefe erwartet. Insgesamt ist es aber ein gelungener Abschluss, den man auf jeden Fall lesen sollte, um die Reihe vollständig abzurunden.
Luft 🌪💨
Ich bin so dankbar, damals zu Wasser gegriffen zu haben, und so in den Genuss gekommen bin, die gesamte Elemente Reihe zu lesen! Luft hat mich auch wieder emotional aufgewühlt und über vieles nachdenken lassen 💔 John Boyne hat einen mitreißenden Schreibstil und kann dich mit einem gut gewählten Satz einfach mal zerstören 🥲 Hab es auch einfach geliebt wie sich der komplette Kreis aus allen 4 Romanen, hier geschlossen hat. Ich kann mir vorstellen in Zukunft wieder was von dem Autor zu lesen! ❤ Große Empfehlung!!!
Dieser Abschlussband rundet die Tetralogie hervorragend ab und wartet mit viel versöhnlichem, deutlich weniger verstörendem Inhalt auf. Wir erfahren, wie es mit Aaron weitergeht, was es für sein Leben bedeutet, Opfer gewesen zu sein und von seinen Versuchen, sich aus dieser Rolle zu befreien. Toll eingelesen von Richard Barenberg.
Der Kreis schließt sich
Als der Psychologe Aaron mit seinem Sohn Emmet von Sydney nach Dublin reist, bleibt auf der langen Flugstrecke genug Zeit, für ein längst überfälliges Gespräch – nicht nur, um seinen Teenagersohn besser zu verstehen, sondern auch, um sich den eigenen Kindheitstraumata zu stellen. Auch wenn Teil 4 deutlich ruhiger und unaufgeregter daher kommt als die anderen 3 Teile – er ist wichtig für die gesamte Reihe, denn hier schließt sich der Kreis.































