Liebe wird aus Mut gemacht
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Description
Dies ist die Taschenbuchausgabe des Romans Auf Null.
Ein Roman über den Tod und das Leben - und über das Glück, lieben zu können
Nie wieder Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden. Nie wieder Hähnchen Estragon. Nie wieder Krankenhaus: Nina darf zurück ins Leben stolpern. Aber sie würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Also lieber die Handbremse anziehen: keine Pläne machen, keinen Spaß haben, nicht verlieben. Schon gar nicht in Erik. Doch zum Leben braucht es Mut - und erst recht für die Liebe.
Book Information
Author Description
Catharina Junk, 1973 in Bremen geboren, studierte Deutsche Sprache und Literatur, Psychologie und Volkskunde an der Universität Hamburg, arbeitete mehrere Jahre als Redakteurin für Fernsehserien und Reihen beim NDR und ist seit 2008 erfolgreiche Drehbuchautorin für Film und Fernsehen. 2014 erhielt Catharina Junk für ihren Bestseller « Liebe wird aus Mut gemacht» den Hamburger Förderpreis für Literatur. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Posts
Zwischen Schatten und Licht: Ninas Geschichte voller Stärke
Das Buch erzählt von Ninas Leben zwischen dem Wunsch nach Normalität und der Unsicherheit nach ihrer Krebserkrankung. Ihre Angst führt zu sozialer Zurückhaltung, doch mit sarkastischem Humor lernt sie, ihre zweite Chance zu nutzen, ohne sich lähmen zu lassen. Catharina schildert Ninas Kampf gegen den Krebs und den Neubeginn in zwei Zeitebenen ehrlich und ungeschönt. Ninas sarkastischer Blick macht sie sympathisch und ihr Leben lebendig. Das Thema Leukämie wird informativ, aber nicht zu detailliert behandelt, und zeigt den Weg vieler Patienten: Angst vor Rückfall und Vertrauen in den Körper zurückzugewinnen. Der Stil ist leicht, charmant und witzig, trotz des ernsten Themas. Eine klare Empfehlung, die mir noch lange im Gedächtnis bleibt.
2023: Auch beim zweiten Lesen bin ich absolut von dieser Geschichte begeistert. In jeder Seite und in jedem Satz stecken so viel Herz, Humor und Weisheit. Nina ist eine großartige und nachvollziehbare Protagonistin und ich habe auch viele Nebenchaktere (Erik, Sarah, Bahar und Knut) ins Herz geschlossen. In diesem Buch geht es bei Weitem nicht nur um das Kranksein und die Angst vorm Sterben. Es geht darum, warum man am Leben festhalten sollte, es geht um Freundschaft, Familie und Liebe. Vor allem die Liebe zu sich selbst. Lasst euch bitte nicht vom Thema abschrecken, dies ist viel mehr als ein "Krebsbuch". Es ist teilweise so herzerwärmend und witzig, dass ich oft laut auflachen musste. Ich hoffe wirklich, dass Catharina Junk irgendwann ein neues Buch veröffentlicht, diese Frau schreibt so unfassbar gut. CW: Krebs, Krankenhaus, Tod/Trauer, Homophobie, unfreiwilliges Outing, Konversionstherapie 2020: Ich will heulen und lachen gleichzeitig. Wie großartig war bitte dieses Buch? Nina war so eine tolle Protagonistin und die Geschichte hatte die perfekte Mischung aus Dramatik und Humor. Ich werde noch lange an dieses Buch zurückdenken. Große Liebe.
Das Buch habe ich auch mal vor langer Zeit aus der Büherzelle gerettet und mir nix dabei gedacht. Erschien für mich eher unscheinbar und als normaler Roman. Aber die Geschichte war so tiefgreifend, berührend und an manchen Stellen traurig. Ich habe es sehr genossen die Geschichte von Nina zu lesen und war von vielen Stellen tief berührt.
Ernstes Thema mit Sinn für Humor!
Mir hat das Buch total gut gefallen, was ich so nicht erwartet habe. Ich wusste auch gar nicht, was ich mir von dem Buch versprechen soll, aber enttäuscht wurde ich definitiv nicht! Das Thema der Krebserkrankung kann sehr bedrückend sein, jedoch wird der Sache oft die Schärfe genommen durch die Protagonistin mit ihren lustigen Sprüchen. Da ist natürlich der Schreibstil der Autorin positiv hervorzuheben. Ich musste das ein oder andere Mal schmunzeln, konnte mich aber auch sehr gut in Nina und ihre Angst versetzen. Das wurde sehr eindringlich und authentisch geschildert, was vermutlich von den eigenen Erfahrungen der Autorin kommt.
Gerade war für die 20-jährige Nina noch alles in bester Ordnung und plötzlich liegt sie mit akuter Leukämie im Krankenhaus und muss ein Jahr um ihr Leben kämpfen. Die Kapitel in Catharina Junks Roman „Liebe wird aus Mut gemacht“ erzählen abwechselnd von der Zeit in der Klinik und ein Jahr später, als Nina gesund entlassen wird. Ich mochte dieses Konzept, da es ein wenig den Schrecken aus der Geschichte nimmt. Man weiß, dass Nina es schaffen wird und so sind die schonungslos beschriebenen Szenen leichter zu ertragen. Ihr Neustart in der Welt gestaltet sich sich schwierig. Es fällt ihr schwer, neuen Mut zu fassen und mit ihren Mitmenschen zu interagieren. Über allem schwebt die Angst, erneut an Leukämie zu erkranken. Ninas Sorgen und Nöte wurden für mich sehr realistisch dargestellt. Ich konnte gut nachvollziehen, warum sie sich häufig selbst im Weg steht. Trotz dem sehr ernsten Grundthema, lässt sich der Roman sehr leicht und angenehm lesen, denn Nina hat einen sehr trockenen / bissigen Humor, den sie zu keiner Zeit verliert. Sie manövriert sich immer wieder in kuriose Situationen über die ich lachen musste. Am Ende bleibt nur eine Frage offen – warum gibt es so wenig Bücher von Catharina Junk?
Dieses kleine Schmuckstück wäre wohl an mir vorbei gegangen, hätte mich nicht eine Leserunde bei Was liest du darauf aufmerksam gemacht. Erwartet habe ich nachdem Klappentext eine eher ruhige und emotionale Geschichte, mit einer kleinen Romanze. Aber dass ich dazu auch noch eine gehörige Portion Humor in Form von sarkastischen Bemerkungen bekomme, damit hab ich nicht gerechnet. Was wäre, wenn, ist ein armseliges Gedankenspiel für Verzweifelte. Seite 226 Bevor Nina sich auf ihr Studium konzentrieren konnte, musste sie erst mal für ein Jahr in die Klinik. Anstatt Hausaufgaben und Partys gab es Chemo und Schoko Pudding. Nun ist Nina zwar entlassen und die Ärzte sagen, sie sei gesund. Doch wie soll sie ihrem Körper vertrauen, hat er sie doch so verraten. Wieso soll sie die Umzugskartons auspacken, wenn ihre Eltern sie vielleicht bald schon wieder packen müssen. Und sich gar verlieben. Welchen Sinn macht es von einer Zukunft zu träumen, wenn das eigene Leben so ungewiss ist. Der Roman von Catharina Junk, welcher wohl auch etwas autobiografisch ist, hat mich völlig überrascht. Gleich zu Beginn konnte mich die Geschichte packen.Wollte ich eigentlich nur kurz rein lesen, würden es dann 250 Seiten. Wie der Klappentext schon vermuten lässt, gibt es auch eine Liebesgeschichte. Diese liefert die üblichen Spannungsmomente, klappt es oder klappt es nicht. Doch auch die Situation von Nina erzeugt Spannung beim Leser, ist sie wirklich gesund oder zeigt die nächste Blutuntersuchung etwas anderes? Erzählt wird Ninas Geschichte in 2 Zeitebenen. Einmal aus dem hier und jetzt und dann aus der Vergangenheit, beginnen mit dem erkennen der Krankheit bis zum Entlassungstag aus dem Krankenhaus. Diese Erzählform, mit ihren Wechseln ist gut gewählt und erzeugte bei mir das verlangen immer weiter lesen zu wollen. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form. So kommt man Nina noch näher. Man bekommt ihre Gedanken und Sorgen mit und da gibt es eine Menge. Gleich zu Beginn des Buches, klärt uns Nina auf, wieso sie nun ein Sonnenblumentrauma hat. Da war sie mir schon sympathisch. Sie ist ein Mensch, mit dem ich mich gerne mal auf einen Kaffee treffen würde. Ganz anders ihre, ich wollte eigentlich beste Freundin schreiben, bringe es aber nicht über mich. Isabelle ist für mich ein richtiger Hasscharakter, der mich immer wieder genervt und auch mal zum Fluchen gebracht hat. Bahar war Ninas beste Freundin, was genau vorgefallen ist, erfährt man im Verlauf der Handlung. Erik nimmt den Part des süßen Musikers ein, aber keine Sorge nicht so ein Klischee Musiker. Er ist ein anständiger Kerl. Mein Lieblingsnebencharakter ist Knut, sein knurriger Vater. Der Roman hat so einige Charaktere, manche werden nur kurz angeschnitten. Doch hatte ich alle bildhaft vor mir. Beim Lesen war es, als würde ein Film in meinem Kopf ablaufen, so gut konnte ich mir alles vorstellen. Auf Null ist eins der humorvollsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Sollte man bei dem Thema Leukämie gar nicht meinen. Es gibt aber auch so einige emotionale Szenen, gerade im Verlauf der Handlung und zum Ende hin. Eine wunderbare Mischung aus Schmunzeln und Tränchen. Fazit: Fesselnd und spannend wird hier die Geschichte von Nina erzählt, wie sie nach ihrer Krebserkrankung langsam wieder ins Leben findet und vertrauen fasst. Emotional und humorvoll.
Schon schön aber ...
Die Geschichte an sich hat durchaus was, dennoch erfährt man in dem Buch nicht nur über die Zeit nach der Genesung was sondern auch immer wieder über die Zeit im Krankenhaus, die Chemotherapie und, und, und ... Und das ist für mich als leichter Hypochonder, die selbst schon oft genug im KH war wegen ernster gesundheitlicher Probleme natürlich schon schwere Kost. Wenn du dann noch selbst ein paar Krebspatienten im Familien und Bekanntenkreis hast, triggert das eben. Das sollte man meiner Meinung nach wissen, wenn man es lesen will. :-)
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Dies ist die Taschenbuchausgabe des Romans Auf Null.
Ein Roman über den Tod und das Leben - und über das Glück, lieben zu können
Nie wieder Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden. Nie wieder Hähnchen Estragon. Nie wieder Krankenhaus: Nina darf zurück ins Leben stolpern. Aber sie würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Also lieber die Handbremse anziehen: keine Pläne machen, keinen Spaß haben, nicht verlieben. Schon gar nicht in Erik. Doch zum Leben braucht es Mut - und erst recht für die Liebe.
Book Information
Author Description
Catharina Junk, 1973 in Bremen geboren, studierte Deutsche Sprache und Literatur, Psychologie und Volkskunde an der Universität Hamburg, arbeitete mehrere Jahre als Redakteurin für Fernsehserien und Reihen beim NDR und ist seit 2008 erfolgreiche Drehbuchautorin für Film und Fernsehen. 2014 erhielt Catharina Junk für ihren Bestseller « Liebe wird aus Mut gemacht» den Hamburger Förderpreis für Literatur. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
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Zwischen Schatten und Licht: Ninas Geschichte voller Stärke
Das Buch erzählt von Ninas Leben zwischen dem Wunsch nach Normalität und der Unsicherheit nach ihrer Krebserkrankung. Ihre Angst führt zu sozialer Zurückhaltung, doch mit sarkastischem Humor lernt sie, ihre zweite Chance zu nutzen, ohne sich lähmen zu lassen. Catharina schildert Ninas Kampf gegen den Krebs und den Neubeginn in zwei Zeitebenen ehrlich und ungeschönt. Ninas sarkastischer Blick macht sie sympathisch und ihr Leben lebendig. Das Thema Leukämie wird informativ, aber nicht zu detailliert behandelt, und zeigt den Weg vieler Patienten: Angst vor Rückfall und Vertrauen in den Körper zurückzugewinnen. Der Stil ist leicht, charmant und witzig, trotz des ernsten Themas. Eine klare Empfehlung, die mir noch lange im Gedächtnis bleibt.
2023: Auch beim zweiten Lesen bin ich absolut von dieser Geschichte begeistert. In jeder Seite und in jedem Satz stecken so viel Herz, Humor und Weisheit. Nina ist eine großartige und nachvollziehbare Protagonistin und ich habe auch viele Nebenchaktere (Erik, Sarah, Bahar und Knut) ins Herz geschlossen. In diesem Buch geht es bei Weitem nicht nur um das Kranksein und die Angst vorm Sterben. Es geht darum, warum man am Leben festhalten sollte, es geht um Freundschaft, Familie und Liebe. Vor allem die Liebe zu sich selbst. Lasst euch bitte nicht vom Thema abschrecken, dies ist viel mehr als ein "Krebsbuch". Es ist teilweise so herzerwärmend und witzig, dass ich oft laut auflachen musste. Ich hoffe wirklich, dass Catharina Junk irgendwann ein neues Buch veröffentlicht, diese Frau schreibt so unfassbar gut. CW: Krebs, Krankenhaus, Tod/Trauer, Homophobie, unfreiwilliges Outing, Konversionstherapie 2020: Ich will heulen und lachen gleichzeitig. Wie großartig war bitte dieses Buch? Nina war so eine tolle Protagonistin und die Geschichte hatte die perfekte Mischung aus Dramatik und Humor. Ich werde noch lange an dieses Buch zurückdenken. Große Liebe.
Das Buch habe ich auch mal vor langer Zeit aus der Büherzelle gerettet und mir nix dabei gedacht. Erschien für mich eher unscheinbar und als normaler Roman. Aber die Geschichte war so tiefgreifend, berührend und an manchen Stellen traurig. Ich habe es sehr genossen die Geschichte von Nina zu lesen und war von vielen Stellen tief berührt.
Ernstes Thema mit Sinn für Humor!
Mir hat das Buch total gut gefallen, was ich so nicht erwartet habe. Ich wusste auch gar nicht, was ich mir von dem Buch versprechen soll, aber enttäuscht wurde ich definitiv nicht! Das Thema der Krebserkrankung kann sehr bedrückend sein, jedoch wird der Sache oft die Schärfe genommen durch die Protagonistin mit ihren lustigen Sprüchen. Da ist natürlich der Schreibstil der Autorin positiv hervorzuheben. Ich musste das ein oder andere Mal schmunzeln, konnte mich aber auch sehr gut in Nina und ihre Angst versetzen. Das wurde sehr eindringlich und authentisch geschildert, was vermutlich von den eigenen Erfahrungen der Autorin kommt.
Gerade war für die 20-jährige Nina noch alles in bester Ordnung und plötzlich liegt sie mit akuter Leukämie im Krankenhaus und muss ein Jahr um ihr Leben kämpfen. Die Kapitel in Catharina Junks Roman „Liebe wird aus Mut gemacht“ erzählen abwechselnd von der Zeit in der Klinik und ein Jahr später, als Nina gesund entlassen wird. Ich mochte dieses Konzept, da es ein wenig den Schrecken aus der Geschichte nimmt. Man weiß, dass Nina es schaffen wird und so sind die schonungslos beschriebenen Szenen leichter zu ertragen. Ihr Neustart in der Welt gestaltet sich sich schwierig. Es fällt ihr schwer, neuen Mut zu fassen und mit ihren Mitmenschen zu interagieren. Über allem schwebt die Angst, erneut an Leukämie zu erkranken. Ninas Sorgen und Nöte wurden für mich sehr realistisch dargestellt. Ich konnte gut nachvollziehen, warum sie sich häufig selbst im Weg steht. Trotz dem sehr ernsten Grundthema, lässt sich der Roman sehr leicht und angenehm lesen, denn Nina hat einen sehr trockenen / bissigen Humor, den sie zu keiner Zeit verliert. Sie manövriert sich immer wieder in kuriose Situationen über die ich lachen musste. Am Ende bleibt nur eine Frage offen – warum gibt es so wenig Bücher von Catharina Junk?
Dieses kleine Schmuckstück wäre wohl an mir vorbei gegangen, hätte mich nicht eine Leserunde bei Was liest du darauf aufmerksam gemacht. Erwartet habe ich nachdem Klappentext eine eher ruhige und emotionale Geschichte, mit einer kleinen Romanze. Aber dass ich dazu auch noch eine gehörige Portion Humor in Form von sarkastischen Bemerkungen bekomme, damit hab ich nicht gerechnet. Was wäre, wenn, ist ein armseliges Gedankenspiel für Verzweifelte. Seite 226 Bevor Nina sich auf ihr Studium konzentrieren konnte, musste sie erst mal für ein Jahr in die Klinik. Anstatt Hausaufgaben und Partys gab es Chemo und Schoko Pudding. Nun ist Nina zwar entlassen und die Ärzte sagen, sie sei gesund. Doch wie soll sie ihrem Körper vertrauen, hat er sie doch so verraten. Wieso soll sie die Umzugskartons auspacken, wenn ihre Eltern sie vielleicht bald schon wieder packen müssen. Und sich gar verlieben. Welchen Sinn macht es von einer Zukunft zu träumen, wenn das eigene Leben so ungewiss ist. Der Roman von Catharina Junk, welcher wohl auch etwas autobiografisch ist, hat mich völlig überrascht. Gleich zu Beginn konnte mich die Geschichte packen.Wollte ich eigentlich nur kurz rein lesen, würden es dann 250 Seiten. Wie der Klappentext schon vermuten lässt, gibt es auch eine Liebesgeschichte. Diese liefert die üblichen Spannungsmomente, klappt es oder klappt es nicht. Doch auch die Situation von Nina erzeugt Spannung beim Leser, ist sie wirklich gesund oder zeigt die nächste Blutuntersuchung etwas anderes? Erzählt wird Ninas Geschichte in 2 Zeitebenen. Einmal aus dem hier und jetzt und dann aus der Vergangenheit, beginnen mit dem erkennen der Krankheit bis zum Entlassungstag aus dem Krankenhaus. Diese Erzählform, mit ihren Wechseln ist gut gewählt und erzeugte bei mir das verlangen immer weiter lesen zu wollen. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form. So kommt man Nina noch näher. Man bekommt ihre Gedanken und Sorgen mit und da gibt es eine Menge. Gleich zu Beginn des Buches, klärt uns Nina auf, wieso sie nun ein Sonnenblumentrauma hat. Da war sie mir schon sympathisch. Sie ist ein Mensch, mit dem ich mich gerne mal auf einen Kaffee treffen würde. Ganz anders ihre, ich wollte eigentlich beste Freundin schreiben, bringe es aber nicht über mich. Isabelle ist für mich ein richtiger Hasscharakter, der mich immer wieder genervt und auch mal zum Fluchen gebracht hat. Bahar war Ninas beste Freundin, was genau vorgefallen ist, erfährt man im Verlauf der Handlung. Erik nimmt den Part des süßen Musikers ein, aber keine Sorge nicht so ein Klischee Musiker. Er ist ein anständiger Kerl. Mein Lieblingsnebencharakter ist Knut, sein knurriger Vater. Der Roman hat so einige Charaktere, manche werden nur kurz angeschnitten. Doch hatte ich alle bildhaft vor mir. Beim Lesen war es, als würde ein Film in meinem Kopf ablaufen, so gut konnte ich mir alles vorstellen. Auf Null ist eins der humorvollsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Sollte man bei dem Thema Leukämie gar nicht meinen. Es gibt aber auch so einige emotionale Szenen, gerade im Verlauf der Handlung und zum Ende hin. Eine wunderbare Mischung aus Schmunzeln und Tränchen. Fazit: Fesselnd und spannend wird hier die Geschichte von Nina erzählt, wie sie nach ihrer Krebserkrankung langsam wieder ins Leben findet und vertrauen fasst. Emotional und humorvoll.
Schon schön aber ...
Die Geschichte an sich hat durchaus was, dennoch erfährt man in dem Buch nicht nur über die Zeit nach der Genesung was sondern auch immer wieder über die Zeit im Krankenhaus, die Chemotherapie und, und, und ... Und das ist für mich als leichter Hypochonder, die selbst schon oft genug im KH war wegen ernster gesundheitlicher Probleme natürlich schon schwere Kost. Wenn du dann noch selbst ein paar Krebspatienten im Familien und Bekanntenkreis hast, triggert das eben. Das sollte man meiner Meinung nach wissen, wenn man es lesen will. :-)















