Liebe funkelt apfelgrün
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Liebe braucht keine Ferien? Dem kann Mila nur widersprechen. Wochenlang war sie in Theo verliebt, und er hat ihre Hoffnungen geschürt. Nun stellt sich heraus, dass er eine Verlobte hat! Für Mila bricht eine Welt zusammen. Bleibt nur die Flucht – das House-Sitting-Angebot in Schottland aus dem Internet kommt da genau richtig. Kurz entschlossen reist sie in das verschlafene Örtchen Applemore. Doch der Dorfgemeinschaft ist der Neuzugang nicht geheuer. Erst Milas Backkünste und die Idee, ihre Brote zu tauschen – gegen Musikstunden, knackige Äpfel oder Freibier im Pub – öffnen die Herzen der Bewohner. Und als plötzlich der gut aussehende Finley auftaucht, macht auch Milas Herz einen unerwarteten Hüpfer.
Lassen Sie sich auch von den anderen zauberhaften Sommerromanen von Pauline Mai verführen:
Das Glück ist lavendelblau
Das Leben leuchtet sonnengelb
Book Information
Author Description
Pauline Mai, 1987 geboren, wuchs am Tegeler See in Berlin auf. Sie studierte Literaturwissenschaft und lernte auf Reisen quer durch Europa die herzliche Lebensart der Menschen, malerische Landschaften sowie köstliches Essen lieben. Heute lebt die Autorin zwar wieder in Berlin, das Fernweh ist ihr aber immer noch geblieben – wie auch der Wunsch, die besondere Atmosphäre dieser Sehnsuchtsorte mit ihren Lesern zu teilen.
Posts
🏴👩🏻🍳🐈⬛
Pauline Mai. Mein zweites Buch von ihr und ich habe es wieder so sehr geliebt. Locker, leicht und ihr Schreibstil hat mich richtig in die Geschichte eintauchen und abschalten lassen. Einfach so schön. 💗 Milas Auszeit in Schottland war ein so unterhaltsames, niedliches und wundervolles Abenteuer. Ein kleiner gedanklicher Ausflug in ein das gemütliche Dörfchen Applemore, das voller Geheimnisse, Freundschaft, Gefühle und leckeren Backaktionen steckt. Es wurde einfach nie Langweilig, ständig gab es neues Ereignisse und kleine und große Plottwists, die die ganze Geschichte super abwechslungsreich und auch bis zu Schluss spannend machten. 🤫 Ein zauberhaftes Buch für zwischendurch. 💝

Süß, aber für meinen Geschmack leider zu kitschig und naiv…
Ich mochte die Geschichte um die 25-jährige Mila, die vor lauter Liebeskummer in ein Cottage nach Schottland flüchtet, um dort im beschaulichen Applemore die kauzigen Bewohner mit frisch gebackenen Broten um den Finger zu wickeln und sich dabei auch selbst zu finden, eigentlich ganz gern. Vor allem die älteren Bewohner des Örtchens haben es mir direkt angetan und die Atmosphäre, die Pauline Mai dort geschaffen hat, war wirklich schön zu lesen und hat mich über weite Strecken gut unterhalten. Achtung, es folgen Spoiler, die zwar nicht besonders detailliert ausfallen, aber trotzdem Teile der Geschichte vorwegnehmen: Was mir leider nicht gefallen hat, war das Tempo, in dem sich in Milas (Gefühls-)Leben gefühlt alles abgespielt hat. Das Buch erstreckt sich über fast 500 Seiten, was für einen Roman dieser Art eher überdurchschnittlich viel ist. Es wäre also eigentlich durchaus genug Zeit gewesen, sich die Dinge auch mal gemächlicher entwickeln zu lassen. Aber das Ganze begann bereits mit dem Grund für Milas Flucht nach Schottland: Nur zwei Wochen, nachdem sie ihn zum ersten Mal getroffen hatte und ohne, dass es (bei lediglich zwei weiteren Begegnungen) auch nur den Ansatz einer einzigen körperlichen Annäherung gegeben hätte, war sie nämlich bereits unsterblich verliebt in Theo, einen Bekannten ihres besten Freundes. Dass Theo nicht nur in einer Beziehung ist, sondern sogar verlobt ist, erfuhr Mila unmittelbar nach der ersten Begegnung, was sie aber nicht davon abhielt, sich Hoffnungen zu machen, was kurze Zeit später dazu führte, dass sie das Land Hals über Kopf mit gebrochenem Herzen verlassen wollte, nachdem sie Theo und seine Verlobte zufällig in der Stadt gesehen hatte. Dieser extrem heftige Liebeskummer kam mir persönlich für das, was zwischen den beiden bis dahin passiert (bzw. eben NICHT passiert) war, nicht besonders authentisch und insgesamt ziemlich kindisch vor. Auch Wochen später und mit räumlichem Abstand konnte sie sich gar nicht beruhigen und trauerte Theo nach, als wäre es nach einer jahrelangen Beziehung zur Trennung gekommen und nicht, als müsste sie eine Schwärmerei nach wenigen Tagen für beendet erklären. Ihr Verhalten dabei kam mir oft vor, wie bei einem Teenager, der gerade die ersten Erfahrungen mit einer unerwiderten Liebe macht und dessen Welt in Trümmern liegt, weil der Schwarm mit dem Mädchen aus der Parallelklasse zusammen ist. Auch viele Dialoge, sowohl zwischen Theo und ihr, als auch zwischen ihr und ihren Freunden kamen mir wirklich nicht so vor, als würden gerade zwei Erwachsene miteinander sprechen, sondern die Gespräche hatten gerade, wenn es um die Liebe ging oft etwas sehr Kindliches an sich. Das ist mir auch später in der Beziehung zu ihrem neuen Partner Finley wieder aufgefallen und ich hatte den Eindruck, dass die Autorin (Jahrgang 1987) beim Schreiben noch sehr jung war oder sich einfach nicht richtig an „erwachsenere“ Themen in den Beziehungen herangetraut hat. Dafür spricht auch, dass sexuelle Anspielungen, wenn sie überhaupt vorkamen, eher peinlich berührt weggekichert wurden, explizite Spiceszenen gab es während der kompletten Handlung überhaupt nicht und außer ein paar scheuen Küsschen passierte rein gar nichts zwischen den Figuren, es gab nicht mal den Gedanken an mehr. Was natürlich grundsätzlich völlig in Ordnung ist! Ich brauche wirklich nicht in jedem Buch seitenweise Sex. Aber die Art und Weise, wie Pauline Mai in diesem Buch mit körperlicher Anziehung umgegangen ist bzw. dass selbige quasi überhaupt kein Thema war, während die Figuren zeitgleich aber davon redeten, dass ganz große Gefühle im Spiel waren, hat in meinen Augen nochmal mehr dazu beigetragen, dass die Charaktere für mich eher jünger und unreifer wirkten, als sie laut ihrer Beschreibung waren. Milas Entwicklung in Schottland von der „Neuen aus Deutschland“, die erst einmal kritisch beäugt wurde zu „unserer lieben Mila“, die ein absoluter Segen für Applemore und seine Bewohner war, die „absolut hierher“ gehörte und die wie selbstverständlich selbst zu den verschlossensten Menschen im Dorf sofort einen Draht fand und nach nur zwei Monaten zu „Everybody‘s Darling“ mutierte und die beste Freundin aller wurde, war mir dann leider auch ein bisschen zu übertrieben. Natürlich taten sich pünktlich zum eigentlich geplanten Abschied dann plötzlich auch beruflich alle neuen Türen zeitgleich für sie auf. Sei ein solches Szenario im echten Leben auch noch so utopisch und realitätsfremd: Für Mila war auch hier alles möglich. Obwohl sie weder eine Ausbildung noch irgendwelche Vorkenntnisse in diesem Bereich hatte, ohne eine entsprechende Ausstattung oder auch nur eine einzige formelle Hürde wurde da eben aus der Hobby-Bäckerin eine Unternehmerin und mal schnell die Entscheidung für eine eigene Bäckerei getroffen. 🤷🏼♀️ Und, ihr werdet es ahnen: Selbstverständlich brauchte es von der ersten vagen Idee bis zur finalen Lösung auch nur wenige Tage. Applemore und seinen hilfsbereiten Bewohnern, die noch die alten Backmaschinen von Opa und eine komplette Wohnungsausstattung im Keller stehen haben (denn natürlich findet Mila auch noch direkt ihre Traumwohnung), sei Dank. 😛 Ob die rührende Liebesgeschichte, die zur Krönung natürlich auch nicht fehlen durfte, aber wirklich im großen Finale schon nach dem ersten Kuss den filmreifen Liebesschwur gebraucht hätte? Für mich persönlich eher nicht, aber wer den ganz besonders dicken Kitsch mit extra viel Zuckerguss obendrauf mag, kam auch hier noch einmal voll und ganz auf seine Kosten. Dass Mila sich nur wenige Seiten vorher eigentlich noch geschworen hatte, sich nicht mehr von den Männern im Allgemeinen und ihrem (Ex-) Mitbewohner Finley im Speziellen abhängig zu machen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, war nach dieser großen Geste („die schönste Liebeserklärung meines Lebens“) natürlich sofort vergessen. Aber es sei ihr und ihrem Finley natürlich gegönnt, dass sie endlich glücklich verliebt in ihr neues Leben in Applemore starten können, während das ganze Dorf Beifall klatscht. 😉 Und nein, das passiert so nicht wirklich, aber es hätte mich nicht gewundert, wenn tatsächlich sämtliche Bewohner Zeugen dieser Situation geworden wären und die Vereinigung der beiden Applaus gespendet hätten. Zum insgesamt großen Pathos der Geschichte hätte es in jedem Fall gepasst. 🙃 Mir persönlich war hier oft einfach alles eine Nummer zu groß, von allem ein bisschen zu viel und immer ein bisschen zu drüber. Wer aber bereit ist, darüber hinwegzusehen und dem Kitsch seinen Raum zu geben, bekommt wirklich eine (manchmal etwas zu) zuckersüße Geschichte mit größtenteils liebenswerten Charakteren in einem schönen schottischen Setting. Deshalb gibt es von mir trotz der oben beschriebenen Kritikpunkte noch gute 3 von 5 Sternen. 😊
⭐️⭐️⭐️⭐️ Urlaubs-Wohlfühlroman-Alarm! Bestens geeignet als Urlaubslektüre ist diese im wahrsten Sinne des Wortes süße Geschichte über eine Auszeit in Schottland.
Nach verkorkster Liebelei in ihrer Heimat Heidelberg macht Mila House-Sitting und wohnt für 2 Monate in einem Cottage in Schottland. Nach anfänglichen Schwierigkeiten öffnet ihr selbstgebackenes Brot und Gebäck die Türen und Herzen der Dorfbewohner... Wer sich für einen gedanklichen Kurztrip nach Schottland träumen will, liegt mit diesem Roman goldrichtig. Mir persönlich waren am Anfang die Rückblenden nach Heidelberg zu ausschweifend - da hätte man kürzen können. Danach war es aber wirklich eine gelungene Geschichte mit viel Flair und einer bunten Mischung von Charakteren.

Wohlfühlroman - eine Liebe im heimeligen Applemore, Schottland 💚👩🍳🥖🥐🍞🍏
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Mila, ihre Freundinnen, ihren Vater und Flynn habe ich sofort gemocht und vor allem die verschrobenen Dorfbewohner habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ein schöner Wohlfühlroman, der zudem noch Lust auf leckeres Brot und süße Backwaren macht. Wieder ein sehr gelungener Roman von Pauline Mai! 🍏🥐🥖👩🍳👱🏼♂️💚🍞🏡 🇬🇧

Eine Lesereise nach Schottland, die mich begeistert hat!
Schottland als perfekter Zufluchtsort Mila lebt in Heidelberg, hat in den Romanceclub-Mitgliedern beste Freunde gefunden und ihr Vater ist in der Nähe. Eigentlich sollte sie glücklich sein, doch das Unglück kommt gehäuft - erst verliert sie ihre Arbeitsstelle, weil die Hotelkette, in der sie arbeitet, pleite geht, dann enttäuscht sie auch noch der Mann, in den sie sich verliebt hat. So beschließt sie spontan, eine Stelle als Houssitterin in dem kleinen Dorf Applemore in Schottland anzunehmen. Das Haus ist traumhaft schön, aber die Dorfbewohner machen es ihr schwer, sodass sie die ersten beiden Wochen sehr zurückgezogen im Cottage lebt. Erst bei einem Ausflug in den Nachbarort lernt sie Ian kennen und mit ihm seine Freundin Ellie und deren gesamte Clique. Da sie auch mit dem Brotbacken begonnen hat, das sie von ihrem Liebeskummer ablenken soll und gleichzeitig auch gutes Brot bringt, das es in Applemore einfach nicht gibt, spricht sich das schnell herum und mit der Zeit möchten immer mehr Freunde und Bekannte von ihren Backkünsten profitieren. Pauline Mai schreibt sehr emotional und schafft es so, den Leser zu fesseln. Ihre Sprache ist modern und die Erzählweise flüssig, sodass keine Längen entstehen. Die Kulisse wurde perfekt gewählt, denn das kleine Dorf Applemore mit seinen überwiegend älteren Bewohnern eignet sich sehr gut, dass Mila dort etwas frischen Wind hineinbringt. Mir hat der Roman sofort sehr gut gefallen und ich habe ihn in kürzester Zeit beendet. Da Mila immer wieder Brot und andere Gebäcke zaubert, hat sie auch mich mit ihrer Backleidenschaft angesteckt und ich habe sofort die Apfel-Marzipan-Schnecken ausprobiert, die himmlisch schmecken. Mal wieder ein Roman der Autorin, der mich sofort begeistert hat und mir wunderschöne Lesestunden bereitet hat.

3,5 Sterne | Schöne Wohlfühlgeschichte mit tollem Setting! Die 2 Liebesgeschichten haben mich aber nicht ganz überzeugt. Und der Funke fehlte.
Mila braucht Abstand, um ihren Liebeskummer zu überwinden, nachdem Theo sie wochenlang an der Nase herumgeführt hat. Da kommt das House-Sitting-Angebot in einem kleinen Dorf in Schottland gerade richtig. Dort angekommen, wird sie aber erstmal nicht sonderlich herzlich aufgenommen. Bis sie anfängt Brot für alle zu backen und es gegen Äpfel, Basketballstunden oder einen Friseurbesuch einzutauschen. Aber kaum beginnt sie, sich wohlzufühlen, steht plötzlich ein ungebetener Gast vor der Tür: Finley, der attraktive Sohn der Hausbesitzer .... Liebe funkelt apfelgrün ist vor allem eins: Zum Wohlfühlen. Genau das, was ich mir von so einem Buch erhoffe. Es gibt natürlich ein bisschen (notwendiges) Drama und Probleme, aber alles in Maßen, ohne zu viel Aufregung, sondern einfach zum Buch genießen. Mila ist ein Charakter, den ich gern begleitet habe und ich fand es echt schön, mitzuerleben, wie sie im Dorf Anschluss findet. Da man sich an einem abgelegeneren Ort befindet, bekommt man weniger typisch große schottische Orte, Sehenswürdigkeiten o.ä. mit, aber auf jeden Fall die Natur und teilweise auch Speisen, Lebensumstände etc., was eine schöne Atmosphäre hervorgerufen hat. Auch das Dorf an sich und das Häuschen klangen sehr gemütlich. Und wie es sich für so ein kleines Örtchen gehört, gibt es auch ein bisschen Klatsch und Tratsch und eine Familientragödie. Für mich insgesamt ein toller Rahmen. Wie gesagt, auch Mila mochte ich und ihre Freunde bzw. die Menschen, auf die sie in Schottland trifft, haben alle irgendwie einen eigenen Charme, nicht alle gleich freundlich, aber alle interessant und irgendwie eigen, sie passen gut in die Geschichte. Allerdings hatte ich mit beiden Liebesentwicklungen ein wenig Probleme. Zum einen in Sachen Theo: Der Klappentext verspricht da etwas ganz anderes als tatsächlich am Anfang passiert, und so fühlte ich mich etwas vor den Kopf gestoßen und vor allem mochte ich auch nicht, wie es stattdessen gemacht wurde. Das fand ich etwas schade und es störte mich zunächst, zumindest bis Mila in Schottland ankam. Zum anderen dann die Sache mit Finley: Ich hab da ganz lange überhaupt kein Knistern, kein romantisches Interesse gesehen, gefühlt, bemerkt. Sie schienen freundschaftlich sehr gut auszukommen, hatten Spaß beim gemeinsamen Zeitverbringen, aber mehr war da irgendwie nicht, zumindest nicht sichtbar. Und dann fand ich es seltsam, dass es irgendwann hieß "oh, wir verbringen so viel Zeit zusammen, offenbar verliebe ich mich gerade". Für mich hätte das auch einfach eine gute Freundschaft sein können. Deshalb kam es am Ende für mich zu plötzlich und dann auch nicht ganz überzeugend. Auch Milas Entscheidung kam für mich am Ende viel zu schnell, ohne realistisches Hinterfragen oder Einwände (auch nicht von ihrem Vater, das Gespräch ging eine halbe Seite, oder ihren Freunden). Alles ging ganz problemlos über wenige Seiten vonstatten, so als müsste das jetzt zwingend am Ende noch so untergebracht werden, dass es ganz abgeschlossen ist. Nicht falsch verstehen, ich mag das Ende sehr gern, es macht glücklich und zufrieden und es war eigentlich auch das einzige Ende, das ich erhofft habe. Aber es war mir zu flott. Insgesamt war das Buch wirklich schön, das Setting auch, und die Story zufriedenstellend, aber mir fehlte in Bezug auf die Charaktere und das Zwischenmenschliche einfach der Funke, dass es mich emotional wirklich berührt und überzeugt hätte. Daher gebe ich 3,5 Sterne, Tendenz aber zu 4.

„Liebe funkelt apfelgrün“ von Pauline Mai ist ein ganz zauberhafter Unterhaltungs-Roman. So frisch, leicht, romantisch, harmonisch und pastellig wie das Cover, ist auch die Geschichte, die sich zwischen den Buchklappen entfaltet. . Darum geht’s: Mila erlebt eine Liebes-Enttäuschung. Hals über Kopf hat sie sich in Theo verliebt – aber der ist nicht ehrlich zu ihr. Mila braucht Abstand. Kurzentschlossen verlässt sie ihre Freunde und kehrt Heidelberg den Rücken und nimmt für zwei Monate einen Job als House-Sitterin in einem schottischen Dörfchen an. . Oh, wie schön ist Applemore. Die heimeligen Beschreibungen von Pauline Mai haben in mir sofort das Bedürfnis geweckt: Da will ich auch hin! Im Pladderregen auf der Dorfstraße stehen, dann einen warmen Porridge im Pub essen und schließlich die kauzigen Bewohner liebgewinnen. So hat es Mila gemacht. Als Neue ist sie zunächst die Außenseiterin im Dorf und wird von allen skeptisch beäugt. Aber dann nutzt Mila eine Marktlücke für sich. Im Dorf gibt es keinen Bäcker und nur pappiges Toastbrot – und so packt Mila ihre Backkünste aus und bietet frisches Brot im Tausch gegen alles Mögliche an. . Der Roman regt alle Sinne an. Fühlen, riechen, schmecken … Ich konnte mich sowas von wohlig in diese warmherzige Geschichte reinfallen lassen und einfach nur genießen. Die Personen sind mir alle in Null Komma Nix ans Herz gewachsen – bis auf den blöden Theo, den ich am liebsten schon auf den ersten Seiten aus dem Buch gestrichen hätte. Aber es gehört einfach dazu, dass Mila noch einen kleinen Umweg zum Happy End nehmen muss. . Fazit: Mein Herz hat beim Lesen viele kleine Hüpfer gemacht. Die Story ist einfach zauberhaft. Liebevoll, romantisch, lustig mit einer kleinen Portion Drama. Aber die fröhliche Leichtigkeit dominiert. Das Buch hat mir von der ersten bis zur letzten Seite gefallen. Für mich ist Applemore zu einem echten kleinen Sehnsuchtsort geworden.
"Liebe funkelt apfelgrün" ist mein dritter Roman von Pauline Mai und auch dieser hat mir wieder sehr schöne Lesestunden beschert. Diesmal geht es nicht nach Frankreich, sondern in ein kleines Dorf nach Schottland, wo Mila auf das Haus und die Katzen eines älteren Ehepaars aufpasst. Die Ankunft in dem kleinen Ort ist aber nicht ganz so einfach, denn die Dorfbewohner sind misstrauisch und es dauert einige Zeit bis Mila bei ihnen aufgenommen wird. Mich konnte die Geschichte sehr gut unterhalten und ich habe Mila sehr gerne bei ihrer Reise begleitet. Mila war eine sympathische Protagonistin, deren Gedanken und Gefühle man gut nachvollziehen konnte. Theo fand ich sehr anstrengend und das Hin und Her mit ihm hat mich manchmal ein wenig gestört. Auch mit Finley musste ich erst ein bisschen warm werden, aber ein war wirklich ein lieber Kerl. Das Setting in dem kleinen, etwas verschlafenen Ort hat mir sehr gut gefallen und die Atmosphäre wurde von der Autorin sehr gut beschrieben. "Liebe funkelt apfelgrün" war wieder eine schöne Unterhaltung und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
3,5 Sterne Mein Leseerlebnis: Ich habe leider ein bisschen gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden. Der Beginn war mir zu zäh und langatmig. Doch sobald Finley auf der Bildfläche erschienen ist, bin auch ich in Applemore angekommen und konnte die Geschichte genießen. Wer einen reinen Wohlfühlroman sucht, der sachte vor sich hin plätschert, ist hier genau richtig. Die Liebesgeschichte hat für mich allerdings viel zu wenig Raum bekommen, sodass ich am Ende leider etwas enttäuscht war. Figuren: Mila: Ich habe eine Weile gebraucht um mit ihr warm zu werden, weil sie am Anfang nicht nur in Liebesdingen sondern auch was ihren Trip nach Schottland angeht so dermaßen naiv ist, dass ich des öfteren die Augen verdrehen musste. Zum Glück legt sie aber eine tolle Entwicklung hin und blüht im Laufe des Buches richtig auf. Finley: Ihn mochte ich von Anfang an. Schön fand ich auch, dass er nicht der klassische Love Interest ist, zumindest vom Verhalten her. Allerdings konnte ich bei ihm leider gar keine Entwicklung erkennen, und die hätte es für eine gelungene Romanze für mich gebraucht. Nebenfiguren: Die konnten mich wirklich alle durchweg überzeugen. Sie waren wirklich alle grundverschieden und hatten ihre eigenen Geschichten zu erzählen, die für so manche Überraschung gut war oder einen auch richtig wütend machen konnten (Theo). Liebe: Kam mir leider viel zu kurz, obwohl es vielversprechend anfing. Es war schön mit anzusehen, wie Mila und Finley sich kennen lernen und anfreunden. Aber dann blieb es eben auch lange auf diesem Level: Freundschaft. Ich hab leider absolut kein Prickeln gespürt und war schon leicht irritiert. Dann machen sie plötzlich 5 Schritte auf einmal und dann passiert erstmal wieder ewig nichts, nur um auf den letzten 10 Seiten zum happy end zu kommen. Ich hätte den beiden so gern beim flirten, Daten, kuscheln und verliebt sein zugesehen, aber leider ist der Funke bei mir nicht über gesprungen . Schade. Fazit: Dieser Roman überzeugt durch einen Wohlfühlort mit charmanten Nebenfiguren, einen witzigen Schreibstil und den Bonusrezepten ganz hinten im Buch. Die Romanze bleibt aber leider auf der Strecke.
Mila verliebt sich Hals über Kopf in Theo, doch dieser ist verlobt und bricht ihr das Herz. Um über den Schmerz hinwegzukommen, flüchtet sie nach Schottland. Doch dort ist sie einsam, da keiner der Dorfbewohner mit ihr in Kontakt treten möchte. Dann hat sie eine Idee: Sie backt Brot und tauscht es gegen allerlei mit den Einwohnern. Und dann taucht da plötzlich Finley auf. Was fühlt sie in seiner Gegenwart? Und ist sie über Theo schon hinweg? Ich mochte das Buch von der ersten Seite an total und konnte es gar nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil war so flüssig und mitreisend, ich habe einfach immer weitergelesen. Mila mochte ich auch sehr. Obwohl sie etwas naiv war, fand ich sie mutig und stark. Und mega sympathisch! Theo… einfach ohne Worte! In Finley war ich von Anfang an verliebt, mit seinem verschmitzten Lächeln und liebevollen Auftreten! Ihre Freunde aus Deutschland und dann auch die aus Schottland fand ich allesamt wundervoll! Sie waren das Tüpfelchen auf dem i
Description
Liebe braucht keine Ferien? Dem kann Mila nur widersprechen. Wochenlang war sie in Theo verliebt, und er hat ihre Hoffnungen geschürt. Nun stellt sich heraus, dass er eine Verlobte hat! Für Mila bricht eine Welt zusammen. Bleibt nur die Flucht – das House-Sitting-Angebot in Schottland aus dem Internet kommt da genau richtig. Kurz entschlossen reist sie in das verschlafene Örtchen Applemore. Doch der Dorfgemeinschaft ist der Neuzugang nicht geheuer. Erst Milas Backkünste und die Idee, ihre Brote zu tauschen – gegen Musikstunden, knackige Äpfel oder Freibier im Pub – öffnen die Herzen der Bewohner. Und als plötzlich der gut aussehende Finley auftaucht, macht auch Milas Herz einen unerwarteten Hüpfer.
Lassen Sie sich auch von den anderen zauberhaften Sommerromanen von Pauline Mai verführen:
Das Glück ist lavendelblau
Das Leben leuchtet sonnengelb
Book Information
Author Description
Pauline Mai, 1987 geboren, wuchs am Tegeler See in Berlin auf. Sie studierte Literaturwissenschaft und lernte auf Reisen quer durch Europa die herzliche Lebensart der Menschen, malerische Landschaften sowie köstliches Essen lieben. Heute lebt die Autorin zwar wieder in Berlin, das Fernweh ist ihr aber immer noch geblieben – wie auch der Wunsch, die besondere Atmosphäre dieser Sehnsuchtsorte mit ihren Lesern zu teilen.
Posts
🏴👩🏻🍳🐈⬛
Pauline Mai. Mein zweites Buch von ihr und ich habe es wieder so sehr geliebt. Locker, leicht und ihr Schreibstil hat mich richtig in die Geschichte eintauchen und abschalten lassen. Einfach so schön. 💗 Milas Auszeit in Schottland war ein so unterhaltsames, niedliches und wundervolles Abenteuer. Ein kleiner gedanklicher Ausflug in ein das gemütliche Dörfchen Applemore, das voller Geheimnisse, Freundschaft, Gefühle und leckeren Backaktionen steckt. Es wurde einfach nie Langweilig, ständig gab es neues Ereignisse und kleine und große Plottwists, die die ganze Geschichte super abwechslungsreich und auch bis zu Schluss spannend machten. 🤫 Ein zauberhaftes Buch für zwischendurch. 💝

Süß, aber für meinen Geschmack leider zu kitschig und naiv…
Ich mochte die Geschichte um die 25-jährige Mila, die vor lauter Liebeskummer in ein Cottage nach Schottland flüchtet, um dort im beschaulichen Applemore die kauzigen Bewohner mit frisch gebackenen Broten um den Finger zu wickeln und sich dabei auch selbst zu finden, eigentlich ganz gern. Vor allem die älteren Bewohner des Örtchens haben es mir direkt angetan und die Atmosphäre, die Pauline Mai dort geschaffen hat, war wirklich schön zu lesen und hat mich über weite Strecken gut unterhalten. Achtung, es folgen Spoiler, die zwar nicht besonders detailliert ausfallen, aber trotzdem Teile der Geschichte vorwegnehmen: Was mir leider nicht gefallen hat, war das Tempo, in dem sich in Milas (Gefühls-)Leben gefühlt alles abgespielt hat. Das Buch erstreckt sich über fast 500 Seiten, was für einen Roman dieser Art eher überdurchschnittlich viel ist. Es wäre also eigentlich durchaus genug Zeit gewesen, sich die Dinge auch mal gemächlicher entwickeln zu lassen. Aber das Ganze begann bereits mit dem Grund für Milas Flucht nach Schottland: Nur zwei Wochen, nachdem sie ihn zum ersten Mal getroffen hatte und ohne, dass es (bei lediglich zwei weiteren Begegnungen) auch nur den Ansatz einer einzigen körperlichen Annäherung gegeben hätte, war sie nämlich bereits unsterblich verliebt in Theo, einen Bekannten ihres besten Freundes. Dass Theo nicht nur in einer Beziehung ist, sondern sogar verlobt ist, erfuhr Mila unmittelbar nach der ersten Begegnung, was sie aber nicht davon abhielt, sich Hoffnungen zu machen, was kurze Zeit später dazu führte, dass sie das Land Hals über Kopf mit gebrochenem Herzen verlassen wollte, nachdem sie Theo und seine Verlobte zufällig in der Stadt gesehen hatte. Dieser extrem heftige Liebeskummer kam mir persönlich für das, was zwischen den beiden bis dahin passiert (bzw. eben NICHT passiert) war, nicht besonders authentisch und insgesamt ziemlich kindisch vor. Auch Wochen später und mit räumlichem Abstand konnte sie sich gar nicht beruhigen und trauerte Theo nach, als wäre es nach einer jahrelangen Beziehung zur Trennung gekommen und nicht, als müsste sie eine Schwärmerei nach wenigen Tagen für beendet erklären. Ihr Verhalten dabei kam mir oft vor, wie bei einem Teenager, der gerade die ersten Erfahrungen mit einer unerwiderten Liebe macht und dessen Welt in Trümmern liegt, weil der Schwarm mit dem Mädchen aus der Parallelklasse zusammen ist. Auch viele Dialoge, sowohl zwischen Theo und ihr, als auch zwischen ihr und ihren Freunden kamen mir wirklich nicht so vor, als würden gerade zwei Erwachsene miteinander sprechen, sondern die Gespräche hatten gerade, wenn es um die Liebe ging oft etwas sehr Kindliches an sich. Das ist mir auch später in der Beziehung zu ihrem neuen Partner Finley wieder aufgefallen und ich hatte den Eindruck, dass die Autorin (Jahrgang 1987) beim Schreiben noch sehr jung war oder sich einfach nicht richtig an „erwachsenere“ Themen in den Beziehungen herangetraut hat. Dafür spricht auch, dass sexuelle Anspielungen, wenn sie überhaupt vorkamen, eher peinlich berührt weggekichert wurden, explizite Spiceszenen gab es während der kompletten Handlung überhaupt nicht und außer ein paar scheuen Küsschen passierte rein gar nichts zwischen den Figuren, es gab nicht mal den Gedanken an mehr. Was natürlich grundsätzlich völlig in Ordnung ist! Ich brauche wirklich nicht in jedem Buch seitenweise Sex. Aber die Art und Weise, wie Pauline Mai in diesem Buch mit körperlicher Anziehung umgegangen ist bzw. dass selbige quasi überhaupt kein Thema war, während die Figuren zeitgleich aber davon redeten, dass ganz große Gefühle im Spiel waren, hat in meinen Augen nochmal mehr dazu beigetragen, dass die Charaktere für mich eher jünger und unreifer wirkten, als sie laut ihrer Beschreibung waren. Milas Entwicklung in Schottland von der „Neuen aus Deutschland“, die erst einmal kritisch beäugt wurde zu „unserer lieben Mila“, die ein absoluter Segen für Applemore und seine Bewohner war, die „absolut hierher“ gehörte und die wie selbstverständlich selbst zu den verschlossensten Menschen im Dorf sofort einen Draht fand und nach nur zwei Monaten zu „Everybody‘s Darling“ mutierte und die beste Freundin aller wurde, war mir dann leider auch ein bisschen zu übertrieben. Natürlich taten sich pünktlich zum eigentlich geplanten Abschied dann plötzlich auch beruflich alle neuen Türen zeitgleich für sie auf. Sei ein solches Szenario im echten Leben auch noch so utopisch und realitätsfremd: Für Mila war auch hier alles möglich. Obwohl sie weder eine Ausbildung noch irgendwelche Vorkenntnisse in diesem Bereich hatte, ohne eine entsprechende Ausstattung oder auch nur eine einzige formelle Hürde wurde da eben aus der Hobby-Bäckerin eine Unternehmerin und mal schnell die Entscheidung für eine eigene Bäckerei getroffen. 🤷🏼♀️ Und, ihr werdet es ahnen: Selbstverständlich brauchte es von der ersten vagen Idee bis zur finalen Lösung auch nur wenige Tage. Applemore und seinen hilfsbereiten Bewohnern, die noch die alten Backmaschinen von Opa und eine komplette Wohnungsausstattung im Keller stehen haben (denn natürlich findet Mila auch noch direkt ihre Traumwohnung), sei Dank. 😛 Ob die rührende Liebesgeschichte, die zur Krönung natürlich auch nicht fehlen durfte, aber wirklich im großen Finale schon nach dem ersten Kuss den filmreifen Liebesschwur gebraucht hätte? Für mich persönlich eher nicht, aber wer den ganz besonders dicken Kitsch mit extra viel Zuckerguss obendrauf mag, kam auch hier noch einmal voll und ganz auf seine Kosten. Dass Mila sich nur wenige Seiten vorher eigentlich noch geschworen hatte, sich nicht mehr von den Männern im Allgemeinen und ihrem (Ex-) Mitbewohner Finley im Speziellen abhängig zu machen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, war nach dieser großen Geste („die schönste Liebeserklärung meines Lebens“) natürlich sofort vergessen. Aber es sei ihr und ihrem Finley natürlich gegönnt, dass sie endlich glücklich verliebt in ihr neues Leben in Applemore starten können, während das ganze Dorf Beifall klatscht. 😉 Und nein, das passiert so nicht wirklich, aber es hätte mich nicht gewundert, wenn tatsächlich sämtliche Bewohner Zeugen dieser Situation geworden wären und die Vereinigung der beiden Applaus gespendet hätten. Zum insgesamt großen Pathos der Geschichte hätte es in jedem Fall gepasst. 🙃 Mir persönlich war hier oft einfach alles eine Nummer zu groß, von allem ein bisschen zu viel und immer ein bisschen zu drüber. Wer aber bereit ist, darüber hinwegzusehen und dem Kitsch seinen Raum zu geben, bekommt wirklich eine (manchmal etwas zu) zuckersüße Geschichte mit größtenteils liebenswerten Charakteren in einem schönen schottischen Setting. Deshalb gibt es von mir trotz der oben beschriebenen Kritikpunkte noch gute 3 von 5 Sternen. 😊
⭐️⭐️⭐️⭐️ Urlaubs-Wohlfühlroman-Alarm! Bestens geeignet als Urlaubslektüre ist diese im wahrsten Sinne des Wortes süße Geschichte über eine Auszeit in Schottland.
Nach verkorkster Liebelei in ihrer Heimat Heidelberg macht Mila House-Sitting und wohnt für 2 Monate in einem Cottage in Schottland. Nach anfänglichen Schwierigkeiten öffnet ihr selbstgebackenes Brot und Gebäck die Türen und Herzen der Dorfbewohner... Wer sich für einen gedanklichen Kurztrip nach Schottland träumen will, liegt mit diesem Roman goldrichtig. Mir persönlich waren am Anfang die Rückblenden nach Heidelberg zu ausschweifend - da hätte man kürzen können. Danach war es aber wirklich eine gelungene Geschichte mit viel Flair und einer bunten Mischung von Charakteren.

Wohlfühlroman - eine Liebe im heimeligen Applemore, Schottland 💚👩🍳🥖🥐🍞🍏
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Mila, ihre Freundinnen, ihren Vater und Flynn habe ich sofort gemocht und vor allem die verschrobenen Dorfbewohner habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ein schöner Wohlfühlroman, der zudem noch Lust auf leckeres Brot und süße Backwaren macht. Wieder ein sehr gelungener Roman von Pauline Mai! 🍏🥐🥖👩🍳👱🏼♂️💚🍞🏡 🇬🇧

Eine Lesereise nach Schottland, die mich begeistert hat!
Schottland als perfekter Zufluchtsort Mila lebt in Heidelberg, hat in den Romanceclub-Mitgliedern beste Freunde gefunden und ihr Vater ist in der Nähe. Eigentlich sollte sie glücklich sein, doch das Unglück kommt gehäuft - erst verliert sie ihre Arbeitsstelle, weil die Hotelkette, in der sie arbeitet, pleite geht, dann enttäuscht sie auch noch der Mann, in den sie sich verliebt hat. So beschließt sie spontan, eine Stelle als Houssitterin in dem kleinen Dorf Applemore in Schottland anzunehmen. Das Haus ist traumhaft schön, aber die Dorfbewohner machen es ihr schwer, sodass sie die ersten beiden Wochen sehr zurückgezogen im Cottage lebt. Erst bei einem Ausflug in den Nachbarort lernt sie Ian kennen und mit ihm seine Freundin Ellie und deren gesamte Clique. Da sie auch mit dem Brotbacken begonnen hat, das sie von ihrem Liebeskummer ablenken soll und gleichzeitig auch gutes Brot bringt, das es in Applemore einfach nicht gibt, spricht sich das schnell herum und mit der Zeit möchten immer mehr Freunde und Bekannte von ihren Backkünsten profitieren. Pauline Mai schreibt sehr emotional und schafft es so, den Leser zu fesseln. Ihre Sprache ist modern und die Erzählweise flüssig, sodass keine Längen entstehen. Die Kulisse wurde perfekt gewählt, denn das kleine Dorf Applemore mit seinen überwiegend älteren Bewohnern eignet sich sehr gut, dass Mila dort etwas frischen Wind hineinbringt. Mir hat der Roman sofort sehr gut gefallen und ich habe ihn in kürzester Zeit beendet. Da Mila immer wieder Brot und andere Gebäcke zaubert, hat sie auch mich mit ihrer Backleidenschaft angesteckt und ich habe sofort die Apfel-Marzipan-Schnecken ausprobiert, die himmlisch schmecken. Mal wieder ein Roman der Autorin, der mich sofort begeistert hat und mir wunderschöne Lesestunden bereitet hat.

3,5 Sterne | Schöne Wohlfühlgeschichte mit tollem Setting! Die 2 Liebesgeschichten haben mich aber nicht ganz überzeugt. Und der Funke fehlte.
Mila braucht Abstand, um ihren Liebeskummer zu überwinden, nachdem Theo sie wochenlang an der Nase herumgeführt hat. Da kommt das House-Sitting-Angebot in einem kleinen Dorf in Schottland gerade richtig. Dort angekommen, wird sie aber erstmal nicht sonderlich herzlich aufgenommen. Bis sie anfängt Brot für alle zu backen und es gegen Äpfel, Basketballstunden oder einen Friseurbesuch einzutauschen. Aber kaum beginnt sie, sich wohlzufühlen, steht plötzlich ein ungebetener Gast vor der Tür: Finley, der attraktive Sohn der Hausbesitzer .... Liebe funkelt apfelgrün ist vor allem eins: Zum Wohlfühlen. Genau das, was ich mir von so einem Buch erhoffe. Es gibt natürlich ein bisschen (notwendiges) Drama und Probleme, aber alles in Maßen, ohne zu viel Aufregung, sondern einfach zum Buch genießen. Mila ist ein Charakter, den ich gern begleitet habe und ich fand es echt schön, mitzuerleben, wie sie im Dorf Anschluss findet. Da man sich an einem abgelegeneren Ort befindet, bekommt man weniger typisch große schottische Orte, Sehenswürdigkeiten o.ä. mit, aber auf jeden Fall die Natur und teilweise auch Speisen, Lebensumstände etc., was eine schöne Atmosphäre hervorgerufen hat. Auch das Dorf an sich und das Häuschen klangen sehr gemütlich. Und wie es sich für so ein kleines Örtchen gehört, gibt es auch ein bisschen Klatsch und Tratsch und eine Familientragödie. Für mich insgesamt ein toller Rahmen. Wie gesagt, auch Mila mochte ich und ihre Freunde bzw. die Menschen, auf die sie in Schottland trifft, haben alle irgendwie einen eigenen Charme, nicht alle gleich freundlich, aber alle interessant und irgendwie eigen, sie passen gut in die Geschichte. Allerdings hatte ich mit beiden Liebesentwicklungen ein wenig Probleme. Zum einen in Sachen Theo: Der Klappentext verspricht da etwas ganz anderes als tatsächlich am Anfang passiert, und so fühlte ich mich etwas vor den Kopf gestoßen und vor allem mochte ich auch nicht, wie es stattdessen gemacht wurde. Das fand ich etwas schade und es störte mich zunächst, zumindest bis Mila in Schottland ankam. Zum anderen dann die Sache mit Finley: Ich hab da ganz lange überhaupt kein Knistern, kein romantisches Interesse gesehen, gefühlt, bemerkt. Sie schienen freundschaftlich sehr gut auszukommen, hatten Spaß beim gemeinsamen Zeitverbringen, aber mehr war da irgendwie nicht, zumindest nicht sichtbar. Und dann fand ich es seltsam, dass es irgendwann hieß "oh, wir verbringen so viel Zeit zusammen, offenbar verliebe ich mich gerade". Für mich hätte das auch einfach eine gute Freundschaft sein können. Deshalb kam es am Ende für mich zu plötzlich und dann auch nicht ganz überzeugend. Auch Milas Entscheidung kam für mich am Ende viel zu schnell, ohne realistisches Hinterfragen oder Einwände (auch nicht von ihrem Vater, das Gespräch ging eine halbe Seite, oder ihren Freunden). Alles ging ganz problemlos über wenige Seiten vonstatten, so als müsste das jetzt zwingend am Ende noch so untergebracht werden, dass es ganz abgeschlossen ist. Nicht falsch verstehen, ich mag das Ende sehr gern, es macht glücklich und zufrieden und es war eigentlich auch das einzige Ende, das ich erhofft habe. Aber es war mir zu flott. Insgesamt war das Buch wirklich schön, das Setting auch, und die Story zufriedenstellend, aber mir fehlte in Bezug auf die Charaktere und das Zwischenmenschliche einfach der Funke, dass es mich emotional wirklich berührt und überzeugt hätte. Daher gebe ich 3,5 Sterne, Tendenz aber zu 4.

„Liebe funkelt apfelgrün“ von Pauline Mai ist ein ganz zauberhafter Unterhaltungs-Roman. So frisch, leicht, romantisch, harmonisch und pastellig wie das Cover, ist auch die Geschichte, die sich zwischen den Buchklappen entfaltet. . Darum geht’s: Mila erlebt eine Liebes-Enttäuschung. Hals über Kopf hat sie sich in Theo verliebt – aber der ist nicht ehrlich zu ihr. Mila braucht Abstand. Kurzentschlossen verlässt sie ihre Freunde und kehrt Heidelberg den Rücken und nimmt für zwei Monate einen Job als House-Sitterin in einem schottischen Dörfchen an. . Oh, wie schön ist Applemore. Die heimeligen Beschreibungen von Pauline Mai haben in mir sofort das Bedürfnis geweckt: Da will ich auch hin! Im Pladderregen auf der Dorfstraße stehen, dann einen warmen Porridge im Pub essen und schließlich die kauzigen Bewohner liebgewinnen. So hat es Mila gemacht. Als Neue ist sie zunächst die Außenseiterin im Dorf und wird von allen skeptisch beäugt. Aber dann nutzt Mila eine Marktlücke für sich. Im Dorf gibt es keinen Bäcker und nur pappiges Toastbrot – und so packt Mila ihre Backkünste aus und bietet frisches Brot im Tausch gegen alles Mögliche an. . Der Roman regt alle Sinne an. Fühlen, riechen, schmecken … Ich konnte mich sowas von wohlig in diese warmherzige Geschichte reinfallen lassen und einfach nur genießen. Die Personen sind mir alle in Null Komma Nix ans Herz gewachsen – bis auf den blöden Theo, den ich am liebsten schon auf den ersten Seiten aus dem Buch gestrichen hätte. Aber es gehört einfach dazu, dass Mila noch einen kleinen Umweg zum Happy End nehmen muss. . Fazit: Mein Herz hat beim Lesen viele kleine Hüpfer gemacht. Die Story ist einfach zauberhaft. Liebevoll, romantisch, lustig mit einer kleinen Portion Drama. Aber die fröhliche Leichtigkeit dominiert. Das Buch hat mir von der ersten bis zur letzten Seite gefallen. Für mich ist Applemore zu einem echten kleinen Sehnsuchtsort geworden.
"Liebe funkelt apfelgrün" ist mein dritter Roman von Pauline Mai und auch dieser hat mir wieder sehr schöne Lesestunden beschert. Diesmal geht es nicht nach Frankreich, sondern in ein kleines Dorf nach Schottland, wo Mila auf das Haus und die Katzen eines älteren Ehepaars aufpasst. Die Ankunft in dem kleinen Ort ist aber nicht ganz so einfach, denn die Dorfbewohner sind misstrauisch und es dauert einige Zeit bis Mila bei ihnen aufgenommen wird. Mich konnte die Geschichte sehr gut unterhalten und ich habe Mila sehr gerne bei ihrer Reise begleitet. Mila war eine sympathische Protagonistin, deren Gedanken und Gefühle man gut nachvollziehen konnte. Theo fand ich sehr anstrengend und das Hin und Her mit ihm hat mich manchmal ein wenig gestört. Auch mit Finley musste ich erst ein bisschen warm werden, aber ein war wirklich ein lieber Kerl. Das Setting in dem kleinen, etwas verschlafenen Ort hat mir sehr gut gefallen und die Atmosphäre wurde von der Autorin sehr gut beschrieben. "Liebe funkelt apfelgrün" war wieder eine schöne Unterhaltung und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
3,5 Sterne Mein Leseerlebnis: Ich habe leider ein bisschen gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden. Der Beginn war mir zu zäh und langatmig. Doch sobald Finley auf der Bildfläche erschienen ist, bin auch ich in Applemore angekommen und konnte die Geschichte genießen. Wer einen reinen Wohlfühlroman sucht, der sachte vor sich hin plätschert, ist hier genau richtig. Die Liebesgeschichte hat für mich allerdings viel zu wenig Raum bekommen, sodass ich am Ende leider etwas enttäuscht war. Figuren: Mila: Ich habe eine Weile gebraucht um mit ihr warm zu werden, weil sie am Anfang nicht nur in Liebesdingen sondern auch was ihren Trip nach Schottland angeht so dermaßen naiv ist, dass ich des öfteren die Augen verdrehen musste. Zum Glück legt sie aber eine tolle Entwicklung hin und blüht im Laufe des Buches richtig auf. Finley: Ihn mochte ich von Anfang an. Schön fand ich auch, dass er nicht der klassische Love Interest ist, zumindest vom Verhalten her. Allerdings konnte ich bei ihm leider gar keine Entwicklung erkennen, und die hätte es für eine gelungene Romanze für mich gebraucht. Nebenfiguren: Die konnten mich wirklich alle durchweg überzeugen. Sie waren wirklich alle grundverschieden und hatten ihre eigenen Geschichten zu erzählen, die für so manche Überraschung gut war oder einen auch richtig wütend machen konnten (Theo). Liebe: Kam mir leider viel zu kurz, obwohl es vielversprechend anfing. Es war schön mit anzusehen, wie Mila und Finley sich kennen lernen und anfreunden. Aber dann blieb es eben auch lange auf diesem Level: Freundschaft. Ich hab leider absolut kein Prickeln gespürt und war schon leicht irritiert. Dann machen sie plötzlich 5 Schritte auf einmal und dann passiert erstmal wieder ewig nichts, nur um auf den letzten 10 Seiten zum happy end zu kommen. Ich hätte den beiden so gern beim flirten, Daten, kuscheln und verliebt sein zugesehen, aber leider ist der Funke bei mir nicht über gesprungen . Schade. Fazit: Dieser Roman überzeugt durch einen Wohlfühlort mit charmanten Nebenfiguren, einen witzigen Schreibstil und den Bonusrezepten ganz hinten im Buch. Die Romanze bleibt aber leider auf der Strecke.
Mila verliebt sich Hals über Kopf in Theo, doch dieser ist verlobt und bricht ihr das Herz. Um über den Schmerz hinwegzukommen, flüchtet sie nach Schottland. Doch dort ist sie einsam, da keiner der Dorfbewohner mit ihr in Kontakt treten möchte. Dann hat sie eine Idee: Sie backt Brot und tauscht es gegen allerlei mit den Einwohnern. Und dann taucht da plötzlich Finley auf. Was fühlt sie in seiner Gegenwart? Und ist sie über Theo schon hinweg? Ich mochte das Buch von der ersten Seite an total und konnte es gar nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil war so flüssig und mitreisend, ich habe einfach immer weitergelesen. Mila mochte ich auch sehr. Obwohl sie etwas naiv war, fand ich sie mutig und stark. Und mega sympathisch! Theo… einfach ohne Worte! In Finley war ich von Anfang an verliebt, mit seinem verschmitzten Lächeln und liebevollen Auftreten! Ihre Freunde aus Deutschland und dann auch die aus Schottland fand ich allesamt wundervoll! Sie waren das Tüpfelchen auf dem i


















