Blick ins Buch

Romane

Langsame Jahre

3,7(5)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Ein achtjähriger Junge wird von seinen Eltern zu Verwandten geschickt, sie selbst können ihn nicht mehr ernähren. In San Sebastián erwartet ihn eine typisch baskische Familie der sechziger Jahre: Die Tante hat das Sagen, ihr Mann kriegt den Mund nicht auf. Die Cousine und der Cousin suchen auf verschiedene Weisen neue Freiheiten, von denen die Eltern nichts wissen. Der Junge beobachtet mit den staunenden Augen eines Kindes, wie mühevoll es ist, seinen eigenen Weg zu finden. Doch als er seine Chance bekommt, nutzt er sie.
Ein berührender Roman über das Schicksal einer Familie, der einem zu Herzen geht und gleichzeitig viel darüber erzählt, wie wir zu dem werden, was wir sind.

Editionen (3)

ISBN9783499291845
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum17.11.20
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

5 Bewertungen

1 Rezensionen

3,7

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  • luzleene
    luzleene

    33 Follower

    3,0

    Ein Lesekreisbuch für mich. Es ist Ende der 60er Jahre, Franco regiert in Spanien, das Baskenland möchte selbständig werden und schreckt auch vor Gewalt nicht zurück und mittendrin wird ein 8jähriger Junge von seiner Mutter, die sich nicht mehr um ihn kümmern kann, zu ihrer Schwester nach San Sebastian geschickt. Der Stil ist eigenwillig: Der Junge ist inzwischen erwachsen und erfolgreich und erzählt dem Autor von seinen Erlebnissen und wie er damals das Familienleben wahrgenommen hat. Unterbrochen wird das von Einschüben des Autors, wie er das Gesagte literarisch verwerten und aufhübschen kann (mythenmetzsche Abschweifungen sozusagen ;)). Ich muss gestehen, mich hat das nicht so überzeugt. Als Hörbuch haben mich die Einschübe eher gestört und die Sichtweise des Jungen auf die Dinge fand ich jetzt auch nicht so interessant. Interessant fand ich die geschichtlichen und regionalen Hintergründe zum Thema Baskenland. Das ist ja eher ein Thema, mit dem sich hier eher nicht so beschäftigt.

    23. Nov. 2025

Autorin / Autor

Über Fernando Aramburu

Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren. Seit Mitte der achtziger Jahre lebt er in Hannover. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Vargas Llosa, dem Premio Biblioteca Breve, dem Premio Euskadi und zuletzt, für «Patria», mit dem Premio Nacional de la Crítica, dem Premio Nacional de Narrativa und dem Premio Strega Europeo. «Patria» wurde als Serie für HBO verfilmt.

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