Landeier
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Description
Es ist das Paradies.
Es ist die Hölle.
Man nennt es Landleben.
Sebastian Kunze ist als Großstadtjournalist gescheitert. Er landet mit Frau und Tochter in der brandenburgischen Provinz, denn Melanie ist Psychotherapeutin, und auf dem Land gibt es, was sie braucht: Einen Kassensitz und therapiebedürftige Menschen. Doch die ländliche Realität zwischen Gurkenständen und Landgaststätten hält für das Paar einige Überraschungen bereit. Melanie traut sich bald kaum mehr auf die Straße - wegen all der «Bescheuerten». Sebastian hingegen lernt die Überschaubarkeit des neuen Lebens zu schätzen ...
Book Information
Author Description
Tom Liehr wurde in Berlin geboren. Seine erste Veröffentlichung war eine Wandzeitung, die er in der siebten Klasse anfertigte, mit dem Namen «Rauhfaser quer». Schon in jungen Jahren schrieb er als freier Journalist für das P.M-Magazin. Doch der eigentliche Startschuss seiner Autorenlaufbahn war 1990 der «Playboy-Literaturwettbewerb» (später «Gratwanderpreis»), bei dem er mit zwei eingesandten Geschichten die Plätze eins und drei belegte. Seitdem hat Tom Liehr elf Romane (unter anderem «Leichtmatrosen», «Nachttankstelle» und «Landeier») und zahlreiche Short Storys veröffentlicht. Daneben hat er als DJ und Rundfunkproduzent gearbeitet und führt seit vielen Jahren ein Unternehmen für Softwareentwicklung. Tom Liehr lebt mit seiner Familie in Berlin.
Posts
Tom Liehrs “Landeier” ist ein mittelmäßiger Unterhaltungsroman über einen Großstadtjournalisten im Landexil - nett für zwischendurch, aber nicht mehr als drei Sterne wert.
Tom Liehrs “Landeier” ist ein Roman, der durchaus seine Schwächen offenbart. Die Geschichte um den gescheiterten Journalisten Sebastian Kunze, der widerwillig aufs Land zieht, bleibt über weite Strecken oberflächlich. Der Protagonist Sebastian nervt durch seine permanent nörgelnde und motzende Art. Seine Beziehung zu seiner Frau Melanie wirkt wenig nachvollziehbar und die Charaktere bleiben insgesamt eher flach. Besonders die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren wird kaum ausgearbeitet. Die Story verläuft stellenweise zu vorhersehbar und wiederholt sich in ihren Motiven. Das Ende des Romans wirkt konstruiert und wenig authentisch. Auch die dramatische Nebenhandlung um den sterbenden besten Freund erscheint etwas unmotiviert eingeschoben. Dennoch gelingt es dem Autor, durch seinen lockeren Schreibstil und situativen Wortwitz zu unterhalten. Die Darstellung des Aufpralls der selbstgefälligen städtischen Weltsicht auf die ländliche Realität hat durchaus ihre gelungenen Momente. Insgesamt ist “Landeier” ein mittelmäßiger Unterhaltungsroman, der zwar leicht zu lesen ist, aber nicht zu den stärkeren Werken des Autors gehört.
Müsste ich nur die ersten 75 % des Buches bewerten, hätte ich sicherlich 5 Sterne gegeben. Über den nach meinem Geschmack zu glattgebügelten Schluß ärgere ich mich allerdings sehr. Das hat die sehr gute Geschichte kaputt gemacht und mir das Lesevergnügen verleidet. Nichtsdestotrotz gibt es sprachlich, wie immer, nichts zu meckern. Dafür und für die ersten drei Viertel des Buches gibt es die 3 Sterne.
Hmm, das Buch ist nicht ganz einfach zu bewerten. Für mich lesenswert hat es eindeutig die Hauptfigur gemacht - ich fand es sehr erfrischend, mal einen Roman aus der Sicht eines Arschlochs zu lesen. Auch die Beschreibung des Landlebens und der meisten Nebenfiguren fand ich sehr gelungen. Die Sprache und der Humor haben mich auch mal wieder begeistert. Bis dahin eine typische Leseerfahrung bei einem Buch von Tom Liehr. Aber... das Ende. Ne, das hat mir wirklich keinen Spaß gemacht, das wirkte auf mich zu gewollt und zu wenig authentisch. Deshalb in Summe nur 3 Sterne.
Hmm, das Buch ist nicht ganz einfach zu bewerten. Für mich lesenswert hat es eindeutig die Hauptfigur gemacht - ich fand es sehr erfrischend, mal einen Roman aus der Sicht eines Arschlochs zu lesen. Auch die Beschreibung des Landlebens und der meisten Nebenfiguren fand ich sehr gelungen. Die Sprache und der Humor haben mich auch mal wieder begeistert. Bis dahin eine typische Leseerfahrung bei einem Buch von Tom Liehr. Aber... das Ende. Ne, das hat mir wirklich keinen Spaß gemacht, das wirkte auf mich zu gewollt und zu wenig authentisch. Deshalb in Summe nur 3 Sterne.
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Es ist das Paradies.
Es ist die Hölle.
Man nennt es Landleben.
Sebastian Kunze ist als Großstadtjournalist gescheitert. Er landet mit Frau und Tochter in der brandenburgischen Provinz, denn Melanie ist Psychotherapeutin, und auf dem Land gibt es, was sie braucht: Einen Kassensitz und therapiebedürftige Menschen. Doch die ländliche Realität zwischen Gurkenständen und Landgaststätten hält für das Paar einige Überraschungen bereit. Melanie traut sich bald kaum mehr auf die Straße - wegen all der «Bescheuerten». Sebastian hingegen lernt die Überschaubarkeit des neuen Lebens zu schätzen ...
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Author Description
Tom Liehr wurde in Berlin geboren. Seine erste Veröffentlichung war eine Wandzeitung, die er in der siebten Klasse anfertigte, mit dem Namen «Rauhfaser quer». Schon in jungen Jahren schrieb er als freier Journalist für das P.M-Magazin. Doch der eigentliche Startschuss seiner Autorenlaufbahn war 1990 der «Playboy-Literaturwettbewerb» (später «Gratwanderpreis»), bei dem er mit zwei eingesandten Geschichten die Plätze eins und drei belegte. Seitdem hat Tom Liehr elf Romane (unter anderem «Leichtmatrosen», «Nachttankstelle» und «Landeier») und zahlreiche Short Storys veröffentlicht. Daneben hat er als DJ und Rundfunkproduzent gearbeitet und führt seit vielen Jahren ein Unternehmen für Softwareentwicklung. Tom Liehr lebt mit seiner Familie in Berlin.
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Tom Liehrs “Landeier” ist ein mittelmäßiger Unterhaltungsroman über einen Großstadtjournalisten im Landexil - nett für zwischendurch, aber nicht mehr als drei Sterne wert.
Tom Liehrs “Landeier” ist ein Roman, der durchaus seine Schwächen offenbart. Die Geschichte um den gescheiterten Journalisten Sebastian Kunze, der widerwillig aufs Land zieht, bleibt über weite Strecken oberflächlich. Der Protagonist Sebastian nervt durch seine permanent nörgelnde und motzende Art. Seine Beziehung zu seiner Frau Melanie wirkt wenig nachvollziehbar und die Charaktere bleiben insgesamt eher flach. Besonders die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren wird kaum ausgearbeitet. Die Story verläuft stellenweise zu vorhersehbar und wiederholt sich in ihren Motiven. Das Ende des Romans wirkt konstruiert und wenig authentisch. Auch die dramatische Nebenhandlung um den sterbenden besten Freund erscheint etwas unmotiviert eingeschoben. Dennoch gelingt es dem Autor, durch seinen lockeren Schreibstil und situativen Wortwitz zu unterhalten. Die Darstellung des Aufpralls der selbstgefälligen städtischen Weltsicht auf die ländliche Realität hat durchaus ihre gelungenen Momente. Insgesamt ist “Landeier” ein mittelmäßiger Unterhaltungsroman, der zwar leicht zu lesen ist, aber nicht zu den stärkeren Werken des Autors gehört.
Müsste ich nur die ersten 75 % des Buches bewerten, hätte ich sicherlich 5 Sterne gegeben. Über den nach meinem Geschmack zu glattgebügelten Schluß ärgere ich mich allerdings sehr. Das hat die sehr gute Geschichte kaputt gemacht und mir das Lesevergnügen verleidet. Nichtsdestotrotz gibt es sprachlich, wie immer, nichts zu meckern. Dafür und für die ersten drei Viertel des Buches gibt es die 3 Sterne.
Hmm, das Buch ist nicht ganz einfach zu bewerten. Für mich lesenswert hat es eindeutig die Hauptfigur gemacht - ich fand es sehr erfrischend, mal einen Roman aus der Sicht eines Arschlochs zu lesen. Auch die Beschreibung des Landlebens und der meisten Nebenfiguren fand ich sehr gelungen. Die Sprache und der Humor haben mich auch mal wieder begeistert. Bis dahin eine typische Leseerfahrung bei einem Buch von Tom Liehr. Aber... das Ende. Ne, das hat mir wirklich keinen Spaß gemacht, das wirkte auf mich zu gewollt und zu wenig authentisch. Deshalb in Summe nur 3 Sterne.
Hmm, das Buch ist nicht ganz einfach zu bewerten. Für mich lesenswert hat es eindeutig die Hauptfigur gemacht - ich fand es sehr erfrischend, mal einen Roman aus der Sicht eines Arschlochs zu lesen. Auch die Beschreibung des Landlebens und der meisten Nebenfiguren fand ich sehr gelungen. Die Sprache und der Humor haben mich auch mal wieder begeistert. Bis dahin eine typische Leseerfahrung bei einem Buch von Tom Liehr. Aber... das Ende. Ne, das hat mir wirklich keinen Spaß gemacht, das wirkte auf mich zu gewollt und zu wenig authentisch. Deshalb in Summe nur 3 Sterne.







