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Land

4.6(18)
Hardcover€30.50Paperback€21.50
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English
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About the book

'You will never understand how the land remembers, how deep the roots grow'

A spellbinding story of separation, longing, recovery and survival as a family makes a new home in the aftermath of tragedy.

'A heart-bursting story of resilience and love' Louise Kennedy
'Haunting and elemental' Ferdia Lennon
'Darkly magical. A brilliant and powerful novel' Alice Winn
'This beautiful book swallowed me whole' Charlotte McConaghy
'A work of towering imagination and empathy' Roisín O'Donnell
'As visceral as a novel can get' Yael van der Wouden

On a windswept peninsula stretching out into the Atlantic, Tomás and his reluctant son, Liam, are working for the great Ordnance Survey project to map the whole of Ireland. The year is 1865, and in a country not long since ravaged and emptied by the Great Hunger, the task is not an easy one. Tomás, however, is determined that his maps will be a record of the disaster.

The British soldiers in charge are due to arrive any day, expecting the work to be completed, but Tomás is sent off course by an unsettling encounter in a copse. His life, and those of his family, will never be the same again. Liam is terrified by the sudden change in his taciturn father. What was it that caused such cracks to open in Tomás and how is Liam, aged only ten, going to finish the mapping, and get them both home?

Land is a story of buried treasure, overlapping lives, ancient woodland, persistent ghosts, a particularly loyal dog, and how, when it comes to both land and history, nothing ever goes away.

Editions (5)

ISBN9781472289094
PublisherHeadline
Publication Date06/02/26
Pages448

Reviews & Ratings

18 ratings

4 reviews

4.6

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  • crura
    crura

    136 Followers

    5.0

    Eine Familie mit Schicksalsschlägen, ein Land im Wandel – und eine mysteriöse Quelle (World-Challenge 21|195, neu 🇬🇧)

    Maggie O’Farrell hat es geschafft, ein ganzes Land zum Leben zu erwecken – die irische Insel erlebt, wie Menschen sie bereisen, sich dort niederlassen, leben, lieben und sterben. Sie werden Teil der Insel, die von den Winden und den Wellen geformt wird. Wir begleiten eine Familie im 19. Jahrhundert. Tomás erhält den Auftrag, Irland neu zu kartieren und somit auch alte indigene Spuren zu tilgen. Er zieht mit seiner Frau und seinen Kindern in den Westen der Insel – und trifft auf eine mysteriöse Quelle, die das Leben der gesamten Familie verändern soll. Über viele Jahrzehnte erfahren wir, was der Familie widerfährt. Katastrophen brechen ein, manche bleiben ihrer Heimat treu, manche fliehen so weit weg wie möglich. Es ist eine Geschichte über die Konsequenzen von Entscheidungen, von Verlassen und Leben in der Fremde – und eine Geschichte der Wiederkehr. Das Werk ist insgesamt ruhig. O’Farrell nimmt sich sehr viel Zeit, die Charaktere zu entfalten. Der Schreibstil ist selten pathetisch, Dinge passieren, ob gut oder schlecht. Wir lernen die Figuren kennen und können uns schnell in sie einfühlen. Zugleich tritt das titelgebende Land als eigener Charakter auf. Es wirkt lebendig, indem Pflanzen und Tiere zielgerichtet handeln. Wir erfahren, wie Irland über viele Jahrhunderte geprägt wurde und wie Menschen ein Teil oder auch Feinde wurden. Intensive Naturbeschreibungen hinterlassen ein Gefühl, dass man sich mit diesem Land sehr verbunden fühlt. „Überall um ihn herum herrschten Wachstum und Erneuerung, vollzog sich der wuselnde Kreislauf des Lebens; er meinte, fast hören zu können, wie die Wurzeln Wasser und Nährstoffe aus dem Boden saugten, aus verfaulendem Laub, aus verrottenden umgestürzten Baumstämmen, aus den zahlreichen Bächen.“ (96) Man muss sich beim Lesen darauf einlassen, dass seitenweise wenig Handlungsfortschritt zu finden ist, doch es ist beeindruckend, wie kunstvoll die Beziehungen zwischen Mensch und Natur sowie Mensch und Mensch aufgebaut werden. O’Farrell beherrscht idyllische Naturbeschreibungen ebenso wie grässliche Schilderungen der wütenden Hungersnot. Sie beschreibt kleine Pflanzen ebenso detailreich wie weite Landschaften. Die Charaktere werden langsam entfaltet, der Wandel des Landes erfolgt im Zeitraffer. All diese sprachlich verdichteten Elemente haben die Autor:innen Nikolaus Hansen und Kathrin Razum sehr einfühlsam übersetzt. O’Farrell erzählt nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern die eines ganzen Landes. Gerade diese Verbindung aus Mensch, Natur und Geschichte macht den Roman so eindrucksvoll.

    Eine Familie mit Schicksalsschlägen, ein Land im Wandel – und eine mysteriöse Quelle
(World-Challenge 21|195, neu 🇬🇧)

    2 days ago

  • wildeskopfkino
    wildeskopfkino

    149 Followers

    4.5

    Wenn das Land die Geschichten der Menschen bewahrt

    Manchmal scheint eine Landschaft selbst zu sprechen, und genau dieses Gefühl hat Maggie O’Farrell bei mir mit Land ausgelöst. Schon nach wenigen Seiten glaubte ich, den Wind vom Atlantik zu spüren, den Regen auf der Haut und diese schwere, beinahe greifbare Vergangenheit, die über allem liegt. Die Geschichte von Tomás und seiner Familie hat mich auf eine sehr stille Art berührt. Besonders fasziniert hat mich, wie eng persönliche Schicksale mit der Geschichte Irlands verwoben werden. Die Große Hungersnot ist keine bloße historische Kulisse. Ihre Wunden ziehen sich durch Familien, Erinnerungen und durch das Land selbst. O’Farrell schreibt unglaublich bildhaft und poetisch. Manchmal musste ich einen Satz zweimal lesen, nicht weil er schwer verständlich war, sondern weil ich ihn einfach noch einmal wirken lassen wollte. Gleichzeitig fordert der Roman Aufmerksamkeit. Die vielen Ebenen und die ruhige Erzählweise machen Land definitiv nicht zu einer schnellen Lektüre. Besonders der Gedanke, dass nichts vollkommen verschwindet, hat mich tief getroffen. Menschen gehen, Orte verändern sich und doch bleiben Spuren zurück. In Erinnerungen, Geschichten und vielleicht sogar in der Erde unter unseren Füßen. Ein kraftvoller, melancholischer und wunderschön erzählter Roman, der noch lange in mir nachhallen wird. Genau solche Bücher erinnern mich daran, warum ich historische Romane so sehr liebe.

    Wenn das Land die Geschichten der Menschen bewahrt

    6 days ago

  • sarahsophie
    sarahsophie

    262 Followers

    4.0

    Ein Roman, in dem das Land selbst zur Hauptfigur wird Maggie O’Farrell nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte Irlands und erzählt von Menschen, deren Leben untrennbar mit dem Land verbunden ist. Dabei wechseln die Zeitebenen und Perspektiven immer wieder, doch jede einzelne Geschichte hat mich auf ihre eigene Weise gefesselt. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Sie ist oft düster, geheimnisvoll und durchzogen von einem Hauch Magie, ohne jemals zu viel zu werden. Die Autorin verbindet historischen Roman und magischen Realismus so selbstverständlich miteinander, dass sich beides ganz natürlich anfühlt. Auch die Mitglieder von Tomas’ Familie sind wunderbar gezeichnet. Jeder von ihnen geht seinen eigenen Weg, erlebt Glück und Verlust auf unterschiedliche Weise und trägt seinen Teil zur großen Familiengeschichte bei. Gerade diese Vielfalt hat den Roman für mich so besonders gemacht. Besonders beeindruckt hat mich der respektvolle Blick auf die indigene Bevölkerung. Man spürt auf jeder Seite, wie achtsam Maggie O’Farrell mit ihrer Geschichte und ihrer Verbindung zur Natur umgeht. Während des Lesens hatte ich immer wieder den Gedanken, dass das Land selbst der eigentliche Protagonist dieses Romans ist – still, unverrückbar und doch prägend für alle Menschen, die auf ihm leben. Das Ende hat bei mir noch Fragen offengelassen und ich musste es erst etwas sacken lassen. Trotzdem bleibt vor allem O’Farrells wunderschöne Sprache und die besondere Stimmung dieses Romans in Erinnerung. Ein atmosphärischer, kluger Roman, der weniger von großen Ereignissen lebt als von den Menschen und dem Land, das sie verbindet. ⭐⭐⭐⭐️

    Jul 4, 2026

3 of 4 reviews

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