Küssen und andere lebenswichtige Dinge
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Description
Helen Carpenter weiß: Es ist an der Zeit, sich endlich zusammenzureißen. Sie ist zweiunddreißig, seit einem Jahr geschieden und schon genauso lange völlig neben der Spur. Das ist wohl auch der Grund, warum sie sich von ihrem nervigen kleinen Bruder überreden lässt, an einem Survival-Training in der Wildnis Wyomings teilzunehmen. Was er ihr nicht gesagt hat: Sein genauso nerviger bester Freund wird ebenfalls mit von der Partie sein. Und so beginnt das schrägste, nervenaufreibendste Abenteuer in Helens bis dahin so bravem Leben …
Book Information
Author Description
Katherine Center wuchs in Houston, Texas, als mittlere von drei Schwestern auf. Sie studierte Englisch am Vassar College im Staat New York und absolvierte das Creative-Writing-Programm der University of Houston. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei sehr lieben Kindern in Houston, Texas. Küssen und andere lebenswichtige Dinge ist ihr erster Roman bei Blanvalet.
Posts
Sweet!
Ich glaub das ist das erste Mal, wo ich sage, dass mir der Film besser gefallen hat als das Buch. LOL. Ich hab das Buch instant gekauft, nach dem ich den Film gesehen habe, weil der mir eben so gut gefallen hat :). Tatsächlich hat mich die Age Gap etwas gestört im Buch 😅. Wurde mir tatsächlich auch nicht durch den Klappentext und Film so klar. Ich dachte es ist so eine gap von 5 Jahren. Tatsächlich sind es 10. bzw die Age gap an sich geht ja aber er ist 22 und sie 32. irgendwie hat mich das zwischenzeitlich gestresst lol. Sonst echt cute. Ich mag Best-Friends-Brother sehr gern :) fand ich hier auch cool umgesetzt. Lachen musste ich zwischendurch auch, hatte doch ganz lustige Stellen. Gigi war ein richtig cooler Nebencharakter, so wie eigentlich fast alle aus der Gruppe :). Wenn man mal was leichtes mit wenig Tiefe lesen möchte, ist das Buch top☺️
Ein Weg zurück ins Licht, der zwischen tiefem Schmerz und leichter Hoffnung wandelt.
Katherine Center besticht durch einen sehr einfühlsamen und flüssigen Schreibstil, der es schafft, auch schwere Themen mit einer gewissen Leichtigkeit zu transportieren. Das Setting, das sich stark um die Heilung und den Neuanfang nach einem einschneidenden Lebensereignis dreht, erzeugt eine hochemotionale Atmosphäre. Beim Lesen stellt sich schnell ein Gefühl der Empathie ein, da die Autorin die Zerbrechlichkeit des Glücks sehr bildhaft beschreibt. Der Einstieg in die Geschichte ist durch die nahbare Sprache unkompliziert, wobei die Stimmung zwischen melancholischer Nachdenklichkeit und dem festen Willen zum Optimismus schwankt, was den Leser sanft durch die Handlung leitet. Die Charakterkritik konzentriert sich auf die Protagonistin Libby, deren psychologische Entwicklung nach einem schweren Verlust im Mittelpunkt steht. Ihre Reise ist authentisch gezeichnet, da sie nicht sofort als strahlende Heldin zurückkehrt, sondern sich ihre Zuversicht mühsam erarbeiten muss. Die Dynamik zu den Menschen in ihrem neuen Umfeld, insbesondere zu ihrem Onkel und den neuen Bekanntschaften auf der Farm, bietet interessante Reibungspunkte. Dennoch wirken einige Figuren in ihrer Gutmütigkeit oder ihren Eigenarten etwas zu glatt poliert, was der psychologischen Tiefe manchmal den Vorrang vor einer realistischen Ecken-und-Kanten-Zeichnung nimmt. Die Figuren erfüllen ihren Zweck innerhalb der Heilungsgeschichte, bleiben aber in ihren Verhaltensmustern oft sehr vorhersehbar. Insgesamt bietet der Roman einen soliden Lesespaß für alle, die Geschichten über Resilienz und Neuanfänge schätzen. Das emotionale Resümee ist warmherzig und trostspendend, da die Botschaft des „Wiederaufstehens“ klar im Vordergrund steht. Dass das Buch dennoch keine Höchstwertung erhält, liegt an der teils formelhaften Erzählweise, die zum Ende hin etwas zu stark auf das klassische Happy End hinarbeitet und dabei einige Konflikte zu oberflächlich löst. Ich empfehle dieses Buch Lesern, die eine berührende Geschichte für einen ruhigen Nachmittag suchen und sich gerne von einer positiven Lebensphilosophie anstecken lassen, ohne eine komplexe literarische Analyse zu erwarten. Wissenswertes Katherine Center hat sich als Spezialistin für "Emotional Fiction" einen Namen gemacht, wobei sie in diesem Werk (Originaltitel: What You Wish For) erneut das Thema der inneren Stärke aufgreift. Ihre Romane werden oft dafür gelobt, dass sie schwierige Schicksalsschläge mit Humor und Hoffnung verknüpfen. Das Buch lässt sich dem Genre der Contemporary Women's Fiction zuordnen und wurde, wie viele ihrer Werke, von der internationalen Leserschaft vor allem für seine lebensbejahende Tonalität gefeiert.
Ich würde diesem Buch 4 Sterne geben, obwohl ich eigentlich gerne 5 geben würde. Einige Szenarien waren dann irgendwie doch zu klischeehaft (wie die Situation, als sie im Lift steckenbleiben *augenroll*). Die Entwicklung wirkt recht authentisch und ich konnte nicht aufhören zu lesen, was immer ein gutes Zeichen ist. Allerdings hätte ich gerne mehr von der Entwicklung in Helen selbst gelesen, die ja durch das Abenteuer in Gang gesetzt wurde. Das wirkte mir zu sehr Abenteuer -> komplette Persönlichkeitsänderung abgeschlossen. Der Gedankengang war mir manchmal zu schnell und wirr, aber ansonsten war es schön zu lesen von der Kernaussage her. Und Pickle! Hab ich sehr liebgewonnen.
Description
Helen Carpenter weiß: Es ist an der Zeit, sich endlich zusammenzureißen. Sie ist zweiunddreißig, seit einem Jahr geschieden und schon genauso lange völlig neben der Spur. Das ist wohl auch der Grund, warum sie sich von ihrem nervigen kleinen Bruder überreden lässt, an einem Survival-Training in der Wildnis Wyomings teilzunehmen. Was er ihr nicht gesagt hat: Sein genauso nerviger bester Freund wird ebenfalls mit von der Partie sein. Und so beginnt das schrägste, nervenaufreibendste Abenteuer in Helens bis dahin so bravem Leben …
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Author Description
Katherine Center wuchs in Houston, Texas, als mittlere von drei Schwestern auf. Sie studierte Englisch am Vassar College im Staat New York und absolvierte das Creative-Writing-Programm der University of Houston. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei sehr lieben Kindern in Houston, Texas. Küssen und andere lebenswichtige Dinge ist ihr erster Roman bei Blanvalet.
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Sweet!
Ich glaub das ist das erste Mal, wo ich sage, dass mir der Film besser gefallen hat als das Buch. LOL. Ich hab das Buch instant gekauft, nach dem ich den Film gesehen habe, weil der mir eben so gut gefallen hat :). Tatsächlich hat mich die Age Gap etwas gestört im Buch 😅. Wurde mir tatsächlich auch nicht durch den Klappentext und Film so klar. Ich dachte es ist so eine gap von 5 Jahren. Tatsächlich sind es 10. bzw die Age gap an sich geht ja aber er ist 22 und sie 32. irgendwie hat mich das zwischenzeitlich gestresst lol. Sonst echt cute. Ich mag Best-Friends-Brother sehr gern :) fand ich hier auch cool umgesetzt. Lachen musste ich zwischendurch auch, hatte doch ganz lustige Stellen. Gigi war ein richtig cooler Nebencharakter, so wie eigentlich fast alle aus der Gruppe :). Wenn man mal was leichtes mit wenig Tiefe lesen möchte, ist das Buch top☺️
Ein Weg zurück ins Licht, der zwischen tiefem Schmerz und leichter Hoffnung wandelt.
Katherine Center besticht durch einen sehr einfühlsamen und flüssigen Schreibstil, der es schafft, auch schwere Themen mit einer gewissen Leichtigkeit zu transportieren. Das Setting, das sich stark um die Heilung und den Neuanfang nach einem einschneidenden Lebensereignis dreht, erzeugt eine hochemotionale Atmosphäre. Beim Lesen stellt sich schnell ein Gefühl der Empathie ein, da die Autorin die Zerbrechlichkeit des Glücks sehr bildhaft beschreibt. Der Einstieg in die Geschichte ist durch die nahbare Sprache unkompliziert, wobei die Stimmung zwischen melancholischer Nachdenklichkeit und dem festen Willen zum Optimismus schwankt, was den Leser sanft durch die Handlung leitet. Die Charakterkritik konzentriert sich auf die Protagonistin Libby, deren psychologische Entwicklung nach einem schweren Verlust im Mittelpunkt steht. Ihre Reise ist authentisch gezeichnet, da sie nicht sofort als strahlende Heldin zurückkehrt, sondern sich ihre Zuversicht mühsam erarbeiten muss. Die Dynamik zu den Menschen in ihrem neuen Umfeld, insbesondere zu ihrem Onkel und den neuen Bekanntschaften auf der Farm, bietet interessante Reibungspunkte. Dennoch wirken einige Figuren in ihrer Gutmütigkeit oder ihren Eigenarten etwas zu glatt poliert, was der psychologischen Tiefe manchmal den Vorrang vor einer realistischen Ecken-und-Kanten-Zeichnung nimmt. Die Figuren erfüllen ihren Zweck innerhalb der Heilungsgeschichte, bleiben aber in ihren Verhaltensmustern oft sehr vorhersehbar. Insgesamt bietet der Roman einen soliden Lesespaß für alle, die Geschichten über Resilienz und Neuanfänge schätzen. Das emotionale Resümee ist warmherzig und trostspendend, da die Botschaft des „Wiederaufstehens“ klar im Vordergrund steht. Dass das Buch dennoch keine Höchstwertung erhält, liegt an der teils formelhaften Erzählweise, die zum Ende hin etwas zu stark auf das klassische Happy End hinarbeitet und dabei einige Konflikte zu oberflächlich löst. Ich empfehle dieses Buch Lesern, die eine berührende Geschichte für einen ruhigen Nachmittag suchen und sich gerne von einer positiven Lebensphilosophie anstecken lassen, ohne eine komplexe literarische Analyse zu erwarten. Wissenswertes Katherine Center hat sich als Spezialistin für "Emotional Fiction" einen Namen gemacht, wobei sie in diesem Werk (Originaltitel: What You Wish For) erneut das Thema der inneren Stärke aufgreift. Ihre Romane werden oft dafür gelobt, dass sie schwierige Schicksalsschläge mit Humor und Hoffnung verknüpfen. Das Buch lässt sich dem Genre der Contemporary Women's Fiction zuordnen und wurde, wie viele ihrer Werke, von der internationalen Leserschaft vor allem für seine lebensbejahende Tonalität gefeiert.
Ich würde diesem Buch 4 Sterne geben, obwohl ich eigentlich gerne 5 geben würde. Einige Szenarien waren dann irgendwie doch zu klischeehaft (wie die Situation, als sie im Lift steckenbleiben *augenroll*). Die Entwicklung wirkt recht authentisch und ich konnte nicht aufhören zu lesen, was immer ein gutes Zeichen ist. Allerdings hätte ich gerne mehr von der Entwicklung in Helen selbst gelesen, die ja durch das Abenteuer in Gang gesetzt wurde. Das wirkte mir zu sehr Abenteuer -> komplette Persönlichkeitsänderung abgeschlossen. Der Gedankengang war mir manchmal zu schnell und wirr, aber ansonsten war es schön zu lesen von der Kernaussage her. Und Pickle! Hab ich sehr liebgewonnen.










