Kolyma

Kolyma

by Tom Rob Smith·Book 2 of 3
Softcover
3.985
TodeskünstlerKirchen Und KlösterVerschwörungRussische Krimis

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Description

Der zweite Band der Thrillerreihe um den Geheimdienstoffizier Leo Demidow

Kolyma – das ist der Vorhof der Hölle. Am äußersten Rand von Sibirien gelegen, tausende Kilometer von Moskau entfernt, gibt es hier nur Steine, Schnee, Permafrost – und Lager. Die schlimmsten Gulags der Sowjetunion. In diese eisige Wüste lässt Leo Demidow sich einschmuggeln, denn seine Tochter wurde entführt, und ihr Leben steht auf dem Spiel. Doch als einer der Mithäftlinge ihn als ehemaligen KGB-Agenten enttarnt, sitzt Leo plötzlich in einer tödlichen Falle ...

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
496
Price
13.40 €

Author Description

Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Er studierte in Cambridge und Italien und arbeitete anschließend als Drehbuchautor. Mit seinem Debüt »Kind 44« gelang Tom Rob Smith auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Der in der Stalin-Ära angesiedelte Thriller basiert auf dem wahren Fall des Serienkillers Andrej Chikatilo und wurde u. a. mit dem »Steel Dagger« ausgezeichnet, für den »Man Booker Prize« nominiert und bisher in dreißig Sprachen übersetzt. Nach »Kind 44« und »Kolyma« schloss der Autor seine Trilogie um den Geheimdienstoffizier Leo Demidow mit dem Roman „Agent 6“ ab.

Posts

10
All
5

Kolyma ist kein Buch, das man einfach weglegt und vergisst. Es bleibt im Kopf und verlangt nach einer kurzen “Verdauungspause”, bevor man sich wieder einem neuen Roman widmet. Für alle, die Thriller mit Tiefgang und intensiven Beschreibungen mögen, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung!

Kolyma ist ein Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Ich habe schon viele spannende Bücher gelesen, aber dieses hier war eine ganz besondere Erfahrung. Es ist intensiv, atmosphärisch und unglaublich detailliert geschrieben – nichts für schwache Nerven, aber genau das macht es so mitreißend. Tom Rob Smith versteht es, ohne große Einleitungen direkt in die Handlung einzutauchen. Die Geschichte ist durchgehend spannend und lässt einen kaum los. Besonders beeindruckend fand ich die bildhafte Beschreibung der Szenen, die so lebendig war, dass man das Gefühl hatte, selbst dabei zu sein. Eine Szene, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, spielt an einer Kirchenruine: Die Begegnung zwischen zwei Charakteren und die Enthüllung ihrer Narben und Tätowierungen war so intensiv beschrieben, dass ich eine Pause brauchte, um das Gelesene sacken zu lassen. Auch die Abschnitte über die Fahrt zum Gulag und die Ereignisse im Lager sind eindringlich und packend geschildert – nichts wird ausgelassen. Die Flucht und ihre Konsequenzen treiben die Spannung auf die Spitze. Und obwohl ich dachte, das Buch hätte ein typisches Ende erreicht, kam noch ein unerwarteter Twist, der alles perfekt abgerundet hat. Kolyma ist kein Buch, das man einfach weglegt und vergisst. Es bleibt im Kopf und verlangt nach einer kurzen “Verdauungspause”, bevor man sich wieder einem neuen Roman widmet. Für alle, die Thriller mit Tiefgang und intensiven Beschreibungen mögen, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung!

2

Auf einer langen Autofahrt gehört, aber die wurde dadurch auch nicht kürzer. Was ich vorher nicht wusste, es ist wohl der zweite Teil. Aber die Themen Revolution und das mit den Kindern geht irgendwie an mir vorbei. Spannung kam irgendwie keine auf. Auch nicht als es zu Folterungen kam. Irgendwie hat es mich nicht in den Bann gezogen und kann die guten Bewertungen nicht nachvollziehen.

5

Sehr gutes Buch

Sehr gut geschriebenes Buch über eine Familie in Russland, über Verschwörung, über ein Arbeitslager in Kolyma und einer versuchten Revolution in Ungarn. Sehr empfehlenswert.

4

Kolyma (Buch 2 von 3) - Manchmal führt der Weg nur durch die Dunkelheit

„Kolyma“ setzt die Geschichte dort fort, wo Band 1 endete. Leo Demidow, inzwischen mit neuen Herausforderungen und Gefahren konfrontiert, muss sich in einem Netz aus politischen Intrigen, Verrat und ungelösten Verbrechen behaupten. Alte Schatten aus Band 1 lasten noch auf ihm, während er versucht, die Wahrheit hinter den mysteriösen Vorfällen aufzudecken. Besonders eindrucksvoll ist, wie Demidows persönliche Entwicklung und seine moralischen Konflikte die Handlung vorantreiben. Sein innerer Kampf zwischen Pflichtbewusstsein, Gerechtigkeit und den Gefahren seiner Umgebung verleiht der Geschichte Tiefe und Spannung. Die Leser erleben nicht nur Kriminalfälle, sondern auch die psychologische Dimension eines Mannes, der sich zwischen Loyalität und eigenen Überzeugungen entscheiden muss. Die düstere Atmosphäre, die intensiven Charakterzeichnungen und die Verknüpfung von persönlichem Schicksal und historischem Hintergrund machen die Geschichte spannend und authentisch. Gelegentlich wirkt die Handlung weniger überraschend als im Vorgänger, doch die Mischung aus Spannung und emotionaler Tiefe überzeugt durchweg. Von mir 8 von 10 P.

Kolyma (Buch 2 von 3) - Manchmal führt der Weg nur durch die Dunkelheit
5

Sehr spannend

Wieder eine super Geschichte. Tolle Fortsetzung und wird nicht langweilig. Revolution und Familiendrama ist dabei und weiterhin dreht sich alles um Leo. Überraschende Wendungen gibt es vor allem im und nach dem Gullag.

3.5

Wenn Hass den Blick auf Liebe verstellt

Kolyma spielt einige Jahre nach den Ereignissen aus Kind 44. Leo und Raisa haben die beiden Mädchen adoptiert und ihr Leben hat sich seit dem ersten Band stark verändert. Leo leitet inzwischen die Mordkommission, die am Ende des ersten Buches gegründet wurde. Trotz dieser neuen Ausgangslage bleibt die Atmosphäre der Geschichte genauso düster, bedrückend und von Misstrauen geprägt wie bereits im ersten Teil. Auch diesmal gab es wieder mehrere spannende und vor allem überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Besonders einige der späteren Wendungen haben mich sehr beschäftigt, weil die Geschichte dadurch emotional nochmals deutlich schwerer wurde. Die politische Spannung und die ständige Unsicherheit darüber, wem man vertrauen kann, haben für mich erneut sehr gut funktioniert. Leo bleibt für mich weiterhin eine unglaublich spannende Figur. Gerade weil er moralisch so zerrissen ist und ständig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird, wirkt er sehr menschlich und glaubwürdig. Obwohl er Teil eines grausamen Systems war, hat man als Leser trotzdem das Gefühl, dass er für vieles bereits einen hohen Preis bezahlt hat. Genau diese moralischen Grauzonen machen die Reihe für mich so interessant. Etwas schwieriger fand ich diesmal die Dynamik rund um die beiden adoptierten Töchter. Vor allem Zoyas starker Hass auf Leo war zwar irgendwo nachvollziehbar, hatte für mich stellenweise aber auch etwas Tragisches. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass ihre Wut ihr den Blick darauf verstellt, wie viel Liebe und Fürsorge Leo und Raisa den beiden Mädchen eigentlich entgegenbringen. Gleichzeitig zeigt sich dieses Muster auch in anderen Bereichen ihres Lebens, wo ihr Hass und ihre Wut sie daran hindern, Menschen wirklich an sich heranzulassen oder deren Gefühle klar zu erkennen. Genau das macht ihre Figur gleichzeitig verständlich, aber auch frustrierend. Auch Elena, die jüngere Tochter, blieb für mich emotional etwas schwer greifbar. Ihre starke Bindung zu ihrer Schwester stand oft viel mehr im Mittelpunkt als ihre Beziehung zu Leo und Raisa, obwohl diese sie über Jahre hinweg aufgenommen und grossgezogen haben. Dadurch wirkten manche Entscheidungen und Reaktionen für mich etwas widersprüchlich. Besonders interessant fand ich dabei, dass sich dieses Thema bei Zoya nicht nur in Bezug auf Leo zeigt, sondern in mehreren Bereichen ihres Lebens. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass ihr Hass und ihre Wut sie daran hindern, Menschen wirklich an sich heranzulassen oder deren Gefühle klar zu erkennen. Genau das macht ihre Figur gleichzeitig verständlich, aber auch frustrierend. Trotzdem wollte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Man liest immer weiter, weil man wissen möchte, was als Nächstes geschieht oder auf eine Erklärung hofft, weshalb gewisse Dinge genau so passiert sind. Insgesamt fand ich Kolyma emotional chaotischer und komplexer als den ersten Band, aber genau das macht die Geschichte gleichzeitig auch interessant. Die Reihe schafft es weiterhin, Spannung mit moralischen Fragen und starken Figuren zu verbinden. Und genau wie bereits nach dem ersten Band freue ich mich jetzt sehr darauf, auch Leos letzte Geschichte zu lesen – besonders nach dem etwas anderen Ende von Kolyma.

4

Spannend und gut, empfehlenswert

Tom Rob Smith entführt mich wieder gekonnt in die sowjetische Welt der 50er und verbindet auf eindrückliche Weise Historisches mit Thrillerelemeneten. Fast noch ein bisschen besser als in "Kind 44". Manche Entwicklungen sind vorhersehbar, aber an anderen Stellen spielt er mit den Vorstellungen, sodass sie mich am Ende fast schon schockieren. Einer der größten Pluspunkte: er beschäftigt sich sehr ausgiebig mit seinen Figuren, sodass auch ich als Leser sie richtig kennenlerne und meine8.5 Sympathien und Antiphatien mit ihnen entwickle, ihre Entscheidungen verstehen kann oder sie anzweifle. Schade, dass es aus dieser Welt nur 3 Romane gibt. Einziger Minuspunkt (und Mini-Spoiler...): leider ist der Titel etwas falsch gewählt und verwirrend, da die Handlung am wenigsten in Kolyma spielt. Das hätte ich mir aber sehr gewünscht.

5

Dies ist der zweite Band der Leo Demidow Reihe, ich empfehle vorher den ersten Teil zu lesen, denn sonst gehen dem Leser ein paar Zusammenhänge verloren. Das Cover passt zum vorhergehenden Band und auch der Schreibstil ist flüssig und abwechslungsreich. Außerdem lässt sich das Buch angenehm hintereinander weg lesen. Es gibt eine Gliederung in mehrere Teile, und am Ende ergibt das ganze Buch einen Sinn. Der Inhalt, steht dem ersten Band in nichts nach und es ist dem Autor gelungen einen würdigen Nachfolger zu schreiben. Es ist fesselnd und man bekommt noch nebenbei etwas Geschichtsunterricht vermittelt, aber keineswegs so staubtrocken, wie man erwartet. Zusammenfassend ist dies ein fesselnder zweiter Band und ich bin sehr gespannt auf den Nachfolger, der gleichzeitig der dritte Band der Reihe ist.

3

Brutal und schonungslos, aber für mich oft etwas zusammenhangslos und unverständlich wie manche "Kinder" hier handeln und agieren...

5

Dies ist der zweite Band der Leo Demidow Reihe, ich empfehle vorher den ersten Teil zu lesen, denn sonst gehen dem Leser ein paar Zusammenhänge verloren. Das Cover passt zum vorhergehenden Band und auch der Schreibstil ist flüssig und abwechslungsreich. Außerdem lässt sich das Buch angenehm hintereinander weg lesen. Es gibt eine Gliederung in mehrere Teile, und am Ende ergibt das ganze Buch einen Sinn. Der Inhalt, steht dem ersten Band in nichts nach und es ist dem Autor gelungen einen würdigen Nachfolger zu schreiben. Es ist fesselnd und man bekommt noch nebenbei etwas Geschichtsunterricht vermittelt, aber keineswegs so staubtrocken, wie man erwartet. Zusammenfassend ist dies ein fesselnder zweiter Band und ich bin sehr gespannt auf den Nachfolger, der gleichzeitig der dritte Band der Reihe ist.

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