Killgame
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Description
Lauf um dein Leben!
Die junge Nia hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen. Jemand öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Nia klettert aus ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald. Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei ...
Dries Torwellen hat geschworen, seine Nichte Nia zu finden. Die Spur führt ihn zu einer Lodge in den tiefen Wäldern Kanadas. Ihre Betreiber werben mit einem einzigartigen Urlaubserlebnis. Einem Erlebnis, das alle Grenzen sprengt ...
Eine atemlose Jagd durch die Wälder Kanadas und in die Abgründe der menschlichen Seele.
Book Information
Author Description
In seiner Kindheit und Jugend verschlang Andreas Winkelmann die unheimlichen Geschichten über John Sinclair und von Stephen King. Dabei erwachte in ihm der unbändige Wunsch, selbst zu schreiben und andere Menschen in Angst zu versetzen. Heute zählen seine Thriller zu den härtesten und meistgelesenen im deutschsprachigen Raum. In seinen Büchern gelingt es ihm, seine Leserinnen und Leser von der ersten Zeile an in die Handlung hineinzuziehen, um sie dann, gemeinsam mit seinen Figuren, in ein düsteres Labyrinth zu stürzen, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Die Geschichten sind stets nah an den Lebenswelten seines Publikums angesiedelt und werden in einer klaren, schnörkellosen Sprache erschreckend realistisch erzählt. Der Ort, an dem sie entstehen, könnte ein Schauplatz aus einem seiner Romane sein: der Dachboden eines vierhundert Jahre alten Hauses am Waldesrand in der Nähe von Bremen.
Posts
"Geduld war auf der Jagd die wichtigste Tugend, das hatte er schon als kleiner Junge gelernt. Wer sich zu früh bewegte, starb." "Killgame" von Andreas Winkelmann ist ein schon etwas älteres Buch, welches mir wirklich gut gefallen hat 😍📚 Von Deutschland nach Kanada ♡, verschiedene POVs und Handlungsstränge, die aber egtl ziemlich gut zum Schluss zusammengeführt wurden, schön zum mitraten und mitfiebern 👍🏻😁 das Buch war auf jedenfall durchweg spannend! Prinzipiell geht es um die Suche von Dries Torwellen nach seiner Nichte Nia, die von zuhause ausgerissen ist. Die Spur führt von Frankfurt in die tiefen Wälder Kanadas. Dries setzt alles daran seine Nichte zu finden, die auf einmal wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint und das wohl augenscheinlich auch nicht ganz freiwillig... Dabei muss er allerlei Hürden meistern, aber zum Glück kam ihm sein Job, Menschen zu finden, die nicht gefunden werden wollten, da passend zur Hilfe! Dries Torwellen hatte ein wenig was von Rambo oder so an sich 😅💪🏻 ich fands auch spannend, dass Herr Winkelmann noch ein wenig von einem bestimmten afrikanischen Glauben reingepackt hat was das Zwillingsthema angeht. Und natürlich ging es auch um die Jagd, da Herr Winkelmann wohl selbst gerne in den Wäldern Kanadas jagen geht 🤭⚔️ Also an sich hat mir das Buch echt gut gefallen 😊📚 es war spannend, abwechslungsreich und man kam ziemlich gut durch 😊 ab und an wurde man vom Autor hinters Licht geführt, aber das gehört einfach dazu 😁👍🏻 Leseempfehlung geht raus 😊📚 Und Danke an meinen Buddyread-Partner 🥰 gerne wieder!
Fängt langsam an und endet mit paukenschlag. Echt spannend, da Thriller mit menschlichen abgründen.
Nachdem ich von Andreas Winkelmann bereits seine humorvollere, fast schon augenzwinkernde Seite kennenlernen durfte, war für mich vollkommen klar, dass auch Kill Game endlich von meinem SuB verschwinden musste – und was soll ich sagen, dieses Buch hat mich auf eine Weise überrascht, erschüttert und emotional mitgerissen, wie ich es anfangs kaum erwartet hätte. 📚🔥 Zugegeben, der Einstieg fiel mir zunächst nicht ganz leicht, denn die ersten Seiten führen uns unmittelbar in ein düsteres Verlies, in die Perspektive einer jungen Frau, und das, was sich dort an einem Lagerfeuer entfaltet, ist nichts weniger als verstörend, beklemmend und definitiv nichts für schwache Nerven. Gerade dieser Beginn machte es mir anfangs schwer, vollkommen in die Geschichte einzutauchen, weil die bedrückende Intensität beinahe erschlagend wirkte und ich erst meinen Zugang zu dieser grausamen Szenerie finden musste. Doch dann traten Dries und Nia in mein Leserherz – Dries, der Onkel, gezeichnet, kämpferisch und voller innerer Narben, und Nia, seine junge Nichte, die trotz ihres Alters bereits mehr Dunkelheit erlebt hat, als viele Menschen in einem ganzen Leben ertragen müssten. Mit ihrem Auftreten begann sich die Geschichte auf eine Weise zu entfalten, die zunächst leise, fast behutsam wirkte, nur um dann immer mehr an Geschwindigkeit, Tiefe und dramatischer Wucht aufzunehmen. Andreas Winkelmann versteht es meisterhaft, Spannung nicht einfach nur aufzubauen, sondern sie wie ein langsam rotierendes Messer immer tiefer ins Geschehen eindringen zu lassen. 🖤 Besonders faszinierend und zugleich erschreckend war dabei jene geheimnisvolle Figur des alten Mannes mit weißen Haaren und weißem Vollbart, der diesem Thriller eine beinahe symbolische, unheilvolle Präsenz verleiht und dessen Rolle sich immer bedeutungsvoller in das perfide Gesamtbild einfügt. Gerade solche Charaktere zeigen, wie kreativ, aber auch wie unfassbar grausam menschliches Denken werden kann, wenn Moral keine Rolle mehr spielt. Und genau hier liegt für mich die erschütternde Kernaussage dieses Buches: Wozu sind Menschen fähig, wenn Macht, Kreativität und Rücksichtslosigkeit zu einer gefährlichen Mischung verschmelzen? Wie weit gehen Menschen, um sich selbst zu erhöhen, ihre Ziele durchzusetzen oder andere aus dem Weg zu räumen, wenn diese nicht mehr ins eigene Weltbild passen? Kill Game wirft diese Fragen nicht beiläufig in den Raum, sondern zwingt uns regelrecht, ihnen ins Gesicht zu blicken. Andreas Winkelmanns unglaublich zugänglicher, klarer und flüssiger Schreibstil sorgte schließlich dafür, dass meine anfänglichen Startschwierigkeiten rasch verflogen und ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Seite um Seite wurde ich tiefer hineingezogen, bis ich irgendwann nur noch atemlos durch diese Geschichte raste, voller Entsetzen, Mitgefühl und Spannung. Was mich dabei besonders berührt hat, war Nias Schicksal, denn hinter all dem Thriller, der Härte und den schockierenden Momenten verbirgt sich auch eine emotionale Ebene, die mitten ins Herz trifft. Dieses junge Mädchen, das bereits so viel Schmerz erfahren musste, brachte eine verletzliche Menschlichkeit in die Handlung, die mich tief bewegt hat. Zwischen all der Finsternis gab es dadurch immer wieder diese seltenen, fast zerbrechlichen Momente, die einen emotional festhalten. ❤️ Kill Game ist für mich deshalb weit mehr als nur ein Thriller – es ist eine intensive Grenzerfahrung zwischen Spannung, menschlicher Abgründigkeit und emotionaler Tiefe. Andreas Winkelmann liefert hier erneut einen Roman, der zunächst leise beginnt, sich dann jedoch zu einem gewaltigen Sturm entwickelt und schließlich mit einem wahren Paukenschlag endet. Ich kann dieses Buch wirklich nur von Herzen empfehlen, denn wer einen Thriller sucht, der nicht nur nervenaufreibend spannend ist, sondern auch emotional nachhallt und die dunkelsten Seiten menschlicher Kreativität beleuchtet, wird hier definitiv fündig. Ein erschütterndes, packendes und absolut lesenswertes Meisterwerk. 🌑📖
Langatmig und unnötig detailliert mit wenig Spannung
Der Klappentext klang soooo vielversprechend und spannend, doch leider hat sich das ganze Buch richtig gezogen. Die Story deckte sich dann auch nicht 100% mit dem Klappentext, was sehr verwirrend war. Ich kam gar nicht so wirklich voran, obwohl ich das Gefühl hatte ewig gelesen zu haben... Das Buch wurde in 4 Teile geteilt und beinhaltete verschiedene Erzähl-Perspektiven, aber leider muss ich sagen, das nur Teil 3 und 4 teilweise so richtig mit Spannung versorgt waren. Leider auch nicht durchgängig und die Protagonisten musste man auch immer erst zuordnen, weil die "Kapitel" unvermittelt und ohne Angaben beginnen. Zudem wurden statt actionreiche Szenen und Nervenkitzel nur unnötige Details verwendet, die man sich wirklich hätte sparen können... Und am Ende der Geschichte frage ich mich jetzt immer noch: "Was sollte das mit diesen Schatten?" Man hätte auch ohne diesen Zusatz eine bessere und interessantere Story aufziehen können... Leider mal wieder ein Thriller der nicht nach meinen Geschmack war, obwohl die Grundidee krass ist.
Die Idee hinter Kill Game von Andreas Winkelmann klang für mich zunächst wirklich vielversprechend: ein spannungsgeladener Thriller mit psychologischem Tiefgang und einem nervenaufreibenden Spiel auf Leben und Tod. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich nicht erfüllen. Schon der Einstieg fiel mir schwer, da die Handlung nur langsam in Gang kommt und sich oft in zu vielen Details verliert, die für die eigentliche Story wenig Mehrwert bieten. Statt Spannung aufzubauen, wirkte vieles unnötig in die Länge gezogen. Dadurch ging für mich leider viel von der möglichen Intensität verloren. Auch die Charaktere blieben für mich eher blass und konnten mich emotional nicht wirklich packen. Gerade in einem Thriller ist es wichtig, mitzufiebern – das hat hier leider nicht funktioniert. Einige Wendungen wirkten zudem vorhersehbar oder nicht ganz überzeugend umgesetzt. Besonders schade ist das, weil die Grundidee wirklich Potenzial hatte. Mit einer strafferen Erzählweise und mehr Fokus auf Spannung hätte daraus ein richtig fesselndes Buch werden können. Insgesamt war Kill Game für mich eher langatmig und wenig packend – leider kein Highlight.
Renn um dein Leben
Winkelmann mal woanders. Diesmal geht es in die kanadische Einsamkeit. Wir starten in Deutschland, wo verschiedene Menschen getötet werden. Auf den ersten Blick haben die Fälle nichts miteinander zu tun, aber nur auf den ersten Blick. Später verschlägt es uns dann in die einsamen Wälder Kanadas und was sich hier abspielt, ist an Grausamkeit kaum zu übertreffen. Die Polizei spielt diesmal eher eine Nebenrolle. Wir begleiten hauptsächlich Dries, der nach seiner Nichte sucht und mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Ich bin aus ihm nicht ganz schlau geworden, was aber gut zu seinem Typ passte. Die Geschichte zog sich zu Beginn ein wenig, wurde später aber so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Der Schreibstil war, wie gewohnt, wieder sehr gut und ich kam schnell voran. An sich, war es wirklich ein guter Thriller, da er sich aber, wie gesagt, zu Beginn etwas zog gebe ich 3 1/2 Sterne.
*Abgebrochen* bei 50%. Mein erster Winkelmann und er ist einfach nur Sterbens langweilig. Die Story hatte so viel Potential und hörte sich so spannend an. Leider war für mich nix davon vorhanden. Hab mich lange nicht mehr so von einem Klappentext verarscht gefühlt. Keine Ahnung wie die zweite Hälfte dann ist, aber in der ersten is nix mit Thriller...
Ein spannender Thriller und definitv besser als mein letztes Werk von Andreas Winkelmann (DAs Haus der Mädchen). Inhalt: Das Werk wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, einaml ein Mädchen, das in einer Hütte im Wald im Dunkeln gehalten wird, vergewaltigt, gefangen und durch den Wald gejagt, dann Dres Torwellers Sicht, einem ehemaligen Sonderermittler, der auf der Suche nach seiner ausgerissenen Nichte Nia und zuletzt aus Nias Sicht. Meine Meinung: Das Werk ist ein wirklich solider Thriller. Ich mag, dass es sich um ein in sich abgeschlossenes Werk handelt, das von der Handlung und vom Aufbau her spannend gestaltet ist und sich durchaus auch mit den Untiefen menschlichen Seins auseinandersetzt. Ich habe zwar relativ früh geahnt, wie sich die Geschichte entwickeln wird, jedoch war das Ende, bis es tatsächlich eintrat, offen. Dürfte ich noch Wünsche an den Autor äußern, dann würde ich mir noch mehr Thrill wümschen. Ich hatte einen Psycho/Actionthriller erwartet, das ist es aber eigentlich nicht wirklich. Die Handlung ist doch eher moderat. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, die Charaktere sind, wenn auch teilweise etwas bis sehr schrullig und mit gewöhnungsbedürftigen Denkweisen, dennoch gut gezeichnet. Der Sprecher dieses ungekürzten Hörbuchs macht einen guten Job. Er liest genau im richtigen Tempo und seine Stimme ist sehr angenehm. Fazit: Ein guter Thriller, nicht überragend, aber gut zum zwischendurch lesen bzw. hören.
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Lauf um dein Leben!
Die junge Nia hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen. Jemand öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Nia klettert aus ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald. Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei ...
Dries Torwellen hat geschworen, seine Nichte Nia zu finden. Die Spur führt ihn zu einer Lodge in den tiefen Wäldern Kanadas. Ihre Betreiber werben mit einem einzigartigen Urlaubserlebnis. Einem Erlebnis, das alle Grenzen sprengt ...
Eine atemlose Jagd durch die Wälder Kanadas und in die Abgründe der menschlichen Seele.
Book Information
Author Description
In seiner Kindheit und Jugend verschlang Andreas Winkelmann die unheimlichen Geschichten über John Sinclair und von Stephen King. Dabei erwachte in ihm der unbändige Wunsch, selbst zu schreiben und andere Menschen in Angst zu versetzen. Heute zählen seine Thriller zu den härtesten und meistgelesenen im deutschsprachigen Raum. In seinen Büchern gelingt es ihm, seine Leserinnen und Leser von der ersten Zeile an in die Handlung hineinzuziehen, um sie dann, gemeinsam mit seinen Figuren, in ein düsteres Labyrinth zu stürzen, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Die Geschichten sind stets nah an den Lebenswelten seines Publikums angesiedelt und werden in einer klaren, schnörkellosen Sprache erschreckend realistisch erzählt. Der Ort, an dem sie entstehen, könnte ein Schauplatz aus einem seiner Romane sein: der Dachboden eines vierhundert Jahre alten Hauses am Waldesrand in der Nähe von Bremen.
Posts
"Geduld war auf der Jagd die wichtigste Tugend, das hatte er schon als kleiner Junge gelernt. Wer sich zu früh bewegte, starb." "Killgame" von Andreas Winkelmann ist ein schon etwas älteres Buch, welches mir wirklich gut gefallen hat 😍📚 Von Deutschland nach Kanada ♡, verschiedene POVs und Handlungsstränge, die aber egtl ziemlich gut zum Schluss zusammengeführt wurden, schön zum mitraten und mitfiebern 👍🏻😁 das Buch war auf jedenfall durchweg spannend! Prinzipiell geht es um die Suche von Dries Torwellen nach seiner Nichte Nia, die von zuhause ausgerissen ist. Die Spur führt von Frankfurt in die tiefen Wälder Kanadas. Dries setzt alles daran seine Nichte zu finden, die auf einmal wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint und das wohl augenscheinlich auch nicht ganz freiwillig... Dabei muss er allerlei Hürden meistern, aber zum Glück kam ihm sein Job, Menschen zu finden, die nicht gefunden werden wollten, da passend zur Hilfe! Dries Torwellen hatte ein wenig was von Rambo oder so an sich 😅💪🏻 ich fands auch spannend, dass Herr Winkelmann noch ein wenig von einem bestimmten afrikanischen Glauben reingepackt hat was das Zwillingsthema angeht. Und natürlich ging es auch um die Jagd, da Herr Winkelmann wohl selbst gerne in den Wäldern Kanadas jagen geht 🤭⚔️ Also an sich hat mir das Buch echt gut gefallen 😊📚 es war spannend, abwechslungsreich und man kam ziemlich gut durch 😊 ab und an wurde man vom Autor hinters Licht geführt, aber das gehört einfach dazu 😁👍🏻 Leseempfehlung geht raus 😊📚 Und Danke an meinen Buddyread-Partner 🥰 gerne wieder!
Fängt langsam an und endet mit paukenschlag. Echt spannend, da Thriller mit menschlichen abgründen.
Nachdem ich von Andreas Winkelmann bereits seine humorvollere, fast schon augenzwinkernde Seite kennenlernen durfte, war für mich vollkommen klar, dass auch Kill Game endlich von meinem SuB verschwinden musste – und was soll ich sagen, dieses Buch hat mich auf eine Weise überrascht, erschüttert und emotional mitgerissen, wie ich es anfangs kaum erwartet hätte. 📚🔥 Zugegeben, der Einstieg fiel mir zunächst nicht ganz leicht, denn die ersten Seiten führen uns unmittelbar in ein düsteres Verlies, in die Perspektive einer jungen Frau, und das, was sich dort an einem Lagerfeuer entfaltet, ist nichts weniger als verstörend, beklemmend und definitiv nichts für schwache Nerven. Gerade dieser Beginn machte es mir anfangs schwer, vollkommen in die Geschichte einzutauchen, weil die bedrückende Intensität beinahe erschlagend wirkte und ich erst meinen Zugang zu dieser grausamen Szenerie finden musste. Doch dann traten Dries und Nia in mein Leserherz – Dries, der Onkel, gezeichnet, kämpferisch und voller innerer Narben, und Nia, seine junge Nichte, die trotz ihres Alters bereits mehr Dunkelheit erlebt hat, als viele Menschen in einem ganzen Leben ertragen müssten. Mit ihrem Auftreten begann sich die Geschichte auf eine Weise zu entfalten, die zunächst leise, fast behutsam wirkte, nur um dann immer mehr an Geschwindigkeit, Tiefe und dramatischer Wucht aufzunehmen. Andreas Winkelmann versteht es meisterhaft, Spannung nicht einfach nur aufzubauen, sondern sie wie ein langsam rotierendes Messer immer tiefer ins Geschehen eindringen zu lassen. 🖤 Besonders faszinierend und zugleich erschreckend war dabei jene geheimnisvolle Figur des alten Mannes mit weißen Haaren und weißem Vollbart, der diesem Thriller eine beinahe symbolische, unheilvolle Präsenz verleiht und dessen Rolle sich immer bedeutungsvoller in das perfide Gesamtbild einfügt. Gerade solche Charaktere zeigen, wie kreativ, aber auch wie unfassbar grausam menschliches Denken werden kann, wenn Moral keine Rolle mehr spielt. Und genau hier liegt für mich die erschütternde Kernaussage dieses Buches: Wozu sind Menschen fähig, wenn Macht, Kreativität und Rücksichtslosigkeit zu einer gefährlichen Mischung verschmelzen? Wie weit gehen Menschen, um sich selbst zu erhöhen, ihre Ziele durchzusetzen oder andere aus dem Weg zu räumen, wenn diese nicht mehr ins eigene Weltbild passen? Kill Game wirft diese Fragen nicht beiläufig in den Raum, sondern zwingt uns regelrecht, ihnen ins Gesicht zu blicken. Andreas Winkelmanns unglaublich zugänglicher, klarer und flüssiger Schreibstil sorgte schließlich dafür, dass meine anfänglichen Startschwierigkeiten rasch verflogen und ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Seite um Seite wurde ich tiefer hineingezogen, bis ich irgendwann nur noch atemlos durch diese Geschichte raste, voller Entsetzen, Mitgefühl und Spannung. Was mich dabei besonders berührt hat, war Nias Schicksal, denn hinter all dem Thriller, der Härte und den schockierenden Momenten verbirgt sich auch eine emotionale Ebene, die mitten ins Herz trifft. Dieses junge Mädchen, das bereits so viel Schmerz erfahren musste, brachte eine verletzliche Menschlichkeit in die Handlung, die mich tief bewegt hat. Zwischen all der Finsternis gab es dadurch immer wieder diese seltenen, fast zerbrechlichen Momente, die einen emotional festhalten. ❤️ Kill Game ist für mich deshalb weit mehr als nur ein Thriller – es ist eine intensive Grenzerfahrung zwischen Spannung, menschlicher Abgründigkeit und emotionaler Tiefe. Andreas Winkelmann liefert hier erneut einen Roman, der zunächst leise beginnt, sich dann jedoch zu einem gewaltigen Sturm entwickelt und schließlich mit einem wahren Paukenschlag endet. Ich kann dieses Buch wirklich nur von Herzen empfehlen, denn wer einen Thriller sucht, der nicht nur nervenaufreibend spannend ist, sondern auch emotional nachhallt und die dunkelsten Seiten menschlicher Kreativität beleuchtet, wird hier definitiv fündig. Ein erschütterndes, packendes und absolut lesenswertes Meisterwerk. 🌑📖
Langatmig und unnötig detailliert mit wenig Spannung
Der Klappentext klang soooo vielversprechend und spannend, doch leider hat sich das ganze Buch richtig gezogen. Die Story deckte sich dann auch nicht 100% mit dem Klappentext, was sehr verwirrend war. Ich kam gar nicht so wirklich voran, obwohl ich das Gefühl hatte ewig gelesen zu haben... Das Buch wurde in 4 Teile geteilt und beinhaltete verschiedene Erzähl-Perspektiven, aber leider muss ich sagen, das nur Teil 3 und 4 teilweise so richtig mit Spannung versorgt waren. Leider auch nicht durchgängig und die Protagonisten musste man auch immer erst zuordnen, weil die "Kapitel" unvermittelt und ohne Angaben beginnen. Zudem wurden statt actionreiche Szenen und Nervenkitzel nur unnötige Details verwendet, die man sich wirklich hätte sparen können... Und am Ende der Geschichte frage ich mich jetzt immer noch: "Was sollte das mit diesen Schatten?" Man hätte auch ohne diesen Zusatz eine bessere und interessantere Story aufziehen können... Leider mal wieder ein Thriller der nicht nach meinen Geschmack war, obwohl die Grundidee krass ist.
Die Idee hinter Kill Game von Andreas Winkelmann klang für mich zunächst wirklich vielversprechend: ein spannungsgeladener Thriller mit psychologischem Tiefgang und einem nervenaufreibenden Spiel auf Leben und Tod. Leider konnte das Buch diese Erwartungen für mich nicht erfüllen. Schon der Einstieg fiel mir schwer, da die Handlung nur langsam in Gang kommt und sich oft in zu vielen Details verliert, die für die eigentliche Story wenig Mehrwert bieten. Statt Spannung aufzubauen, wirkte vieles unnötig in die Länge gezogen. Dadurch ging für mich leider viel von der möglichen Intensität verloren. Auch die Charaktere blieben für mich eher blass und konnten mich emotional nicht wirklich packen. Gerade in einem Thriller ist es wichtig, mitzufiebern – das hat hier leider nicht funktioniert. Einige Wendungen wirkten zudem vorhersehbar oder nicht ganz überzeugend umgesetzt. Besonders schade ist das, weil die Grundidee wirklich Potenzial hatte. Mit einer strafferen Erzählweise und mehr Fokus auf Spannung hätte daraus ein richtig fesselndes Buch werden können. Insgesamt war Kill Game für mich eher langatmig und wenig packend – leider kein Highlight.
Renn um dein Leben
Winkelmann mal woanders. Diesmal geht es in die kanadische Einsamkeit. Wir starten in Deutschland, wo verschiedene Menschen getötet werden. Auf den ersten Blick haben die Fälle nichts miteinander zu tun, aber nur auf den ersten Blick. Später verschlägt es uns dann in die einsamen Wälder Kanadas und was sich hier abspielt, ist an Grausamkeit kaum zu übertreffen. Die Polizei spielt diesmal eher eine Nebenrolle. Wir begleiten hauptsächlich Dries, der nach seiner Nichte sucht und mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Ich bin aus ihm nicht ganz schlau geworden, was aber gut zu seinem Typ passte. Die Geschichte zog sich zu Beginn ein wenig, wurde später aber so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Der Schreibstil war, wie gewohnt, wieder sehr gut und ich kam schnell voran. An sich, war es wirklich ein guter Thriller, da er sich aber, wie gesagt, zu Beginn etwas zog gebe ich 3 1/2 Sterne.
*Abgebrochen* bei 50%. Mein erster Winkelmann und er ist einfach nur Sterbens langweilig. Die Story hatte so viel Potential und hörte sich so spannend an. Leider war für mich nix davon vorhanden. Hab mich lange nicht mehr so von einem Klappentext verarscht gefühlt. Keine Ahnung wie die zweite Hälfte dann ist, aber in der ersten is nix mit Thriller...
Ein spannender Thriller und definitv besser als mein letztes Werk von Andreas Winkelmann (DAs Haus der Mädchen). Inhalt: Das Werk wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, einaml ein Mädchen, das in einer Hütte im Wald im Dunkeln gehalten wird, vergewaltigt, gefangen und durch den Wald gejagt, dann Dres Torwellers Sicht, einem ehemaligen Sonderermittler, der auf der Suche nach seiner ausgerissenen Nichte Nia und zuletzt aus Nias Sicht. Meine Meinung: Das Werk ist ein wirklich solider Thriller. Ich mag, dass es sich um ein in sich abgeschlossenes Werk handelt, das von der Handlung und vom Aufbau her spannend gestaltet ist und sich durchaus auch mit den Untiefen menschlichen Seins auseinandersetzt. Ich habe zwar relativ früh geahnt, wie sich die Geschichte entwickeln wird, jedoch war das Ende, bis es tatsächlich eintrat, offen. Dürfte ich noch Wünsche an den Autor äußern, dann würde ich mir noch mehr Thrill wümschen. Ich hatte einen Psycho/Actionthriller erwartet, das ist es aber eigentlich nicht wirklich. Die Handlung ist doch eher moderat. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, die Charaktere sind, wenn auch teilweise etwas bis sehr schrullig und mit gewöhnungsbedürftigen Denkweisen, dennoch gut gezeichnet. Der Sprecher dieses ungekürzten Hörbuchs macht einen guten Job. Er liest genau im richtigen Tempo und seine Stimme ist sehr angenehm. Fazit: Ein guter Thriller, nicht überragend, aber gut zum zwischendurch lesen bzw. hören.

















