Kein Bock Club

Kein Bock Club

Paperback
4.3134

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Description

Sexuelle Lust gilt als Maßstab für Intimität , Beziehungsqualität und persönliche Erfüllung . Doch was passiert, wenn sie ausbleibt? Wenn wir keinen Bock auf Sex haben, obwohl »eigentlich alles stimmt«? Wenn »Ich bin müde« nur eine Umschreibung für etwas ist, das wir selbst kaum benennen können?

Schon in ihrer Jugend hatte Maria Popov nie richtig Bock auf Sex mit Männern und stößt auf ein Wort, das ihr Gefühl zum ersten Mal beschreibt: Asexualität . Aber was heißt das eigentlich genau? In »Kein Bock Club« erzählt die Moderatorin von ihrer ersten Periode, missglückten Flirtversuchen, aufregenden Ohrmassagen – und von der Erleichterung, wenn man merkt: Ich bin mit all diesen Gefühlen nicht allein.

Dieses Buch ist für dich , wenn du dich fragst:

Warum wird sexuelle Unlust oft als Problem gesehen? Wie beeinflussen gesellschaftliche Erwartunge n unser Sexleben? Wieso fühlen sich viele Menschen gezwungen, bestimmten Normen zu entsprechen? Müssen wir wirklich alle feministische Sexgöttinnen sein?


Mit Scharfsinn und Humor deckt Maria Popov Mythen rund um Libido, Beziehungen und Sexualität auf. Sie erklärt, wie Lust funktioniert, warum sexuelle Vielfalt mehr ist als nur eine Identitätsfrage ist und was passiert, wenn wir aufhören, Lustlosigkeit als Defizit zu betrachten.

»Kein Bock Club« ist eine Einladung, Begehren neu zu denken – zärtlicher, ehrlicher, mutiger.

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Family & Health
Format
Paperback
Pages
320
Price
18.50 €

Author Description

Maria Popov, geboren 1993 in Bulgarien, ist Journalistin und Moderatorin. Als Teil des YouTube-Kanals »Auf Klo« (funk) klärte sie acht Jahre lang über Sex, Beziehung und mentale Gesundheit auf. Sie moderiert Veranstaltungen wie die Jugendmesse TinCon, die re:publica und dreht Dokumentationen und Reportagen. Zuletzt präsentiert sie den dpa-News-Podcast »Stand der Dinge«, gab im Herbst 2024 ihr Schauspieldebüt in der mehrteiligen ARD-Serie »Made in Germany« und moderierte den Deutschen Theaterpreis.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
N/A
37%
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69%
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67%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
100%
100%
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Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

25
All
4.5

Toll!

Super informativ. Toll geschrieben und recherchiert von Maria Popov. Große Leseempfehlung

4

Rezensionsexemplar | Das war gut! Hab viel Neues für mich gelernt und auch vieles nochmal wiederholt. In ihren Erzählungen über ihre eigene Jugend in den 2000 und 2010ern habe ich mich extrem wiedergefunden. Hier und da hätte ich mir noch ein bisschen mehr persönliche Story und ein bisschen weniger „Sachbuch“-Vibe gewünscht. Trotzdem auf jeden Fall eine Empfehlung von mir mir:)

⭐️⭐️⭐️⭐️ 4/5 📖 Seiten 320 📚 Paperback

__________________________________ »Kein Bock Club« ist eine Einladung, Begehren neu zu denken – zärtlicher, ehrlicher, mutiger. Maria Popov erzählt, selbst ihre eigene Geschichte, dass es kein Richtig der Falsch gibt. Mythen rund um Beziehungen, Libido & S3x, ihre eigenen Erfahrungen basiert auf Gefühle & bestimmte Situationen,mit sehr viel Humor. U.a alles dazwischen liegende bei diesem Thema wird genau auf den Punkt gebracht. Eine Mischung aus Sachbuch & Autobiografie. Finde dies ein gutes Aufklärungsbuch, um auch mal in andere Perspektiven zu wechseln die einem nicht so bekannt sind. Wäre mir persönlich schon in der Jugend sehr wichtig gewesen all dies zu lesen , mit dem heutigen Wissen das wir haben, würde man einiges besser wahrnehmen & verstehen. Maria geht hier auch sehr prezise ins Detail um das Thema (ACE) zu erklären, ein Begriff der Mir bis dato fremd war. Sie spricht über alle Facetten des Spektrums und dass es völlig normal ist, mal kein Bock zu haben, Sie verbindet Themen wie Feministmus & Patriarchat mit Wissenschaftlichen Studien, und erzählt uns wie unnötig der Druck rund um Lust & Begehren ist. Einige Stellen zum Schluss oder mal mittendrin waren mir persönlich zulang gezogen da Sie eher in die LGBTQ+ richtung gezogen wurden, und dies auch mein erstes richtiges Buch zu diesem Thema war.

⭐️⭐️⭐️⭐️ 4/5
📖 Seiten 320
📚 Paperback
5

Über Bock haben und nie Bock haben

Und alles dazwischen und warum es kein Richtig oder Falsch bei dem Thema gibt. 📓 Maria Popov lädt uns in "Kein Bock Club" dazu ein S3xualität neu zu denken. Sie erzählt über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema, klärt auf über Mythen rund um Beziehungen, Libido und S3x. Und redet über den gesellschaftlichen Druck, der mit diesem Thema verbunden ist. 💜 Dieses Buch ist eine angenehme Mischung zwischen Autobiografie und Sachbuch mit einer Prise Humor. Die Autorin spricht sehr offen über ihre Erfahrungen und ihr Gefühlsleben in bestimmten Situationen, über den Druck von Außen und eine fehlverstandene Norm. 💜 Ich hätte dieses Buch in meiner Jugend gebraucht. Mit dem Wissen, das ich heute habe, hätte ich mir einige unangenehme Situationen ersparen können und wäre netter zu mir gewesen. So habe ich mich bei einigen Erfahrungen, die die Autorin gemacht hat, wiedererkannt. 💜 Gerade Menschen, die sich mit dem as3xuellen Spektrum (Ace) noch nicht (näher) beschäftigt haben, kann ich dieses Buch empfehlen. Maria Popov spricht über alle Facetten des Spektrums und dass es nicht immer in Stein gemeißelt ist. Sie spricht aber auch darüber, dass es jenseits von Ace völlig normal ist, mal keinen Bock zu haben. Sie beleuchtet das Thema Lust bzw. Unlust im feministischen Rahmen und zeigt sehr eindrücklich, wie das Patriarchat da mitmischt. 🎧 Dadurch, dass die Autorin das Buch selbst einspricht, wirken ihre persönlichen Erfahrungen noch ein Stück intimer. Es war, als würde ich einer neuen Freundin zuhören, die mir von ihrem bisherigen Leben erzählt. Ein Buch für alle, die unsere hypers3xualisierte Gesellschaft hinterfragen wollen.

Über Bock haben und nie Bock haben
4

Ansprechend geschrieben, gut verständlich und mit Humor aufgelockert. In dem Buch geht es nicht ausschließlich Asexualität, sondern viel mehr darum wie wir auch ohne Sex mehr Intimität und Bindung in unserem Alltag finden. Mit einer gehörigen Prise gesunden Feminismus und Geschichte. Liebs.

4

Das Buch macht auf angenehme und zugängliche Weise deutlich, dass es völlig normal ist, Phasen oder sogar ein ganzes Leben lang keine Lust zu verspüren. Die Autorin verbindet Themen wie Feminismus und Patriarchat mit wissenschaftlichen Studien und zeigt überzeugend, wie unnötig der gesellschaftliche Druck rund um Lust und Begehren eigentlich ist. Die Lektüre regt zum Nachdenken an, wirkt entlastend und bleibt dabei durchgehend spannend. Besonders schön fand ich, wie die Autorin auch persönliche Einblicke gegeben hat.

Post image
4

Ein tolles Buch, das leicht Zugang zu Themen macht, die kaum repräsentiert werden: Asexualität, Intimität unabhängig von sexuellen Beziehungen, Kein Bock zu haben. Dabei wird nicht nur Asexualität Raum gegeben, sondern analysiert weshalb dies so ist. Welche gesellschaftlichen Probleme dazu beitragen, wie sich diese Dynamiken auswirken und wissenschaftlich erklärt werden können. Auch die persönliche Geschichte der Autorin spielt eine Rolle und macht die Thematik umso zugänglicher. Ein wichtiges, feministisches und gut aufgebautes Buch, das informiert und aufklärt ohne erhobenen Zeigefinger.

4.5

Im "Kein Bock Club" macht Maria Popov eine Bestandsaufnahme des viel zu wenig beachteten, manchmal sogar in queeren Spaces diskriminierten "A" aus LGBTQIA+.

Sie erzählt dabei ihre eigene Geschichte mit Sexualität und Selbstfindung, zeigt gesellschaftliche Erwartungen und Missstände, wenn es um Sex geht, auf, erläutert den Unterschied zwischen sexueller Unlust und Asexualität, und plädiert generell dazu, Sex einfach auch mal zu dezentralisieren. Während ich selbst nicht asexuell bin, kennt sicherlich jede*r einige (viele?) Momente, in denen man einfach mal keinen Bock hat(te). In einer hypersexualisierten Welt ist es manchmal schwierig, das zuzulassen und auch an die Partner*innen zu kommunizieren. Und es ist erfrischend auch mal zu hören, dass DAS AUCH EINFACH NORMAL UND OKAY IST. Ich kannte Popov vorher nicht, fand es aber sehr angenehm, ihr im Audiobuch zuzuhören, musste häufig schmunzeln, trotz ernsten Themen und habe viel für mich mitgenommen. Vor allem berührt hat mich eine Situation der Lustlosigkeit zwischen ihr und einer Expartnerin, die aus beiden Perspektiven geschildert wurde. Was mir weniger gut gefiel, war, dass die erste Hälfte des Buches sich sehr binär angefühlt hat (bspw. weibliche vs männliche Lust). Im zweiten Teil hat sich dieser "Misstand" aber komplett aufgelöst. An anderer Stelle argumentiert Popov für polygame / -amore Beziehungen als mögliche Beziehungsart - dann aber gegen offene Beziehungen, weil diese wieder nur Sex zentrierten. Da kann ich leider überhaupt nicht mitgehen, finde beides absolut nicht vergleichbar und halte nicht viel vom Shaming offener Beziehungen (, die auf beidseitigem Konsens basieren!). Aber alles in allem ein sehr lesens(hörens)wertes Buch, das ich jedem*jeder empfehlen kann. 4,5 / 5 Sternen.

4

So ein wichtiges, tolles Buch. Es hilft dabei, sich selbst etwas besser zu verstehen und kann direkt weiter an andere liebe Mensche gereicht werden. Am besten fand ich die Erkärung vom Begriff Sexneutralität, aber ich hab aus vielen Kapiteln Sachen mitgenommen. Nur den Lesefluss fand ich manchmal nicht so gut.

5

Das sollte jede Person gelesen haben

Es ist beeindruckend, mit wie vielen klaren Worten und anschaulichen Wort-Bildern und Beispielen Maria Popov uns in ihre Erfahrungen, ihre eigene Geschichte und die allgemeine, intersektional gedachte Aufklärung mitnimmt. Maria betrachtet dabei nicht nur A-Sexualität als Teil der queeren Community, sondern auch wie sich unterschiedliche „Bock-Bedürfnisse“ in sämtlichen (ja auch hetero) Beziehungen auswirken oder zeigen können. Es findet eine Distanzierung zur Pathologisierung fehlender Lust statt, während gleichzeitig Raum für unterschiedliche Sichtweisen gegeben wird. Ein Kapitel hat mir extrem gut gefallen: Es ging darum, dass Maria berichtete, dass sie mit einer ehemaligen Beziehungsperson eine Situation erlebt hat, in der Maria der anderen Person gesagt hat, dass sie keinen Bock auf Sex hat und sie die darauffolgende Reaktion der Person nicht verstehen konnte. Für das Buch bat sie die Person in einem kurzen Text zu beschreiben wie die Situation für sie war. Diese Form der Reflexion und Einordnung aus verschiedenen Perspektiven habe ich als extrem wertvoll und bereichernd empfunden. Es ist ein unglaublich persönliches und intimes Buch, durch das uns die Autorin einen Einblick in ihr Leben und ihre Erfahrungen gewährt. Zeitgleich werden diese Erscheine Erfahrungen immer wieder in einem höheren wissenschaftlichen, gesellschaftspolitischen und medial-geprägten Kontext eingeordnet. Chapeux! Ein großartiges Buch, das wirklich für jede*n nur bereichernd sein kann.

4.5

Ein Buch mit vielen neuen Perspektiven auf die derzeitigen feministischen Entwicklungen und die Wahrnehmung von Sexualität

Mit vielen persönlichen Geschichten, aber auch mit Bezug auf die wissenschaftliche Studienlage gibt Maria Popov einen umfassenden Überblick zum sexuellen Lustempfinden, genauer dem Bockhaben. Neben der Darstellung von Ursachen für Lustlosigkeit und anderen Fakten, will die Autorin auf einen noch viel wichtigeren Punkt hinaus. Ihr geht es vielmehr um den gesellschaftlichen Umgang mit diesem Wissen und auch die damit einhergehenden Schwierigkeiten mit den aktuellen sexpositiven feministischen Bewegungen Auch spannend finde ich den Hinweis auf die Existenz vieler verschiedenen Facetten von Intimität, die nicht immer sexuelle Handlungen umfassen müssen. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und ist für mich ein must-read!

5

Dieses Buch hätte ich als 15 Jährige gut brauchen können aber auch jetzt als erwachsene Frau habe ich es sehr gerne gelesen!

5

Sollte jeder lesen

Sehr viel Neues gelernt und viele Fakten zu Sex und nicht sex. Ich finde jeder sollte es lesen oder hören, es regt zum Denken an. In welchen Strukturen lebt man und in welchen will man leben und welche Rolle spielt dabei Sex.

5

Wow ein wirklich unterhaltsames, vielfältiges Hörbuch, das neue Perspektiven eröffnet und zum Nachdenken anregt. Das Thema wurde viel weiter gefasst, als ich erwartet habe und ich fand die Auseinandersetzung damit überraschend umfassend.

3

„Kein Bock Club“ ist handwerklich solide geschrieben und von Maria Popov selbst hervorragend gelesen. Inhaltlich bewegt sich das Buch im Themenfeld Sexualität, Lustlosigkeit und asexuelle Perspektiven. Es ist gut aufbereitet, klar erzählt und für Menschen mit starkem Interesse daran absolut sinnvoll. Mich persönlich hat leider doch nicht ganz so abgeholt, weil der Fokus anders als von mir erwartet war. Dadurch wurde es für mich stellenweise langatmig, ohne dass das Buch selbst etwas dafür kann. Insgesamt ein gutes, sauber gemachtes Buch.

4.5

wow wow wow. es hat mir so aus der seele gesprochen!

5

Großartiges Sachbuch

Das Hörbuch zum "Kein Bock Club", welches von der Autorin selbst eingesprochen wurde, hat mir sehr gut gefallen! Es geht im wesentlichen um das "Phänomen", das Sex einen geringeren Stellenwert einnimmt aber auch um Asexualität, Feminismus und die Stärkung der eigenen Selbstbestimmung. Die Autorin schafft es viele komplexe Themenbereich, die sich mit der Lustlosigkeit beschäftigen, mit Studien zu belegen bzw. Diese auszuwerten und in den Kontext zu stellen. Besonders bewundernswert ist auch die persönliche Komponente, da die Autorin aus ihrem Privatleben erzählt und so neben der Theorie auch ein lebensnaher und authentischer Einblick gegeben wird. Das Hörbuch konnte mich somit nicht nur unterhalten sondern auch durch den hohen wissenschaftlichen Anteil mit neuen Informationen versorgen und mir eine breite Übersicht über dieses doch sehr vielfältig zu betrachtene Thema geben.

5

Die Themen rund um weibliche Sexualität und Popovs eigene sexuelle Reise sind unglaublich einfühlsam und ehrlich beschrieben. Es fühlt sich an, als würde man einer guten Freundin zuhören, die endlich Dinge ausspricht, über die sonst viel zu selten offen gesprochen wird. Was ich auch großartig fand: Popov untermauert ihre Gedanken mit Studien, Zahlen und Fakten, wodurch ihre Argumente nicht nur emotional, sondern auch intellektuell richtig stark sind. Das macht das Buch nicht nur spannend, sondern auch super informativ. Ich habe ganz viele Stellen markiert und mit meinen Freundinnen und Freunden geteilt, weil einfach so viele Aha-Momente dabei waren. Besonders toll fand ich auch die Lyrics-Einbettungen im Text, welche immer perfekt zum Inhalt und zur Stimmung gepasst haben. Von mir klare 5⭐️

Post image
5

Meine neue Bibel 😌

Mir hat bisher ein Buch gefehlt, das das Thema Beziehungen feministisch-realutopisch beleuchtet und auch "Kein Bock Menschen" des asexuellen Spektrums miteinbezieht - viel mehr noch, dieses Thema sogar ganz zentral setzt, um die Welt drumherum aus dieser Perspektive neu zu denken. Weil sich ja doch immer Vieles um Sex dreht. Dabei gibt es ganz viele wunderbare Formen von Intimität, die kein Sex sind. Ich bin begeistert, was alles aus dem Thema herausgeholt wurde und wie viele neue Impulse die Autorin aus ihrem eigenen queeren space sowie ihres Wissens aus journalistischer Arbeit mitgebracht hat. Sehr inspirierend und eine meiner Entdeckungen des Jahres.

5

4.5 ⭐️ ein sehr wichtiges buch, das meiner meinung nach zur richtigen zeit kommt. ich durfte viel neues lernen und viele neue sichtweisen einnehmen. ich werde dieses buch wohl inflationär weiterempfehlen.

4.5

Mehr davon

Wie bei vielen Büchern die gesellschaftliche Themen ansprechen bin ich auch hier der Meinung dass es viel mehr Menschen bedürfte die sich mit Aspekten von Sexualität auseinandersetzen, denn dies würde vermutlich einen wichtigen Beitrag für ein Miteinander mit größerer Akzeptanz leisten. So leistet dieses Buch aber zumindest für mich persönlich einen wichtigen Beitrag und ist eine fantastische Hilfestellung zur Einordnung von Entwicklung und Bedeutung von Sexualität im gesellschaftlichen Gefüge. Dabei schafft es die Autorin trotz lockerem Erzählstil sachlich zu bleiben und die Fakten auf den Tisch zu legen.

4

4-4,5 wirklich aufklärend und spannend und persönlich hab viel gelernt! manchmal hat es nur nicht so meinen persönlichen ton getroffen (oder das, was ich gerne mag)

5

Es würde uns sicher allen gut tun dieses Buch zu lesen. Egal ob man sich vorab als Mitglied des Kein Bock Club bezeichnen würde oder nicht.

5

Ganz wichtiger Beitrag für modernen feminismus & modern gelebte Sexualität. Für jeden interessant.

4

Gutes Einstiegsbuch über Asexualität und angrenzende Themen, mit klarer politischer Haltung

Gerade im ersten Drittel fand ich die Balance aus Darstellung wissenschaftlicher Daten und "netter Lesbarkeit" nicht immer gelungen, hätte es mir da teilweise eher trockener und dafür kürzer gewünscht - oder auch etwas fokussierter. Allgemein versucht die Autorin oft mit kleinen Umwegen immer noch genug relevante politische Themen mit unterzubringen, was auf jeden Fall stabil ist und ein gutes Gefühl über ihre Haltung gibt, aber dafür manchmal den roten Faden etwas strapaziert. Gefühlt wird jeder Blickwinkel auf Asexualität und andere Gründe, keinen Sex zu haben, einmal betrachtet, sodass es sich insgesamt ziemlich vollständig anfühlt - aber auch nirgends so richtig in die Tiefe gehen kann. Gerade für Leser*innen, die schon Vorwissen über die angeschnittenen Themen haben, ist es dann teilweise eher ein "ah ja genau, gut dass sie das auch erwähnt" Gefühl und weniger eine neue Lernerfahrung. In der zweiten Hälfte fiel es mir dann aber auch immer leichter, weiterzulesen, vielleicht einfach weil der Einleitungsteil dann überwunden war, oder weil die dortigen Themen mich vielleicht persönlich einfach mehr interessiert haben. Nett finde ich auch die regelmäßige Einstreuung kleiner autobiografischer Anekdoten, die die dann sachlich besprochenen Themen begleiten. Insgesamt lesenswert und sympathisch, wenn auch für mich mit wenigen neuen Erkenntnissen.

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