Kamala Harris
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Description
Kamala Harris ist die erste Frau im Amt des Vizepräsidenten der USA. Dan Morain schreibt in dieser Biografie über ihren Weg zur mächtigsten Frau im Land. Als Journalist, der sie auf diesem Weg viele Jahre lang begleitet hat, versteht er wie kaum ein anderer, welche Ereignisse Kamala Harris prägten und zu den Überzeugungen führten, für die sie entschlossen einsteht. Er zeigt, was es für sie bedeutete, als Tochter einer Inderin und eines Jamaikaners im Kalifornien der 60er- und 70er-Jahre aufzuwachsen, wie sie erst Attorney General von Kalifornien, dann US-Senatorin und schließlich Vizepräsidentin an der Seite von Joe Biden wurde. Auch dass ihr Weg dabei nicht frei von Niederlagen und Rückschlägen war, wird in Dan Morains Biografie deutlich: Kamala Harris hat loyale Unterstützer und erbitterte Gegner. Schon 2020 wollte sie Präsidentin werden und wurde Vize-Präsidentin. 2024 tritt sie als Präsidentschaftskandidatin gegen Donald Trump an – und ist schon jetzt die Hoffnung vieler Wählerinnen und Wähler.
„In vielen Dingen bist du vielleicht die erste, aber sorge dafür, dass du nie die letzte bist.“ Shyamala Harris, oft zitiert von ihrer Tochter Kamala
„Es mag sein, dass ich die erste Frau in diesem Amt bin, aber ich werde nicht die letzte sein, denn jedes kleine Mädchen, das heute Abend zusieht, sieht, dass in diesem Land alles möglich ist.“ Kamala Harris in ihrer Siegesrede am 7. November 2020
Book Information
Author Description
Dan Morain schreibt seit über 40 Jahren über politische und juristische Themen. Er war 27 Jahre lang als Redakteur bei der Los Angeles Times und acht Jahre bei der Sacramento Bee tätig.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Harris‘ Werdegang im Kontext des politischen Geschehens
Die Biografie fokussiert sich auf Kamala Harris‘ beruflichen und politischen Werdegang, vor allem im Kontext des politischen Geschehens in Kalifornien und den gesamten USA. Es ist wenig persönlich und verliert sich vor allem zu Beginn in Details, die vermeintlich nichts mit ihr selbst zu tun haben. Diese Details sollen das Umfeld, in dem Kamala Harris schnell aufgestiegen ist, verdeutlichen. Machen es aber aber in den ersten 100 Seiten schwer verständlich. Danach kommt man besser in den Leseflow und es geht nicht mehr ganz so oft um andere Menschen und konzentriert sich mehr auf die im Mittelpunkt stehende Frau. Ich fand es spannend zu lesen, wie immer wieder die gleichen Menschen in der Geschichte auftauchen und die Politik in Kalifornien und Harris‘ Karriere prägen. Genauso wie die Verknüpfung von Geldbeschaffung und -fluss mit politischem Erfolg. Ohne Geld und Kontakte geht im amerikanischen System gar nichts. Das wurde in der Biografie nochmal ganz deutlich.
Mich interessierte sehr, wer diese Frau ist, die sich anschickte, gegen Donald Trump in den Wahlkampf zu ziehen. Statt jedoch genaueres über Kamala Harris zu erfahren, wird in etlichen Seiten ein Stakkato an Namen abgefeuert, mit denen sie einmal zusammengearbeitet, beim Mittagessen zusammengesessen und was nicht alles gemacht hat. Zwischendurch kam in mir das Gefühl hoch, dass ich mir dumm vorkommen müsse, wenn ich diese Leute nicht alle kenne. Leider an meinen Erwartungen vorbei und damit keine Empfehlung.
Diese Biographie über Kamala Harris hat mich interessiert, weil ich mehr über die Frau erfahren wollte, die nun als erste Schwarze Frau Vizepräsidentin der USA wurde. Leider konnte mich Dan Morrain mit seinem Buch nicht überzeugen. Die ersten hundert Seiten erfährt man als Leser sehr viel über die kalifornische Lokalpolitik und deren Protagonisten. Kamala Harris wird meist nur im Nebensatz erwähnt. Dafür werden sehr viele Namen von lokalen Amtsträgern und Politikern genannt, die mir als Nicht-Kalifornier nichts sagen und deren politischen Spielchen mich auch nicht interessieren. Ab Seite 100 habe ich das Buch dann quergelesen, in der Hoffnung doch noch mehr über den Menschen Kamala Harris zu erfahren. Ich hatte aber das Gefühl, das hier einfach der Inhalt bereits erschienener Artikel zu einem Buch zusammengetragen wurden. Das was ich mir erhofft hatte, nämlich Kamala Harris über ihr politisches Tun hinaus kennenzulernen, wurde nicht erfüllt. Im Nachwort wird dann noch erwähnt, dass Kamala Harris oder ihre Familie nichts zur Erstellung des Buches beigetragen haben. Genau den Eindruck hatte ich auch, hier wird ein Bild gezeichnet, dass man sich auch über aufmerksames Lesen von bereits veröffentlichten Artikeln aneignen kann. Daher kann ich das Buch leider gar nicht empfehlen.
„Das sind wir nicht. Wir Amerikaner wissen, dass wir besser sind. Aber wir müssen es unter Beweis stellen.“ (Zitat) Spätestens seit der letzten Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 ist der Name „Kamala Harris“ auch der größten politikverdrossenen Person ein Begriff. Kamala Harris, die erste weibliche und schwarze Vizepräsidentin hat damit ein neues Kapitel in der amerikanischen Geschichte eröffnet, und ich denke, es wird nicht das letzte Kapitel ihres Werdegangs bleiben (dem zuvor schon viele vorangingen). Ihre Geschichte wirft uns zu Beginn in die Wahlnacht als sie zur Senatorin und Trump zum Präsidenten gewählt wurde. In dem Buch erfahren wir von Kindheitserinnerungen, ihrem beruflichen Werdegang, Hürden und Erfolge, Verbindungen zu Politiker*innen und Geldgeber*innen, Erzählungen über ihre Familie und ihre Wurzeln. Wie sie sich in dem politischen Haifischbecken mit und ohne Unterstützung hochgearbeitet hat. Eine Frau, die scheinbar wie ein Duracell-Hase an ihren Prinzipien, Werten und Umsetzungen arbeitet. Ich würde wirklich gerne mal mit ihr auf einen Kaffee gehen! Die ungefilterte und auch humorvolle Art, wie sie sich beschreibt oder über sich und ihr Tun schreibt, hat mich sehr fasziniert. Verstärkt haben dies auch noch Erzählungen von persönlichen Erlebnissen von ihr nahestehenden Personen, die auch sie sehr geprägt haben. Ihr Antrieb in ihrem eigenen Land Verbesserungen durchzusetzen: Chapeau! Ihre persönliche und politische Haltung zu wichtigen Themen hat sie nie aus den Augen gelassen und in ihrem Tun, aus meiner Sicht, auch durchgezogen. Das Buch kam bei mir nie als „rosarot“ an, denn sie verzichtet darin auch nicht, kritische Themen über sich selbst anzumerken. Bspw. als sie als Oberstaatsanwältin massiver medialer Kritik ausgesetzt war und man sie als Opportunistin bezeichnete. Oder als sie sich einst gegen die Legalisierung von Cannabis einsetzte und nun doch als Befürworterin auftritt. Zusätzlicher Bonus: die Informationen über die amerikanischen Prozesse in der Politik und der historische Kontext. Was muss ich tun, um da und dort weiterzukommen? Welche Ämter muss ich vorher innehaben? Welche Personen, in welchen Ämtern, muss ich unterstützen? Und wer davon muss mich unterstützen? Wie hängen Geldgeber im politischen Gefüge mit drin? Woher bekomme ich meinen Gelder für den Wahlkampf? Die Biografie gibt Einblicke in das Leben einer toughen Frau, von der man sicherlich viel lernen kann. Perfekt ist niemand, auch eine Kamala Harris nicht. Und das machte für mich das Lesen auch so spannend und sie als Person authentisch.
Super interessant
Die ersten 100 Seiten fand ich etwas schwierig zu lesen - ich musste mich wirklich durchkämpfen-, aber ich wollte gerne mehr über sie erfahren. Wäre schön, wenn man noch mehr über sie als Kind / Teenager / Studentin erfahren hätte als „nur“ über sie als Stattsanwältin / Politikerin
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Kamala Harris ist die erste Frau im Amt des Vizepräsidenten der USA. Dan Morain schreibt in dieser Biografie über ihren Weg zur mächtigsten Frau im Land. Als Journalist, der sie auf diesem Weg viele Jahre lang begleitet hat, versteht er wie kaum ein anderer, welche Ereignisse Kamala Harris prägten und zu den Überzeugungen führten, für die sie entschlossen einsteht. Er zeigt, was es für sie bedeutete, als Tochter einer Inderin und eines Jamaikaners im Kalifornien der 60er- und 70er-Jahre aufzuwachsen, wie sie erst Attorney General von Kalifornien, dann US-Senatorin und schließlich Vizepräsidentin an der Seite von Joe Biden wurde. Auch dass ihr Weg dabei nicht frei von Niederlagen und Rückschlägen war, wird in Dan Morains Biografie deutlich: Kamala Harris hat loyale Unterstützer und erbitterte Gegner. Schon 2020 wollte sie Präsidentin werden und wurde Vize-Präsidentin. 2024 tritt sie als Präsidentschaftskandidatin gegen Donald Trump an – und ist schon jetzt die Hoffnung vieler Wählerinnen und Wähler.
„In vielen Dingen bist du vielleicht die erste, aber sorge dafür, dass du nie die letzte bist.“ Shyamala Harris, oft zitiert von ihrer Tochter Kamala
„Es mag sein, dass ich die erste Frau in diesem Amt bin, aber ich werde nicht die letzte sein, denn jedes kleine Mädchen, das heute Abend zusieht, sieht, dass in diesem Land alles möglich ist.“ Kamala Harris in ihrer Siegesrede am 7. November 2020
Book Information
Author Description
Dan Morain schreibt seit über 40 Jahren über politische und juristische Themen. Er war 27 Jahre lang als Redakteur bei der Los Angeles Times und acht Jahre bei der Sacramento Bee tätig.
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Harris‘ Werdegang im Kontext des politischen Geschehens
Die Biografie fokussiert sich auf Kamala Harris‘ beruflichen und politischen Werdegang, vor allem im Kontext des politischen Geschehens in Kalifornien und den gesamten USA. Es ist wenig persönlich und verliert sich vor allem zu Beginn in Details, die vermeintlich nichts mit ihr selbst zu tun haben. Diese Details sollen das Umfeld, in dem Kamala Harris schnell aufgestiegen ist, verdeutlichen. Machen es aber aber in den ersten 100 Seiten schwer verständlich. Danach kommt man besser in den Leseflow und es geht nicht mehr ganz so oft um andere Menschen und konzentriert sich mehr auf die im Mittelpunkt stehende Frau. Ich fand es spannend zu lesen, wie immer wieder die gleichen Menschen in der Geschichte auftauchen und die Politik in Kalifornien und Harris‘ Karriere prägen. Genauso wie die Verknüpfung von Geldbeschaffung und -fluss mit politischem Erfolg. Ohne Geld und Kontakte geht im amerikanischen System gar nichts. Das wurde in der Biografie nochmal ganz deutlich.
Mich interessierte sehr, wer diese Frau ist, die sich anschickte, gegen Donald Trump in den Wahlkampf zu ziehen. Statt jedoch genaueres über Kamala Harris zu erfahren, wird in etlichen Seiten ein Stakkato an Namen abgefeuert, mit denen sie einmal zusammengearbeitet, beim Mittagessen zusammengesessen und was nicht alles gemacht hat. Zwischendurch kam in mir das Gefühl hoch, dass ich mir dumm vorkommen müsse, wenn ich diese Leute nicht alle kenne. Leider an meinen Erwartungen vorbei und damit keine Empfehlung.
Diese Biographie über Kamala Harris hat mich interessiert, weil ich mehr über die Frau erfahren wollte, die nun als erste Schwarze Frau Vizepräsidentin der USA wurde. Leider konnte mich Dan Morrain mit seinem Buch nicht überzeugen. Die ersten hundert Seiten erfährt man als Leser sehr viel über die kalifornische Lokalpolitik und deren Protagonisten. Kamala Harris wird meist nur im Nebensatz erwähnt. Dafür werden sehr viele Namen von lokalen Amtsträgern und Politikern genannt, die mir als Nicht-Kalifornier nichts sagen und deren politischen Spielchen mich auch nicht interessieren. Ab Seite 100 habe ich das Buch dann quergelesen, in der Hoffnung doch noch mehr über den Menschen Kamala Harris zu erfahren. Ich hatte aber das Gefühl, das hier einfach der Inhalt bereits erschienener Artikel zu einem Buch zusammengetragen wurden. Das was ich mir erhofft hatte, nämlich Kamala Harris über ihr politisches Tun hinaus kennenzulernen, wurde nicht erfüllt. Im Nachwort wird dann noch erwähnt, dass Kamala Harris oder ihre Familie nichts zur Erstellung des Buches beigetragen haben. Genau den Eindruck hatte ich auch, hier wird ein Bild gezeichnet, dass man sich auch über aufmerksames Lesen von bereits veröffentlichten Artikeln aneignen kann. Daher kann ich das Buch leider gar nicht empfehlen.
„Das sind wir nicht. Wir Amerikaner wissen, dass wir besser sind. Aber wir müssen es unter Beweis stellen.“ (Zitat) Spätestens seit der letzten Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 ist der Name „Kamala Harris“ auch der größten politikverdrossenen Person ein Begriff. Kamala Harris, die erste weibliche und schwarze Vizepräsidentin hat damit ein neues Kapitel in der amerikanischen Geschichte eröffnet, und ich denke, es wird nicht das letzte Kapitel ihres Werdegangs bleiben (dem zuvor schon viele vorangingen). Ihre Geschichte wirft uns zu Beginn in die Wahlnacht als sie zur Senatorin und Trump zum Präsidenten gewählt wurde. In dem Buch erfahren wir von Kindheitserinnerungen, ihrem beruflichen Werdegang, Hürden und Erfolge, Verbindungen zu Politiker*innen und Geldgeber*innen, Erzählungen über ihre Familie und ihre Wurzeln. Wie sie sich in dem politischen Haifischbecken mit und ohne Unterstützung hochgearbeitet hat. Eine Frau, die scheinbar wie ein Duracell-Hase an ihren Prinzipien, Werten und Umsetzungen arbeitet. Ich würde wirklich gerne mal mit ihr auf einen Kaffee gehen! Die ungefilterte und auch humorvolle Art, wie sie sich beschreibt oder über sich und ihr Tun schreibt, hat mich sehr fasziniert. Verstärkt haben dies auch noch Erzählungen von persönlichen Erlebnissen von ihr nahestehenden Personen, die auch sie sehr geprägt haben. Ihr Antrieb in ihrem eigenen Land Verbesserungen durchzusetzen: Chapeau! Ihre persönliche und politische Haltung zu wichtigen Themen hat sie nie aus den Augen gelassen und in ihrem Tun, aus meiner Sicht, auch durchgezogen. Das Buch kam bei mir nie als „rosarot“ an, denn sie verzichtet darin auch nicht, kritische Themen über sich selbst anzumerken. Bspw. als sie als Oberstaatsanwältin massiver medialer Kritik ausgesetzt war und man sie als Opportunistin bezeichnete. Oder als sie sich einst gegen die Legalisierung von Cannabis einsetzte und nun doch als Befürworterin auftritt. Zusätzlicher Bonus: die Informationen über die amerikanischen Prozesse in der Politik und der historische Kontext. Was muss ich tun, um da und dort weiterzukommen? Welche Ämter muss ich vorher innehaben? Welche Personen, in welchen Ämtern, muss ich unterstützen? Und wer davon muss mich unterstützen? Wie hängen Geldgeber im politischen Gefüge mit drin? Woher bekomme ich meinen Gelder für den Wahlkampf? Die Biografie gibt Einblicke in das Leben einer toughen Frau, von der man sicherlich viel lernen kann. Perfekt ist niemand, auch eine Kamala Harris nicht. Und das machte für mich das Lesen auch so spannend und sie als Person authentisch.
Super interessant
Die ersten 100 Seiten fand ich etwas schwierig zu lesen - ich musste mich wirklich durchkämpfen-, aber ich wollte gerne mehr über sie erfahren. Wäre schön, wenn man noch mehr über sie als Kind / Teenager / Studentin erfahren hätte als „nur“ über sie als Stattsanwältin / Politikerin










