Kalter Strand

Kalter Strand

by Anne Nordby·Book 1 of 4
Softcover
4.282
MankelNesböStig LarssonTaschenbuchserie

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Description

»Und jetzt zu deiner neuen Aufgabe: Kaufe vier Benzinkanister, gehe zu einem Haus in deiner Nachbarschaft - aber eines, in dem auch Menschen sind! - und schütte das Benzin dort aus. Mit der Fackel zündest du das Haus an! Widersetzt du dich meinem Befehl, bekommst du Stefanies Kopf mit der Post zugeschickt. Du hast nur heute Nacht Zeit! Und vergiss nicht: Ich sehe alles. DAS AUGE.«

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Softcover
Pages
480
Price
14.40 €

Author Description

Hinter dem Pseudonym Anne Nordby verbirgt sich Anette Strohmeyer. Die 1975 in Göttingen geborene Autorin lebt und arbeitet in Kopenhagen. Sie schreibt Krimis, Thriller und Hörspiele. Viele Jahre verbrachte sie in Skandinavien, Neuseeland und den USA. Ihre Erfahrungen verarbeitet sie in den internationalen Settings ihrer Romane. Auch nahm die Autorin an verschiedenen Writers‘ Rooms teil, in denen sie gemeinsam mit anderen Autoren Serienstoffe und -konzepte entwickelte.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
17%
N/A
N/A
N/A
76%
N/A
54%
52%
N/A
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
86%
89%
55%
53%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

12
All
4

Spannender erster Teil um eine grenzüberschreitend im skandinavische Raum arbeitende Sonderermittlungseinheit. Im ersten Fall werden Tom Skaden und eine Chefin nach Dänemark geschickt, um zu untersuchen, ob eine junge Frau freiwillig aus dem Leben geschieden ist oder ermordet wurde. Daraus entsteht ein ziemlich großer, sehr spannender Fall. Man lernt die Protagonisten gut kennen, Landschaften und Situationen werden anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Man rätselt mit und wird doch ständig überrascht und hat mit diesem Ende nicht gerechnet. Das Hörbuch ist super gesprochen, so dass ich kaum unterbrechen wollte. Allerdings ist die Geschichte ziemlich brutal, aber der Grundgedanke, der als Motivation für die Verbrechen diente, hat mir viel zu denken gegeben.

4

Ein fesselnder, atmosphärisch dichter Krimi mit nordischem Flair. Perfekt für Leserinnen und Leser, die Spannung, starke Charaktere und das raue Küstenmilieu mögen.

In „Kalter Strand“ wird an einem dänischen Strand die Leiche einer jungen Frau gefunden – nackt, mit Spuren eines Rituals. Die Ermittlerin Kirsten Vinther, die nach Jahren in Kopenhagen in ihre Heimat zurückkehrt, wird mit dem Fall betraut. Zusammen mit ihrem Kollegen Jesper versucht sie, die grausame Tat aufzuklären. Dabei stößt sie auf dunkle Geheimnisse in der kleinen Küstengemeinde und muss sich gleichzeitig ihren eigenen inneren Dämonen stellen. Anne Nordby gelingt es, eine düstere und spannungsgeladene Atmosphäre zu schaffen, die typisch für skandinavische Krimis ist. Besonders überzeugend sind die lebendige Beschreibung der winterlichen Küste und die psychologisch glaubwürdigen Figuren. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber stetig, mit einigen unerwarteten Wendungen.

5

Anne Nørdby ist das Pseudonym der deutschen Autorin Anette Strohmeyer, die in Kopenhagen wohnhaft ist. Der Thriller „Kalter Strand“ ist der Auftakt einer Reihe über das Skanpol-Team, einer grenzübergreifenden Einheit für Verbrechen in Skandinavien. Dieses besteht aus Tom Skagen und seiner Chefin Jette Jensen. Sie werden nach Dänemark gerufen, da an der dänischen Atlantikküste eine Frauenleiche gefunden wurde. Im Städtchen Ringkøbind unterstützen sie die dortigen Polizeibeamten bei der Aufklärung des Falls. Parallel zu den Ermittlungen begleitet man eine deutsche Familie in den Urlaub in einem dänischen Ferienhaus und wird immer mehr in eine Geschichte hineingezogen, in der ein Stalker unfassbare Dinge von Urlauberfamilien verlangt. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sachlich, klar und gut beschreibend. Man merkt die Ortskenntnisse der Autorin und erfährt einiges über die Region. Sie erzeugt gute Bilder, verzettelt sich in ihrer mehrschichtigen Handlung nie, sondern behält den roten Faden. Man merkt, dass hier jemand schreibt, der sehr gut recherchiert sowie sachlich-planend denkt und schreibt. Die Charaktere haben in mir zwiespältige Gefühle ausgelöst. Den sympathischen, aber etwas sturen Protagonisten Tom mochte ich sehr gern. Auch sein Trauma wurde sehr gut beschrieben, es ist klar nachvollziehbar, was in ihm vorging, als er am Meer stand. Es wurde nicht zu „überfallsartig“, sondern in leichten Happen zuerst nur angedeutet, was mit ihm los war, sodass man neugierig auf seine Geschichte wurde, was ich sehr geschickt fand. Es war auch nie „zuviel“ oder zu übertrieben, sondern exakt so, wie es Menschen mit einer PTBS erleben können. Seine Chefin Jette zeigt sich als moderne, arbeitende Frau, während ihr Mann zuhause auf die Kinder aufpasst. Auch die diesbezüglichen zwischenmenschlichen Problematiken wurden sehr realitätsgetreu beschrieben. Mir gefällt es sehr, dass hier eben nicht das typische Klischee und Rollenbild zur Anwendung kam. Auch, dass sie eine Affäre hat, trägt durchaus dazu bei, dass man darüber nachdenkt, warum sich der Spieß nicht mal umdrehen kann, und sich eine Frau nimmt, was sie möchte. Gerade deshalb kommt hier die einzige Anregung, die ich zu machen habe: Wie gesagt, die Umkehrung des Rollenklischees ist klasse. Hier ist die Chance groß, dass man etwas zur Auflösung alter Strukturen beitragen kann. Warum wurde Jette dann ausgerechnet als "hormongesteuertes" Weibchen beschrieben, das Beruf und Privates nicht zu trennen schien? Etwas in der Hinsicht sachlicher denkend, etwas tougher hätte mir das Bild von Jette noch besser gefallen, denn die Figur hat großes Potential. Das ist aber auch der einzige, kleine Punkt, den ich schade fand, denn das Buch ist ansonsten wirklich gut. Der Plot ist vielschichtig, gut durchdacht, toll recherchiert und auch glaubhaft. Es enthält viele psychologische Aspekte, über die ich gut nachdenken kann, was ich sehr mag. Die Geschichte hat durchaus Potential, eine längere Reihe zu werden und ich freue mich auf die Fortsetzung. Fazit: Ein toller Auftakt mit guten Charakteren. Eine Geschichte, die zu keiner Zeit langweilig war. Es hat mir gut gefallen. Ich danke dem #Gmeiner-Verlag und #NetGalley für das Rezensionsexemplar.

5

Anfangs etwas zäh und verwirrend lohnt es sich durchaus dran zu bleiben! Spannend mit überraschenden Ende.

5

Sehr sehr spannend

Hat mir richtig gut gefallen, ist nichts für schwache Nerven!

2.5

In Dänemark wird eine Leiche am Strand angespült. Jette und Tom vom Skanpol Team in Hamburg ermitteln zusammen mit der dänischen Polizei. Parallel geschehen in einer Ferienhaussiedlung bei deutschen Urlaubern merkwürdige Dinge, ein Hund verschwindet, Markus' Frau wird entführt und er soll u.a ein fremdes Auto anzünden oder gar ein bewohntes Ferienhaus, um seine Frau lebend wieder zu bekommen. DAS AUGE... so nennt sich der Drahtzieher hat überall Kameras installiert und beobachtet die Urlauber genau. Mich konnte die Geschichte nicht überzeugen, die Ermittler nicht definiert genug, Tom, der aus seiner früheren Seefahrtkarriere ein PTBS hat, was meiner Meinung nach zur Geschichte nichts beitrug und der Täter am Ende für mich auch nicht überzeugend. Der Titel passt für mich auch nicht zum Inhalt.

5

Wow.

Was ein Buch. So verworren. So spannend. So detailgetreu was die Ortschaften angeht. Tom Skagen ist ein sehr sympathischer Ermittler, der trotz eigener Schicksalsschläge den Kopf freihält und Objektiv bleibt. Andere Charaktere mauserten sich von sympathisch zu unsympathisch und zum Teil wieder zurück. Die Handlung ist logisch, nachvollziehbar und der Täter hat mich vollkommen überrascht. Hätte ich absolut nicht mit gerechnet. Ein toller Auftakt und ich bin gespannt, wie es in den nächsten Bänden weitergeht mit Tom.

Wow.
4

Hat mir gut gefallen

Mit "Kalter Strand" liefert Nordby einen packenden Thriller ab, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Die Autorin verknüpft gekonnt zwei scheinbar unabhängige Handlungsstränge: die verzweifelte Odyssee des Familienvaters Markus, dessen Frau entführt wird und der von einem mysteriösen Erpresser zu schrecklichen Taten gezwungen wird, sowie die Ermittlungen der Sondereinheit Skanpol, die am Strand eine Frauenleiche entdeckt. Besonders überzeugend ist die psychologische Tiefe, mit der Nordby die Charaktere zeichnet. Man fiebert mit Markus mit und fühlt die Ausweglosigkeit seiner Lage. Gleichzeitig ist die Figur des Kommissars Tom Skagen, der mit seiner eigenen Vergangenheit ringt, komplex und interessant. Die Kulisse der stürmischen dänischen Küste trägt maßgeblich zur beklemmenden Atmosphäre bei und verstärkt das Gefühl von Isolation und Bedrohung. Insgesamt ist "Kalter Strand" ein vielversprechender Auftakt für die Reihe um Kommissar Skagen. Wer düstere, psychologisch dichte Thriller mit nordischem Flair mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Ich freue mich sehr auf Band 2.

3

Der Klappentext verspricht ein super spannendes Buch vor dänischer Kulisse. Es ist der erste Fall, bei dem wir Tom Skagen begleiten. Er arbeitet bei der Skanpol, eine Einheit, die über die deutsch-skandinavischen Grenzen ermittelt. An der dänischen Küste wird eine junge Frau Tod am Strand entdeckt, die dänischen Ermittler arbeiten zusammen mit Tom Skagen und seiner Chefin Jette Vestergaard. Parallel liest man die Geschichte von Markus, dieser befindet sich mit seiner Familie in einer Ferienhausanlage und wird dort vom mysteriösen "Auge" terrorisiert. So ganz schlau wurde ich aus den ganzen Kapiteln nicht. Toms Chefin war mir super unsympathisch. Während ihr Mann sich nämlich zu Hause um die gemeinsame Tochter kümmert, scheint Jette sich regelmäßig bei Ermittlungen mit männlichen Kollegen zu vergnügen. Tom ist dort etwas befangen und im Großen uns Ganzen denkt er nur über ihr Fehlverhalten nach, wenn die beiden quasi gemeinsam auftreten. Schon ziemlich am Anfang hatte ich einen heißen Tipp, wer das Auge sein könnte und ich hatte recht.

4

Spannend und wirklich gut gelesen, Nebenhandlung naja

Also dieses Hörvergnügen konnte ich kaum ausschalten! Die Story ist super, völlig undurchsichtig und so was von abgedreht. Wirklich super ABER mein Gott die Nebenschauplätze des Protagonisten ziehen sich aber auch und tragen rein gar nichts zur Story bei. Weniger ist da wirklich mehr. Das raubt einem wirklich den Spaß aber die Story an sich macht das wieder gut.

3

Eigentlich ist die Story ganz interessant und die Kapitel sind kurz, was das Lesen sehr angenehm für mich macht. Doch leider sind die Charaktere etwas flach. Gewisse Aspekte der Handlung sind nicht genügend ausgearbeitet und hinterlassen ein großes Fragezeichen. Andere Dinge hingegen werden unnütz in die Länge gezogen.

2

Uff, die erste Rezension des Jahres und schon die ist negativ. Na, das kann ja was werden, das ist sicher ein ganz tolles Omen! Bei diesem Buch konnte der Funken leider überhaupt nicht überspringen. Und naja, man wird nicht jünger. Lebenszeit ist kostbar. Deswegen hab ich abgebrochen, auch wenn ich es vielleicht sogar geschafft hätte, mich durch das ganze Buch hindurchzuzwingen. Doch, ganz ehrlich? Warum sollte ich das tun? Dafür ist mir meine Zeit dann doch zu schade, denn die könnte ich mit anderen Büchern verbringen, die mich auch wirklich begeistern können. Aber was zur Hölle hat mich denn dazu gebracht, abzubrechen? Nun, mein Hauptgrund war wohl der Klappentext. Der ist total spannungsgeladen und hört sich nach der Art von Buch an, die ich gerne lese. Ich war total gespannt und hatte sehr große Erwartungen. Ich meine, wenn der Klappentext schon so ist, muss mich das Buch doch fast begeistern, nicht? Nun, leider spielte der Klappentext, außer im Prolog, dann gar keine Rolle mehr. Ich hab bis etwa Seite 150 gelesen und bis dahin war dann kein einziges Mal die Rede von dem Auge oder von ominösen Handlungsanweisungen oder Morddrohungen oder was auch immer. Nur ein netter Familienurlaub und nebenher Ermittlungen zu einem toten Mädchen, das kurz vor ihrem Tod vergewaltigt wurde und daher wahrscheinlich Selbstmord beging. Keine Ahnung, ob das dann wirklich der Grund für ihren Tod war, wie gesagt, ich hab dann nicht weitergelesen. An sich ist die Idee ja gut, aber doch nicht, wenn ich etwas ganz anderes erwarte! Ich lese ein Buch doch genau wegen dem Klappentext und nicht, um dann eine Geschichte zu verfolgen, die scheinbar nichts mit dem Klappentext zu tun hat. Wie gesagt, ich hab nicht zu Ende gelesen. Vielleicht würde das Buch ja noch ganz gut werden. Vielleicht hat der hintere Teil des Buchs ja noch mehr mit dem Klappentext zu tun. Wer weiß. Ich weiß es nicht. Und ich habe auch nicht die Lust das noch herauszufinden. Die Hinleitung zur eigentlichen Geschichte ist mir also, um mich nochmal kurz zu fassen, eindeutig zu lang und zu zäh. Auch mit den Hauptfiguren wurde ich leider nicht ganz warm. Sie scheinen zwar interessant zu sein, aber leider nicht interessant genug, um mich dazu zu bringen, das Buch weiterzulesen. Da ist halt der nette Familienvater, der anfängt seltsame Dinge in der Siedlung zu beobachten, in denen seine Familie und er den Urlaub verbringen, und der Polizist, der irgendwie Probleme mit dem Meer zu haben scheint, die aber nie weiter ausgeführt werden. Ich wette irgendjemand ist ertrunken und er gibt sich die Schuld daran. Den Schreibstil fand ich eigentlich sogar ganz gut. Er war zumindest nicht schlecht. Aber leider hat auch der gute Schreibstil nicht gereicht, um mich dazu zu bringen, das Buch zu beenden. Sehr schade, aber so ist das nun mal. Mein Fazit? Aufgrund des sehr spannenden Klappentextes bin ich leider mit falschen und vielleicht auch zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Der Funke konnte dann leider nicht überspringen, was ich sehr schade finde. Aber naja, kann man nichts machen.

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