Jonas oder Der Künstler bei der Arbeit

Jonas oder Der Künstler bei der Arbeit

Softcover
4.52
KlassikerWahrheitVisionärPräzision

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Description

Die gesammelten Erzählunge Albert Camus. «Welch ein Stil! Welche Präzision und Eleganz, Sparsamkeit und visionäre Plastizität! Dass es auch in unserem Jahrhundert noch möglich ist, Wahrheit und Schönheit, Maß und Vision, Eleganz und Unbestechlichkeit zu vereinigen, schenkt uns Vertrauen zum Gewesenen, tröstet uns in der Dunkelheit des Tages und lässt uns hoffen für morgen.» (Walter Jens)

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
272
Price
10.30 €

Author Description

Albert Camus wurde am 7. November 1913 als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Er studierte an der Universität Algier Philosophie, 1935 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama, Caligula, das 1945 uraufgeführt wurde, 1947 sein Roman «Die Pest». Neben seinen Dramen begründeten der Roman Der Fremde und der Essay Der Mythos des Sisyphos sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.

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Nach Strindbergs Roman „Das Rote Zimmer“ und Hermann Hesses „Klingsors letzter Sommer“ war dies für mich die dritte Künstlererzählung in Folge. (In gewisser Weise war es sogar das vierte Werk mit diesem Thema, wenn ich Jon Fosses „Heptalogie“ hinzuzähle.) Gilbert Jonas, der Kunstmaler in Camusʼ gleichnachnamiger Erzählung, fühlt sich, anders als die Künstler bei Hesse, zu keinem Zeitpunkt als Auserwählter. Er wird auch erst auf Umwegen, fast wie durch Zufall zum Künstler. Er ist geradezu überrascht, als er Anerkennung beim Publikum findet, ohne dass sich dies jedoch in barer Münze für ihn auszahlt, da er von seinem Galeristen ausgebeutet wird. Einzig die Liebe seiner Frau zu ihm und seine Liebe zu ihr und später auch zu seinen Kindern ist für ihn von Bedeutung. Doch muss er die Unvereinbarkeit von Arbeit und Familie erfahren. Die Arbeit und die daraus entstehenden sozialen Kontakte entfremden ihn von seiner Familie. Am Ende ist er nicht mehr in der Lage zu malen und auch nicht, sich um seine Familie zu kümmern. Mir hat „Jonas“ außerordentlich gut gefallen.

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