Je tiefer der Wald
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Description
Book Information
Author Description
1979 erblickte Daniel Kohlhaas im beschaulichen Westerwald das Licht der Welt. Wuchs auf zwischen Bäumen, Kaninchen, Traktoren und Kartoffelfeldern. Was will man da werden? Was will man machen? Er spielte Fußball, hörte viel Musik, las Stephen King und vor allem Dean Koontz. Irgendwann fing er an, selbst zu schreiben. Zu Beginn eher Prosa, viele Gedichte, das Leid eines Teenagers eben. Doch mit der Zeit wurden die Geschichten immer spannender. Nach ersten Veröffentlichungen in Anthologien und Kleinverlagen saß Daniel Kohlhaas 2017 in Sebastian Fitzeks „Thriller-Schule“ und gewann mit einer abgründigen Idee den Wettbewerb. Aus dieser entstand der 2021 erschienene Thriller „Kleine Engel“. Und jetzt? Ein neuer Psychothriller, der einfach unter die Haut geht.
Posts
Ein Buch der leisen, intensiven Töne
Auf das Debüt von Daniel Kohlhaas beim Niemeyer Verlag habe ich mich gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ein richtiger Psychothriller, denn um diese geht es . Zunächst bei Leni und dann auch bei den Eltern. Aufgrund eines einzelnen Handlungsortes wurde dies auch richtig gut und mit zunehmender Intensität rübergebracht. Das Ende passte dazu. Ein eher unspektakuläres Ende aber intensiv. Viele Themen wurden hier auch angesprochen, die in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit bräuchten aber Schwäche zeigen ist leider selten beliebt. Als Sachse hat es mich besonders gefreut, dass das Buch dort spielt und sogar eine meine Lieblingsaussichten in der Sächsischen Schweiz zu tragen kommt.
Ein unheimlich gutes Setting, wo ich tatsächlich das Düstere und Unheimliche wahrnehmen konnte. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel lassen das Buch ziemlich flüssig lesen. Die verschiedenen Zeitebenen haben mir gut gefallen. Sowas mag ich sehr gerne. Allerdings gefiel mir das Ende, bei einem sonst guten Plot, leider nicht so gut. Einige Fragen blieben ungeklärt und es war mir etwas zu wirr.
Mega gut
Pünktlich zum Erscheinungstag kommt meine Rezension. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Highlight. Ich war so oft auf der falschen Fährte. Ich war wütend. Ich war verzweifelt. Ich habe mitgelitten. Das Buch erzählt die Geschichte der getrennten Eltern, Julia und Sebastian. Vor 10 Jahren verschwindet ihre 3 jährige Tochter Leni. Danach ist einfach nichts mehr wie es war. Julia kämpft, trotz neuer Partnerschaft, mit den Schatten der Vergangenheit. Sebastian dem Alkohol verfallen, lebt zurückgezogen in seinem Schneckenhaus. Eines Tages wird ein Mädchen gefunden. Im Wald. Das einzige Wort, welches Sie spricht, ist, Leni. Doch...ist sie wirklich Leni? Der Jugendpsychologe Dr. Vinzenz Reker nimmt sich dem Mädchen an und stößt dabei immer wieder auf enorme Hindernisse und dunkle Geheimnisse. Stark! Mir haben die Zeitsprünge zwischen damals und heute sehr gefallen. Auch die einzelnen Protagonisten fand ich klasse. Alle sehr gut ausgearbeitet und realistisch dargestellt. Von mir gibts ein klare Leseempfehlung und ich würde mich total freuen, mehr von Dr. Reker zu lesen.

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut - und frage mich jetzt, warum ich es fertiggelesen habe… Ich konnte mit keinem der Charaktere warm werden. Die Story hatte null Spannung für mich. Keine krassen Plottwists bis auf den seichten Versuch am Ende - und die Auflösung war echt… naja…. lahm? Vielleicht bin ich auch eher der Typ für knallharte, laute Thriller mit starken Bildern. Und das arme Buch kann gar nichts dafür. Aber das war wirklich gar nix für mich! Schade!
Ruhiger guter Thriller!
Dieser Thriller wird sehr langsam erzählt, was ich sehr gut fand, denn so kann man die Taten und Gefühle der Protagonisten sehr gut nachempfinden. Es bleibt konstant spannend und man möchte immer weiterlesen, um zu erfahren was mit Leni passiert ist. Geschrieben war das Ganze sehr rasant mit vielen kurzen Kapiteln und einigen Cliffhangern am Ende mancher Kapitel, sodass sich das Buch seht schnell weglesen ließ. Besonders gut fand ich die psychologische Komponente die wir in dem Buch durch Vinzenz hatten. Eine Leseempfehlung für die diejenigen die gerne ruhige und eindrückliche Thriller mögen.
REZENSION Je tiefer der Wald Autor: Daniel Kohlhaas Verlag: CW Niemeyer ET: 01.09.2025 Unbezahlte Werbung Klappentext: Bei einem Spaziergang im oberbergischen Wald verschwindet die dreijährige Leni spurlos. Zurück bleiben ihre Eltern Julia und Sebastian, die sich durch einen Alltag voller Schuldzuweisungen, Trauer und Hoffnung winden. Die eine Frage beherrscht fortan ihr Leben: Wo ist unsere Tochter? Zehn Jahre später taucht aus dem Nichts in einer Nacht ein junges Mädchen auf. Das einzige Wort, das es spricht, ist sein eigener Name: Leni. Dr. Vinzenz Reker, ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychologe, betreut das Mädchen. Nach kurzer Zeit vertraut es ihm eine ungeheure Wahrheit an und alle beginnen sich zu fragen: Wer ist diese Leni? Je tiefer der Wald“ ist ein Psychothriller mit Figuren zum Anfassen, die die Leser an die Hand nehmen und am Ende nicht mehr loslassen. Meine Meinung: Ich bin vor einigen Monaten zufällig über den Autor und das Buch gestolpert. Als ich das tolle Cover und den Klappentext sah wusste ich gleich: das möchte ich unbedingt lesen wenn es erscheint. Der Autor hat einen leichten und flüssigen Schreibstil. Allerdings habe ich ein paar Kapitel gebraucht um in die Geschichte reinzufinden. Dann aber wollte ich unbedingt wissen was mit Leni passiert ist und bin nur so durch die Seiten geflogen. Erzählt wird in angenehmer Kapitellänge in der Gegenwart und zehn Jahre davor. Das mochte ich ganz gerne weil man hier einen Einblick bekam, wie die Eltern das verschwinden von Leni verarbeiten und das jeder anders mit Trauer umgeht. Die Charaktere fand ich authentisch beschrieben, allerdings bin ich nicht wirklich warm geworden mit ihnen. Das Setting kommt eher unspektakulär daher. Das meiste spielt sich in einem Krankenhaus ab. Die Stimmung ist konstant angespannt und beklemmend. Fazit: Wer hier einen blutigen Thriller erwartet ist falsch. Dafür geht das Buch mental ganz schön in die Tiefe da es sich mit Tabuthemen beschäftigt. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, und nachhallt. 4/5 ⭐️ und eine Leseempfehlung
Spannend, fesselnd, super Debüt!
Daniel Kohlhaas Debüt überzeugt. Die Geschichte spielt innerhalb eines kurzen Zeitraumes und erzählt in einer Schnelligkeit und Dichte, ohne zu überfrachtet zu werden, die Geschichte eines Ehepaares, welches ihr damals 3-jähriges Kind Leni bei einem Waldspaziergang verliert. Nach 10 Jahren taucht ein 13-jähriges Mädchen auf. Das einzige Wort, was sie sagt: "Leni". Zahlreiche Fragen tun sich auf und begleiten durch das Buch: Wo ist Leni? Was ist bei Lenis Verschwinden passiert und wer steckt dahinter? Wer ist das Mädchen, was nur ein Wort gesagt hat? Wie wird sich das Geheimnis lüften? Was ist die Lösung des Rätsels? Kohlhaas erzählt immer wieder auf unterschiedlichen Zeitebenen. So bewegen wir uns mit den Protagonist*innen immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, erfahren häppchenweise über Mutter, Vater umd den Kinder- und Jugendlpsychologen, sowie die ermittelden Kriminalpomizistin und den eingebundenen Staatsanwalt. Erleben die Ermittlungen, Spuren die ins Nichts führen, neue Erkenntnisse, Selbstzweifel, Ängste, Verzweiflung, Gefahr, Beklommenheit. Manchmal bekommen wir Informationen, aber doch oft auch nur so halb. Durch die vielen kurzen Kapitel ist es gut möglich, der Geschichte zu folgen und sich langsam aber sicher tiefer in den Wald der Fragen und Verwirrungen zu begeben. Das macht die Geschichte spannend. Ein Buch, welches ich schwer aus der Hand legen konnte und wenn doch, trotzdem weiter überlegt habe, was wohl die Lösung sein wird.
Der Autor war mir vorher völlig unbekannt – aber mit diesem Buch hat er sich einen neuen Leser in mir gesichert. Ich war von der ersten Seite an drin. Und zur Abwechslung mal ein Thriller ohne Serienmörder, was ich überraschenderweise richtig erfrischend fand. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen: 🔹 heute 🔹 vor 10 Jahren 🔹 und kurze Einblicke vor 13 Jahren Julia war für mich schwer greifbar. Trotz allem Mitgefühl für das, was sie erlebt hat, konnte ich sie nie wirklich ins Herz lassen. Bei Sebastian war es komischerweise genau andersrum: Obwohl er zu Beginn nicht besonders gut dasteht, habe ich eine gewisse Zuneigung für ihn entwickelt obwohl, oder vielleicht genau weil er emotional so unbeholfen ist. Jakob lassen wir mal außen vor. Bei dem kann ich mich nicht entscheiden. Ich mag ihn nicht, aber für Julia ist er eine große Stütze. Die kurzen Kapitel, die gut gesetzten Zeitsprünge und die unvorhersehbaren Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung nie abfällt. Ich hab das Kindle kaum aus der Hand gelegt. Die Auflösung war – für mich – schwer zu verdauen. Sie wirkt logisch, aber emotional sitzt sie tief. Und ich weiß bis heute nicht, was ich dem Mädchen wünschen soll, das sich Leni nennt. Ein packender, atmosphärischer Psychothriller, der einen im Kopf noch lange begleitet.

Der Thriller fing so vielversprechend an. Atmosphärische Beschreibungen, kurze Kapitel mit Perspektvwechsel und Rückblicken. Doch was ich anfangs gut fand, stellte sich als ein Spannungskiller heraus. Es wurden einige unnötige Nebenhandlungen eingebaut, es sei denn das soll eine Serie werden. Viele sich wiederholende Dialoge. Oft endeten die Kapitel mit einem Cliffhanger, der aber nicht immer aufgelöst wurde. Das nimmt den Fokus auf das Kind und die Spannung. Das Ende hat mir nicht gefallen und das letzte Kapitel habe ich nicht verstanden. Mir hat es in dem Buch an Tiefe gefehlt. Ich habe den Eindruck der Roman musste gekürzt werden und wurde danach nicht mehr überarbeitet.
Ein Thriller mit eher leisen Tönen, der aber gerade dadurch besticht und fasziniert!
Daniel Kohlhaas schafft es eindrücklich durch seine bildhafte und poetische Sprache eine durchgehend beklemmende und intensive Stimmung zu schaffen. Die Charaktere reagieren durchweg authentisch und die psychologischen Betrachtungen durch Dr. Vinzenz Reker verleihen den Figuren mehr Struktur und Dichte. Es ist kein großer Handlungsort, vieles findet wie eine Art Kammerspiel im Krankenhaus statt. Die Psyche der Protagonisten ist es, die hier vor allem im Fokus steht, die Grauschattierungen ihres Wesen, die die Weite des Buches ausmachen. Der Wald als Symbol für eine tiefergehende Verlorenheit. Wer hat sich hier alles verirrt und wie können sie einander und sich selbst wahrhaft finden? Die Atmosphäre des Buches wird getragen durch eben diese Zerrissenheit und die Schatten, die aus allen Richtungen ankriechen. Hier und da tritt die Handlung manchmal auf der Stelle, aber gerade dieses macht das Buch auch sehr realistisch. Es sind leise, langsame Töne, die die Spannung intensivieren. Wer hier blutüberströmte Leichen sucht, wird nicht fündig werden, der Autor zeigt klar, dass das Grauen viele Gesichter haben kann und dadurch nicht weniger erschreckend ist. Fazit: Psychologisch dichter Thriller mit beklemmender Atmosphäre und einen langsamen, intensiven Spannungsaufbau. Empfehlenswert!
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
Na aber Holla die Waldfee, was für einen genialen Psychothriller hat denn Daniel Kohlhaas hier bitte veröffentlicht? "Je tiefer der Wald" geht richtig unter die Haut. 😍 Aber erstmal kurz zur Story: Vor 10 Jahren verschwindet die Tochter von Julia und Sebastian. Jetzt taucht ein Mädchen auf, das Julias Tochter Leni sein könnte. Alleine die Vorstellung muss der absolute Horror sein, wenn das eigene Kind verschwindet. Dass es dann aber wieder auftaucht, 10 Jahre später, und du weißt erstmal nicht, ob es deins ist, muss genauso hart sein. Genau mit dieser Gefühlswelt spielt dieses Buch. Es besticht nicht durch viel Blut oder kranke Szenen, sondern nur, indem es mit deiner Psyche spielt. Diese Gefühlswelt kommt auch super rüber. Man fühlt mit den Protagonisten, und sie kommen auch vollkommen authentisch rüber. Die Spannung ist ebenfalls komplett vorhanden. Es passieren immer wieder neue Wendungen, wodurch die Spannung aufgefrischt wird. Man fiebert immerzu mit, und mit dem Ende habe ich nicht gerechnet.😳 Es liest sich auch super schnell weg. Der klasse Schreibstil, dazu kurze Kapitel und der Spannungsbogen sorgen für einen super Lesefluss.😊 Ein wahnsinniger Thriller von Daniel Kohlhaad, und er bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.😁

Ganz toller Psychothriller
Meine Meinung zu „Je tiefer der Wald“ von Daniel Kohlhaas Dies war mein erstes Buch von Daniel Kohlhaas, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch. Der Schreibstil ist super flüssig. Die Charaktere sind ausgezeichnet und sehr bildhaft beschrieben. Auch wenn ich die meisten Charaktere nicht sonderlich symphatisch fand hat mich das bei diesem Buch nicht gestört. Denn die Personen haben Tiefe. Und ich konnte mit jedem Einzelnen mitleiden. Dr. Reker, der Kinderpsychologe, hat es geschafft sich in mein Herz zu schleichen. Von ihm würde ich sehr gerne mehr lesen. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich musste unbedingt wissen was es mit dem Auftauchen des Mädchens auf sich hat. Ist es Leni, die Tochter von Sebastian und Julia, die vor 10 Jahren im Wald verschwunden ist? Was ist vor 10 Jahren wirklich geschehen ? Nichts ist so wie es scheint. Es werden Geheimnisse aufgedeckt, die mir den Atem stocken gelassen haben. Ganz grosses Kino. Für mich ist dieses Buch ein aussergewöhnlicher, spannender, fesselnder und emotional mitnehmender Psychothriller. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Inhaltsangabe: Bei einem Spaziergang im oberbergischen Wald verschwindet die dreijährige Leni spurlos. Zurück bleiben ihre Eltern Julia und Sebastian, die sich durch einen Alltag voller Schuldzuweisungen, Trauer und Hoffnung winden. Die eine Frage beherrscht fortan ihr Leben: Wo ist unsere Tochter? Zehn Jahre später taucht aus dem Nichts in einer Nacht ein junges Mädchen auf. Das einzige Wort, das es spricht, ist sein eigener Name: Leni. Dr. Vinzenz Reker, ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychologe, betreut das Mädchen. Nach kurzer Zeit vertraut es ihm eine ungeheure Wahrheit an und alle beginnen sich zu fragen: Wer ist diese Leni? Unbezahlte Werbung. Rezensionsexemplar. Vielen Dank an Daniel Kohlhaas und C.W. Niemeyer.
Ruhiger Thriller aber fesselnde Story
Manchmal liegen Freud und Leid nah bei beiander . Dieser Spruch passt sehr gut zu je tiefer der Wald. Es ist kein Psychothriller der verstört oder mit Brutalität um die Ecke kommt. Aber es ist eine Lektüre die zum Nachdenken anregt und die man nicht so schnell vergisst. Ein unachtsamer Moment und schon verschwindet ein Kind . Nach 10 Jahren taucht ein Mädchen dass der der verschwundenen Leni gleicht . Die Geschichte kommt vielleicht vom Tempo ruhig daher aber der Inhalt ist es ganz bestimmt nicht. Jeder Charakter der hier auftaucht hat seine Probleme . Sei es Julia gewesen oder Sebastian die Eltern die irgendwo zwischen Trauer Wut und Hoffnung schweben oder auch die anderen im Buch auftauchen. Wirklich jeder hat die Geschichte lesenswert und spannend gemacht. Julia hat mich oft mit gewissen Aussagen geschockt. Sebastian's Verhalten hingegen war etwas besser auch wenn nicht ganz makellos. Die kurzen Kapitel waren mega so dass ich durch die Seiten geflogen bin. Der kinderpsychologe vinzenz war ein echter Sympathieträger zusammen mit seiner Taxifahrerin Abir die eine echte Ermittlernase hatte . Auch die Kommissarin könnte mich überzeugen . Der Schreibstil von Daniel war sehr flüssig und angenehm. Die Story hatte echt was realistisches und hat mich bis zum Ende mitfiebern lassen. Für mich gehört das Buch eindeutig zu den besten die ich in diesem Jahr in der Hand hatte. Danke Daniel für die Möglichkeit es lesen zu dürfen . Ich hoffe es folgt noch mehr weil Schreiben beherrscht du astrein.

Das Buch war eine reine Cover-Wahl, das sprang mich sofort an. Dass dann noch Psychothriller drauf stand, war das Sahnehäubchen. Leider war die Füllung dann eher eine Schokofüllung. Ich bin nicht soooo der Schokofan - geht maaaal, aber muss ich auch nicht jeden Tag haben. ;) Das Thema des Buches war gut und wichtig. Es ist unglaublich wichtig, dass wir auch solche Protagonistinnen haben wie Julia - denn ihre Problematik existiert und ist etwas, über das dringend mehr gesprochen werden muss. Schon alleine für die Sichtbarkeit dieser Thematik hat das Buch ein paar Sterne verdient! Auch fand ich es unterhaltend geschrieben, man flog förmlich durch die kurzen Kapitel und blieb am Buch dran. Gelangweilt habe ich mich nie ... aber hin und wieder den Kopf geschüttelt und genervt mit den Augen gerollt. ;) Denn ich muss zugeben, dass ich mit keinem der Charaktere wirklich warm wurde. Irgendwie fand ich die durch die Bank weg eher nervig. Vor allem, dass ständig um den heißen Brei geredet wurde und Sachen nur angedeutet - teilweise Themen einfach mitten drin gewechselt wurden (jaja, ich weiß Spannungsaufbau, war aber eher nervig in der Fülle und Art). Das größte Problem hatte ich tatsächlich mit der Protagonistin. Ja Julias Gefühlswelt ist wichtig und valide - aber ich kann leider trotzdem nicht umhin zuzugeben, dass sie mich einfach nur genervt hat. Einzig der Psychologe war ganz erträglich, wäre da nicht der Umstand, dass er seine Fälle mit seiner "Privat-Taxifahrerin" bespricht und diese dann nicht nur mit zu Patienten/Klienten nimmt, sondern gemeinsam mit ihr auch noch Detektiv und Kommissar spielt (wodurch die eigentliche Kommissarin irgendwie zur Randfigur wurde) - weiß ich nicht. Fühle ich jetzt nicht so und kam mir einfach zu unpassend vor. An einigen Stellen war es leicht vorhersehbar, wobei die Gesamtlösung bis zum Schluss aber nicht ganz greifbar war. Auch bin ich mir noch nicht sicher, ob die "Lösung" mir nicht zu konstruiert ist. Wie wahrscheinlich ist sowas? Ich bin da zu wenig in der Thematik drin, aber irgendwie dachte ich mir: nee, irgendwie nee. Den Abschuss gab dann auch noch das letzte Kapitel. Oder meine Interpretation daraus. Das wäre nicht nötig gewesen, es lässt nicht nur Fragen offen (nein, das muss natürlich nicht per se was schlechtes sein), sondern auch eine Figur nochmal komplett im anderen Licht stehen und das fand ich auf den letzten zwei Seiten einfach komplett unnötig. Zu gewollt, am Ende noch mal was rausplatzen zu lassen. Das hätte es nicht benötigt.
Ein Albtraum für alle Eltern! Oder nicht? Ein unfassbar spannendes Buch, was mich echt kribbelig beim Lesen gemacht hat, da ich jetzt unbedingt wissen wollte, was Sache ist. Und immer wieder musste ich mir die Frage stellen, wie hätte ich reagiert oder wie hätte ich mich gefühlt. Es muss einfach schrecklich gewesen sein und dann kommt noch ein zweiter Albtraum für alle Eltern dazu😱 klare Empfehlung für alle die Spannung lieben. Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Bei einem Spaziergang im oberbergischen Wald verschwindet die dreijährige Leni spurlos. Zurück bleiben ihre Eltern Julia und Sebastian, die sich durch einen Alltag voller Schuldzuweisungen, Trauer und Hoffnung winden. Die eine Frage beherrscht fortan ihr Leben: Wo ist unsere Tochter? Zehn Jahre später taucht aus dem Nichts in einer Nacht ein junges Mädchen auf. Das einzige Wort, das es spricht, ist sein eigener Name: Leni. Dr. Vinzenz Reker, ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychologe, betreut das Mädchen. Nach kurzer Zeit vertraut es ihm eine ungeheure Wahrheit an und alle beginnen sich zu fragen: Wer ist diese Leni? Je tiefer der Wald“ ist ein Psychothriller mit Figuren zum Anfassen, die die Leser an die Hand nehmen und am Ende nicht mehr loslassen
Hier bin ich richtig abgetaucht und konnte mir es richtig gut bildhaft vorstellen. Leichte Schreibweise mit kurzen Kapitel. Man möchte immer weiter lesen, es wird hier richtig spannend erzählt, die Story hat mich ganze Zeit richtig gefesselt und ich wollte unbedingt wissen was mit Leni passiert ist. Die Figuren haben tiefe und auch jeder hat so sein Charakter/ jeder ist anders. Daniel Kohlhaas hat mich richtig umgehauen mit seinem Buch, ich war richtig WOW was ist das/ oder was ist hier gerade passiert, ich konnte es nicht fassen. Ein ruhiger Psychotriller aber dennoch fesselnd, spannende Story die einem nicht mehr loslässt. Eine klare Leseempfehlung.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und nachdem ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich direkt im Bann der Geschichte gefangen. Denn gleich zu Beginn erzeugt der Prolog eine düstere und beklemmende Stimmung und macht neugierig auf Lenis Schicksal. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar, die Kapitel sind recht kurz gehalten und sorgten dafür, dass ich schnell vorangekommen bin. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Julia, Sebastian und Vinzenz erzählt, meistens in der Gegenwart, aber auch ergänzt durch Rückblicke in die Vergangenheit mit den Geschehnissen, die sich vor zehn Jahren ereignet haben. Ich wollte natürlich von Anfang an unbedingt wissen, was mit dem kleinen Mädchen passiert ist. Die Verzweiflung und Gefühle der Eltern Julia und Sebastian waren nachvollziehbar. Allgemein empfand ich die Charaktere gut ausgearbeitet und konnte mich in sie hineinversetzen, besonders Vinzenz mit seiner Ermittlungsarbeit war sympathisch. Die Cliffhanger am Ende der meisten Kapitel halten die Spannung permanent hoch und das Finale hatte es richtig in sich. Auch wenn ich irgendwann geahnt hatte, worauf die Auflösung vermutlich hinauslaufen wird, wusste ich dennoch bis zum Schluss nicht, wer hinter allem steckte. Besonders stark fand ich übrigens, dass der Autor das Thema postpartale Depression in seinem Buch aufgreift, ein wichtiges Thema, das gesellschaftlich leider immer noch ein Tabu ist. "Je tiefer der Wald" ist auf alle Fälle ein packender, unblutiger Psychothriller, den man an einem Rutsch lesen kann, nicht nur wegen des tollen Schreibstils, sondern auch wegen der durchgängigen Spannung. Eine klare Leseempfehlung meinerseits!

Langatmig
Das Buch hat mir leider nicht gefallen. Es war langatmig, die Personen waren mit allesammt mehr oder weniger unsympatisch und ich fand keinen Zugang zu ihnen. Die Geschichte ist unglaublich in die Länge gezogen und die Plots meiner Meinung nach schlecht gemacht. Auch fand ich die „Lösung“ am Schluss recht weit hergeholt.
Naja
Es liest sich recht flüssig, da die Kapitel nicht lang sind, aber in der Mitte zog sich das Ganze wie Kaugummi. Und das Ende habe ich auch nicht ganz kapiert. Von den Protagonisten war mir Julia am sympathischsten, aber dennoch blieben viele Charaktere hohl. Tja, der einzige Umstand, dass kurz die sächsische Schweiz erwähnt wurde, hat mich etwas erheitert. Das war's dann aber auch.
Stetiger Perspektivenwechsel, der nicht verwirrt
Die Geschichte konnte ich direkt am Stück weglesen. Die kurzen Kapitel und der ständige Perspektivenwechsel haben sehr motiviert immer weiter zu lesen und das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Interessante Auflösung und auch der Epilog lassen noch mal Platz für Interpretation. Sehr zu empfehlen 😊
Sehr gelunges Debüt
Da ich auf einer Lesung von Daniel Kohlhaas war, hatten mich die kurzen Passagen gepackt. Beim Erlesen des Buches dachte ich mir:"Echt jetzt, jedes Kapitel mit Cliffhänger?!" Dadurch bin ich durch das Buch "geflogen". Es war spannend zu lesen, was passiert mit einer Familie, wenn ein Kind verschwindet und wie reagieren die Nenschen, wenn das Kind nach 10 Jahren wieder erscheint? Und es gibt noch mehrere Geschichten in der Geschichte... D.h. wir haben den einen oder anderen Twist und mehrere interessante Charaktere. Ein sehr gelungenes Erstlingswerk, das definitiv Lust auf mehr macht!

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1979 erblickte Daniel Kohlhaas im beschaulichen Westerwald das Licht der Welt. Wuchs auf zwischen Bäumen, Kaninchen, Traktoren und Kartoffelfeldern. Was will man da werden? Was will man machen? Er spielte Fußball, hörte viel Musik, las Stephen King und vor allem Dean Koontz. Irgendwann fing er an, selbst zu schreiben. Zu Beginn eher Prosa, viele Gedichte, das Leid eines Teenagers eben. Doch mit der Zeit wurden die Geschichten immer spannender. Nach ersten Veröffentlichungen in Anthologien und Kleinverlagen saß Daniel Kohlhaas 2017 in Sebastian Fitzeks „Thriller-Schule“ und gewann mit einer abgründigen Idee den Wettbewerb. Aus dieser entstand der 2021 erschienene Thriller „Kleine Engel“. Und jetzt? Ein neuer Psychothriller, der einfach unter die Haut geht.
Posts
Ein Buch der leisen, intensiven Töne
Auf das Debüt von Daniel Kohlhaas beim Niemeyer Verlag habe ich mich gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ein richtiger Psychothriller, denn um diese geht es . Zunächst bei Leni und dann auch bei den Eltern. Aufgrund eines einzelnen Handlungsortes wurde dies auch richtig gut und mit zunehmender Intensität rübergebracht. Das Ende passte dazu. Ein eher unspektakuläres Ende aber intensiv. Viele Themen wurden hier auch angesprochen, die in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit bräuchten aber Schwäche zeigen ist leider selten beliebt. Als Sachse hat es mich besonders gefreut, dass das Buch dort spielt und sogar eine meine Lieblingsaussichten in der Sächsischen Schweiz zu tragen kommt.
Ein unheimlich gutes Setting, wo ich tatsächlich das Düstere und Unheimliche wahrnehmen konnte. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel lassen das Buch ziemlich flüssig lesen. Die verschiedenen Zeitebenen haben mir gut gefallen. Sowas mag ich sehr gerne. Allerdings gefiel mir das Ende, bei einem sonst guten Plot, leider nicht so gut. Einige Fragen blieben ungeklärt und es war mir etwas zu wirr.
Mega gut
Pünktlich zum Erscheinungstag kommt meine Rezension. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Highlight. Ich war so oft auf der falschen Fährte. Ich war wütend. Ich war verzweifelt. Ich habe mitgelitten. Das Buch erzählt die Geschichte der getrennten Eltern, Julia und Sebastian. Vor 10 Jahren verschwindet ihre 3 jährige Tochter Leni. Danach ist einfach nichts mehr wie es war. Julia kämpft, trotz neuer Partnerschaft, mit den Schatten der Vergangenheit. Sebastian dem Alkohol verfallen, lebt zurückgezogen in seinem Schneckenhaus. Eines Tages wird ein Mädchen gefunden. Im Wald. Das einzige Wort, welches Sie spricht, ist, Leni. Doch...ist sie wirklich Leni? Der Jugendpsychologe Dr. Vinzenz Reker nimmt sich dem Mädchen an und stößt dabei immer wieder auf enorme Hindernisse und dunkle Geheimnisse. Stark! Mir haben die Zeitsprünge zwischen damals und heute sehr gefallen. Auch die einzelnen Protagonisten fand ich klasse. Alle sehr gut ausgearbeitet und realistisch dargestellt. Von mir gibts ein klare Leseempfehlung und ich würde mich total freuen, mehr von Dr. Reker zu lesen.

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut - und frage mich jetzt, warum ich es fertiggelesen habe… Ich konnte mit keinem der Charaktere warm werden. Die Story hatte null Spannung für mich. Keine krassen Plottwists bis auf den seichten Versuch am Ende - und die Auflösung war echt… naja…. lahm? Vielleicht bin ich auch eher der Typ für knallharte, laute Thriller mit starken Bildern. Und das arme Buch kann gar nichts dafür. Aber das war wirklich gar nix für mich! Schade!
Ruhiger guter Thriller!
Dieser Thriller wird sehr langsam erzählt, was ich sehr gut fand, denn so kann man die Taten und Gefühle der Protagonisten sehr gut nachempfinden. Es bleibt konstant spannend und man möchte immer weiterlesen, um zu erfahren was mit Leni passiert ist. Geschrieben war das Ganze sehr rasant mit vielen kurzen Kapiteln und einigen Cliffhangern am Ende mancher Kapitel, sodass sich das Buch seht schnell weglesen ließ. Besonders gut fand ich die psychologische Komponente die wir in dem Buch durch Vinzenz hatten. Eine Leseempfehlung für die diejenigen die gerne ruhige und eindrückliche Thriller mögen.
REZENSION Je tiefer der Wald Autor: Daniel Kohlhaas Verlag: CW Niemeyer ET: 01.09.2025 Unbezahlte Werbung Klappentext: Bei einem Spaziergang im oberbergischen Wald verschwindet die dreijährige Leni spurlos. Zurück bleiben ihre Eltern Julia und Sebastian, die sich durch einen Alltag voller Schuldzuweisungen, Trauer und Hoffnung winden. Die eine Frage beherrscht fortan ihr Leben: Wo ist unsere Tochter? Zehn Jahre später taucht aus dem Nichts in einer Nacht ein junges Mädchen auf. Das einzige Wort, das es spricht, ist sein eigener Name: Leni. Dr. Vinzenz Reker, ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychologe, betreut das Mädchen. Nach kurzer Zeit vertraut es ihm eine ungeheure Wahrheit an und alle beginnen sich zu fragen: Wer ist diese Leni? Je tiefer der Wald“ ist ein Psychothriller mit Figuren zum Anfassen, die die Leser an die Hand nehmen und am Ende nicht mehr loslassen. Meine Meinung: Ich bin vor einigen Monaten zufällig über den Autor und das Buch gestolpert. Als ich das tolle Cover und den Klappentext sah wusste ich gleich: das möchte ich unbedingt lesen wenn es erscheint. Der Autor hat einen leichten und flüssigen Schreibstil. Allerdings habe ich ein paar Kapitel gebraucht um in die Geschichte reinzufinden. Dann aber wollte ich unbedingt wissen was mit Leni passiert ist und bin nur so durch die Seiten geflogen. Erzählt wird in angenehmer Kapitellänge in der Gegenwart und zehn Jahre davor. Das mochte ich ganz gerne weil man hier einen Einblick bekam, wie die Eltern das verschwinden von Leni verarbeiten und das jeder anders mit Trauer umgeht. Die Charaktere fand ich authentisch beschrieben, allerdings bin ich nicht wirklich warm geworden mit ihnen. Das Setting kommt eher unspektakulär daher. Das meiste spielt sich in einem Krankenhaus ab. Die Stimmung ist konstant angespannt und beklemmend. Fazit: Wer hier einen blutigen Thriller erwartet ist falsch. Dafür geht das Buch mental ganz schön in die Tiefe da es sich mit Tabuthemen beschäftigt. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, und nachhallt. 4/5 ⭐️ und eine Leseempfehlung
Spannend, fesselnd, super Debüt!
Daniel Kohlhaas Debüt überzeugt. Die Geschichte spielt innerhalb eines kurzen Zeitraumes und erzählt in einer Schnelligkeit und Dichte, ohne zu überfrachtet zu werden, die Geschichte eines Ehepaares, welches ihr damals 3-jähriges Kind Leni bei einem Waldspaziergang verliert. Nach 10 Jahren taucht ein 13-jähriges Mädchen auf. Das einzige Wort, was sie sagt: "Leni". Zahlreiche Fragen tun sich auf und begleiten durch das Buch: Wo ist Leni? Was ist bei Lenis Verschwinden passiert und wer steckt dahinter? Wer ist das Mädchen, was nur ein Wort gesagt hat? Wie wird sich das Geheimnis lüften? Was ist die Lösung des Rätsels? Kohlhaas erzählt immer wieder auf unterschiedlichen Zeitebenen. So bewegen wir uns mit den Protagonist*innen immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, erfahren häppchenweise über Mutter, Vater umd den Kinder- und Jugendlpsychologen, sowie die ermittelden Kriminalpomizistin und den eingebundenen Staatsanwalt. Erleben die Ermittlungen, Spuren die ins Nichts führen, neue Erkenntnisse, Selbstzweifel, Ängste, Verzweiflung, Gefahr, Beklommenheit. Manchmal bekommen wir Informationen, aber doch oft auch nur so halb. Durch die vielen kurzen Kapitel ist es gut möglich, der Geschichte zu folgen und sich langsam aber sicher tiefer in den Wald der Fragen und Verwirrungen zu begeben. Das macht die Geschichte spannend. Ein Buch, welches ich schwer aus der Hand legen konnte und wenn doch, trotzdem weiter überlegt habe, was wohl die Lösung sein wird.
Der Autor war mir vorher völlig unbekannt – aber mit diesem Buch hat er sich einen neuen Leser in mir gesichert. Ich war von der ersten Seite an drin. Und zur Abwechslung mal ein Thriller ohne Serienmörder, was ich überraschenderweise richtig erfrischend fand. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen: 🔹 heute 🔹 vor 10 Jahren 🔹 und kurze Einblicke vor 13 Jahren Julia war für mich schwer greifbar. Trotz allem Mitgefühl für das, was sie erlebt hat, konnte ich sie nie wirklich ins Herz lassen. Bei Sebastian war es komischerweise genau andersrum: Obwohl er zu Beginn nicht besonders gut dasteht, habe ich eine gewisse Zuneigung für ihn entwickelt obwohl, oder vielleicht genau weil er emotional so unbeholfen ist. Jakob lassen wir mal außen vor. Bei dem kann ich mich nicht entscheiden. Ich mag ihn nicht, aber für Julia ist er eine große Stütze. Die kurzen Kapitel, die gut gesetzten Zeitsprünge und die unvorhersehbaren Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung nie abfällt. Ich hab das Kindle kaum aus der Hand gelegt. Die Auflösung war – für mich – schwer zu verdauen. Sie wirkt logisch, aber emotional sitzt sie tief. Und ich weiß bis heute nicht, was ich dem Mädchen wünschen soll, das sich Leni nennt. Ein packender, atmosphärischer Psychothriller, der einen im Kopf noch lange begleitet.

Der Thriller fing so vielversprechend an. Atmosphärische Beschreibungen, kurze Kapitel mit Perspektvwechsel und Rückblicken. Doch was ich anfangs gut fand, stellte sich als ein Spannungskiller heraus. Es wurden einige unnötige Nebenhandlungen eingebaut, es sei denn das soll eine Serie werden. Viele sich wiederholende Dialoge. Oft endeten die Kapitel mit einem Cliffhanger, der aber nicht immer aufgelöst wurde. Das nimmt den Fokus auf das Kind und die Spannung. Das Ende hat mir nicht gefallen und das letzte Kapitel habe ich nicht verstanden. Mir hat es in dem Buch an Tiefe gefehlt. Ich habe den Eindruck der Roman musste gekürzt werden und wurde danach nicht mehr überarbeitet.
Ein Thriller mit eher leisen Tönen, der aber gerade dadurch besticht und fasziniert!
Daniel Kohlhaas schafft es eindrücklich durch seine bildhafte und poetische Sprache eine durchgehend beklemmende und intensive Stimmung zu schaffen. Die Charaktere reagieren durchweg authentisch und die psychologischen Betrachtungen durch Dr. Vinzenz Reker verleihen den Figuren mehr Struktur und Dichte. Es ist kein großer Handlungsort, vieles findet wie eine Art Kammerspiel im Krankenhaus statt. Die Psyche der Protagonisten ist es, die hier vor allem im Fokus steht, die Grauschattierungen ihres Wesen, die die Weite des Buches ausmachen. Der Wald als Symbol für eine tiefergehende Verlorenheit. Wer hat sich hier alles verirrt und wie können sie einander und sich selbst wahrhaft finden? Die Atmosphäre des Buches wird getragen durch eben diese Zerrissenheit und die Schatten, die aus allen Richtungen ankriechen. Hier und da tritt die Handlung manchmal auf der Stelle, aber gerade dieses macht das Buch auch sehr realistisch. Es sind leise, langsame Töne, die die Spannung intensivieren. Wer hier blutüberströmte Leichen sucht, wird nicht fündig werden, der Autor zeigt klar, dass das Grauen viele Gesichter haben kann und dadurch nicht weniger erschreckend ist. Fazit: Psychologisch dichter Thriller mit beklemmender Atmosphäre und einen langsamen, intensiven Spannungsaufbau. Empfehlenswert!
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
Na aber Holla die Waldfee, was für einen genialen Psychothriller hat denn Daniel Kohlhaas hier bitte veröffentlicht? "Je tiefer der Wald" geht richtig unter die Haut. 😍 Aber erstmal kurz zur Story: Vor 10 Jahren verschwindet die Tochter von Julia und Sebastian. Jetzt taucht ein Mädchen auf, das Julias Tochter Leni sein könnte. Alleine die Vorstellung muss der absolute Horror sein, wenn das eigene Kind verschwindet. Dass es dann aber wieder auftaucht, 10 Jahre später, und du weißt erstmal nicht, ob es deins ist, muss genauso hart sein. Genau mit dieser Gefühlswelt spielt dieses Buch. Es besticht nicht durch viel Blut oder kranke Szenen, sondern nur, indem es mit deiner Psyche spielt. Diese Gefühlswelt kommt auch super rüber. Man fühlt mit den Protagonisten, und sie kommen auch vollkommen authentisch rüber. Die Spannung ist ebenfalls komplett vorhanden. Es passieren immer wieder neue Wendungen, wodurch die Spannung aufgefrischt wird. Man fiebert immerzu mit, und mit dem Ende habe ich nicht gerechnet.😳 Es liest sich auch super schnell weg. Der klasse Schreibstil, dazu kurze Kapitel und der Spannungsbogen sorgen für einen super Lesefluss.😊 Ein wahnsinniger Thriller von Daniel Kohlhaad, und er bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.😁

Ganz toller Psychothriller
Meine Meinung zu „Je tiefer der Wald“ von Daniel Kohlhaas Dies war mein erstes Buch von Daniel Kohlhaas, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch. Der Schreibstil ist super flüssig. Die Charaktere sind ausgezeichnet und sehr bildhaft beschrieben. Auch wenn ich die meisten Charaktere nicht sonderlich symphatisch fand hat mich das bei diesem Buch nicht gestört. Denn die Personen haben Tiefe. Und ich konnte mit jedem Einzelnen mitleiden. Dr. Reker, der Kinderpsychologe, hat es geschafft sich in mein Herz zu schleichen. Von ihm würde ich sehr gerne mehr lesen. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich musste unbedingt wissen was es mit dem Auftauchen des Mädchens auf sich hat. Ist es Leni, die Tochter von Sebastian und Julia, die vor 10 Jahren im Wald verschwunden ist? Was ist vor 10 Jahren wirklich geschehen ? Nichts ist so wie es scheint. Es werden Geheimnisse aufgedeckt, die mir den Atem stocken gelassen haben. Ganz grosses Kino. Für mich ist dieses Buch ein aussergewöhnlicher, spannender, fesselnder und emotional mitnehmender Psychothriller. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Inhaltsangabe: Bei einem Spaziergang im oberbergischen Wald verschwindet die dreijährige Leni spurlos. Zurück bleiben ihre Eltern Julia und Sebastian, die sich durch einen Alltag voller Schuldzuweisungen, Trauer und Hoffnung winden. Die eine Frage beherrscht fortan ihr Leben: Wo ist unsere Tochter? Zehn Jahre später taucht aus dem Nichts in einer Nacht ein junges Mädchen auf. Das einzige Wort, das es spricht, ist sein eigener Name: Leni. Dr. Vinzenz Reker, ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychologe, betreut das Mädchen. Nach kurzer Zeit vertraut es ihm eine ungeheure Wahrheit an und alle beginnen sich zu fragen: Wer ist diese Leni? Unbezahlte Werbung. Rezensionsexemplar. Vielen Dank an Daniel Kohlhaas und C.W. Niemeyer.
Ruhiger Thriller aber fesselnde Story
Manchmal liegen Freud und Leid nah bei beiander . Dieser Spruch passt sehr gut zu je tiefer der Wald. Es ist kein Psychothriller der verstört oder mit Brutalität um die Ecke kommt. Aber es ist eine Lektüre die zum Nachdenken anregt und die man nicht so schnell vergisst. Ein unachtsamer Moment und schon verschwindet ein Kind . Nach 10 Jahren taucht ein Mädchen dass der der verschwundenen Leni gleicht . Die Geschichte kommt vielleicht vom Tempo ruhig daher aber der Inhalt ist es ganz bestimmt nicht. Jeder Charakter der hier auftaucht hat seine Probleme . Sei es Julia gewesen oder Sebastian die Eltern die irgendwo zwischen Trauer Wut und Hoffnung schweben oder auch die anderen im Buch auftauchen. Wirklich jeder hat die Geschichte lesenswert und spannend gemacht. Julia hat mich oft mit gewissen Aussagen geschockt. Sebastian's Verhalten hingegen war etwas besser auch wenn nicht ganz makellos. Die kurzen Kapitel waren mega so dass ich durch die Seiten geflogen bin. Der kinderpsychologe vinzenz war ein echter Sympathieträger zusammen mit seiner Taxifahrerin Abir die eine echte Ermittlernase hatte . Auch die Kommissarin könnte mich überzeugen . Der Schreibstil von Daniel war sehr flüssig und angenehm. Die Story hatte echt was realistisches und hat mich bis zum Ende mitfiebern lassen. Für mich gehört das Buch eindeutig zu den besten die ich in diesem Jahr in der Hand hatte. Danke Daniel für die Möglichkeit es lesen zu dürfen . Ich hoffe es folgt noch mehr weil Schreiben beherrscht du astrein.

Das Buch war eine reine Cover-Wahl, das sprang mich sofort an. Dass dann noch Psychothriller drauf stand, war das Sahnehäubchen. Leider war die Füllung dann eher eine Schokofüllung. Ich bin nicht soooo der Schokofan - geht maaaal, aber muss ich auch nicht jeden Tag haben. ;) Das Thema des Buches war gut und wichtig. Es ist unglaublich wichtig, dass wir auch solche Protagonistinnen haben wie Julia - denn ihre Problematik existiert und ist etwas, über das dringend mehr gesprochen werden muss. Schon alleine für die Sichtbarkeit dieser Thematik hat das Buch ein paar Sterne verdient! Auch fand ich es unterhaltend geschrieben, man flog förmlich durch die kurzen Kapitel und blieb am Buch dran. Gelangweilt habe ich mich nie ... aber hin und wieder den Kopf geschüttelt und genervt mit den Augen gerollt. ;) Denn ich muss zugeben, dass ich mit keinem der Charaktere wirklich warm wurde. Irgendwie fand ich die durch die Bank weg eher nervig. Vor allem, dass ständig um den heißen Brei geredet wurde und Sachen nur angedeutet - teilweise Themen einfach mitten drin gewechselt wurden (jaja, ich weiß Spannungsaufbau, war aber eher nervig in der Fülle und Art). Das größte Problem hatte ich tatsächlich mit der Protagonistin. Ja Julias Gefühlswelt ist wichtig und valide - aber ich kann leider trotzdem nicht umhin zuzugeben, dass sie mich einfach nur genervt hat. Einzig der Psychologe war ganz erträglich, wäre da nicht der Umstand, dass er seine Fälle mit seiner "Privat-Taxifahrerin" bespricht und diese dann nicht nur mit zu Patienten/Klienten nimmt, sondern gemeinsam mit ihr auch noch Detektiv und Kommissar spielt (wodurch die eigentliche Kommissarin irgendwie zur Randfigur wurde) - weiß ich nicht. Fühle ich jetzt nicht so und kam mir einfach zu unpassend vor. An einigen Stellen war es leicht vorhersehbar, wobei die Gesamtlösung bis zum Schluss aber nicht ganz greifbar war. Auch bin ich mir noch nicht sicher, ob die "Lösung" mir nicht zu konstruiert ist. Wie wahrscheinlich ist sowas? Ich bin da zu wenig in der Thematik drin, aber irgendwie dachte ich mir: nee, irgendwie nee. Den Abschuss gab dann auch noch das letzte Kapitel. Oder meine Interpretation daraus. Das wäre nicht nötig gewesen, es lässt nicht nur Fragen offen (nein, das muss natürlich nicht per se was schlechtes sein), sondern auch eine Figur nochmal komplett im anderen Licht stehen und das fand ich auf den letzten zwei Seiten einfach komplett unnötig. Zu gewollt, am Ende noch mal was rausplatzen zu lassen. Das hätte es nicht benötigt.
Ein Albtraum für alle Eltern! Oder nicht? Ein unfassbar spannendes Buch, was mich echt kribbelig beim Lesen gemacht hat, da ich jetzt unbedingt wissen wollte, was Sache ist. Und immer wieder musste ich mir die Frage stellen, wie hätte ich reagiert oder wie hätte ich mich gefühlt. Es muss einfach schrecklich gewesen sein und dann kommt noch ein zweiter Albtraum für alle Eltern dazu😱 klare Empfehlung für alle die Spannung lieben. Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Bei einem Spaziergang im oberbergischen Wald verschwindet die dreijährige Leni spurlos. Zurück bleiben ihre Eltern Julia und Sebastian, die sich durch einen Alltag voller Schuldzuweisungen, Trauer und Hoffnung winden. Die eine Frage beherrscht fortan ihr Leben: Wo ist unsere Tochter? Zehn Jahre später taucht aus dem Nichts in einer Nacht ein junges Mädchen auf. Das einzige Wort, das es spricht, ist sein eigener Name: Leni. Dr. Vinzenz Reker, ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychologe, betreut das Mädchen. Nach kurzer Zeit vertraut es ihm eine ungeheure Wahrheit an und alle beginnen sich zu fragen: Wer ist diese Leni? Je tiefer der Wald“ ist ein Psychothriller mit Figuren zum Anfassen, die die Leser an die Hand nehmen und am Ende nicht mehr loslassen
Hier bin ich richtig abgetaucht und konnte mir es richtig gut bildhaft vorstellen. Leichte Schreibweise mit kurzen Kapitel. Man möchte immer weiter lesen, es wird hier richtig spannend erzählt, die Story hat mich ganze Zeit richtig gefesselt und ich wollte unbedingt wissen was mit Leni passiert ist. Die Figuren haben tiefe und auch jeder hat so sein Charakter/ jeder ist anders. Daniel Kohlhaas hat mich richtig umgehauen mit seinem Buch, ich war richtig WOW was ist das/ oder was ist hier gerade passiert, ich konnte es nicht fassen. Ein ruhiger Psychotriller aber dennoch fesselnd, spannende Story die einem nicht mehr loslässt. Eine klare Leseempfehlung.

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und nachdem ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich direkt im Bann der Geschichte gefangen. Denn gleich zu Beginn erzeugt der Prolog eine düstere und beklemmende Stimmung und macht neugierig auf Lenis Schicksal. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar, die Kapitel sind recht kurz gehalten und sorgten dafür, dass ich schnell vorangekommen bin. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Julia, Sebastian und Vinzenz erzählt, meistens in der Gegenwart, aber auch ergänzt durch Rückblicke in die Vergangenheit mit den Geschehnissen, die sich vor zehn Jahren ereignet haben. Ich wollte natürlich von Anfang an unbedingt wissen, was mit dem kleinen Mädchen passiert ist. Die Verzweiflung und Gefühle der Eltern Julia und Sebastian waren nachvollziehbar. Allgemein empfand ich die Charaktere gut ausgearbeitet und konnte mich in sie hineinversetzen, besonders Vinzenz mit seiner Ermittlungsarbeit war sympathisch. Die Cliffhanger am Ende der meisten Kapitel halten die Spannung permanent hoch und das Finale hatte es richtig in sich. Auch wenn ich irgendwann geahnt hatte, worauf die Auflösung vermutlich hinauslaufen wird, wusste ich dennoch bis zum Schluss nicht, wer hinter allem steckte. Besonders stark fand ich übrigens, dass der Autor das Thema postpartale Depression in seinem Buch aufgreift, ein wichtiges Thema, das gesellschaftlich leider immer noch ein Tabu ist. "Je tiefer der Wald" ist auf alle Fälle ein packender, unblutiger Psychothriller, den man an einem Rutsch lesen kann, nicht nur wegen des tollen Schreibstils, sondern auch wegen der durchgängigen Spannung. Eine klare Leseempfehlung meinerseits!

Langatmig
Das Buch hat mir leider nicht gefallen. Es war langatmig, die Personen waren mit allesammt mehr oder weniger unsympatisch und ich fand keinen Zugang zu ihnen. Die Geschichte ist unglaublich in die Länge gezogen und die Plots meiner Meinung nach schlecht gemacht. Auch fand ich die „Lösung“ am Schluss recht weit hergeholt.
Naja
Es liest sich recht flüssig, da die Kapitel nicht lang sind, aber in der Mitte zog sich das Ganze wie Kaugummi. Und das Ende habe ich auch nicht ganz kapiert. Von den Protagonisten war mir Julia am sympathischsten, aber dennoch blieben viele Charaktere hohl. Tja, der einzige Umstand, dass kurz die sächsische Schweiz erwähnt wurde, hat mich etwas erheitert. Das war's dann aber auch.
Stetiger Perspektivenwechsel, der nicht verwirrt
Die Geschichte konnte ich direkt am Stück weglesen. Die kurzen Kapitel und der ständige Perspektivenwechsel haben sehr motiviert immer weiter zu lesen und das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Interessante Auflösung und auch der Epilog lassen noch mal Platz für Interpretation. Sehr zu empfehlen 😊
Sehr gelunges Debüt
Da ich auf einer Lesung von Daniel Kohlhaas war, hatten mich die kurzen Passagen gepackt. Beim Erlesen des Buches dachte ich mir:"Echt jetzt, jedes Kapitel mit Cliffhänger?!" Dadurch bin ich durch das Buch "geflogen". Es war spannend zu lesen, was passiert mit einer Familie, wenn ein Kind verschwindet und wie reagieren die Nenschen, wenn das Kind nach 10 Jahren wieder erscheint? Und es gibt noch mehrere Geschichten in der Geschichte... D.h. wir haben den einen oder anderen Twist und mehrere interessante Charaktere. Ein sehr gelungenes Erstlingswerk, das definitiv Lust auf mehr macht!




























