Spannend, fesselnd, super Debüt!
Daniel Kohlhaas Debüt überzeugt. Die Geschichte spielt innerhalb eines kurzen Zeitraumes und erzählt in einer Schnelligkeit und Dichte, ohne zu überfrachtet zu werden, die Geschichte eines Ehepaares, welches ihr damals 3-jähriges Kind Leni bei einem Waldspaziergang verliert. Nach 10 Jahren taucht ein 13-jähriges Mädchen auf. Das einzige Wort, was sie sagt: "Leni". Zahlreiche Fragen tun sich auf und begleiten durch das Buch: Wo ist Leni? Was ist bei Lenis Verschwinden passiert und wer steckt dahinter? Wer ist das Mädchen, was nur ein Wort gesagt hat? Wie wird sich das Geheimnis lüften? Was ist die Lösung des Rätsels? Kohlhaas erzählt immer wieder auf unterschiedlichen Zeitebenen. So bewegen wir uns mit den Protagonist*innen immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, erfahren häppchenweise über Mutter, Vater umd den Kinder- und Jugendlpsychologen, sowie die ermittelden Kriminalpomizistin und den eingebundenen Staatsanwalt. Erleben die Ermittlungen, Spuren die ins Nichts führen, neue Erkenntnisse, Selbstzweifel, Ängste, Verzweiflung, Gefahr, Beklommenheit. Manchmal bekommen wir Informationen, aber doch oft auch nur so halb. Durch die vielen kurzen Kapitel ist es gut möglich, der Geschichte zu folgen und sich langsam aber sicher tiefer in den Wald der Fragen und Verwirrungen zu begeben. Das macht die Geschichte spannend. Ein Buch, welches ich schwer aus der Hand legen konnte und wenn doch, trotzdem weiter überlegt habe, was wohl die Lösung sein wird.






























