Inseltage mit Rosa
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Book Information
Author Description
Mareike Krügel, geboren 1977 in Kiel, lebt mit ihrer Familie bei Schleswig. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und schreibt für Kinder und Erwachsene. Ihre Kinderbücher erscheinen bei Beltz & Gelberg, darunter »Zelten mit Meerschwein« und »Almuth und der Hühnersommerist« und »Inseltage mit Rosa«. www.mareikekruegel.de
Posts
“Inseltage mit Rosa” von Mareike Krügel handelt von Linnea, die mit ihrer Großmutter ein paar Tage auf einer finnischen Schäreninsel verbringt. Vor kurzem hat sie ihre Freundin Rosa verloren und zusammen mit Oma Mu gelingt es ihr, Rosas Tod zu verarbeiten, die in ihrer Fantasie immer noch bei ihr ist. “Inseltage mit Rosa” ist ein sehr berührendes und kraftvolles Buch über Trauer und den Blick nach vorn. Als Lektüre “ohne Anlass” für sensible Kinder halte ich es jedoch für eher schwierig, da man hier so nah an Rosas Gefühlen liest, dass es eher verstörend als Horizont erweiternd wirken könnte. Als Begleitung in einer wie auch immer gearteten Trauerphase kann ich es mir aber sehr gut vorstellen. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Lila macht eine kleine Auszeit bei ihrer Oma auf einer abgelegenen Insel. Da gibt es ganz viel Natur, einiges zu entdecken - aber auch ein Plumpsklo und zu viele Haferflocken. Gut, dass Lila wenigstens ihre Freundin Rosa hat, denn mit Oma Mu und ihren verrückten Gedichten den ganzen Tag Mau-Mau spielen wäre doch ziemlich langweilig... Oder? Dieses wundervolle Kinderbuch hat eine so abenteuerliche Atmosphäre, obwohl es eigentlich ziemlich ruhig auf dieser Insel zugeht. Hinzu kommen Dialoge, die einen nachdenklich machen (auf die gute Art!) und die Lebenslust wecken. Und trotzdem habe ich am Ende vom Buch einfach nicht aufhören können zu weinen... Es gibt einem so viel mit auf dem Weg, vor allem was Selbstbestimmung und Gefühle angeht. Und doch verliert die Geschichte nie seine kindliche Leichteinrichtung. Ich fand es einfach wunderschön!
Zartes Kinderbuch über schwere Themen
Dieses Kinderbuch erzählt zart und leicht von Trauer und Verlust. Aber auch von der Macht der Phantasie, der heilenden Wirkung des (Kinder)Spiels und wie man in Notsituationen zusammenhält und den Mut nicht verliert. Kann ich echt empfehlen für Kinder ab 9/10 Jahren.
Es ist Zeit, das Leben ruft Eine Geschichte über Verlust und Trauer. Sehr berührend erzählt
Zum Buch: Linnea, Lila, und Rosa sind beste Freundinnen, sie wollen immer beisammen bleiben bzw. sich immer finden. Aber dann stirbt Rosa. Lilas Vater bringt Lila zu seiner Mutter und zusammen verbringen Mu, die Großmutter, und Lila ein paar Tage auf einer einsamen Schäreninsel. Dort trifft Lila auch wieder auf Rosa. Ein Sturm sorgt dafür, dass Mu und Lila nicht von der Insel wegkommen und für Lila ist die Zeit so wichtig. Meine Meinung: Angefangen hat es mit Sternschnuppenwünschen und da ich öfter dazu neige keinen Klappentext zu lesen, wusste ich auch nicht gleich das Rosa tot ist. Erst als Linnea, von Rosa Lila genannt, mit ihrer Großmutter Mu auf der Schäreninsel ist und Lila beginnt mit Rosa zu spielen, wurde mir klar, Rosa existiert nicht mehr, was passierte, habe ich dann aber erst mit der Zeit erfahren. Eine Woche waren Lila und Mu auf der Insel gefangen, eine Woche, in der beide ihr Leben durchdachten und vor allem Lila Erkenntnisse fand, aber auch Mu hatte es nicht leicht. Ein berührendes Buch, das nachdenklich macht. Die Geschichte geht unter die Haut, hat aber auch heilende Wirkung. Es ist Zeit, das Leben ruft nach mir, ist ein Satz, der sehr häufig fällt und der sich so richtig anfühlt. Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Kinder.
Wenn Nebel dichten kann und Geister chillen – Unser Inselabenteuer mit Rosa
Was tut man, wenn man mit der eigenen Tochter ein Buch liest und plötzlich beide Herz und Hirn auf einer winzigen Insel im Nirgendwo festkleben? Genau das ist uns mit „Inseltage mit Rosa“ passiert. Eigentlich wollten wir abends „nur mal kurz reinlesen“ – drei Stunden später hockten wir auf dem Sofa, umgeben von Teetassen und Taschentüchern, und diskutierten ernsthaft, ob man aus Nebel eigentlich Lieder dichten kann. Mareike Krügel schreibt mit so viel Witz und Feingefühl, dass wir beide – Tochter und ich – abwechselnd laut lachen und dann wieder leise schlucken mussten. Lila, die Heldin der Geschichte, ist herrlich stur, ein bisschen chaotisch, aber genau richtig so. Und Rosa? Tja, Rosa hat es geschafft, als verstorbene Freundin sowas von lebendig in unserem Wohnzimmer herumzuspuken, dass meine Tochter ihr tatsächlich ein Bild gemalt hat. (Hängt jetzt am Kühlschrank.) Die Buddyread-Momente waren Gold wert: Ich hab vorgelesen, sie hat gedichtet. Ich hab gefragt, ob Geister wohl auch Angst haben, sie meinte nur trocken: „Papa, Geister chillen, die kennen das schon.“ Wir waren uns aber einig, dass Mu, die Oma, eine absolute Ehrenfrau ist. Ich will auch so jemanden, der mit mir gegen Wind und Sorgen anmalt! Das Buch ist ein kleiner Schatz über das Loslassen, ohne kitschig zu werden, und übers Festhalten, wo es wichtig ist. Kein erhobener Zeigefinger, sondern eher ein Augenzwinkern aus dem Schärenwald. Wir haben geblättert, als gäbe es kein WLAN mehr, und uns am Ende gefragt, warum bitte mehr Leute keine Gedichte gegen das Alleinsein schreiben. Kurz gesagt: „Inseltage mit Rosa“ ist wie ein warmer Kakao mit Salzluft – bittersüß, frech und voller Herz. Und wer jetzt denkt, das wäre nur was für Kinder, dem werfe ich ein rosa gemaltes Nebelgedicht an den Kopf. Buddyread-approved!

Freundschaftsgeschichte?
Erst dachte ich, das wird bestimmt eine schöne kleine Freundschaftsgeschichte. Doch der Inselurlaub mit der Grossmutter ist ein Heilungsprozess. Für Beide. Und die Entstehung einer neuen Bindung zwischen Enkeltochter und Grossmutter. Und eine Sturmgeschichte. Und eine Möwengeschichte. Und selbst gedichtete Gedichte Geschichte.
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Mareike Krügel, geboren 1977 in Kiel, lebt mit ihrer Familie bei Schleswig. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und schreibt für Kinder und Erwachsene. Ihre Kinderbücher erscheinen bei Beltz & Gelberg, darunter »Zelten mit Meerschwein« und »Almuth und der Hühnersommerist« und »Inseltage mit Rosa«. www.mareikekruegel.de
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“Inseltage mit Rosa” von Mareike Krügel handelt von Linnea, die mit ihrer Großmutter ein paar Tage auf einer finnischen Schäreninsel verbringt. Vor kurzem hat sie ihre Freundin Rosa verloren und zusammen mit Oma Mu gelingt es ihr, Rosas Tod zu verarbeiten, die in ihrer Fantasie immer noch bei ihr ist. “Inseltage mit Rosa” ist ein sehr berührendes und kraftvolles Buch über Trauer und den Blick nach vorn. Als Lektüre “ohne Anlass” für sensible Kinder halte ich es jedoch für eher schwierig, da man hier so nah an Rosas Gefühlen liest, dass es eher verstörend als Horizont erweiternd wirken könnte. Als Begleitung in einer wie auch immer gearteten Trauerphase kann ich es mir aber sehr gut vorstellen. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Lila macht eine kleine Auszeit bei ihrer Oma auf einer abgelegenen Insel. Da gibt es ganz viel Natur, einiges zu entdecken - aber auch ein Plumpsklo und zu viele Haferflocken. Gut, dass Lila wenigstens ihre Freundin Rosa hat, denn mit Oma Mu und ihren verrückten Gedichten den ganzen Tag Mau-Mau spielen wäre doch ziemlich langweilig... Oder? Dieses wundervolle Kinderbuch hat eine so abenteuerliche Atmosphäre, obwohl es eigentlich ziemlich ruhig auf dieser Insel zugeht. Hinzu kommen Dialoge, die einen nachdenklich machen (auf die gute Art!) und die Lebenslust wecken. Und trotzdem habe ich am Ende vom Buch einfach nicht aufhören können zu weinen... Es gibt einem so viel mit auf dem Weg, vor allem was Selbstbestimmung und Gefühle angeht. Und doch verliert die Geschichte nie seine kindliche Leichteinrichtung. Ich fand es einfach wunderschön!
Zartes Kinderbuch über schwere Themen
Dieses Kinderbuch erzählt zart und leicht von Trauer und Verlust. Aber auch von der Macht der Phantasie, der heilenden Wirkung des (Kinder)Spiels und wie man in Notsituationen zusammenhält und den Mut nicht verliert. Kann ich echt empfehlen für Kinder ab 9/10 Jahren.
Es ist Zeit, das Leben ruft Eine Geschichte über Verlust und Trauer. Sehr berührend erzählt
Zum Buch: Linnea, Lila, und Rosa sind beste Freundinnen, sie wollen immer beisammen bleiben bzw. sich immer finden. Aber dann stirbt Rosa. Lilas Vater bringt Lila zu seiner Mutter und zusammen verbringen Mu, die Großmutter, und Lila ein paar Tage auf einer einsamen Schäreninsel. Dort trifft Lila auch wieder auf Rosa. Ein Sturm sorgt dafür, dass Mu und Lila nicht von der Insel wegkommen und für Lila ist die Zeit so wichtig. Meine Meinung: Angefangen hat es mit Sternschnuppenwünschen und da ich öfter dazu neige keinen Klappentext zu lesen, wusste ich auch nicht gleich das Rosa tot ist. Erst als Linnea, von Rosa Lila genannt, mit ihrer Großmutter Mu auf der Schäreninsel ist und Lila beginnt mit Rosa zu spielen, wurde mir klar, Rosa existiert nicht mehr, was passierte, habe ich dann aber erst mit der Zeit erfahren. Eine Woche waren Lila und Mu auf der Insel gefangen, eine Woche, in der beide ihr Leben durchdachten und vor allem Lila Erkenntnisse fand, aber auch Mu hatte es nicht leicht. Ein berührendes Buch, das nachdenklich macht. Die Geschichte geht unter die Haut, hat aber auch heilende Wirkung. Es ist Zeit, das Leben ruft nach mir, ist ein Satz, der sehr häufig fällt und der sich so richtig anfühlt. Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Kinder.
Wenn Nebel dichten kann und Geister chillen – Unser Inselabenteuer mit Rosa
Was tut man, wenn man mit der eigenen Tochter ein Buch liest und plötzlich beide Herz und Hirn auf einer winzigen Insel im Nirgendwo festkleben? Genau das ist uns mit „Inseltage mit Rosa“ passiert. Eigentlich wollten wir abends „nur mal kurz reinlesen“ – drei Stunden später hockten wir auf dem Sofa, umgeben von Teetassen und Taschentüchern, und diskutierten ernsthaft, ob man aus Nebel eigentlich Lieder dichten kann. Mareike Krügel schreibt mit so viel Witz und Feingefühl, dass wir beide – Tochter und ich – abwechselnd laut lachen und dann wieder leise schlucken mussten. Lila, die Heldin der Geschichte, ist herrlich stur, ein bisschen chaotisch, aber genau richtig so. Und Rosa? Tja, Rosa hat es geschafft, als verstorbene Freundin sowas von lebendig in unserem Wohnzimmer herumzuspuken, dass meine Tochter ihr tatsächlich ein Bild gemalt hat. (Hängt jetzt am Kühlschrank.) Die Buddyread-Momente waren Gold wert: Ich hab vorgelesen, sie hat gedichtet. Ich hab gefragt, ob Geister wohl auch Angst haben, sie meinte nur trocken: „Papa, Geister chillen, die kennen das schon.“ Wir waren uns aber einig, dass Mu, die Oma, eine absolute Ehrenfrau ist. Ich will auch so jemanden, der mit mir gegen Wind und Sorgen anmalt! Das Buch ist ein kleiner Schatz über das Loslassen, ohne kitschig zu werden, und übers Festhalten, wo es wichtig ist. Kein erhobener Zeigefinger, sondern eher ein Augenzwinkern aus dem Schärenwald. Wir haben geblättert, als gäbe es kein WLAN mehr, und uns am Ende gefragt, warum bitte mehr Leute keine Gedichte gegen das Alleinsein schreiben. Kurz gesagt: „Inseltage mit Rosa“ ist wie ein warmer Kakao mit Salzluft – bittersüß, frech und voller Herz. Und wer jetzt denkt, das wäre nur was für Kinder, dem werfe ich ein rosa gemaltes Nebelgedicht an den Kopf. Buddyread-approved!

Freundschaftsgeschichte?
Erst dachte ich, das wird bestimmt eine schöne kleine Freundschaftsgeschichte. Doch der Inselurlaub mit der Grossmutter ist ein Heilungsprozess. Für Beide. Und die Entstehung einer neuen Bindung zwischen Enkeltochter und Grossmutter. Und eine Sturmgeschichte. Und eine Möwengeschichte. Und selbst gedichtete Gedichte Geschichte.










