Im dunklen, dunklen Wald
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Description
Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Ein Haus aus Glas im dunklen Wald. Eine bizarre Party. Ein gefährliches Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Eine junge Frau erwacht nach einem Junggesellinnenabschied schwerverletzt im Krankenhaus, ohne Erinnerung daran, was geschehen ist. Doch die Polizei scheint sie zu verdächtigen – denn es hat einen Toten gegeben. Ist sie eine Mörderin?
Elektrisierend, hypnotisch, packend: Der neue nervenzerreißende Thriller der Bestseller-Autorin
Als Nora eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer einst besten Freundin erhält, ist sie mehr als überrascht: Zehn Jahre hat sie Clare nicht mehr gesehen ‒ seit jenem Vorfall, den Nora nie ganz verwunden hat ... Ein idyllisches Wochenende tief in den Wäldern Nordenglands ist geplant. Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. Die Party entwickelt sich zum mörderischen Albtraum.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese entwickelt sich zu einem mörderischen Albtraum.
»Spannend wie Hitchcock.«
Susanne Zobl, NEWS
»Ein Ende wie ein in Zeitlupe gefilmter Frontalzusammenstoß, dem man nicht ausweichen kann.«
The Guardian
Von Ruth Ware sind bei dtv außerdem folgende spannende Thriller erschienen:
Woman in Cabin 10
Hinter diesen Türen
Wie tief ist deine Schuld
Im dunklen, dunklen Wald
Der Tod der Mrs Westaway
Das Chalet
Das College
Zero Days
Book Information
Author Description
Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Mit ihren raffinierten, atmosphärischen Thrillern ist sie zu einer der erfolgreichsten internationalen Bestsellerautorinnen geworden.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Gänsehaut garantiert
Als Nora eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemaligen besten Freundin erhält, ist sie mehr als überrascht. Zehn Jahre hat sie Clare nicht mehr gesehen – seit jenem Vorfall, den Nora nie ganz verwunden hat. Ein idyllisches Wochenende tief in den Wäldern Nordenglands ist geplant. Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. Die Party entwickelt sich zum mörderischen Albtraum. Was für ein gutes Buch! Wie alle Bücher, die ich bisher von dieser Autorin gelesen habe, mag ich daran, was viele andere wahrscheinlich gerade stört. Die Story ist nicht super abgedreht, aber eben realistisch. Und das ist, was mich zum Beispiel bei Fitzek stört. Daher mochte ich auch dieses Buch wieder sehr gerne. Ich konnte es wirklich kaum aus der Hand legen und persönlich habe ich das Ende auch nicht kommen sehen. Große Empfehlung!

Interessantes Setting, super Spannung und toller Schreibstil. Leider etwas vorhersehbar…
-spoilerfrei- Mein zweites Buch von Ruth Ware hat mich wieder komplett begeistert. Ich mag ihren Schreibstil, den Storyaufbau und die durchweg hohe Spannung. Im dunklen dunklen Wald ist ein beziehungslastiger Thriller, der fast gänzlich ohne Brutalität auskommt. Die Gewalt ist eher psychischer Natur. Ruth Ware puzzelt erneut eine explosive Mischung aus konträren Charakteren, prekärer Geheimnisse aus der Vergangenheit und einem abgeschiedenen Ort zusammen. Die Protagonistin ist eigen aber sympathisch. Ich konnte mir den weiteren Plot häufig vorher zusammenreimen. Die Andeutungen waren oft nicht subtil genug. Der Spannung hat es jedoch nicht geschadet. Während einiges genauestens bildhaft beschrieben wurde, fehlten immer mal kleine Zwischenhandlungen, um es komplett rund zu machen. Dafür wurden unlogische Dinge ausführlich aufgeklärt. Das Buch kommt ohne effekthaschende Plot Twists aus. Das Ende hat mir persönlich komplett ausgereicht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es daher nur empfehlen.

Endlich wieder ein Junggesellinnenabschied! .. denn diese sind in Thrillern für mich ein Garant für gute Unterhaltung, zwischenmenschliche Spannungen und ganz viel Drama. Auch in diesem Thriller treffen verschiedene Charaktere aufeinander und werden von ihrer Vergangenheit eingeholt. Die Charaktere waren interessant, aber ausbaufähig, der Schreibstil angenehm und die Story spannend. Mir hat das Buch Spaß gemacht und es gibt für mich kaum etwas auszusetzen!
Thriller für "Anfänger " und für zwischendurch
Nach " Hinter diesen Türen" wollte ich unbedingt ein anderes Buch der Autorin gelesen. Leider bin ich etwas enttäuscht worden. Der Schreibstil ist gut und flüssig und man fliegt wirklich durch die Seiten aber ab ca Mitte des Buches ist es sehr vorhersehbar und man weiß wer der Mörder ist. Man liest es dennoch zu Ende 😅 Spannend ist es allemal aber reißt einen jetzt nicht sooo vom Hocker ( vorallem nicht , wenn man schon einige Thriller gelesen hat) Schade, vllt wird Buch Nr 3 wieder besser 😊

Cover, Titel, Grundidee: super! Umsetzung, Spannung: eher lau! Ruth Ware konnte mich leider nicht so recht überzeugen. Ich habe zwar nicht abgebrochen, aber schon jetzt, drei Wochen nach Beendigung der Lektüre, kann ich mich kaum noch an die einzelnen Protagonisten oder Details erinnern. Kann man lesen, wenn man hat nichts anderes zur Hand hat, aber da gibt es lohnenswertere Lektüre im großen Thriller-Kosmos.
Am Anfang fand ich es interessant, auch wenn das Setting nicht so meins war. Es ging mir da schon nicht in den Kopf, wieso Nora überhaupt zu dem Junggesellinnenabschied gefahren ist. Im Verlauf des Buches habe ich schon gemerkt, dass ein Hauch von einer interessanten Atmosphäre geschaffen wird, aber es war dann doch eher mehr heiße Luft und hat mich stellenweise gelangweilt. Das Ende wiederum fand ich gut, bis auf die Tatsache, dass ich es im Bezug auf den Rest des Buches dann zu übertrieben fand und es für mich nicht gänzlich gepasst hat. Zusammengefasst: Ich habe mich zwar nicht komplett gelangweilt, aber richtig abgeholt hat es mich dann auch nicht.
Leider hat es mir nicht gefallen, dass Ende hat es ein kleines bisschen raus gerissen, aber ansonsten fand ich es leider eher langweilig. Wir haben es hier mit zickigen Frauen zutun, die sich verhalten wie im Teenie alter. Die Begründung für die Geschehnisse, machen in meinem Kopf überhaut keinen Sinn. Sorry.
Es ist ein Thriller mit kaum Blut und Gewalt. Das soll nicht heißen, dass es schlecht ist, es ist einfach anders. Die Spannung wird von Anfang an langsam aufgebaut, jedoch ohne viel Action. Hier wird mehr auf die Psyche gesetzt. Es gibt viele Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden. Jedoch wurde ich leider nicht mit der Protagonistin warm. Manche Handlungen und Gedanken waren für mich persönlich unverständlich. Auch die unerwarteten Zeitsprünge ohne Zeitangabe waren anfangs (bis Seite 138) sehr verwirrend. Handelt es sich um die Vergangenheit oder die Zukunft? Durch eine kleine Zeit/Tagesabgabe wäre das Problem schnell gelöst. Im Großen und Ganzen ist es ein schöner, ruhiger Thriller für kalte Winternächte. Ich würde es zwar weiterempfehlen aber nicht jedem.
Erzählt wird hier aus Sicht von Nora (Lee), welche schwerverletzt im Krankenhaus, bewacht von der Polizei, zu sich kommt. Nora kann sich kaum an etwas erinnern, sie weiss nur es muss etwas furchtbares auf dem Junggesellenabschied ihrer (ehemals) besten Freundin geschehen sein. Erzählt wird abwechselnd in der Gegenwart (Krankenhaus) und Vergangenheit (JGA). Im Laufe des Buches kehrt Nora's Erinnerung immer mehr zurück aber ob das alles wirklich wahr sein kann? Generell lies sich das Buch sehr flüssig lesen, Kapitellänge war angenehm, nur leider hat's mich nicht sooo ganz gefesselt wie erhofft, vielleicht hat mir einfach etwas Spannung gefehlt? Die Idee des Buches ist bestimmt nicht schlecht, nur wars leider nicht ganz meins diesmal...
Mein drittes Buch von Ruth Ware…
… und damit auch mein letztes. Ihr interessanter Schreibstil hat mich bisher dazu gebracht, es noch weiter zu versuchen, aber zum wiederholten Male wurde ich inhaltlich enttäuscht. Die Grundidee und das Setting mit dem Glashaus im Wald finde ich sehr stark und das hätte alles so viel Potenzial für einen erstklassigen, schaurigen Thriller gehabt, aber in meinen Augen wurde es bei weitem nicht ausgeschöpft. Stattdessen habe ich eine größtenteils langweilige Geschichte mit unsympathischen Charakteren gelesen und insbesondere die Szenen im Krankenhaus waren furchtbar zäh und nur Füllmaterial. Auch von der „Auflösung“ bin ich schwer enttäuscht.

Spannender Waldspaziergang à la Ruth Ware
Ich mag Ruth Ware. "Hinter diesen Türen" ist einer meiner Lieblingsthriller, so dass ich nach und nach alle ihre Werke verschlungen habe. "Im dunklen, dunklen Wald" ist ihr erstes Buch. Und schon hier kann man deutlich ihre Handschrift erkennen: Eine gut durchdachte Story, eine sich langsam aufbauende Spannung, interessante Charaktere. Natürlich ist die Story an sich nichts Neues: Junggesellenabschied, ein abgelegenes Landhaus, ein bisschen zu viel Alkohol, Streitereien, ups, eine Leiche - hat man alles in verschiedenen Versionen schon mal gelesen. An Ruth Wares Büchern gefällt mir vor allen Dingen, dass sie es nicht übertreibt: Die Story ist nicht überladen mit endlosen Dialogen oder übertriebener Action. Zudem gefielen mir hier die beiden Zeitebenen extrem gut. Den größten Teil nehmen natürlich die Ereignisse im Landhaus ein. Ein kleinerer Teil findet im "Danach" statt. Wenn ich das richtig überblicke, habe ich noch drei von Ruths Büchern auf meinem Stapel und ich werde sicherlich nicht allzu viel Zeit vergehen lassen, bis ich mir das nächste greife. Wer also nach einem spannenden, aber nicht allzu actionreichen Buch sucht, wird hier fündig. Für 5 Sterne hat es leider nicht gereicht, da "Im dunklen, dunklen Wald" nicht an den Twist von "Hinter diesen Türen" drankommt. 4 💫 💫 💫 💫 sind allerdings locker drin für unsere liebe Ruth.

Würde gern 6 oder 7 Punkte geben!!🥳🥳🥳
Wow, was war das bitte für ein geiler Scheiß? Hab das Buch an einem Tag durchgesuchtet und in den Lesepausen konnte ich nur rätseln, wer es war und was als nächstes passiert. Die Charaktere fand ich so glaubwürdig und echt, die Stimmung war großartig gruselig, die Dialoge sind authentisch und alles war spannend bis zum Schluss. Wann bringt Ruth Ware ein neues Buch raus? Kann es kaum abwarten.
Anfangs gings für mich sehr schleppend vorwärts. Am Ende ging alles zu schnell. Jedoch fehlte mir im ganzen Buch die tiefe.
Nora wird zu einem Junggesellinenabschied eingeladen von einer früheren Freundin. Sie hat schon lange nichts mehr von ihr gehört und entscheidet sich hinzugehen. Doch was sie dort erwartet hätte sie niemals gedacht.
Schadeeee
Ich mach’s kurz und knapp. Sehr viel Luft nach oben. 200 Seiten langweilig auf denen ultra viel Potenzial verschwendet wurde. Das Ende war dann spannend und gut obwohl ich es mir mit meiner Buddyread Partnerin schon ziemlich zusammenreimt habe. Oh Gott ärgert mich das weil es sooooo gut hätte sein können! Keine Leseempfehlung 😢 Gibt Besseres.

Beziehungsdrama im Thrillermantel
Es dauert doch etwas länger, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt bis zum Schluss auch aufrecht erhalten. Der Schreibstil hat mir gefallen. Etwas Luft nach oben hätte es bei der Story noch gegeben, aber ich hatte Spaß am Lesen. Wer Thriller mag, in denen es nicht zu hart zugeht, ist hier gut bedient.
Durchweg spannend!
Und wieder ein toller Thriller von Ruth Ware. Es herrschte die ganze Zeit über eine unterschwellige Spannung die dazu geführt hat, das ich kaum aufhören konnte mit dem lesen. Es hat Spaß gemacht, selbst zu recherchieren wer der Mörder sein könnte und was genau passiert ist. Gefallen hat es mir, das es viele Wendungen und Hinweise gab, die mich manchmal zum verzweifeln gebracht haben. Alles in allem eine super Story, schön düster und stellenweise Unvorhersehbar.
Das Setting in einem Haus mit riesigen Fensterfronten völlig abgeschottet im Wald - super! Der schreckliche Junggesellinnenabschied - großartige Idee. Geheimnisse, alte Wunden und von Anfang an die Fragen: es wird einen Mord geben. Wer stirbt? Wer tötet? Und warum? War vor Jahren mein erstes Buch von Ruth Ware und ist immer noch super!
Nora hasn't seen Clare for 10 years and all of a sudden gets an invite to Clare's hen weekend. It has to be a mistake. Right? No. Nora makes the decision to go and when she gets there she wishes she hadn't because it all goes horribly wrong. I loved this story. I've never read a thriller around a hen weekend before, I think that's why I liked it so much. Knowing that you are invited to what you're going to be a fun filled weekend and it all goes to shit! I loved the writing, the description of the 'glass house' made me feel like I was there, the characters I would probably know them haha. Yeah I loved it. The only thing I didn't like was I was at the end before I was ready for it!
Ruth Ware konnte wieder punkten.
📌 "Wenn man jung ist, gibt es kein Grau. Es gibt nur Helden und Bösewichte, richtig und falsch." (S. 284) Im dunklen, dunklen Wald passiert erst einmal nicht viel. Unverhofft werden einige Personen zu einem Junggesellenabschied, in ein abgeschiedenes, nahezu gläsernes Haus im Wald eingeladen. Kaum jemand ist sympathisch und manch einer komisch. Man gibt sich verhalten, seinen Mitstreitern gegenüber und Spaß hat eigentlich niemand, trotz des Alkohols und der Bemühungen der Trauzeugin, die eine etwas zu fanatische Freundin der Braut ist. Besonders Nora bereut ziemlich schnell, dem Wahnsinn eines Junggesellinnenabschieds zugestimmt zu haben. Im dunklen, dunklen Wald, ohne Handyempfang, in unliebsamer Gesellschaft... Zeit zu gehen. Bis jemand erschossen wird und dann fängt die Geschichte an ... Mit Ruth Ware und mir ist das ja so eine Sache. Mal hab ich Glück ("Hinter diesen Türen"), mal hab ich Pech ("Das Chalet"). In diesem Fall hat es mal wieder gepasst. Das war ein Psychothriller nach meinem Geschmack.

Angenehmer und flüssig zu lesender Schreibstil - hatte „Im dunklen, dunklen Wald“ innerhalb weniger Stunden „durch“. Der Klappentext hatte Potenzial für eine 5⭐️ Bewertung, gereicht hat es dann letzten Endes für mich aber nur für 3,5… Zwar hatte es mich schon noch überrascht, was der Vorfall zwischen Nora & James vor 10 Jahren letztlich wirklich war, dann war für mich aber schon relativ vorhersehbar wie die Geschichte endet … Erzählt wurde sie in 2 Zeitperspektiven, der Gegenwart und der Rückschau, wobei die Geschichte quasi relativ am Ende beginnt, bzw. wir zumindest schon mal erfahren, dass die Ereignisse eine der Protagonistinnen (Nora) ins Krankenhaus brachten, wo sie ohne Erinnerung erwacht… Teilweise nervten mich die Protagonisten (Flo..) ganz schön und man konnte auch nicht zu allen so wirklich eine Bindung aufbauen. Für zwischendurch fand ich es aber dennoch nicht schlecht, zumal man es ja schnell durch hat & es mir auch aufgrund des Schreibstils nicht zu langweilig wurde 😊 Auch die Sprecherin des Hörbuchs hat mir gefallen.
Sehr zäh
Gegen Ende doch packend, weil man einfach wissen möchte wie es ausgeht, aber die erste Hälfte zieht sich leider sehr, hab sogar überlegt es abzubrechen… Die Geschichte und die Charaktere hätten viel Potenzial, leider fehlt hier die Tiefe und Spannung, am Ende dann doch recht schnell vorbei, kaum, dass es begonnen hat interessant zu werden…
Da kam für mich leider null Spannung auf, war eher eine langweilige Quälerei durch die Seiten 🙈 Der Anfang war noch relativ vielversprechend mit der Erzählung auf zwei Zeitebenen (Vergangenheit und Gegenwart) und das ganze hätte die Spannung vielleicht auch nach oben treiben können, wenn wenigstens mal was passiert wäre. Aber es hat fast 200 Seiten gedauert bis mal was kam und bis dahin wars für mich eigentlich auch schon gegessen 🙈 Der Rest konnte dann auch nichts mehr reißen leider.
Super spannend!
Nora wacht nach einem Junggesellenabschied im Krankenhaus auf und kann sich nicht mehr richtig an den Abend erinnern. Was ist passiert? Sie erfährt, dass jemand gestorben ist. Aber wer und warum? Ruth Ware hat mich wieder einmal überzeugt. Die Geschichte war von Anfang an spannend erzählt und ich mochte das Buch gar nicht mehr weglegen. Wie alle ihre Bücher hat mir auch dieses wieder gut gefallen. Wer Thriller mag, sollte das Buch lesen!

Eine Geschichte wie eine Berg und Talfahrt..
Die Geschichte um die Schriftstellerin Nora und ihre Vergangenheit hatte Potenzial, welches leider meiner Meinung nach nicht ausreichend ausgeschöpft wurde. Die Story kommt nur sehr schleppend in Gang und es dauert sehr lange bis überhaupt Spannung aufkommt. Als dies dann zur Mitte des Buches endlich gelingt, flacht diese genauso schnell wieder ab, wie sie gekommen ist. Alles dreht sich um den Junggesellenabschied ihrer Freundin aus der Vergangenheit, mit der Nora bereits seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr hat und die ein gemeinsames Geheimnis verbindet. Grundsätzlich guter Anfang für ne Story. Doch leider waren mir weder Nora, noch sonst wer von den Charaktere wirklich sympathisch. Zwischendurch kam es immer wieder zu Logikfehlern. Das Ende kam zwar jetzt nicht absolut überraschend, allerdings fande ich es noch mit den besten Teil des Buches. Für die gute Grundstory, den doch kurzen Spannungsbogen und das relativ gute Ende, dann doch 3 Sterne 😊
Ein Thriller ohne Thrill
Die Story hätte Potential gehabt, aber scheinbar hat die Autorin beschlossen einen Groschenroman daraus zu machen. Auf knapp 370 Seiten verteilen sich viel Geschwafel und wenig thrill, dazu zähe und langatmige Konversationen und unerträglich dumme Protagonisten, bei denen man sich am Ende unweigerlich fragen muss, wie sehr man die Augen vor dem Offensichtlichen verschließen kann. Frustrierende Zeitverschwendung.
Eigentlich war ich mir nicht sicher, ob mich dieses Buch wirklich interessiert. Aber dann kam die dunkle Lesenacht bei Crumb und Kasin und im Vorfeld war so viel Begeisterung zu spüren, dass ich nicht widerstehen konnte, mich anzuschließen. Und da ich noch ein Guthaben für ein Hörbuch offen hatte, dachte ich mir, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe :). Zum Inhalt: Nora ist 26, Schriftstellerin und hat zu ihren früheren Freundinnen aus der Schulzeit keinen Kontakt mehr. Umso mehr ist sie erstaunt, als eines Tages ein E-Mail eintrudelt, in dem sie zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemaligen besten Freundin Clare aus Kindertagen eingeladen wird. Obwohl ihr unwohl bei dem Gedanken ist, sagt sie zu, das Wochenende mit ihr größtenteils fremden Leuten in einem einsamen Haus mitten im nordenglischen Wald zu verbringen ... Eine Entscheidung, die sie schon bald bitter bereuen wird. Meine Meinung: Die ersten Kapitel dieses Romans habe ich wirklich sehr, sehr rasch durchgehört - nicht zuletzt dank der Stimme von Julia Nachtmann, der Sprecherin dieses Hörbuchs. Dieses eher tiefe und ruhige Timbre verleiht dem Hörbuch eine ganz eigene und für diese Geschichte sehr passende Stimmung. Obwohl am Anfang eigentlich nicht sehr viel passiert, schafft Nachtmann es, dass man schon bei dem E-Mail sich fragt, was wohl kommen wird, welcher Thrill einen erwarten wird. Das erste Drittel dieses Buches fand ich wirklich großartig. Ruth Ware schildert hier das Treffen und Kennenlernen der unterschiedlichen Figuren und die erste Zeit in der Hütte im Wald miteinander. Besonders den Dialogen konnte ich hier sehr viel abgewinnen. Die gegenseitigen Antipathien treten schon sehr bald zutage, werden aber nur sehr subtil ausgeführt. Ein gutes Beispiel ist die Hauptfigur Nora, die zu Schulzeiten noch Lee genannt wurde. Obwohl sie mehrmals darum bietet, nicht mehr Lee genannt zu werden, wird dies gekonnt von den anderen ignoriert. Leider konnte die Autorin das Niveau für mich nicht bis zum Ende des Buches halten. Für meinen Geschmack verliert sie sich vor allem im Mittelteil in vielen Details, die die Handlung eher schlecht als recht vorwärts bringen. Viele Andeutungen, wenig Konkretes, nur weitere Andeutungen. Dies war auch der Punkt, wo ich gemerkt habe, dass ich mit den Figuren nicht warm wurde ... Wirklich jeder hatte etwas an sich, was sie oder ihn unsympathisch machte, auch die Hauptfigur Nora. Mit der Zeit wurde meine Abneigung gegen sie sogar noch stärker, weil sie immer wieder jammerte, warum sie und jenes nicht tun wollte, aber nichts unternahm, die für sie unangenehme Situation zu verbessern. Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie genau merkte, dass sie dabei von den anderen manipuliert wurde - und es bewusst geschehen ließ. Besonders gegen Ende merkte man das noch einmal sehr deutlich, wo ich ihr am liebsten zugerufen hätte: Tu es nicht, das ist ein Fehler! Und natürlich tut sie es trotzdem und reitet sich damit rein ... Das Buch hätte eigentlich alles, was es für einen zugegebenermaßen fast klassisch anmutenden Thriller braucht, aber die Autorin lotet in meinen Augen nicht aus, was die Geschichte hergeben würde. Vergleicht man die Entwicklung der Handlung mit einem fahrenden Auto, kommt es viel zu lange aus dem zweiten Gang nicht heraus, um dann erst im letzten Drittel recht abrupt in den vierten bzw. in den fünften Gang zu schalten. Die anfangs erwähnten Geheimnisse versprechen dabei außerdem mehr, als sie halten können. Die Auflösung war für mich leider keine übermäßig große Überraschung ... Wenn sogar ich (wo ich fast immer daneben liege, wer der Täter ist) eine Idee habe, was passiert sein dürfte, ist das kein Pluspunkt für den Krimi-Anteil der Geschichte. Zugute halten muss ich allerdings, dass ich der Geschichte trotz der Sprünge von Ort und Zeit gut beim Hören folgen konnte. Mein Fazit: "Im dunklen, dunklen Wald" ist für mich eine Geschichte, die stark angefangen hat, sich dann aber in meinen Augen zu vielen Details verloren hat. Zu viel Hin und Her, was nicht die Spannung fördert, sondern mich eher ungeduldig werden ließ ... Den dritten Stern gibt's für die großartige Lesung, die sich vor allem für dunkle Abend- und Nachtstunden im Herbst und Winter empfiehlt :).
Unser Krimi-Lesekreis, der sich monatlich trifft, hatte dieses Buch für den Oktober 2016 ausgewählt. Dazu muss man sagen, dass wir uns im abschließenden Urteil, ob wir ein Buch nun Top oder Flop finden, meist erstaunlich einig sind! Aber dieses Mal stellte sich heraus, dass das Buch durchaus sehr unterschiedliche Meinungen hervorrief. Ich fand das Buch großartig, das mal direkt vorneweg, aber eine andere Teilnehmerin eröffnete das Gespräch mit harscher Kritik: zu langatmig, es passiert zu wenig, die Charaktere sind unsympathisch... Eine andere meint später, diese Art von Geschichte habe man doch auch schon öfter gehört. Um mal damit anzufangen: ja, das Szenario ist wirklich nicht ganz neu. Ein einsames Haus in einem dunklen, dunklen Wald, die Menschen darin sind völlig von der Außenwelt abgeschnitten, denn es gibt keinen Handyempfang und dann fällt auch noch das Festnetz aus... Das ist der Stoff, aus dem Filme gemacht sind, bei denen man mindestens einmal ruft: Nein, geht nicht alleine auf den Speicher!! Aber eine gekonnte Umsetzung kann daraus durchaus ein originelles Buch machen, und zumindest in meinen Augen ist das Ruth Ware auch gelungen. Solche Geschichten sind meist mehr Psycho als Thriller, werden eher von der Gruppendynamik der Charaktere und der Atmosphäre getragen als von der eigentlichen Handlung - denn so viel kann ja nicht passieren in einem einsamen Haus im dunklen, dunklen Wald. Und auch hier passiert über lange Strecken der Geschichte streng genommen nur sehr wenig, bis die Geschehnisse komplett aus dem Ruder laufen. Nora, und damit auch der Leser, beäugt die anderen Teilnehmer dieses skurrilen Junggesellinnenabschieds misstrauisch, während die Stimmung zunehmen angespannt und sogar feindselig wird. In sofern kann ich die Kritik, das Buch sei zu langatmig und es passiere zu wenig, durchaus nachvollziehen, aber für mich funktionierte es perfekt durch die bedrohliche, klaustrophobische Atmosphäre, die die Autorin aufbaut. In vielen Szenen hatte ich durchaus ein bisschen Gänsehaut! Ich liebe Geschichten, bei denen sich die Dramen überwiegend in den Köpfen der Protagonisten abspielen und die Spannung beinahe unmerklich an der schönen, heilen Oberfläche kratzt. Die Geschichte spielt sich auf zwei Zeitebenen ab: einmal während der Junggesellinnenparty, einmal direkt danach, als Nora schwer verletzt im Krankenhaus liegt und mühsam rekonstruiert, was passiert ist. Für mich erhöhte das die Spannung noch zusätzlich, aber ich muss zugeben, dass ich ein paar Dinge schon relativ früh erraten habe. Zum Beispiel wird nie so richtig ausgesprochen, was vor zehn Jahren passiert ist, das Nora, Claire und James entzweit hat, und die Auflösung am Schluss war wirklich keine große Überraschung. Für mich ergab sich die Spannung weniger aus der Frage, was passiert (ist), sondern eher aus der Frage, wie die Charaktere damit umgehen. Und die sind, zugegeben, alle keine Menschen, die es einem leicht machen. Sie intrigieren und zeigen ihre boshafte Ader, oder erweisen sich als zutiefst gestört und unzuverlässig, aber so richtig sympathisch sind sie einem selten. Aber in meinen Augen müssen sie das auch gar nicht, denn sie sind dennoch gut und komplex geschrieben, und interessant sind sie allemal! Der Schreibstil war für mich ganz großes Kino. Tatsächlich beschreibst die Autorin alles mit so dichter Atmosphäre und so vielen stimmungsvollen Details, dass ich jede Szene vor mir sehen konnte und jetzt nur noch auf die Verfilmung warte. Fazit: "Im dunklen, dunklen Wald" ist ein Thriller, der an sich nur wenig Handlung hat - und die ist nicht einmal herausragend originell. Auch die Charaktere sind nicht sonderlich liebenswürdig, und das große Geheimnis am Schluss kann man schon recht früh erraten. Dass es für mich dennoch ein 4,5-Sterne-Buch ist, liegt vor allem daran, dass es eben kein handlungsgetriebenes Buch ist, sondern eines, das von dichter Atmosphäre und unterschwelliger psychologischer Spannung lebt. Das hat die Autorin für meinen Geschmack perfekt umgesetzt, mit einem Schreibstil voller starker Bilder und ungewöhnlicher Metaphern.
Die Schriftstellerin Nora wird von der Freundin ihrer einst besten Freundin Clare zum Junggesellinnenabschied in ein Haus mitten im Wald eingeladen. Sie überlegt hin und her. Zusammen mit der gemeinsamen Freundin Nina, die ebenfalls eingeladen ist, beschließt sie letztendlich hinzugehen. Zehn Jahre lang haben sie Clare nun nicht mehr gesehen, seit Nora sang- und klanglos nach einem Vorfall ihren Heimatort verlassen hat. Das Haus ist keine typische Waldhütte, wie man denken könnte, sondern ein Designergebäude, das gefühlt nur aus Glas besteht. Nora versucht, sich so locker wie möglich zu geben. Als sie jedoch erfährt, wen Clare heiraten wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Das gesamte Buch strotzt geradezu von unterschwelliger Spannung, weil man als als Leser jederzeit damit rechnet, dass irgendetwas passiert. Durch den genialen Schreibstil der Autorin macht es einfach nur Spaß das Buch zu lesen. Man möchte stets wissen, wie es weitergeht und das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat dieses Buch wirklich von Anfang bis Ende sehr gut gefallen ud ich kann es jedem Thrillerfan nur empfehlen.
Der Klappentext klang unglaublich spannend, daher bin ich mit relativ großen Erwartungen in das Buch gestartet. Die erste Hälfte des Buches war dann aber leider ziemlich zäh. Für meinen Geschmack hat es hier viel zu lange gedauert bis mal richtiges Interesse und Spannung aufkam. Ab ungefähr der Hälfte ging es dann richtig los und es gab einige Momente, in denen ich mich schon ziemlich gegruselt und erschrocken habe. Insgesamt flachte es dann aber leider wieder ziemlich schnell ab. Das Buch springt in der Zeit vor und zurück. Die Übergänge waren manchmal nicht richtig eindeutig, so dass es schwierig war zu unterscheiden wo man sich gerade befindet. Die Auflösung fand ich zwar passend, aber gleichzeitig war es mir dann doch zu einfach und vorhersehbar. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, so dass man trotz einiger zäher Momente relativ schnell durch das Buch kommt.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Ein Haus aus Glas im dunklen Wald. Eine bizarre Party. Ein gefährliches Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Eine junge Frau erwacht nach einem Junggesellinnenabschied schwerverletzt im Krankenhaus, ohne Erinnerung daran, was geschehen ist. Doch die Polizei scheint sie zu verdächtigen – denn es hat einen Toten gegeben. Ist sie eine Mörderin?
Elektrisierend, hypnotisch, packend: Der neue nervenzerreißende Thriller der Bestseller-Autorin
Als Nora eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer einst besten Freundin erhält, ist sie mehr als überrascht: Zehn Jahre hat sie Clare nicht mehr gesehen ‒ seit jenem Vorfall, den Nora nie ganz verwunden hat ... Ein idyllisches Wochenende tief in den Wäldern Nordenglands ist geplant. Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. Die Party entwickelt sich zum mörderischen Albtraum.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese entwickelt sich zu einem mörderischen Albtraum.
»Spannend wie Hitchcock.«
Susanne Zobl, NEWS
»Ein Ende wie ein in Zeitlupe gefilmter Frontalzusammenstoß, dem man nicht ausweichen kann.«
The Guardian
Von Ruth Ware sind bei dtv außerdem folgende spannende Thriller erschienen:
Woman in Cabin 10
Hinter diesen Türen
Wie tief ist deine Schuld
Im dunklen, dunklen Wald
Der Tod der Mrs Westaway
Das Chalet
Das College
Zero Days
Book Information
Author Description
Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Mit ihren raffinierten, atmosphärischen Thrillern ist sie zu einer der erfolgreichsten internationalen Bestsellerautorinnen geworden.
Posts
Gänsehaut garantiert
Als Nora eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemaligen besten Freundin erhält, ist sie mehr als überrascht. Zehn Jahre hat sie Clare nicht mehr gesehen – seit jenem Vorfall, den Nora nie ganz verwunden hat. Ein idyllisches Wochenende tief in den Wäldern Nordenglands ist geplant. Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. Die Party entwickelt sich zum mörderischen Albtraum. Was für ein gutes Buch! Wie alle Bücher, die ich bisher von dieser Autorin gelesen habe, mag ich daran, was viele andere wahrscheinlich gerade stört. Die Story ist nicht super abgedreht, aber eben realistisch. Und das ist, was mich zum Beispiel bei Fitzek stört. Daher mochte ich auch dieses Buch wieder sehr gerne. Ich konnte es wirklich kaum aus der Hand legen und persönlich habe ich das Ende auch nicht kommen sehen. Große Empfehlung!

Interessantes Setting, super Spannung und toller Schreibstil. Leider etwas vorhersehbar…
-spoilerfrei- Mein zweites Buch von Ruth Ware hat mich wieder komplett begeistert. Ich mag ihren Schreibstil, den Storyaufbau und die durchweg hohe Spannung. Im dunklen dunklen Wald ist ein beziehungslastiger Thriller, der fast gänzlich ohne Brutalität auskommt. Die Gewalt ist eher psychischer Natur. Ruth Ware puzzelt erneut eine explosive Mischung aus konträren Charakteren, prekärer Geheimnisse aus der Vergangenheit und einem abgeschiedenen Ort zusammen. Die Protagonistin ist eigen aber sympathisch. Ich konnte mir den weiteren Plot häufig vorher zusammenreimen. Die Andeutungen waren oft nicht subtil genug. Der Spannung hat es jedoch nicht geschadet. Während einiges genauestens bildhaft beschrieben wurde, fehlten immer mal kleine Zwischenhandlungen, um es komplett rund zu machen. Dafür wurden unlogische Dinge ausführlich aufgeklärt. Das Buch kommt ohne effekthaschende Plot Twists aus. Das Ende hat mir persönlich komplett ausgereicht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es daher nur empfehlen.

Endlich wieder ein Junggesellinnenabschied! .. denn diese sind in Thrillern für mich ein Garant für gute Unterhaltung, zwischenmenschliche Spannungen und ganz viel Drama. Auch in diesem Thriller treffen verschiedene Charaktere aufeinander und werden von ihrer Vergangenheit eingeholt. Die Charaktere waren interessant, aber ausbaufähig, der Schreibstil angenehm und die Story spannend. Mir hat das Buch Spaß gemacht und es gibt für mich kaum etwas auszusetzen!
Thriller für "Anfänger " und für zwischendurch
Nach " Hinter diesen Türen" wollte ich unbedingt ein anderes Buch der Autorin gelesen. Leider bin ich etwas enttäuscht worden. Der Schreibstil ist gut und flüssig und man fliegt wirklich durch die Seiten aber ab ca Mitte des Buches ist es sehr vorhersehbar und man weiß wer der Mörder ist. Man liest es dennoch zu Ende 😅 Spannend ist es allemal aber reißt einen jetzt nicht sooo vom Hocker ( vorallem nicht , wenn man schon einige Thriller gelesen hat) Schade, vllt wird Buch Nr 3 wieder besser 😊

Cover, Titel, Grundidee: super! Umsetzung, Spannung: eher lau! Ruth Ware konnte mich leider nicht so recht überzeugen. Ich habe zwar nicht abgebrochen, aber schon jetzt, drei Wochen nach Beendigung der Lektüre, kann ich mich kaum noch an die einzelnen Protagonisten oder Details erinnern. Kann man lesen, wenn man hat nichts anderes zur Hand hat, aber da gibt es lohnenswertere Lektüre im großen Thriller-Kosmos.
Am Anfang fand ich es interessant, auch wenn das Setting nicht so meins war. Es ging mir da schon nicht in den Kopf, wieso Nora überhaupt zu dem Junggesellinnenabschied gefahren ist. Im Verlauf des Buches habe ich schon gemerkt, dass ein Hauch von einer interessanten Atmosphäre geschaffen wird, aber es war dann doch eher mehr heiße Luft und hat mich stellenweise gelangweilt. Das Ende wiederum fand ich gut, bis auf die Tatsache, dass ich es im Bezug auf den Rest des Buches dann zu übertrieben fand und es für mich nicht gänzlich gepasst hat. Zusammengefasst: Ich habe mich zwar nicht komplett gelangweilt, aber richtig abgeholt hat es mich dann auch nicht.
Leider hat es mir nicht gefallen, dass Ende hat es ein kleines bisschen raus gerissen, aber ansonsten fand ich es leider eher langweilig. Wir haben es hier mit zickigen Frauen zutun, die sich verhalten wie im Teenie alter. Die Begründung für die Geschehnisse, machen in meinem Kopf überhaut keinen Sinn. Sorry.
Es ist ein Thriller mit kaum Blut und Gewalt. Das soll nicht heißen, dass es schlecht ist, es ist einfach anders. Die Spannung wird von Anfang an langsam aufgebaut, jedoch ohne viel Action. Hier wird mehr auf die Psyche gesetzt. Es gibt viele Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden. Jedoch wurde ich leider nicht mit der Protagonistin warm. Manche Handlungen und Gedanken waren für mich persönlich unverständlich. Auch die unerwarteten Zeitsprünge ohne Zeitangabe waren anfangs (bis Seite 138) sehr verwirrend. Handelt es sich um die Vergangenheit oder die Zukunft? Durch eine kleine Zeit/Tagesabgabe wäre das Problem schnell gelöst. Im Großen und Ganzen ist es ein schöner, ruhiger Thriller für kalte Winternächte. Ich würde es zwar weiterempfehlen aber nicht jedem.
Erzählt wird hier aus Sicht von Nora (Lee), welche schwerverletzt im Krankenhaus, bewacht von der Polizei, zu sich kommt. Nora kann sich kaum an etwas erinnern, sie weiss nur es muss etwas furchtbares auf dem Junggesellenabschied ihrer (ehemals) besten Freundin geschehen sein. Erzählt wird abwechselnd in der Gegenwart (Krankenhaus) und Vergangenheit (JGA). Im Laufe des Buches kehrt Nora's Erinnerung immer mehr zurück aber ob das alles wirklich wahr sein kann? Generell lies sich das Buch sehr flüssig lesen, Kapitellänge war angenehm, nur leider hat's mich nicht sooo ganz gefesselt wie erhofft, vielleicht hat mir einfach etwas Spannung gefehlt? Die Idee des Buches ist bestimmt nicht schlecht, nur wars leider nicht ganz meins diesmal...
Mein drittes Buch von Ruth Ware…
… und damit auch mein letztes. Ihr interessanter Schreibstil hat mich bisher dazu gebracht, es noch weiter zu versuchen, aber zum wiederholten Male wurde ich inhaltlich enttäuscht. Die Grundidee und das Setting mit dem Glashaus im Wald finde ich sehr stark und das hätte alles so viel Potenzial für einen erstklassigen, schaurigen Thriller gehabt, aber in meinen Augen wurde es bei weitem nicht ausgeschöpft. Stattdessen habe ich eine größtenteils langweilige Geschichte mit unsympathischen Charakteren gelesen und insbesondere die Szenen im Krankenhaus waren furchtbar zäh und nur Füllmaterial. Auch von der „Auflösung“ bin ich schwer enttäuscht.

Spannender Waldspaziergang à la Ruth Ware
Ich mag Ruth Ware. "Hinter diesen Türen" ist einer meiner Lieblingsthriller, so dass ich nach und nach alle ihre Werke verschlungen habe. "Im dunklen, dunklen Wald" ist ihr erstes Buch. Und schon hier kann man deutlich ihre Handschrift erkennen: Eine gut durchdachte Story, eine sich langsam aufbauende Spannung, interessante Charaktere. Natürlich ist die Story an sich nichts Neues: Junggesellenabschied, ein abgelegenes Landhaus, ein bisschen zu viel Alkohol, Streitereien, ups, eine Leiche - hat man alles in verschiedenen Versionen schon mal gelesen. An Ruth Wares Büchern gefällt mir vor allen Dingen, dass sie es nicht übertreibt: Die Story ist nicht überladen mit endlosen Dialogen oder übertriebener Action. Zudem gefielen mir hier die beiden Zeitebenen extrem gut. Den größten Teil nehmen natürlich die Ereignisse im Landhaus ein. Ein kleinerer Teil findet im "Danach" statt. Wenn ich das richtig überblicke, habe ich noch drei von Ruths Büchern auf meinem Stapel und ich werde sicherlich nicht allzu viel Zeit vergehen lassen, bis ich mir das nächste greife. Wer also nach einem spannenden, aber nicht allzu actionreichen Buch sucht, wird hier fündig. Für 5 Sterne hat es leider nicht gereicht, da "Im dunklen, dunklen Wald" nicht an den Twist von "Hinter diesen Türen" drankommt. 4 💫 💫 💫 💫 sind allerdings locker drin für unsere liebe Ruth.

Würde gern 6 oder 7 Punkte geben!!🥳🥳🥳
Wow, was war das bitte für ein geiler Scheiß? Hab das Buch an einem Tag durchgesuchtet und in den Lesepausen konnte ich nur rätseln, wer es war und was als nächstes passiert. Die Charaktere fand ich so glaubwürdig und echt, die Stimmung war großartig gruselig, die Dialoge sind authentisch und alles war spannend bis zum Schluss. Wann bringt Ruth Ware ein neues Buch raus? Kann es kaum abwarten.
Anfangs gings für mich sehr schleppend vorwärts. Am Ende ging alles zu schnell. Jedoch fehlte mir im ganzen Buch die tiefe.
Nora wird zu einem Junggesellinenabschied eingeladen von einer früheren Freundin. Sie hat schon lange nichts mehr von ihr gehört und entscheidet sich hinzugehen. Doch was sie dort erwartet hätte sie niemals gedacht.
Schadeeee
Ich mach’s kurz und knapp. Sehr viel Luft nach oben. 200 Seiten langweilig auf denen ultra viel Potenzial verschwendet wurde. Das Ende war dann spannend und gut obwohl ich es mir mit meiner Buddyread Partnerin schon ziemlich zusammenreimt habe. Oh Gott ärgert mich das weil es sooooo gut hätte sein können! Keine Leseempfehlung 😢 Gibt Besseres.

Beziehungsdrama im Thrillermantel
Es dauert doch etwas länger, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt bis zum Schluss auch aufrecht erhalten. Der Schreibstil hat mir gefallen. Etwas Luft nach oben hätte es bei der Story noch gegeben, aber ich hatte Spaß am Lesen. Wer Thriller mag, in denen es nicht zu hart zugeht, ist hier gut bedient.
Durchweg spannend!
Und wieder ein toller Thriller von Ruth Ware. Es herrschte die ganze Zeit über eine unterschwellige Spannung die dazu geführt hat, das ich kaum aufhören konnte mit dem lesen. Es hat Spaß gemacht, selbst zu recherchieren wer der Mörder sein könnte und was genau passiert ist. Gefallen hat es mir, das es viele Wendungen und Hinweise gab, die mich manchmal zum verzweifeln gebracht haben. Alles in allem eine super Story, schön düster und stellenweise Unvorhersehbar.
Das Setting in einem Haus mit riesigen Fensterfronten völlig abgeschottet im Wald - super! Der schreckliche Junggesellinnenabschied - großartige Idee. Geheimnisse, alte Wunden und von Anfang an die Fragen: es wird einen Mord geben. Wer stirbt? Wer tötet? Und warum? War vor Jahren mein erstes Buch von Ruth Ware und ist immer noch super!
Nora hasn't seen Clare for 10 years and all of a sudden gets an invite to Clare's hen weekend. It has to be a mistake. Right? No. Nora makes the decision to go and when she gets there she wishes she hadn't because it all goes horribly wrong. I loved this story. I've never read a thriller around a hen weekend before, I think that's why I liked it so much. Knowing that you are invited to what you're going to be a fun filled weekend and it all goes to shit! I loved the writing, the description of the 'glass house' made me feel like I was there, the characters I would probably know them haha. Yeah I loved it. The only thing I didn't like was I was at the end before I was ready for it!
Ruth Ware konnte wieder punkten.
📌 "Wenn man jung ist, gibt es kein Grau. Es gibt nur Helden und Bösewichte, richtig und falsch." (S. 284) Im dunklen, dunklen Wald passiert erst einmal nicht viel. Unverhofft werden einige Personen zu einem Junggesellenabschied, in ein abgeschiedenes, nahezu gläsernes Haus im Wald eingeladen. Kaum jemand ist sympathisch und manch einer komisch. Man gibt sich verhalten, seinen Mitstreitern gegenüber und Spaß hat eigentlich niemand, trotz des Alkohols und der Bemühungen der Trauzeugin, die eine etwas zu fanatische Freundin der Braut ist. Besonders Nora bereut ziemlich schnell, dem Wahnsinn eines Junggesellinnenabschieds zugestimmt zu haben. Im dunklen, dunklen Wald, ohne Handyempfang, in unliebsamer Gesellschaft... Zeit zu gehen. Bis jemand erschossen wird und dann fängt die Geschichte an ... Mit Ruth Ware und mir ist das ja so eine Sache. Mal hab ich Glück ("Hinter diesen Türen"), mal hab ich Pech ("Das Chalet"). In diesem Fall hat es mal wieder gepasst. Das war ein Psychothriller nach meinem Geschmack.

Angenehmer und flüssig zu lesender Schreibstil - hatte „Im dunklen, dunklen Wald“ innerhalb weniger Stunden „durch“. Der Klappentext hatte Potenzial für eine 5⭐️ Bewertung, gereicht hat es dann letzten Endes für mich aber nur für 3,5… Zwar hatte es mich schon noch überrascht, was der Vorfall zwischen Nora & James vor 10 Jahren letztlich wirklich war, dann war für mich aber schon relativ vorhersehbar wie die Geschichte endet … Erzählt wurde sie in 2 Zeitperspektiven, der Gegenwart und der Rückschau, wobei die Geschichte quasi relativ am Ende beginnt, bzw. wir zumindest schon mal erfahren, dass die Ereignisse eine der Protagonistinnen (Nora) ins Krankenhaus brachten, wo sie ohne Erinnerung erwacht… Teilweise nervten mich die Protagonisten (Flo..) ganz schön und man konnte auch nicht zu allen so wirklich eine Bindung aufbauen. Für zwischendurch fand ich es aber dennoch nicht schlecht, zumal man es ja schnell durch hat & es mir auch aufgrund des Schreibstils nicht zu langweilig wurde 😊 Auch die Sprecherin des Hörbuchs hat mir gefallen.
Sehr zäh
Gegen Ende doch packend, weil man einfach wissen möchte wie es ausgeht, aber die erste Hälfte zieht sich leider sehr, hab sogar überlegt es abzubrechen… Die Geschichte und die Charaktere hätten viel Potenzial, leider fehlt hier die Tiefe und Spannung, am Ende dann doch recht schnell vorbei, kaum, dass es begonnen hat interessant zu werden…
Da kam für mich leider null Spannung auf, war eher eine langweilige Quälerei durch die Seiten 🙈 Der Anfang war noch relativ vielversprechend mit der Erzählung auf zwei Zeitebenen (Vergangenheit und Gegenwart) und das ganze hätte die Spannung vielleicht auch nach oben treiben können, wenn wenigstens mal was passiert wäre. Aber es hat fast 200 Seiten gedauert bis mal was kam und bis dahin wars für mich eigentlich auch schon gegessen 🙈 Der Rest konnte dann auch nichts mehr reißen leider.
Super spannend!
Nora wacht nach einem Junggesellenabschied im Krankenhaus auf und kann sich nicht mehr richtig an den Abend erinnern. Was ist passiert? Sie erfährt, dass jemand gestorben ist. Aber wer und warum? Ruth Ware hat mich wieder einmal überzeugt. Die Geschichte war von Anfang an spannend erzählt und ich mochte das Buch gar nicht mehr weglegen. Wie alle ihre Bücher hat mir auch dieses wieder gut gefallen. Wer Thriller mag, sollte das Buch lesen!

Eine Geschichte wie eine Berg und Talfahrt..
Die Geschichte um die Schriftstellerin Nora und ihre Vergangenheit hatte Potenzial, welches leider meiner Meinung nach nicht ausreichend ausgeschöpft wurde. Die Story kommt nur sehr schleppend in Gang und es dauert sehr lange bis überhaupt Spannung aufkommt. Als dies dann zur Mitte des Buches endlich gelingt, flacht diese genauso schnell wieder ab, wie sie gekommen ist. Alles dreht sich um den Junggesellenabschied ihrer Freundin aus der Vergangenheit, mit der Nora bereits seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr hat und die ein gemeinsames Geheimnis verbindet. Grundsätzlich guter Anfang für ne Story. Doch leider waren mir weder Nora, noch sonst wer von den Charaktere wirklich sympathisch. Zwischendurch kam es immer wieder zu Logikfehlern. Das Ende kam zwar jetzt nicht absolut überraschend, allerdings fande ich es noch mit den besten Teil des Buches. Für die gute Grundstory, den doch kurzen Spannungsbogen und das relativ gute Ende, dann doch 3 Sterne 😊
Ein Thriller ohne Thrill
Die Story hätte Potential gehabt, aber scheinbar hat die Autorin beschlossen einen Groschenroman daraus zu machen. Auf knapp 370 Seiten verteilen sich viel Geschwafel und wenig thrill, dazu zähe und langatmige Konversationen und unerträglich dumme Protagonisten, bei denen man sich am Ende unweigerlich fragen muss, wie sehr man die Augen vor dem Offensichtlichen verschließen kann. Frustrierende Zeitverschwendung.
Eigentlich war ich mir nicht sicher, ob mich dieses Buch wirklich interessiert. Aber dann kam die dunkle Lesenacht bei Crumb und Kasin und im Vorfeld war so viel Begeisterung zu spüren, dass ich nicht widerstehen konnte, mich anzuschließen. Und da ich noch ein Guthaben für ein Hörbuch offen hatte, dachte ich mir, schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe :). Zum Inhalt: Nora ist 26, Schriftstellerin und hat zu ihren früheren Freundinnen aus der Schulzeit keinen Kontakt mehr. Umso mehr ist sie erstaunt, als eines Tages ein E-Mail eintrudelt, in dem sie zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemaligen besten Freundin Clare aus Kindertagen eingeladen wird. Obwohl ihr unwohl bei dem Gedanken ist, sagt sie zu, das Wochenende mit ihr größtenteils fremden Leuten in einem einsamen Haus mitten im nordenglischen Wald zu verbringen ... Eine Entscheidung, die sie schon bald bitter bereuen wird. Meine Meinung: Die ersten Kapitel dieses Romans habe ich wirklich sehr, sehr rasch durchgehört - nicht zuletzt dank der Stimme von Julia Nachtmann, der Sprecherin dieses Hörbuchs. Dieses eher tiefe und ruhige Timbre verleiht dem Hörbuch eine ganz eigene und für diese Geschichte sehr passende Stimmung. Obwohl am Anfang eigentlich nicht sehr viel passiert, schafft Nachtmann es, dass man schon bei dem E-Mail sich fragt, was wohl kommen wird, welcher Thrill einen erwarten wird. Das erste Drittel dieses Buches fand ich wirklich großartig. Ruth Ware schildert hier das Treffen und Kennenlernen der unterschiedlichen Figuren und die erste Zeit in der Hütte im Wald miteinander. Besonders den Dialogen konnte ich hier sehr viel abgewinnen. Die gegenseitigen Antipathien treten schon sehr bald zutage, werden aber nur sehr subtil ausgeführt. Ein gutes Beispiel ist die Hauptfigur Nora, die zu Schulzeiten noch Lee genannt wurde. Obwohl sie mehrmals darum bietet, nicht mehr Lee genannt zu werden, wird dies gekonnt von den anderen ignoriert. Leider konnte die Autorin das Niveau für mich nicht bis zum Ende des Buches halten. Für meinen Geschmack verliert sie sich vor allem im Mittelteil in vielen Details, die die Handlung eher schlecht als recht vorwärts bringen. Viele Andeutungen, wenig Konkretes, nur weitere Andeutungen. Dies war auch der Punkt, wo ich gemerkt habe, dass ich mit den Figuren nicht warm wurde ... Wirklich jeder hatte etwas an sich, was sie oder ihn unsympathisch machte, auch die Hauptfigur Nora. Mit der Zeit wurde meine Abneigung gegen sie sogar noch stärker, weil sie immer wieder jammerte, warum sie und jenes nicht tun wollte, aber nichts unternahm, die für sie unangenehme Situation zu verbessern. Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie genau merkte, dass sie dabei von den anderen manipuliert wurde - und es bewusst geschehen ließ. Besonders gegen Ende merkte man das noch einmal sehr deutlich, wo ich ihr am liebsten zugerufen hätte: Tu es nicht, das ist ein Fehler! Und natürlich tut sie es trotzdem und reitet sich damit rein ... Das Buch hätte eigentlich alles, was es für einen zugegebenermaßen fast klassisch anmutenden Thriller braucht, aber die Autorin lotet in meinen Augen nicht aus, was die Geschichte hergeben würde. Vergleicht man die Entwicklung der Handlung mit einem fahrenden Auto, kommt es viel zu lange aus dem zweiten Gang nicht heraus, um dann erst im letzten Drittel recht abrupt in den vierten bzw. in den fünften Gang zu schalten. Die anfangs erwähnten Geheimnisse versprechen dabei außerdem mehr, als sie halten können. Die Auflösung war für mich leider keine übermäßig große Überraschung ... Wenn sogar ich (wo ich fast immer daneben liege, wer der Täter ist) eine Idee habe, was passiert sein dürfte, ist das kein Pluspunkt für den Krimi-Anteil der Geschichte. Zugute halten muss ich allerdings, dass ich der Geschichte trotz der Sprünge von Ort und Zeit gut beim Hören folgen konnte. Mein Fazit: "Im dunklen, dunklen Wald" ist für mich eine Geschichte, die stark angefangen hat, sich dann aber in meinen Augen zu vielen Details verloren hat. Zu viel Hin und Her, was nicht die Spannung fördert, sondern mich eher ungeduldig werden ließ ... Den dritten Stern gibt's für die großartige Lesung, die sich vor allem für dunkle Abend- und Nachtstunden im Herbst und Winter empfiehlt :).
Unser Krimi-Lesekreis, der sich monatlich trifft, hatte dieses Buch für den Oktober 2016 ausgewählt. Dazu muss man sagen, dass wir uns im abschließenden Urteil, ob wir ein Buch nun Top oder Flop finden, meist erstaunlich einig sind! Aber dieses Mal stellte sich heraus, dass das Buch durchaus sehr unterschiedliche Meinungen hervorrief. Ich fand das Buch großartig, das mal direkt vorneweg, aber eine andere Teilnehmerin eröffnete das Gespräch mit harscher Kritik: zu langatmig, es passiert zu wenig, die Charaktere sind unsympathisch... Eine andere meint später, diese Art von Geschichte habe man doch auch schon öfter gehört. Um mal damit anzufangen: ja, das Szenario ist wirklich nicht ganz neu. Ein einsames Haus in einem dunklen, dunklen Wald, die Menschen darin sind völlig von der Außenwelt abgeschnitten, denn es gibt keinen Handyempfang und dann fällt auch noch das Festnetz aus... Das ist der Stoff, aus dem Filme gemacht sind, bei denen man mindestens einmal ruft: Nein, geht nicht alleine auf den Speicher!! Aber eine gekonnte Umsetzung kann daraus durchaus ein originelles Buch machen, und zumindest in meinen Augen ist das Ruth Ware auch gelungen. Solche Geschichten sind meist mehr Psycho als Thriller, werden eher von der Gruppendynamik der Charaktere und der Atmosphäre getragen als von der eigentlichen Handlung - denn so viel kann ja nicht passieren in einem einsamen Haus im dunklen, dunklen Wald. Und auch hier passiert über lange Strecken der Geschichte streng genommen nur sehr wenig, bis die Geschehnisse komplett aus dem Ruder laufen. Nora, und damit auch der Leser, beäugt die anderen Teilnehmer dieses skurrilen Junggesellinnenabschieds misstrauisch, während die Stimmung zunehmen angespannt und sogar feindselig wird. In sofern kann ich die Kritik, das Buch sei zu langatmig und es passiere zu wenig, durchaus nachvollziehen, aber für mich funktionierte es perfekt durch die bedrohliche, klaustrophobische Atmosphäre, die die Autorin aufbaut. In vielen Szenen hatte ich durchaus ein bisschen Gänsehaut! Ich liebe Geschichten, bei denen sich die Dramen überwiegend in den Köpfen der Protagonisten abspielen und die Spannung beinahe unmerklich an der schönen, heilen Oberfläche kratzt. Die Geschichte spielt sich auf zwei Zeitebenen ab: einmal während der Junggesellinnenparty, einmal direkt danach, als Nora schwer verletzt im Krankenhaus liegt und mühsam rekonstruiert, was passiert ist. Für mich erhöhte das die Spannung noch zusätzlich, aber ich muss zugeben, dass ich ein paar Dinge schon relativ früh erraten habe. Zum Beispiel wird nie so richtig ausgesprochen, was vor zehn Jahren passiert ist, das Nora, Claire und James entzweit hat, und die Auflösung am Schluss war wirklich keine große Überraschung. Für mich ergab sich die Spannung weniger aus der Frage, was passiert (ist), sondern eher aus der Frage, wie die Charaktere damit umgehen. Und die sind, zugegeben, alle keine Menschen, die es einem leicht machen. Sie intrigieren und zeigen ihre boshafte Ader, oder erweisen sich als zutiefst gestört und unzuverlässig, aber so richtig sympathisch sind sie einem selten. Aber in meinen Augen müssen sie das auch gar nicht, denn sie sind dennoch gut und komplex geschrieben, und interessant sind sie allemal! Der Schreibstil war für mich ganz großes Kino. Tatsächlich beschreibst die Autorin alles mit so dichter Atmosphäre und so vielen stimmungsvollen Details, dass ich jede Szene vor mir sehen konnte und jetzt nur noch auf die Verfilmung warte. Fazit: "Im dunklen, dunklen Wald" ist ein Thriller, der an sich nur wenig Handlung hat - und die ist nicht einmal herausragend originell. Auch die Charaktere sind nicht sonderlich liebenswürdig, und das große Geheimnis am Schluss kann man schon recht früh erraten. Dass es für mich dennoch ein 4,5-Sterne-Buch ist, liegt vor allem daran, dass es eben kein handlungsgetriebenes Buch ist, sondern eines, das von dichter Atmosphäre und unterschwelliger psychologischer Spannung lebt. Das hat die Autorin für meinen Geschmack perfekt umgesetzt, mit einem Schreibstil voller starker Bilder und ungewöhnlicher Metaphern.
Die Schriftstellerin Nora wird von der Freundin ihrer einst besten Freundin Clare zum Junggesellinnenabschied in ein Haus mitten im Wald eingeladen. Sie überlegt hin und her. Zusammen mit der gemeinsamen Freundin Nina, die ebenfalls eingeladen ist, beschließt sie letztendlich hinzugehen. Zehn Jahre lang haben sie Clare nun nicht mehr gesehen, seit Nora sang- und klanglos nach einem Vorfall ihren Heimatort verlassen hat. Das Haus ist keine typische Waldhütte, wie man denken könnte, sondern ein Designergebäude, das gefühlt nur aus Glas besteht. Nora versucht, sich so locker wie möglich zu geben. Als sie jedoch erfährt, wen Clare heiraten wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Das gesamte Buch strotzt geradezu von unterschwelliger Spannung, weil man als als Leser jederzeit damit rechnet, dass irgendetwas passiert. Durch den genialen Schreibstil der Autorin macht es einfach nur Spaß das Buch zu lesen. Man möchte stets wissen, wie es weitergeht und das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat dieses Buch wirklich von Anfang bis Ende sehr gut gefallen ud ich kann es jedem Thrillerfan nur empfehlen.
Der Klappentext klang unglaublich spannend, daher bin ich mit relativ großen Erwartungen in das Buch gestartet. Die erste Hälfte des Buches war dann aber leider ziemlich zäh. Für meinen Geschmack hat es hier viel zu lange gedauert bis mal richtiges Interesse und Spannung aufkam. Ab ungefähr der Hälfte ging es dann richtig los und es gab einige Momente, in denen ich mich schon ziemlich gegruselt und erschrocken habe. Insgesamt flachte es dann aber leider wieder ziemlich schnell ab. Das Buch springt in der Zeit vor und zurück. Die Übergänge waren manchmal nicht richtig eindeutig, so dass es schwierig war zu unterscheiden wo man sich gerade befindet. Die Auflösung fand ich zwar passend, aber gleichzeitig war es mir dann doch zu einfach und vorhersehbar. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, so dass man trotz einiger zäher Momente relativ schnell durch das Buch kommt.























































