Ich glaube, ich fahre in die Highlands

Ich glaube, ich fahre in die Highlands

Softcover
3.02
DemenzPolizistPflegerinEnkel

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Description

Mrs. McKay, von ihrer Familie liebevoll »Grandma« genannt, ist alt im bittersten Sinn des Wortes. Grandma leidet an Altersdemenz. Ein Leben lang hat sie für ihre Familie gesorgt, nun ist sie auf die Hilfe anderer angewiesen. Es sind die Frauen in der Familie der McKays, die einen großen Teil der Tag für Tag zu bewältigenden Aufgaben erledigen: Bridget, die unverheiratete Tochter und Krankenschwester, Jenny, die pflichtbewußte Schwiegertochter, und Hannah, die siebzehnjährige Enkelin. Die Männer gehen auf Distanz: Stuart, der Polizist, empfindet die Mutter als unzumutbare Belastung, während Charlie, der Börsenmakler, sich damit beruhigt, daß er die Miete für Grandmas Wohnung und die Pflegerinnen bezahlt. Als das mühsam geknüpfte Versorgungsnetz plötzlich reißt, weil eine Pflegerin kündigt, und die andere wegläuft und Bridget mit ihrem Freund Urlaub macht, lebt die alte Debatte um einen Heimaufenthalt wieder auf. Auch verschlimmert sich der Zustand der alten Frau und die Familie fühlt sich in ihren Bemühungen, Grandma nicht »wegzugeben«, schließlich überfordert.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
400
Price
10.30 €

Author Description

Von ihrem ersten Aufsehen erregenden Roman »Ich glaube, ich fahre in die Highlands« bis zu ihrem bislang erfolgreichsten Roman »Die Dienerin« hat die englische Bestseller-Autorin Margaret Forster auch im deutschsprachigen Raum zahllose Leserinnen begeistert. 1938 in Carlisle geboren, studierte sie Geschichte in Oxford und lebt heute als freie Schriftstellerin in London und im Lake District. Im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen zuletzt: ›Ich warte darauf, dass etwas geschieht‹ (Bd. 17233) und ›Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild‹ (Bd. 17581).Weitere Informationen, auch zu E-Book-Ausgaben, finden Sie bei www.fischerverlage.de

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Das Buch ist wahnsinnig deprimierend. Gerade bei der Thematik hätte ich trotzdem erwartet, dass auch eine "gute Seite" aufgezeigt wird. Mag sein, dass ich die Aussage nicht richtig verstanden habe, aber für mich klang das alles sehr nach "Angehörige mit Altersdemenz selber pflegen ist NUR Qual für alle und nichts anderes". Es ist wahnsinnig schwer, aber der Standpunkt der Tochter (Bridget) wird so... abgehandelt und totargumentiert. Ich verstehe allerdings auch den Zwiespalt. Man liebt (im Regefall) seine Angehörigen und will ihnen das Heim ersparen, aber andererseits ist es auch nur extrem schwer zu ertragen, wenn sich die Persönlichkeit so stark verändert und Dinge wie Inkontinenz, etc. dazukommen und man damit rechnen muss, dass es noch Jahre so weitergehen kann. Wenn ich es mir aussuchen könnte, möchte ich mich nicht dieser Wahl stellen müssen. Wer sich mit solchen Situationen konfrontiert sieht und "Trost" sucht, sollte aber die Finger von diesem Buch lassen.

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