12. Apr.
Rating:2

Das Buch ist wahnsinnig deprimierend. Gerade bei der Thematik hätte ich trotzdem erwartet, dass auch eine "gute Seite" aufgezeigt wird. Mag sein, dass ich die Aussage nicht richtig verstanden habe, aber für mich klang das alles sehr nach "Angehörige mit Altersdemenz selber pflegen ist NUR Qual für alle und nichts anderes". Es ist wahnsinnig schwer, aber der Standpunkt der Tochter (Bridget) wird so... abgehandelt und totargumentiert. Ich verstehe allerdings auch den Zwiespalt. Man liebt (im Regefall) seine Angehörigen und will ihnen das Heim ersparen, aber andererseits ist es auch nur extrem schwer zu ertragen, wenn sich die Persönlichkeit so stark verändert und Dinge wie Inkontinenz, etc. dazukommen und man damit rechnen muss, dass es noch Jahre so weitergehen kann. Wenn ich es mir aussuchen könnte, möchte ich mich nicht dieser Wahl stellen müssen. Wer sich mit solchen Situationen konfrontiert sieht und "Trost" sucht, sollte aber die Finger von diesem Buch lassen.

Ich glaube, ich fahre in die Highlands
Ich glaube, ich fahre in die Highlandsby Margaret ForsterFISCHER Taschenbuch