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Holpriger Start, ab der Hälfte besser
[Danke an Bastei Lübbe und Netgalley für das Rezensionsexemplar] Kerrigan lebt in einer Welt, in der Fae regieren und Halb-Fae sowie Menschen verachtet werden. Da sie selber auch Halb-Fae ist, wurde sie als Kind von ihrem Vater am Drachenberg ausgesetzt, wo sie als Drachenschülerin aufgenommen wurde und aufgewachsen ist. Nun nähert sich das spektakuläre Drachenturnier, wo sich die fünf Gewinner am Ende an einen Drachen binden werden. Überraschenderweise nimmt auch Fordham teil, der dem seit Jahrhunderten verbannten Haus der Schatten entstammt, und Kerrigan spürt eine seltsame Verbindung zu ihm. Es fällt mir gar nicht so einfach, dieses Buch zu bewerten. Der Einstieg ins Buch ist sehr holprig. Wir beginnen kurz mit Kerrigan in den Slums, danach wechselt die Szenerie schon zum Drachenberg und auch dort wird nicht der Alltag beschrieben, sondern wir erleben den Start des Drachenturniers. Dadurch habe ich mich am Anfang nicht gut zurecht gefunden. Dazu kommen die vielen Namen der verschiedenen Häuser und Personen sowie ein politisches System, das ich auch nach Beendigung des Buches noch nicht ganz durchblickt habe. Eine Karte wäre bestimmt auch von Vorteil gewesen. Das alles führte dazu, dass ich nicht gut in das Buch reingekommen bin und ich nur zäh mit dem Lesen vorankam. Etwa ab der Hälfte der Geschichte wurde es besser. Ich habe ein paar Zusammenhänge begriffen und konnte zumindest die häufiger vorkommenden Charaktere auseinander halten. Der rote Faden, der sich zwischendurch verloren hat, wurde sichtbarer, die Geschichte kam etwas mehr in den Fluss und wurde spannend. Es gab sogar ein paar Plot Twists, die ich nicht vorhergesehen habe. Sehr gut gefallen haben mir die weiblichen Charaktere. Vor allem Kerrigan ist stark, mutig, lässt sich nichts sagen und braucht keinen Mann, der sie rettet. Die Geschichte wird größtenteils aus ihrer Perspektive erzählt, leider aber in der dritten Person. Das machte es mir schwerer, mit ihr mitzufiebern. Ab und zu kommen in kurzen Kapiteln auch ein paar andere Personen zu Wort, was mir wiederum ganz gut gefallen hat. Auch die Themen, wie Unterdrückung bestimmter Gruppen, Selbstbestimmung und Queerness, sagen mir zu. Ebenso, dass die Charaktere vom Erscheinungsbild her divers sind. Fürchterlich war für mich leider der Schreibstil. Er ist ungelenk, unnatürlich und nicht flüssig und auch Situationen, politische Gegebenheiten etc. werden oft so unglücklich beschrieben, dass es schwer oder gar nicht verständlich ist. Ich denke, das ist das größte Manko an dem Buch, weil ich mich dadurch nicht einfach auf die Geschichte einlassen konnte, sondern oft rausgerissen wurde. Es gibt also einiges, was mich gestört hat, allerdings mochte ich auch vieles und die Idee hinter der Geschichte ist eigentlich toll und genau meins. Vor allem denke ich, dass sich die Welt im nächsten Teil noch mehr entfalten wird und so einige Enthüllungen und auch Wendungen kommen. Aktuell bin ich mir aber noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.
Jan 6, 2026
Holpriger Start, ab der Hälfte besser
[Danke an Bastei Lübbe und Netgalley für das Rezensionsexemplar] Kerrigan lebt in einer Welt, in der Fae regieren und Halb-Fae sowie Menschen verachtet werden. Da sie selber auch Halb-Fae ist, wurde sie als Kind von ihrem Vater am Drachenberg ausgesetzt, wo sie als Drachenschülerin aufgenommen wurde und aufgewachsen ist. Nun nähert sich das spektakuläre Drachenturnier, wo sich die fünf Gewinner am Ende an einen Drachen binden werden. Überraschenderweise nimmt auch Fordham teil, der dem seit Jahrhunderten verbannten Haus der Schatten entstammt, und Kerrigan spürt eine seltsame Verbindung zu ihm. Es fällt mir gar nicht so einfach, dieses Buch zu bewerten. Der Einstieg ins Buch ist sehr holprig. Wir beginnen kurz mit Kerrigan in den Slums, danach wechselt die Szenerie schon zum Drachenberg und auch dort wird nicht der Alltag beschrieben, sondern wir erleben den Start des Drachenturniers. Dadurch habe ich mich am Anfang nicht gut zurecht gefunden. Dazu kommen die vielen Namen der verschiedenen Häuser und Personen sowie ein politisches System, das ich auch nach Beendigung des Buches noch nicht ganz durchblickt habe. Eine Karte wäre bestimmt auch von Vorteil gewesen. Das alles führte dazu, dass ich nicht gut in das Buch reingekommen bin und ich nur zäh mit dem Lesen vorankam. Etwa ab der Hälfte der Geschichte wurde es besser. Ich habe ein paar Zusammenhänge begriffen und konnte zumindest die häufiger vorkommenden Charaktere auseinander halten. Der rote Faden, der sich zwischendurch verloren hat, wurde sichtbarer, die Geschichte kam etwas mehr in den Fluss und wurde spannend. Es gab sogar ein paar Plot Twists, die ich nicht vorhergesehen habe. Sehr gut gefallen haben mir die weiblichen Charaktere. Vor allem Kerrigan ist stark, mutig, lässt sich nichts sagen und braucht keinen Mann, der sie rettet. Die Geschichte wird größtenteils aus ihrer Perspektive erzählt, leider aber in der dritten Person. Das machte es mir schwerer, mit ihr mitzufiebern. Ab und zu kommen in kurzen Kapiteln auch ein paar andere Personen zu Wort, was mir wiederum ganz gut gefallen hat. Auch die Themen, wie Unterdrückung bestimmter Gruppen, Selbstbestimmung und Queerness, sagen mir zu. Ebenso, dass die Charaktere vom Erscheinungsbild her divers sind. Fürchterlich war für mich leider der Schreibstil. Er ist ungelenk, unnatürlich und nicht flüssig und auch Situationen, politische Gegebenheiten etc. werden oft so unglücklich beschrieben, dass es schwer oder gar nicht verständlich ist. Ich denke, das ist das größte Manko an dem Buch, weil ich mich dadurch nicht einfach auf die Geschichte einlassen konnte, sondern oft rausgerissen wurde. Es gibt also einiges, was mich gestört hat, allerdings mochte ich auch vieles und die Idee hinter der Geschichte ist eigentlich toll und genau meins. Vor allem denke ich, dass sich die Welt im nächsten Teil noch mehr entfalten wird und so einige Enthüllungen und auch Wendungen kommen. Aktuell bin ich mir aber noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.
Jan 6, 2026







