Die Farbe von Wasser
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Description
Book Information
Author Description
James McBride – Autor, Musiker, Drehbuchschreiber, Journalist – wurde weltberühmt durch seinen autobiografischen Roman "Die Farbe von Wasser". Das Buch gilt inzwischen als Klassiker in den Vereinigten Staaten, es stand zwei Jahre lang auf der New York Times-Bestsellerliste. Sein Debüt "Das Wunder von St. Anna" wurde vom amerikanischen Kultregisseur Spike Lee verfilmt. Für "Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford" erhielt James McBride den renommierten National Book Award. 2015 wurde er von Barack Obama mit der National Humanities Medal ausgezeichnet.
Posts
Das ist nicht nur die Geschichte von James McBride, sonder auch von seiner Mutter Ruth. Abwechselnd erzählen James und Ruth ihre jeweilige Lebensgeschichte, dabei kommen sich die Geschichten immer näher, um am Ende zu einer gemeinsamen , versöhnlichen Familiengeschichte zu werden. Ruth wächst in den 30er im Süden Amerikas auf (Suffolk/Virginia). Ihre Familie stammt aus Polen, wo sie die ersten 2 Jahre gelebt hat. Ihr Vater ist jüdisch orthodoxer Rabbiner. Er verabscheut Ruths Mutter, seine Erziehung ist unglaublich hart, er kann schwarze nicht leiden, obwohl er einen Laden im schwarzen Viertel der Stadt besitzt und dort mit seiner Familie wohnt. Ruth zieht mit 17 nach New York zu Verwandten, obwohl sie ungern ihre Schwester und Mutter alleine mit dem Vater lässt. Sie verliebt sich in einen schwarzen, kriegt mit ihm 8 Kinder, wird Christin und fühlt sich in der schwarzen Gemeinschaft viel wohler und aufgenommen. Das achte Kind ist James, der aber seinen Vater nicht mehr erlebt , da dieser an Krebs stirbt. Ruth heiratet einen zweites mal, der sie und ihre Kinder liebevoll behandelt, lebt unter der Woche in der Stadt und besucht sie immer am Wochenende. Mit ihm kriegt Ruth noch 4 Kinder. Auch der Stiefvater stirbt. Die Mutter zieht die 12 kinder mehr oder weniger alleine groß. Ihren Kindern vermittelt sie immer wieder, dass Bildung der Weg zum besseren Leben ist. Als James auf der Suche nach seiner eigenen Identität ist, bringt er seine Mutter endlich dazu ihm ihre Geschichte zu erzählen, da er ein Buch schreiben möchte. James leben ist chaotische mit 12 Geschwistern und einer arbeitenden Mutter. Er wächst in den 60er und 70er in New York auf. Immer mehr Unruhen auf den Straßen, Black Power Bewegung und seine persönliche Angst um seine Mutter, die als weiße in einen schwarzen Viertel lebt. Die Mutter erzählt lange nichts von Ihrer Familie und Herkunft. Wirklich beeindruckend wie stark diese Frau ist und es schafft 12 Kinder groß zu ziehen und aus allen 12 „was geworden ist“.
Eine außergewöhnliche Familiengeschichte
Die Farbe von Wasser von James McBride erzählt die Geschichte seiner Mutter Ruth, von ihm selbst und seinen elf Geschwistern – und damit auch eine sehr besondere Familiengeschichte. Ruth ist eine weiße, jüdische Frau, die in den 1940er-Jahren einen schwarzen Mann heiratet. Eine Entscheidung, die damals alles andere als selbstverständlich war und die ihr und ihrer Familie viel Rassismus und Ablehnung eingebracht hat. Das Buch zeigt eindrücklich, unter welchen Umständen sie gelebt haben und wie sehr diese Erfahrungen das Leben der ganzen Familie geprägt haben. Besonders berührt haben mich die Kapitel, in denen Ruth selbst ihre Geschichte erzählt. Diese Teile fand ich unglaublich stark – ehrlich, direkt und sehr bewegend. Man spürt, wie sehr sie ihre Kinder geliebt hat und wie entschlossen sie war, ihnen trotz aller Schwierigkeiten ein gutes Leben zu ermöglichen. Stellenweise fand ich das Buch etwas langatmig, aber insgesamt ist es eine sehr beeindruckende und berührende Geschichte über Familie, Herkunft und Identität. Für mich auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung – und ich bin neugierig geworden auf weitere Bücher von James McBride.

Was für ein Herzensbuch!
In „Die Farben von Wasser“ setzt James Mc Bride seiner außergewöhnlichen Mutter ein literarisches Denkmal. Rachel entstammt einer osteuropäischen jüdischen Familie, die in die USA ausgewandert ist, als sie zwei Jahre alt war. Ihr Vater ist ein streng orthodoxer Rabbi, der ihre Mutter hasst und Dunkelhäutige in seinem Laden über den Tisch zieht. Inmitten der Spannungen zwischen den verschieden Ethnien wächst Rachel auf und fühlt sich zunehmend der Black Community hingezogen. Als sie mit einem dunkelhäutigen Mann zusammenkommt und von dem auch noch schwanger wird, muss sie fliehen. Sie entscheidet sich gegen ihre große Ursprungs-Familie, für ihre neue Familie. Als hellhäutige Mutter von dunkelhäutigen Kindern stößt sie überall auf Ablehnung. Im Laufe der Jahre kriegt sie 12 Kinder, alle mehr oder weniger dunkelhäutig. Einer davon ist James Mc Bride, der Autor. Trotz aller Widrigkeiten kriegt das Leben sie nicht gebeugt. Sie bleibt aufrecht, für ihre 12 Kinder, die sie über Bildung und Wertevermittlung ins Leben hinausträgt. Doch James Mc Bride stellt seine Mutter nicht nur als Engel dar. Denn auf dem Denkmal seiner Mutter fußt sein eigenes Leben, seine eigene Identität als Dunkelhäutiger mit afroamerikanischen und jüdisch-osteuropäischen Wurzeln. Den Weg zu seinen Wurzeln hat seine Mutter ihm lange verstellt, ihm alles verschwiegen, ihre Vergangenheit geleugnet. Erst der vorliegende Roman wurde zum Schlüssel zur Familiengeschichte und zu seiner eigenen Identität. Ein Familienroman, in dem die Wärme, der Trost und Liebe zum Leben die Tragik von Fremdenfeindlichkeit überwindet. Ein Roman darüber, wie sehr man doch auch stets mit den Leben der vorherigen Generationen verbunden ist und bleibt. Ein neues Lieblingsbuch von mir!
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James McBride – Autor, Musiker, Drehbuchschreiber, Journalist – wurde weltberühmt durch seinen autobiografischen Roman "Die Farbe von Wasser". Das Buch gilt inzwischen als Klassiker in den Vereinigten Staaten, es stand zwei Jahre lang auf der New York Times-Bestsellerliste. Sein Debüt "Das Wunder von St. Anna" wurde vom amerikanischen Kultregisseur Spike Lee verfilmt. Für "Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford" erhielt James McBride den renommierten National Book Award. 2015 wurde er von Barack Obama mit der National Humanities Medal ausgezeichnet.
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Das ist nicht nur die Geschichte von James McBride, sonder auch von seiner Mutter Ruth. Abwechselnd erzählen James und Ruth ihre jeweilige Lebensgeschichte, dabei kommen sich die Geschichten immer näher, um am Ende zu einer gemeinsamen , versöhnlichen Familiengeschichte zu werden. Ruth wächst in den 30er im Süden Amerikas auf (Suffolk/Virginia). Ihre Familie stammt aus Polen, wo sie die ersten 2 Jahre gelebt hat. Ihr Vater ist jüdisch orthodoxer Rabbiner. Er verabscheut Ruths Mutter, seine Erziehung ist unglaublich hart, er kann schwarze nicht leiden, obwohl er einen Laden im schwarzen Viertel der Stadt besitzt und dort mit seiner Familie wohnt. Ruth zieht mit 17 nach New York zu Verwandten, obwohl sie ungern ihre Schwester und Mutter alleine mit dem Vater lässt. Sie verliebt sich in einen schwarzen, kriegt mit ihm 8 Kinder, wird Christin und fühlt sich in der schwarzen Gemeinschaft viel wohler und aufgenommen. Das achte Kind ist James, der aber seinen Vater nicht mehr erlebt , da dieser an Krebs stirbt. Ruth heiratet einen zweites mal, der sie und ihre Kinder liebevoll behandelt, lebt unter der Woche in der Stadt und besucht sie immer am Wochenende. Mit ihm kriegt Ruth noch 4 Kinder. Auch der Stiefvater stirbt. Die Mutter zieht die 12 kinder mehr oder weniger alleine groß. Ihren Kindern vermittelt sie immer wieder, dass Bildung der Weg zum besseren Leben ist. Als James auf der Suche nach seiner eigenen Identität ist, bringt er seine Mutter endlich dazu ihm ihre Geschichte zu erzählen, da er ein Buch schreiben möchte. James leben ist chaotische mit 12 Geschwistern und einer arbeitenden Mutter. Er wächst in den 60er und 70er in New York auf. Immer mehr Unruhen auf den Straßen, Black Power Bewegung und seine persönliche Angst um seine Mutter, die als weiße in einen schwarzen Viertel lebt. Die Mutter erzählt lange nichts von Ihrer Familie und Herkunft. Wirklich beeindruckend wie stark diese Frau ist und es schafft 12 Kinder groß zu ziehen und aus allen 12 „was geworden ist“.
Eine außergewöhnliche Familiengeschichte
Die Farbe von Wasser von James McBride erzählt die Geschichte seiner Mutter Ruth, von ihm selbst und seinen elf Geschwistern – und damit auch eine sehr besondere Familiengeschichte. Ruth ist eine weiße, jüdische Frau, die in den 1940er-Jahren einen schwarzen Mann heiratet. Eine Entscheidung, die damals alles andere als selbstverständlich war und die ihr und ihrer Familie viel Rassismus und Ablehnung eingebracht hat. Das Buch zeigt eindrücklich, unter welchen Umständen sie gelebt haben und wie sehr diese Erfahrungen das Leben der ganzen Familie geprägt haben. Besonders berührt haben mich die Kapitel, in denen Ruth selbst ihre Geschichte erzählt. Diese Teile fand ich unglaublich stark – ehrlich, direkt und sehr bewegend. Man spürt, wie sehr sie ihre Kinder geliebt hat und wie entschlossen sie war, ihnen trotz aller Schwierigkeiten ein gutes Leben zu ermöglichen. Stellenweise fand ich das Buch etwas langatmig, aber insgesamt ist es eine sehr beeindruckende und berührende Geschichte über Familie, Herkunft und Identität. Für mich auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung – und ich bin neugierig geworden auf weitere Bücher von James McBride.

Was für ein Herzensbuch!
In „Die Farben von Wasser“ setzt James Mc Bride seiner außergewöhnlichen Mutter ein literarisches Denkmal. Rachel entstammt einer osteuropäischen jüdischen Familie, die in die USA ausgewandert ist, als sie zwei Jahre alt war. Ihr Vater ist ein streng orthodoxer Rabbi, der ihre Mutter hasst und Dunkelhäutige in seinem Laden über den Tisch zieht. Inmitten der Spannungen zwischen den verschieden Ethnien wächst Rachel auf und fühlt sich zunehmend der Black Community hingezogen. Als sie mit einem dunkelhäutigen Mann zusammenkommt und von dem auch noch schwanger wird, muss sie fliehen. Sie entscheidet sich gegen ihre große Ursprungs-Familie, für ihre neue Familie. Als hellhäutige Mutter von dunkelhäutigen Kindern stößt sie überall auf Ablehnung. Im Laufe der Jahre kriegt sie 12 Kinder, alle mehr oder weniger dunkelhäutig. Einer davon ist James Mc Bride, der Autor. Trotz aller Widrigkeiten kriegt das Leben sie nicht gebeugt. Sie bleibt aufrecht, für ihre 12 Kinder, die sie über Bildung und Wertevermittlung ins Leben hinausträgt. Doch James Mc Bride stellt seine Mutter nicht nur als Engel dar. Denn auf dem Denkmal seiner Mutter fußt sein eigenes Leben, seine eigene Identität als Dunkelhäutiger mit afroamerikanischen und jüdisch-osteuropäischen Wurzeln. Den Weg zu seinen Wurzeln hat seine Mutter ihm lange verstellt, ihm alles verschwiegen, ihre Vergangenheit geleugnet. Erst der vorliegende Roman wurde zum Schlüssel zur Familiengeschichte und zu seiner eigenen Identität. Ein Familienroman, in dem die Wärme, der Trost und Liebe zum Leben die Tragik von Fremdenfeindlichkeit überwindet. Ein Roman darüber, wie sehr man doch auch stets mit den Leben der vorherigen Generationen verbunden ist und bleibt. Ein neues Lieblingsbuch von mir!








