Himmel ohne Ende

Himmel ohne Ende

Hardback
4.51124

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Charlie ist fünfzehn und vermisst ihren Vater, besonders seit ihre Mutter wieder einen Mann hat. Und als ob das nicht genug wäre, hat ihre beste Freundin gerade den Jungen geküsst, in den Charlie verknallt ist. Seitdem hat es den Anschein, als befinde sich zwischen ihr und der Welt eine Glasscheibe. Und dann kommt Pommes, der eigentlich Kornelius heißt und der aus der Glasscheibe ein Autofenster macht, das man runterkurbeln und durch das Charlie ihre Hand endlich wieder in den Himmel strecken kann.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
336
Price
25.70 €

Author Description

Julia Engelmann, geboren 1992 in Elmshorn, ist Sängerin, Schauspielerin und Bestsellerautorin mehrerer Lyrikbände. Bekannt wurde sie durch ihren Poetry-Slam-Text ›Eines Tages, Baby‹, der 2014 viral ging und bisher 14 Millionen Views hat. Julia Engelmann lebt in Berlin.

Characteristics

17 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
63%
39%
1%
1%
32%
28%
60%
85%
20%
87%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
70%
81%
81%
66%

Pace

Fast6%
Slow50%
Moderate38%
Variable6%

Writing Style

Simple40%
Complex7%
Moderate53%
Bildhaft (76%)Minimalistisch (6%)Poetisch (76%)Außergewöhnlich (29%)

Posts

246
All
5

Eine gefühlvolle Coming of Age Geschichte, in die man ab Seite 1 abtauchen kann. Jahresendhighlight!

Die 15-jährige Protagonistin Charlie steckt voller Selbstzweifel und in einem tiefen dunklen Loch aus dem ihr niemand raus helfen kann - so scheint es. Dann taucht ein neuer Schüler in ihrer Klasse auf, der in einer ähnlichen Gedankenwelt steckt wie sie. Es entsteht eine wunderbare Freundschaft und die Welt von Charlie wird wieder hell. Julia Engelmann schafft mit ihrem poetischen Schreibstil eine ganz eigene traurig-schöne Atmosphäre, in der man aber nicht die Hoffnung verliert. Jahresendhighlight. Zitat: Aber die Herbstferien wurden dunkel, so dunkel, bis ich nicht mehr unterscheiden konnte, ob die Welt mich traurig machte oder ich sie.

5

Ein Buch, das jemand für mich ist.

Nun sitze ich hier, nachdem ich die letzten Zeilen gelesen habe, mit Tränen in den Augen und einem Lächeln auf den Lippen. In diesem Buch steckt so viel, so viele Zeilen, die mich tief bewegt haben, so viele Worte, die mich berührt haben. In einem stetigen Wechselbad der Emotionen und mit so viel Bedeutsamkeit auf ganz persönlicher Ebene. Julia Engelmann malt Emotionen in Buchstaben, aus denen die Wörter wie fantastisch großartige Kolossen vor der Unendlichkeit des Himmels aussehen. Und zurück bleibt vor allem ein Gefühl der Dankbarkeit, dass ich diesen ganze bescheuerte, unsichtbare Kram lesen durfte, der ziemlich wahrscheinlich jede:n von uns irgendwie einen Teil von sich wiederfinden lässt. Und ein Gefühl der Verbundenheit, dass alle von uns jemand für jemanden sind.

4.5

So gut!

Das war wirklich ein wahnsinnig guter und toller Coming-of-Age Roman, der mich von der ersten Seite an abgeholt hat. Es war so authentisch beschrieben, wie Charlie das Gefühlt hatte mit 14/15 die ganze Welt ist gegen sie, wie ihre Gedankenwelt beschrieben war und ihr Leben in einem konstanten Wandel. Wie sie, die Welt gesehen hat und sie dann aber durch ihre Mitmenschen den Spiegel vor Augen gehalten bekommen hat. Hab wirklich das Buch so in mich aufgesogen.

5

Einfach so so schön geschrieben, definitiv ein Jahreshighlight für mich!

Auch das Hörbuch ist von Julia Engelman so schön gesprochen und es zieht einen direkt in die Geschichte, man ist mittendrin in der Welt von Charlie und fühlt alles mit ihr mit. Teilweise war es echt lustig, hatte beim Lesen permanent ein Schmunzeln auf den Lippen und dann war es gleichzeitig trotzdem traurig. Bei mir hat es voll einen Nerv getroffen, mich irgendwie auch an meine eigene Schulzeit erinnert und in die Gefühlswelt von damals zurückversetzt. Definitiv was fürs Herz und wird noch länger nachhallen 🫶 „Nicht verloren, nur vergangen. Und ich dachte, dass ich vielleicht doch keinen Tag meines Lebens verloren hatte, dass sie zwar vergangen waren, aber für immer mir gehörten, dachte, wie schön es war, dass ich einen Namen hatte, der ein paar Menschen etwas bedeutete, dachte, dass es vielleicht für nichts zu spät war, solange man lebte.“ [Seite 184]

Einfach so so schön geschrieben, definitiv ein Jahreshighlight für mich!
3

Ich kann mich den begeisterten Stimmen leider nicht anschließen. War für mich ganz nett aber mehr auchleider nicht. Ich habe in der letzten Zeit festgestellt, dass Coming-of-Age-Geschichten nicht so meins sind. Das sollte ich mir für die Zukunft vielleicht merken.

4.5

Ein stiller Roman, der ohne große Spannung auskommt, dafür aber mit umso mehr Gefühlen. Wir begleiten die fünfzehnjährige Charlie auf ihrer Suche nach sich selbst und tauchen tief in ihre Gedankenwelt ein: die Sehnsucht nach Nähe und Zugehörigkeit, das Gefühl, die Welt nur durch eine Glasscheibe zu erleben, ihre Traurigkeit und Verzweiflung – und schließlich die langsam aufkeimende Hoffnung, als mit Kornelius, genannt Pommes, jemand in ihre Klasse kommt, der ihr das schenkt, wonach sie sich schon so lange sehnt: jemand für jemanden zu sein. Er sieht sie, so wie sie ist, mit all ihren Ecken und Kanten und hat keine Angst davor. Und so fängt Charlie langsam an, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Der Schreibstil war so schön, an manchen Stellen fast schon poetisch und auch die Geschichte und die Gedanken von Charlie haben mich oft berührt. Himmel ohne Ende war mein erstes Buch von Julia Engelmann und ich freue mich schon jetzt auf ihr nächstes 🌜

Post image
5

🌌

Wow. Was für ein Abschluss des Jahres – dieses Buch war auf jeden Fall eines meiner absoluten Jahres-Highlights. Himmel ohne Ende hat mich von der ersten Seite an berührt und getragen. Wie unglaublich poetisch und lyrisch sind diese Worte, Sätze, Abschnitte, Kapitel. Julia Engelmann schreibt so, dass man innehalten möchte, zurückblättert, einzelne Stellen noch einmal liest. Wäre ich gestern nicht so müde gewesen, hätte ich dieses Buch problemlos an einem einzigen Tag verschlungen. Und am liebsten hätte ich auf fast jeder Seite annotiert, mir Notizen gemacht, Sätze markiert, die bleiben. Die Gedanken von Charlie haben mich tief getroffen – sie haben mich so sehr an mich selbst in diesem Alter erinnert und teilweise auch an mein heutiges Ich. Dieses Gefühl von Suchen, Zweifeln, Hoffen und Wachsen ist so ehrlich, so nahbar beschrieben, dass man sich selbst darin wiederfindet. Himmel ohne Ende ist ein wunderschöner Jugend- und Kindheits-Coming-of-Age-Roman, der leise ist und trotzdem nachhallt. Ein Buch über das Erwachsenwerden, über Freundschaft, über die großen Fragen des Lebens – und darüber, wie es sich anfühlt, irgendwo zwischen gestern und morgen zu stehen. Eine absolute Leseempfehlung. 💫

5

HIMMEL OHNE ENDE Julia Engelmann Die 15-jährige Charlotte, von allen nur „Charly“ genannt, fühlt sich nicht wohl in ihrem Körper, der noch kein Erwachsener ist und kindlich nie wieder sein wird. Sie ist zwischen den Welten gefangen, unsicher und suchend. Ihre beste Freundin Kati hat sich von ihr abgewandt und ghostet sie. Und obwohl es wehtut, bringt Charly irgendwie Verständnis dafür auf. Denn ihr fehlen oft die Worte – nicht, weil sie keine hätte, im Gegenteil – Ihr Kopf ist voller Gedanken. Aber sie kommen ihr einfach nicht über die Lippen. Nicht bei Kati. Nicht bei anderen. Und auch nicht bei ihrer Mutter. Immer öfter fragt sie sich, ob sie auch ein Feigling ist – wie ihr Vater, der einfach gegangen ist und den sie trotz allem schmerzlich vermisst. „[…] Ich fühlte mich steckengeblieben zwischen der, die ich war, und der, die ich nicht schaffte zu werden.“ (S. 64) Gerade als Charly überlegt, ob Weglaufen eine Lösung wäre, taucht ein neuer Schüler auf: Kornelius. Zum ersten Mal ist da jemand, der sie sieht. Der sie versteht. Der für sie einsteht. Doch ob diese Freundschaft hält, oder ob Kornelius nur eine kurzzeitige, leuchtende Sonne am Himmel für sie ist, müsst ihr unbedingt selbst herausfinden. Was für ein berührendes Buch! In der ersten Hälfte saß eine Träne wie ein stiller Dauergast in meinem Augenwinkel. Das Buch hat mich tief bewegt – und mich in meine eigene Jugend zurückgeworfen. Manche Sätze musste ich zweimal lesen, nicht, weil ich sie nicht verstanden hätte, sondern weil sie einfach so schön waren. Julia Engelmann ist eine Wortkünstlerin. Das wissen spätestens die 14 Millionen Menschen, die seit 2014 ihr Poetry-Slam-Video „Eines Tages, Baby“ gesehen haben. Das Ende des Buches ist stark, feinfühlig und kommt ganz ohne Kitsch aus. Es bleibt keine Frage offen – außer vielleicht: Wann wirst du dieses Buch lesen? Fazit: Julia Engelmann jongliert so gekonnt mit Wörtern, wie ich es nie könnte – also lest das Buch unbedingt. Große Leseempfehlung! Highlight! 5+/5

Post image
5

Charlie und Pommes - Freundschaft, Philosophie und Poetik. Berührend von der ersten Seite an.

Was für eine schöne Geschichte. Ich hatte eine hohe Erwartung daran und die wurde in keiner Weise enttäuscht. Eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Was für schöne und unglaublich toll formulierte Gedanken, wie schön erzählt, mit welcher Leichtigkeit, wie berührend, wie poetisch… und dabei geht es um die wirklich wichtigen, gewichtigen Fragen des Lebens. Es geht um Freundschaften, Familie, Liebe, Mut und Tod - wer bin ich, wer will ich sein und wie geht das Leben weiter? Die Geschichte um Charlie und Pommes fesselt und berührt von der ersten Seite an. Man begleitet Charlie in der Zeit zwischen ihrem 15. und 16. Lebensjahr und man kann sich sofort mit ihrer Gedankenwelt, ihren Ängsten, ihren Träumen und ihren Gefühlen identifizieren und einfühlen. Und glücklicherweise tappt das Buch nicht in die Falle, dass aus ehrlicher, tiefer Freundschaft am Ende doch noch Liebe wird. Ein ganz tolles Buch - absolute Empfehlung!

Charlie und Pommes - Freundschaft, Philosophie und Poetik. Berührend von der ersten Seite an.
5

Bei der fünfzehnjährigen Charlie läuft es gerade nicht so gut. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, der Vater ist weggegangen. Ihre beste Freundin will auch nichts mehr von ihr wissen. Freunde hat sie jetzt gar keine mehr. Es bleibt nur noch Markus, ihr Meerschweinchen. Als ihre Mutter auch noch den Italiener mit nach Hause bringt und auf einmal wieder glücklich ist, fühlt Charlie sich völlig allein gelassen. Sie hat das Gefühl, sie sieht alles wie durch eine Glasscheibe. Sie kann alles sehen, gehört aber nicht dazu. Als das neue Schuljahr beginnt, kommt Pommes neu in ihre Klasse. Ein ungewöhnlicher Junge, der ihr so vertraut vorkommt. Ein aufregendes neues Schuljahr beginnt, das einiges verändern wird. Ein Roman poetisch wie ein zartes Gedicht, voller Gefühl wie die erste Liebe und melancholisch wie ein verregneter Sommertag. Charlie ist mitten in der Pubertät und nichts fühlt sich mehr richtig an. Mit Pommes findet sie einen Vertrauten, mit dem sie über alles und über ganz viel nichts reden kann. Sein schräger Cousin Karl taucht auch noch mit auf. Auch zu ihm hat Charlie direkt eine gute Verbindung. Wunderbare tiefgründige Charaktere begegnen uns hier und begleiten uns durch diesen berührenden Coming-of-Age Roman. Ich mochte bereits die Gedichte von Julia Engelmann sehr gern und hatte dadurch schon sehr hohe Erwartungen an diesen Roman. Enttäuscht wurde ich nicht. Mich erwartete ein feinfühliger, poetischer und kluger Roman übers Erwachsenwerden mit all seinen Schönheiten und Grausamkeiten, der mich mitten ins Herz getroffen hat. In diesem Sinne. Oh Baby, eines Tages werden wir alt sein, warten nicht mehr und haben gelernt den Moment zu genießen, trauen uns zu sein wer wir sind. LEST DIESES BUCH! Ein absolutes Herzensbuch.

4

„Dann würde ich loslaufen, ohne zurückzuschauen, bis an den Rand meiner Gedanken. Und noch einen Schritt weiter“ 💙

Charlie fühlt sich nach der Trennung ihrer Eltern und dem Verrat ihrer besten Freundin einsam und isoliert. Erst der neue Mitschüler Pommes zeigt ihr, dass Vertrauen und Nähe wieder möglich sind – eine Coming-of-Age-Geschichte, wundervoll bildhaft beschrieben, in einer Sprache, die direkt ans Herz geht. Absolute Leseempfehlung!

„Dann würde ich loslaufen, ohne zurückzuschauen, bis an den Rand meiner Gedanken. Und noch einen Schritt weiter“ 💙
5

Kleines, großes Highlight!

Ich bin baff. Und hab wunde Finger vom Annotieren. Charlie ist 15, steckt mitten in der Pubertät, und ihre kleine Welt ist voller (vermeintlich) großer Sorgen, Gedanken und Ängste. Bis Pommes in ihr Leben kommt und ihr zeigt, was sie bislang nicht sehen konnte. Ein Buch über Freundschaft, über Träume und ganz besonders über die Suche nach sich selbst. Ein Buch, dass mich an meine eigenen, wirren Gefühlswelten mit 15 erinnert hat. Daran, wie sehr man sich bei dieser verdammten Selbstfindung selbst im Weg steht. Permanent. Und all das in einer so unfassbar schönen Sprache – ich würde das Buch gern einpacken und an mein jüngeres Ich verschicken. Von wegen: Lies das und hab die Augen nicht nur offen, sondern nutze sie, um wirklich zu sehen – dich und alles um dich herum.

Kleines, großes Highlight!
4.5

An diesem Roman hat mir vor allem Ton und Stil gefallen. Man fühlt sich in die 15-jährige Charlie hinein versetzt und fühlt bei all ihren schwierigen Themen wirklich mit. Das Außergewöhnliche ist aus meiner Sicht, dass die Sprache trotzdem nicht ins "Teeniehafte" kippt, sondern einen tiefgründigen und teils poetischen Ton trifft. Ich denke das Buch sollte Schullektüre sein und vor allem von jungen Menschen gelesen werden. Es würde den Umgang mit schweren Themen auf eine spannende Art und Weise vermitteln. Auf jeden Fall eine Empfehlung 👍

4

Ein Himmel ohne Filter

Es ist ein stilles, tief bewegendes und teils sehr melancholisches Buch, genauso wie Charlie, die junge Protagonistin. Sie erzählt über das Gefühl, nicht verstanden zu werden – über dieses unsichtbare Ringen, die eigenen Gedanken auszusprechen, aber keine Worte zu finden. Und von dem Schmerz, nirgendwo wirklich dazuzugehören, von dem Wunsch, jemand anderes zu sein: leichter, mutiger, anders und doch immer wieder an sich selbst zu scheitern. Und dann tritt ein Mensch in Charlies Leben der alles verändert. Und mit ihm wird Plötzlich eine Stimme hörbar – ihre Stimme. Eine Stimme für all die Introvertierten, die leisen Träumer, die sich im Lärm der Welt verlieren. Und Charlie spürt auf einmal, dass sie nicht mehr will als raus. Raus aus ihrem Leben irgendwohin, nur nicht hier sein – doch im Grunde flieht sie nicht vor der Welt, sondern vor ihren eigenen Gedanken und Ängsten. Und gerade in dieser Flucht liegt die Wahrheit des Buches: Am Ende erkennt sie – und mit ihr auch wir–, dass man sich manchmal am falschen Platz fühlt, obwohl man genau dort hingehört. „Überall da, wo man ist, da gehört man auch hin.“ Das Buch ist ein Appell, das Leben nicht nur zu ertragen, sondern es wirklich zu leben – mit allem, was dazugehört: mit Schmerz, Liebe, Angst und Hoffnung. Es ruft dazu auf, in jedes Gefühl hineinzuspringen, jede Chance zu greifen und den Moment auszukosten. Denn es ist nie zu spät, das erträumte Leben wahr werden zu lassen.

5

Coming of Age – durch die Höhen und Tiefen der Pubertät

Die 15-jährige Charlie steckt mitten in der Pubertät, der Vater verließ vor Jahren die Familie, ihre alleinerziehende Mutter hat einen neuen Freund, sie ist und fühlt sich als Außenseiterin in ihrer Klasse und ihre einzige Freundin wendet sich von ihr ab. Dann kommt Pommes, der eigentlich Kornelius heißt, in ihre Klasse und Charlie findet endlich einen Vertrauten, einen wahren (platonischen) Freund, der sie Zuversicht und Vertrauen ins Leben lehrt. Allerdings stellt sie bald fest, dass nicht nur sie, sondern auch er und alle um sie herum Probleme haben, obwohl dies hinter Fassaden verborgen wird. Julia Engelmann versteht es unglaublich gut, diese schrecklichen pubertären Unsicherheiten zu beschreiben, die Wahrnehmung der Umwelt wie durch eine Glasscheibe, die verzweifelte Suche nach sich selbst und dem, was man sein möchte oder könnte, die jugendlichen Fehler, das nicht zu begreifende Gefühlschaos und der Wunsch dazuzugehören. Ein ruhiges Buch, nicht spannungsgeladen, sondern oft poetisch, mit vielen Gefühlen, die oft von Traurigkeit, Melancholie und Einsamkeit begleitet sind. Ein beeindruckender Schreibstil, der die Entwicklung von Charlie sehr gut einfängt und viele wunderschöne Gedanken über das Leben bereithält. Große Leseempfehlung!

5

Zwischen Schmerz und einem Himmel ohne Ende

Himmel ohne Ende hat mich berührt. Ein Roman über Identität, über Verluste, über das Sich-selbst-Finden in Momenten, in denen alles zu viel scheint – und doch plötzlich etwas aufleuchtet. Julia Engelmann erzählt still, manchmal traurig, aber nie hoffnungslos, wie sie Emotionen in Bildern beschreibt gefällt mir. Die Geschichte steckt voller Dunkelheit und gleichzeitig voller Helligkeit – genauso wie das Leben. Es geht um Freundschaft, um Trauer, um das Wachsen an Schmerz, ums Fragen und Suchen. Und um dieses zarte Gefühl, dass es irgendwann leichter wird. Vielleicht nicht besser – aber leichter. Ich habe mitgefühlt, mitgelitten und auch gelächelt. Dieser Roman ist traurig, ja. Aber auf eine Weise, die einen nicht runterzieht, sondern auffängt. 5 von 5 Sternen – weil es weh tut und gleichzeitig gut tut. Und weil es mich an etwas erinnert hat, das ich fast vergessen hätte. #HimmelOhneEnde #JuliaEngelmann #HerzBuch #TrauerUndFreundschaft #DunkelUndHell

5

»Alles, was wir mit Liebe machen, machen wir richtig.«

In diesem Buch begleitet man die 15-jährige Charlie, deren beste Freundin sich immer weiter von ihr entfernt. Auch zu Hause fühlt sie sich allein und alles wird ihr irgendwie zu viel. Dann taucht Kornelius in ihrer Klasse auf und zwischen den beiden entsteht nach und nach eine ganz besondere Freundschaft, die Charlie wieder ein bisschen Halt gibt. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist wunderwunderschön. Aber von Julia Engelmann habe ich auch nichts anderes erwartet. (Liebe ihre Lieder) Für mich ein warmes, einfühlsames Coming-of-Age-Buch, das sich total zu lesen lohnt ♥️ »Alles, was jemand zu mir sagte, jeder Moment, in dem mich jemand anlächelte, alles Traurige, Tragische, Lustige, Schöne, das sich vor meinen Augen abspielte, all das passierte hinter einer Glasscheibe, durch die ich zwar sehen konnte, aber die mich von allem trennte.« »Ich fand nichts trauriger, als zu hören, wie sich Erwachsene über das Wetter unterhielten, als wäre das der Kleber, der die Welt zusammenhielt.« »Das ist der eigentliche Grund, warum man sein Leben verpasst. Nicht, weil man ist, wie man ist, sondern, weil man denkt, wie man ist, das wäre so wahnsinnig schlimm und wichtig.« »Vielleicht konnte man nicht nur jemand für jemanden sein, sondern auch jemand für viele.« »Ob einander lieben hieß, sich beieinander hell zu fühlen, das Licht des anderen zu reflektieren?«

4

Charlie lässt niemanden so richtig an sich heran - vor allem nicht ihre Gefühle. Und trotzdem sind die Gedanken immer am lautesten, die ihr sagen, dass sie seltsam ist und alles um sie herum niemals richtig leuchtet. Bis Charlie auf Pommes trifft, der plötzlich dafür sorgt, dass das Licht wieder heller strahlt und mit dem sie über Dinge, die man nicht sehen kann, stundenlang reden kann... Manchmal sind die eigenen eigenen Stimmen im Kopf das, was einen am meisten herunter zieht und Julia Engelmann hat das auf wunderschöne Art in diesem Coming-of-Age Roman gepackt. Charlie ist ein Charakter, mit dem man sich identifizieren kann, auch wenn man sie manchmal am liebsten schütteln will. Und trotzdem hilft "Himmel ohne Ende" dabei die Gedanken zu ordnen, die Realität zu sehen und ist dabei noch so poetisch geschrieben, dass es direkt ins Herz geht.

5

Auf und Ab der Pubertät

Charlie ist 15 und ziemlich durch den Wind. Seitdem der Vater vor einigen Jahren sie und die Mutter verlassen hat, fühlt sie sich unsicher und kapselt sich ab. Ihre Umwelt nimmt sie wie durch eine Fensterscheibe wahr. Ihre Freundin Kati wendet sich von ihr ab und ihre Mutter hat einen neuen Freund, genannt der "Italiener", der in Wirklichkeit Steffen heisst und selbst zum Italiener sein zu blöd ist. Als dann Pommes in ihre Klasse kommt, wird alles anders. Ihre Außenseiterposition in der Klasse ändert sich, und durch die Freundschaft fasst sie Vertrauen ins Leben. Charlie merkt, dass auch andere Probleme haben und nach Außen eine ganz andere Fassade haben. "Himmel ohne Ende" ist so ein schönes Buch. Charlie wird von Julia Engelmann ganz behutsam durch das Auf und Ab der Pubertät begleitet. Ich mochte ihre Erkenntnisse und Gedanken so gerne. Dieses Buch begegnet Jugendliche auf Augenhöhe, ist aber genauso gut für Erwachsene zu lesen. Durch den Schreibstil spricht Charlie wie ein Teenager, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Den einen Tag will Charlie alleine mit Pommes nach Paris fahren, den nächsten Tag geht sie mit ihrem Meerschweinchen auf dem Arm auf den Spielplatz. Der Roman kommt ohne bedeutungsschwere Szenen aus und lässt Charlies' Gefühlswelt für sich sprechen. Große Leseempfehlung!

5

Ein absolutes Lesevergnügen

5

Gefühlvoll 🤗

Ein wundervolles Buch, mit Tiefe und Liebe. Und Wachstum.

Gefühlvoll 🤗
5

Julia Engelmann hat mit diesem Roman eine reichlich unspektakuläre Coming-of-age Geschichte geschrieben. Die 15-Jährige Charlie ist die Hauptfigur, aus deren Perspektive erzählt wird. Getrennte Eltern, neuer Freund der Mutter, Verlust der besten Freundin, sehnsüchtige heimliche Verliebtheit...das alles sind die alltäglichen Sorgen und Nöte der Protagonistin. Und natürlich, der ewige Versuch herauszufinden, wer zur Hölle man eigentlich ist und für wen man was ist und sein kann. Trotz der relativ unoriginellen Grundidee ist Frau Engelmann ein sehr überzeugender Roman gelungen. Charlie ist sehr glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben. Die Handlungsweisen der Charaktere sind durchgehend realistisch und durchdacht. Die Autorin schafft es, die Jugend so schrecklich und schwierig darzustellen, wie sie oftmals ist, ohne dabei außer acht zu lassen, wie viel Magie gleichermaßen in diesen Jahren steckt. Anerkennend anzumerken ist darüber hinaus noch, dass das Buch tatsächlich in keine einzige der offensichtlich darin lauernden Kitschfallen getappt ist. Ich kann beim besten Willen keine negativen Kritikpunkte finden, daher verdiente volle Punktzahl von mir!

4.5

Julia Engelmann hat mir gefühlt schon immer aus der Seele gesprochen 💞

Zu Beginn hatte ich Zweifel, ob ich die Sicht einer 15-Jährigen überhaupt interessant finden könnte bzw. die Angst, dass es sich einfach cringe anfühlen könnte. Diese Zweifel haben sich keineswegs bestätigt. Viel mehr hat sich mein 15-jähriges Ich einfach völlig verstanden gefühlt und als wäre etwas in mir geheilt, von dem ich gar nicht wusste, dass es einen Riss hatte. Das Buch wird bestimmt von Freundschaft und Liebe, gezeichnet durch Melancholie aber auch Hoffnung. Insgesamt fühlt es sich einfach an wie eine Versöhnung mit sich selbst und der Welt.

5

Ein Buch über die großen Gedanken und Gefühle im ganz kleinen, normalen Alltag des Erwachsenwerdens.

Ich kann mich noch erinnern, es müsste Anfang der 2010er gewesen sein, ich war Anfang 20 und sah auf YouTube den berühmten Poetry Slam-Auftritt von Julia Engelmann während ich in meinem WG-Zimmer saß. Schöne Worte, sie sagte was viele meiner Generation fühlen und ich konnte mich identifizieren damit. Die Zeit verging und ich vergaß Julia Engelmann. 2025, auf dem Weg zu einer Hochzeit kaufte ich ihren Roman in einer Buchhandlung und fühlte mich dieser Hauptfigur sehr verbunden. Obwohl ich ein Mann mit Ende 30 bin konnte ich mitfühlen, diese Gedanken des verstehen wollen, des dazu gehören wollen, das Leben zu durchdringen und einzutauchen. Die Ängste das falsche zu sagen, nichts zu sagen, zu viel zu sagen. Das Ankommen bei den richtigen Personen, bei Freunden, bei Familie, bei Haustieren. Ich liebte das Buch, weil es unaufgeregt erzählt und dabei viele kleine Schätze an Formulierungen hat. Hier geht es nicht um die erste Liebe oder das lossagen vom Elternhaus, hier geht es wirklich einfach nur ums Sein als Mensch, als noch sich zurecht findender Mensch und das sind wir ja eigentlich alle. Egal ob 15, 35 oder 55 (nehme ich an). Dieses Buch wird mein Leben nicht verändern und eventuell werde ich auch vieles vergessen aber ich hoffe, dass ich in 10-15 Jahren wieder über etwas von Julia Engelmann stolpere.

4

Wunderbare Geschichte! Absolut Lesenswert!

5

Ein wundervolles Buch, ich habe es sehr genossen! Charlie, ein junges Mädchen, introvertiert, verträumt, nicht selbstbewusst und oft traurig, begleitet man durch eine wichtiges Jahr ihres jugendlichen Lebens. Und auch wenn sie das eine oder andere Mal Fehler macht- ich mag sie trotzdem und konnte ihre Gefühle und Überlegungen voll nachvollziehen. Die Sprache des Romans ist einfach nur schön, manchmal sogar poetisch. Mir hat es richtig gut gefallen. Mehr davon!

Ein wundervolles Buch,  ich habe es sehr genossen! Charlie, ein junges Mädchen,  introvertiert, verträumt, nicht selbstbewusst und oft traurig, begleitet man durch eine wichtiges Jahr ihres jugendlichen Lebens. Und auch wenn sie das eine oder andere Mal Fehler macht- ich mag sie trotzdem und konnte ihre Gefühle und Überlegungen voll nachvollziehen.  Die Sprache des Romans ist einfach nur schön, manchmal sogar poetisch.  Mir hat es richtig gut gefallen.  Mehr davon!
5

Hinter Glas – und plötzlich mittendrin: Wie Himmel ohne Ende mich berührt hat

In Himmel ohne Ende begleitet man Charlie, eine junge Frau, die sich selbst und ihren Platz in der Welt sucht. Sie denkt viel nach, fühlt sich oft fremd oder fehl am Platz und fragt sich, was das Leben eigentlich von ihr will – und was sie vom Leben will. Es ist keine klassische Handlung mit großem Drama, sondern eher eine innere Reise, die in vielen kleinen Gedanken, Erlebnissen und Begegnungen erzählt wird. Julia Engelmann schreibt dabei in einer poetischen, ehrlichen Sprache, die einen sofort berührt. Ich fand dieses Buch unglaublich berührend und beeindruckend. Es hat mich an meine eigene Jugend erinnert – an das Gefühl, irgendwie nicht ganz dazuzugehören, als würde man hinter einer Scheibe stehen und den anderen beim Leben zusehen. Julia Engelmann hat genau diesen diffusen, aber tiefen Gefühlen wunderbare Worte verliehen, die einem aus der Seele sprechen. Charlie ist eine wundervolle Protagonistin – sensibel, nachdenklich, und zugleich mutig auf ihre eigene stille Art. Ich bin ein ganz großer Fan von ihr geworden und hatte beim Lesen oft das Gefühl, verstanden zu werden. Dieses Buch ist eine Einladung zum Innehalten, Nachfühlen und Sich-selbst-wiederfinden – besonders für alle, die sich auch mal verloren gefühlt haben.

4

Julia Engelmann kannte ich aus früheren Jahren als Schauspielerin. Als ich das tolle Cover ihres Buches "Himmel ohne Ende" gesehen habe, wusste ich dies möchte ich lesen. Gesagt, getan. Eigentlich ist dies nicht mein Genre, in dem ich unterwegs bin. Charlie, ein junges Mädchen ist mit ihrem Leben eigentlich unglücklich. Sie fühlt sich allein und wohnt mit ihrer Mutter zusammen. Inzwischen ist sie 15 Jahre alt und hat eigentlich nur eine beste Freundin. Doch mit ihr ist nun auch Schluss, sie hat einen Jungen geküsst, in den Charlie verliebt war. Zudem hat sich ihre Mutter in einen Italiener verliebt. Eigentlich ist alles doof. Dann taucht Pommes auf und zufälligerweise geht er auch noch in die gleiche Klasse. Sie verstehen sich auf Anhieb und eine wunderbare Freundschaft entsteht. Julia hat eine wunderschöne Geschichte um ein einsames Mädchen geschrieben, deren Leben sich durch eine einzige Freundschaft verändert. Es war eine tolle Geschichte, die mich begeistert zurücklässt und es hat sich wieder mal gezeigt, hin und wieder sollte man auch seine Genre ausbrechen. Das Buch war flüssig zu lesen und hat zum Nachdenken angeregt.

5

"Die Abwesenheit von jemandem ist etwas so komisch Unsichtbares. Weil man das nicht sehen kann, wenn jemand weg ist. Man kann immer nur sehen, wenn jemand da ist." [S. 259] Die fünfzehnjährige Charlie zweifelt an sich und ihrem Platz im Leben. Vom Vater verlassen, lebt sie allein mit ihrer Mutter und irgendwie ein bisschen in der alten Jeansjacke ihres Vaters. Um nicht zu vergessen und sich zu erinnern. Als ihre Freundschaft mit Klassenkameradin Kati sich entzweit, wird der Neue - Pommes - ihr Anker, neben Markus, ihrem Meerschwein, und Oma. Denn ihre Mutter verliebt sich neu und wieder fühlt sich Charlie verloren und allein(gelassen) mit ihren Gedanken und den Veränderungen in ihrem Leben. Pommes schafft es Charlie das Selbstvertrauen zu verschaffen, welches sie so dringend braucht, dabei hat auch er sein bitteres Päckchen zu tragen. Und so kann dann auch Charlie Pommes eine Stütze sein. Wow. Ich hab immer noch einen Kloß im Hals. Berauscht von all den schönen Worten und Sätzen und dieser Geschichte. Liebe.

4

Ein poetische Reise mit Charlie durch die Höhen und Tiefen ihrer Pubertät. Es geht um Schule, Freundschaft, Familie und ganz viel um Gefühle und Gedanken, die uns in Krisenzeiten begleiten. Mir hat der Schreibstil echt gut gefallen, es war mir allerdings insgesamt vielleicht doch zu viel Tragik.

4

Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, wie wir sie alle schon mal erlebt haben. Die Gefühle werden mit einer Bildgewalt beschrieben, das einem keine Fragen mehr bleiben. Streckenweise fehlte aber etwas der Handlungsmoment.

Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, wie wir sie alle schon mal erlebt haben. Die Gefühle werden mit einer Bildgewalt beschrieben, das einem keine Fragen mehr bleiben.  Streckenweise fehlte aber etwas der Handlungsmoment.
5

"Ich hatte bisher vielleicht selten die richtigen Worte gefunden, aber oft die richtige Stille"

"Himmel ohne Ende" spiegelt die Gefühle und Unsicherheiten eines 15-jährigen Mädchens wunderbar wider. Und dann ist Charlie auch noch mit Trauer, Wut und Enttäuschung konfrontiert, sucht ihren Platz in der Welt und ist oft eher still als laut. Wie schwer es auf einmal sein kann, Beziehungen zu pflegen, die richtigen Dinge zu tun und nicht nur zu träumen, wenn sich alles verändert... und sie weiß, dass sie viel über die unsichtbaren Dinge nachdenkt, wie den Himmel. Manchmal fühlt sie sich, wie hinter einer Glasscheibe. Bis Pommes in ihr Leben tritt und sie sich endlich wieder spürt. Es war so interessant zu lesen, wie Charlie wächst. Am Anfang noch kindlich, schüchtern und unbeholfen, wird sie immer selbstbewusster und erwachsener. Kommt immer mehr aus ihrer Komfortzone heraus. Und beginnt zu leben. Auch wenn nicht genau definiert ist, wann das Buch spielt, kommt bei mir der Vibe der späten 2000er bzw. frühen 2010er rüber - iPod, Eistee und Singstar inklusive. Und nachdem das auch meine Jugendzeit war, hab ich mich direkt zurückversetzt gefühlt 😅 Dass Julia Engelmann gut mit Worten kann, wissen viele seit ihrem "Eines Tages/One Day" Poetryslam von 2014. Nun beweist sie das auch in ihrem ersten Roman, der Coming of Age und mental Health super verbindet und gleichzeitig so schön philosophisch ist, wie ihre Gedichte. Große Leseempfehlung!

5

Wunderschöne Gedanken über das Leben und das Erwachsenwerden Ich habe es genossen von Julia Engelmann in den Himmel mitgenommen zu werden, der Frage nachzugehen, ob jeder Mond eine Sonne braucht und auch den vielen fast schon philosophischen Gedanken zu folgen. Was für eine wunderschöne Geschichte, sie verzaubert und fasziniert alleine schon durch ihre Sprache. Ich habe Charlie mit ihren 15 Jahren so gerne in ihrem Gefühlschaos begleitet und musste selbst an meine Schulzeit zurückdenken. Charlie ist Einzelkind und lebt mit ihrer Mutter und dem Meerschweinchen zusammen, bis der Italiener in das Leben der Mutter tritt. Auch in der Schule wendet sich die beste Freundin Katie plötzlich von Charlie ab und da ist ja auch noch Mikolaj, den Charlie heimlich toll findet, der sich aber plötzlich für Katie interessiert. Als das Leben gerade sehr kompliziert für Charlie ist, taucht Pommes in der Klasse auf und mit ihm ändert sich vieles. Der Leser begleitet Charlie 1 Jahr in ihrem Leben, in dem vieles passiert, aber in so fantastischer Weise erzählt wird, dass ich immer nur weiter lesen wollte. Das Buch ist wahrlich gerade auch ein Erwachsenenroman, er lässt einen über viele Dinge in anrührender Weise nachdenken und auch mitfühlen. Ich war so einige Mal sehr berührt und dachte, hoffentlich geht die Geschichte immer weiter. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

4.5

Tiefgründig und berührend

In Julia Engelmanns Debütroman treffen wir auf die fünfzehn jährige Charlie. Charlie vermisst ihren Vater, der die Familie verlassen hat und sie ist auf der Suche nach sich selbst. Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Fragen, die mir persönlich aus meiner Teenager Zeit nicht fremd sind. Niemand versteht einen. Man versteht sich ja nicht mal selber. Und das hat die Autorin in diesem Buch ganz wunderbar eingefangen. Wir erleben eine Charlie, die nicht weiss, wer sie ist. Die keine Orientierung hat, völlig in der Luft hängt. Die einsam ist, auf ihre ganz eigene Art. Bis da dann plötzlich ein Junge, den alle nur Pommes nennen, ist. Wir bekommen hier die volle Portion Teenager. Und wie gruselig diese zueinander sein können.Uns wird berichtet über die Irrungen und Wirrungen der Jugend. Wir erfahren mit Charlie gemeinsam ihre ersten Verluste. Was bedeuten Trauer, Freundschaft und Liebe? Und wie ist all das für ein junges Mädchen, welches eh gerade auf der Suche ist. Dieser Coming of Age Roman greift tief. Wie schwer das Leben empfunden werden und wie wenig das Aussen dieses verstehen kann. Wie sehr man in sich gefangen sein kann. Ohne einen Ausweg. Aber dass da auch Hoffnung ist. Charlie erzählt uns ihre Geschichte ganz unaufgeregt. Wir erfahren von ihr, was sie ihrer Außenwelt momentan nicht mitteilen kann. Man möchte Charlie eigentlich permanent in den Arm nehmen. Genau wie ihr Mutter. Aber auch das kann Charlie momentan einfach nicht zulassen. Wir dürfen einen kleinen Teil des Weges mit Charlie gehen. Dürfen teil haben an ihren Gedanken. Und ich glaube, für so manchen Teenager, aber auch Elternteil, kann dieses Buch eine Hilfe sein. Denn wir alle waren doch irgendwie lost in unserer Jungend. Zumindest an dem einen, oder anderen Punkt. Ich kann diesen Roman wirklich wärmstens empfehlen und ich werde ihn sicher noch ein weiteres Mal lesen.

Tiefgründig und berührend
5

Ein Buch das mich tief im Herzen berührt hat. Am Anfang hatte ich zwar Probleme in das Buch einzutauchen, aber dann wurde mir die Figur Charlie immer sympathischer. Es zeigt eine Jugendliche, die ihre Gefühle,Ängste aber auch Wünsche nicht richtig äußern kann und sich deswegen von allem zurückzieht und sich in ihr Schneckenhaus verkriecht. Bis Sie auf die richtige Person trifft die sie aus dem tiefen Loch herausholt und gemeinsam schmieden Sie Pläne, gestalten ihre Zukunft und fangen an die Welt mit anderen Augen zu sehen Besonders haben mir die Zitate von Charlies Oma gefallen, die so authentisch sind und die tief berühren. Das Buch von Julia Engelmann steckt voller Gefühle und diese Geschichte schreibt das echte Leben von manchen Menschen.

5

Poetisch, traurig, nachdenklich und voller Hoffnung

Es geht um die fünfzehnjährige Charlie, die leider in einer Depression feststeckt. Ob sie da rauskommt, erfährt der Leser auf sehr poetische und sogar philosophische Weise. Ich liebe den Schreibstil. Er ist detaillreich, schön und überlegt. Man merkt beim Lesen, dass die Autorin sich viel Zeit genommen hat. Ich finde das Buch wirklich großartig, weil ich genau mit Charlie mitfühlen konnte. Die Frage wer man ist und wie man sein kann, wer man ist, spielt eine große Rolle. Wie wir uns selbst und die Welt sehen, darum geht es, würde ich sagen! Wunderschön! Nebenbei geht es auch um Freundschaft und ein bisschen Liebe! 🥰

5

So 'ne Pommes wünscht man jedem.

Ein ganz großes Highlight für mich dieses Jahr. Man begleitet Charlie in einem Jahr in ihrem Leben, indem es um Verlust, Freunde, dem Gefühl, einsam zu sein und der Suche nach dem „wahren“ Ich geht. In diesem Jahr lernt sie auch Pommes, eigentlich Kornelius, kennen, der die Schule wechselt und zu Charlies besten Freund wird. Doch er ist innerlich ganz anders, als er sich nach außen hin gibt. Gemeinsam gehen sie viele Dinge durch, sie überwinden sich, über Gefühle und Zukunft zu reden, aber vor allem stellen sie sich die Frage, was ist im Himmel? Ist es wie ein weiter, wunderschöner Pool, in den man hinein springen kann? Ich hab so viele Gefühle erneut erlebt, die ich selbst im Teenager-Alter gefühlt habe, und wurde somit an eine schwere, aber dennoch schöne Zeit erinnert. Julia Engelmann hat mich mit ihrem Himmel ohne Ende in eine Zeit zurück geworfen, in der ich auch gerne einen Pommes gehabt hätte, der zeigt, dass man sich trauen darf, auch mal über seinen Schatten hinaus zu springen.

4.5

Ein wunderschönes Roman-Debüt.

Julia Engelmann ist einfach eine Meisterin der schönen Worte 🤷‍♀️ Sie hat es geschafft eine unaufgeregte Spannung zu erzeugen, die mich durch die Seiten hat rauschen lassen. Ich habe jede Seite sehr genossen und hoffe, ein weiterer Roman wird folgen.

4

Himmel ohne Ende ist ein leiser, nachdenklicher Gedichtband, der mitten ins Herz trifft. Julia Engelmann schreibt mit einer emotionalen Klarheit, die vertraut wirkt – als würde sie Gedanken aussprechen, die man selbst schon lange mit sich herumträgt, aber nie ganz greifen konnte. Das Buch handelt von Liebe, Zweifel, vom Suchen und vom Festhalten, vom Loslassen und vom Mut, weiterzugehen. Es ist weder schwer noch überladen, sondern fließen leicht und lässt sich schnell lesen. Gerade diese Schlichtheit macht ihre Wirkung aus: Viele Zeilen bleiben hängen, laden zum Innehalten ein und begleiten einen noch lange über das Lesen hinaus. Himmel ohne Ende ein wunderschönes Buch für ruhige Momente, zum Markieren, Wiederlesen und Mitfühlen. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die poetische Texte mit Gefühl lieben. 💭✨

5

Highlight

Rezension folgt 🫶🏽

3.5

„Und alles, was wir mit Liebe machen, machen wir richtig“. Das Buch beinhaltet viele schöne Formulierungen, die mich zum Nachdenken anregten. Die zu Beginn sehr lebensverneinende Charlie wird durch die Bekanntschaft mit ‚Pommes’ zunehmend offener und zufriedener, hängt aber dennoch sehr viel in ihren philosophischen Gedanken. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Gefühlswelt einer 15jährigen, die Geschichte an sich plätschert mir zu sehr dahin. Ich hatte mir etwas mehr erwartet, zumal ich die Texte und Lieder von Julia Engelmann sehr mag. „Und die Erinnerungen an Oma waren die Asse in meinem Ärmel.“

„Und alles, was wir mit Liebe machen, machen wir richtig“. 

Das Buch beinhaltet viele schöne Formulierungen, die mich zum Nachdenken anregten. Die zu Beginn sehr lebensverneinende Charlie wird durch die Bekanntschaft mit ‚Pommes’ zunehmend offener und zufriedener, hängt aber dennoch sehr viel in ihren philosophischen Gedanken. Das Buch gibt einen guten Einblick in die Gefühlswelt einer 15jährigen, die Geschichte an sich plätschert mir zu sehr dahin. Ich hatte mir etwas mehr erwartet, zumal ich die Texte und Lieder von Julia Engelmann sehr mag.

„Und die Erinnerungen an Oma waren die Asse in meinem Ärmel.“
4

so ein rührendes Buch, ich hab geweint, geschmunzelt und ganz viel gefühlt..

4.5

Julia Engelmann schreibt so bewegend, ein Buch über das Erwachsenwerden einer Jugendlichen namens Charlie. So viele Themen wie Einsamkeit, das Gefühl nicht dazu zu gehören, Trauer, Liebe ,Freundschaft, Loslassen und Ankommen bei sich selbst, werden behandelt. Ein Coming of Age Roman der einen tief mit hinein nimmt in die Gefühlswelt der Protagonistin. Die Gedankengänge von Charlie sind melancholisch, oft poetisch z.B. „ … das Leben ist wie ein Haus mit vielen Zimmern …“ - ganz große Erzählkunst einer so jungen Autorin! Klare Leseempfehlung.

5

"..... - vielleicht hatte alles so dunkel werden müssen, damit ich das Helle wieder sehen konnte. Es fühlte sich schön an, wir waren zusammengewachsen, mein Leben und ich. Ich wollte längst nicht mehr durch ein Loch in der Decke verschwinden, kein bisschen."

Traurig und wunderschön zugleich. Julia Engelmann schafft durch ihren bildhaften Erzählstil und ihre einfühlsame Art, dass man sich den Charakteren nahe fühlt, aber auch mit ihnen fühlt, sie gut verstehen kann. Besonders Charlie, um die es in dem Roman geht, gewährt einem einen detaillierten Blick in ihr Innenleben. Obwohl die Themen Traurigkeit/Depression und Verlust/Trauer allgegenwärtig sind, ist die Stimmung zu keinem Zeitpunkt erdrückend. Das Buch regt zum Nachdenken an, aber vor allem macht es Mut und erinnert an das Wichtige im Leben. Eine ganz große Leseempfehlung!

5

💜💞💜

Das Hörbuch zu hat für mich noch einmal eine ganz eigene Intensität entfaltet. Die Geschichte an sich hat mich sehr berührt – sie in der unverkennbaren Stimme der Autorin zu hören, hebt das Ganze auf eine andere Ebene. Da ist eine besondere Nähe spürbar, fast so, als würde sie einem die Geschichte persönlich anvertrauen. Ihr Sprachstil kommt im Hörbuch vielleicht sogar noch stärker zur Geltung: diese ruhige, klare, zugleich poetische Art zu erzählen entfaltet eine enorme Wirkung. Es wirkt nie überladen, sondern präzise und fein – und genau deshalb so eindringlich. Man merkt, dass jedes Wort sitzt. Was mich besonders gepackt hat, ist die Entwicklung der Protagonistin. Der Weg vom jungen Mädchen zur Frau wird so treffend und schonungslos ehrlich gezeichnet, dass ich mich mehrfach dabei ertappt habe, innezuhalten. Diese Mischung aus Verletzlichkeit, Trotz und dem Versuch, sich selbst zu verstehen – das fühlt sich erschreckend echt an. Die Schicksalsschläge, denen sie begegnet, wirken im Hörbuch noch unmittelbarer. Vielleicht, weil die Stimme der Autorin ihnen genau die richtige Nuance gibt: keine Überdramatisierung, kein künstliches Pathos – sondern eine ruhige, fast nüchterne Ehrlichkeit, die gerade deshalb unter die Haut geht. Man spürt, wie sehr diese Erfahrungen prägen und wie widersprüchlich dieser Prozess des Erwachsenwerdens ist. Für mich war das Hörbuch nicht einfach nur „eine andere Version“ des Buches, sondern eine intensivere. Es hat mich stärker reingezogen, näher herangeholt – und ehrlich gesagt auch mehr beschäftigt, als ich erwartet hätte. Genau solche Hörbücher bleiben hängen.

5

So viel Leben in der Innenwelt

Ein berührender Schreibstil, eine ehrliche, vielschichtige Protagonistin.

4

Charlie nimmt sich mit ihren 15 Jahren selbst als still, dumm und komisch wahr; fühlt sich als sie selbst einfach falsch. Über den Weggang ihres Vaters und die Angst, auch ihre Mutter (an einen neuen Mann) oder ihr Meerschweinchen Markus zu verlieren, meint sei mit niemandem reden zu können. Als dann auch noch ihre beste und einzige Freundin Kati sich von ihr abwendet, fühlt sie sich nur umso mehr in ihrer Selbstwahrnehmung bestärkt. Erst als Kornelius, der bereits am ersten Tag in der neuen Schule den Spitznamen Pommes erhält, in ihre Klasse kommt, fasst sie nach und nach Mut, sich auf den Weg zu Zugehörigkeit, Halt und Vertrauen zu machen. Und sie erkennt, „[…] dass man auch die unperfekten Leute um einen herum so gut lieben muss[…], wie es eben [geht]. Genau so, wie sich selbst.“ (S. 287) Man könnte „Himmel ohne Ende“ als klassische Coming-of-Age-Geschichte einordnen und ich habe dies im ersten Moment auch so wahrgenommen und fragte mich, ob ich denn überhaupt die Zielgruppe bin… doch schon nach den ersten Seiten wurde mir klar: auch wenn die Hauptfiguren jung sind, transportieren sie doch universelle Werte, Fragestellungen und innere Struggles, die Menschen unabhängig vom Alter ansprechen und beschäftigen. Mich jedenfalls haben viele Sätze und Gedanken tief beeindruckt und berührt; zum Teil philosophisch und poetisch, zum Teil traurig, aber gleichzeitig dennoch irgendwie leicht (wie man es von der Autorin als Poetry-Slammerin auch bereits kennt). Julia Engelmann hat mit „Himmel ohne Ende“ ein Debüt von besonderer sprachlicher Fein- und Schönheit sowie in Sprache gefassten Emotionen, die mich tief berührt und angesprochen haben, geschrieben. Definitiv ein Buch, das mich auch weiterhin begleiten wird. ♥️⭐️

5

So ein schönes Buch 🤍

Julia Engelmann ist es gelungen einen beeindruckend klugen und einfühlsamen coming of age Roman zu schreiben, der direkt unter die Haut geht und bleibt. Mit der Protagonistin Charlie lässt sich unfassbar gut mitfühlen, denn sie durchlebt das, was bestimmt jede heranwachsende Person in ihrer Jugend so oder so ähnlich erlebt hat. Das Buch handelt von Zukunftsängsten, zerbrochenen Freundschaften, die sich nicht wieder aufbauen lassen, der ersten Liebe, die sich nicht für einen interessiert, einem Vater, der die Familie verlässt und einer Mutter, die sich neu verliebt. Das alles gibt Charlie das Gefühl, sie befände sich wie hinter einer Glasscheibe, während die restliche Welt um sie herum scheinbar „ein Drehbuch“ erhalten hat, nach dem sie ihr Leben lebt. Ihr einziger Lichtblick: der neue Klassenkamerad Kornelius, Spitzname „Pommes“, der sich nicht dafür zu interessieren scheint, dass Charlie sich selbst als Außenseiterin sieht. Stattdessen hilft er ihr, die Glasscheibe als Autofenster zu sehen, das sie selbst herunterkurbeln kann. Ich hatte das Gefühl, das Buch wurde direkt aus meinem Herzen herausgeschrieben. Nicht nur konnte ich Charlies Gedanken und Gefühle, ihre Ängste und Sorgen sehr gut nachvollziehen, auch sprachlich trifft es Julia Engelmann einfach auf den Punkt. Ich wusste, dass mich das Buch sprachlich begeistern würde, da ich ihre Texte schon seit ihrem ersten Poetry Slam lese und mich schon damals die Präzision und Eindrücklichkeit ihrer Worte immer direkt ins Herz getroffen haben. Nicht anders war es nun bei ihrem ersten Roman. Beinahe jeden Satz habe ich mir angestrichen, weil dieses gesamte Buch so schön geschrieben ist. Ich musste beim Lesen oftmals schmunzeln, seufzen und auch die ein oder andere Träne vergießen. Stellenweise haben mich Charlies depressiv verstimmte Gedanken selbst so sehr mitgenommen, dass ich das Buch kurz pausieren musste. Am Ende hat der Roman mich gleichzeitig traurig und hoffnungsvoll gestimmt. Ich bin zugleich schwerer als auch leichter. Für mich ist „Himmel ohne Ende“ der perfekte coming of age Roman, da er sowohl inhaltlich als auch sprachlich mitreißt, und es dadurch leicht fällt, sich in Charlie hineinzuversetzen. Ich kann ihn also nur empfehlen und würde mir wünschen, dass Julia Engelmann noch weitere Romane schreibt, denn ich möchte am liebsten nichts anderes mehr lesen.

4.5

Sprachlich stark, inhaltlich noch Luft nach oben

Das Buch lebt von der poetischen Sprache, insbesondere die ersten 50 Seiten sind ganz stark. Danach tendenziell etwas weniger komponiert, aber immer noch sehr gut. Der Plot, Charaktertiefe und Persönlichkeitsentwicklung kann da nicht ganz mithalten. Das Ende, insbesondere der Umgang mit Charlies eindeutiger, klinischer Depression, die auf den ersten 120 Seiten maximal auserzählt wird, war mir nicht konsequent genug. Den Nebencharakteren fehlt durchweg tiefe, auch Pommes bleibt in der Gesamtschau zu blass - was entweder ein Stilmittel der Ich-Erzählerin ist oder einfach flache Figurenbauweise, so oder so war’s mir zu wenig. Sprache 5/5 Plot 4/5 Charaktere 3/5 Macht insgesamt 4/5

5

Eine herrliche Geschichte eines heranwachsende Mädchens. In einer wundervollen Sprache versetzt uns Julia Engelmann in die Gedankenwelt einer Jugendlichen.

Create Post