Hauptsache nichts mit Menschen
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Description
Es liegt nicht unbedingt an Berlin, dass Paul Bokowski von einer absurd-komischen Begegnung in die nächste schlittert. Es liegt vielmehr in der Natur der Menschen, dass man viel Eigenartiges mit ihnen erleben kann. Mit seinen Eltern beispielsweise, einer wildfremden Dame, die ihm völlig ungefragt Vorträge über Backrezepte hält, oder aber auch gerne mit sich selbst: Sei es, dass der passionierte Hypochonder angesichts einer drohenden Mandel-OP Dutzende von Abschiedsbriefen verfasst oder beim Möbelkauf in eine unvergessliche Weihnachtsfeier von IKEA gerät. Paul Bokowski enthüllt das Absurde im Zwischenmenschlichen – und man muss leider befürchten, dass das alles auch wirklich so passiert ist ...
Book Information
Author Description
Paul Bokowski, geboren 1982, gehört zur Speerspitze der Berliner Lesebühnenszene. Der Autor, Vorleser und Geschichtenerzähler lebt seit über zehn Jahren in einem der unbeirrbarsten Problembezirke der bundesdeutschen Hauptstadt. Er ist jüngstes Mitglied der Lesebühne »Brauseboys«, Gründungsmitglied der Literaturveranstaltung »Fuchs & Söhne« sowie festes Redaktionsmitglied der Satirezeitschrift »Salbader«. 2012 erschien sein Überraschungserfolg »Hauptsache nichts mit Menschen«. Der 'Woody Allen des Weddings' entstammt einer deutsch-polnischen Familie und ist in seinem zweiten Leben leidenschaftlicher Backblogger.
Posts
⭐️⭐️⭐️⭐️ Paul Bokowski hat mit Hauptsache nichts mit Menschen ein Buch geschaffen, das mich immer wieder zum Schmunzeln, Kichern und Kopfschütteln gebracht hat. 😂🙈 Seine Beobachtungen über das Alltägliche sind so herrlich überspitzt und gleichzeitig erschreckend nah an der Realität, dass man oft denkt: Ja, genau so könnte es mir auch passiert sein! Die Kurzgeschichten sind in sich abgeschlossen, aber alle verbunden durch Bokowskis Blick auf die kleinen Absurditäten des Lebens: skurrile Begegnungen mit Fremden, peinliche Momente mit den Eltern oder schräge Situationen im Alltag – von IKEA bis Arztbesuch ist alles dabei. 🛒🏥✉️ Sein Humor ist trocken, manchmal bissig, aber immer mit einem Augenzwinkern und viel Herz. Besonders gefallen hat mir, dass der Autor sich selbst nie zu ernst nimmt. Dieses selbstironische Spiel mit eigenen Macken (Hypochondrie, Chaos, Überempfindlichkeiten) macht ihn unglaublich nahbar und sympathisch. 💡 Warum keine fünf Sterne? 🤔 An ein, zwei Stellen haben sich die Pointen etwas gezogen, und nicht jede Geschichte war gleich stark. Aber insgesamt ist das Buch ein absoluter Stimmungsaufheller – egal, ob man Berliner Großstadtleben kennt oder nicht. Fazit: Wer schwarzen Humor, bissige Ironie und charmanten Alltagswahnsinn mag, wird hier definitiv bestens unterhalten. 📚🤣

Aufbau: Teilweise in Tagebuch-, teils in Dialog-, teils in Brief- und teils in Fließtextform erzählt Bokowski Geschichten aus seinem Leben. Meinung: Leider hält das Buch nicht, was es verspricht. Anfangs noch milde amüsant, wird es teilweise regelrecht nervig. Wie bei vielen jungen Humoristen ist auch hier das menschliche Geschlechtsleben ein gern genutztes Thema, das ich persönlich einfach nicht mehr lesen kann. Aber auch ansonsten wirken viele Geschichten eher albern, künstlich verlängert und substanzlos. Und auch der Titel, der ja nach einer schönen, gepflegten Misanthropie klingt, wird nicht weiter ausgeführt. Außer seinen Eltern und seinem Nachbarn scheint Bokowski eigentlich keinen Hass auf die Menschheit als Solches aufzubringen. Dabei wäre das mal erfrischend gewesen. Fazit: Die wenigen guten Stellen kann man sich von Jürgen von der Lippe und Jochen Malmsheimer bei Youtube vorlesen lassen. Mehr hat das Buch tatsächlich nicht zu bieten.
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Es liegt nicht unbedingt an Berlin, dass Paul Bokowski von einer absurd-komischen Begegnung in die nächste schlittert. Es liegt vielmehr in der Natur der Menschen, dass man viel Eigenartiges mit ihnen erleben kann. Mit seinen Eltern beispielsweise, einer wildfremden Dame, die ihm völlig ungefragt Vorträge über Backrezepte hält, oder aber auch gerne mit sich selbst: Sei es, dass der passionierte Hypochonder angesichts einer drohenden Mandel-OP Dutzende von Abschiedsbriefen verfasst oder beim Möbelkauf in eine unvergessliche Weihnachtsfeier von IKEA gerät. Paul Bokowski enthüllt das Absurde im Zwischenmenschlichen – und man muss leider befürchten, dass das alles auch wirklich so passiert ist ...
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Paul Bokowski, geboren 1982, gehört zur Speerspitze der Berliner Lesebühnenszene. Der Autor, Vorleser und Geschichtenerzähler lebt seit über zehn Jahren in einem der unbeirrbarsten Problembezirke der bundesdeutschen Hauptstadt. Er ist jüngstes Mitglied der Lesebühne »Brauseboys«, Gründungsmitglied der Literaturveranstaltung »Fuchs & Söhne« sowie festes Redaktionsmitglied der Satirezeitschrift »Salbader«. 2012 erschien sein Überraschungserfolg »Hauptsache nichts mit Menschen«. Der 'Woody Allen des Weddings' entstammt einer deutsch-polnischen Familie und ist in seinem zweiten Leben leidenschaftlicher Backblogger.
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⭐️⭐️⭐️⭐️ Paul Bokowski hat mit Hauptsache nichts mit Menschen ein Buch geschaffen, das mich immer wieder zum Schmunzeln, Kichern und Kopfschütteln gebracht hat. 😂🙈 Seine Beobachtungen über das Alltägliche sind so herrlich überspitzt und gleichzeitig erschreckend nah an der Realität, dass man oft denkt: Ja, genau so könnte es mir auch passiert sein! Die Kurzgeschichten sind in sich abgeschlossen, aber alle verbunden durch Bokowskis Blick auf die kleinen Absurditäten des Lebens: skurrile Begegnungen mit Fremden, peinliche Momente mit den Eltern oder schräge Situationen im Alltag – von IKEA bis Arztbesuch ist alles dabei. 🛒🏥✉️ Sein Humor ist trocken, manchmal bissig, aber immer mit einem Augenzwinkern und viel Herz. Besonders gefallen hat mir, dass der Autor sich selbst nie zu ernst nimmt. Dieses selbstironische Spiel mit eigenen Macken (Hypochondrie, Chaos, Überempfindlichkeiten) macht ihn unglaublich nahbar und sympathisch. 💡 Warum keine fünf Sterne? 🤔 An ein, zwei Stellen haben sich die Pointen etwas gezogen, und nicht jede Geschichte war gleich stark. Aber insgesamt ist das Buch ein absoluter Stimmungsaufheller – egal, ob man Berliner Großstadtleben kennt oder nicht. Fazit: Wer schwarzen Humor, bissige Ironie und charmanten Alltagswahnsinn mag, wird hier definitiv bestens unterhalten. 📚🤣

Aufbau: Teilweise in Tagebuch-, teils in Dialog-, teils in Brief- und teils in Fließtextform erzählt Bokowski Geschichten aus seinem Leben. Meinung: Leider hält das Buch nicht, was es verspricht. Anfangs noch milde amüsant, wird es teilweise regelrecht nervig. Wie bei vielen jungen Humoristen ist auch hier das menschliche Geschlechtsleben ein gern genutztes Thema, das ich persönlich einfach nicht mehr lesen kann. Aber auch ansonsten wirken viele Geschichten eher albern, künstlich verlängert und substanzlos. Und auch der Titel, der ja nach einer schönen, gepflegten Misanthropie klingt, wird nicht weiter ausgeführt. Außer seinen Eltern und seinem Nachbarn scheint Bokowski eigentlich keinen Hass auf die Menschheit als Solches aufzubringen. Dabei wäre das mal erfrischend gewesen. Fazit: Die wenigen guten Stellen kann man sich von Jürgen von der Lippe und Jochen Malmsheimer bei Youtube vorlesen lassen. Mehr hat das Buch tatsächlich nicht zu bieten.








