Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden …
Lassen Sie sich verzaubern und gehen Sie mit Sarah Brooks auf eine Reise, die sie so schnell nicht vergessen werden. Doch sehen Sie sich vor – das Ödland ist heimtückischer, als man meinen könnte.
Book Information
Author Description
Sarah Brooks hat in China, Japan und Italien gearbeitet und ist nun an der Universität von Leeds tätig. Für ihren Debütroman »Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland«, der schon vor Veröffentlichung für große Begeisterung gesorgt hat, wurde sie mit dem Lucy Cavendish Fiction Prize ausgezeichnet. Der Roman erscheint in über 15 Ländern.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Zunächst einmal, was für ein ungewöhnlicher Titel ist es, den dieses Buch schmückt. Und wenn man denkt, dies liegt am deutschen Verlag, nein, auch auf englisch ist er genauso spektakulär. Für mich war diese Reise durch das Ödland ein Auf und Ab der Gefühle. Zu Beginn habe ich die Geschichte rund um den Zug und seiner mitreisenden Personen sehr gemocht, allerdings fand ich, dass es auch ein paar Längen gab. Herausragend ist aber der Schreibstil, der so bildlich und gewaltig ist, dass die Geschichte wie ein Film vor meinem Auge abgelaufen ist. Wer mal etwas ganz anderes sucht, ist hier richtig.
Es ist das Jahr 1899, aber die Erde hat eine Veränderung durchgemacht. Zwischen China und Russland ist eine gefährliche Wildnis entstanden, die von albtraumartigen Wesen bevölkert wird und die Sinne verwirrt. Aber es gibt einen gut gesicherten Zug, der durch dieses Ödland fährt. Auf dieser Fahrt ist Maria dabei, die Tochter des Glasmachers, der die Scheiben für den Zug herstellte und der dafür verantwortlich gemacht wurde, dass bei der letzten Fahrt etwas schief ging. Maria will herausfinden, was dahinter steckt. Außerdem wie immer dabei: das Zugkind Weiwei, die im Zug geboren wurde, und ein neugieriger blinder Passagier. Wir verbringen fast die ganze Zeit im Zug und es ist natürlich ein besonderes Setting. Man fühlt sich als Teil dieser kleinen Gesellschaft und am Ende der "Fahrt" fühlte ich mich erstmal ein bisschen verloren. Vor allem am Ende merkt man, dass das Buch eine zweite Ebene hat. Aber es bleibt sehr vieles nur angedeutet, was mich in diesem Fall aber nicht gestört hat. Ein ganz besonderes, abenteuerliches Buch.
Wunderschöne Historische Fiktion
Leseeindruck zu Das Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland von Sarah Brooks 416 Seiten 2024 im Bertelsmann Verlag erschienen. Wie unerwartet feine Fantasy und Fiktion mich in diesem Buch erwartet, hatte ich vorher nicht gedacht. Hier war tatsächlich bei mir das Cover und die vielen begeisterten Empfehlungen mein Kaufgrund. Ja hier kommt das Cover Opfer wieder zu Vorschein 🤭 Ich hatte mit einem beschaulich, spannenden Historischen Roman gerechnet. Aber tatsächlich ist es Historische Fiktion. Ich fand das Buch wirklich sehr schön und durch den leichten Fantasy Touch ganz bezaubernd. Zum Teil etwas verstörend. Auf jeden Fall hat das Buch einen sog entwickelt. Man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Man lernt viele verschiedene Charaktere kennen. Alles sind Reisende oder Bedienstete im Zug. Der Roman handelt ausschließlich um den Zug, um die Reise. Die Autorin hat landschaftlich ein wunderbares Bild gezeichnet. Alles ist sehr Detailreich beschrieben und man kann es sich wunderbar vorstellen. Die Figuren sind von blass bis sehr detailliert beschrieben. Je nach dem wo das Hauptaugenmerk drauf liegt. Ich fühlte mich wundervoll unterhalten. Spannung ist vorhanden auch wenn das Buch zwischendrin ein paar längen hat. Wer dieses Buch als Wegbegleiter für eine Reise im Transsebirienexpress lesen möchte, wird hier eher weniger wissenswertes finden. Das Buch bekommt 4 von 5 Sterne von mir und eine Leseempfehlung wer Historisch und Fiktion/ leichte Fantasy mag ist hier genau richtig. Und ja natürlich ist das Buch ein richtiges Schmankerl im Regal 🤩 Beschreibung: Es heißt, diese Reise habe ihren Preis. Einen Preis, der über die Kosten des Tickets hinausgeht.« Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden … Lassen Sie sich verzaubern und gehen Sie mit Sarah Brooks auf eine Reise, die sie so schnell nicht vergessen werden. Doch sehen Sie sich vor – das Ödland ist heimtückischer, als man meinen könnte.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht so ganz wie ich dieses Buch bewerten soll. Es bleibt die ganze Zeit wage und mysteriös und hat mich an die Zugreise aus Chihiros Reise ins Zauberland erinnert. Wir reisen mit den Charakteren durch eine unbekannte (magische?) Welt deren Regeln niemand versteht. Dazu kommt, dass das Buch aus der Sicht diverser Passagiere geschrieben ist, aber deren Gedankenwelt wird immer wirrer und unverständlicher. Alles in allem hat mir in diesem Buch so ein bisschen der rote Faden und das klare world building gefehlt, es bleibt alles einfach zu formlos und blass.
Was geschieht, ist schwer zu beschreiben. Es ist, als würde sich die Luft überschlagen, als würde der Zug seitlich von unvorstellbar starken Händen gestoßen, und in einer einzigen, scheinbar endlos gedehnten Sekunde stellt Maria sich vor, wie die riesigen Räder sich vom Gleis lösen, der Zug umkippen und hilflos auf der Seite liegen bleibt. Alles klirrt und bebt und rappelt. Mehrere Holzpanele lösen sich von den Wänden und krachen zu Boden, und Decken und Pakete fallen heraus, als bestünden die Innereien des Zuges aus Stoff und braunem Packpapier. Schmugglerware, denkt Maria wie betäubt. Dann ist es vorbei, der Zug rollt weiter, einige Passagiere schluchzen, und der Mann sackt auf dem Boden zusammen wie eine Marionette, deren Fäden durchgeschnitten worden sind. - Zitat, Seite 150 Dieser Debütroman von Sarah Brooks mit dem seltsam nüchtern klingenden Titel entführt die Lesenden und nimmt sie mit auf eine phantastische Reise mit dem Transsibirian-Express Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei wird der Zug selbst wie ein lebender Organismus beschrieben und wirkt wie ein echter Protagonist. Nicht minder interessant werden die verschiedenen Reisenden beschrieben: da gibt es einen gescheiterten Wissenschaftler, eine junge Dame in Trauer, ein französisches Ehepaar mit undurchsichtigen Motiven und ein chinesisches Mädchen, das seit Jahren fest zum Inventar des Zuges gehört. Jeder scheint seine ganz persönlichen Gründe für die Reise durch das ungewisse Ödland zu haben und dann gibt es auch noch eine blinde Passagierin, die sich ungesehen unter die Reisenden mischt, aber einen gefährlich hohen Wasserverbrauch hat. Wo und wie wird diese Zugfahrt enden? Diese Geschichte scheint perfekt zu diesen dunklen und kalten Tagen und Nächten zwischen den Jahren zu passen. Und tatsächlich fasziniert und unterhält diese Lektüre über weite Strecke sehr gut. Leider rutscht die Handlung gegen Ende immer mehr ins Phanastische ab, wobei die Symbolik zunehmend überladen wirkt und man sich schließlich fragt, wohin will uns die Autorin führen? Was ist die wahre Botschaft dieser Geschichte? FAZIT Auf letzter Strecke bin ich gedanklich leider ausgestiegen aus dieser Geschichte. Ich habe mich weder der Handlung, noch den Figuren verbunden gefühlt. Sehr schade, denn über viele Seiten hinweg, hat mich diese Zugfahrt mitgerissen und gut unterhalten. Vielleicht ist dieses Buch eher etwas für Fans der Fantasy Romane. Für mich ist diese Geschichte zu sehr ins Phantastische abgedriftet. Eingeschränkte Leseempfehlung.
Spannend, aber gehetzt.
Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen. Die Welt und die Charaktere sind super spannend, aber das Ende kam mir viel zu plötzlich. Es fühlte sich an, als ob die Geschichte einfach schnell zu Ende gebracht werden musste. Ich hätte mir noch 100 Seiten mehr gewünscht, um das Finale besser auszuarbeiten. Manche Stellen waren etwas langatmig, während andere zu knapp waren, was das Verständnis manchmal erschwert hat. Trotzdem eine klare Empfehlung für alle, die dystopische Abenteuer lieben!
Sollte verfilmt werden.
Denkt man am Anfang noch man begibt sich auf eine Reise á la "Mord im Orientexpress" zeigt sich relativ schnell, dass sich diese Reise anders entwickeln wird. In diesem Zug treffen interessante Charaktere mit interessanten Vergangenheiten aufeinander. In vielen Fällen ist der Zug die Schnittmenge Ihrer Geschichte. Zusammen erleben sie die Einflüsse Ihrer Umgebung auf sich und Ihre Umwelt. Ich fand das Buch von Anfang bis Ende super spannend. Die Wndungen und die Erzählkunst haben nich zu jeder Zeit gefesselt. Grade die Beschreibungen des Ödlands lassen der Fantasie freien Lauf. Ich kann mir zu dieser Geschichte eine bildgewaltige Verfilmung vorstellen. Ich wäre gespannt auf die Umsetzung. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.
Eine Reise quer durch Sibirien und verschiedenen Genres
Ist das Buch Fiktion, Sci-Fi, Dystopie oder doch was ganz anderes? In "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" geht es um die Reise von China nach Russland mit dem Transsibirien Express durch das Ödland. Das Ödland ist eine Landschaft welche sich stetig verändert und anpasst. Sie ist etwas was nicht greifbar ist, aber doch präsent. Das Buch ist interessant verfasst. Es behandelt verschiedene Geschichten einzelner Personen die im groben und ganzen dann doch Zusammenhängen. So wie alles in dem Buch und seiner Welt scheinbar zusammenhängt. Wer nach "Mal was anderes" zum lesen sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Ich habe zuerst was ganz anders erwartet und habe mich schließlich in einer Geschichte verloren, welche mich verwirrt aber auch begeistert hat.

Eine Abenteuerreise durch das Ödland
Angesprochen von dem schönen Cover und dem Thema , einer Zugreise durch das sogenannte Ödland, habe ich mir das Buch gekauft. Es wird aus der Sicht verschiedener Reisender erzählt, denen man gut folgen kann. Es wird Spannung aufgebaut, da das Ödland zwischen Peking und Moskau noch relativ unerforscht ist und wie es scheint, viele Gefahren birgt. Dennoch begeben sich abenteuerliche Reisende immer mal wieder auf die Reise. Das ist alles gut beschrieben und die Charaktere von der Schriftstellerin gut dargestellt. Womit ich nicht warm geworden bin, ist das ganze mystische. Ödlandweh, eigenartige Tiere, Geister, Flora und Fauna, die einen Zug angreifen. Das war mir alles etwas verrückt dargestellt, so dass mir einzelne Passagen etwas schwer fielen.

Eine Reise ins Ödland
Wer hat noch nicht davon geträumt, mit einem Zug durch eine bedrohliche, von magisch wirkenden Kräften veränderte Landschaft zu fahren? Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise, die atemberaubende Landschaften, große Zweifel und wahre Freundschaft bereithält. Wem bei dem Gedanken an das Ungewisse die Nackenhaare zu Berge stehen, sollte vielleicht am Bahnsteig bleiben. Doch den Wagemutigen unter euch empfehle ich, ein Ticket zu lösen.
Also ich sehe die Idee dahinter, aber an der Umsetzung bröckelt es ein wenig
Ich denke ich bin eigentlich an keiner Stelle des Buches so richtig reingekommen und konnte das Buch auch immer nur so nebenbei am Abend lesen. Die Idee mit dem Zug und geschrieben aus verschiedenen Perspektiven ist zwar gut, aber ich fand das ganze einfach nur langweilig. In manchen Büchern gibt es ja Info Dumping und dann Plottwist, was ja auch okay ist. Aber hier gab es Info Dumping und dann kein Plottwist. Das Ende mit der Idee, der Zug findet seinen unergründlichen Weg und die Natur wird immer über die menschengemachte Industrie siegen, fand ich aber doch ziemlich gelungen. Das war wahrscheinlich auch die einzige Stelle im Buch, die mir wirklich gefallen hat.
Stimmungsvoll und spannungsgeladen
Es fällt mir tatsächlich schwer hier eine Bewertung zu schreiben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es ließ sich wirklich gut lesen, jedoch ist es so, dass ich bisher noch nie etwas vergleichbares gelesen habe. Ich kann nicht wirklich in Worte fassen was in diesem Buch geschieht ABER die Autorin schaff es, dass man mit an Bord ist. Man selbst ist Passagier des Zuges und weiß nicht was als nächstes passiert. Das Ende war grandios und dennoch nicht ganz nach meinem Geschmack. Aber da dies wirklich etwas ganz persönliches ist fällt es mir fast schon schwer den halben Punkt abzuziehen... Absolut lesenswert- Daumen hoch !
Während der Reise mit der transibirischen Eisenbahn lernen wir verschiedene, interessante Charaktere mit den unterschiedlichsten Wünschen und Bedürfnisse kennen. Sehr interessant wird das Aufeinandertreffen von zwei völlig verschiedenen Welten geschildert mit den daraus entstehenden Problemen, wie der Angst vor der Andersartigkeit, den Veränderungen. Eine ganz andere Welt trifft auf die Welt von 1899. Ein Synonym für vieles... Spannend und doch unaufgeregt erzählt, schöne anschauliche Beschreibungen. Nicht unbedingt das Jahres-Highlights, aber ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe, das nie langweilig ist und das lange nach hallt.
Überraschend gut!
Das Buch hat mich durch sein schlichtes aber super besonderes Cover in der Buchhandlung total angesprochen und ich bereue den Kauf keinesfalls. Es war einfach komplett anders als ich es erwartet hätte. Man kann gar nicht so wirklich beschreiben, was in dem Buch alles passiert. Aber für mich war es irgendwie sehr besonders. Man wurde gedanklich an einen ganz anderen Ort gebracht. Die Protagonisten hatten ganz unterschiedliche interessante Charakterzüge. Besonders Wei Wei‘s Charakter hat mich einfach abgeholt. Hat mir ganz gut gefallen🚂
Ein Buch was so viel mehr ist als Reisefiktion …
… etwas ganz anderes und ganz sicher nicht für Jede:n geeignet, aber absolut lesenswert … Ja, zu Beginn wie Mord im Orientexpress und am Ende doch ganz anders … wer mal Abwechslung braucht und etwas ganz anderes als Fantasy etc lesen möchte, ist hier richtig 💚 Spoiler ‼️🚨‼️ Wer ein grandioses Ende erwartet, indem alles laut aufgelöst und spektakulär abgerundet wird, könnte enttäuscht sein. Das Buch wird am Ende eher leise als laut und gibt uns zu denken. Mich lässt das Buch nachdenklich zurück und wird sicherlich auch noch nachhallen. Ich fand’s super und empfand es als absolut gelungene Abwechslung 🦋
Glücklicherweise nicht die Deutsche Bahn
Ein Buch in das man eintauchen kann und die Phantasie anregt. Eine Reise durch ein Land, das zu fürchten ist. Das einer Anleitung bedarf, bevor man einsteigt und die Reise wagt. Ödlandweh und viele andere Dinge die drohnen uns heimzusuchen. Der Zug fährt durch das Ödland, welches so geheimnisvoll und unerforschte ist, dass die Menschen Angst haben. Die Wahrheit der letzten schiefgegangenen Überfahrt muss geklärt werden und dann kommt es zu neuen dramatischen Vorfällen. Die ersten 2/3 des Buches haben mir gut gefallen, dann wurde es zunehmend wirrer. Die Geschichte um den Höhepunkt im Buch war für mich nicht ganz durchschaubar. Dennoch ein äußerst lesenswertes Buch.
Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt und fasziniert wie dieses. Durch die einfühlsamen und verschiedene Perspektiven der Mitreisenden, lernt man jeden mit seinen persönlichen Macken und Geschichten kennen. Am Schluss kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und muss einfach herausfinden wie die Geschichte ausgeht.
4,5 ⭐️ / eine Reise die im Gedächtnis bleibt
Was für ein Buch! Sarah Brooks hat mit diesem Buch nicht nur eine spannende Geschichte geschrieben, sondern auch eine unterschwellige Reflexion über unsere Gesellschaft verpackt. Klar, es geht um eine Zugreise im 19. Jahrhundert, aber darunter brodelt so viel mehr. Die Passagiere im Transsibirien-Express sind wie kleine Abbilder der Gesellschaft: die Reichen, die sich in ihrer ersten Klasse verstecken und so tun, als könnten sie alles kontrollieren. Dann das Personal, das ackert, während es gleichzeitig auf Schritt und Tritt überwacht wird – und zwar von diesen unheimlichen „Krähen“ der Kompanie, die nichts erklären, sondern nur Fragen stellen. Alles durchdrungen von einem ständigen Gefühl: Ihr seid hier nicht sicher. Und dann das Ödland. Für mich die eigentliche Hauptfigur. Es ist roh, unberechenbar, fremd – fast wie die Natur selbst, die sich die Menschheit immer wieder einverleiben will, ohne wirklich zu begreifen, was sie da eigentlich tut. Die mysteriösen Ereignisse, die im Ödland geschehen, sind einerseits bizarr und surreal, andererseits wie eine klare Ansage: „Ihr seid nicht unantastbar.“ Die Gesellschaftskritik schwingt subtil mit, steckt in den Details statt in großen Gesten. Da ist die Habgier der Kompanie, die ihre Züge weiterfahren lässt, obwohl sie weiß, dass die letzte Reise ein Desaster war. Die Passagiere, die versuchen, das Ödland entweder zu ignorieren oder zu beherrschen, und daran scheitern. Und dann sind da noch Menschen wie Maria Petrowna oder das Zugkind Weiwei – die einen suchen einen Weg, sich anzupassen, die anderen kämpfen einfach nur ums Überleben. Es gibt viele Stellen, an denen ich dachte: „Moment, was genau passiert hier eigentlich?“ Und das war nicht immer angenehm. Manchmal zieht sich die Handlung etwas, oder die Symbolik wird so dicht, dass man kaum noch durchblickt, was real ist und was nicht. Aber genau das passt irgendwie. Es fühlt sich an wie ein verzerrter Spiegel: unklar, chaotisch, aber trotzdem faszinierend. Trotz der Verwirrung und der vielen Fragezeichen, die während des Lesens auftauchen, ist dieses Buch eine Reise, die Zeit braucht, um sich zu entfalten. Du verstehst nicht sofort, wie all die Ereignisse, Figuren und Symbole zusammenhängen, aber irgendwann fügen sich die Linien. Es ist wie ein verwobenes Netz, das erst sichtbar wird, wenn du geduldig bist und genauer hinsiehst. Es dauert, bis sich die Dinge klären – bis das Ödland seine Geheimnisse preisgibt und du begreifst, dass alles miteinander verbunden ist. Und ja, es fordert dich heraus, über den Tellerrand zu schauen. Du kannst dieses Buch nicht einfach konsumieren, du musst dich darauf einlassen, mitdenken und manchmal sogar aushalten, dass du nicht alles sofort verstehst. Aber genau das macht es so besonders. Sarah Brooks hat einen Roman geschrieben, der nicht nur erzählt, sondern fordert – deine Geduld, deine Perspektive, deine Bereitschaft, dich auf etwas einzulassen, das du nicht komplett greifen kannst. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches: Es bleibt hängen. Es arbeitet in dir, lange nachdem du die letzte Seite umgeblättert hast. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird nicht enttäuscht.
Sarah Brooks' literarisches Debüt "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" ist eine Mischung aus Abenteuer-, Fantasy und Gruselroman und irgendwo auch historischer "Road Movie", Ende des 19. Jahrhunderts. Die Handlung verfolgt die zweiwöchige Zugfahrt mit dem Transsibirienexpress, 6000km von Peking nach Moskau, und wir verlassen diesen Zug auch kaum. Stattdessen spielt die Handlung wie in einem Kammerspiel nur an Bord dieses Zuges der eigentlich fast eine rollende Stadt zu seien scheint mit seinen Bewohnern in der 1. Luxusklasse und der 3. Klasse, seinen Tier-, Garten, Restaurant- und Aussichtswaggons. Getragen wird die Handlung von der omnipräsenten Angst vor dem sogenannten Ödland, der ewiglang am Zug vorbeifahrenden Welt des Nichts vor den Fensterscheiben. Und der spürbaren Angst all der skurrilen Passagiere (ein Mädchen welches vor 16 Jahren an Bord geboren ist, ein gefallener Wissenschaftler, eine Gräfin, eine Tochter eines gescheiterten Glasers uvm) vor den Geschichten von denen sie hörten und den Gefahren "da draußen", die sich der hochtechnologischen als modern geltenden Dampflok auftun.
An Bord des Transsibirien-Express hat der vorsichtige Reisende die Möglichkeit, das lebensfeindliche Ödland zu durchqueren. Wo sonst niemand überlebt, bahnt sich der stärkste Zug der Welt einen Weg durch die Tundra und fährt dem Unerklärlichen davon. Dennoch ist es nicht ratsam, zu lange aus dem Fenster zu sehen, sonst erblickt man Dinge, die man nie wieder vergisst, aber auch nicht begreift. Wer nicht den Verstand verlieren will, greife besser zu diesem Buch…
Man nehme ein Pfund “Mord im Orientexpress”, vermenge es mit dem “Snowpiercer”, überbacke es mit “The Last of Us” und würze es mit HP Lovecraft und voilà: Willkommen im Transsibirischen Ödland. Im Jahr 1899 herrscht rege Diskussion über ein Land, das einem mysteriösen Verfall anheim gefallen ist, den keiner erklären oder aufhalten kann, der sich ständig verändert, lauert und jagt. Nur der Zug wagt sich in das Ödland. Wer dieses Buch liest, sollte das Unerwartete umarmen. Ist es Fantasy? Science-Fiction? Nichts davon? Alles? Die Autorin vermischt geschickt die Genres, spielt mit Bildern, Schatten und der Fantasie des Lesers. Es wird unbegreiflich und mysteriös, obskur und abstrakt und manchmal auch einfach nur schräg. Die Geschichte der Passagiere und der Crew ist ungewöhnlich und herausfordernd, man muss sich auf die Andersartigkeit einlassen, das wird nicht jedermanns Sache sein. Wer gern rätselt und forscht und die ungestellten Fragen in einer seltsamen Geschichte liebt, kommt hier voll auf seine Kosten und wird bis zum Schluss in Atem gehalten. Das “Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland” lässt den Leser mit gleich viel Fragen wie Antworten zurück und ist ein Buch, das durch seine Faszination und seine Welt noch lange in Erinnerung bleiben wird und auch dazu verleitet, weiter im Ödland voller Wunder zu verweilen. Aber man vergesse nicht, zu den Göttern der Eisenbahn zu beten…

Schaut nicht zu lange aus dem Fenster
•Buchrezi• 😶🌫️ Zum Inhalt: Das Ödland. Nur der Transsibirien-Express durchquert die geheimnisvolle Wildnis zwischen China und Russland. Eine neue Reise startet und mit an Bord sind die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Geheimnissen… Maria, die Witwe, die vielleicht das größte Geheimnis von allen mit sich trägt. Oder ist es doch das Zugkind Weiwei, die den Zug besser kennt, als niemand sonst der Reisenden, die etwas zu verbergen hat? Der Express unaufhaltsam auf dem Weg zu seinem Ziel. Doch vielleicht hat die Natur des Ödlands dieses Mal andere Pläne…Vor einiger Zeit ist etwas vorgefallen, an das sich niemand der Mitreisenden zu erinnern scheint. Und immer wieder bricht bei den Passagieren ein Fieber aus, denn niemand sollte es wagen zu lange in das Ödland zu schauen, denn was dort lauert… Mein Fazit: Eine abgefahrene Geschichte. Wir begleiten im Laufe des Buches einige der Passagiere, deren Geheimnisse, Geschichten und was sie mit dem Zug verbindet. Die erste Hälfte des Buches handelt fast ausschließlich um die Mitreisenden und deren kennenlernen untereinander. Ich persönlich hatte damit meine Schwierigkeiten, weil dieser Abschnitt sich sehr gezogen hat. Aber dann… dann kam das Ödland ins Spiel und dessen Flora und Fauna, die wirklich ganz besonders ist. Düster, geheimnisvoll, stellenweise echt gruselig. Die Beschreibungen super plastisch und die Entwicklungen der einzelnen Charakter sind plötzlich echt spannend gewesen. Wer den Orientexpress mag, ist mit der ersten Hälfte des Buches sehr gut bedient, wer den Netflix-Film „Auslöschung“ kennt und diesen mag, ihr werdet dieses Buch lieben! Auch das Ende hat mich überzeugt. Ich vergebe 🚂🚂🚂🚂 von fünf 🚂n!
Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden … Es fällt mir schwer, diesen fantastischen Roman in Worte zu fassen. Dennoch will ich es versuchen. Optisch ist er sehr schön und hochwertig gestaltet. Im Inneren findet sich eine Abbildung sämtlicher Waggons, was mich sehr gefreut hat. Sprachlich ist das Buch gut verständlich, wirkt aber dennoch ein wenig poetisch. Der Inhalt ist schwer zu beschreiben. Der Leser erkundet Seite für Seite eine ganz besondere Welt, die schön anzusehen ist, aber auch viele Gefahren in sich birgt. Die Charaktere wurden gut beschrieben. Manche Personen lernt man sehr genau kennen, andere bleiben unnahbar. Die Handlung ist sehr ruhig. Es existieren keine unnötigen Actionszenen. Stattdessen gibt es viele Beschreibungen der Natur. Das Ende ist offen, aber etwas Anderes habe ich bei diesem Buch auch nicht erwartet. Was mir gefehlt hat, war der tiefere Sinn hinter allen Ereignissen. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, es gab keine direkte Lehre und die Veränderungen, die diese Geschichte nach sich zieht, waren eher geringfügig. Alles in allem ist es der Autorin sehr gut gelungen, den Leser auf eine Reise mitzunehmen, die so andersartig ist, dass sie viel Raum für Interpretationen offen lässt und damit auch den ein oder anderen Leser verwirrend erscheinen vermag. Fazit: Eine ganz besondere Zugreise, die es in dieser Form wohl noch nie zuvor gegeben hat.
Eine wirklich tolle, außergewöhnliche Idee für eine Geschichte^^ Seltsam, Geheimnisvoll düster und fantastisch. Das Buch hat mich gut unterhalten, aber etwas hat noch gefehlt um mich so richtig zu fesseln. Vielleicht war die Geschichte doch einen Tick zu seltsam um ganz darin Eintauchen zu können. Trotzdem bin ich froh dieses Buch mit diesem wunderschönen Einband in meinem Regal stehen zu haben 😇
Absolut grandios
...Dieses Buch hat mich mehr als begeistert...es hat fur mich leichte Lovecraft vibes mit einer guten Dosis Agatha Christie's Orient express. Die Protagonisten sind reisend in einem Zug von Peking nach Moskau und diese Reise wird fantastisch, spannend, gefährlich und auch sehr emotional. Absolute Leseempfehlung...ich hab's echt gefeiert.
Spannend und mal was Anderes
Schon auf den ersten Seiten ist man gespannt, was es mit dem Ödland auf sich hat… Ich musste einfach immer weiterlesen, um zu wissen wie es ausgeht und was das Geheimnis ist. Der Schreibstil ist einfach und lässt sich sehr gut lesen. An manchen Stellen wusste ich leider nicht wer gerade spricht, was mich ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht hat. Die vielen Perspektiven sind interessant aber manchmal etwas durcheinander. Ansonsten ein schönes Fantasy-Buch mit einer mal etwas anderen neuen Story.

Mensch gegen Natur. Eine fantasievolle und mystische Zugfahrt.
Von Peking nach Moskau, mitten durch das Ödland. 15 Tage soll diese Zugfahrt dauern. Nur unerschrockene Reisende wagen diese Durchquerung, denn es gibt viele Geschichten über das Ödland. Das Buch wird aus der Sicht von drei Personen erzählt: - Weiwei wurde im Zug geboren, ihre Mutter starb und die Crew nahm sie bei sich auf. - Maria reist unter falschem Namen und als Witwe getarnt. Bei der letzten Durchquerung des Ödlands ist etwas schief gelaufen, ihr Vater bekam die Schuld dafür und starb kurz darauf. Sie möchte nun herausfinden was geschehen ist. - Henry Grey ist ein Wissenschaftler, der seinen guten Ruf verloren hat. Er möchte das Ödland nicht nur durchqueren, sondern er möchte es erkunden. Ein Roman, der nur in einem Zug spielt. Das Setting fand ich toll, die Atmosphäre mystisch, geheimnisvoll und düster. Ich liebe fantasievolle und abgedrehte Geschichten und besonders die erste Hälfte des Buches hat mich sehr begeistert. Dann wird es immer wilder, wie ein Fiebertraum. An dieser Stelle ein Hinweis. Es wird sehr skurril und abstrus. Ich mag sowas, aber kann mir vorstellen, dass viele damit gar nichts anfangen können. Das Buch hat meinen Geschmack getroffen und viel Spaß gemacht. Empfehlen würde ich es nur Liebhabern fantasievoller Geschichten, die sich gern mal auf was abgedrehtes einlassen.
Ab der Hälfte war ich verloren Puh…mir fällt es wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten. Schreibstil und Sprache sind sehr gut, aber die Fantasy-Elemente waren mir zu mystisch und zu undurchsichtig, sodass ich nur sagen kann, es ist nicht mein Geschmack. Die Geschichte fängt interessant an und macht neugierig. Ich begleite verschieden Zugreisende auf ihrer Fahrt mit dem Transsibirien-Express von Peking nach Moskau im Jahr 1899. Der Zug soll nicht mehr sicher sein und man spürt die Anspannung der Reisenden. Das große, weite Ödland birgt Gefahren und ich als Leserin weiß nicht, was mich erwartet. Bis zur Hälfte des Buches hab ich die Geschichte wie im Rausch gelesen. Das Buch ist in 7 Teile aufgeteilt und diese Teile enden so spannend, dass ich anfangs gleich weiter lesen wollte. Abwechselnd werden die Geschichten der verschiedenen Personen erzählt, wodurch ich voller Neugier verfolge, wie die „Frau mit dem geborgtem Namen“, Maria Petrowna versucht, die Geschehnisse der letzten Reise zu rekonstruieren, um den Namen ihres Vaters, den Glaser der Fenster des Zuges, reinzuwaschen. Voller Spannung frage ich mich, was das Beinahmädchen Elena mit dem Ödland zu tun hat und absolut ins Herz schließe ich das Zugmädchen Weiwei, die sich um die blinde Passagierin Elena kümmert. Viele Charakteren, die ich als sehr interessant empfinde und mehr über sie erfahren möchte. Aufregend erzählt mit ein wenig Krimi, Thriller und Historie. Doch leider hat die Geschichte mich ab der Hälfte verloren. Manche Längen im Buch und mein persönlicher Geschmack haben mir das Lesen erschwert. Ich hätte gern mehr über die Personen wissen wollen und mir ein wenig mehr Klarheit beim Ödland gewünscht. Zum Schluss wusste ich nicht, was mir die Autorin damit sagen wollte. Klima und die Angst vor dem Unbekannten?? Oder sind es doch andere Fragen? Oder gar keine und einfach nur schöne Bilder einer fantasievollen Landschaft? Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch allen Fantasyliebhaber*innen Freude bringt. Ich, die eigentlich keine Fantasy liest, habe sofort Bilder im Kopf gehabt, was für mich ein Merkmal der sehr guten Sprache ist. Ich könnte mir eine Verfilmung des Buches sehr gut vorstellen. S.67 „Auf dieser Reise ist der Zug noch unruhiger und angespannter als sonst. Niemand will die Augen zumachen, aus Angst, was ihn dann erwartet - die dünnen Finger der Albträume, die sich unter ihre Lider schlängeln, die Geschichten, die Gerüchte und nun die Gewissheit, dass sie sich jenseits aller Sicherheit befinden, dass die Dunkelheit draußen nicht von freundlichen Lichtern, offenen Türen und wärmenden Feuern unterbrochen wird, dass sie unvorstellbare Entfernungen zu überwinden haben.“
Historisches Setting mit einem Hauch Mystik und Phantastik
„Es heißt, jeder Reisende durch das Ödland hat einen Preis zu zahlen. Einen Preis, der über die Kosten für die Zugfahrkarte hinausgeht.“ (S.22) Dieses Buch hat mich total überrascht, da es sich als etwas ganz Anderes entpuppte, als ich gedacht hatte - aber im positiven Sinn! Ich dachte, dass ich hier einen historischen Roman und einen dokumentarischen Reisebericht über die Transsibirische Eisenbahn mit ihrem Weg von Peking bis nach Moskau bekomme. Zum Teil trifft das auch zu, aber es kommt noch eine ordentliche Prise an Phantastik, Mystik, Grusel und irgendwie dystopisch anmutende Züge dazu - richtig gut und außergewöhnlich! Mit einem einnehmenden Schreibstil wird uns die Reise aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt; Maria Petrowna, die das Geheimnis der letzten Fahrt des Zuges und den mysteriösen Tod ihres Vaters lüften will; Dr. Henry Grey, ein Wissenschaftler, der seinen Ruf wieder aufpolieren und die Geheimnisse des Ödlands erkunden will; und Weiwei, das “Zugkind”, das im Zug geboren und diesen nie richtig verlassen hat. Wir begeben uns mit diesen Protagonisten auf die Reise und was uns erwartet, stellt alle Mutmaßungen in den Schatten. Ich möchte eigentlich garnicht mehr verraten, da man sich von der Entwicklung, die diese Geschichte nimmt, definitiv überraschen lassen sollte. Mich hat es total begeistert und wer historische Settings mit einem Hauch Mystik und Phantastik mag, sollte hier definitiv zugreifen!

Düstere Legenden und poetische Prosa: Ein literarisches Erlebnis im Ödland
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, fast schon poetisch, was das Lesen zu einem wahren Vergnügen macht. Besonders hervorzuheben ist die Art und Weise, wie die Perspektivwechsel gestaltet sind – nahtlos und nachvollziehbar. Sie bieten faszinierende Einblicke in die unterschiedlichen Beweggründe und Hintergründe der Charaktere, was das Interesse der Lesenden durchweg wachhält. Allerdings entwickelt sich die Handlung anfangs gemächlich und nimmt erst zur Mitte des Buches an Fahrt auf – doch ab diesem Punkt wird es richtig spannend. Besonders beeindruckend sind die bildgewaltigen Beschreibungen der Landschaft und der mysteriösen Lebewesen, die das Ödland bevölkern. Ich mochte die unterschwellige Symbolik, die sich durch den gesamten Roman zieht, und die vielen unausgesprochenen Gedanken und Andeutungen, die Raum für eigene Interpretationen lassen. Es ist erfrischend, dass die Erzählung nicht nur auf die Ereignisse innerhalb des Zuges beschränkt bleibt, sondern immer wieder Ausflüge in die Weiten des Ödlands unternimmt und so die geheimnisvolle Atmosphäre zusätzlich verstärkt. Fazit: der Roman ist eine gelungene Mischung aus Krimi und sanfter Fantasy. Der Roman beleuchtet das Verhältnis zwischen Mensch und Natur, thematisiert den Drang nach Besitz und stellt gleichzeitig die Frage, ob das Unbekannte überhaupt jemals wirklich besessen werden kann. Eine spannende und zugleich nachdenkliche Lektüre für alle, die sich in unbekannte Welten entführen lassen möchten.

Zwar nicht das erhoffte Highlight, aber eine schöne Geschichte mit einer tollen Botschaft.
"Sie hat Angst. Dennoch ist sie erfüllt von überwältigender Freude. Diese Freiheit, dieser Raum. Und die Farben - leuchtender, als sie durch die Scheiben aussahen, lebendiger, mehr hier. Am liebsten würde sie alles mit den Augen aufsaugen: das klare Blau, das extravagante Grün, das schwirrende, sirrende, summende Leben, die fliegenden Wesen, wie zarte Edelsteine, mit Flügeln wie das Glas in den Moskauer Kirchen." Sarah Brooks nimmt uns mit ihrem Roman "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" mit auf eine Reise im Transsibirien Express. Eine Reise, die uns durch die weiten und unwirtlichen Gebiete des Sibirischen Ödlands führt und auf der wir die unterschiedlichsten Menschen kennenlernen dürfen. Jeder von ihnen hat seine eigenen verborgenen Gründe, warum er diese Reise antritt. Doch seit Kurzem hört man Gerüchte, dass der Transibirien Express nicht mehr sicher ist. Brooks erzählt eine fictionale Geschichte einer Reise durch eine unberührte, fantastische Welt, voll unentdeckter Flora und Fauna, die bei manch einem Reisenden Neugier weckt und bei manchen Angst und Nervosität vor dem Fremden und Unbekannten hervorruft. Was uns auch gleich zu Brooks Botschaft an uns Reisende führt: Nämlich, dass wir uns Fremden gegenüber öffnen und der Welt mit Neugier und Abenteuerlust begegnen sollen, statt zu vorsichtig und ängstlich zu sein, denn dadurch könnten uns die schönsten Wunder der Welt verborgen bleiben. Es ist eine ruhig erzählte Geschichte, die ihren Lesern ein paar Rätsel aufgibt, die spannende, faszinierende und schöne Momente bietet. Durch die Auszeichnung mit dem Lucy Cavendish Fiction Prize hatte ich im Vorfeld natürlich einige Erwartungen an das Buch, die der Roman zwar nicht zur Gänze erfüllen konnte, doch habe ich mich von Brooks abgeholt und mitgenommen gefühlt. Mein Fazit: Es ist zwar nicht das erhoffte Highlight geworden - dafür fehlten mir dann doch die Wow-Momente im Buch - doch hat es mir eine wundersame Welt eröffnet und ein paar schöne Lesestunden beschert.

underratet!
Dieses Buch ist mal was ganz anderes. Wir begeben uns auf die Reise mit dem Sibirienexpress durch das Ödland. Eingeteilt in die 1. & die 3. Klasse reist der sicherste Zug der Welt 21 Tage von Peking nach Moskau durch das Ödland. Das gefürchtete Ödland. Abgegrenz durch eine Riesige Mauer vor den Toren Russlands. Die Menschen haben Angst davor. Es wird erzählt das im Ödland Wesen leben Diebin der Lage sind jemanden zu verändern,seinen Verstand zu ruinieren. Wer sich im Zug nicht an die Regeln hält,und zuviel Ausschau hält leidet schnell am Ödlandweh. Die junge Maria macjt die Reise mit weil sie dem Tot ihres Vaters nach gehen will. Der Glasmacher des Zuges. Bei der letzten Durchquerung des Ödland gab es ein unschönen Ereignis. Verantwortlich soll der Glasmacher gewesen sein. Sein Glas wäre fehlerhaft gewesen.Für Maria von vornherein klar,das kann nicht stimmen. Im Zug trifft sie schnell auf "Mitwisser" wie den Kartografen und den Ingenieur. Mit im Zug sitzt auch Dr. Grey,der das Ödland studieren will,um jeden Preis. Das Zugkind WeiWei,im Zug geboren, entdeckt einen blinden Passagier und jede Menge Schmuggelware. Nur,wie kann in diesem sicheren Zug sowas überhaupt vorkommen? Oder bildet sie sich das nur ein? Und warum wird das Ödland so gefürchtet? Ein wunderbar fantastisch, sci-Fi angehauchter,historischer Krimi. So wäre denke ich meine Genrebeschreibung zu diesem Werk. Es fühlt sich an wie ein Mystischer-Krimi aus dem 19. Jahrhundert. Durchweg spannend und ziemlich dystopisch. (obwohl es ja eigentlich gar kein Krimi ist) Die Charaktere im Buch sind alle sehr authentisch und bildhaft dargestellt.
Ich weiß gar nicht wie ich es bewerten soll, weil ich es nicht verstanden habe. Bis 70% des Buches wusste ich überhaupt nicht wo die Geschichte hin will. Die Charaktere waren toll und der Schreibstil sehr poetisch und auch schön. Nur konnte ich wirklich mit dem erzählten absolut nichts anfangen. Dann habe ich die anderen Bewertungen gelesen, da stand, starke erste Hälfte dann schwächer. Wow. Ich fand alles wirklich schwach.

Das war wirklich ein besonderes Buch! Mir hat es sehr gefallen. Die Atmosphäre die diese Geschichte ausstrahlt hat mich von der ersten Seite an in den Bann geschlagen. Es hat einen neugierig gemacht, was das mit dem Ödland auf sich hat, wie die Reise wohl enden wird und was alles noch auf dem Weg passieren wird. Absolut lesenswert!
Ein Wunderbares Buch. Ich hatte oft das Gefühl von Hercule Poirot in der Umgebung der Hunger-Spiele von Tribute von Panem.
Es ist eine Entdeckungsreise durch eine schöne und faszinierende, aber feindliche Welt. Dazu gibt es dann verschiedenen Perspektiven. Und immer mit der Frage, die aber glaube ich nie offen gestellt wird: Welches Recht hat der Mensch, doch wieder Herr über diese Natur zu werden? Ist das vielleicht richtig so?
Bis zur Hälfte war das Buch eindeutig ein Fünf-Sterne-Buch. Der Sprachstil, die Protagonisten und die Atmosphäre haben mir unglaublich gut gefallen. Leider hat mir das Buch dann ab etwa Seite 180 nicht mehr so gut gefallen, die Richtung, die es eingeschlagen hat, war einfach nicht so meins. Nichtsdestotrotz ein schönes Buch (auch optisch!). Leider nur nicht mein erwartetes Highlight.
𝙈𝙤𝙧𝙙 𝙞𝙢 𝙊𝙧𝙞𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙥𝙧𝙚𝙨𝙨 oder 𝙎𝙚𝙘𝙧𝙚𝙩 𝙋𝙧𝙤𝙟𝙚𝙘𝙩 3 ist dieses Buch nicht, obgleich der Name des Buches große Ähnlichkeiten vermuten lässt. Dieses Buch ist eine Kombination aus verschiedenen Genres und Ideen. Ihr bekommt es sogleich mit Thrillelementen zu tun, mit leichtem Horror, fantastischen Elementen und einer alternativen historischen Welt. Wir steigen ein in die transsibirische Eisenbahn und unternehmen eine Fahrt von Peking nach Moskau, angelehnt an eine Zeit, die ich viktorianisch nennen würde. Schon bald erreicht der Zug das Ö𝐝𝐥𝐚𝐧𝐝, das kein normaler Mensch betreten würde, denn irgendetwas stimmt mit dieser Landschaft nicht und mit den Wesen, die das Ödland bewohnen. Etwas möchte in den Zug, ist vielleicht schon die ganze Zeit im Zug, wer vermag es zu sagen... Sarah Books war mir bisher nicht bekannt, umso aufmerksamer hab ich sie nun zur Kenntnis genommen. Es ist ein ungewöhnliches Buch und ich kann nicht sagen, dass ich es nun heiß und innig liebte. Aber es vereint auf gekonnte und experimentelle Art und Weise Genres, die ich mag und beschert uns darüber hinaus auch noch ein paar wirklich gute Charaktere. Wir werden sie wohl im Blick behalten müssen, diese Sarah Brooks. Keine Frage.

Bis anhin mein Highlight des Jahres!
Was für ein Buch! Zunächst hat mich das Cover und die Thematik der Transsibirischen Eisenbahn angesprochen. Nahezu die ganze Handlung spielt sich auf der einen Reise dieses Zuges ab, der 1899 von Peking nach Moskau aufbricht. Bis auf diese geografischen Punkte hat es aber kaum etwas mit dem realen Zug zu tun. Gleich einem anfahrenden Zug werden zunächst die verschiedenen Charaktere eingeführt, wobei schon zu Beginn klar ist, dass alle etwas zu verbergen haben und spezielle Dinge auf dieser Reise geschehen könnten. Von Seite zu Seite nimmt die Spannung an fahrt auf, welche auch gegen Ende nicht abnimmt und in einem fulminanten Schluss endet. Dabei verbinden sich verschiedene Elemente wie Krimi und Fantasy zu einer mitreissenden Erzählung. Kann auch als Parabel über den Kampf zwischen Natur und Technik verstanden werden. Bin echt hin und weg von diesem Buch. Ich bekam am Schluss gar Hühnerhaut, was mir, soweit ich mich erinnern kann, noch nie bei einem Buch widerfahren ist. Top!
Wundervoll atmosphärisch
Ich liebe Bücher die in Zügen und auf Schiffen spielen. Vor allem, wenn sie im 19. Jahrhundert spielen. Und so war mir sofort klar: ich muss dieses Buch lesen. Als Belohnung habe ich eine ganz tolle Geschichte vorgesetzt bekommen! Wir befinden uns Ende des 19. Jahrhunderts im Transsibirien Express, der das verlassene Ödland zwischen China und Russland durchquert. Schaurige Geschichten ranken sich um das Ödland und zudem gibt es Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher sei. Beste Voraussetzungen für ein spannendes Buch. Und das wurde es auch. Obwohl die Geschichte hier eher von dem Unausgesprochenem zehrt, als von Geschehnissen Schlag auf Schlag. Wir begleiten die unterschiedlichen Reisegäste und zudem das 'Zugkind' Weiwei. Aus den unterschiedlichsten Gründen sind die Reisenden unterwegs und es war sehr interessant ihre Beweggründe zu erfahren. Ich müsste lügen hätten mich nicht sehr starke Orient Express-Vibes durchdrungen. Aber das ist keine Kritik, sondern eher ein Lob, denn ich liebe solche Settings. Die Geschichte wird uns ruhig erzählt und es wird zwar vor den Gefahren des Ödland, bzw. dem Ödlandweh gewarnt, aber vieles bleibt ungesagt und das hat diesen Roman unter anderem ausgemacht. Was macht so eine Reise, abgeschlossen von der Zivilisation, mit den Reisenden? Wie unterscheidet sich die Klassengesellschaft? Es gibt doch einige Interpretationsmögchlichkeiten dieses Buch zu verstehen. Mir hat diese Geschichte unheimlich gut gefallen. Voller Mythen und Aberglauben. Herrlich mysteriös und undurchschaubar. Was ist Realität, was nur Einbildung? Dieses Werk lädt zum Nachdenken und Grübeln ein. Eine große Leseempfehlung für alle, die in Büchern auch gerne reisen und die es mögen, wenn eine Geschichte Raum für eigene Spekulationen lässt.

Ich mochte das Buch einerseits als Fantasiebuch und andererseits als ein Buch, dass die Augen öffnen kann
In dem "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland", findet man alles, was es braucht, um durch dieses Ödland mit dem Zug zu reisen. Auf jeder Seite wird davor gewarnt, was man nicht machen sollte, damit die Reise ein Erfolg wird. Und die Reise selber? Die erfolgt eben mit einem speziellen Zug, der angeblich der sicherste der Welt sein soll. Doch wovor fürchten sich die Menschen, die mit dem besonderen Zug von Peking nach Moskau fahren? Durch das Ödland, Sibiriens Steppen! Sind es Ungeheuer? Das eigene Selbst, das in den Menschen schlummert? Ist es das Unbekannte? Es führt ein Gleis durch Sibirien, auf dem der Transsibirien-Express von China nach Russland fährt. Die Menschen staunen am Ende des 19. Jahrhunderts noch, wenn sie ungewöhnliches, geheimnisvolles und angsteinflößendes zu sehen bekommen. Andere steigen in den Zug ein und erwarten, dass sie mit Neuem und Unbekannten überhäuft werden. Wer mit dem Zug fährt, der wird dazu angehalten, nicht zu lange aus den Fenstern zu schauen, denn das könnte krank machen, die Seele verderben, man kann sich die Ödlandkrankheit einfangen. In dem Zug wurde ein Kind geboren, während die Mutter starb. Das Kind, Weiwei wuchs dort in all den Jahren der Durchquerungen des Ödlandes auf. Sie ist ein Teil des Zuges, sie ist das Zugkind. Sie hat schon eine Menge gesehen, aber das, was bei der letzten Durchquerung geschieht, konnte sie nicht erahnen. Ein Mädchen, eine blinde Passagierin, hat sich in den Zug geschmuggelt. Und plötzlich treten Veränderungen auf, die alle staunen und ängstlich werden lassen. Fantasie oder steckt da mehr dahinter? Ich fand das Buch gut geschrieben. Es hat mich nicht losgelassen. Einerseits steckt da eine Menge Fantasie dahinter. Aber auch eine Menge Metapher. Veränderungen mag der Mensch eigentlich nicht und doch streben wir danach. Unbekanntes macht uns Angst und doch wollen wir wissen, wer und was dahintersteckt. Fremden gegenüber ist der Mensch eher verschlossen und doch wüsste man gerne, mit wem man es zu tun hat. Und dann sind da noch die Personen, die der Bevölkerung sagen und befehlen, was sie zu sehen und zu denken haben. Oftmals kommen diese Befehler auch damit durch, aber was ist, wenn die Menschen sich diesen Befehlen widersetzen und auch die Ordnungshüter plötzlich nicht mehr Folge leisten. Ich mochte das Buch einerseits als Fantasiebuch und andererseits als ein Buch, dass die Augen öffnen kann und darum bittet über den Tellerrand zu schauen. Rubinchen und ich würden diesem Buch gerne 🐭🐭🐭🐭 geben.

Große Empfehlung! Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt! Wenn du Zugreisen und ausgedehnte Genre-Grenzen magst, bist du hier richtig!
Diese Geschichte handelt von einer Zugreise zwischen dem heutigen China und Russland und führt mitten durch das Ödland. Doch was das Ödland eigentlich ist, bleibt lange unklar. Lauern dort Gefahren? Was hat es damit auf sich, was durch die Fensterscheiben des Zugs zu sehen ist? Ist es Realität oder ist es Einbildung? Könnte man vom Anblick sogar krank werden? 🚂 Im Laufe der Kapitel erfahren wir die Antworten. Und diese sind aus welchselnden Perspektiven der Reisenden geschrieben. Manche von ihnen reisen erstmals durchs Ödland und manche reisten bereits unzählige Male. Genauso verschieden sind die Gründe der Reise. Wie wir beim Lesen nach und nach hinter die verschiedenen Fassaden blicken können, wie wir persönliche und tatsächliche Wahrheiten erfahren und wie wir die einzelnen Charaktere kennenlernen, ist meiner Meinung nach so gut gelungen wie in kaum einem anderen Buch. Der Roman handelt außerdem von Macht und gezogenen Grenzen, die niemand überschreiten darf. Von Entscheidungen, wie wir zu handeln und wie wir über eine Situation zu denken haben. Vom Aneignen der Natur, vom Besitz von etwas, das niemand besitzen kann. Diesen Aspekt des Romans fand ich unglaublich spannend und ebenso wichtig. Besonders schön waren für mich vor allem die Beschreibungen des Ödlands, was sowohl die Landschaft als auch die Lebewesen betrifft. Die Bilder, die sich dabei vor meinem inneren Augen abgespielt haben, waren phänomenal und absolut unvergesslich. Mehr mag ich dazu gar nicht spoilern, das muss man selbst gelesen haben. Und ich bin sicher, dass ich das Buch irgendwann noch einmal lesen werde, nur um das erneut nachzufühlen. Das Beste war in meinen Augen jedoch der Schluss (obwohl ich gehört habe, dass dieser nicht allen gefällt), denn diese Seiten haben mir endgültig den Boden unter den Füßen weggezogen. 🥹 Riesige Empfehlung von mir und ein letzter Satz: Jeder Mensch liest mit seinem eigenen Herzen und mein Herz wurde bei diesem Buch voll und ganz gecatched. 🖤

Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden …
Lassen Sie sich verzaubern und gehen Sie mit Sarah Brooks auf eine Reise, die sie so schnell nicht vergessen werden. Doch sehen Sie sich vor – das Ödland ist heimtückischer, als man meinen könnte.
Book Information
Author Description
Sarah Brooks hat in China, Japan und Italien gearbeitet und ist nun an der Universität von Leeds tätig. Für ihren Debütroman »Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland«, der schon vor Veröffentlichung für große Begeisterung gesorgt hat, wurde sie mit dem Lucy Cavendish Fiction Prize ausgezeichnet. Der Roman erscheint in über 15 Ländern.
Posts
Zunächst einmal, was für ein ungewöhnlicher Titel ist es, den dieses Buch schmückt. Und wenn man denkt, dies liegt am deutschen Verlag, nein, auch auf englisch ist er genauso spektakulär. Für mich war diese Reise durch das Ödland ein Auf und Ab der Gefühle. Zu Beginn habe ich die Geschichte rund um den Zug und seiner mitreisenden Personen sehr gemocht, allerdings fand ich, dass es auch ein paar Längen gab. Herausragend ist aber der Schreibstil, der so bildlich und gewaltig ist, dass die Geschichte wie ein Film vor meinem Auge abgelaufen ist. Wer mal etwas ganz anderes sucht, ist hier richtig.
Es ist das Jahr 1899, aber die Erde hat eine Veränderung durchgemacht. Zwischen China und Russland ist eine gefährliche Wildnis entstanden, die von albtraumartigen Wesen bevölkert wird und die Sinne verwirrt. Aber es gibt einen gut gesicherten Zug, der durch dieses Ödland fährt. Auf dieser Fahrt ist Maria dabei, die Tochter des Glasmachers, der die Scheiben für den Zug herstellte und der dafür verantwortlich gemacht wurde, dass bei der letzten Fahrt etwas schief ging. Maria will herausfinden, was dahinter steckt. Außerdem wie immer dabei: das Zugkind Weiwei, die im Zug geboren wurde, und ein neugieriger blinder Passagier. Wir verbringen fast die ganze Zeit im Zug und es ist natürlich ein besonderes Setting. Man fühlt sich als Teil dieser kleinen Gesellschaft und am Ende der "Fahrt" fühlte ich mich erstmal ein bisschen verloren. Vor allem am Ende merkt man, dass das Buch eine zweite Ebene hat. Aber es bleibt sehr vieles nur angedeutet, was mich in diesem Fall aber nicht gestört hat. Ein ganz besonderes, abenteuerliches Buch.
Wunderschöne Historische Fiktion
Leseeindruck zu Das Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland von Sarah Brooks 416 Seiten 2024 im Bertelsmann Verlag erschienen. Wie unerwartet feine Fantasy und Fiktion mich in diesem Buch erwartet, hatte ich vorher nicht gedacht. Hier war tatsächlich bei mir das Cover und die vielen begeisterten Empfehlungen mein Kaufgrund. Ja hier kommt das Cover Opfer wieder zu Vorschein 🤭 Ich hatte mit einem beschaulich, spannenden Historischen Roman gerechnet. Aber tatsächlich ist es Historische Fiktion. Ich fand das Buch wirklich sehr schön und durch den leichten Fantasy Touch ganz bezaubernd. Zum Teil etwas verstörend. Auf jeden Fall hat das Buch einen sog entwickelt. Man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Man lernt viele verschiedene Charaktere kennen. Alles sind Reisende oder Bedienstete im Zug. Der Roman handelt ausschließlich um den Zug, um die Reise. Die Autorin hat landschaftlich ein wunderbares Bild gezeichnet. Alles ist sehr Detailreich beschrieben und man kann es sich wunderbar vorstellen. Die Figuren sind von blass bis sehr detailliert beschrieben. Je nach dem wo das Hauptaugenmerk drauf liegt. Ich fühlte mich wundervoll unterhalten. Spannung ist vorhanden auch wenn das Buch zwischendrin ein paar längen hat. Wer dieses Buch als Wegbegleiter für eine Reise im Transsebirienexpress lesen möchte, wird hier eher weniger wissenswertes finden. Das Buch bekommt 4 von 5 Sterne von mir und eine Leseempfehlung wer Historisch und Fiktion/ leichte Fantasy mag ist hier genau richtig. Und ja natürlich ist das Buch ein richtiges Schmankerl im Regal 🤩 Beschreibung: Es heißt, diese Reise habe ihren Preis. Einen Preis, der über die Kosten des Tickets hinausgeht.« Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden … Lassen Sie sich verzaubern und gehen Sie mit Sarah Brooks auf eine Reise, die sie so schnell nicht vergessen werden. Doch sehen Sie sich vor – das Ödland ist heimtückischer, als man meinen könnte.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht so ganz wie ich dieses Buch bewerten soll. Es bleibt die ganze Zeit wage und mysteriös und hat mich an die Zugreise aus Chihiros Reise ins Zauberland erinnert. Wir reisen mit den Charakteren durch eine unbekannte (magische?) Welt deren Regeln niemand versteht. Dazu kommt, dass das Buch aus der Sicht diverser Passagiere geschrieben ist, aber deren Gedankenwelt wird immer wirrer und unverständlicher. Alles in allem hat mir in diesem Buch so ein bisschen der rote Faden und das klare world building gefehlt, es bleibt alles einfach zu formlos und blass.
Was geschieht, ist schwer zu beschreiben. Es ist, als würde sich die Luft überschlagen, als würde der Zug seitlich von unvorstellbar starken Händen gestoßen, und in einer einzigen, scheinbar endlos gedehnten Sekunde stellt Maria sich vor, wie die riesigen Räder sich vom Gleis lösen, der Zug umkippen und hilflos auf der Seite liegen bleibt. Alles klirrt und bebt und rappelt. Mehrere Holzpanele lösen sich von den Wänden und krachen zu Boden, und Decken und Pakete fallen heraus, als bestünden die Innereien des Zuges aus Stoff und braunem Packpapier. Schmugglerware, denkt Maria wie betäubt. Dann ist es vorbei, der Zug rollt weiter, einige Passagiere schluchzen, und der Mann sackt auf dem Boden zusammen wie eine Marionette, deren Fäden durchgeschnitten worden sind. - Zitat, Seite 150 Dieser Debütroman von Sarah Brooks mit dem seltsam nüchtern klingenden Titel entführt die Lesenden und nimmt sie mit auf eine phantastische Reise mit dem Transsibirian-Express Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei wird der Zug selbst wie ein lebender Organismus beschrieben und wirkt wie ein echter Protagonist. Nicht minder interessant werden die verschiedenen Reisenden beschrieben: da gibt es einen gescheiterten Wissenschaftler, eine junge Dame in Trauer, ein französisches Ehepaar mit undurchsichtigen Motiven und ein chinesisches Mädchen, das seit Jahren fest zum Inventar des Zuges gehört. Jeder scheint seine ganz persönlichen Gründe für die Reise durch das ungewisse Ödland zu haben und dann gibt es auch noch eine blinde Passagierin, die sich ungesehen unter die Reisenden mischt, aber einen gefährlich hohen Wasserverbrauch hat. Wo und wie wird diese Zugfahrt enden? Diese Geschichte scheint perfekt zu diesen dunklen und kalten Tagen und Nächten zwischen den Jahren zu passen. Und tatsächlich fasziniert und unterhält diese Lektüre über weite Strecke sehr gut. Leider rutscht die Handlung gegen Ende immer mehr ins Phanastische ab, wobei die Symbolik zunehmend überladen wirkt und man sich schließlich fragt, wohin will uns die Autorin führen? Was ist die wahre Botschaft dieser Geschichte? FAZIT Auf letzter Strecke bin ich gedanklich leider ausgestiegen aus dieser Geschichte. Ich habe mich weder der Handlung, noch den Figuren verbunden gefühlt. Sehr schade, denn über viele Seiten hinweg, hat mich diese Zugfahrt mitgerissen und gut unterhalten. Vielleicht ist dieses Buch eher etwas für Fans der Fantasy Romane. Für mich ist diese Geschichte zu sehr ins Phantastische abgedriftet. Eingeschränkte Leseempfehlung.
Spannend, aber gehetzt.
Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen. Die Welt und die Charaktere sind super spannend, aber das Ende kam mir viel zu plötzlich. Es fühlte sich an, als ob die Geschichte einfach schnell zu Ende gebracht werden musste. Ich hätte mir noch 100 Seiten mehr gewünscht, um das Finale besser auszuarbeiten. Manche Stellen waren etwas langatmig, während andere zu knapp waren, was das Verständnis manchmal erschwert hat. Trotzdem eine klare Empfehlung für alle, die dystopische Abenteuer lieben!
Sollte verfilmt werden.
Denkt man am Anfang noch man begibt sich auf eine Reise á la "Mord im Orientexpress" zeigt sich relativ schnell, dass sich diese Reise anders entwickeln wird. In diesem Zug treffen interessante Charaktere mit interessanten Vergangenheiten aufeinander. In vielen Fällen ist der Zug die Schnittmenge Ihrer Geschichte. Zusammen erleben sie die Einflüsse Ihrer Umgebung auf sich und Ihre Umwelt. Ich fand das Buch von Anfang bis Ende super spannend. Die Wndungen und die Erzählkunst haben nich zu jeder Zeit gefesselt. Grade die Beschreibungen des Ödlands lassen der Fantasie freien Lauf. Ich kann mir zu dieser Geschichte eine bildgewaltige Verfilmung vorstellen. Ich wäre gespannt auf die Umsetzung. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.
Eine Reise quer durch Sibirien und verschiedenen Genres
Ist das Buch Fiktion, Sci-Fi, Dystopie oder doch was ganz anderes? In "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" geht es um die Reise von China nach Russland mit dem Transsibirien Express durch das Ödland. Das Ödland ist eine Landschaft welche sich stetig verändert und anpasst. Sie ist etwas was nicht greifbar ist, aber doch präsent. Das Buch ist interessant verfasst. Es behandelt verschiedene Geschichten einzelner Personen die im groben und ganzen dann doch Zusammenhängen. So wie alles in dem Buch und seiner Welt scheinbar zusammenhängt. Wer nach "Mal was anderes" zum lesen sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Ich habe zuerst was ganz anders erwartet und habe mich schließlich in einer Geschichte verloren, welche mich verwirrt aber auch begeistert hat.

Eine Abenteuerreise durch das Ödland
Angesprochen von dem schönen Cover und dem Thema , einer Zugreise durch das sogenannte Ödland, habe ich mir das Buch gekauft. Es wird aus der Sicht verschiedener Reisender erzählt, denen man gut folgen kann. Es wird Spannung aufgebaut, da das Ödland zwischen Peking und Moskau noch relativ unerforscht ist und wie es scheint, viele Gefahren birgt. Dennoch begeben sich abenteuerliche Reisende immer mal wieder auf die Reise. Das ist alles gut beschrieben und die Charaktere von der Schriftstellerin gut dargestellt. Womit ich nicht warm geworden bin, ist das ganze mystische. Ödlandweh, eigenartige Tiere, Geister, Flora und Fauna, die einen Zug angreifen. Das war mir alles etwas verrückt dargestellt, so dass mir einzelne Passagen etwas schwer fielen.

Eine Reise ins Ödland
Wer hat noch nicht davon geträumt, mit einem Zug durch eine bedrohliche, von magisch wirkenden Kräften veränderte Landschaft zu fahren? Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise, die atemberaubende Landschaften, große Zweifel und wahre Freundschaft bereithält. Wem bei dem Gedanken an das Ungewisse die Nackenhaare zu Berge stehen, sollte vielleicht am Bahnsteig bleiben. Doch den Wagemutigen unter euch empfehle ich, ein Ticket zu lösen.
Also ich sehe die Idee dahinter, aber an der Umsetzung bröckelt es ein wenig
Ich denke ich bin eigentlich an keiner Stelle des Buches so richtig reingekommen und konnte das Buch auch immer nur so nebenbei am Abend lesen. Die Idee mit dem Zug und geschrieben aus verschiedenen Perspektiven ist zwar gut, aber ich fand das ganze einfach nur langweilig. In manchen Büchern gibt es ja Info Dumping und dann Plottwist, was ja auch okay ist. Aber hier gab es Info Dumping und dann kein Plottwist. Das Ende mit der Idee, der Zug findet seinen unergründlichen Weg und die Natur wird immer über die menschengemachte Industrie siegen, fand ich aber doch ziemlich gelungen. Das war wahrscheinlich auch die einzige Stelle im Buch, die mir wirklich gefallen hat.
Stimmungsvoll und spannungsgeladen
Es fällt mir tatsächlich schwer hier eine Bewertung zu schreiben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es ließ sich wirklich gut lesen, jedoch ist es so, dass ich bisher noch nie etwas vergleichbares gelesen habe. Ich kann nicht wirklich in Worte fassen was in diesem Buch geschieht ABER die Autorin schaff es, dass man mit an Bord ist. Man selbst ist Passagier des Zuges und weiß nicht was als nächstes passiert. Das Ende war grandios und dennoch nicht ganz nach meinem Geschmack. Aber da dies wirklich etwas ganz persönliches ist fällt es mir fast schon schwer den halben Punkt abzuziehen... Absolut lesenswert- Daumen hoch !
Während der Reise mit der transibirischen Eisenbahn lernen wir verschiedene, interessante Charaktere mit den unterschiedlichsten Wünschen und Bedürfnisse kennen. Sehr interessant wird das Aufeinandertreffen von zwei völlig verschiedenen Welten geschildert mit den daraus entstehenden Problemen, wie der Angst vor der Andersartigkeit, den Veränderungen. Eine ganz andere Welt trifft auf die Welt von 1899. Ein Synonym für vieles... Spannend und doch unaufgeregt erzählt, schöne anschauliche Beschreibungen. Nicht unbedingt das Jahres-Highlights, aber ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe, das nie langweilig ist und das lange nach hallt.
Überraschend gut!
Das Buch hat mich durch sein schlichtes aber super besonderes Cover in der Buchhandlung total angesprochen und ich bereue den Kauf keinesfalls. Es war einfach komplett anders als ich es erwartet hätte. Man kann gar nicht so wirklich beschreiben, was in dem Buch alles passiert. Aber für mich war es irgendwie sehr besonders. Man wurde gedanklich an einen ganz anderen Ort gebracht. Die Protagonisten hatten ganz unterschiedliche interessante Charakterzüge. Besonders Wei Wei‘s Charakter hat mich einfach abgeholt. Hat mir ganz gut gefallen🚂
Ein Buch was so viel mehr ist als Reisefiktion …
… etwas ganz anderes und ganz sicher nicht für Jede:n geeignet, aber absolut lesenswert … Ja, zu Beginn wie Mord im Orientexpress und am Ende doch ganz anders … wer mal Abwechslung braucht und etwas ganz anderes als Fantasy etc lesen möchte, ist hier richtig 💚 Spoiler ‼️🚨‼️ Wer ein grandioses Ende erwartet, indem alles laut aufgelöst und spektakulär abgerundet wird, könnte enttäuscht sein. Das Buch wird am Ende eher leise als laut und gibt uns zu denken. Mich lässt das Buch nachdenklich zurück und wird sicherlich auch noch nachhallen. Ich fand’s super und empfand es als absolut gelungene Abwechslung 🦋
Glücklicherweise nicht die Deutsche Bahn
Ein Buch in das man eintauchen kann und die Phantasie anregt. Eine Reise durch ein Land, das zu fürchten ist. Das einer Anleitung bedarf, bevor man einsteigt und die Reise wagt. Ödlandweh und viele andere Dinge die drohnen uns heimzusuchen. Der Zug fährt durch das Ödland, welches so geheimnisvoll und unerforschte ist, dass die Menschen Angst haben. Die Wahrheit der letzten schiefgegangenen Überfahrt muss geklärt werden und dann kommt es zu neuen dramatischen Vorfällen. Die ersten 2/3 des Buches haben mir gut gefallen, dann wurde es zunehmend wirrer. Die Geschichte um den Höhepunkt im Buch war für mich nicht ganz durchschaubar. Dennoch ein äußerst lesenswertes Buch.
Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt und fasziniert wie dieses. Durch die einfühlsamen und verschiedene Perspektiven der Mitreisenden, lernt man jeden mit seinen persönlichen Macken und Geschichten kennen. Am Schluss kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und muss einfach herausfinden wie die Geschichte ausgeht.
4,5 ⭐️ / eine Reise die im Gedächtnis bleibt
Was für ein Buch! Sarah Brooks hat mit diesem Buch nicht nur eine spannende Geschichte geschrieben, sondern auch eine unterschwellige Reflexion über unsere Gesellschaft verpackt. Klar, es geht um eine Zugreise im 19. Jahrhundert, aber darunter brodelt so viel mehr. Die Passagiere im Transsibirien-Express sind wie kleine Abbilder der Gesellschaft: die Reichen, die sich in ihrer ersten Klasse verstecken und so tun, als könnten sie alles kontrollieren. Dann das Personal, das ackert, während es gleichzeitig auf Schritt und Tritt überwacht wird – und zwar von diesen unheimlichen „Krähen“ der Kompanie, die nichts erklären, sondern nur Fragen stellen. Alles durchdrungen von einem ständigen Gefühl: Ihr seid hier nicht sicher. Und dann das Ödland. Für mich die eigentliche Hauptfigur. Es ist roh, unberechenbar, fremd – fast wie die Natur selbst, die sich die Menschheit immer wieder einverleiben will, ohne wirklich zu begreifen, was sie da eigentlich tut. Die mysteriösen Ereignisse, die im Ödland geschehen, sind einerseits bizarr und surreal, andererseits wie eine klare Ansage: „Ihr seid nicht unantastbar.“ Die Gesellschaftskritik schwingt subtil mit, steckt in den Details statt in großen Gesten. Da ist die Habgier der Kompanie, die ihre Züge weiterfahren lässt, obwohl sie weiß, dass die letzte Reise ein Desaster war. Die Passagiere, die versuchen, das Ödland entweder zu ignorieren oder zu beherrschen, und daran scheitern. Und dann sind da noch Menschen wie Maria Petrowna oder das Zugkind Weiwei – die einen suchen einen Weg, sich anzupassen, die anderen kämpfen einfach nur ums Überleben. Es gibt viele Stellen, an denen ich dachte: „Moment, was genau passiert hier eigentlich?“ Und das war nicht immer angenehm. Manchmal zieht sich die Handlung etwas, oder die Symbolik wird so dicht, dass man kaum noch durchblickt, was real ist und was nicht. Aber genau das passt irgendwie. Es fühlt sich an wie ein verzerrter Spiegel: unklar, chaotisch, aber trotzdem faszinierend. Trotz der Verwirrung und der vielen Fragezeichen, die während des Lesens auftauchen, ist dieses Buch eine Reise, die Zeit braucht, um sich zu entfalten. Du verstehst nicht sofort, wie all die Ereignisse, Figuren und Symbole zusammenhängen, aber irgendwann fügen sich die Linien. Es ist wie ein verwobenes Netz, das erst sichtbar wird, wenn du geduldig bist und genauer hinsiehst. Es dauert, bis sich die Dinge klären – bis das Ödland seine Geheimnisse preisgibt und du begreifst, dass alles miteinander verbunden ist. Und ja, es fordert dich heraus, über den Tellerrand zu schauen. Du kannst dieses Buch nicht einfach konsumieren, du musst dich darauf einlassen, mitdenken und manchmal sogar aushalten, dass du nicht alles sofort verstehst. Aber genau das macht es so besonders. Sarah Brooks hat einen Roman geschrieben, der nicht nur erzählt, sondern fordert – deine Geduld, deine Perspektive, deine Bereitschaft, dich auf etwas einzulassen, das du nicht komplett greifen kannst. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches: Es bleibt hängen. Es arbeitet in dir, lange nachdem du die letzte Seite umgeblättert hast. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird nicht enttäuscht.
Sarah Brooks' literarisches Debüt "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" ist eine Mischung aus Abenteuer-, Fantasy und Gruselroman und irgendwo auch historischer "Road Movie", Ende des 19. Jahrhunderts. Die Handlung verfolgt die zweiwöchige Zugfahrt mit dem Transsibirienexpress, 6000km von Peking nach Moskau, und wir verlassen diesen Zug auch kaum. Stattdessen spielt die Handlung wie in einem Kammerspiel nur an Bord dieses Zuges der eigentlich fast eine rollende Stadt zu seien scheint mit seinen Bewohnern in der 1. Luxusklasse und der 3. Klasse, seinen Tier-, Garten, Restaurant- und Aussichtswaggons. Getragen wird die Handlung von der omnipräsenten Angst vor dem sogenannten Ödland, der ewiglang am Zug vorbeifahrenden Welt des Nichts vor den Fensterscheiben. Und der spürbaren Angst all der skurrilen Passagiere (ein Mädchen welches vor 16 Jahren an Bord geboren ist, ein gefallener Wissenschaftler, eine Gräfin, eine Tochter eines gescheiterten Glasers uvm) vor den Geschichten von denen sie hörten und den Gefahren "da draußen", die sich der hochtechnologischen als modern geltenden Dampflok auftun.
An Bord des Transsibirien-Express hat der vorsichtige Reisende die Möglichkeit, das lebensfeindliche Ödland zu durchqueren. Wo sonst niemand überlebt, bahnt sich der stärkste Zug der Welt einen Weg durch die Tundra und fährt dem Unerklärlichen davon. Dennoch ist es nicht ratsam, zu lange aus dem Fenster zu sehen, sonst erblickt man Dinge, die man nie wieder vergisst, aber auch nicht begreift. Wer nicht den Verstand verlieren will, greife besser zu diesem Buch…
Man nehme ein Pfund “Mord im Orientexpress”, vermenge es mit dem “Snowpiercer”, überbacke es mit “The Last of Us” und würze es mit HP Lovecraft und voilà: Willkommen im Transsibirischen Ödland. Im Jahr 1899 herrscht rege Diskussion über ein Land, das einem mysteriösen Verfall anheim gefallen ist, den keiner erklären oder aufhalten kann, der sich ständig verändert, lauert und jagt. Nur der Zug wagt sich in das Ödland. Wer dieses Buch liest, sollte das Unerwartete umarmen. Ist es Fantasy? Science-Fiction? Nichts davon? Alles? Die Autorin vermischt geschickt die Genres, spielt mit Bildern, Schatten und der Fantasie des Lesers. Es wird unbegreiflich und mysteriös, obskur und abstrakt und manchmal auch einfach nur schräg. Die Geschichte der Passagiere und der Crew ist ungewöhnlich und herausfordernd, man muss sich auf die Andersartigkeit einlassen, das wird nicht jedermanns Sache sein. Wer gern rätselt und forscht und die ungestellten Fragen in einer seltsamen Geschichte liebt, kommt hier voll auf seine Kosten und wird bis zum Schluss in Atem gehalten. Das “Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland” lässt den Leser mit gleich viel Fragen wie Antworten zurück und ist ein Buch, das durch seine Faszination und seine Welt noch lange in Erinnerung bleiben wird und auch dazu verleitet, weiter im Ödland voller Wunder zu verweilen. Aber man vergesse nicht, zu den Göttern der Eisenbahn zu beten…

Schaut nicht zu lange aus dem Fenster
•Buchrezi• 😶🌫️ Zum Inhalt: Das Ödland. Nur der Transsibirien-Express durchquert die geheimnisvolle Wildnis zwischen China und Russland. Eine neue Reise startet und mit an Bord sind die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Geheimnissen… Maria, die Witwe, die vielleicht das größte Geheimnis von allen mit sich trägt. Oder ist es doch das Zugkind Weiwei, die den Zug besser kennt, als niemand sonst der Reisenden, die etwas zu verbergen hat? Der Express unaufhaltsam auf dem Weg zu seinem Ziel. Doch vielleicht hat die Natur des Ödlands dieses Mal andere Pläne…Vor einiger Zeit ist etwas vorgefallen, an das sich niemand der Mitreisenden zu erinnern scheint. Und immer wieder bricht bei den Passagieren ein Fieber aus, denn niemand sollte es wagen zu lange in das Ödland zu schauen, denn was dort lauert… Mein Fazit: Eine abgefahrene Geschichte. Wir begleiten im Laufe des Buches einige der Passagiere, deren Geheimnisse, Geschichten und was sie mit dem Zug verbindet. Die erste Hälfte des Buches handelt fast ausschließlich um die Mitreisenden und deren kennenlernen untereinander. Ich persönlich hatte damit meine Schwierigkeiten, weil dieser Abschnitt sich sehr gezogen hat. Aber dann… dann kam das Ödland ins Spiel und dessen Flora und Fauna, die wirklich ganz besonders ist. Düster, geheimnisvoll, stellenweise echt gruselig. Die Beschreibungen super plastisch und die Entwicklungen der einzelnen Charakter sind plötzlich echt spannend gewesen. Wer den Orientexpress mag, ist mit der ersten Hälfte des Buches sehr gut bedient, wer den Netflix-Film „Auslöschung“ kennt und diesen mag, ihr werdet dieses Buch lieben! Auch das Ende hat mich überzeugt. Ich vergebe 🚂🚂🚂🚂 von fünf 🚂n!
Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden … Es fällt mir schwer, diesen fantastischen Roman in Worte zu fassen. Dennoch will ich es versuchen. Optisch ist er sehr schön und hochwertig gestaltet. Im Inneren findet sich eine Abbildung sämtlicher Waggons, was mich sehr gefreut hat. Sprachlich ist das Buch gut verständlich, wirkt aber dennoch ein wenig poetisch. Der Inhalt ist schwer zu beschreiben. Der Leser erkundet Seite für Seite eine ganz besondere Welt, die schön anzusehen ist, aber auch viele Gefahren in sich birgt. Die Charaktere wurden gut beschrieben. Manche Personen lernt man sehr genau kennen, andere bleiben unnahbar. Die Handlung ist sehr ruhig. Es existieren keine unnötigen Actionszenen. Stattdessen gibt es viele Beschreibungen der Natur. Das Ende ist offen, aber etwas Anderes habe ich bei diesem Buch auch nicht erwartet. Was mir gefehlt hat, war der tiefere Sinn hinter allen Ereignissen. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, es gab keine direkte Lehre und die Veränderungen, die diese Geschichte nach sich zieht, waren eher geringfügig. Alles in allem ist es der Autorin sehr gut gelungen, den Leser auf eine Reise mitzunehmen, die so andersartig ist, dass sie viel Raum für Interpretationen offen lässt und damit auch den ein oder anderen Leser verwirrend erscheinen vermag. Fazit: Eine ganz besondere Zugreise, die es in dieser Form wohl noch nie zuvor gegeben hat.
Eine wirklich tolle, außergewöhnliche Idee für eine Geschichte^^ Seltsam, Geheimnisvoll düster und fantastisch. Das Buch hat mich gut unterhalten, aber etwas hat noch gefehlt um mich so richtig zu fesseln. Vielleicht war die Geschichte doch einen Tick zu seltsam um ganz darin Eintauchen zu können. Trotzdem bin ich froh dieses Buch mit diesem wunderschönen Einband in meinem Regal stehen zu haben 😇
Absolut grandios
...Dieses Buch hat mich mehr als begeistert...es hat fur mich leichte Lovecraft vibes mit einer guten Dosis Agatha Christie's Orient express. Die Protagonisten sind reisend in einem Zug von Peking nach Moskau und diese Reise wird fantastisch, spannend, gefährlich und auch sehr emotional. Absolute Leseempfehlung...ich hab's echt gefeiert.
Spannend und mal was Anderes
Schon auf den ersten Seiten ist man gespannt, was es mit dem Ödland auf sich hat… Ich musste einfach immer weiterlesen, um zu wissen wie es ausgeht und was das Geheimnis ist. Der Schreibstil ist einfach und lässt sich sehr gut lesen. An manchen Stellen wusste ich leider nicht wer gerade spricht, was mich ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht hat. Die vielen Perspektiven sind interessant aber manchmal etwas durcheinander. Ansonsten ein schönes Fantasy-Buch mit einer mal etwas anderen neuen Story.

Mensch gegen Natur. Eine fantasievolle und mystische Zugfahrt.
Von Peking nach Moskau, mitten durch das Ödland. 15 Tage soll diese Zugfahrt dauern. Nur unerschrockene Reisende wagen diese Durchquerung, denn es gibt viele Geschichten über das Ödland. Das Buch wird aus der Sicht von drei Personen erzählt: - Weiwei wurde im Zug geboren, ihre Mutter starb und die Crew nahm sie bei sich auf. - Maria reist unter falschem Namen und als Witwe getarnt. Bei der letzten Durchquerung des Ödlands ist etwas schief gelaufen, ihr Vater bekam die Schuld dafür und starb kurz darauf. Sie möchte nun herausfinden was geschehen ist. - Henry Grey ist ein Wissenschaftler, der seinen guten Ruf verloren hat. Er möchte das Ödland nicht nur durchqueren, sondern er möchte es erkunden. Ein Roman, der nur in einem Zug spielt. Das Setting fand ich toll, die Atmosphäre mystisch, geheimnisvoll und düster. Ich liebe fantasievolle und abgedrehte Geschichten und besonders die erste Hälfte des Buches hat mich sehr begeistert. Dann wird es immer wilder, wie ein Fiebertraum. An dieser Stelle ein Hinweis. Es wird sehr skurril und abstrus. Ich mag sowas, aber kann mir vorstellen, dass viele damit gar nichts anfangen können. Das Buch hat meinen Geschmack getroffen und viel Spaß gemacht. Empfehlen würde ich es nur Liebhabern fantasievoller Geschichten, die sich gern mal auf was abgedrehtes einlassen.
Ab der Hälfte war ich verloren Puh…mir fällt es wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten. Schreibstil und Sprache sind sehr gut, aber die Fantasy-Elemente waren mir zu mystisch und zu undurchsichtig, sodass ich nur sagen kann, es ist nicht mein Geschmack. Die Geschichte fängt interessant an und macht neugierig. Ich begleite verschieden Zugreisende auf ihrer Fahrt mit dem Transsibirien-Express von Peking nach Moskau im Jahr 1899. Der Zug soll nicht mehr sicher sein und man spürt die Anspannung der Reisenden. Das große, weite Ödland birgt Gefahren und ich als Leserin weiß nicht, was mich erwartet. Bis zur Hälfte des Buches hab ich die Geschichte wie im Rausch gelesen. Das Buch ist in 7 Teile aufgeteilt und diese Teile enden so spannend, dass ich anfangs gleich weiter lesen wollte. Abwechselnd werden die Geschichten der verschiedenen Personen erzählt, wodurch ich voller Neugier verfolge, wie die „Frau mit dem geborgtem Namen“, Maria Petrowna versucht, die Geschehnisse der letzten Reise zu rekonstruieren, um den Namen ihres Vaters, den Glaser der Fenster des Zuges, reinzuwaschen. Voller Spannung frage ich mich, was das Beinahmädchen Elena mit dem Ödland zu tun hat und absolut ins Herz schließe ich das Zugmädchen Weiwei, die sich um die blinde Passagierin Elena kümmert. Viele Charakteren, die ich als sehr interessant empfinde und mehr über sie erfahren möchte. Aufregend erzählt mit ein wenig Krimi, Thriller und Historie. Doch leider hat die Geschichte mich ab der Hälfte verloren. Manche Längen im Buch und mein persönlicher Geschmack haben mir das Lesen erschwert. Ich hätte gern mehr über die Personen wissen wollen und mir ein wenig mehr Klarheit beim Ödland gewünscht. Zum Schluss wusste ich nicht, was mir die Autorin damit sagen wollte. Klima und die Angst vor dem Unbekannten?? Oder sind es doch andere Fragen? Oder gar keine und einfach nur schöne Bilder einer fantasievollen Landschaft? Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch allen Fantasyliebhaber*innen Freude bringt. Ich, die eigentlich keine Fantasy liest, habe sofort Bilder im Kopf gehabt, was für mich ein Merkmal der sehr guten Sprache ist. Ich könnte mir eine Verfilmung des Buches sehr gut vorstellen. S.67 „Auf dieser Reise ist der Zug noch unruhiger und angespannter als sonst. Niemand will die Augen zumachen, aus Angst, was ihn dann erwartet - die dünnen Finger der Albträume, die sich unter ihre Lider schlängeln, die Geschichten, die Gerüchte und nun die Gewissheit, dass sie sich jenseits aller Sicherheit befinden, dass die Dunkelheit draußen nicht von freundlichen Lichtern, offenen Türen und wärmenden Feuern unterbrochen wird, dass sie unvorstellbare Entfernungen zu überwinden haben.“
Historisches Setting mit einem Hauch Mystik und Phantastik
„Es heißt, jeder Reisende durch das Ödland hat einen Preis zu zahlen. Einen Preis, der über die Kosten für die Zugfahrkarte hinausgeht.“ (S.22) Dieses Buch hat mich total überrascht, da es sich als etwas ganz Anderes entpuppte, als ich gedacht hatte - aber im positiven Sinn! Ich dachte, dass ich hier einen historischen Roman und einen dokumentarischen Reisebericht über die Transsibirische Eisenbahn mit ihrem Weg von Peking bis nach Moskau bekomme. Zum Teil trifft das auch zu, aber es kommt noch eine ordentliche Prise an Phantastik, Mystik, Grusel und irgendwie dystopisch anmutende Züge dazu - richtig gut und außergewöhnlich! Mit einem einnehmenden Schreibstil wird uns die Reise aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt; Maria Petrowna, die das Geheimnis der letzten Fahrt des Zuges und den mysteriösen Tod ihres Vaters lüften will; Dr. Henry Grey, ein Wissenschaftler, der seinen Ruf wieder aufpolieren und die Geheimnisse des Ödlands erkunden will; und Weiwei, das “Zugkind”, das im Zug geboren und diesen nie richtig verlassen hat. Wir begeben uns mit diesen Protagonisten auf die Reise und was uns erwartet, stellt alle Mutmaßungen in den Schatten. Ich möchte eigentlich garnicht mehr verraten, da man sich von der Entwicklung, die diese Geschichte nimmt, definitiv überraschen lassen sollte. Mich hat es total begeistert und wer historische Settings mit einem Hauch Mystik und Phantastik mag, sollte hier definitiv zugreifen!

Düstere Legenden und poetische Prosa: Ein literarisches Erlebnis im Ödland
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, fast schon poetisch, was das Lesen zu einem wahren Vergnügen macht. Besonders hervorzuheben ist die Art und Weise, wie die Perspektivwechsel gestaltet sind – nahtlos und nachvollziehbar. Sie bieten faszinierende Einblicke in die unterschiedlichen Beweggründe und Hintergründe der Charaktere, was das Interesse der Lesenden durchweg wachhält. Allerdings entwickelt sich die Handlung anfangs gemächlich und nimmt erst zur Mitte des Buches an Fahrt auf – doch ab diesem Punkt wird es richtig spannend. Besonders beeindruckend sind die bildgewaltigen Beschreibungen der Landschaft und der mysteriösen Lebewesen, die das Ödland bevölkern. Ich mochte die unterschwellige Symbolik, die sich durch den gesamten Roman zieht, und die vielen unausgesprochenen Gedanken und Andeutungen, die Raum für eigene Interpretationen lassen. Es ist erfrischend, dass die Erzählung nicht nur auf die Ereignisse innerhalb des Zuges beschränkt bleibt, sondern immer wieder Ausflüge in die Weiten des Ödlands unternimmt und so die geheimnisvolle Atmosphäre zusätzlich verstärkt. Fazit: der Roman ist eine gelungene Mischung aus Krimi und sanfter Fantasy. Der Roman beleuchtet das Verhältnis zwischen Mensch und Natur, thematisiert den Drang nach Besitz und stellt gleichzeitig die Frage, ob das Unbekannte überhaupt jemals wirklich besessen werden kann. Eine spannende und zugleich nachdenkliche Lektüre für alle, die sich in unbekannte Welten entführen lassen möchten.

Zwar nicht das erhoffte Highlight, aber eine schöne Geschichte mit einer tollen Botschaft.
"Sie hat Angst. Dennoch ist sie erfüllt von überwältigender Freude. Diese Freiheit, dieser Raum. Und die Farben - leuchtender, als sie durch die Scheiben aussahen, lebendiger, mehr hier. Am liebsten würde sie alles mit den Augen aufsaugen: das klare Blau, das extravagante Grün, das schwirrende, sirrende, summende Leben, die fliegenden Wesen, wie zarte Edelsteine, mit Flügeln wie das Glas in den Moskauer Kirchen." Sarah Brooks nimmt uns mit ihrem Roman "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" mit auf eine Reise im Transsibirien Express. Eine Reise, die uns durch die weiten und unwirtlichen Gebiete des Sibirischen Ödlands führt und auf der wir die unterschiedlichsten Menschen kennenlernen dürfen. Jeder von ihnen hat seine eigenen verborgenen Gründe, warum er diese Reise antritt. Doch seit Kurzem hört man Gerüchte, dass der Transibirien Express nicht mehr sicher ist. Brooks erzählt eine fictionale Geschichte einer Reise durch eine unberührte, fantastische Welt, voll unentdeckter Flora und Fauna, die bei manch einem Reisenden Neugier weckt und bei manchen Angst und Nervosität vor dem Fremden und Unbekannten hervorruft. Was uns auch gleich zu Brooks Botschaft an uns Reisende führt: Nämlich, dass wir uns Fremden gegenüber öffnen und der Welt mit Neugier und Abenteuerlust begegnen sollen, statt zu vorsichtig und ängstlich zu sein, denn dadurch könnten uns die schönsten Wunder der Welt verborgen bleiben. Es ist eine ruhig erzählte Geschichte, die ihren Lesern ein paar Rätsel aufgibt, die spannende, faszinierende und schöne Momente bietet. Durch die Auszeichnung mit dem Lucy Cavendish Fiction Prize hatte ich im Vorfeld natürlich einige Erwartungen an das Buch, die der Roman zwar nicht zur Gänze erfüllen konnte, doch habe ich mich von Brooks abgeholt und mitgenommen gefühlt. Mein Fazit: Es ist zwar nicht das erhoffte Highlight geworden - dafür fehlten mir dann doch die Wow-Momente im Buch - doch hat es mir eine wundersame Welt eröffnet und ein paar schöne Lesestunden beschert.

underratet!
Dieses Buch ist mal was ganz anderes. Wir begeben uns auf die Reise mit dem Sibirienexpress durch das Ödland. Eingeteilt in die 1. & die 3. Klasse reist der sicherste Zug der Welt 21 Tage von Peking nach Moskau durch das Ödland. Das gefürchtete Ödland. Abgegrenz durch eine Riesige Mauer vor den Toren Russlands. Die Menschen haben Angst davor. Es wird erzählt das im Ödland Wesen leben Diebin der Lage sind jemanden zu verändern,seinen Verstand zu ruinieren. Wer sich im Zug nicht an die Regeln hält,und zuviel Ausschau hält leidet schnell am Ödlandweh. Die junge Maria macjt die Reise mit weil sie dem Tot ihres Vaters nach gehen will. Der Glasmacher des Zuges. Bei der letzten Durchquerung des Ödland gab es ein unschönen Ereignis. Verantwortlich soll der Glasmacher gewesen sein. Sein Glas wäre fehlerhaft gewesen.Für Maria von vornherein klar,das kann nicht stimmen. Im Zug trifft sie schnell auf "Mitwisser" wie den Kartografen und den Ingenieur. Mit im Zug sitzt auch Dr. Grey,der das Ödland studieren will,um jeden Preis. Das Zugkind WeiWei,im Zug geboren, entdeckt einen blinden Passagier und jede Menge Schmuggelware. Nur,wie kann in diesem sicheren Zug sowas überhaupt vorkommen? Oder bildet sie sich das nur ein? Und warum wird das Ödland so gefürchtet? Ein wunderbar fantastisch, sci-Fi angehauchter,historischer Krimi. So wäre denke ich meine Genrebeschreibung zu diesem Werk. Es fühlt sich an wie ein Mystischer-Krimi aus dem 19. Jahrhundert. Durchweg spannend und ziemlich dystopisch. (obwohl es ja eigentlich gar kein Krimi ist) Die Charaktere im Buch sind alle sehr authentisch und bildhaft dargestellt.
Ich weiß gar nicht wie ich es bewerten soll, weil ich es nicht verstanden habe. Bis 70% des Buches wusste ich überhaupt nicht wo die Geschichte hin will. Die Charaktere waren toll und der Schreibstil sehr poetisch und auch schön. Nur konnte ich wirklich mit dem erzählten absolut nichts anfangen. Dann habe ich die anderen Bewertungen gelesen, da stand, starke erste Hälfte dann schwächer. Wow. Ich fand alles wirklich schwach.

Das war wirklich ein besonderes Buch! Mir hat es sehr gefallen. Die Atmosphäre die diese Geschichte ausstrahlt hat mich von der ersten Seite an in den Bann geschlagen. Es hat einen neugierig gemacht, was das mit dem Ödland auf sich hat, wie die Reise wohl enden wird und was alles noch auf dem Weg passieren wird. Absolut lesenswert!
Ein Wunderbares Buch. Ich hatte oft das Gefühl von Hercule Poirot in der Umgebung der Hunger-Spiele von Tribute von Panem.
Es ist eine Entdeckungsreise durch eine schöne und faszinierende, aber feindliche Welt. Dazu gibt es dann verschiedenen Perspektiven. Und immer mit der Frage, die aber glaube ich nie offen gestellt wird: Welches Recht hat der Mensch, doch wieder Herr über diese Natur zu werden? Ist das vielleicht richtig so?
Bis zur Hälfte war das Buch eindeutig ein Fünf-Sterne-Buch. Der Sprachstil, die Protagonisten und die Atmosphäre haben mir unglaublich gut gefallen. Leider hat mir das Buch dann ab etwa Seite 180 nicht mehr so gut gefallen, die Richtung, die es eingeschlagen hat, war einfach nicht so meins. Nichtsdestotrotz ein schönes Buch (auch optisch!). Leider nur nicht mein erwartetes Highlight.
𝙈𝙤𝙧𝙙 𝙞𝙢 𝙊𝙧𝙞𝙚𝙣𝙩𝙚𝙭𝙥𝙧𝙚𝙨𝙨 oder 𝙎𝙚𝙘𝙧𝙚𝙩 𝙋𝙧𝙤𝙟𝙚𝙘𝙩 3 ist dieses Buch nicht, obgleich der Name des Buches große Ähnlichkeiten vermuten lässt. Dieses Buch ist eine Kombination aus verschiedenen Genres und Ideen. Ihr bekommt es sogleich mit Thrillelementen zu tun, mit leichtem Horror, fantastischen Elementen und einer alternativen historischen Welt. Wir steigen ein in die transsibirische Eisenbahn und unternehmen eine Fahrt von Peking nach Moskau, angelehnt an eine Zeit, die ich viktorianisch nennen würde. Schon bald erreicht der Zug das Ö𝐝𝐥𝐚𝐧𝐝, das kein normaler Mensch betreten würde, denn irgendetwas stimmt mit dieser Landschaft nicht und mit den Wesen, die das Ödland bewohnen. Etwas möchte in den Zug, ist vielleicht schon die ganze Zeit im Zug, wer vermag es zu sagen... Sarah Books war mir bisher nicht bekannt, umso aufmerksamer hab ich sie nun zur Kenntnis genommen. Es ist ein ungewöhnliches Buch und ich kann nicht sagen, dass ich es nun heiß und innig liebte. Aber es vereint auf gekonnte und experimentelle Art und Weise Genres, die ich mag und beschert uns darüber hinaus auch noch ein paar wirklich gute Charaktere. Wir werden sie wohl im Blick behalten müssen, diese Sarah Brooks. Keine Frage.

Bis anhin mein Highlight des Jahres!
Was für ein Buch! Zunächst hat mich das Cover und die Thematik der Transsibirischen Eisenbahn angesprochen. Nahezu die ganze Handlung spielt sich auf der einen Reise dieses Zuges ab, der 1899 von Peking nach Moskau aufbricht. Bis auf diese geografischen Punkte hat es aber kaum etwas mit dem realen Zug zu tun. Gleich einem anfahrenden Zug werden zunächst die verschiedenen Charaktere eingeführt, wobei schon zu Beginn klar ist, dass alle etwas zu verbergen haben und spezielle Dinge auf dieser Reise geschehen könnten. Von Seite zu Seite nimmt die Spannung an fahrt auf, welche auch gegen Ende nicht abnimmt und in einem fulminanten Schluss endet. Dabei verbinden sich verschiedene Elemente wie Krimi und Fantasy zu einer mitreissenden Erzählung. Kann auch als Parabel über den Kampf zwischen Natur und Technik verstanden werden. Bin echt hin und weg von diesem Buch. Ich bekam am Schluss gar Hühnerhaut, was mir, soweit ich mich erinnern kann, noch nie bei einem Buch widerfahren ist. Top!
Wundervoll atmosphärisch
Ich liebe Bücher die in Zügen und auf Schiffen spielen. Vor allem, wenn sie im 19. Jahrhundert spielen. Und so war mir sofort klar: ich muss dieses Buch lesen. Als Belohnung habe ich eine ganz tolle Geschichte vorgesetzt bekommen! Wir befinden uns Ende des 19. Jahrhunderts im Transsibirien Express, der das verlassene Ödland zwischen China und Russland durchquert. Schaurige Geschichten ranken sich um das Ödland und zudem gibt es Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher sei. Beste Voraussetzungen für ein spannendes Buch. Und das wurde es auch. Obwohl die Geschichte hier eher von dem Unausgesprochenem zehrt, als von Geschehnissen Schlag auf Schlag. Wir begleiten die unterschiedlichen Reisegäste und zudem das 'Zugkind' Weiwei. Aus den unterschiedlichsten Gründen sind die Reisenden unterwegs und es war sehr interessant ihre Beweggründe zu erfahren. Ich müsste lügen hätten mich nicht sehr starke Orient Express-Vibes durchdrungen. Aber das ist keine Kritik, sondern eher ein Lob, denn ich liebe solche Settings. Die Geschichte wird uns ruhig erzählt und es wird zwar vor den Gefahren des Ödland, bzw. dem Ödlandweh gewarnt, aber vieles bleibt ungesagt und das hat diesen Roman unter anderem ausgemacht. Was macht so eine Reise, abgeschlossen von der Zivilisation, mit den Reisenden? Wie unterscheidet sich die Klassengesellschaft? Es gibt doch einige Interpretationsmögchlichkeiten dieses Buch zu verstehen. Mir hat diese Geschichte unheimlich gut gefallen. Voller Mythen und Aberglauben. Herrlich mysteriös und undurchschaubar. Was ist Realität, was nur Einbildung? Dieses Werk lädt zum Nachdenken und Grübeln ein. Eine große Leseempfehlung für alle, die in Büchern auch gerne reisen und die es mögen, wenn eine Geschichte Raum für eigene Spekulationen lässt.

Ich mochte das Buch einerseits als Fantasiebuch und andererseits als ein Buch, dass die Augen öffnen kann
In dem "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland", findet man alles, was es braucht, um durch dieses Ödland mit dem Zug zu reisen. Auf jeder Seite wird davor gewarnt, was man nicht machen sollte, damit die Reise ein Erfolg wird. Und die Reise selber? Die erfolgt eben mit einem speziellen Zug, der angeblich der sicherste der Welt sein soll. Doch wovor fürchten sich die Menschen, die mit dem besonderen Zug von Peking nach Moskau fahren? Durch das Ödland, Sibiriens Steppen! Sind es Ungeheuer? Das eigene Selbst, das in den Menschen schlummert? Ist es das Unbekannte? Es führt ein Gleis durch Sibirien, auf dem der Transsibirien-Express von China nach Russland fährt. Die Menschen staunen am Ende des 19. Jahrhunderts noch, wenn sie ungewöhnliches, geheimnisvolles und angsteinflößendes zu sehen bekommen. Andere steigen in den Zug ein und erwarten, dass sie mit Neuem und Unbekannten überhäuft werden. Wer mit dem Zug fährt, der wird dazu angehalten, nicht zu lange aus den Fenstern zu schauen, denn das könnte krank machen, die Seele verderben, man kann sich die Ödlandkrankheit einfangen. In dem Zug wurde ein Kind geboren, während die Mutter starb. Das Kind, Weiwei wuchs dort in all den Jahren der Durchquerungen des Ödlandes auf. Sie ist ein Teil des Zuges, sie ist das Zugkind. Sie hat schon eine Menge gesehen, aber das, was bei der letzten Durchquerung geschieht, konnte sie nicht erahnen. Ein Mädchen, eine blinde Passagierin, hat sich in den Zug geschmuggelt. Und plötzlich treten Veränderungen auf, die alle staunen und ängstlich werden lassen. Fantasie oder steckt da mehr dahinter? Ich fand das Buch gut geschrieben. Es hat mich nicht losgelassen. Einerseits steckt da eine Menge Fantasie dahinter. Aber auch eine Menge Metapher. Veränderungen mag der Mensch eigentlich nicht und doch streben wir danach. Unbekanntes macht uns Angst und doch wollen wir wissen, wer und was dahintersteckt. Fremden gegenüber ist der Mensch eher verschlossen und doch wüsste man gerne, mit wem man es zu tun hat. Und dann sind da noch die Personen, die der Bevölkerung sagen und befehlen, was sie zu sehen und zu denken haben. Oftmals kommen diese Befehler auch damit durch, aber was ist, wenn die Menschen sich diesen Befehlen widersetzen und auch die Ordnungshüter plötzlich nicht mehr Folge leisten. Ich mochte das Buch einerseits als Fantasiebuch und andererseits als ein Buch, dass die Augen öffnen kann und darum bittet über den Tellerrand zu schauen. Rubinchen und ich würden diesem Buch gerne 🐭🐭🐭🐭 geben.

Große Empfehlung! Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt! Wenn du Zugreisen und ausgedehnte Genre-Grenzen magst, bist du hier richtig!
Diese Geschichte handelt von einer Zugreise zwischen dem heutigen China und Russland und führt mitten durch das Ödland. Doch was das Ödland eigentlich ist, bleibt lange unklar. Lauern dort Gefahren? Was hat es damit auf sich, was durch die Fensterscheiben des Zugs zu sehen ist? Ist es Realität oder ist es Einbildung? Könnte man vom Anblick sogar krank werden? 🚂 Im Laufe der Kapitel erfahren wir die Antworten. Und diese sind aus welchselnden Perspektiven der Reisenden geschrieben. Manche von ihnen reisen erstmals durchs Ödland und manche reisten bereits unzählige Male. Genauso verschieden sind die Gründe der Reise. Wie wir beim Lesen nach und nach hinter die verschiedenen Fassaden blicken können, wie wir persönliche und tatsächliche Wahrheiten erfahren und wie wir die einzelnen Charaktere kennenlernen, ist meiner Meinung nach so gut gelungen wie in kaum einem anderen Buch. Der Roman handelt außerdem von Macht und gezogenen Grenzen, die niemand überschreiten darf. Von Entscheidungen, wie wir zu handeln und wie wir über eine Situation zu denken haben. Vom Aneignen der Natur, vom Besitz von etwas, das niemand besitzen kann. Diesen Aspekt des Romans fand ich unglaublich spannend und ebenso wichtig. Besonders schön waren für mich vor allem die Beschreibungen des Ödlands, was sowohl die Landschaft als auch die Lebewesen betrifft. Die Bilder, die sich dabei vor meinem inneren Augen abgespielt haben, waren phänomenal und absolut unvergesslich. Mehr mag ich dazu gar nicht spoilern, das muss man selbst gelesen haben. Und ich bin sicher, dass ich das Buch irgendwann noch einmal lesen werde, nur um das erneut nachzufühlen. Das Beste war in meinen Augen jedoch der Schluss (obwohl ich gehört habe, dass dieser nicht allen gefällt), denn diese Seiten haben mir endgültig den Boden unter den Füßen weggezogen. 🥹 Riesige Empfehlung von mir und ein letzter Satz: Jeder Mensch liest mit seinem eigenen Herzen und mein Herz wurde bei diesem Buch voll und ganz gecatched. 🖤
























































