
Der Roman ist schwierig zu lesen mal fesselnd und mal langweilig .Im großenund ganzen gerade noch okay mehr aber auch nicht.

Der Roman ist schwierig zu lesen mal fesselnd und mal langweilig .Im großenund ganzen gerade noch okay mehr aber auch nicht.
Interessanter Abenteuerroman mit einem so ganz anderen Thema, der allerdings auch seine Längen hat.
Insgesamt ganz guter Abenteuerroman vor dem gesellschaftlichen Hintergrund der vorletzten Jahrhundertwende. Mit einer klaren Aussage, das die Natur über Macht, Geld und Technik siegt. Aber: Was der >Roman am Anfang an Ausführlichkeit hat, hat er zum Ende hin an Kürze und Tempo. Ein bischen entsteht der Eindruckl die Autorin wollte / mußte zum Ende kommen
Handbuch für pure Ödnis
Das 1. Drittel war sehr vielversprechend, die Idee hat mich gefesselt und ich war gleich im Buch drin. Es hat mich außerdem sehr an die Serie Snowpiercer erinnert. Der Switch zwischen den Personen war mir manchmal nicht ganz klar und ab der 2. Hälfte musste ich mich einfach nur durchkämpfen, hab auch geschlagene 1 1/2 Jahre gebraucht, weil ich's zwischendurch immer wieder abgebrochen habe.
Tolles Buch! Nur zu empfehlen! Wäre interessant, wie eine Verfilmung dazu aussehen würde. Erinnert mich irgendwie an die Serie Snowpiercer
Ein Buch was so viel mehr ist als Reisefiktion …
… etwas ganz anderes und ganz sicher nicht für Jede:n geeignet, aber absolut lesenswert … Ja, zu Beginn wie Mord im Orientexpress und am Ende doch ganz anders … wer mal Abwechslung braucht und etwas ganz anderes als Fantasy etc lesen möchte, ist hier richtig 💚 Spoiler ‼️🚨‼️ Wer ein grandioses Ende erwartet, indem alles laut aufgelöst und spektakulär abgerundet wird, könnte enttäuscht sein. Das Buch wird am Ende eher leise als laut und gibt uns zu denken. Mich lässt das Buch nachdenklich zurück und wird sicherlich auch noch nachhallen. Ich fand’s super und empfand es als absolut gelungene Abwechslung 🦋
Also ich sehe die Idee dahinter, aber an der Umsetzung bröckelt es ein wenig
Ich denke ich bin eigentlich an keiner Stelle des Buches so richtig reingekommen und konnte das Buch auch immer nur so nebenbei am Abend lesen. Die Idee mit dem Zug und geschrieben aus verschiedenen Perspektiven ist zwar gut, aber ich fand das ganze einfach nur langweilig. In manchen Büchern gibt es ja Info Dumping und dann Plottwist, was ja auch okay ist. Aber hier gab es Info Dumping und dann kein Plottwist. Das Ende mit der Idee, der Zug findet seinen unergründlichen Weg und die Natur wird immer über die menschengemachte Industrie siegen, fand ich aber doch ziemlich gelungen. Das war wahrscheinlich auch die einzige Stelle im Buch, die mir wirklich gefallen hat.
Die Geschichte des Zuges erzählt durch die Augen verschiedener Charaktere beginnt spannend und ist einzigartig, als auch verwirrend und teilweise frustrierend. Die Spannung darüber, was die Wastelands eigentlich sind und wie sich die Seuche oder Krankheit bei den Menschen ausbreitet und was sie bedeutet, wird meiner Meinung nach nur teilweise befriedigend aufgelöst. Der Erzählstil ist wunderschön, aber auch repetitiv… Gerade, wenn es um die Beschreibung des Gesehenen außerhalb des Zuges geht. Das Ende war für mich gehetzt, zu sehr gestaucht für die ausgedehnte Beschreibung der Reise. Ich würde es trotzdem jedem empfehlen, der das Unvorhersehbare mag und sich gerne mit obskuren Möglichkeiten der Realität befasst.
Really liked it, especially the second half. The first half was a bit slow

Sehr spannend geschrieben. Eine fantastische Reise die einem das Ödland und die Passagiere des Zuges näher bringt.
Das Buch war für mich ein Highlight, die Landschaft, der Zug, die Personen und deren Gründe Sachen zu tun, sind so toll beschrieben. Halben Stern Abzug wegen dem Ende, ich hatte mir etwas Anderes erhofft, kann aber nicht benennen auf was ich gehofft habe..... Aber das Ende war mir dann zu unrealistisch und offen.... lässt aber gute Interpretationen zu.

Eine Abenteuerreise durch das Ödland
Angesprochen von dem schönen Cover und dem Thema , einer Zugreise durch das sogenannte Ödland, habe ich mir das Buch gekauft. Es wird aus der Sicht verschiedener Reisender erzählt, denen man gut folgen kann. Es wird Spannung aufgebaut, da das Ödland zwischen Peking und Moskau noch relativ unerforscht ist und wie es scheint, viele Gefahren birgt. Dennoch begeben sich abenteuerliche Reisende immer mal wieder auf die Reise. Das ist alles gut beschrieben und die Charaktere von der Schriftstellerin gut dargestellt. Womit ich nicht warm geworden bin, ist das ganze mystische. Ödlandweh, eigenartige Tiere, Geister, Flora und Fauna, die einen Zug angreifen. Das war mir alles etwas verrückt dargestellt, so dass mir einzelne Passagen etwas schwer fielen.
Wow, das war mal was anderes 🚂 🥰. Wir begleiten verschiedene Protagonisten, die einen mehr, die anderen weniger sympathisch, auf deren abenteuerlichen Reise durch das Ödland. Teilweise düster, tolle Naturbeschreibungen und gut dargestellte Charaktere…I like 👍🏼.
Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden … Es fällt mir schwer, diesen fantastischen Roman in Worte zu fassen. Dennoch will ich es versuchen. Optisch ist er sehr schön und hochwertig gestaltet. Im Inneren findet sich eine Abbildung sämtlicher Waggons, was mich sehr gefreut hat. Sprachlich ist das Buch gut verständlich, wirkt aber dennoch ein wenig poetisch. Der Inhalt ist schwer zu beschreiben. Der Leser erkundet Seite für Seite eine ganz besondere Welt, die schön anzusehen ist, aber auch viele Gefahren in sich birgt. Die Charaktere wurden gut beschrieben. Manche Personen lernt man sehr genau kennen, andere bleiben unnahbar. Die Handlung ist sehr ruhig. Es existieren keine unnötigen Actionszenen. Stattdessen gibt es viele Beschreibungen der Natur. Das Ende ist offen, aber etwas Anderes habe ich bei diesem Buch auch nicht erwartet. Was mir gefehlt hat, war der tiefere Sinn hinter allen Ereignissen. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, es gab keine direkte Lehre und die Veränderungen, die diese Geschichte nach sich zieht, waren eher geringfügig. Alles in allem ist es der Autorin sehr gut gelungen, den Leser auf eine Reise mitzunehmen, die so andersartig ist, dass sie viel Raum für Interpretationen offen lässt und damit auch den ein oder anderen Leser verwirrend erscheinen vermag. Fazit: Eine ganz besondere Zugreise, die es in dieser Form wohl noch nie zuvor gegeben hat.
Sehr fun.
Immersive und spannend. Die Charaktere und Dynamiken machen Spaß, nur das das Ende hat mich nicht zu hundert Prozent abgeholt.
Die Idee hinter dem Buch hat mich sofort fasziniert: Eine geheimnisvolle Zugreise durch ein Ödland, das Realität mit dem Unbekannten, Fantastischen und Legendenhaftem verbindet – dieser besondere Blick auf verborgene Magie im Alltäglichen hat mich sehr angesprochen. Die drei Hauptfiguren – zwei junge Frauen und ein Professor – sind gut gezeichnet. Besonders die beiden Mädchen wirkten auf mich lebendiger und boten mehr Identifikationsfläche, doch alle drei tragen zur Atmosphäre des Zugs und des Ödlands bei. Auch die Nebenfiguren fügen sich stimmig ein und machen den Zug zur eigenen kleinen Welt. Sehr gelungen fand ich die Kapiteleinteilung nach Tagen, wodurch ein natürlicher Erzählrhythmus entstand. Ich konnte das Buch gut in Etappen lesen – auch wenn es mich gleichzeitig so sehr fesselte, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte. Diese Mischung aus realem Alltag und vorsichtiger Magie war genau das, was mich besonders faszinierte. Insgesamt ein atmosphärisch starkes, sorgfältig komponiertes Debüt – besonders für alle, die gerne zwischen Realität und Fantastik reisen.
Sarah Brooks' "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" entführt die Leser auf eine ungewöhnliche Reise entlang der Transsibirischen Eisenbahn im Jahr 1899. Mit einer Prise Steampunk und einer dichten, mysteriösen Atmosphäre verspricht das Buch eine Reise, die mehr ist als nur das Überqueren geografischer Distanzen. Die Geschichte startet am Bahnhof in Peking und führt uns in einem prächtigen Zug, betrieben von der geheimnisvollen Firma, nach Moskau. Innerhalb von 15 Tagen durchqueren die Passagiere das sogenannte Ödland, eine unberechenbare und gefährliche Region, die von seltsamen und oft bedrohlichen Erscheinungen heimgesucht wird. Die Spannung steigt, als die Passagiere bemerken, dass das Ödland nicht nur die Landschaft, sondern auch ihre Psyche beeinflusst. Halluzinationen, Ohnmachtsanfälle und unheimliche Begegnungen gehören zur Tagesordnung. Brooks präsentiert eine bunte Mischung an Charakteren, die diese Reise antreten. Marya Petrovna, die eine geheime Agenda verfolgt und ihren Vater rehabilitieren will; Zhang Weiwei, die als "Zugkind" bekannt ist, weil sie ihr ganzes Leben auf dem Zug verbracht hat; Henry Grey, ein Naturforscher, der nach einem Skandal seine Ehre wiederherstellen will. Auch der ständige Kampf zwischen dem Zugpersonal und den ominösen Krähen, die für die Sicherheit verantwortlich sind, fügt eine Schicht der Intrige hinzu. Was zunächst wie eine luxuriöse Zugreise beginnt, entwickelt sich schnell zu einer nervenaufreibenden Odyssee. Die Passagiere kämpfen nicht nur mit den äußeren Gefahren des Ödlands, sondern auch mit inneren Dämonen und den Geheimnissen der anderen Reisenden. Die Frage, was bei der vorherigen Reise geschah, bleibt bis zum Ende ein Rätsel, das die Spannung aufrechterhält. Die Stärke des Romans liegt eindeutig in seiner Atmosphäre und der detaillierten Welt, die Brooks erschaffen hat. Die Beschreibungen des Zuges und der unheimlichen Landschaft sind reich an Details und fesseln die Vorstellungskraft des Lesers. Allerdings leidet das Buch etwas unter einem langsamen Erzähltempo und Charakteren, die trotz ihrer interessanten Hintergrundgeschichten nicht vollständig zum Leben erwachen. Besonders der mittlere Teil des Buches zieht sich, und es fiel mir schwer das Interesse aufrechtzuerhalten. Das Ende des Buches bietet einen unerwarteten und metaphorischen Abschluss, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Es ist eine Reise, die weit über das Physische hinausgeht und möglicherweise ein Spiegelbild der Gesellschaft und ihrer Klassenstrukturen darstellt. "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" ist eine Mischung aus Fantasy, Horror und historischem Abenteuer, die trotz einiger Schwächen in der Charakterentwicklung und dem Tempo letztendlich eine lohnende Lektüre. Fans von Jeff Vandermeer und Stanislaw Lem werden hier eine faszinierende Reise finden, die sie in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Ein bewegender Genremix aus Historie, Fantasy und Gesellschaftskritik. Wirklich herausragend!
Das "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" von Sarah Brooks entführt einen in das Jahr 1899 und verfolgt die Reise der transsibirischen Eisenbahn, welche China mit Russland verbindet. Das dies kein Historienroman ist wird deutlich, als das bedrohliche Ödland beschrieben wird, durch welches sich der Zug auf seiner Reise kämpfen muss. Die Beschreibungen und die Atmosphäre die hier erzeugt werden, sind eine ganz fantastische Mischung aus Fantasy, Sci-Fi und alten Kriminalromanen. Die verschieden Handlungsstränge der Hauptcharaktäre werden von der Autorin wunderbar verbunden, verwebt und weiterentwickelt und man bleibt als Leser*in zu jedem Zeitpunkt interessiert, wie es wohl weitergeht. Besonders hervorheben möchte ich die tiefere Ebene dieses Buches. Denn auch wenn man den Roman sehr schön einfach nur als Fantasybuch lesen kann, handelt es sich hierbei auch um eine sehr intelligente Gesellschaftskritik, die sowohl den Kapitalismus als auch die Klimakrise aufs Korn nimmt und sich generell mit dem Thema des "gesellschaftlichen Wandels" befasst (teilweise sehr buchstäblich). Ich bin von dem Buch rundum begeistert und freue mich über so einen "Pageturner", der gleichzeitig so viel Stoff zum Nachdenken bietet!
Unaufgeregte Geschichte die langsam vor sich hin plätschert. Trotzdem nicht langweilig. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich habe das Buch innerhalb 2 Tagen verschlungen.
Ein dystopischer Zugroman
Wunderschöne Historische Fiktion
Leseeindruck zu Das Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland von Sarah Brooks 416 Seiten 2024 im Bertelsmann Verlag erschienen. Wie unerwartet feine Fantasy und Fiktion mich in diesem Buch erwartet, hatte ich vorher nicht gedacht. Hier war tatsächlich bei mir das Cover und die vielen begeisterten Empfehlungen mein Kaufgrund. Ja hier kommt das Cover Opfer wieder zu Vorschein 🤭 Ich hatte mit einem beschaulich, spannenden Historischen Roman gerechnet. Aber tatsächlich ist es Historische Fiktion. Ich fand das Buch wirklich sehr schön und durch den leichten Fantasy Touch ganz bezaubernd. Zum Teil etwas verstörend. Auf jeden Fall hat das Buch einen sog entwickelt. Man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Man lernt viele verschiedene Charaktere kennen. Alles sind Reisende oder Bedienstete im Zug. Der Roman handelt ausschließlich um den Zug, um die Reise. Die Autorin hat landschaftlich ein wunderbares Bild gezeichnet. Alles ist sehr Detailreich beschrieben und man kann es sich wunderbar vorstellen. Die Figuren sind von blass bis sehr detailliert beschrieben. Je nach dem wo das Hauptaugenmerk drauf liegt. Ich fühlte mich wundervoll unterhalten. Spannung ist vorhanden auch wenn das Buch zwischendrin ein paar längen hat. Wer dieses Buch als Wegbegleiter für eine Reise im Transsebirienexpress lesen möchte, wird hier eher weniger wissenswertes finden. Das Buch bekommt 4 von 5 Sterne von mir und eine Leseempfehlung wer Historisch und Fiktion/ leichte Fantasy mag ist hier genau richtig. Und ja natürlich ist das Buch ein richtiges Schmankerl im Regal 🤩 Beschreibung: Es heißt, diese Reise habe ihren Preis. Einen Preis, der über die Kosten des Tickets hinausgeht.« Es ist das Ende des 19. Jahrhunderts, und nichts fasziniert die Menschen so sehr wie die geheimnisvollen und angsteinflößenden Wunder des Ödlands. Nichts berührt diese riesige, verlassene Wildnis zwischen China und Russland außer dem Transsibirien-Express, der jeden befördert, der es wagt, das Ödland zu durchqueren. Es gibt jedoch Gerüchte, dass der Zug nicht mehr sicher ist. Wer sich nun auf diese Reise begibt, hat seine ganz eigenen, verborgenen Gründe dafür: eine trauernde Frau mit fremdem Namen, ein Kind, das im Zug geboren wurde, und ein in Ungnade gefallener Naturforscher. Doch mehr und mehr scheint es, als würden die Gefahren des Ödlands ihren Weg ins Innere finden … Lassen Sie sich verzaubern und gehen Sie mit Sarah Brooks auf eine Reise, die sie so schnell nicht vergessen werden. Doch sehen Sie sich vor – das Ödland ist heimtückischer, als man meinen könnte.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht so ganz wie ich dieses Buch bewerten soll. Es bleibt die ganze Zeit wage und mysteriös und hat mich an die Zugreise aus Chihiros Reise ins Zauberland erinnert. Wir reisen mit den Charakteren durch eine unbekannte (magische?) Welt deren Regeln niemand versteht. Dazu kommt, dass das Buch aus der Sicht diverser Passagiere geschrieben ist, aber deren Gedankenwelt wird immer wirrer und unverständlicher. Alles in allem hat mir in diesem Buch so ein bisschen der rote Faden und das klare world building gefehlt, es bleibt alles einfach zu formlos und blass.
Die Idee fand ich gut. Am Anfang auch spannend- dann verlor es sich doch etwas, aber ich wollte wissen, wie es ausgeht! Mal etwas anderes.

„Ich war gekommen, um zu beobachten – doch das Ödland beobachtete auch mich.“
Ein atmosphärisches Buch mit einer faszinierenden Welt, die sich beim Lesen Stück für Stück entfaltet. Anfangs zurückhaltend, wird das Ödland nach und nach immer fantastischer und bildhafter beschrieben – genau das hat mir gefallen. Der nüchterne Stil wirkt stellenweise distanziert, passt aber gut zur Erzählweise. Kein actionreicher Pageturner, aber eine besondere Fantasyreise für alle, die gerne zwischen den Zeilen lesen.
Ein Wunderbares Buch. Ich hatte oft das Gefühl von Hercule Poirot in der Umgebung der Hunger-Spiele von Tribute von Panem.
Es ist eine Entdeckungsreise durch eine schöne und faszinierende, aber feindliche Welt. Dazu gibt es dann verschiedenen Perspektiven. Und immer mit der Frage, die aber glaube ich nie offen gestellt wird: Welches Recht hat der Mensch, doch wieder Herr über diese Natur zu werden? Ist das vielleicht richtig so?
Was war das denn?!
Puh, es ist gar kein so leicht für die Reise im Transsibirien-Express Worte zu finden. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Das Buch unterteilt sich in 7 Abschnitte was ich für einen Einzelband etwas viel finde, aber nicht als störend empfunden habe. Die Kapitel sind sehr kurz, was aber gut zur Art der Erzählung durch viele Perspektivwechsel passt. Die Autorin versteht es meine Neugier als Leserin zu entfachen und ich fand Ihre Charaktere interessant. Auch wenn ihre Geheimnisse für meinen Geschmack vielleicht etwas zu früh aufgedeckt wurden. Die erste Hälfte des Buches hatte mich sehr in seinen Bann gezogen. Das Gefühl der Reise hat mir richtig tolle Vibes gegeben und ich möchte das mysteriöse Setting des Zugs. Hier hatte ich gern mehr Einblick in die Crew und die Dritte Klasse gehabt, das kam vielleicht etwas zu kurz. Im Verlauf der Geschichte hatte es mich allerdings etwas verloren und unterm Strich weiß ich jetzt am Ende nicht so Recht was mir die Autorin gern mit auf den Weg geben möchte. Das liegt nicht daran, dass ich generell auf jede Frage eine Antwort brauche. Allerdings benötige ich durch den Verlauf der Geschichte ein bisschen mehr richtungsgebende Hinweise, die mich zum Nachdenken anregen. So bleiben bei mir einfach Fragezeichen zurück, die mich aber leider nicht zum weiter-Rätseln animieren. Dabei ist es auch keine schlechte Erzählung. Mein Eindruck ist, dass die Autorin mit ihren Gedanken so in der Geschichte gestreckt hat, dass sie versäumt hat dem Leser mehr Brotkrümel auf dem Weg zu hinterlassen.
Schon lange hat mich kein Buch mehr so gefesselt und fasziniert wie dieses. Durch die einfühlsamen und verschiedene Perspektiven der Mitreisenden, lernt man jeden mit seinen persönlichen Macken und Geschichten kennen. Am Schluss kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und muss einfach herausfinden wie die Geschichte ausgeht.
Sarah Brooks' literarisches Debüt "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" ist eine Mischung aus Abenteuer-, Fantasy und Gruselroman und irgendwo auch historischer "Road Movie", Ende des 19. Jahrhunderts. Die Handlung verfolgt die zweiwöchige Zugfahrt mit dem Transsibirienexpress, 6000km von Peking nach Moskau, und wir verlassen diesen Zug auch kaum. Stattdessen spielt die Handlung wie in einem Kammerspiel nur an Bord dieses Zuges der eigentlich fast eine rollende Stadt zu seien scheint mit seinen Bewohnern in der 1. Luxusklasse und der 3. Klasse, seinen Tier-, Garten, Restaurant- und Aussichtswaggons. Getragen wird die Handlung von der omnipräsenten Angst vor dem sogenannten Ödland, der ewiglang am Zug vorbeifahrenden Welt des Nichts vor den Fensterscheiben. Und der spürbaren Angst all der skurrilen Passagiere (ein Mädchen welches vor 16 Jahren an Bord geboren ist, ein gefallener Wissenschaftler, eine Gräfin, eine Tochter eines gescheiterten Glasers uvm) vor den Geschichten von denen sie hörten und den Gefahren "da draußen", die sich der hochtechnologischen als modern geltenden Dampflok auftun.

Cozy, mystery und einfach schön
Eigentlich bin ich mit keinen Erwartungen an diesen Roman herangegangen, aber er hat mich definitiv überrascht. Wir begleiten verschiedene Charaktere durch eine Zugfahrt durch das Ödland und all seine ,,Tücken‘‘. Was am Ende daraus entsteht, ist einfach nur schön & ich habe mich bestens unterhalten gefühlt.
Zunächst einmal, was für ein ungewöhnlicher Titel ist es, den dieses Buch schmückt. Und wenn man denkt, dies liegt am deutschen Verlag, nein, auch auf englisch ist er genauso spektakulär. Für mich war diese Reise durch das Ödland ein Auf und Ab der Gefühle. Zu Beginn habe ich die Geschichte rund um den Zug und seiner mitreisenden Personen sehr gemocht, allerdings fand ich, dass es auch ein paar Längen gab. Herausragend ist aber der Schreibstil, der so bildlich und gewaltig ist, dass die Geschichte wie ein Film vor meinem Auge abgelaufen ist. Wer mal etwas ganz anderes sucht, ist hier richtig.

Eine Reise quer durch Sibirien und verschiedenen Genres
Ist das Buch Fiktion, Sci-Fi, Dystopie oder doch was ganz anderes? In "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" geht es um die Reise von China nach Russland mit dem Transsibirien Express durch das Ödland. Das Ödland ist eine Landschaft welche sich stetig verändert und anpasst. Sie ist etwas was nicht greifbar ist, aber doch präsent. Das Buch ist interessant verfasst. Es behandelt verschiedene Geschichten einzelner Personen die im groben und ganzen dann doch Zusammenhängen. So wie alles in dem Buch und seiner Welt scheinbar zusammenhängt. Wer nach "Mal was anderes" zum lesen sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Ich habe zuerst was ganz anders erwartet und habe mich schließlich in einer Geschichte verloren, welche mich verwirrt aber auch begeistert hat.
Irgendwas zwischen "mal was ganz anderes" und "komplett abgedreht"
Interessante Idee, zu verwirrend und langatmig erzählt
Die Idee eines Zuges durch ein mysteriöses und sagenumwobenes Ödland fand ich extrem interessant. Allerdings hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Ich fand es teilweise so verwirrend, dass ich streckenweise das Hörbuch auf Deutsch gehört habe.
Was für eine Reise
Anfangs sitzt man noch in einem Abteil der 3. Klasse, um dann festzustellen, dass man mit fremdartigen Wesen durch Land und Zeit reist. Das Buch ist schwer in Worte zu fassen, das Gefühl ist aber einfach "Fantastisch". Für mich eher ein Buch für mutige als vorsichtige. Klare Empfehlung
Ui, das war beeindruckend und komplett anders als erwartet. Wird ein bisschen fantastisch, aber auch düster und schön. Habe ich gerne gelesen!
Eine wundersame Reise durch ein Land voller Magie und Geheimnisse. Zwar ist der multiperspektivische Erzählstil normalerweise nicht meine erste Wahl, doch in diesem Buch wurde er so kunstvoll umgesetzt, dass ich völlig darin versinken konnte. Jede Figur fühlt sich lebendig an, mit einer eigenen Tiefe und Geschichte. Besonders die „trauernde Frau“ hat mich dabei in ihren Bann gezogen und war schließlich mein persönlicher Favorit. Das Erzähltempo gleicht einer gemächlichen Zugfahrt – sanft schaukelt es einen durch die Seiten, lässt Zeit, sich in den Beschreibungen zu verlieren und in die Atmosphäre einzutauchen. Doch je näher das Ende rückt, desto mehr spürt man, wie sich etwas verändert, wie das Tempo anzieht, wie die Geschichte auf etwas unausweichliches zusteuert. Ich hatte viele Theorien, viele Erwartungen – doch das, was mich schließlich am Ziel erwartete, war etwas völlig anderes. Ein Ende, das überrascht, das nachhallt und das sich dennoch genau richtig anfühlt. Dieses Buch ist wie eine warme Decke an einem verregneten Herbsttag – voller Melancholie, Schönheit und leiser Magie. Eine Geschichte, die nicht nur gelesen, sondern gefühlt werden will – und die noch lange im Herzen bleibt.
Leider konnte ich dem Buch nichts abgewinnen.
Alle einsteigen!
Wir sind in Sarah Brooks "Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland" mit einem Zug unterwegs und erleben die Reise sowie sie Gefahren der Reise aus den einzelnen Perspektiven der Passigere kennen. Die Story ist nicht unfassbar tief jedoch gab es auch keine Langeweile. Ein sehr gutes, fix gelesenes, etwas mytstisches "Hand"buch😄

Eines der besten Bücher, das ich seit langem gelesen habe! So originell, fantasievoll und hochaktuell. Eine Kritik am Kapitalismus und der Ausbeutung der Welt, ein Plädoyer an die Neugierde und die Offenheit!✨
Wunderschöne Geschichte in einem tollen Setting, die zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur und Fremden anregt und noch lange nachhallt.
Puh was soll ich sagen? Ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass mir bei einem Buch ein wenig die Worte fehlen. Ich weiß nicht, was ich erwartet hab. Aber der Klappentext klang so cool und auch die Rezensionen, die ich vorab kurz überflogen haben, haben etwas ganz besonderes versprochen. Mir war es nur leider irgendwie zu besonders. Zu viel Genremix aus dystopischer Fantasy, Krimi und dazu auch noch historisch. Das war mir etwas zu viel des Guten. Die ersten ca. 30-40% fand ich persönlich nicht sonderlich spannend und ich habe mich auch lange mit dem Schreibstil schwer getan. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen verschiedenen Personen, aber nicht immer wusste man sofort wer gerade erzählt. Zur Mitte hin hat es etwas Fahrt aufgenommen, wurde mir aber irgendwann zu wild. Durchaus mit einer netten Message und interessanten Charakteren, aber für mich leider irgendwie überhaupt nichts.
Spannend, aber gehetzt.
Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen. Die Welt und die Charaktere sind super spannend, aber das Ende kam mir viel zu plötzlich. Es fühlte sich an, als ob die Geschichte einfach schnell zu Ende gebracht werden musste. Ich hätte mir noch 100 Seiten mehr gewünscht, um das Finale besser auszuarbeiten. Manche Stellen waren etwas langatmig, während andere zu knapp waren, was das Verständnis manchmal erschwert hat. Trotzdem eine klare Empfehlung für alle, die dystopische Abenteuer lieben!
4,5 ⭐️ / eine Reise die im Gedächtnis bleibt
Was für ein Buch! Sarah Brooks hat mit diesem Buch nicht nur eine spannende Geschichte geschrieben, sondern auch eine unterschwellige Reflexion über unsere Gesellschaft verpackt. Klar, es geht um eine Zugreise im 19. Jahrhundert, aber darunter brodelt so viel mehr. Die Passagiere im Transsibirien-Express sind wie kleine Abbilder der Gesellschaft: die Reichen, die sich in ihrer ersten Klasse verstecken und so tun, als könnten sie alles kontrollieren. Dann das Personal, das ackert, während es gleichzeitig auf Schritt und Tritt überwacht wird – und zwar von diesen unheimlichen „Krähen“ der Kompanie, die nichts erklären, sondern nur Fragen stellen. Alles durchdrungen von einem ständigen Gefühl: Ihr seid hier nicht sicher. Und dann das Ödland. Für mich die eigentliche Hauptfigur. Es ist roh, unberechenbar, fremd – fast wie die Natur selbst, die sich die Menschheit immer wieder einverleiben will, ohne wirklich zu begreifen, was sie da eigentlich tut. Die mysteriösen Ereignisse, die im Ödland geschehen, sind einerseits bizarr und surreal, andererseits wie eine klare Ansage: „Ihr seid nicht unantastbar.“ Die Gesellschaftskritik schwingt subtil mit, steckt in den Details statt in großen Gesten. Da ist die Habgier der Kompanie, die ihre Züge weiterfahren lässt, obwohl sie weiß, dass die letzte Reise ein Desaster war. Die Passagiere, die versuchen, das Ödland entweder zu ignorieren oder zu beherrschen, und daran scheitern. Und dann sind da noch Menschen wie Maria Petrowna oder das Zugkind Weiwei – die einen suchen einen Weg, sich anzupassen, die anderen kämpfen einfach nur ums Überleben. Es gibt viele Stellen, an denen ich dachte: „Moment, was genau passiert hier eigentlich?“ Und das war nicht immer angenehm. Manchmal zieht sich die Handlung etwas, oder die Symbolik wird so dicht, dass man kaum noch durchblickt, was real ist und was nicht. Aber genau das passt irgendwie. Es fühlt sich an wie ein verzerrter Spiegel: unklar, chaotisch, aber trotzdem faszinierend. Trotz der Verwirrung und der vielen Fragezeichen, die während des Lesens auftauchen, ist dieses Buch eine Reise, die Zeit braucht, um sich zu entfalten. Du verstehst nicht sofort, wie all die Ereignisse, Figuren und Symbole zusammenhängen, aber irgendwann fügen sich die Linien. Es ist wie ein verwobenes Netz, das erst sichtbar wird, wenn du geduldig bist und genauer hinsiehst. Es dauert, bis sich die Dinge klären – bis das Ödland seine Geheimnisse preisgibt und du begreifst, dass alles miteinander verbunden ist. Und ja, es fordert dich heraus, über den Tellerrand zu schauen. Du kannst dieses Buch nicht einfach konsumieren, du musst dich darauf einlassen, mitdenken und manchmal sogar aushalten, dass du nicht alles sofort verstehst. Aber genau das macht es so besonders. Sarah Brooks hat einen Roman geschrieben, der nicht nur erzählt, sondern fordert – deine Geduld, deine Perspektive, deine Bereitschaft, dich auf etwas einzulassen, das du nicht komplett greifen kannst. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches: Es bleibt hängen. Es arbeitet in dir, lange nachdem du die letzte Seite umgeblättert hast. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird nicht enttäuscht.
Überraschend gut!
Das Buch hat mich durch sein schlichtes aber super besonderes Cover in der Buchhandlung total angesprochen und ich bereue den Kauf keinesfalls. Es war einfach komplett anders als ich es erwartet hätte. Man kann gar nicht so wirklich beschreiben, was in dem Buch alles passiert. Aber für mich war es irgendwie sehr besonders. Man wurde gedanklich an einen ganz anderen Ort gebracht. Die Protagonisten hatten ganz unterschiedliche interessante Charakterzüge. Besonders Wei Wei‘s Charakter hat mich einfach abgeholt. Hat mir ganz gut gefallen🚂
Sehr gut!
Dieses Buch hatte ich mir schon länger gewünscht und habe es nun zu Weihnachten bekommen. Es hat mir außerordentlich gut gefallen und ich habe es in einer Nacht durchgelesen. Sehr gut!!
Was geschieht, ist schwer zu beschreiben. Es ist, als würde sich die Luft überschlagen, als würde der Zug seitlich von unvorstellbar starken Händen gestoßen, und in einer einzigen, scheinbar endlos gedehnten Sekunde stellt Maria sich vor, wie die riesigen Räder sich vom Gleis lösen, der Zug umkippen und hilflos auf der Seite liegen bleibt. Alles klirrt und bebt und rappelt. Mehrere Holzpanele lösen sich von den Wänden und krachen zu Boden, und Decken und Pakete fallen heraus, als bestünden die Innereien des Zuges aus Stoff und braunem Packpapier. Schmugglerware, denkt Maria wie betäubt. Dann ist es vorbei, der Zug rollt weiter, einige Passagiere schluchzen, und der Mann sackt auf dem Boden zusammen wie eine Marionette, deren Fäden durchgeschnitten worden sind. - Zitat, Seite 150 Dieser Debütroman von Sarah Brooks mit dem seltsam nüchtern klingenden Titel entführt die Lesenden und nimmt sie mit auf eine phantastische Reise mit dem Transsibirian-Express Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei wird der Zug selbst wie ein lebender Organismus beschrieben und wirkt wie ein echter Protagonist. Nicht minder interessant werden die verschiedenen Reisenden beschrieben: da gibt es einen gescheiterten Wissenschaftler, eine junge Dame in Trauer, ein französisches Ehepaar mit undurchsichtigen Motiven und ein chinesisches Mädchen, das seit Jahren fest zum Inventar des Zuges gehört. Jeder scheint seine ganz persönlichen Gründe für die Reise durch das ungewisse Ödland zu haben und dann gibt es auch noch eine blinde Passagierin, die sich ungesehen unter die Reisenden mischt, aber einen gefährlich hohen Wasserverbrauch hat. Wo und wie wird diese Zugfahrt enden? Diese Geschichte scheint perfekt zu diesen dunklen und kalten Tagen und Nächten zwischen den Jahren zu passen. Und tatsächlich fasziniert und unterhält diese Lektüre über weite Strecke sehr gut. Leider rutscht die Handlung gegen Ende immer mehr ins Phanastische ab, wobei die Symbolik zunehmend überladen wirkt und man sich schließlich fragt, wohin will uns die Autorin führen? Was ist die wahre Botschaft dieser Geschichte? FAZIT Auf letzter Strecke bin ich gedanklich leider ausgestiegen aus dieser Geschichte. Ich habe mich weder der Handlung, noch den Figuren verbunden gefühlt. Sehr schade, denn über viele Seiten hinweg, hat mich diese Zugfahrt mitgerissen und gut unterhalten. Vielleicht ist dieses Buch eher etwas für Fans der Fantasy Romane. Für mich ist diese Geschichte zu sehr ins Phantastische abgedriftet. Eingeschränkte Leseempfehlung.
Sollte verfilmt werden.
Denkt man am Anfang noch man begibt sich auf eine Reise á la "Mord im Orientexpress" zeigt sich relativ schnell, dass sich diese Reise anders entwickeln wird. In diesem Zug treffen interessante Charaktere mit interessanten Vergangenheiten aufeinander. In vielen Fällen ist der Zug die Schnittmenge Ihrer Geschichte. Zusammen erleben sie die Einflüsse Ihrer Umgebung auf sich und Ihre Umwelt. Ich fand das Buch von Anfang bis Ende super spannend. Die Wndungen und die Erzählkunst haben nich zu jeder Zeit gefesselt. Grade die Beschreibungen des Ödlands lassen der Fantasie freien Lauf. Ich kann mir zu dieser Geschichte eine bildgewaltige Verfilmung vorstellen. Ich wäre gespannt auf die Umsetzung. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.
Wundervoll!
Ein unglaubliches Buch. Anfangs wusste ich nicht genau, was ich davon halten sollte. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich beim Lesen unglaublich konzentrieren musste, um etwas zu verstehen und dann habe ich es trotzdem nicht ganz verstanden. Aber ich konnte auch einfach nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte, das Setting und die Charaktere haben mich in ihren Bann gezogen. Und irgendwann habe ich einfach nur noch gelesen, ohne krampfhaft versuchen zu wollen zu verstehen. Ein bisschen, wie es wohl vielen in dem Buch während der Reise mit dem Zug durch das Ödland gegangen ist. Ich weiß nicht, ob ich das Buch und die Geschichte am Ende ganz verstanden habe ... Auf jeden Fall nicht so, dass ich es erklären könnte, aber nach dem Lesen fühle ich mich, als hätte ich es irgendwo auf einer Ebene in mir verstanden. Auf die letzten Kapitel wusste ich, dass ich dem Buch eine hohe Bewertung geben würde und der Epilog hat für mich den Ausschlag für die vollen 5 Sterne gegeben. Dieses Buch ist eine Reise und wer Lust hat und mutig genug ist, sollte einsteigen und sich einfach davontragen lassen.
Ein faszinierendes und kluges Buch, in dem man aktuelle und vergangene Dinge erkennen kann in einer Fiktion, die am Ende Ausblick auf Zukunft gibt!! Sehr schön!!
Glücklicherweise nicht die Deutsche Bahn
Ein Buch in das man eintauchen kann und die Phantasie anregt. Eine Reise durch ein Land, das zu fürchten ist. Das einer Anleitung bedarf, bevor man einsteigt und die Reise wagt. Ödlandweh und viele andere Dinge die drohnen uns heimzusuchen. Der Zug fährt durch das Ödland, welches so geheimnisvoll und unerforschte ist, dass die Menschen Angst haben. Die Wahrheit der letzten schiefgegangenen Überfahrt muss geklärt werden und dann kommt es zu neuen dramatischen Vorfällen. Die ersten 2/3 des Buches haben mir gut gefallen, dann wurde es zunehmend wirrer. Die Geschichte um den Höhepunkt im Buch war für mich nicht ganz durchschaubar. Dennoch ein äußerst lesenswertes Buch.
Sehr tolles Buch!
Über Freundschaft und Veränderungen. Toll geschrieben! Zeitweise hatte ich keine Ahnung was ich da lese … aber ich konnte es trotzdem nicht weglegen. Es hat mich gefesselt!