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gute Mischung aus Jetzt u Früher:)
Feb 17, 2024
gute Mischung aus Jetzt u Früher:)
Feb 17, 2024
Look inside
»Es geht um Zen-Buddhismus und Zeit und Familienbande. Um Einsamkeit und Lebenswillen und um die Macht der Fantasie.« Kölner Stadtanzeiger
Ausgezeichnet mit dem Independent Bookseller Book Award sowie nominiert für den Booker Prize und den National Book Critics Award
Geschenkige Klappenbroschur mit Goldprägung
Am Ufer der einsamen Insel, auf der die Schriftstellerin Ruth lebt, wird das Tagebuch der sechzehnjährigen Japanerin Nao angespült.
Ruth beginnt zu lesen: von Naos Familie, die von Amerika zurück nach Japan musste, von Naos Schwierigkeiten, in der Schule Anschluss zu finden, von der Depression, die alle in der Familie erfasst, und von Naos Urgroßmutter Jiko, einer weisen Nonne, bei der Nao die Grundlagen des Zen-Buddhismus erlernt.
Ruth taucht tiefer und tiefer in die Geschichte der Schülerin ein und beginnt sich zu fragen, wer Nao ist, was mit ihr geschah – und warum ihr Tagebuch ausgerechnet bei Ruth landete.
Ruth Ozekis Roman spannt den Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis zum Tsunami in Japan in 2011, von der Schwere zur Leichtigkeit, vom amerikanischen Traum zum japanischen Zen-Buddhismus und erzählt dabei wie gewohnt von skurrilen Charakteren und mit einem Hauch magischem Realismus.
"Ruth Ozeki nimmt uns mit ihrem außergewöhnlichen Roman mit auf eine Reise in viele fremde Welten." Brigitte
Autorin ausgezeichnet mit dem Women's Prize for Fiction
1 reviews
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10 reviews
4.2
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Feb 17, 2024
Feb 17, 2024

8 Followers
Mich machte das Buch oft traurig, aber das beweist, dass es gut geschrieben wurde. Das Ende fand ich nicht schlecht, obwohl es teilweise anders war als erwartet. Oliver hatte mich manchmal etwas aufgeregt, weshalb ich die Kapitel von Ruth manchmal anstrengend fand
Jun 3, 2024
Mich machte das Buch oft traurig, aber das beweist, dass es gut geschrieben wurde. Das Ende fand ich nicht schlecht, obwohl es teilweise anders war als erwartet. Oliver hatte mich manchmal etwas aufgeregt, weshalb ich die Kapitel von Ruth manchmal anstrengend fand
Jun 3, 2024

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„Geschichte für einen Augenblick“ ist ein vielschichtiges Buch, das mich tief bewegt und oft zum Nachdenken gebracht hat. Ruth Ozeki verwebt schwere Themen wie Mobbing und Depression mit einer skurrilen, fast magischen Realität und schafft so eine Geschichte, die lange nachklingt. Was mir gefallen hat: 👵🏻 Jiko, die 104-jährige Zen-Nonne: Sie ist für mich das Herz des Buches. Ihre pragmatische Gelassenheit und die Art, wie sie die Zeit „dehnt“, indem sie alles ganz langsam tut, sind faszinierend. Ihr Umgang mit Naos Schmerz – dieses sanfte Öffnen durch einfache Fragen – fühlte sich heilsam an. 🌊 Die Verbindung über den Ozean: Die zweigeteilte Sichtweise zwischen Nao in Japan und Ruth in Kanada hat mich in den Bann gezogen. Wie Ruth habe auch ich irgendwann gedacht, dass die Geschichten der beiden zeitlich viel enger beieinander liegen, als es der Fall war. 🕯️ Licht in der Dunkelheit: Die Themen sind hart – Suizidgedanken und Mobbing werden ungeschönt gezeigt. Doch Ozeki schafft es, im richtigen Moment Humor einzustreuen. Wenn Jikos Sarg „wie eine Pizza“ in den Ofen geschoben wird, ist das profan und doch tröstlich. 🤔 Meine Gedanken zur Meta-Ebene: Mich hat bis zum Schluss die Frage beschäftigt, ob die Autorin Ruth tatsächlich die Ruth im Buch ist, die hofft, Nao durch das Schreiben ihres Romans ausfindig machen zu können. Dieses Gedankenspiel gefällt mir sehr gut. Auch wenn der Ausflug in die Quantenphysik und die Traumreise für mich fast ein wenig zu „hergeholt“ wirkten, habe ich mich darauf eingelassen. 🎯 Fazit: Ein großartiges Buch, das mich traurig und nachdenklich, aber am Ende auch hoffnungsvoll zurückgelassen hat. Es ist ein Buch darüber, wie Geschichten uns verbinden können, selbst über riesige Distanzen und Zeiten hinweg.

Apr 5, 2026
„Geschichte für einen Augenblick“ ist ein vielschichtiges Buch, das mich tief bewegt und oft zum Nachdenken gebracht hat. Ruth Ozeki verwebt schwere Themen wie Mobbing und Depression mit einer skurrilen, fast magischen Realität und schafft so eine Geschichte, die lange nachklingt. Was mir gefallen hat: 👵🏻 Jiko, die 104-jährige Zen-Nonne: Sie ist für mich das Herz des Buches. Ihre pragmatische Gelassenheit und die Art, wie sie die Zeit „dehnt“, indem sie alles ganz langsam tut, sind faszinierend. Ihr Umgang mit Naos Schmerz – dieses sanfte Öffnen durch einfache Fragen – fühlte sich heilsam an. 🌊 Die Verbindung über den Ozean: Die zweigeteilte Sichtweise zwischen Nao in Japan und Ruth in Kanada hat mich in den Bann gezogen. Wie Ruth habe auch ich irgendwann gedacht, dass die Geschichten der beiden zeitlich viel enger beieinander liegen, als es der Fall war. 🕯️ Licht in der Dunkelheit: Die Themen sind hart – Suizidgedanken und Mobbing werden ungeschönt gezeigt. Doch Ozeki schafft es, im richtigen Moment Humor einzustreuen. Wenn Jikos Sarg „wie eine Pizza“ in den Ofen geschoben wird, ist das profan und doch tröstlich. 🤔 Meine Gedanken zur Meta-Ebene: Mich hat bis zum Schluss die Frage beschäftigt, ob die Autorin Ruth tatsächlich die Ruth im Buch ist, die hofft, Nao durch das Schreiben ihres Romans ausfindig machen zu können. Dieses Gedankenspiel gefällt mir sehr gut. Auch wenn der Ausflug in die Quantenphysik und die Traumreise für mich fast ein wenig zu „hergeholt“ wirkten, habe ich mich darauf eingelassen. 🎯 Fazit: Ein großartiges Buch, das mich traurig und nachdenklich, aber am Ende auch hoffnungsvoll zurückgelassen hat. Es ist ein Buch darüber, wie Geschichten uns verbinden können, selbst über riesige Distanzen und Zeiten hinweg.
Apr 5, 2026

3 of 10 reviews
Author
Ruth Ozeki ist Romanautorin, Filmemacherin und zen-buddhistische Priesterin. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet und schaffte es mit ihrem Roman Geschichte für einen Augenblick, übersetzt in 28 Sprachen, auf die Shortlist des Booker Prize. Zuletzt erhielt sie für ihren neuen Roman Die leise Last der Dinge den Women’s Prize for Fiction 2022. Sie ist Mitglied der Everyday Zen Foundation und lebt in West-Massachusetts, wo sie Kreatives Schreiben am Smith College lehrt.
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