Blick ins Buch

Romane

Geschichte für einen Augenblick

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Über das Buch

Ruth Ozeki erkundet, was es heißt, in diesem Augenblick, genau jetzt, ein Mensch zu sein – »bezaubernd, klug und herzzerreißend« (Junot Díaz). »Hallo! Ich heiße Nao, und ich bin ein Zeitwesen. Weißt du, was ein Zeitwesen ist? Wenn du einen Moment hast, erzähl ich es dir.« So beginnt das Tagebuch des japanischen Teenagers Nao, das eines Tages am Strand einer kanadischen Pazifikinsel angespült wird. Nao schreibt von Einsamkeit und Mobbing, vom depressiven Vater, von ihrer schillernden Urgroßmutter Jiko und den Geheimnissen des Zen. Die Autorin Ruth, die das Tagebuch gefunden hat, ist bald wie gebannt von Naos Notizen und beginnt zugleich um ihr Leben zu fürchten – hat Nao letztlich Selbstmord begangen? Ist sie im Tsunami gestorben? Die Suche nach Antworten gerät für Ruth zu einer magischen Reise durch die Gegenwart, die am Ende auch den Blick auf ihr eigenes Leben verwandelt.

Editionen (2)

ISBN9783104028217
VerlagFISCHER E-Books
Erscheinungsdatum27.03.14
Seitenzahl560

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

10 Rezensionen

4,2

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  • susanne2606
    susanne2606

    117 Follower

    4,0

    gute Mischung aus Jetzt u Früher:)

    17. Feb. 2024

  • sogge
    sogge

    8 Follower

    4,5

    Tolles Buch

    Mich machte das Buch oft traurig, aber das beweist, dass es gut geschrieben wurde. Das Ende fand ich nicht schlecht, obwohl es teilweise anders war als erwartet. Oliver hatte mich manchmal etwas aufgeregt, weshalb ich die Kapitel von Ruth manchmal anstrengend fand

    3. Juni 2024

  • lucjanek
    lucjanek

    27 Follower

    4,5

    🛟 Ein Tagebuch als Rettungsring zwischen den Welten

    „Geschichte für einen Augenblick“ ist ein vielschichtiges Buch, das mich tief bewegt und oft zum Nachdenken gebracht hat. Ruth Ozeki verwebt schwere Themen wie Mobbing und Depression mit einer skurrilen, fast magischen Realität und schafft so eine Geschichte, die lange nachklingt. Was mir gefallen hat: 👵🏻 Jiko, die 104-jährige Zen-Nonne: Sie ist für mich das Herz des Buches. Ihre pragmatische Gelassenheit und die Art, wie sie die Zeit „dehnt“, indem sie alles ganz langsam tut, sind faszinierend. Ihr Umgang mit Naos Schmerz – dieses sanfte Öffnen durch einfache Fragen – fühlte sich heilsam an. 🌊 Die Verbindung über den Ozean: Die zweigeteilte Sichtweise zwischen Nao in Japan und Ruth in Kanada hat mich in den Bann gezogen. Wie Ruth habe auch ich irgendwann gedacht, dass die Geschichten der beiden zeitlich viel enger beieinander liegen, als es der Fall war. 🕯️ Licht in der Dunkelheit: Die Themen sind hart – Suizidgedanken und Mobbing werden ungeschönt gezeigt. Doch Ozeki schafft es, im richtigen Moment Humor einzustreuen. Wenn Jikos Sarg „wie eine Pizza“ in den Ofen geschoben wird, ist das profan und doch tröstlich. 🤔 Meine Gedanken zur Meta-Ebene: Mich hat bis zum Schluss die Frage beschäftigt, ob die Autorin Ruth tatsächlich die Ruth im Buch ist, die hofft, Nao durch das Schreiben ihres Romans ausfindig machen zu können. Dieses Gedankenspiel gefällt mir sehr gut. Auch wenn der Ausflug in die Quantenphysik und die Traumreise für mich fast ein wenig zu „hergeholt“ wirkten, habe ich mich darauf eingelassen. 🎯 Fazit: Ein großartiges Buch, das mich traurig und nachdenklich, aber am Ende auch hoffnungsvoll zurückgelassen hat. Es ist ein Buch darüber, wie Geschichten uns verbinden können, selbst über riesige Distanzen und Zeiten hinweg.

    🛟 Ein Tagebuch als Rettungsring zwischen den Welten

    5. Apr. 2026

3 von 10 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 122%
lucjanek
lucjanek15. März 2026

Oh, schon auf Seite 12 fantasiert sie, vergewaltigt zu werden. Das ist ja ganz schön beklemmend.

Seite 376%

1 Kommentar verdeckt

Seite 14224%

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Seite 15025%

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1 Kommentar verdeckt

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