Geliebte Mutter – Canım Annem

Geliebte Mutter – Canım Annem

Hardback
4.562

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Description

Titel der Hotlist 2025! Als Aynur mit Alvin verheiratet wird, blühen in Istanbul die Tulpen. Aynur ist 19 Jahre alt, trägt gerne Schlaghosen und taillierte Blusen und hat für Frauen mit Kopftuch nur Spott übrig. Alvin, ein Mann vom Dorf, ungebildet und aus einer frommen Familie, arbeitet in Deutschland unter Tage. Almanya ist eine Verheißung, die Aynur nie gelockt hat, doch ihr Bruder will sie aus dem Haus haben und sie muss sich fügen. Die Geschwister Meryem und Ada sind längst erwachsen als Alvin stirbt. Für sie ist es ein glücklicher Tag. Zu tief sind die Wunden, die ihnen beide Eltern in ihrem gemeinsamen Unglück zugefügt haben. Çiğdem Akyol erzählt von den Folgen einer erzwungenen Ehe, vom Verlust von Identität und einer andauernden Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Heimkehr. Die Geschichte zeigt aber auch, wie es Ada und Meryem gelingt, aus Klassenschranken auszubrechen, sich selbst zu behaupten und aufzusteigen. Tragik, Hoffnung und Freude stehen in diesem Roman eng nebeneinander.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
192
Price
24.70 €

Author Description

Çiğdem Akyol, geboren 1978 in Herne, studierte Osteuropäische Geschichte und Völkerrecht in Köln, mit Stationen in Russland. Nach dem Besuch der Berliner Journalisten-Schule war sie Redakteurin bei der taz in Berlin. Anschließend war sie Korrespondentin für die österreichische Nachrichtenagentur APA in Istanbul, von wo sie auch über den Putschversuch 2016 berichtete. Die Journalistin berichtete u.a. auch für Zeit Online, die FAZ, die NZZ und ntv.de. Von ihr erschienen sind u.a. Erdoğan. Die Biografie (Herder, 2016) undDie gespaltene Republik. Die Türkei von Atatürk bis Erdoğan (S. Fischer, 2023). Derzeit arbeitet sie als Reporterin Internationales für die Wochenzeitung in Zürich. Ihre Bücher und Texte wurden für den österreichischen Wissenschaftspreis, den NDR-Sachbuchpreis und den deutschen Reporterpreis nominiert. Geliebte Mutter – Canım Annem ist ihr erster Roman.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
58%
N/A
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83%
79%
38%
44%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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57%
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Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate50%
Variable50%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)

Posts

15
All
4.5

...Ada und sie waren Kinder, die es ohne Gewalt gar nicht gegeben hätte. Zitat S. 169

Çiĝdem Akyol schildert in ihrem ersten Roman die Familiengeschichte von Meryem. Sie ist die Tochter von Alvin und Ayrun. Ihre Mutter Ayrun führte ein sorgloses, freies und unbeschwertes Leben in Istanbul bis sie von ihrem Bruder mit Alvin zwangsverheiratet wurde. Mit ihm zog sie frisch verheiratet, nicht verliebt und unglücklich nach Herne. Das Kontrastprogramm zu Istanbul kann man sich vorstellen. Die Ehe besteht aus Gewalt, Gemeinheiten, der Spielsucht von Alvin, Geldproblemen und ab und zu auch ein Funken Glück. DieGeschwister Ada und Meryem werden in diesem trostlosen zu Hause groß und sind der Gewalt beider Elternteile ausgesetzt. Dennoch schaffen sie es aus der Tristesse auszubrechen und ihren Weg zu gehen. Dieser führt sie auch durch psychische Krankheiten und Therapien, die auf ihre Kindheit zurück zu führen sind. Das Buch handelt auch von der Vergebung, die die Geschwister im Angesicht des Todes ihren Eltern und insbesondere gegenüber ihrem Vater aufbringen können. Das Buch ist harter Stoff und ließ mich bewegt zurück. Die Autorin wechselt in verschiedenen Zeitebenen. Das erfordert etwas Konzentration. Der Plot ist aber mitreißend, so dass das kein Problem darstellt. Auch der Erzählstil wechselt. Mal schreibt die Autorin in der Ich-Form und man hat den Eindruck, dass sich Çiĝdem Akyol an ihre eigene Mutter richtet. An anderen Stellen wird ein distanzierterer Stil verwendet in dem die Situationen in der 3. Person geschildert. Ich empfehle das Buch, warne aber vor den expliziten Gewaltszenen.

5

So fremd und doch so nah

Eine sehr bewegende, intensive Familiengeschichte, in der es um Zwangsheirat, Gewalt, Vorurteile und Integration geht. Tiefe Emotionen und große Herausforderungen prägen das Leben der türkischen Gastarbeiterfamilie. Die Autorin schafft es mit ihrem einzigartigen Schreibstil, dem wiederkehrenden Perspektivenwechsel und kurzen, prägnanten Kapiteln eine Spannung zu erzeugen, welche an das Buch fesselt. Durch Bekanntes und Triviales, dann wieder völlig Unvorstellbares und Schockierendes fühlt man sich den Personen sehr nah. Welch ein berührender und intimer Einblick in die Lebensumstände und in die Herzen der Menschen mit einem ganz besonderen Lebensweg. Absolute Leseempfehlung!

5

„Kennst du die Angst, nach Hause zu kommen und nicht zu wissen, ob die Mutter vielleicht mit ner Vase erschlagen in der Ecke liegt?“ (S.139) GELIEBTE MUTTER CANIN ANNEM Çiğdem Akyol 1974: Aynur wird mit 18 Jahren von ihrem Bruder zwangsverheiratet - mit einem Mann, der unter ihrem Stand ist, der aus allen Poren nach Armut riecht und diesen Geruch sein Leben lang nicht loswerden wird. Ihr Bruder will sie einfach nur aus dem Haus haben und redet ihr ein, der Bewerber Alvin lebe in Deutschland ein luxuriöses Leben und habe eine bedeutende Arbeit. Doch die Realität ist eine andere: Alvin schuftet unter Tage, sie wohnen zu viert in einer kleinen Wohnung ohne Bad und Geld gibt es kaum. In Deutschland kennt sie niemanden, die Sprache spricht sie nicht, und die Tage ziehen endlos an ihr vorbei. Erst mit der Geburt ihrer beiden Kinder, Ada und Meryem, empfindet sie für eine kurze Zeit so etwas wie Glück. Sie beginnt in einer Fabrik zu arbeiten und endlich können sie sich eine eigene Wohnung leisten. Doch Alvin verfällt dem Glücksspiel. Die Schulden türmen sich, er versetzt alles, was er zu Geld machen kann. Immer häufiger schlägt er seine Familie. Auch Aynur lässt ihre Verzweiflung an ihrer Tochter Meryem aus - mal aus Hilflosigkeit, mal aus Frustration. Während Aynur sich aufreibt, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, zerbricht in ihnen eine ganze Welt. Die heranwachsenden Kinder schwanken zwischen Scham und Sehnsucht: Scham über Eltern, die nach all den Jahren noch immer gebrochenes Deutsch sprechen und die Sehnsucht danach, von ihnen geliebt und anerkannt zu werden. Sie wollen anders sein - freier, selbstbestimmter - und doch suchen sie immer wieder den Stolz in den Augen ihrer Eltern. Çiğdem Akyol zeichnet in diesem Roman ein beklemmendes, toxisches Familienporträt. Die Gewalt und Spielsucht des Vaters stehen im Mittelpunkt. Doch statt ihre Kinder zu schützen, hält die Mutter an ihm fest - aus Angst, aus Abhängigkeit, vielleicht auch aus Resignation. Ein Leben in einem Land, dessen Sprache sie noch immer nicht sicher spricht, ganz allein? Unvorstellbar. Was dieses Buch neben seiner Tragik so besonders macht, ist der großartige Schreibstil der Autorin. Flüssig, eindringlich - und immer wieder unterbrochen von Passagen, in denen Meryem in der Ich-Perspektive direkt an ihre Mutter schreibt. Mich hat das Buch tief berührt. Noch lange werde ich darüber nachdenken. Und immer wieder stellte ich mir beim Lesen die Frage: Wie unwillkommen mussten sich die Gastarbeiter damals gefühlt haben? Ohne Integration, ohne echtes Ankommen? Ein Meisterwerk, das gelesen werden muss! #Highlight – Eine große Leseempfehlung! 5/5

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4

Erschütternd und herzergreifende Geschichte über eine Familie und deren Opfer.

In dem Buch geht es um Aynur, die keinen Vater mehr hat und ihr Bruder will sie loshaben. Daher zwangverheiratet er seine Schwester. Sie heiratet Alvin und zieht zu ihm nach Deutschland. Jahrelange harte Arbeit und durchkommen, starten sie mit der Familengründung und bekommen zwei Kinder. Einen Sohn Ada und die Tochter Meryem. Ganz ehrlich das Leben von Aynur ist schon nicht einfach zu lesen und dann das Leben und heranwachsen der Kinder. Wow. Wirklich hart und wie die Kinder sich aus dem herausarbeiten und was für Probleme sie konfrontiert sind. Die man sich nicht vorstellen kann. Fand es gut, dass hier auch die türkische Kultur und auch deren Geschichte miteingeabeitet wurde. Das dennoch verständlich war. Eine Familiengeschichte die es wirklich in sich hat.

5

Mein erstes Highlight in 2025.

"Und in mir nistete sich der Gedanke ein, dass wir Kinder ein Produkt eines Menschenhandels seien. Du hast mir einen Karton voller Dunkelheit übergeben. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis ich verstand, dass es eine Anleitung für mein Leben war." [S. 58] Wir begleiten Aynur, die von ihrem Bruder zwangsverheiratet wird, mit Alvin, der eine Frau sucht, die er mit nach Deutschland nehmen kann.  Die Ehe der Beiden ist von Anfang an geprägt von Gewalt, der Spielsucht Alvins, dem ständigen Heimweh Aynurs. Die gemeinsamen Kinder Meryem und Ada wachsen schlussendlich in toxischer familiärer Umgebung und missbräuchlichen Verhältnissen auf.  Wir begleiten auch Meryem, die Tochter, die sich auflehnt, versucht es besser zu machen als ihre Eltern, scheitert und immer weitermacht, um ihre Eltern trotz allem stolz zu machen und etwas zurückzugeben.  Ein Buch über das Schicksal und Leben von Gastarbeitern in der Fremde, dass mich informiert, unterhalten und am Ende wahnsinnig berührt hat. 

5

Als Aynur mit 19 Jahren in der Türkei von ihrem Bruder mit Alvin zwangsverheiratet wird, beginnt eine Leidensgeschichte. Die Geschichte eines Lebens, in dem sie als Frau selbst Gewalt erfährt und als Mutter auch ihre Kinder nicht davor schützen kann. Das verheißungsvolle bessere Leben in Deutschland, wo Alvin unter Tage arbeitet, entpuppt sich als graue und harte Realität in Herne. Zwei Kinder, Meryem und Ada, sind nicht das Ergebnis von Liebe, sondern die Folge von Gewalt. "Es heißt immer, der Mensch könne nichts mehr verlieren, wenn er schon alles verloren hat. Aber das stimmt nicht, das weiß ich jetzt. Man kann immer noch mehr verlieren, das Mitgefühl, die Heimat, die Selbstachtung, das Leben " (S.60) Die Tochter Meryem ist es, die jetzt die Geschichte ihrer Mutter und damit ihre eigene erzählt. Sie erzählt von Gewalt, Diskriminierung und scheinbar unauflösbaren patriarchalen Strukturen in der Familie, vom Unverständnis für die Mutter, die nicht loslassen kann, um sich und ihre Kinder zu schützen. Und sie erzählt von ihrem eigenen Weg heraus. Vom Erwachsenwerden, vom Ausbrechen und Rebellieren, vom Studium und der beruflichen Reise. Ein Roman, der mich erschüttert und tief berührt hat, weil er zeigt, wie viel ein emotionales Band aushält, bis es reißt. Und weil es zeigt, dass Vergebung die Basis für den eigenen Seelenfrieden sein kann.

5

Klare Leseempfehlung

Dieses Buch hat mich tief bewegt und mehrfach zu Tränen gerührt. Es ist nicht nur ein Roman, sondern ein Spiegel der Erfahrungen vieler Menschen, deren Geschichte oft ungehört bleibt. 🤍 Eine ganz klare Leseempfehlung.

4

"Ihre Gefühle lagen wie zerknüllte Taschentücher auf dem Boden, über die die Menschen hinwegtrampelten."

Ein herzzerreißender Roman 💔, der die Geschichte von Aynur und ihrer Tochter Meryem erzählt. Aynur wird zwangsverheiratet und folgt ihrem Mann nach Deutschland 🇩🇪, doch ihr Leben bleibt von Entbehrungen geprägt. Ihr Mann ist spielsüchtig und gewalttätig, während sie sich aufopfert, um ihren Kindern in einer Gesellschaft, die sie nur als „Gastarbeiterkinder“ sieht, eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Gleichzeitig lässt sie ihre eigene Wut an ihrer Tochter aus, was tiefe Narben hinterlässt. Meryem kehrt Jahre später zurück, um Frieden mit der Vergangenheit zu finden – ein emotionaler Höhepunkt, der Trauer, Wut, Mitgefühl und Hoffnung auslöst. 🌀 ✨ Fazit: Ein intensiver Roman, der zum Nachdenken anregt. Besonders als Deutsche mit Migrationshintergrund konnte ich viele Parallelen erkennen – von Vorurteilen und Rassismus bis hin zu den Herausforderungen, die die Gastarbeitergeneration erleben musste. 🔍 Ein Blick hinter die Fassaden der Gesellschaft – schmerzhaft, berührend und real. Absolut lesenswert!

4

Nichts für ohnehin schon graue Tage

Zunächst einmal benötigt dieses Buch eine dicke Triggerwarnung in praktisch allen Belangen. Ich musste das Buch nach den ersten 60 Seiten erstmal ein bisschen länger weglegen, weil die Vergewaltigungsschilderungen ziemlich heftig waren. Die Trauer und Schwere dieses Buches umhüllen einen wie Kleister. Dennoch mochte ich den Schreibstil und die fragmenhafte Erzählung, die uns mitnimmt, als würden wir in dem Karton der Aufzeichnungen über Aynurs Leben stöbern. Definitiv kein leichtes Buch, man muss sich schon äußerst stabil fühlen, wenn man diesen Roman lesen möchte. Daher kann ich es nur unter dieser Bedingung weiterempfehlen.

5

Ein toller Schreibstil, jede Seite war gefühlvoll und wunderschön. Mich hat der Roman sehr berührt, da sie realitätsnah ist und ich vieles nachempfinden konnte. Ein weiteres Jahreshighlight! Die TW solltet ihr bitte beachten.

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5

Mich hat’s sehr überzeugt und emotional abgeholt - Erstes Jahreshighlight! ✨

Aynur ist 19 Jahre alt, als sie von ihrem Bruder gegen ihren Willen mit Alvin verheiratet wird, der ungebildet und arm ist, aber in Deutschland lebt - eine Verheißung für ein gutes Leben. Gemeinsam bekommen sie zwei Kinder, Ada und Meryem, die von ihren Eltern Gewalt und Liebe im Wechsel erfahren. Obwohl Aynur Alvin nie geliebt hat, bleibt sie bei ihm, hält alles aus und macht alles mit. Ada und Meryem können das Verhalten ihrer Mutter nicht nachvollziehen und distanzieren sich im Erwachsenenalter aus Selbstschutz von ihren Eltern. Wird sich die Familie wieder annähern können? Wie viel Gewalt hält eine Familie aus? Sowohl sprachlich als auch inhaltlich hat mich „Geliebte Mutter“ total überzeugt. Die kurzen Kapitel, die unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen haben mich nur so durchs Buch gezogen, waren klug und jederzeit nachvollziehbar. Çigdem Akyol überzeugt mit einer vielschichtigen Erzählung, bei der ich emotional total mitgefiebert habe. Ein Roman, für Empathie-Liebende! Gefällt sicher auch Leser:innen, die „Evil Eye“ gemocht haben - und natürlich andersherum!

Mich hat’s sehr überzeugt und emotional abgeholt - Erstes Jahreshighlight! ✨
5

Eine ungeschönte Familiengeschichte zwischen Deutschland und der Türkei. Was für ein schmerzvoller, echter und berührender Text über die Gastarbeiter-Generation und ihre Kinder. Dieses Buch tut weh und lässt einen verwirrt und zermürbt zurück, ob der ganzen Ambivalenz, die Familienbande so mit sich bringt. Große Leseempfehlung! Für Fans von Aydemirs „Dschinns“ und Tanks „Die Optimistinnen“.

4.5

In ihrem Debütroman erzählt Çiğdem Akyol die Geschichte von Aynur und Alvin. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein – sie Alevitin aus einer gutsituierten Familie in Istanbul, gelernte Schneiderin, den Kopf voller Träume für eine Zukunft in der Türkei; er Sunnit aus einem kleinen Dorf, der ohne Ausbildung als Gastarbeiter nach Almanya gegangen ist, um der Armut zu entkommen. Doch Aynur wird von ihrem Bruder in die Ehe mit diesem Mann, der so gar nicht zu ihr passt, gedrängt und das Leben in Deutschland ist grau, bedrückend und einsam. Sie bekommt zwei Kinder, Ada und Meryem, für die sie eine bessere Zukunft will, doch zwischen einem Knochenjob in der Fabrik und einem arbeitslosen, spielsüchtigen Mann, ist sie alles andere als eine perfekte Mutter … Im Roman ist es Meryem, die ihre Mutter immer wieder direkt anspricht und versucht, ihre Kindheit voller Gewalt und Verletzungen aufzuarbeiten. Trotz allem ringt die Tochter darum, Verständnis für die Situation ihrer Mutter aufzubringen und die von ihr erbrachten Opfer wertzuschätzen. Diese Haltung macht das Buch zu einer bittersüßen, schmerzlichen Lektüre. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und hat gerade zu Beginn eine unglaubliche Sogwirkung. Ich habe mich direkt in die belebten Straßen Istanbuls und das triste Herne im deutschen Ruhrgebiet versetzt gefühlt und bin nur so durch die Seiten geflogen. Ein sehr starker, aber auch brutaler Roman über die Ankunft in einem fremden Land, das Überleben in einer unglücklichen Ehe und die Verarbeitung einer traumatischen Kindheit. Leseempfehlung!

5

Eine packende Familiengeschichte. Ganz, ganz großes Kino.

3.5

Den finde ich verwirrend. Ich hatte einen stärkeren Fokus auf die Mutter erwartet. Aber eine interessante Familiengeschichte.

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