Geborene des Lichts
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Description
Eingehüllt in uralte Magie trotzt die Wüstenstadt Madina allen Gefahren. Mächtigen Hohepriesterinnen beugen scheinbar mühelos die Gesetze der Natur.
Auch die verträumte Zeemira gehört zur Zunft der Heilerinnen, als jedoch ihre wiederholte Unachtsamkeit mehrere Soldaten das Leben kostet, droht ihr die Verbannung. Um ihr Versagen wiedergutzumachen, tritt sie in den Dienst der Kaserne. Schnell werden dort aus Fremden treue Kameraden und schließlich gute Freunde. Besonders in der Nähe des Kriegers Jaleel scheinen ihre Sorgen weit entfernt. Doch hinter seinem sorglosen Lächeln lauert eine düstere Vergangenheit.
Während beide ihr bisheriges Leben in Frage stellen, kommen sie sich näher, als ihnen lieb ist. Dabei haben die Geheimnisse der Mächtigen ihr Schicksal längst besiegelt ...
Der gefühlvolle Auftakt zu der mehrfach preisnominierten Fantasy-Trilogie.
- Komplett überarbeitete Neuauflage -
Book Information
Author Description
Von Hainwald schlug mit seinem Debüt 2017 ein neues Kapitel in seinem Leben auf. Ursprünglich arbeitete er mit Fotografie, Design und Illustration im visuellen Bereich. Das Schreiben eröffnete ihm jedoch ganz neue Möglichkeiten, um den Menschen seine Vorstellungen näher zu bringen. Seine Fantasy-Trilogie um die Geborenen des Lichts erschien zuerst im Selfpublishing und wurde mehrfach für Leserpreise nominiert. Mit dem Science-Fiction-Roman „Cyberempathy“ beschritt er neue Wege und konnte durch diese unkonventionelle Geschichte eine Vielzahl von Lesern begeistern. Mittlerweile steht sein Name für erfrischend andersartige Geschichten, die für den Leser stets mit überraschenden Wendungen aufwarten.
Posts
Geborene des Lichts spielt in einer Wüstenstadt. Dieses Setting mag ich eigentlich überhaupt nicht, aber Madina wurde so wunderschön beschrieben, dass ich mich selbst dort hinträume. Die Protagonistin Zeemira ist eine Außenseiterin, daher muss sie schlagfertig sein, was ich sehr amüsant fand. Sie wirkt aber auch selbstbezogen, dafür dass 7 Menschen ihretwegen gestorben sind, zeigt sie vorerst wenig Reaktion, sondern sorgt sich nur um ihre eigene Zukunft. Dafür war mir Jaleel umso sympathischer. Mit seinem Leben voller Ausschweifungen, dass er führt, um seine mysteriöse Vergangenheit zu verdrängen, ist er sehr interessant und ich möchte unbedingt noch mehr über ihn erfahren! Die Magie der Heilerinnen (hier meine Frage: Warum können nur Frauen Heilerinnen werden? Das finde ich sexistisch.) und insbesondere die der Lichtgeborenen ist unfassbar cool. Sie sind zwar mächtig, aber auch ihre Kräfte haben Grenzen, was sehr glaubwürdig wirkt. Das Erzähltempo ist perfekt gewählt. Es zieht sich nie und dieses Buch war für mich perfekt zum Abschalten und Entspannen. Erst habe ich viele Logiklücken kritisiert, aber mit der Zeit merkt man, dass nicht alles davon Lücken sind, denn hier wird man als Leser*in bewusst im Dunkeln gelassen. Dadurch hat mich jeder unerwartete Plottwist vom Hocker gehauen! Ein paar werden erst angedeutet und kommen wohl in den Folgebänden, die ich unbedingt auch lesen will! Ich bin gespannt, in welche Richtung sich die Reihe entwickelt. Ich gebe diesem Buch 3 von 5 ⭐️,da hier ein gutes Fundament für ein, sich in den nächsten Bänden steigerndes Fantasy-Epos gelegt wurde und sehe Potential, dass die nächsten Teile noch viel epischer und besser werden!

Ein toller Einstieg in die Geschichte
Ein magisches Artefakt schützt die Wüstenstadt Madina mit einem Schutzschirm vor den Bestien und den Lichtstürmen. Zeemira ist eine Lichtgeborene und ihre Aufgabe als Heilerin ist es, die Hohepriesterinnen zu unterstützen und die verwundeten Soldaten, die im Kampf gegen die Bestien verletzt werden, zu heilen. Doch Zeemira lässt sich leicht ablenken und hat immer öfter Probleme, sich zu konzentrieren. Sie wird deshalb von den anderen Priesterinnen gemobbt. Viel schlimmer ist jedoch, dass sie, das Leben, der ihr anvertrauten Soldaten riskiert. Als in einer Schlacht viele Soldaten ihretwegen sterben, muss Zeemira sich vor dem Konsil verantworten, Ihr droht die Verbannung. Sie hat nur eine Chance um ihren Nutzen für die Stadt unter Beweis zu stellen. Deshalb tritt sie ihren Dienst im Lazarett einer Kriegerkaste an und heilt die Soldaten, die krank sind oder bei ihren Übungskämpfen verletzt wurden. Schnell freundet Zeemira sich mit einigen der Krieger an und fühlt sich so wohl, wie schon lange nicht mehr. Vor allem zu Jaleel, der immer ein sorgloses Lächeln im Gesicht hat, fühlt sie sich schnell hingezogen und die Beiden kommen sich näher. Doch der Krieger hat eine düstere Vergangenheit, die er vor ihr verbirgt. Der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und so landete das Buch im letzten Jahr, beim Besuch der Buchmesse, in meiner Tasche. Es handelt sich um eine überarbeitete Neuauflage und das Cover hat mich sofort begeistert. Es passt perfekt zur Story. Zu Beginn erwartet uns eine Karte von Madina, auf der alle wichtigen Schauplätze eingezeichnet und markiert sind. Sie verhalf mir dazu, mir einen guten Überblick über die Stadt zu verschaffen. Am Ende des Buches gibt es noch ein Glossar, in dem wir die Übersetzungen der doch recht ungewöhnlichen Namen und Begriffe finden. Ich muss gestehen, dass ich etwas gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden. Es vergeht viel Zeit damit, die Protagonisten und die Welt kennenzulernen und lange Zeit passiert recht wenig Aufregendes. Doch ich bin etwas zwiegespalten. Einerseits finde ich es grundsätzlich gut, wenn ich die Figuren und das Worldbuilding richtig kennenlerne, andererseits mag ich es aber auch, wenn die Geschichte zügig vorangeht. Man sieht daran mal wieder, dass es für die Autoren schwierig ist, die LeserInnen zufriedenzustellen. :-) Doch kommen wir zu den Protagonisten. Wir verfolgen die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Zeemira und Jal. Ich mag den Wechsel der Sichtweisen, denn so kann ich mich am besten in die Figuren hineinversetzten. Eigentlich mag ich keine komplizierten Namen, bei denen ich jedes Mal wieder überlegen muss, wie ich es ausspreche. Ich fand sie deshalb etwas gewöhnungsbedürftig. Zeemira ist eine Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist und sagt, was sie denkt. Doch sie setzt sich auch gerne mal in die Nesseln, ist ab und zu unkonzentriert, undiszipliniert und etwas planlos. Manchmal war sie etwas nervig, aber trotzdem, oder gerade deswegen, mochte ich sie sehr. ;-) Jaleel hingegen, konnte mich nicht begeistern. Er ist ein Schürzenjäger und sehr von sich überzeugt. Die Äußerungen, die er teilweise (über Zeemira) macht, brachten ihm keine Pluspunkte. Wahrscheinlich konnte ich mich deshalb auch nicht so richtig mit der Liebesgeschichte anfreunden. Allerdings ist Jal, aufgrund seiner düsteren Vergangenheit nur schwer zu durchschauen und ich hoffe, dass ich im zweiten Teil der Reihe einen etwas besseren Draht zu ihm finde. Richtig gut gefallen hat mir die Beschreibung des Worldbuilding. Madina ist eine Oase und völlig abgeschnitten von der restlichen Welt. Geschützt vor den Lichtstürmen und furchtbaren Bestien durch ein magisches Artefakt. Regiert wird die Stadt von strengen Hohepriesterinnen und Lichtgeborenen. Wird man für die Stadt zu einer Belastung, hat man sein Recht verwirkt in seinem Schutz zu leben. E.F. von Hainwald hat die Schauplätze sehr bildhaft und anschaulich beschrieben, aber es fehlen mir da noch einige Hintergrundinformationen. Am Ende bleibe ich deshalb mit etlichen offenen Fragen zurück. Doch die Geschichte beginnt erst und ich bin gespannt, was wir noch alles über diese Stadt, seine Entstehung und über Zeemira und Jal erfahren werden. Um Antworten zu bekommen, werde ich wohl zügig den zweiten Teil lesen müssen. Für den ersten Teil der Reihe gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Ich bin ein großer Fantasyfan und habe mich daher schnell an dieses Buch gemacht, da es sich einfach unglaublich interessant angehört hat und ich mal wieder Lust auf etwas anderes hatte. Zeemira ist eine Lichtgeborene und hat dadurch die Gabe der Heilung. Dadurch, dass sie sich sehr schnell ablenken lässt, macht sie bei einem der Kämpfe einen schwerwiegenden Fehler. Ihr Leben könnte in Gefahr sein, da die Hohepriesterinnen in der Kathedrale noch über ihre Zukunft beraten. Sie beschließt den Soldaten zu helfen, diejenigen die verletzt sind zu heilen und dadurch auch ihre Kräfte zu trainieren. Dort trifft sie auch auf den Krieger Jal, der keine Sorgen zu haben scheint. Doch er hat eine dunkle Vergangenheit, die ihn einholen könnte. Zeemira ist eine sympathische Protagonistin, die ihre Stärken und ihre Schwächen hat. Sie ist sehr stark und gibt nicht so leicht auf, aber sie ist auch manchmal unsicher und zweifelt an sich. Sie hat eine große innere Kraft und damit meine ich nicht unbedingt die Gabe. Jal ist sehr geheimnisvoll und ich habe zu Beginn keine Verbindung zu ihm aufbauen können, da ich ihn nicht wirklich einschätzen konnte. Das hat sich im Laufe der Geschichte aber gelegt und ich fing an ihn richtig zu mögen. Man erfährt zwar noch nicht alles über ihn, aber dies ist ja auch erst der erste Band und ich freue mich schon darauf ihn weiter kennen zu lernen. Die Nebencharaktere wie Zeemiras Freunde Geel und Jabeehra oder Jals Kameraden Eerol und Shaheena gaben der Geschichte etwas an Lockerheit und Witz. Insgesamt waren die Charaktere vielschichtig und unterschiedlich. Genauso anders wie es die ganze Story war. Ich war vom ersten Moment an ein Teil der Geschichte und hatte das Gefühl mit in Madina zu sein. Der Schreibstil war detailliert und bildhaft und ich hatte keine Probleme mich in die Geschichte hineinzufinden. Es war spannend, packend und voller Magie. Aber es hatte auch einen leicht dystopischen Touch, da es irgendwann in einer unbekannten Zukunft spielt. Eine andersartige Fantasygeschichte, die mich dazu bringt, dass ich mich schon auf den nächsten Band freue.
Zeemira ist eine Lichtgeborene mit der Gabe der Heilung. Ihr steht eine großartige Zukunft bevor, wenn sie es schafft, ihr Gabe völlig unter Kontrolle zu bekommen. Leider ist das einfach gesagt als getan und immer wieder unterlaufen ihr Fehler. Sie bekommt Selbstzweifel und sucht Zerstreuung bei dem Krieger Jaleel, den sie zufällig auf einem Markt trifft. Als ihr Leben dann eine unerwartete Wendung nimmt, bekommt sie ausgerechnet von dem Draufgänger Jaleel Hilfe. Das Buch hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht. Ich war mir im Vorfeld gar nicht so sicher, was mich warten wird und hatte keine großen Erwartungen. Erzählt wird diese Geschichte hier abwechselnd aus der Sicht von Zeemira und Jaleel. Beide sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, ergeben aber ein sehr interessantes Gespann. Zeemira ist eine Lichtgeborene und verfügt über die Gabe der Heilung. Leider beherrscht sie diese Gabe noch nicht richtig, was sie sehr belastet. Jaleel ist ein Krieger und ein richtiger Schürzenjäger, der nichts anbrennen lässt. Irgendwie lernen sich die beiden durch Zufallen kennen und werden erst einmal Freunde. Im Laufe der Handlung verändern sich ihre Gefühle dann, was der Autor sehr glaubwürdig erzählt hat. Die Welt, in die uns der Autor entführt, hat mir sehr gut gefallen, wobei mir viele Dinge noch nicht richtig klar sind. Denn es gibt anscheinend ein "Davor", was sehr an unsere Welt erinnert. Ich bin hier sehr neugierig geworden und sehr gespannt womit wir im zweiten Teil noch so alles vom Autor überrascht werden. Von mir gibt es für das Buch eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Description
Eingehüllt in uralte Magie trotzt die Wüstenstadt Madina allen Gefahren. Mächtigen Hohepriesterinnen beugen scheinbar mühelos die Gesetze der Natur.
Auch die verträumte Zeemira gehört zur Zunft der Heilerinnen, als jedoch ihre wiederholte Unachtsamkeit mehrere Soldaten das Leben kostet, droht ihr die Verbannung. Um ihr Versagen wiedergutzumachen, tritt sie in den Dienst der Kaserne. Schnell werden dort aus Fremden treue Kameraden und schließlich gute Freunde. Besonders in der Nähe des Kriegers Jaleel scheinen ihre Sorgen weit entfernt. Doch hinter seinem sorglosen Lächeln lauert eine düstere Vergangenheit.
Während beide ihr bisheriges Leben in Frage stellen, kommen sie sich näher, als ihnen lieb ist. Dabei haben die Geheimnisse der Mächtigen ihr Schicksal längst besiegelt ...
Der gefühlvolle Auftakt zu der mehrfach preisnominierten Fantasy-Trilogie.
- Komplett überarbeitete Neuauflage -
Book Information
Author Description
Von Hainwald schlug mit seinem Debüt 2017 ein neues Kapitel in seinem Leben auf. Ursprünglich arbeitete er mit Fotografie, Design und Illustration im visuellen Bereich. Das Schreiben eröffnete ihm jedoch ganz neue Möglichkeiten, um den Menschen seine Vorstellungen näher zu bringen. Seine Fantasy-Trilogie um die Geborenen des Lichts erschien zuerst im Selfpublishing und wurde mehrfach für Leserpreise nominiert. Mit dem Science-Fiction-Roman „Cyberempathy“ beschritt er neue Wege und konnte durch diese unkonventionelle Geschichte eine Vielzahl von Lesern begeistern. Mittlerweile steht sein Name für erfrischend andersartige Geschichten, die für den Leser stets mit überraschenden Wendungen aufwarten.
Posts
Geborene des Lichts spielt in einer Wüstenstadt. Dieses Setting mag ich eigentlich überhaupt nicht, aber Madina wurde so wunderschön beschrieben, dass ich mich selbst dort hinträume. Die Protagonistin Zeemira ist eine Außenseiterin, daher muss sie schlagfertig sein, was ich sehr amüsant fand. Sie wirkt aber auch selbstbezogen, dafür dass 7 Menschen ihretwegen gestorben sind, zeigt sie vorerst wenig Reaktion, sondern sorgt sich nur um ihre eigene Zukunft. Dafür war mir Jaleel umso sympathischer. Mit seinem Leben voller Ausschweifungen, dass er führt, um seine mysteriöse Vergangenheit zu verdrängen, ist er sehr interessant und ich möchte unbedingt noch mehr über ihn erfahren! Die Magie der Heilerinnen (hier meine Frage: Warum können nur Frauen Heilerinnen werden? Das finde ich sexistisch.) und insbesondere die der Lichtgeborenen ist unfassbar cool. Sie sind zwar mächtig, aber auch ihre Kräfte haben Grenzen, was sehr glaubwürdig wirkt. Das Erzähltempo ist perfekt gewählt. Es zieht sich nie und dieses Buch war für mich perfekt zum Abschalten und Entspannen. Erst habe ich viele Logiklücken kritisiert, aber mit der Zeit merkt man, dass nicht alles davon Lücken sind, denn hier wird man als Leser*in bewusst im Dunkeln gelassen. Dadurch hat mich jeder unerwartete Plottwist vom Hocker gehauen! Ein paar werden erst angedeutet und kommen wohl in den Folgebänden, die ich unbedingt auch lesen will! Ich bin gespannt, in welche Richtung sich die Reihe entwickelt. Ich gebe diesem Buch 3 von 5 ⭐️,da hier ein gutes Fundament für ein, sich in den nächsten Bänden steigerndes Fantasy-Epos gelegt wurde und sehe Potential, dass die nächsten Teile noch viel epischer und besser werden!

Ein toller Einstieg in die Geschichte
Ein magisches Artefakt schützt die Wüstenstadt Madina mit einem Schutzschirm vor den Bestien und den Lichtstürmen. Zeemira ist eine Lichtgeborene und ihre Aufgabe als Heilerin ist es, die Hohepriesterinnen zu unterstützen und die verwundeten Soldaten, die im Kampf gegen die Bestien verletzt werden, zu heilen. Doch Zeemira lässt sich leicht ablenken und hat immer öfter Probleme, sich zu konzentrieren. Sie wird deshalb von den anderen Priesterinnen gemobbt. Viel schlimmer ist jedoch, dass sie, das Leben, der ihr anvertrauten Soldaten riskiert. Als in einer Schlacht viele Soldaten ihretwegen sterben, muss Zeemira sich vor dem Konsil verantworten, Ihr droht die Verbannung. Sie hat nur eine Chance um ihren Nutzen für die Stadt unter Beweis zu stellen. Deshalb tritt sie ihren Dienst im Lazarett einer Kriegerkaste an und heilt die Soldaten, die krank sind oder bei ihren Übungskämpfen verletzt wurden. Schnell freundet Zeemira sich mit einigen der Krieger an und fühlt sich so wohl, wie schon lange nicht mehr. Vor allem zu Jaleel, der immer ein sorgloses Lächeln im Gesicht hat, fühlt sie sich schnell hingezogen und die Beiden kommen sich näher. Doch der Krieger hat eine düstere Vergangenheit, die er vor ihr verbirgt. Der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und so landete das Buch im letzten Jahr, beim Besuch der Buchmesse, in meiner Tasche. Es handelt sich um eine überarbeitete Neuauflage und das Cover hat mich sofort begeistert. Es passt perfekt zur Story. Zu Beginn erwartet uns eine Karte von Madina, auf der alle wichtigen Schauplätze eingezeichnet und markiert sind. Sie verhalf mir dazu, mir einen guten Überblick über die Stadt zu verschaffen. Am Ende des Buches gibt es noch ein Glossar, in dem wir die Übersetzungen der doch recht ungewöhnlichen Namen und Begriffe finden. Ich muss gestehen, dass ich etwas gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden. Es vergeht viel Zeit damit, die Protagonisten und die Welt kennenzulernen und lange Zeit passiert recht wenig Aufregendes. Doch ich bin etwas zwiegespalten. Einerseits finde ich es grundsätzlich gut, wenn ich die Figuren und das Worldbuilding richtig kennenlerne, andererseits mag ich es aber auch, wenn die Geschichte zügig vorangeht. Man sieht daran mal wieder, dass es für die Autoren schwierig ist, die LeserInnen zufriedenzustellen. :-) Doch kommen wir zu den Protagonisten. Wir verfolgen die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Zeemira und Jal. Ich mag den Wechsel der Sichtweisen, denn so kann ich mich am besten in die Figuren hineinversetzten. Eigentlich mag ich keine komplizierten Namen, bei denen ich jedes Mal wieder überlegen muss, wie ich es ausspreche. Ich fand sie deshalb etwas gewöhnungsbedürftig. Zeemira ist eine Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist und sagt, was sie denkt. Doch sie setzt sich auch gerne mal in die Nesseln, ist ab und zu unkonzentriert, undiszipliniert und etwas planlos. Manchmal war sie etwas nervig, aber trotzdem, oder gerade deswegen, mochte ich sie sehr. ;-) Jaleel hingegen, konnte mich nicht begeistern. Er ist ein Schürzenjäger und sehr von sich überzeugt. Die Äußerungen, die er teilweise (über Zeemira) macht, brachten ihm keine Pluspunkte. Wahrscheinlich konnte ich mich deshalb auch nicht so richtig mit der Liebesgeschichte anfreunden. Allerdings ist Jal, aufgrund seiner düsteren Vergangenheit nur schwer zu durchschauen und ich hoffe, dass ich im zweiten Teil der Reihe einen etwas besseren Draht zu ihm finde. Richtig gut gefallen hat mir die Beschreibung des Worldbuilding. Madina ist eine Oase und völlig abgeschnitten von der restlichen Welt. Geschützt vor den Lichtstürmen und furchtbaren Bestien durch ein magisches Artefakt. Regiert wird die Stadt von strengen Hohepriesterinnen und Lichtgeborenen. Wird man für die Stadt zu einer Belastung, hat man sein Recht verwirkt in seinem Schutz zu leben. E.F. von Hainwald hat die Schauplätze sehr bildhaft und anschaulich beschrieben, aber es fehlen mir da noch einige Hintergrundinformationen. Am Ende bleibe ich deshalb mit etlichen offenen Fragen zurück. Doch die Geschichte beginnt erst und ich bin gespannt, was wir noch alles über diese Stadt, seine Entstehung und über Zeemira und Jal erfahren werden. Um Antworten zu bekommen, werde ich wohl zügig den zweiten Teil lesen müssen. Für den ersten Teil der Reihe gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Ich bin ein großer Fantasyfan und habe mich daher schnell an dieses Buch gemacht, da es sich einfach unglaublich interessant angehört hat und ich mal wieder Lust auf etwas anderes hatte. Zeemira ist eine Lichtgeborene und hat dadurch die Gabe der Heilung. Dadurch, dass sie sich sehr schnell ablenken lässt, macht sie bei einem der Kämpfe einen schwerwiegenden Fehler. Ihr Leben könnte in Gefahr sein, da die Hohepriesterinnen in der Kathedrale noch über ihre Zukunft beraten. Sie beschließt den Soldaten zu helfen, diejenigen die verletzt sind zu heilen und dadurch auch ihre Kräfte zu trainieren. Dort trifft sie auch auf den Krieger Jal, der keine Sorgen zu haben scheint. Doch er hat eine dunkle Vergangenheit, die ihn einholen könnte. Zeemira ist eine sympathische Protagonistin, die ihre Stärken und ihre Schwächen hat. Sie ist sehr stark und gibt nicht so leicht auf, aber sie ist auch manchmal unsicher und zweifelt an sich. Sie hat eine große innere Kraft und damit meine ich nicht unbedingt die Gabe. Jal ist sehr geheimnisvoll und ich habe zu Beginn keine Verbindung zu ihm aufbauen können, da ich ihn nicht wirklich einschätzen konnte. Das hat sich im Laufe der Geschichte aber gelegt und ich fing an ihn richtig zu mögen. Man erfährt zwar noch nicht alles über ihn, aber dies ist ja auch erst der erste Band und ich freue mich schon darauf ihn weiter kennen zu lernen. Die Nebencharaktere wie Zeemiras Freunde Geel und Jabeehra oder Jals Kameraden Eerol und Shaheena gaben der Geschichte etwas an Lockerheit und Witz. Insgesamt waren die Charaktere vielschichtig und unterschiedlich. Genauso anders wie es die ganze Story war. Ich war vom ersten Moment an ein Teil der Geschichte und hatte das Gefühl mit in Madina zu sein. Der Schreibstil war detailliert und bildhaft und ich hatte keine Probleme mich in die Geschichte hineinzufinden. Es war spannend, packend und voller Magie. Aber es hatte auch einen leicht dystopischen Touch, da es irgendwann in einer unbekannten Zukunft spielt. Eine andersartige Fantasygeschichte, die mich dazu bringt, dass ich mich schon auf den nächsten Band freue.
Zeemira ist eine Lichtgeborene mit der Gabe der Heilung. Ihr steht eine großartige Zukunft bevor, wenn sie es schafft, ihr Gabe völlig unter Kontrolle zu bekommen. Leider ist das einfach gesagt als getan und immer wieder unterlaufen ihr Fehler. Sie bekommt Selbstzweifel und sucht Zerstreuung bei dem Krieger Jaleel, den sie zufällig auf einem Markt trifft. Als ihr Leben dann eine unerwartete Wendung nimmt, bekommt sie ausgerechnet von dem Draufgänger Jaleel Hilfe. Das Buch hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht. Ich war mir im Vorfeld gar nicht so sicher, was mich warten wird und hatte keine großen Erwartungen. Erzählt wird diese Geschichte hier abwechselnd aus der Sicht von Zeemira und Jaleel. Beide sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere, ergeben aber ein sehr interessantes Gespann. Zeemira ist eine Lichtgeborene und verfügt über die Gabe der Heilung. Leider beherrscht sie diese Gabe noch nicht richtig, was sie sehr belastet. Jaleel ist ein Krieger und ein richtiger Schürzenjäger, der nichts anbrennen lässt. Irgendwie lernen sich die beiden durch Zufallen kennen und werden erst einmal Freunde. Im Laufe der Handlung verändern sich ihre Gefühle dann, was der Autor sehr glaubwürdig erzählt hat. Die Welt, in die uns der Autor entführt, hat mir sehr gut gefallen, wobei mir viele Dinge noch nicht richtig klar sind. Denn es gibt anscheinend ein "Davor", was sehr an unsere Welt erinnert. Ich bin hier sehr neugierig geworden und sehr gespannt womit wir im zweiten Teil noch so alles vom Autor überrascht werden. Von mir gibt es für das Buch eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.









