Cyberempathy

Cyberempathy

Softcover
4.416
CyberpunkGerechtigkeitLgbtqMachtspiele

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Description

Sicherheit, Gleichheit und Einigkeit;
Freiheit, Gerechtigkeit und Individualität


Das weltumspannende Cybernet ist der Segen der Zukunft – es verbindet die Empfindungen der Menschen. Kybernetik, Genetik und Holografie sorgen für ein langes Leben voller Gesundheit, Kraft und Schönheit. Die Welt scheint endlich Frieden gefunden zu haben.

Der renommierte Erinnerungskonstrukteur Leon lebt in den oberen Ebenen der vertikalen Stadt Skyscrape und schon bald wird er mit seiner großen Liebe Janica verheiratet sein. Doch die fatalen Folgen eines dubiosen Auftrages werden ihm zum Verhängnis. Er wird zum Spielball der Mächtigen und sein bisher so von Erfolg beschienenes Leben liegt innerhalb kürzester Zeit in Scherben.

Als er schließlich in die unteren Ebenen der Stadt abgeschoben wird, erlebt er eine Welt voller Gewalt und Ungerechtigkeit. Der menschliche Körper ist nur eine austauschbare Puppe und die dort fehlende Verbindung zum Cybernet stellt sein gesamtes Sein als Mensch infrage. Doch ausgerechnet an diesem gefühlskalten Ort berührt jemand unerwartet sein Wesen – und das intensiver, als es die künstliche Empathie jemals hätte ermöglichen können.

Ist der vermeintliche Segen vielleicht doch ein Fluch oder nur der logische Schritt der Evolution?

Verheißungsvolle Utopie, verstörende Dystopie, glaubwürdige Science-Fiction – willkommen im Cyberpunk.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
536
Price
17.40 €

Author Description

Von Hainwald schlug mit seinem Debüt 2017 ein neues Kapitel in seinem Leben auf. Ursprünglich arbeitete er mit Fotografie, Design und Illustration im visuellen Bereich. Das Schreiben eröffnete ihm jedoch ganz neue Möglichkeiten, um den Menschen seine Vorstellungen näher zu bringen. Seine Fantasy-Trilogie um die Geborenen des Lichts erschien zuerst im Selfpublishing und wurde mehrfach für Leserpreise nominiert. Mit dem Science-Fiction-Roman „Cyberempathy“ beschritt er neue Wege und konnte durch diese unkonventionelle Geschichte eine Vielzahl von Lesern begeistern. Mittlerweile steht sein Name für erfrischend andersartige Geschichten, die für den Leser stets mit überraschenden Wendungen aufwarten.

Posts

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All
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Mal was ganz anderes. 😻

Dies war mein 2. Werk des Autors und ich bin wieder absolut überzeugt und begeistert! Es hatte für mich alles, was ein gutes Buch haben sollte: - Eine unvorhersehbare Story - Bildhafte schöne Sprache - Protas, die sehr nahbar waren (Mein Liebling war Rade 😍❤️) - Tiefsinnige Gedanken, die zum nachdenken und innehalten anregen. - Sehr angenehmer Hörbuchsprecher, mit einer Vielfalt an Stimm- Variationen. - Liebe, Freundschaft und tiefe Zuneigung hat natürlich auch nicht gefehlt.. ☺️😉 Ich könnte noch viel mehr erzählen, aber ich hoffe ihr überzeugt euch selbst! 🥰

Mal was ganz anderes. 😻
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Mein zweites Jahreshighlight 2024: emotionale Sci-Fi und schillernde Charaktere

Cyberempathy war für mich echt ein Überraschungshit. Empfohlen auf der Buchberlin , als ich am Stand vom Gedankenreichverlag überlegt habe, was ich mir Schönes holen möchte, habe ich Zuhause ohne viele Erwartungen angefangen zu lesen und... War so hin und weg. Ob auf Arbeit oder beim Haushalt, wenn ich nicht gelesen habe, schwirrten meine Gedanken immer nur um Rade, Leon, Skylinn und Lux. E. F. v. Hainwald versteht es, die Welt in den Neonfarben des Cyberpunk leuchten zu lassen. Meine Vorstellungskraft kommt normalerweise nicht über Grautöne heraus, doch der Grafiker im Autor hat es geschafft: Mein Cyberempathy war bunt und leuchtend. Die detaillierten Beschreibungen sei es von der Unterstadt oder von der reichen Oberstadt machten es möglich und sind der Grund, warum man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein weiterer Grund sind die unheimlich sympathsichen Charaktere. Kein Charakter ist ein Heiliger, selbst Leon, sanft und nachdenklich, ist morally grey unterwegs, um zu überleben. Doch er findet eine Familie unter den Ausgestoßenen der Gesellschaft, die so unterschiedlich sind und mit den Normen brechen. Die aufkeimenden Gefühle dieser Wahlfamilie füreinander brauchten erst Gedankenkonstrukteur Leon, der ein tiefes Verständnis für menschliche Beweggründe hat. Nachdem ich das Buch ausgelesen habe, musste ich erstmal innehalten und es fiel mir schwer, in ein neues Buch zu finden. Auch noch am nächsten Tag. Sowas passiert mir so selten und mein Kopf konnte einfach noch nicht verstehen, dass die Geschichte hiermit zu Ende ist. Eine Leseempfehlung für alle, selbst die, die mit Sci-Fi nichts am Hut haben (wie ich). 5⭐️ Jahreshighlight 2024

Mein zweites Jahreshighlight 2024: emotionale Sci-Fi und schillernde Charaktere
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„Cyberempathy“ hat mich ganz unerwartet vom Hocker gehauen. Zunächst habe ich mich auf einen simplen 08/15 Cyberpunk Roman eingestellt, wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Klar, die Punk und Cyber Elemente kamen nicht zu kurz, so wie es sein sollte und natürlich gab es Laserwaffen und coole Prothesen, aber eben auch Tiefgang. „Cyberempathy“ hat mich auf eine Gefühlsachterbahn geschickt, wie es lange kein Buch mehr gemacht hat. Ich habe mit Leon mitgefiebert, konnte seine Entscheidungen nachvollziehen und wurde regelrecht in seine Welt gezogen. Zwischen coolen futuristischen Erfindungen und Gepflogenheiten und dem wunderbaren, technischen Schnickschnack war ich allerdings am meisten von den Charakteren und der Grundaussage des Buches begeistert. Natürlich, im Buch kommen die stereotypische sexy, nichts-kann-mich-aus-der-Bahn-werfen Lux, als auch der cyborgähnliche Rade und nicht zuletzt der naive Leon vor, aber alle diese Charaktere ziehen ihre Persönlichkeit konsequent durch und beweisen dabei auch Tiefgang. Leon wollte ich allerdings mehr als einmal knuddeln, der Arme. Was mich vor allem gegen Ende des Buches begeistert hat (aber auch währenddessen), dass man den Titel wunderbar wiederfindet. Empathie ist wirklich der Hauptkern dieses Buches und wird auch eben immer wieder aufgegriffen, mal subtil, mal ganz offentsichtlich. Gefühle stehen eben an vorderster Stelle. Wie sehr verlässt man sich auf das Cybernet, das einem die Gefühle anderer Menschen übermittelt und wie kommt man damit zurecht, wenn man dieses Mittel nicht mehr hat? Das fand ich auf jeden Fall eine Spannende Komponente.

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5

Wo fange ich an? Bildgewaltig, unfassbar tolle Charaktere die man direkt ins Herz schließt, eine Story mit so viel Tiefgang. Auf und abs, ein wundervolles kribbeln in sich, weil die Emotionen mit einem durchgehen. Dieses Buch hatte mir eine Freundin empfohlen mit der ich es auch im Buddyread gelesen habe. Den ersten Leseabschnitt den haben wir inhaliert, aber auch den Rest des Buches ging so schnell vorbei. Die Charaktere, allen voran Rade und Leon konnte man nur lieben. Von Anfang an habe ich gehofft, habe aber gedacht, so ist auch gut, aber dann 🥰🥰🥰 das hat mich glücklich gemacht, sehr glücklich. Leon seine Reise war unglaublich, er hat sich toll entwickelt, egal was sich ihn in den Weg stellt mit seinen Freunden konnte er alles schaffen und das sogar ohne den Cybernet, mit seinen ganz eigenen Gefühlen. Dieses Buch und die Geschichte hatten einen extremen Tiefgang muss ich sagen, Wahnsinn. Wenn ich ehrlich bin, irgendwann wird die Menschheit soweit sein, wie es hier beschrieben wurde. Sei es das man die Erinnerungen austauschen kann, dass man mit Hilfe einer ID-Erkennung alles zahlt, man steht auf und wird von einer technischen Stimme begrüßt. Wenn drüber nachdenkt erschreckend, aber weit hergeholt? Nein! Das Ende war heftig, offen und nun heißt es das Spin off lesen um zu wissen was mit Rade und Leon passiert, ein wenig hast du mein Herz gebrochen Herr Hainwald 💔 Absolute Leseempfehlung und wie schön ist dieses Cover und diese Platte von Rade 🥰🥰🥰🥰

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Ein Erinnerungskonstrukteur sitzt plötzlich in der Klemme und weiß gar nicht, warum … Leon hat einen festen Job und ist damit gut im Geschäft, wenn man es so bezeichnen will. Doch als er an den Erinnerungen eines Jugendlichen im Auftrag des Vater. Irgendwas aber ist schief gelaufen und er erfährt, dass der Junge gestorben ist. Hatte es etwas mit dem zu tun, was er getan hat? Leon kann es nicht mehr wirklich herausfinden, denn er wird in die Unterwelt verbannt. Ein Ort, der Jenseits von dem ist, was er gekannt hat. Weit unten aber lernt er sich selbst besser kennen und verstehen. Er erfährt am eigenen Leib wie ein Leben ohne Cybernet funktioniert und ein irrer Kampf entsteht, bei dem es nicht nur Sieger und Verlierer gibt. Leon hat viel durchmachen müssen und doch bin ich nicht immer mit dem Einverstanden gewesen, was er getan hat oder wie er reagierte. Zwischenzeitlich war es mir auch etwas zu vulgär von der Sprache her. Leon lernt natürlich auch unterhalb des Systems Leute kennen. „Menschen“ die etwas von sich verkaufen, um Geld zu verdienen. Zum Beispiel verkaufen sie ihren Arm, um ihn dann gegen etwas nicht menschliches auszutauschen, was aber immer noch günstiger ist … Geschrieben ist es ganz gut, aber ich bin oft aus dieser Geschichte „geflogen“, weil mir irgendwas plötzlich gefehlt hat. Auch habe ich sehr lange daran gelesen, was schade ist, denn ich hatte mich etwas auf das Buch gefreut, ist doch das Cover mega schön und es hat 2018 einen Preis erhalten. Erwartungen: 5/5 Cover: 5/5 Lesevergnügen: 3/5 Zukunftsvision: 3/5 Glaubwürdigkeit: 3/5 Allerdings muss ich eins anmerken: Man erkennt, wie viel Zeit sich Hainwald beim Schreiben gelassen hat und wie viele Gedanken er sich über die Zukunft und die Menschheit gemacht hatte.

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Cyberpunk mit Tiefgang Dieses Buch war so viel besser als erwartet

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Ein Erinnerungskonstrukteur sitzt plötzlich in der Klemme und weiß gar nicht, warum … Leon hat einen festen Job und ist damit gut im Geschäft, wenn man es so bezeichnen will. Doch als er an den Erinnerungen eines Jugendlichen im Auftrag des Vater. Irgendwas aber ist schief gelaufen und er erfährt, dass der Junge gestorben ist. Hatte es etwas mit dem zu tun, was er getan hat? Leon kann es nicht mehr wirklich herausfinden, denn er wird in die Unterwelt verbannt. Ein Ort, der Jenseits von dem ist, was er gekannt hat. Weit unten aber lernt er sich selbst besser kennen und verstehen. Er erfährt am eigenen Leib wie ein Leben ohne Cybernet funktioniert und ein irrer Kampf entsteht, bei dem es nicht nur Sieger und Verlierer gibt. Leon hat viel durchmachen müssen und doch bin ich nicht immer mit dem Einverstanden gewesen, was er getan hat oder wie er reagierte. Zwischenzeitlich war es mir auch etwas zu vulgär von der Sprache her. Leon lernt natürlich auch unterhalb des Systems Leute kennen. „Menschen“ die etwas von sich verkaufen, um Geld zu verdienen. Zum Beispiel verkaufen sie ihren Arm, um ihn dann gegen etwas nicht menschliches auszutauschen, was aber immer noch günstiger ist … Geschrieben ist es ganz gut, aber ich bin oft aus dieser Geschichte „geflogen“, weil mir irgendwas plötzlich gefehlt hat. Auch habe ich sehr lange daran gelesen, was schade ist, denn ich hatte mich etwas auf das Buch gefreut, ist doch das Cover mega schön und es hat 2018 einen Preis erhalten. Erwartungen: 5/5 Cover: 5/5 Lesevergnügen: 3/5 Zukunftsvision: 3/5 Glaubwürdigkeit: 3/5 Allerdings muss ich eins anmerken: Man erkennt, wie viel Zeit sich Hainwald beim Schreiben gelassen hat und wie viele Gedanken er sich über die Zukunft und die Menschheit gemacht hatte.

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Leon ist einer der besten Erinnerungskonstrukteure in der Stadt Skyscrape. Er ist verlobt mit Janica, einer bekannten Sängerin und sein Leben scheint perfekt zu sein. Die Menschheit ist in einer Ära des Friedens und des Wohlstandes, was vor allem durch die Verbindung zum Cybernet funktioniert: Jeder Mensch ist daran angeschlossen und kann somit die Emotionen von anderen fühlen. Fügt man jemand anderem Leid zu, so fühlt man dies auch selbst. Leon erhält einen problematischen Auftrag in dessen Folge etwas schreckliches geschieht. Als Schuldiger angeklagt wird er in die Unterstadt abgeschoben, wo das Cybernet nicht existiert und das Recht von Syndikaten und dem Stärkeren gilt. Leon muss nicht nur überleben, sondern sich auch fragen, was es ausmacht, Mensch zu sein. Ich bin eher ein Neuling im Bereich des Cyberpunks und kann dieses Buch daher nicht wirklich mit anderen dieses Genres vergleichen. Für mich persönlich kam jedoch die entsprechende Atmosphäre in der Unterstadt sehr gut rüber und es machte mir großen Spaß mir die kreativen Elemente dort vorzustellen. Die Charaktere sind gut dargestellt. Auch wenn sie manchmal etwas überzeichnet sind, vor allem für humorvolle Szenen, bleiben sie dennoch insgesamt glaubhaft und sind vor allem sehr interessant. Egal ob es um einen der sympathietragenden Charaktere geht, oder um einen der weniger freundlichen – alle haben etwas, was sie besonders macht. Gegen Ende gab es etwa einen Charakter, den ich von seiner Art her als eher unangenehm empfunden habe, trotzdem mochte ich die Szenen mit ihm und war interessiert daran, mehr zu erfahren. Auch die Geschichte hat mir recht gut gefallen. Sie ist eher komplex aufgebaut und behandelt viele verschiedene Themen. Als Leser hat man so vieles, worüber man nachdenken kann. Mir gefiel hier jedoch das Tempo des Buches nicht so sehr. Zu Beginn und im Mittelteil gibt es immer wieder Stellen, in denen sich die Geschichte doch etwas hinzog. Die letzten etwa hundert Seiten dagegen fühlten sich extrem gehetzt an und den meisten Themen wurde gar nicht mehr genug Raum gelassen. So blieben dann auch viele Fragen einfach offen, oder wurden so beantwortet, dass sich eher noch mehr Fragen ergaben. Im Allgemeinen hatte ich auch so oft das Gefühl, dass viele weiterführende Fragen und Probleme einfach offen gelassen wurden. So steht Leon mehrfach im Buch vor moralischen Dilemmata, welche jedoch einfach abgehandelt werden, ohne viel darüber nachzudenken. Da das Buch einen großen Fokus auf die emotionalen Aspekte legt, wäre es vielleicht interessant gewesen, zu erkunden, wie es Leon emotional damit geht vor gewisse Entscheidungen gestellt zu werden und welche Folgen dies für ihn hat. Es gibt Kleinigkeiten, die als wissenschaftliche Erkenntnisse dargestellt werden, die schlichtweg falsch sind, wie etwa, dass die Emotionen im Herz zustande kommen. Allerdings habe ich dies darauf geschoben, dass es in der Welt des Buches eben so ist. Etwas seltsam fand ich es dennoch, dass in Bezug auf Gefühle und die Seele des Menschen nicht einmal das Gehirn erwähnt wurde. Es gab einige Stellen im Buch, an denen ich das Gefühl hatte, dass sie besser in einem visuellen Medium funktionieren würden. Gerade actionreiche Szenen, aber auch Situationen, in denen die Charaktere starke Körperreaktionen hatten, erschienen mir in geschriebener Form irgendwie seltsam. Ich konnte mir diese jedoch gut in einem Film vorstellen. Dies betraf jedoch nur einzelne Szenen. „Cyberempathy“ hat mir auf jeden Fall das Genre des Cyberpunks näher gebracht. Die Welt ist kreativ dargestellt und die Geschichte komplex, mit vielen interessanten Thematiken. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass diese stärker ausgelotet worden wären und mehr Zeit bekommen hätten.

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