Fritz Bauer
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Description
Fritz Bauer zwang die Deutschen zum Hinsehen: Inmitten einer Justiz, die in der jungen Bundesrepublik noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte er den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch. Er kooperierte mit dem israelischen Geheimdienst, um Adolf Eichmann vor Gericht zu bringen. Aber wer war der kämpferische Einzelgänger wirklich? Ronen Steinke erzählt das Leben eines großen Juristen und Humanisten, dessen persönliche Geschichte zum Politikum wurde.
Book Information
Author Description
Ronen Steinke, Dr. jur., geboren 1983 in Erlangen, ist Leitender Redakteur und Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung. Er studierte Jura und Kriminologie, arbeitete in Anwaltskanzleien, einem Jugendgefängnis und beim UN-Jugoslawientribunal in Den Haag. Seine Promotion über die Entwicklung der Kriegsverbrechertribunale von Nürnberg bis Den Haag wurde von der FAZ als »Meisterstück« gelobt. Seine 2013 veröffentlichte Biografie über Fritz Bauer, den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, wurde mit »Der Staat gegen Fritz Bauer« preisgekrönt verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt.Im Berlin Verlag erschien 2017 sein hochgelobtes Buch »Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin«. 2020 folgte »Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt«, 2022 der Bestseller »Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich. Die neue Klassenjustiz« und 2023 »Verfassungsschutz. Wie der Geheimdienst Politik macht«.
Posts
Auf jedem Thema lag der gleiche Fokus, was zwar einen umfassenden Blick ermöglicht, ich aber das Gefühl hatte, ich hätte über die zwei "Hauptwerke" (Auschwitzprozess und Eichmann) noch gerne mehr gelesen. Was mir u.a. sehr gut gefallen hat: dass Bauer nicht komplett glorifiziert wurde, sondern auch seine Konflikte mit sich und anderen erläutert wurden. Trotzdem kann man eigentlich nur zu dem Fazit kommen, dass Fritz Bauer Grosses geleistet hat! (Um meinen ehemaligen Geschichtelehrer zu zitieren: Fritz Bauer is my f*cking hero")
Ein wirklich sehr bewegendes Buch über einen Mann, der viel aushalten und ertragen musste, aber nie den Sinn für Gerechtigkeit verloren hat. Der nicht mit seiner Geschichte um die Aufmerksamkeit der Menschen gebuhlt hat, sondern mit seinem Wunsch nach Aufklärung. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich nicht gewusst hätte, wann ich es aus der Hand hätte legen sollen. Ich habe oft den Kopf geschüttelt, wenn die Taten aus den KZ's beschrieben worden. Und ich habe Bewunderung für den Menschen, der zu seinen eigenen Erlebnissen schweigt, aber den anderen Betroffenen eine Stimme schenkt. Es erfordert in meinen Augen viel Mut seinen Weg zu gehen. Sein "Ende" war tragisch, aber ich denke, er sollte nie vergessen werden. Einziger Abzug war für mich, das es in manchen Kapiteln sehr juristisch oder politisch zuging. Das hat manchmal den Lesefluss etwas gestört, ist aber meiner Meinung nach absolute Geschmackssache.
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Fritz Bauer zwang die Deutschen zum Hinsehen: Inmitten einer Justiz, die in der jungen Bundesrepublik noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte er den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch. Er kooperierte mit dem israelischen Geheimdienst, um Adolf Eichmann vor Gericht zu bringen. Aber wer war der kämpferische Einzelgänger wirklich? Ronen Steinke erzählt das Leben eines großen Juristen und Humanisten, dessen persönliche Geschichte zum Politikum wurde.
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Ronen Steinke, Dr. jur., geboren 1983 in Erlangen, ist Leitender Redakteur und Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung. Er studierte Jura und Kriminologie, arbeitete in Anwaltskanzleien, einem Jugendgefängnis und beim UN-Jugoslawientribunal in Den Haag. Seine Promotion über die Entwicklung der Kriegsverbrechertribunale von Nürnberg bis Den Haag wurde von der FAZ als »Meisterstück« gelobt. Seine 2013 veröffentlichte Biografie über Fritz Bauer, den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, wurde mit »Der Staat gegen Fritz Bauer« preisgekrönt verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt.Im Berlin Verlag erschien 2017 sein hochgelobtes Buch »Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin«. 2020 folgte »Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt«, 2022 der Bestseller »Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich. Die neue Klassenjustiz« und 2023 »Verfassungsschutz. Wie der Geheimdienst Politik macht«.
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Auf jedem Thema lag der gleiche Fokus, was zwar einen umfassenden Blick ermöglicht, ich aber das Gefühl hatte, ich hätte über die zwei "Hauptwerke" (Auschwitzprozess und Eichmann) noch gerne mehr gelesen. Was mir u.a. sehr gut gefallen hat: dass Bauer nicht komplett glorifiziert wurde, sondern auch seine Konflikte mit sich und anderen erläutert wurden. Trotzdem kann man eigentlich nur zu dem Fazit kommen, dass Fritz Bauer Grosses geleistet hat! (Um meinen ehemaligen Geschichtelehrer zu zitieren: Fritz Bauer is my f*cking hero")
Ein wirklich sehr bewegendes Buch über einen Mann, der viel aushalten und ertragen musste, aber nie den Sinn für Gerechtigkeit verloren hat. Der nicht mit seiner Geschichte um die Aufmerksamkeit der Menschen gebuhlt hat, sondern mit seinem Wunsch nach Aufklärung. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, weil ich nicht gewusst hätte, wann ich es aus der Hand hätte legen sollen. Ich habe oft den Kopf geschüttelt, wenn die Taten aus den KZ's beschrieben worden. Und ich habe Bewunderung für den Menschen, der zu seinen eigenen Erlebnissen schweigt, aber den anderen Betroffenen eine Stimme schenkt. Es erfordert in meinen Augen viel Mut seinen Weg zu gehen. Sein "Ende" war tragisch, aber ich denke, er sollte nie vergessen werden. Einziger Abzug war für mich, das es in manchen Kapiteln sehr juristisch oder politisch zuging. Das hat manchmal den Lesefluss etwas gestört, ist aber meiner Meinung nach absolute Geschmackssache.






