Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 2)
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Description
Ein toter Säugling in einem Münchener Hinterhof – Anna und Fritz ermitteln im Schwabinger Künstlermilieu
1914: Anna Zech ist die einzige Frau in der Münchener Gerichtsmedizin. Mit dem adeligen Skandalreporter Fritz von Weynand verbindet sie eine tiefe Freundschaft, und mehr sollte es für den verheirateten Fritz und die aus einfachen Verhältnissen stammende Anna eigentlich auch nicht werden. Als in einem Hinterhof im Schwabinger Künstlerviertel ein toter Säugling gefunden wird, beginnt Fritz für seine Zeitung zu recherchieren. Anna macht diese Leichenschau sehr traurig und gleichzeitig wütend. Gemeinsam mit Fritz beginnt sie zu ermitteln, da stirbt der einzige Zeuge. Die intensive Suche nach der Mutter des Kindes bringt Anna und Fritz einander näher. Bis der Krieg ausbricht.
Book Information
Author Description
Petra Aicher, geboren 1972, ist Münchnerin mit ganzem Herzen und recherchiert die Geschichte und Geschichten ihrer Stadt, wenn ihre Zeit es zulässt.
Posts
Bereits zum zweiten Mal hat mich Petra Aicher mit ihrer Gerichtsärztin Reihe nach München ins frühe 20. Jahrhundert entführt und wie zuvor im ersten Band ab der ersten Seite an die Geschichte gefesselt. Der Schreibstil machte es mir geradezu einfach durch die Seiten zu fliegen. Im Mittelpunkt stehen auch in diesem Buch die beiden Protagonisten Anna und Fritz und ich hatte bereits ab der ersten Seite das Gefühl als würde ich auf alte Freunde treffen. Fritz welcher mir ja erst zum Ende des ersten Band hin sympathisch wurde, hatte dieses Mal mein Herz auf Anhieb in Besitz genommen. Doch besonders hat es mir Anna erneut angetan, denn die Entwicklung von der „kleinen grauen Maus“ zur willensstarken und für sich selbst einstehenden Frau hat mir deutlich imponiert. In Hinblick darauf, dass diese Kriminalgeschichte zum Zeitpunkt des 1. Weltkrieges spielt, muss ich sagen, dass man dies im Buch gar nicht so bemerkt hat. Was mir persönlich jedoch sehr gut gefallen hat, da somit ganz klar der Kriminalfall im Vordergrund stand. Und der hatte es nun, für mich persönlich, wirklich in sich und ließ mir sehr oft das Herz schwer werden. Die Geschehnisse und die Verbindungen zueinander zeigen einmal mehr wie dunkel dieses frühe 20. Jahrhundert war und sorgten immer wieder für Gänsehaut bei mir. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen und bin sehr gespannt ob es weitere Bände zu der Reihe geben wird.

Ein toller zweiter Teil!
Ein ganz besonderer historischer Krimi! München, 1914: Seit dem letzten großen Fall von Anna Zech, der Assistentin der Gerichtsmedizin, und Friedrich von Weynand, dem adligen Skandalreporter, sind zwei Jahre vergangen. Nun, da die ersten Kriegsmonate bereits viele Männer an die Front geholt und so manche Frau unehelich schwanger und ohne Ehemann ist, steigt die Not. So ist der tote Säugling, der in einem Hinterhof aufgefunden wird, zwar schrecklich, aber zeigt auch die Not der Frauen. Deshalb ist auch nicht überraschend, als bei der Obduktion des Babys keine Spuren auf Fremdeinwirkung gefunden werden. Trotzdem verbeißt sich die Polizei in diesem Fall, tauchen doch zwei anonyme Hinweise auf, in denen immer von einem bestimmten Mann als Täter die Rede ist. Leider gerät dieser nach dem Fund einer schwangeren Frau, die wohl augenscheinlich so aussehen sollte, als habe sie sich erhängt, allerdings mehrere Spuren auf einen Mord hindeuten, aber weiter in den Fokus der Polizei. Weder Anna noch Friedrich glauben an eine Täterschaft und merken, dass sie wohl wieder einmal selbst tätig werden müssen... Petra Aichers historische Krimis wirken auf den ersten Blick immer wenig besonders, was sich aber beim Lesen immer schnell als vorzeitiger, falscher Eindruck herausstellt, denn sie thematisiert viele ungewöhnliche Dinge und auch ihre Fälle sind alles andere als gewöhnlich. So kommen in diesem zweiten Teil der Reihe ein Transvestit, ein schwules Paar und die Not der unverheirateten, schwangeren Frauen zur Sprache. Und gerade das macht die Bücher aus! Obwohl der Kriminalfall an sich eher weniger spannend ist, ist das niemals ein Grund, das Buch vorzeitig abzubrechen, unterhalten doch die außergewöhnlichen Inhalte sehr gut. Auch die beiden Protagonisten Anna und Friedrich harmonieren perfekt, trotz ihrer großen charakterlichen Unterschiede. Auf diesen zweiten Band der Reihe habe ich mich wieder ganz besonders gefreut und es nach Erhalt innerhalb weniger Tage begonnen zu lesen. Ich liebe es, wie die Autorin die Fälle aufbaut und dafür sorgt, dass lange Zeit vollkommen unklar ist, wer denn nun der Täter ist und welche Hintergründe dazu geführt haben. Ein rundum gelungener zweiter Teil, der hoffentlich noch lange nicht der letzte der Reihe ist...

Ich bin immer auf der Suche nach guten medizinischen Romanen, egal ob historisch oder nicht. Umso mehr freue ich mich, eine gute Reihe von Petra Aicher gefunden zu haben und kann sagen, dass ich die ersten beiden Teile richtig gut fand. Im zweiten Band geht es um einen Kindermord, den Anna unbedingt aufklären will. Sie nimmt das Schicksal sehr mit und macht sich zusammen mit Fritz eigenhändig auf, um in dem Fall zu ermitteln. Anna hat für mich die größte Entwicklung durchgemacht. Im ersten Teil musste sie sich bei den Männern beweisen und man hatte das Gefühl, dass sie manchmal etwas naiv war. Hier jedoch zeigt sie sich von richtiger Stärke und beweist den anderen, was in ihr steckt. Sie verdient sich den Respekt der Männer und das hat mich beim Lesen richtig gefreut, einfach weil Anna auch sehr sympathisch ist und ich es nicht leiden konnte, dass sie aufgrund ihres Geschlechts anders behandelt wird. Fritz ist meiner Meinung nach noch derselbe, was schade ist. Zwar wirkt Anna sich positiv auf ihn aus, aber ich hätte mir hier auch mehr Wandlung gewünscht. Ich hoffe ja immer noch, dass die beiden merken, wie gut sie sich tun und es mehr wird, aber da schauen wir mal. Zum Fall möchte ich gar nicht so viel sagen. Es war spannend, es gab gute Wendungen und zum Schluss war ich zufrieden. Ich würde aber noch anmerken, dass es in den Büchern der erste Weltkrieg ausgebrochen ist und die Autorin es wunderbar einfügt und es doch nicht zu viel Platz einnimmt. Es gab viele Abschnitte zu diesem Thema, die gut wirkten. Selbst in diesem Bereich wollte ich wissen, wie es weitergeht. Ich freue mich auf den dritten Teil und kann die Reihe nur empfehlen. Ich habe nichts auszusetzen und vergebe 5 Sterne.
⭐️⭐️⭐️(⭐️) Es war für mich zwar ein sehr unterhaltsamer, aber diesmal nicht begeisternder historischer Krimi. Fans der „Totenärztin“ von René Anour können aber gern mal einen zweiten Blick riskieren auf Fräulein Anna, denn ich könnte mir vorstellen, dass sie an Anna durchaus ihre Freude haben.
Der erste Teil dieser Reihe („Die Prinzregentenmorde“) hatte mich sehr positiv überrascht. Insbesondere der verbale Schlagabtausch zwischen Anna und dem Adligen Fitz von Weynand war amüsant zu lesen - da wollte ich natürlich den zweiten Teil nicht verpassen. Der brauchte leider ein wenig, um in die Gänge zu kommen. Im ersten Drittel des Buches war mir die Handlung noch zu konfus, um einen roten Faden zu erkennen. Ein totes Baby in einem Hinterhof - wobei man schnell feststellt, dass es nicht umgebracht wurde, sondern eines natürlichen Todes starb. Ein totes Dienstmädchen, bei dem sich die Anzeichen für einen gewaltsamen Tod mehrten - das aber mit dem toten Baby nichts zu tun hatte... Mehrere „Töpfe“ wurden aufgemacht, ohne dass sich die Hinweise auf einen Zusammenhang verdichteten. Genau wie Anna und Fritz tappte ich lange Zeit im Dunkeln, ob es überhaupt Zusammenhänge geben würde und wie sich diese darstellen. Dadurch verlor das Buch aber in der ersten Hälfte für mich an Spannung. Wenn nicht erkennbar ist, dass sich die Handlungsstränge aufeinander zu bewegen, wird es manchmal etwas langatmig. Dann kam im zweiten Teil aber richtig Spannung auf, als sich doch noch herauskristallisierte, welche Zusammenhänge es gibt. Ich wette, es kommt kein Leser auf den Twist, den die Autorin hier eingebaut hat (wobei ich mir dazu schon ein, zwei Fragen gestellt habe, wieso das Umfeld von Alfons Wendlinger jahrelang nichts gemerkt haben soll...). Aber sei’s drum - es war auf jeden Fall eine faustdicke Überraschung. Etwas gefehlt haben mir in diesem zweiten Teil die herzerfrischenden Dialogszenen zwischen Anna und Fritz. Ich hatte den Eindruck, es ging diesmal zwischen den beiden nicht so spritzig zu wie noch in Teil 1. Hauptsächlich war es Fritz, der eloquente Spitzen verteilte, aber Anna wirkte nicht so schlagfertig wie noch im ersten Band.

Fräulein Anna Gerichtsmedizin - Die Schwabinger Morde ist der zweite Teil der Reihe. Anna und der Reporter Fritz Nachtwey, alias Fritz von Weynand, ermitteln wieder gemeinsam, nachdem ein totes Baby in der Gerichtsmedizin untersucht wurde. Alles deutet auf einen natürlichen Tod im Laufe der Geburt hin, doch dann gibt es anonyme Hinweise, die etwas anderes besagen. Anna und Fritz begeben sich auf eine gefährliche Spurensuche und das sogar im Auftrag. Beginnt der zweite Teil dieser Reihe etwas gemächlich und scheint sich auch alles sehr schnell aufzuklären, zieht sich die Geschichte aber dann doch spannend hin. Nach den ersten Seiten fragte ich mich, wie es der Autorin gelingen wird, das Buch zu füllen und hatte ich ab der Hälfte auch die Vorahnung, wie sich die Geschichte entwickeln wird, hat mich deren Verlauf dann doch überrascht. Denn obwohl ich zeitweise etwas genervt war, weil ich eben dachte, es scheint doch klar, wie sich das Ganze zutrug, so wurde es doch spannend. Die Spannung kam also in Wellen und nahm mich beim Lesen mit. Auch die Geschichte, die die Autorin ringsum erzählte, fand ich interessant. So zeigt sich doch, dass Annas Schwester eine glänzende Zukunft bevorsteht, aber zu welchem Preis? Anna scheint es vorherzusehen, doch die Jüngere nicht. Auch der Konflikt ihrer früheren Gönnerin Christiane schwelt zwischen den Zeilen und Annas Hin- und Hergerissenheit ist gut dargestellt. Ebenso das Verhältnis von zwischen Fritz Nachtweyh und der hiesigen Polizei wird wieder gut dargestellt, aber ebenso, dass eine Hand die andere wäscht. Auch ist die Geschichte wieder voll mit allerhand illustren und bunten Charakteren und vor allem die Vielfalt des Münchner Künstlerviertel Schwabing ist wunderbar dargestellt. Auch finde ich es gut, dass die Autorin beim Krimigenre bleibt und sich dem Knistern zwischen den beiden Protagonisten nur ganz, ganz am Rande zuwendet. Fazit: Ein toller Anschluss an den ersten Band, dem vielleicht die ein oder andere Seite weniger gut getan hätte, der aber dennoch viel Spannung enthält und einige unvorhersehbare Sachen im petto hat! Ein Muss also für all jene, die den ersten Band schon verschlungen haben!
Wir sind wieder in München 1914. Die Ereignisse in diesem Roman schlissen direkt an dem vorband und fangen mit einem Mysteriösen Zwischenfall an. In einem Hinterhof wird ein toter Säugling gefunden ohne einen einzigen Hinweis darauf wer die Mutter sein könnte. Anna Zech von Gerichtsmedizin und Fritz Nachtwey (alias Fritz von Weynand) fangen wieder an zu ermitteln. Der Fall schein immer verwirrender zu werden und je mehr sie erfahren, desto weniger Sinn ergibt das ganze. Außerdem hat Anna alle Hände voll zu tun mit ihrer kleinen Schwester Franziska, die bei ihr wohnt. Der Fall war sehr verwirrt und am Anfang wurde man mit jeder neuen Erkenntnis verzweifelter. Trotzdem habe ich ungefähr ab dem zweiten Drittel des Buches durch die platzierten Hinweise den Ausgang der Geschichte erraten. In diesem Buch wurden viele wichtige gesellschaftliche Themen angesprochen aber die Autorin hat diese leider nicht weiter vertieft. An dieser Stelle hätte ich mir ausführlichere Beschreibungen gewünscht und vielleicht mehr Einzelheiten zu den Themen wie zum Beispiel Vorurteile und gesellschaftliche Normen, Kriegsgegner, Homosexuelle, Transvestite, Frauen und wie schwer es für diese wirklich war. Selbst der erste Weltkrieg taucht immer nur am Rande auf obwohl die Geschehnisse im Buch zu der Zeit passieren. Von mir bekommt das Buch 3,5/5 ✨ da ich es mir anders vorgestellt habe. Ich kann es aber auf jedem Fall für jeden weiterempfehlen der leichte historische Detektive mag. Vielen Dank an den Ullstein Verlag, der mir in Kooperation mit Vorablesen ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Starkes Frauenbild
Ich mag starke Frauen in Romanen. Und hier wird das Bild einer Frau gezeichnet, die - in einer Zeit in der alleinstehende Frauen durchaus um Ihren Stand in der Gesellschaft kämpfen mussten - ihren eigenen Weg geht und zwar viele männliche Wegbereiter um sich hat, schlussendlich aber keinen Mann braucht der sie rettet oder ihr Leben vollständig macht. Grade das Verhältnis der beiden Protagonisten finde ich super und noch besser als in Teil 1. Die Mordermittlung ist kurzweilig und enthält einige Wendungen die gut gemacht waren und eine gewisse Spannung reingebracht haben, auch wenn nicht alles ganz unvorhergesehen kam.
Geniale Fortsetzung der Serie Worum geht’s? München 1914: In einem Hinterhof wird ein toter Säugling gefunden. Von der Mutter keine Spur. Die Gerichtsmedizin untersucht das tote Kind, was Anna sehr ans Herz geht. Der Fall beschäftigt sie so sehr, dass Friedrich von Weynand alias Fritz Nachtwey beginnt, Nachforschungen anzustellen. Als plötzlich eine weitere Tote auftaucht, werden die Ermittlungen immer rasanter und gefährlicher. Meine Meinung: „Fräulein Anna Gerichtsmedizin – Die Schwabinger Morde“ (Ullstein Buchverlage, 07/2023) von Petra Aicher ist bereits der zweite Fall für Anna und Friedrich/Fritz. Auch hier hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gefallen. Ich mag ihre Art, die Personen und Orte zu beschreiben und zum Leben zu erwecken sehr. Dieser Schreibstil ist es auch, der dieses Buch für mich zu einem Pageturner gemacht haben. Doch nicht nur der Schreibstil, auch die Dynamik zwischen den Protagonisten, insbesondere zwischen Fritz und Anna, und die Protagonisten selbst gefallen mir außerordentlich gut! Ich mag es, die Entwicklung der Personen zu verfolgen, sowohl die persönliche Entwicklung als auch die zwischen den einzelnen Protagonisten. Zwischen Fritz und Anna, Christiane und Annas kleiner Schwester Franzi, aber auch zwischen Fritz und den Polizisten. Alle wachsen irgendwie immer mehr zusammen und mir mehr ans Herz, je besser ich alle kennenlerne. Was mir auch sehr gefällt, ist der Wechsel zwischen den wirklich spannenden Fällen, denen in diesem Roman nachgegangen wird und dem Leben in der damaligen Zeit. Wir erleben die Schattenseiten des Ersten Weltkrieges genauso mit wie das Leben der daheimgebliebenen Bevölkerung, die versucht, über die Runden zu kommen. Zwischen den Armen und den Reichen sowie den Künstlern. Auch das Nachtleben und das Leben der Schauspieler ist interessant. Hier hat die Autorin auf spannende Art und Weise Fakten und Fiktion vermischt und das Buch zu einem wahren Leseerlebnis gemacht, das sowohl geschichtliche Eindrücke vermittelt, als auch einen Spannungsbogen aufweist, der – obwohl Roman – wirklich einzigartig ist. Ich mochte es, die Ermittlungsarbeit mitzuverfolgen. Die Arbeit der Gerichtsmedizin kam diesmal auch mehr zum Zug, als im ersten Fall, kurz: Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt! Die Ermittlungen, die Ausflüge ins Nachtleben, die Polizeiarbeit auf der einen sowie die Nachforschungen von Fritz auf der anderen Seite und das alles total authentisch in den 1914er Jahren. Das Buch hat mich wirklich mitgerissen und ich fiebere schon jetzt dem nächsten Fall von Anna und Fritz entgegen und auch, wie es persönlich mit ihnen weitergeht. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Mit „Fräulein Anna Gerichtsmedizin – Die Schwabinger Morde“ hat mich die Autorin vollends von der historischen Romanserie um Anna und Fritz/Friedrich überzeugt. Die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion, das Miterleben der Ermittlungen und Nachforschungen in den 1914er Jahren waren perfekt und authentisch. Die Protagonisten sind mir sowieso schon seit dem ersten Band ans Herz gewachsen und es ist einfach nur schön, ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Wir hatten eine tolle Spannungskurve, einen genialen Showdown und das Buch war für mich ein absoluter Pageturner! Ganz klare 5 Sterne von mir und ich fiebere schon jetzt dem dritten Teil der Serie entgegen!
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Ein toter Säugling in einem Münchener Hinterhof – Anna und Fritz ermitteln im Schwabinger Künstlermilieu
1914: Anna Zech ist die einzige Frau in der Münchener Gerichtsmedizin. Mit dem adeligen Skandalreporter Fritz von Weynand verbindet sie eine tiefe Freundschaft, und mehr sollte es für den verheirateten Fritz und die aus einfachen Verhältnissen stammende Anna eigentlich auch nicht werden. Als in einem Hinterhof im Schwabinger Künstlerviertel ein toter Säugling gefunden wird, beginnt Fritz für seine Zeitung zu recherchieren. Anna macht diese Leichenschau sehr traurig und gleichzeitig wütend. Gemeinsam mit Fritz beginnt sie zu ermitteln, da stirbt der einzige Zeuge. Die intensive Suche nach der Mutter des Kindes bringt Anna und Fritz einander näher. Bis der Krieg ausbricht.
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Author Description
Petra Aicher, geboren 1972, ist Münchnerin mit ganzem Herzen und recherchiert die Geschichte und Geschichten ihrer Stadt, wenn ihre Zeit es zulässt.
Posts
Bereits zum zweiten Mal hat mich Petra Aicher mit ihrer Gerichtsärztin Reihe nach München ins frühe 20. Jahrhundert entführt und wie zuvor im ersten Band ab der ersten Seite an die Geschichte gefesselt. Der Schreibstil machte es mir geradezu einfach durch die Seiten zu fliegen. Im Mittelpunkt stehen auch in diesem Buch die beiden Protagonisten Anna und Fritz und ich hatte bereits ab der ersten Seite das Gefühl als würde ich auf alte Freunde treffen. Fritz welcher mir ja erst zum Ende des ersten Band hin sympathisch wurde, hatte dieses Mal mein Herz auf Anhieb in Besitz genommen. Doch besonders hat es mir Anna erneut angetan, denn die Entwicklung von der „kleinen grauen Maus“ zur willensstarken und für sich selbst einstehenden Frau hat mir deutlich imponiert. In Hinblick darauf, dass diese Kriminalgeschichte zum Zeitpunkt des 1. Weltkrieges spielt, muss ich sagen, dass man dies im Buch gar nicht so bemerkt hat. Was mir persönlich jedoch sehr gut gefallen hat, da somit ganz klar der Kriminalfall im Vordergrund stand. Und der hatte es nun, für mich persönlich, wirklich in sich und ließ mir sehr oft das Herz schwer werden. Die Geschehnisse und die Verbindungen zueinander zeigen einmal mehr wie dunkel dieses frühe 20. Jahrhundert war und sorgten immer wieder für Gänsehaut bei mir. Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen und bin sehr gespannt ob es weitere Bände zu der Reihe geben wird.

Ein toller zweiter Teil!
Ein ganz besonderer historischer Krimi! München, 1914: Seit dem letzten großen Fall von Anna Zech, der Assistentin der Gerichtsmedizin, und Friedrich von Weynand, dem adligen Skandalreporter, sind zwei Jahre vergangen. Nun, da die ersten Kriegsmonate bereits viele Männer an die Front geholt und so manche Frau unehelich schwanger und ohne Ehemann ist, steigt die Not. So ist der tote Säugling, der in einem Hinterhof aufgefunden wird, zwar schrecklich, aber zeigt auch die Not der Frauen. Deshalb ist auch nicht überraschend, als bei der Obduktion des Babys keine Spuren auf Fremdeinwirkung gefunden werden. Trotzdem verbeißt sich die Polizei in diesem Fall, tauchen doch zwei anonyme Hinweise auf, in denen immer von einem bestimmten Mann als Täter die Rede ist. Leider gerät dieser nach dem Fund einer schwangeren Frau, die wohl augenscheinlich so aussehen sollte, als habe sie sich erhängt, allerdings mehrere Spuren auf einen Mord hindeuten, aber weiter in den Fokus der Polizei. Weder Anna noch Friedrich glauben an eine Täterschaft und merken, dass sie wohl wieder einmal selbst tätig werden müssen... Petra Aichers historische Krimis wirken auf den ersten Blick immer wenig besonders, was sich aber beim Lesen immer schnell als vorzeitiger, falscher Eindruck herausstellt, denn sie thematisiert viele ungewöhnliche Dinge und auch ihre Fälle sind alles andere als gewöhnlich. So kommen in diesem zweiten Teil der Reihe ein Transvestit, ein schwules Paar und die Not der unverheirateten, schwangeren Frauen zur Sprache. Und gerade das macht die Bücher aus! Obwohl der Kriminalfall an sich eher weniger spannend ist, ist das niemals ein Grund, das Buch vorzeitig abzubrechen, unterhalten doch die außergewöhnlichen Inhalte sehr gut. Auch die beiden Protagonisten Anna und Friedrich harmonieren perfekt, trotz ihrer großen charakterlichen Unterschiede. Auf diesen zweiten Band der Reihe habe ich mich wieder ganz besonders gefreut und es nach Erhalt innerhalb weniger Tage begonnen zu lesen. Ich liebe es, wie die Autorin die Fälle aufbaut und dafür sorgt, dass lange Zeit vollkommen unklar ist, wer denn nun der Täter ist und welche Hintergründe dazu geführt haben. Ein rundum gelungener zweiter Teil, der hoffentlich noch lange nicht der letzte der Reihe ist...

Ich bin immer auf der Suche nach guten medizinischen Romanen, egal ob historisch oder nicht. Umso mehr freue ich mich, eine gute Reihe von Petra Aicher gefunden zu haben und kann sagen, dass ich die ersten beiden Teile richtig gut fand. Im zweiten Band geht es um einen Kindermord, den Anna unbedingt aufklären will. Sie nimmt das Schicksal sehr mit und macht sich zusammen mit Fritz eigenhändig auf, um in dem Fall zu ermitteln. Anna hat für mich die größte Entwicklung durchgemacht. Im ersten Teil musste sie sich bei den Männern beweisen und man hatte das Gefühl, dass sie manchmal etwas naiv war. Hier jedoch zeigt sie sich von richtiger Stärke und beweist den anderen, was in ihr steckt. Sie verdient sich den Respekt der Männer und das hat mich beim Lesen richtig gefreut, einfach weil Anna auch sehr sympathisch ist und ich es nicht leiden konnte, dass sie aufgrund ihres Geschlechts anders behandelt wird. Fritz ist meiner Meinung nach noch derselbe, was schade ist. Zwar wirkt Anna sich positiv auf ihn aus, aber ich hätte mir hier auch mehr Wandlung gewünscht. Ich hoffe ja immer noch, dass die beiden merken, wie gut sie sich tun und es mehr wird, aber da schauen wir mal. Zum Fall möchte ich gar nicht so viel sagen. Es war spannend, es gab gute Wendungen und zum Schluss war ich zufrieden. Ich würde aber noch anmerken, dass es in den Büchern der erste Weltkrieg ausgebrochen ist und die Autorin es wunderbar einfügt und es doch nicht zu viel Platz einnimmt. Es gab viele Abschnitte zu diesem Thema, die gut wirkten. Selbst in diesem Bereich wollte ich wissen, wie es weitergeht. Ich freue mich auf den dritten Teil und kann die Reihe nur empfehlen. Ich habe nichts auszusetzen und vergebe 5 Sterne.
⭐️⭐️⭐️(⭐️) Es war für mich zwar ein sehr unterhaltsamer, aber diesmal nicht begeisternder historischer Krimi. Fans der „Totenärztin“ von René Anour können aber gern mal einen zweiten Blick riskieren auf Fräulein Anna, denn ich könnte mir vorstellen, dass sie an Anna durchaus ihre Freude haben.
Der erste Teil dieser Reihe („Die Prinzregentenmorde“) hatte mich sehr positiv überrascht. Insbesondere der verbale Schlagabtausch zwischen Anna und dem Adligen Fitz von Weynand war amüsant zu lesen - da wollte ich natürlich den zweiten Teil nicht verpassen. Der brauchte leider ein wenig, um in die Gänge zu kommen. Im ersten Drittel des Buches war mir die Handlung noch zu konfus, um einen roten Faden zu erkennen. Ein totes Baby in einem Hinterhof - wobei man schnell feststellt, dass es nicht umgebracht wurde, sondern eines natürlichen Todes starb. Ein totes Dienstmädchen, bei dem sich die Anzeichen für einen gewaltsamen Tod mehrten - das aber mit dem toten Baby nichts zu tun hatte... Mehrere „Töpfe“ wurden aufgemacht, ohne dass sich die Hinweise auf einen Zusammenhang verdichteten. Genau wie Anna und Fritz tappte ich lange Zeit im Dunkeln, ob es überhaupt Zusammenhänge geben würde und wie sich diese darstellen. Dadurch verlor das Buch aber in der ersten Hälfte für mich an Spannung. Wenn nicht erkennbar ist, dass sich die Handlungsstränge aufeinander zu bewegen, wird es manchmal etwas langatmig. Dann kam im zweiten Teil aber richtig Spannung auf, als sich doch noch herauskristallisierte, welche Zusammenhänge es gibt. Ich wette, es kommt kein Leser auf den Twist, den die Autorin hier eingebaut hat (wobei ich mir dazu schon ein, zwei Fragen gestellt habe, wieso das Umfeld von Alfons Wendlinger jahrelang nichts gemerkt haben soll...). Aber sei’s drum - es war auf jeden Fall eine faustdicke Überraschung. Etwas gefehlt haben mir in diesem zweiten Teil die herzerfrischenden Dialogszenen zwischen Anna und Fritz. Ich hatte den Eindruck, es ging diesmal zwischen den beiden nicht so spritzig zu wie noch in Teil 1. Hauptsächlich war es Fritz, der eloquente Spitzen verteilte, aber Anna wirkte nicht so schlagfertig wie noch im ersten Band.

Fräulein Anna Gerichtsmedizin - Die Schwabinger Morde ist der zweite Teil der Reihe. Anna und der Reporter Fritz Nachtwey, alias Fritz von Weynand, ermitteln wieder gemeinsam, nachdem ein totes Baby in der Gerichtsmedizin untersucht wurde. Alles deutet auf einen natürlichen Tod im Laufe der Geburt hin, doch dann gibt es anonyme Hinweise, die etwas anderes besagen. Anna und Fritz begeben sich auf eine gefährliche Spurensuche und das sogar im Auftrag. Beginnt der zweite Teil dieser Reihe etwas gemächlich und scheint sich auch alles sehr schnell aufzuklären, zieht sich die Geschichte aber dann doch spannend hin. Nach den ersten Seiten fragte ich mich, wie es der Autorin gelingen wird, das Buch zu füllen und hatte ich ab der Hälfte auch die Vorahnung, wie sich die Geschichte entwickeln wird, hat mich deren Verlauf dann doch überrascht. Denn obwohl ich zeitweise etwas genervt war, weil ich eben dachte, es scheint doch klar, wie sich das Ganze zutrug, so wurde es doch spannend. Die Spannung kam also in Wellen und nahm mich beim Lesen mit. Auch die Geschichte, die die Autorin ringsum erzählte, fand ich interessant. So zeigt sich doch, dass Annas Schwester eine glänzende Zukunft bevorsteht, aber zu welchem Preis? Anna scheint es vorherzusehen, doch die Jüngere nicht. Auch der Konflikt ihrer früheren Gönnerin Christiane schwelt zwischen den Zeilen und Annas Hin- und Hergerissenheit ist gut dargestellt. Ebenso das Verhältnis von zwischen Fritz Nachtweyh und der hiesigen Polizei wird wieder gut dargestellt, aber ebenso, dass eine Hand die andere wäscht. Auch ist die Geschichte wieder voll mit allerhand illustren und bunten Charakteren und vor allem die Vielfalt des Münchner Künstlerviertel Schwabing ist wunderbar dargestellt. Auch finde ich es gut, dass die Autorin beim Krimigenre bleibt und sich dem Knistern zwischen den beiden Protagonisten nur ganz, ganz am Rande zuwendet. Fazit: Ein toller Anschluss an den ersten Band, dem vielleicht die ein oder andere Seite weniger gut getan hätte, der aber dennoch viel Spannung enthält und einige unvorhersehbare Sachen im petto hat! Ein Muss also für all jene, die den ersten Band schon verschlungen haben!
Wir sind wieder in München 1914. Die Ereignisse in diesem Roman schlissen direkt an dem vorband und fangen mit einem Mysteriösen Zwischenfall an. In einem Hinterhof wird ein toter Säugling gefunden ohne einen einzigen Hinweis darauf wer die Mutter sein könnte. Anna Zech von Gerichtsmedizin und Fritz Nachtwey (alias Fritz von Weynand) fangen wieder an zu ermitteln. Der Fall schein immer verwirrender zu werden und je mehr sie erfahren, desto weniger Sinn ergibt das ganze. Außerdem hat Anna alle Hände voll zu tun mit ihrer kleinen Schwester Franziska, die bei ihr wohnt. Der Fall war sehr verwirrt und am Anfang wurde man mit jeder neuen Erkenntnis verzweifelter. Trotzdem habe ich ungefähr ab dem zweiten Drittel des Buches durch die platzierten Hinweise den Ausgang der Geschichte erraten. In diesem Buch wurden viele wichtige gesellschaftliche Themen angesprochen aber die Autorin hat diese leider nicht weiter vertieft. An dieser Stelle hätte ich mir ausführlichere Beschreibungen gewünscht und vielleicht mehr Einzelheiten zu den Themen wie zum Beispiel Vorurteile und gesellschaftliche Normen, Kriegsgegner, Homosexuelle, Transvestite, Frauen und wie schwer es für diese wirklich war. Selbst der erste Weltkrieg taucht immer nur am Rande auf obwohl die Geschehnisse im Buch zu der Zeit passieren. Von mir bekommt das Buch 3,5/5 ✨ da ich es mir anders vorgestellt habe. Ich kann es aber auf jedem Fall für jeden weiterempfehlen der leichte historische Detektive mag. Vielen Dank an den Ullstein Verlag, der mir in Kooperation mit Vorablesen ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Starkes Frauenbild
Ich mag starke Frauen in Romanen. Und hier wird das Bild einer Frau gezeichnet, die - in einer Zeit in der alleinstehende Frauen durchaus um Ihren Stand in der Gesellschaft kämpfen mussten - ihren eigenen Weg geht und zwar viele männliche Wegbereiter um sich hat, schlussendlich aber keinen Mann braucht der sie rettet oder ihr Leben vollständig macht. Grade das Verhältnis der beiden Protagonisten finde ich super und noch besser als in Teil 1. Die Mordermittlung ist kurzweilig und enthält einige Wendungen die gut gemacht waren und eine gewisse Spannung reingebracht haben, auch wenn nicht alles ganz unvorhergesehen kam.
Geniale Fortsetzung der Serie Worum geht’s? München 1914: In einem Hinterhof wird ein toter Säugling gefunden. Von der Mutter keine Spur. Die Gerichtsmedizin untersucht das tote Kind, was Anna sehr ans Herz geht. Der Fall beschäftigt sie so sehr, dass Friedrich von Weynand alias Fritz Nachtwey beginnt, Nachforschungen anzustellen. Als plötzlich eine weitere Tote auftaucht, werden die Ermittlungen immer rasanter und gefährlicher. Meine Meinung: „Fräulein Anna Gerichtsmedizin – Die Schwabinger Morde“ (Ullstein Buchverlage, 07/2023) von Petra Aicher ist bereits der zweite Fall für Anna und Friedrich/Fritz. Auch hier hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gefallen. Ich mag ihre Art, die Personen und Orte zu beschreiben und zum Leben zu erwecken sehr. Dieser Schreibstil ist es auch, der dieses Buch für mich zu einem Pageturner gemacht haben. Doch nicht nur der Schreibstil, auch die Dynamik zwischen den Protagonisten, insbesondere zwischen Fritz und Anna, und die Protagonisten selbst gefallen mir außerordentlich gut! Ich mag es, die Entwicklung der Personen zu verfolgen, sowohl die persönliche Entwicklung als auch die zwischen den einzelnen Protagonisten. Zwischen Fritz und Anna, Christiane und Annas kleiner Schwester Franzi, aber auch zwischen Fritz und den Polizisten. Alle wachsen irgendwie immer mehr zusammen und mir mehr ans Herz, je besser ich alle kennenlerne. Was mir auch sehr gefällt, ist der Wechsel zwischen den wirklich spannenden Fällen, denen in diesem Roman nachgegangen wird und dem Leben in der damaligen Zeit. Wir erleben die Schattenseiten des Ersten Weltkrieges genauso mit wie das Leben der daheimgebliebenen Bevölkerung, die versucht, über die Runden zu kommen. Zwischen den Armen und den Reichen sowie den Künstlern. Auch das Nachtleben und das Leben der Schauspieler ist interessant. Hier hat die Autorin auf spannende Art und Weise Fakten und Fiktion vermischt und das Buch zu einem wahren Leseerlebnis gemacht, das sowohl geschichtliche Eindrücke vermittelt, als auch einen Spannungsbogen aufweist, der – obwohl Roman – wirklich einzigartig ist. Ich mochte es, die Ermittlungsarbeit mitzuverfolgen. Die Arbeit der Gerichtsmedizin kam diesmal auch mehr zum Zug, als im ersten Fall, kurz: Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt! Die Ermittlungen, die Ausflüge ins Nachtleben, die Polizeiarbeit auf der einen sowie die Nachforschungen von Fritz auf der anderen Seite und das alles total authentisch in den 1914er Jahren. Das Buch hat mich wirklich mitgerissen und ich fiebere schon jetzt dem nächsten Fall von Anna und Fritz entgegen und auch, wie es persönlich mit ihnen weitergeht. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Fazit: Mit „Fräulein Anna Gerichtsmedizin – Die Schwabinger Morde“ hat mich die Autorin vollends von der historischen Romanserie um Anna und Fritz/Friedrich überzeugt. Die Mischung aus geschichtlichen Fakten und Fiktion, das Miterleben der Ermittlungen und Nachforschungen in den 1914er Jahren waren perfekt und authentisch. Die Protagonisten sind mir sowieso schon seit dem ersten Band ans Herz gewachsen und es ist einfach nur schön, ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Wir hatten eine tolle Spannungskurve, einen genialen Showdown und das Buch war für mich ein absoluter Pageturner! Ganz klare 5 Sterne von mir und ich fiebere schon jetzt dem dritten Teil der Serie entgegen!















