Das Inselhaus (Amrum 1)
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Book Information
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Weil ich mich noch nicht so recht von Insel lösen kann, habe ich direkt am Donnerstag mit diesem Hörbuch gestartet. Ich finde es toll, wenn man Geschichten von Orten liest oder hört, an denen man schon war. Die Beschreibungen der Autorin waren so schön, dass ich mich wieder zurück träumen konnte. Die Geschichte ist eine nette Feelgood Romanze mit einem großen Familiengeheimnis. Ich konnte mich sehr gut in Anne hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Auch wenn es von der Story her nicht herausragend war, habe ich die Geschichte genossen 😊 Allerdings gehört die Sprecherin nicht unbedingt zu meinen Lieblingen.
Leicht und schön
Ein kleiner Fortsetzungsroman, der leicht und unbeschwert daherkommt. Es hat Spaß gemacht, Anne auf ihrer Reise nach Amrum zu begleiten und mit ihr zusammen die Nordseeinsel zu erkunden. Wie Anne bin ich zufällig im selben Ort gelandet, was es für mich natürlich doppelt zum Lesevergnügen machte. Und ja, Amrum ist sehens- und eine Reise wert.
Familienverstrickungen Ein Schicksalsschlag zwingt Anne zu einem Aufenthalt auf Amrum. Hier ist sie mit der Insulanerin Emma Onken verabredet. Diese lässt sie durch Ben an der Fähre abholen und damit beginnt ein Wandel in Annes Leben, der es aber gleichzeitig auf den Kopf stellt. „Das Inselhaus“ von Jette Hansen ist Band 1 ihrer Amrum-Reihe. Die Autorin ist auch schon durch andere Inselromane bekannt. Liebe, Hoffnung und Zusammenhalt sind nur einige Dinge, die diesen Roman beschreiben. Es geht aber auch um die Suche nach den eigenen Wurzeln und eine Art Vergangenheitsbewältigung. Nicht nur Protagonistin Anne muss sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigen, auch Emma Onken. Freundin Edith Blumenfeld wiederum ist der lehrende Charakter der Geschichte. Ich habe bereits die ersten beiden Bände der Reihe „Stürmische Zeiten auf Föhr“ der Autorin lesen dürfen und hatte ein gespaltenes Verhältnis zu den Büchern. Aus diesem Grund war ich kritisch, was dieses Buch betrifft und fühlte mich am Anfang darin bestärkt. Am Anfang hatte ich Angst, dass Anne ein ähnlich verzwickter Charakter wie die Protagonistin der anderen Reihe ist. Aber auch wenn Anne ihre Ecken und Kanten und vor allem Probleme hat, ist sie doch sehr besonnen und vernünftig. Großen Einfluss auf die Handlung und die drei Frauen hat Ben, der in Annes Alter ist. Er ist für mich ein erdender Charakter, der die drei Frauen verbindet. Was mich irritiert und auch etwas genervt hat, war die Tatsache, dass bis ungefähr zur Hälfte Emma und Edith prinzipiell mit ihrem vollen Namen beniemt werden, immer hieß es „Emma Onken“ und „Edith Blumenfeld“. Das führte nachher schon zu einem Augenrollen. In gewissem Sinne ist die Geschichte vorhersehbar, was ich aber nicht schlimm finde. Viel mehr ist die Verbindung der drei Frauen der Kern der Geschichte und jede von ihnen hat eine gewisse Vorbildfunktion durch ihr Verhalten - bescheiden, empathisch und aufgeschlossen sind nur einige Adjektive, die die Frauen gut beschreiben. Alles in allem: Eine schöne Geschichte auf einer wunderschönen Insel, die sich um den Sinn des Lebens, Liebe, Freundschaft und Familie dreht. Wer also mal mit einem Gegenwartsroman mit einem Hauch von Romantik abschalten möchte, ist hier richtig.
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Weil ich mich noch nicht so recht von Insel lösen kann, habe ich direkt am Donnerstag mit diesem Hörbuch gestartet. Ich finde es toll, wenn man Geschichten von Orten liest oder hört, an denen man schon war. Die Beschreibungen der Autorin waren so schön, dass ich mich wieder zurück träumen konnte. Die Geschichte ist eine nette Feelgood Romanze mit einem großen Familiengeheimnis. Ich konnte mich sehr gut in Anne hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Auch wenn es von der Story her nicht herausragend war, habe ich die Geschichte genossen 😊 Allerdings gehört die Sprecherin nicht unbedingt zu meinen Lieblingen.
Leicht und schön
Ein kleiner Fortsetzungsroman, der leicht und unbeschwert daherkommt. Es hat Spaß gemacht, Anne auf ihrer Reise nach Amrum zu begleiten und mit ihr zusammen die Nordseeinsel zu erkunden. Wie Anne bin ich zufällig im selben Ort gelandet, was es für mich natürlich doppelt zum Lesevergnügen machte. Und ja, Amrum ist sehens- und eine Reise wert.
Familienverstrickungen Ein Schicksalsschlag zwingt Anne zu einem Aufenthalt auf Amrum. Hier ist sie mit der Insulanerin Emma Onken verabredet. Diese lässt sie durch Ben an der Fähre abholen und damit beginnt ein Wandel in Annes Leben, der es aber gleichzeitig auf den Kopf stellt. „Das Inselhaus“ von Jette Hansen ist Band 1 ihrer Amrum-Reihe. Die Autorin ist auch schon durch andere Inselromane bekannt. Liebe, Hoffnung und Zusammenhalt sind nur einige Dinge, die diesen Roman beschreiben. Es geht aber auch um die Suche nach den eigenen Wurzeln und eine Art Vergangenheitsbewältigung. Nicht nur Protagonistin Anne muss sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigen, auch Emma Onken. Freundin Edith Blumenfeld wiederum ist der lehrende Charakter der Geschichte. Ich habe bereits die ersten beiden Bände der Reihe „Stürmische Zeiten auf Föhr“ der Autorin lesen dürfen und hatte ein gespaltenes Verhältnis zu den Büchern. Aus diesem Grund war ich kritisch, was dieses Buch betrifft und fühlte mich am Anfang darin bestärkt. Am Anfang hatte ich Angst, dass Anne ein ähnlich verzwickter Charakter wie die Protagonistin der anderen Reihe ist. Aber auch wenn Anne ihre Ecken und Kanten und vor allem Probleme hat, ist sie doch sehr besonnen und vernünftig. Großen Einfluss auf die Handlung und die drei Frauen hat Ben, der in Annes Alter ist. Er ist für mich ein erdender Charakter, der die drei Frauen verbindet. Was mich irritiert und auch etwas genervt hat, war die Tatsache, dass bis ungefähr zur Hälfte Emma und Edith prinzipiell mit ihrem vollen Namen beniemt werden, immer hieß es „Emma Onken“ und „Edith Blumenfeld“. Das führte nachher schon zu einem Augenrollen. In gewissem Sinne ist die Geschichte vorhersehbar, was ich aber nicht schlimm finde. Viel mehr ist die Verbindung der drei Frauen der Kern der Geschichte und jede von ihnen hat eine gewisse Vorbildfunktion durch ihr Verhalten - bescheiden, empathisch und aufgeschlossen sind nur einige Adjektive, die die Frauen gut beschreiben. Alles in allem: Eine schöne Geschichte auf einer wunderschönen Insel, die sich um den Sinn des Lebens, Liebe, Freundschaft und Familie dreht. Wer also mal mit einem Gegenwartsroman mit einem Hauch von Romantik abschalten möchte, ist hier richtig.








