Forbidden
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Eine verboten Liebe
Dieses Buch berührt einen anderen als alle anderen Romanbücher. Nicht nur durch die wirklich verbotene Liebe von Maya und Lochie, sondern auch durch die Umstände. Mehrmals musste ich wirklich schlucken, was alles passiert oder nicht richtig bei der Familie läuft. Zwei wundervolle, aufopferungsvolle Geschwister, die sich um ihre jüngeren Geschwister kümmern. Die leider die alltäglichen Probleme von Eltern und Erwachsenen abbekommen, obwohl sie noch nicht sind. Meine Wut in mir war so oft sehr groß, der Mutter gegenüber, aber auch gegenüber anderen Erwachsenen. Diese Liebe ist mit keinem Wort schönzureden, was auch im Buch wird nochmal deutlich gesagt, dennoch irgendwie verständlich, durch die Situation bei denen zu Hause. Dabei wollen sie nur Liebe und Ruhe und finde sie beieinander, weil sie Angst haben, innerlich alleine zu sein und ihre Familie schützen wollen. Das Ende hat mich nochmal richtig stark gepackt, ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit.

Boah 🥹 🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟
Ich bin am Ende 😩. Eine wahnsinnig traurige und mitreißende Geschichte. Dieses Buch ist für mich so heftig, dass wird wohl noch eine Zeit in mir arbeiten. Ich hatte dieses Buch durch Zufall auf TikTok entdeckt und ich muss sagen, es hat sich gelohnt es zu lesen, obwohl es sehr mitfühlend ist.
Ein Re-Read der sich wieder gelohnt hat!
Auch beim 2. Mal lesen konnte mich das Buch überzeugen und war so herzzerreißend. In diesem Buch geht es um Geschwisterliebe und die Verbundenheit und wie diese Liebe sich entwickelt hat, wird hier eindrucksvoll und überzeugend beschrieben. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der einfach mal eine andere Art von Liebesbeziehung lesen möchte. Gib’s meiner Meinung nach nicht so häufig in Büchern.

✨️Highlight
📚 Inhalt Die Geschwister Maya, 16, und Lochan, 17, kümmern sich neben ihrer Schule um ihre drei Geschwister und den Haushalt. Ihre Mutter verfällt mehr und mehr dem Alkoholismus und ihren ständig wechselnden Liebhabern. Die beiden Jugendlichen stehen unter enormen Druck, denn nach aussen soll ihre Familie so normal und intakt wie möglich wirken. Sie teilen sich die Aufgaben im Haus, übernehmen die Erziehung ihrer Geschwister und unterstützen sich gegenseitig. Langsam pendelt sich eine neue Normalität ein und sie wirken beinahe wie eine Vater-Mutter-Kinder Familie. Durch die gemeinsame Bürde wächst ein starkes Band zwischen den Geschwistern. Sie können fast die Gedanken des jeweils anderen lesen, wissen, wie sich der oder die andere fühlt. Beide fühlen, wie sich ihre Beziehung verändert und die Grenzen einer Geschwisterbeziehung überschreitet. Denn es entwickelt sich eine Liebesbeziehung. 📖 Meinung Es fühlt sich fast ein wenig falsch an, eine positive Rezension über eine inzestuöse Liebesbeziehung zu schreiben. Aber das Buch war einfach wirklich gut. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, die Figuren wirken mehrdimensional und echt und über viele Seiten lernt man Maya und Lochan besser kennen. Man bekommt ihre Gedanken und Gefühle mit und sie werden nachvollziehbar dargelegt. Und sie haben beide eine grosse Bürde zu tragen: sie übernehmen die Elternrolle für ihre kleinen Geschwister. Man muss sich nur mal vorstellen, wie schwierig das alleine schon ist, in der wahrscheinlich schwierigsten Zeit seines eigenen Lebens. Denn gerade in der Pubertät passieren so viele Dinge. Der Weg für die eigene Zukunft wird geebnet, man sollte sich überlegen, ob man eine Ausbildung macht oder studieren geht. Für die beiden stellt sich diese Frage kaum, denn sie benötigen dringend Geld und somit ist eine Ausbildung eigentlich die einzige Lösung. Eigentlich möchte man Zeit mit seinen Freund:innen verbringen, die erste Liebe erleben, doch wie soll man das noch bewerkstelligen, neben Schule, Hausaufgaben, Hausarbeit und Erziehung der eigenen Geschwister? Zusätzlich ist da noch die alkoholkranke Mutter, um die sie sich logischerweise auch Sorgen machen. Es ist ganz klar, dass beide Protagonist:innen kein leichtes Leben haben und viele Probleme zu bewältigen haben. Die Autorin zeigt das im Verlauf der Geschichte nachvollziehbar auf und alles entwickelt sich sehr langsam. Trotzdem musste ich mich immer wieder daran erinnern, dass es sich nicht um eine konventionelle Liebesbeziehung handelt, sondern um eine verbotene, unter Strafe stehende inzestuöse Beziehung. Durch die immer wieder angesprochenen Gefühle, die die beiden füreinander hegen, ist man immer wieder dazu verleitet, das ganze süss zu finden. Doch auch die Autorin holt die Lesenden mehrfach auf den Boden der Tatsachen zurück, den auch Maya und Lochan ist klar, dass ihre Beziehung verboten ist und keine Zukunft hat. Mich hat das Buch sehr zum nachdenken angeregt und es hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr bewegt und ich würde das Buch sehr empfehlen.
So besonders, so berührend, so intensiv - einfach außergewöhnlich!🥺 Ein Highlight für die Ewigkeit!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Diese Geschichte ist so bewegend und gefühlvoll erzählt, ich kann wirklich kaum in Worte fassen, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Ich werde es niemals vergessen können und möchte es auch nicht! Es hat einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal und in meinem Herzen.❤️🥺 Eine verbotene Liebe, so spürbar, dass es einen innerlich zerreißt. Wir haben hier eine tiefgründige Geschichte über schwierige Familienverhältnisse, große Verantwortung und dazu noch ein äußerst sensibles Tabuthema über eine verbotene Liebe, mit vielen dramatischen Ereignissen. Die Autorin hat uns LeserInnen behutsam an die Hand genommen und uns gezeigt, dass wir nicht immer alles nur schwarz oder weiß sehen sollten im Leben. Wir müssen uns die Zeit nehmen, zuzuhören um einander besser zu verstehen und um bestenfalls helfen zu können, wo Hilfe benötigt wird. Ich habe das Bedürfnis die Protagonisten in den Arm zu nehmen und nie mehr loszulassen, ihnen zur Seite zu stehen bei all den tobenden Stürmen die ihnen Begegnung und bei denen, die sie mit sich selbst ausmachen. Man macht hier wirklich eine emotionale Reise durch. Ich möchte daher einmal darauf aufmerksam machen, dass man sich mit diesem besonderen Thema verantwortungsvoll auseinandersetzen sollte. Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, aber alle hier vorkommenden Ereignisse sind äußert sensibel zu betrachten. Eine grandiose und mutige Autorin, wir werden hoffentlich noch viel von ihr lesen und hören!🫶

Tabuthema sehr emotional aufgebaut...
Calipa forbidden von Tabitha Suzuma [Buchrezension] forbidden_tabitha_suzuma “Denn am Ende geht es uns allen doch nur darum: dazuzugehören, auf die eine oder andere Weise. Und deshalb versuchen wir um jeden Preis, so zu tun, als wären wir alle gleich.” S. 36 Inhaltsangabe Eine große Liebe – voller Leidenschaft und gegen alle Vernunft Die sechzehnjährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, während ihre Mutter sich dem Alkohol und ihrem Liebhaber zuwendet. Verzweifelt versuchen die beiden, ihre Familie zu erhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, was der andere denkt und fühlt, geben sich Halt und sind sich gegenseitig Trost. Eines Tages wird mehr aus ihrer Beziehung. Maya und Lochan wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, aber ihre Gefühle sind stärker und sie können nicht mehr ohne den anderen sein. Denn: Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen? Sensibel und eindringlich erzählt Tabitha Suzuma von einer bedingungslosen Liebe über alle Grenzen hinweg. Ein Tabuthema, dass bewegt, fesselt und lange nachklingt Eigene Meinung Whoop, whoop! Darf ich vorstellen? Eine SuB-Leiche! Ich weiß gar nicht mehr so genau, seit wann dieses Buch auf meinem SuB liegt. Tatsächlich ist die Thematik für mich nicht greifbar gewesen, weswegen ich das Buch immer wieder aufgeschoben habe. Nun allerdings, habe ich es doch endlich geschafft… Die Autorin Tabitha Suzuma hat einen unfassbar angenehmen Schreibstil. Das ganze Buch über bleibt der Schreibstil flüssig und sie schafft es unheimlich einfach, die Grenzen zu verwischen zwischen den Protagonisten Lochan und Maya. Auch wenn die Geschwisterliche Beziehung von den beiden Protagonistin immer thematisiert werden (Klar, ist ja auch die Hauptthematik), bekomme ich dennoch Einblick in die Beziehung zu den anderen Geschwistern, den Freunden, und dem allgemeinen Familiären Verhältnissen. Dabei lese ich immer wieder aus der Ich-Perspektive von entweder Maya oder Lochan. Wie bereits erwähnt verschwimmen hier schnell die Art und Weise der Beziehung. Natürlich war mir bewusst, das es um eine Liebe-Beziehung zwischen den beiden Protagonisten geht, aber durch die Art und Weise wie die Autorin diese Beziehung aufgebaut hat, musste ich mich Stellenweise erinnern, das es hier nicht um ein typisches Romance Buch handelt. Es geht hier ganz klar um Inzenst. Stück für Stück lerne ich die Sorgen, Gefühle und Stärke der Emotionen der beiden kennen, muss mir vor Augen halten was für ein Paket sie zusätzlich tragen. Lochan während des Buches eine interessante Frage, und zwar ob er und Maya auch unter normalen Familiären Verhältnissen sich so angenähert hätten? Wenn sie nicht die Ersatz Eltern für ihre jüngeren Geschwister spielen müssten. Allgemein befasst sich das Buch mit vielen Was wäre wenn? – Fragen und hat mich dabei unweigerlich selbst zum Nachdenken gebracht. Nach einer gewissen Zeit im Buch, hatte ich teilweise den Eindruck von einer ganz normalen Familie. Drei Kinder, Mutter, Vater… Genau da liegt das Problem. Maya und Lochan sind selbst noch Kinder und Geschwister. Sie werden in eine Rolle von ihrer Mutter gedrängt, die sie in diesem Alter noch gar nicht ausfüllen sollten müssten. Dennoch fügen sie sich ihrem Schicksal und versuchen mit allen Kräften ihren kleineren Geschwistern eine tolle Welt zu suggerieren. Einschließlich sich selbst. Die Geschwister haben dabei eine Aufgabenteilung und greifen sich gegenseitig unter die Arme. Das Verhältnis zwischen ihn wird von Tag zu Tag stärker und diesen Fortschritt habe ich als Leser auch nachvollziehen können. Mein abschließendes Fazit Ein absolutes Tabuthema und bei weitem keine so einfache Kost. Maya und Lochan sind sich unheimlich nahe, bedeuten sich die Welt und versuchen dabei ihre Geschwister von jeglichen Schwierigkeiten zu beschützen. Während sie in die Rolle der Erziehungsberechtigten schlüpfen, fühlen sie sich immer mehr zu sich hingezogen. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, das es sich um Geschwister dreht, das ihre Beziehung nicht legal ist, welche Problematiken sie sich nicht nur innerhalb ihrer Familie stellen müssten, sondern auch der Welt da draußen. Immer wieder kommen Was wäre wenn?- Fragen auf, haben mich sehr zum Nachdenken angeregt und ich bin jetzt noch vollkommen Zwiegespalten von diesem Buch. Es ist unglaublich Schmerzhaft, süß, Emotional und hinterlässt in vielerlei Hinsicht auch irgendwie einen sehr bitteren Nachgeschmack. Tatsächlich hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren über die letztendliche Situation. Ein SuB- Leichen Buch, das ich aus Sorge nie gelesen habe, hat sich tatsächlich zu einem kleinen Goldstück herausgestellt und mich trotz de Thematik nachhaltig zum Nachdenken angeregt.

Puuhh..Leider habe ich mir zu viel erhofft von dem Buch und bin nun enttäuscht. Der Einstieg in das Buch viel mir wirklich sehr schwer, ich habe sogar häufiger mit dem Gedanken gespielt es abzubrechen. Der erste Teil des Buches, war für mich sehr ätzend, langatmig und anstrengend zu lesen und hat für mich zu keinem angenehmen Leseerlebnis geführt sondern mich eher abgenervt und Kopfschmerzen bereitet. Auch danach ging es für mich nicht wirklich bergauf und ich musste mich durchkämpfen. Ich fand das Buch auch nicht so emotional wie überall beschrieben😅 Maya und Lochan waren für mich keine smypathischen Charaktere, ich konnte nicht mit ihnen mitfühlen und keine Bindung aufbauen. Auch die Erzählweise fand ich recht nüchtern und fade für so ein Thema. Für mich wurde das ganze Familienleben zu detailreich beschrieben und viele Situationen wurden zu häufig erwähnt. Das Ende war für mich sehr vorhersehbar obwohl ich mich eine Kleinigkeit dann doch überrascht hat. Ich bin im Endeffekt einfach froh die SuB-Leiche jetzt abhaken zu können.
Tragisch, emotional, tabu Thema
Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Es ist traurig, herzzerreißend, emotional, schön aber auch so tragisch. Tabitha Suzuma thematisiert in diesem Buch ein Thema, welches die allermeisten Menschen verurteilen, aber dieses Buch lässt einen seine Meinung hinterfragen und man stellt sich die Frage "Ist es denn wirklich falsch? Wenn ja, warum ist es das?" Man erhält einen anderen Blinkwinkel auf die ganze Sache. Ich hab mit den Charakteren mitgefühlt und konnte die beiden und ihre Gefühle verstehen und habe mir das Beste für sie gewünscht. Man braucht bei dieser Story definitiv ein Paar Taschentücher. Ich komme immernoch nicht über dieses Ende hinweg und denke noch oft an Maya und Lochan.
Das war heftig (Achtung - Rezi mit Spoiler)
Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet und es hat mich kurz mal richtig böse aus der Bahn geworfen. Unfassbar realistisch und ehrlich beschreibt dieses Buch die Liebe zwischen Maya und Lochan, die nie Teenager sein durften, sondern immer den Vater ersetzen mussten, der eine neue Familie besser fand und die Mutter ebenso ersetzen, die lieber säuft und das Geld für zu kurze Kleider ausgibt, um ihren neuen Lover zu beeindrucken. Wie die beiden (16 und 17) das Leben als Ersatzeltern für drei Kinder (13, 8 und 5) meistern, nebenbei ihre eigene Schule bewältigen müssen und sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzen müssen, ist nicht nur traurig und lebensnah, sondern thematisiert ein Tabuthema das zeigt, wie sehr Liebe Menschen zerstören kann.
Omg 😨 🥺 Hui .. was schreibt man zu einem Buch , dass so ein Tabu Thema so toll beschreibt und man plötzlich kein Problem damit hätte 🤷🏻♀️?? Irgendwie fiebert man mit beiden Protagonisten mit. Maya und Lochan sind Geschwister und da sich ihre Eltern nicht um die 5 Kinder kümmern, übernehmen die zwei Ältesten die Erziehung und Betreuung der 3 jüngeren Geschwister. Sie sind nicht nur Bruder und Schwester sondern auch beste Freunde… und mehr sollte es auch nicht geben… Aufgrund einer Empfehlung bei Booktok habe ich dieses Buch gekauft. Vorsicht 🚨 keine seichte Story 🥺 Ersterscheinung war 2014…

Dieses Buch hat mich emotional zerstört .💔 Diese ganzen Gefühle, die zum Teil so nachvollziehbar waren, diese Schlimme Situation zu Hause und der Versuch das Beste daraus zu machen, ein ganz tolles Buch. Ich kann es nur weiterempfehlen, für mich ein Highlight und ich muss mir jetzt erst mal die Tränen trocknen.
Info: Diese Rezension ist bereits aus dem Jahr 2014. Ich weiß nicht, wie ich das Buch heute bewerten würde, aber fünf Sterne kämen dabei wohl nicht mehr raus. Trotzdem habe ich es damals so gefühlt, also bleibt es dabei.
Hallo? Hört mich jemand? Ich liege hier unten, begraben unter diesem riesigen Berg von Gefühlen! Wie das passieren konnte? So ganz genau weiß ich's auch nicht. Sie kamen langsam und schleichend, es wurden immer mehr und ehe ich mich versah, sind sie über mir zusammengebrochen! Die Ursache? Dazu muss ich meine Gedanken sortieren und weiter ausholen, also nochmal von vorne. Kurz & knackig - darum geht's in Forbidden: Mama hat einen neuen Freund, ist fast nie zuhause und hat überhaupt recht wenig Interesse an ihren Kindern. Die beiden Ältesten, Maya und Lochan, übernehmen eine Art "Elternrolle" aus Angst, jemand könnte von den miserablen Zuständen bei ihnen erfahren und die Geschwister daraufhin getrennt voneinander in Heime oder Pflegefamilien stecken. Dabei passiert das, was eigentlich nicht sein darf: Sie verlieben sich ineinander. Lang & ausführlich - meine persönliche Meinung: Wo soll ich nur anfangen? Dieses Buch ist einfach... so gut. Und schrecklich. Und hoffnungsvoll. Und intensiv. Vor allem Intensiv. Abwechselnd beschreiben die Protas das Geschehen aus ihrer Sicht, wobei ich mich in beide richtig gut hineinversetzen konnte. Lochan ist ein ruhiger Typ mit großen sozialen Ängsten, Maya dagegen offen und locker. Die Liebe zwischen den beiden ist so absolut, so vollkommen und echt, ohne dabei unrealistisch zu werden. Es ist die Art Liebe, nach der viele suchen, die Seelenverwandtschaft, die sich die meisten von uns wünschen. Aber nicht nur Maya und Lochan sind gelungene und gut geschriebene Charaktere, auch alle anderen wirken wahnsinnig echt und realistisch. Da ist die Mutter, die lieber bei ihrem Liebhaber säuft, als Zeit mit ihrer Familie zu verbringen oder mal den Haushalt zu machen. Man verabscheut sie und genau das ist von der Autorin auch so beabsichtigt. Die jüngsten Geschwister, Willa und Tiffin, tun einem eigentlich die ganze Zeit über leid. Dann gibt es noch Kit. Ihn will man hassen und... kann es irgendwie nicht. Er ist ja auch nur ein Junge, der mit der Situation nicht zurecht kommt und versucht, irgendwie über Wasser zu bleiben. Dabei nimmt er leider ein paar falsche Abzweigungen und trifft schlechte (!!!) Entscheidungen. Je weiter ich mit der Geschichte voran kam, desto nervöser und ängstlicher wurde ich und dann kam es: das Ende. Verraten werde ich davon natürlich rein gar nichts, aber ich empfehle eine riesen Packung Taschentücher bereit zu legen. Kritzel kratzel - der Schreibstil: Wollt ihr wissen, wie gut Tabitha Suzuma schreibt? Ich habe gefühlt, was Lochan fühlt und ich habe gefühlt, was Maya fühlt; ich habe mit ihnen geweint und gelacht, war hoffnungsvoll und wütend. Irgendwann habe ich mir einfach nur noch gewünscht, dass die beiden bitte bitte irgendwie zusammen sein können. Ich wollte nicht, dass sie sich jemals trennen müssen. Und das obwohl ich nicht eine einzige Sekunde lang vergessen hatte, dass sie Geschwister sind. So gut schreibt Tabitha Suzuma. Little glimpse - meine Lieblingsstelle: "Ich will nicht daran denken, wie man das zwischen uns nennt. Ich will mir nicht durch irgendwelche Aufkleber aus der Welt da draußen den glücklichsten Tag meines Lebens verderben lassen. Den Tag, an dem ich den Jungen geküsst habe, den ich in meinen Träumen schon immer umarmt und geküsst habe, nur dass ich mir das nie eingestehen wollte. Den Tag, an dem ich endlich aufgehört habe, mir etwas vorzulügen und so zu tun, als wäre es eine ganz besondere Art von Liebe, die ich für ihn empfinde, wo es doch in Wirklichkeit... einfach Liebe ist, mit allem." Fazit: 5 absolut verdiente Sterne für meine emotionale Achterbahnfahrt mit Forbidden. So, kann mir jetzt bitte irgendjemand hier raushelfen? :)

Eines meiner Herzensbücher.♥️ Auch nach 10 Jahren konnte mich die Geschichte emotional sehr mitnehmen und hat mir wieder das Herz gebrochen.
B u c h r e v i e w Forbidden war für mich ein Reread. Vor ca 10 Jahren habe ich das Buch das erste Mal gelesen und seitdem hat mich die Geschichte von Maya und Lochan auch nicht mehr los gelassen. Der Schreibstil hat mir auch diesmal wieder sehr gut gefallen, es ist einfach aber trotzdem bildlich geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Forbidden war damals das erste Buch bei dem ich geweint habe und das nicht grad wenig, denn die Geschichte ist wirklich heftig und sehr emotional. Von der ersten Seite an wird man einfach nur mitgenommen von der Geschichte und der Art und Weise, wie die fünf Geschwister zusammen leben müssen. Das Thema Geschwisterliebe ist sehr Makaber, weswegen ich auch glaube, dass die Geschichte nicht für jeden etwas wäre. Aber wenn man das Thema auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten möchte und wissen will, wie es zu so etwas kommen kann, dann kann ich Forbidden nur jedem empfehlen. Tabitha Suzuma schafft es wirklich sehr gut, so ein sensibles Tabuthema auf ehrliche und emotionale Weise rüberzubringen. Ich bin eigentlich dagegen, dass Geschwister eine Liebesbeziehung eingehen, aber mit Lochan und Maya konnte ich einfach nur mitfiebern. Es ist richtig schön das Jahr 2023 mit diesem Buch gestartet zu haben und dann auch noch als Buddyread mit dir Lisa, es war wirklich wundervoll mir mit dir zusammen das Herz brechen zu lassen. 💔 Forbidden ist für mich ein absolutes Herzensbuch und diesen Titel bekommen nur ganz wenige Bücher von mir. Die Geschichte um Maya, Lochan und ihre drei Geschwister ist wirklich herzzerreissend und hat mich emotional sehr mitgenommen. Es würde sicher nicht jeder schaffen so ein sensibles Tabuthema so gut in eine Geschichte zu verpacken wie Tabitha es hier vollbracht hat. Ich liebe dieses Buch wirklich sehr und kann es nur jedem empfehlen, der offen für diese Art von Geschichte ist.
👱♀️♥️👱
„In ewiger Liebe“ 🥺 Das Buch Forbidden hat mich anfangs echt in seinen Bann gezogen. Lochan und Maya die versuchen die Familie aufrecht zu erhalten. Die Mutter, für die man keine Worte findet… Lochan und Maya sind so naiv, diese Naivität zieht sich durch das ganze Buch. Dies lässt das Buch zum Teil „langatmig“ wirken dich dieses ständige hin und her hat der Leser das Gefühl, Teile wiederholt zu lesen. Das Buch lässt sich super leicht lesen, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und das spannende Ende hat mich schockierend zurück gelassen.
Außergewöhnlich, aber nichts für mich 🫣
Das Buch greift ein offensichtliches Tabuthema auf, was es zu etwas Außergewöhnlichem macht. Allerdings konnte ich mich bis zum Ende nicht in die Handlungsweisen der beiden Geschwister einfühlen, trotz der schwierigen Gesamtsituation fand ich es einfach befremdlich. Außerdem musste ich mich oft zum Weiterlesen animieren, da anfangs immer wieder das gleiche Muster aufkam (sich annähern, wegstoßen/streiten, aus dem Weg gehen, sich annähern, …), was auf mich langatmig wirkte. Umso mehr warf mich dann die Wendung am Ende aus der Bahn, jedoch handelte es sich hierbei leider nur um die letzten 50 Seiten. Daher von mir 3,5 Sterne.
Lebenshighlight!
Dieses Buch fand ich allein schon wegen dem Thema Inzest interessant. Allerdings ist dieses Buch so viel mehr. Familienleben und Ängste. Liebe und Trauer. Die Beziehung zwischen Maya und Lochan ist so intensiv, dass man regelrecht von Emotionen überrollt wird. Die letzten 50-60 Seiten sind das Schlimmste und Beste zugleich. Ich wünschte ich hätte mich leer weinen können, aber ich war einfach zu geschockt. Nach Beenden des Buches habe ich mich einfach nur Leer gefühlt. Sonst kann ich ein Buch beenden und eine Sekunde später das Nächste anfangen; hier definitiv nicht.
Der Einstieg ist mir unglaublich schwer gefallen und ich hab mehrfach mit dem Gedanken gepielt das Buch anzubrechen. Leider konnte mich die Geschichte bis zum Schluss so gar nicht überzeugen. Ich mag ja das Trope stepbrother x stepsister ganz gerne aber Bruder und Schwester geht mir dann doch etwas zu weit. Das Thema Inzucht hätte meiner Meinung nach etwas besser bzw. anders thematisiert werden können in der Geschichte, vor allem was den Schluss betrifft. Auch die beiden Hauptcharaltere Lochan und Maya waren so gar nicht mein Fall. Beide waren so unnahbar, irgendwie oberflächlich und ich bin überhaupt nicht warm geworden mit ihnen. Sie waren mir einfach null sympathisch und die chemie zwischen den beiden war auch nicht wirklich vorhanden. - dual pov - Brother x sister
Tja, wo fang ich an… Das Buch hat mich einfach nur sprachlos hinterlassen und ich möchte und kann dem ganzen einfach keine Bewertung geben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich super flüssig lesen und viele Situationen waren sehr ausdrucksstark beschrieben, sodass ich gefühlt mitten im Geschehen war. In dem Buch geht es um ein klares Tabu Thema, aber ich stellte schnell fest, wie zügig man so etwas dann doch hinterfragen kann. Es war teilweise auch einfach nur bedrückend. Man wünscht den Protagonisten in ihrem jungen und doch schon so harten Leben nur das Beste, aber eigentlich dürfen sie nicht?!?! Das letzte Drittel der Geschichte glich dann einem Unfall… Man will nicht weiter lesen, aber man musste es einfach, sodass ich die letzten 200 Seiten einfach nur verschlungen habe. Und reden wir nicht vom Schluss. Ich habe immer geknobelt, wie wird das Ganze aufgelöst… aber damit hab ich einfach nicht gerechnet. Das wird mir einfach sehr lange in Erinnerung bleiben. Das Buch wird Meinungen stark spalten und jeder sollte selbst entscheiden, ob er sowas lesen möchte oder nicht. Triggerwarnungen sind in der alten Ausgabe keine vorhanden.
"Forbidden" von Tabitha Suzuma ist eine wirklich unglaublich gefühlsvolle Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann. Ich war permanent hin und her gerissen: natürlich weiß man, dass diese spezielle Art von Liebe nicht sein darf, und dennoch wünscht man den Beiden nur das Beste. Besonders die Familiensituation und der Zusammenhalt aller Geschwister fand ich wunderbar geschrieben. Und der Spruch „Wie kann etwas Falsches sich so richtig anfühlen“ (Untertitel des Buches) bringt die ganze Situation einfach auf dem Punkt. Dass es kein Happy End geben konnte, lag irgendwie auf der Hand, aber dieses spezielle Ende ist schon wahnsinnig traurig und zu Tränen rührend. Dennoch hätte ich den Beiden ein wie auch immer geartetes Happy End gegönnt.
Eine Liebe die niemals sein darf 💔
„𝐷𝑢 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 𝐴𝑢𝑔𝑒𝑛 𝑣𝑜𝑟 𝐷𝑖𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑣𝑒𝑟𝑠𝑐ℎ𝑙𝑖𝑒ß𝑒𝑛, 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑢 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑠𝑒ℎ𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑙𝑙𝑠𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑑𝑢 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡 𝑑𝑒𝑖𝑛 𝐻𝑒𝑟𝑧 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑣𝑜𝑟 𝐷𝑖𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑣𝑒𝑟𝑠𝑐ℎ𝑙𝑖𝑒ß𝑒𝑛, 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑢 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑓𝑢̈ℎ𝑙𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑙𝑙𝑠𝑡.“ Ich habe dieses Buch vor mehr als 10 Jahren bereits schon mal gelesen. Damals hat mich die Story schon sehr berührt und sprachlos zurück gelassen. Dieses Mal war es nicht anders! Maya und Lochan. Zwei junge Protagonisten die sich Halt geben, auffangen wenn sie das Gefühl haben zu fallen. Eine Liebe die so schön, zart, und trotzdem verboten ist! 💔 Weil sie Bruder und Schwester sind. Dennoch ist die Liebe zwischen den beiden so realistisch dargestellt, ohne billig zu wirken. Die Art von Liebe die sich viele wünschen und nicht immer finden. Auch die anderen Protagonisten sind für mich perfekt ausgearbeitet gewesen. Eine Mutter die lieber säuft und die Zeit bei ihrem Freund verbringt. Sie will man am liebsten schütteln und sagen dass sie sich gefälligst um ihre Kinder kümmern soll! Dann sind da noch Willa (5) und Tiffin (9), die man am liebsten nur in den Arm nehmen und trösten will! 🥺 Kit (13) steckt richtig in der Pubertät und ihn will man eigentlich nicht mögen, tut man aber doch, weil man weiß, dass viel mehr hinter diesem Verhalten steckt. Das Ende hatte ich nicht mehr so in Erinnerung, was aber grundsätzlich nicht schlimm war. So konnte ich mein Gefühlwirrwarr nochmal erleben. Ich habe mit Lochan und Maya gelitten, gefühlt was sie fühlten, hin und wieder gelacht und sogar ein paar Tränen vergossen. Eine Geschichte die mir ewig in Erinnerung bleiben wird! ❤️
Ich habe für das Buch insgesamt einen Tag gebraucht, aber ich musste es öfters weglegen, weil es sonst einfach zu viel geworden wäre. Das Thema ist nicht leicht und ich hab mich die ganze Zeit gefragt wie sie das umsetzen will... Und jetzt weiß ich es! Man konnte sich so verdammt gut in die Charaktere hineinversetzen und das war, denke ich, auch der Grund wieso ich so mitgelitten habe. Ich habe ungelogen geweint, weil diese Liebe der beiden unglaublich war.. Und ich habe einfach gemerkt, dass Liebe bedingungslos sein kann und das man sich in jeden verlieben kann, ob man will oder nicht. Natürlich ist das Thema Inzest ein heikles Thema, aber Tabitha Suzuma hat es unglaublich brilliant umgesetzt. Sie hat mich in die Geschichte reingesogen und ich bin absolut begeistert! Vor allem das Ende ist so wahnsinnig... Vorhersehbar und gleichzeitig Schockierend? Gut? Ich hab keine Worte dafür. Auf jeden Fall muss ich seit gestern viel nachdenken, über dieses ernste Thema. Und ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen! Lest es, Leute! Wirklich! Der Schreibstil ist Top! Die Geschichte ist Top! Ich hab nichts an dem Buch auszusetzen! 5 von 5 Sternen. GRANDIOS Bis jetzt zusammen mit "Die Bestimmung" mein absolutes Jahreshighlight!
Eine spannende Thematik, für mich aber nicht optimal umgesetzt. Denn es lag der Hauptfokus auf der Familiendynamik und es gab viele immer wiederkehrende Szenen, z.B. wie die Familie frühstückt. Dadurch hat sich mir entzogen, wie das entstehen konnte, was entstanden ist. Ich habe es nicht verstanden, wie zwischen Geschwistern ein MEHR an Gefühlen entstehen kann und auch dieses Buch hat es mir leider nicht verständlicher gemacht. Das Ende war tragisch und dramatisch, dennoch habe ich es nicht gefühlt, weil ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Zusätzlich fand ich es komisch, dass eine Sache drei Charakteren nacheinander geschehen ist – so als wäre der Autorin nichts Besseres eingefallen und alle Problematiken, die bestanden, wurden zu einfach gelöst.
Forbidden war wohl eines meiner ältesten SuB Bücher, ich habe es vor Ewigkeiten gekauft und kam dann doch nie dazu es zu lesen. Was echt schade war, denn wie ich nun gemerkt habe, beinhaltet dieses doch eher schlichte Cover eine richtig besondere Geschichte. Aber auch eine die nicht leicht zu verdauen ist. Ich weiß, hätte ich die Geschichte zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, hätte sie mich vermutlich emotionaler sehr viel mehr mitgenommen. Deswegen hier eine kleine Warnung, falls es einem im Moment nicht sehr gut geht, ist dies vielleicht nicht das richtige Buch. Ansonsten fand ich die Geschichte sehr empfehlenswert, da es alles andere als ein geläufiges Thema ist. Denn hier geht es um die Liebe zwischen zwei Geschwistern. Die Autorin zeigt sehr gut auf, die sich alles entwickelt hat, sodass der Leser sich gut in der Geschichte und auch in den Gefühlen der beiden einfinden kann. Auch wenn es keine leichte Kost ist, habe ich das Buch gerne gelesen, da es einen anderen Blickwinkel offenbart und man sein eigenes Denken auch ein bisschen hinterfragt.
Nicht vom Cover abschrecken lassen! Ein wahnsinnig tolles Buch!
Das Buch war so so so gut! Ich habe die verzweifelte und sehnsüchtige Atmosphäre im Buch so geliebt. Lochan und Maya sind authentische, nahbare und total liebenswerte Charaktere, auch ihre 3 kleinen Geschwister. Das Buch war so fesselnd, dass ich es in zwei Tagen durchgesuchtet habe. Die Geschichte ist so tragisch, traurig und trotzdem so wunderschön, dass mir das Buch mein Herz gebrochen hat. Schade, dass das Buch ein so furchtbares Cover bekommen hat. Hätte ich es so in der Buchhandlung oder online gesehen, hätte ich es mir niemals genommen, um den Klappentext mal durchzulesen. Eines der ganz ganz wenigen Bücher, die ich rereaden würde. Große Empfehlung!
Status vom 24.01.2023; Sehr emotional, Tränen vergießend
Obwohl das Verhältnis zwischen Geschwistern nicht erlaubt ist, kann ich auf Geund der Vorgeschichte und des Familienverhältnises nachvollziehen, wie die Protagonisten sich fühlen und wieso sie Dinge getan haben, die normalerweise unvorstellbar für unser Eins ist. Die Autorin konnte das Thema sehr gut umsetzen. Ich hätte mir gern eine Art Happy Ending vorgestellt auch wenn ich weiß dass es in diesem Fall eher nicht möglich war.

Naja, was soll man dazu sagen? Hier wird ein unglaubliches schweres Thema behandelt, in das man sich eigentlich kaum reinversetzen kann. Ich hatte eigentlich durchgehend ein komisches Gefühl beim Lesen ... dabei habe ich die Charaktere echt gern gemocht. Die Familienverhältnisse werden toll beschrieben und ich mag Lochan als Charakter sehr gerne. Das Ende finde ich persönlich sehr passend, ich wüsste nicht wie man diese Geschichte sonst hätte zuende bringen können.
4,75* Dieses Buch war komplett anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ich hatte eine "vulgärere" Geschichte erwartet, eine wo ich mir echt denke "Wie können das zwei Geschwister machen". Aber so war es nicht, diese Geschichte ist so viel mehr, Sie nimmt sich wichtigen Themen an und ist dabei eine wirklich schöne Geschichte. Der Schreibstil ist auch grandios und die Geschichte kann einen nicht nicht fesseln und mitnehmen. Bis zum Schluss eines der besten Büchern seit wirklich langen. Riesige Kaufempfehlung!
*Inhalt* Während ihre Mutter nichts besseres zu tun hat, als den ganzen Tag zu trinken und mit ihrem Lover herumzuziehen, kümmern sich die Geschwister Maya (16) und Lochan (17) um ihre 3 kleineren Geschwister Kit (13), Tiffin (9) und Willa (5). Während die 2 alles versuchen um ihre kleine Familie intakt zu halten, sich gegenseitig trösten und unterstützen, entwickeln sich zwischen den beiden zärtliche Gefühle füreinander. Trotz des Wissens, dass sie etwas verbotenes tun können sie nicht mehr ohneeinander.. denn die Gefühle sind stärker... *Zitate* "Ich mag vielleicht Selbstbewusst wirken, aber die meiste Zeit lache ich über Witze, die ich gar nicht lustig finde, und sage Sachen, die ich gar nicht wirklich meine. Denn am Ende geht es uns allen doch nur darum: Dazuzugehören, auf die ein oder andere Weise. Und deshalb versuchen wir um jeden Preis, so zu tun, als wären wir alle gleich." "Jedes Wort ist von einem Schluchzer begleitet. Ich kann kaum mehr atmen, ich gerate in Panik, alles bricht zusammen, alles löst sich auf." "Am Ende geht es nur darum, wie viel man ertragen kann, wie viel man aushalten und durchstehen kann. *Erster Satz des Buches* "Ich starre auf die kleinen, reglosen, verbrannten schwarzen Körper, die das abblätternde Weiß des Fensterbretts sprenkeln." *Fazit* "Forbidden" ist ein Roman von Tabitha Suzuma. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch eine Freundin, die während dem Lesen nur noch von diesem Buch schwärmte. Neugierig geworden musste ich mir diesen Roman dann auch bald zulegen - denn die Thematik sagte mir von Anfang an zu. Wie die Inhaltsangabe schon deutlich zeigt, wird in diesem Roman die Liebesbeziehung zwischen zwei Geschwistern beschrieben - eine Thematik, die bei uns wohl eher ein Tabuthema darstellt. Doch gerade deswegen interessierte ich mich sofort dafür, denn: Bevor man etwas verurteilt, sollte man sich erst einmal mit diesem Thema befassen - und genau das nahm ich mir vor, als ich die erste Seite des Romanes aufschlug und anfing zu lesen. Sehr gut fand ich es, dass man nicht von Anfang an in eine eher "unbekannte Situation" hineingeworfen wurde, sondern die Autorin langsam an's Thema Inzest heransteuerte, die Gefühle zwischen den beiden Hauptprotagonisten deutlich gemacht wurden und für den Leser so genug Zeit blieb, um sich auf die "Situation" einzustellen. Am Anfang begegnen wir Lochan und Maya also in einer "normalen" Familie, zu Anfang sind sie einfach nur Geschwister. Lochan lernen wir als sehr stillen, schüchternen und zurückhaltenden jungen Mann kennen, der große Probleme damit hat, sich vor seinen Klassenkameraden zu äußern und auch ansonsten nicht viel mit Menschen zu tun haben will. Zuhause ist er anders: er muss Verantwortung übernehmen, seine Geschwister erziehen und dafür sorgen, dass immer alles gerade so gut läuft, dass das Jugendamt nicht auf sie aufmerksam wird. Lochan scheint große Probleme mit seinem Selbstbewusstsein zu haben und allein der Gedanke daran, dass er vor der Klasse sprechen muss, befördert ihn in einen nahezu Koma-ähnlichen Zustand. Trotz seines wandelnden Verhaltens (mal bestimmend, mal schüchtern) ist mir Lochan das Buch über doch sehr sympathisch geworden - er zeigt Verantwortungsbewusstsein und würde alles tun, um seinen Geschwistern ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen! Seine Verschwiegenheit seinen Mitschülern gegenüber belastet ihn sehr und seine schlimmste Angst ist es, dass sich seine Geschwister für ihn schämen - ein Gedanke, den ich durchaus nachvollziehen kann. Maya begegnet uns als krasser Gegensatz zu Lochan: sehr offen, kennt viele Menschen, hat Freunde, ist freundlich und beliebt. Trotzdem ist ihr nichts wichtiger als ihre Familie und sie steckt so manches Mal zurück, um für ihre Familie da sein zu können. Ich mochte Maya sehr und auch, wenn gerade sie die Beziehung mich Lochan forciert hat (was meiner Ansicht nach überaus naiv und leichtsinnig war), hat sie eine gewisse Reife, nach der man bei vielen anderen 16 jährigen vergeblich suchen würde. Die Beziehung zwischen Lochan und Maya entwickelt sich stetig, ebenso die Gefühle füreinander. Die beiden sind von Kindheitsbeinen an mehr beste Freunde als Geschwister, trösten sich gegenseitig, sind immer füreinander da und würden alles füreinander tun. Während zu Beginn des Romanes noch nichts von dieser gegenseitigen Anziehungskraft zu spüren ist, wird es später immer deutlicher, wie sehr sich die beiden eine Beziehung miteinander wünschen - jedoch genau wissen, dass das nicht möglich sein wird. Es gibt viele Gespräche, viele Tränen, viel Leid - aber auch viel Knistern in der Luft, viele Gefühle und himmelhochjauchzend-zu-Tode-betrübte Protagonisten. Gerade die Gespräche der beiden Hauptpersonen haben mich sehr viel zum Nachdenken angeregt, denn dieses Buch vermittelt den Gedanken: Wie kann eine Liebe falsch sein, die sich so richtig anfühlt? Zum einen ist da natürlich der Faktor "Inzest", der das ganze irgendwie sehr skurril wirken lässt, zum anderen bleibt - zumindest für mich - immer noch der Gedanke im Raum: Man kann nicht entscheiden wen man liebt - auch wenn es falsch ist / zu sein scheint - was also tun? Ich finde das ganze immer noch sehr zwiespältig, was vermutlich aber auch daran liegt, dass ich es mir einfach nicht wirklich vorstellen kann. Zum einen habe ich keine Geschwister, zum anderen erscheint mir allein die Vorstellung, dass man sich in sein eigenes Geschwisterchen verlieben könnte irgendwie absurd. Trotzdem fesselt dieses Buch, es lässt nicht mehr los und spukt mir auch jetzt noch (einige Tage nach dem beenden) irgendwie im Kopf herum. Zu diesem Roman und zur Beziehung von Lochan und Maya muss ich nun noch sagen: Auch wenn es mich sehr stark zum nachdenken angeregt hat, kam der "Inzest - Gedanke" hierbei nur bedingt heraus, die beiden wirkten im kompletten Roman eher wie ein Pärchen dass eine Familie führt, beste Freunde oder sonstiges - aber nicht wie ein Geschwisterpaar. Die Gefühle, die die Autorin beschreibt scheinen echt, greifbar, nachvollziehbar! Verboten aber gewollt, verrückt aber so normale... man versteht den Zwiespalt der beiden und doch wünscht man sich, dass sie endlich zusammenfinden - eben weil man die beiden nicht als Geschwister ansieht. Die jüngeren Geschwister von Maya und Lochan wirken herzallerliebst, wundervoll, nervig, überheblich und doch auch einfach nur irgendwie "wie Kinder." Die "kleinen" haben es nicht einfach, brauchen viel Aufmerksamkeit und es wird bald sehr deutlich, dass sie große Angst davor haben Maya und Lochan "auch noch" zu verlieren - immerhin ist die Mutter oft genug weg. Man entwickelt ein gewisses Mitleid, ich als Leser fand jedoch, dass sie stellenweise sehr gut und erwachsen mit der Situation umgehen - Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Das Ende des Romanes fand ich - erschreckend, interessant, unerwartet aber einfach perfekt. Ein anderes Ende hätte ich mir nicht gewünscht, es passt einfach zu den Umständen der Geschichte und schon während des Lesens fragte ich mich unablässig, wie die Geschichte wohl enden würde. Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht! Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lochan und Maya erzählt, was ich durchaus sehr sinnvoll fand. Man erhält einen Einblick in die Gefühlswelt des einzelnen und kann durch den Wechsel einen Blick auf die Gedanken der beiden werfen, was einem die meisten aufkommenden Fragen recht schnell beantwortet. Die Kapitel sind in einer ausreichenden länge, die Schrift in einer normalen Größe. Die Autorin schreibt flüssig und in einer gut verständlichen Sprache und benutzt eigentlich keine Fremdwörter. Fazit: Ein wunderbares Buch, dass man gelesen haben sollte, vor allem wenn man interessiert ist an neuen, eher "tabuisierten" Themen. Ich persönlich konnte für mich zu keinem wirklichen Schluss kommen, wie ich das beurteilen möchte, aber: VERurteile nie jemanden, bevor Du nicht seine Geschichte oder seine Gründe kennst. Das möchte ich euch auf jeden Fall mit auf den Weg geben. Wertung: 5 von 5 Sternen! *Achja:* Während des lesens habe ich mich mal ein bisschen durch Internet gewühlt, einfach um herauszufinden, wie der rechtliche Aspekt bei Inzest in den einzelnen Ländern aussieht: Herrje, da gibts einige Unterschiede! Aber sehr interessant, werde ich wohl in der nächsten Zeit mal etwas weiter verfolgen - aber keine Angst - ich habe kein "persönliches Interesse" an diesem Thema, ich bin einfach nur Allgemein neugierig!
Maya und Lochan sind die beiden ältesten, von insgesamt fünf Geschwistern. Seit der Vater mit seiner neuen Freundin ans andere Ende der Welt gezogen ist und die Mutter ihren Tag entweder stark alkoholisiert oder bei ihrem neuen Freund Dave verbringt, übernehmen die beiden die Elternrolle. Alles ändert sich, als sie spüren, dass die Liebe, die sie füreinander empfinden, anders ist, als sie sein sollte. Handlung & Stil. In Forbidden bricht die Autorin ein Tabu, doch es geht nicht nur um Inzest. Auch das Bildnis einer total zerrütteten Familie steht im Vordergrund. Wenn es um die Liebe zwischen Maya und Lochan geht, wird die Autorin niemals anstößig, pervers oder gar obszön. Die Liebe der beiden Geschwister wird so natürlich beschrieben, dass man sich während des Lesens immer wieder ins Gedächtnis rufen muss, dass die beiden eigentlich Geschwister sind. Doch wenn man darüber nachdenkt, dass die beiden eigentlich nie bloß Geschwister waren, da sie schon früh die Elternrolle gemeinsam übernommen haben, kann man ihre Zuneigung zueinander, sogar ein Stück weit nachvollziehen. Der ganze Stil ist wunderbar echt geschrieben, sodass man sich wirklich wie mittendrin vorkommt. Dieses ernste Thema verbunden mit einer Leichtigkeit, fängt dich ein und lässt dich nicht mehr los. Emotionsgeladen und überwältigend. Das beste Buch seit Langem. Charaktere & Setting. Die Charaktere sind unglaublich gut dargestellt und man kann sich mit ihnen sehr gut identifizieren. Die ganze Situation wird realistisch dargestellt und man lebt die Geschichte wirklich mit. Der Schauplatz ist auch gut beschrieben. Meist spielt das Buch zuhause und die Atmosphäre hatte ich immer gut im Blick. Das Cover trifft genau den Kern der Geschichte. Die Dornranken stehen für die Gefahr, an der man sich nicht verletzten sollte, und die Rosenblätter symbolisieren die zarte, zerbrechliche Liebe, die nicht sein darf. Sonstiges. Definitiv ein Buch, das ich gerne wieder lesen würde. Und die Frage bleibt bestehen: Wie kann sich etwas so falsches, so richtig anfühlen?
Ziemlich krasse Geschichte!
Als ich gelesen habe worum es in dem Buch geht, war ich erst etwas skeptisch, jedoch schafft es die Autorin, die Geschichte und die Probleme der Familie so gut zu beschreiben, dass man sich dabei erwischt, die Gefühle der beiden nachvollziehen zu können. Dabei schafft sie es meiner Meinung nach, nichts zu romantisieren, was ich wirklich gut finde. Jetzt schon einer meiner Highlights 2024!
Meine Meinung: In ihrem Buch "Forbidden" lässt Tabitha Suzuma ein totgeschwiegenes Thema der Gesellschaft aufleben. Sie erzählt eine Geschichte zweier Geschwister, die sich ganz allein um ihre jüngeren Geschwister kümmern müssen, weil der Vater fort, und die Mutter nur mit sich selbst beschäftigt ist. "Forbidden" erzählt die Geschichte von Lochan und Maya Whitley, die schon immer mehr waren als einfach nur Bruder und Schwester. "Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen?" Lochan ist der älteste von fünf Geschwistern. Sein Vater haute früh auf einen anderen Kontinent ab und seine Mutter lässt ihn immer spüren, dass es ihn nur gibt, weil es der Wunsch seines Vaters war. Maya, die Zweitälteste, kümmert sich gemeinsam mit ihrem Bruder um ihre drei jüngeren Geschwister. Kit, dreizehn, ist der typische rebellische Teenager, der Lochan immer wieder auf die Spitze treibt und ihm klar macht, was er von Lochans Status als ältester Mann im Haus hält. Tiffin ist ein kleiner Spaßvogel und Willa, das fünfjährige Nesthäckchen. Seit ihre Mutter wieder einen neuen, jüngeren Freund hat gibt sie das meiste Geld für sich selbst aus. Teure Kleidung und Make Up als Fassade um jung zu bleiben und ihrem Lover zu gefallen. Ihre Kinder vernachlässigt sie immer weiter, bis sie schließlich kaum noch zu Hause ist und es Lochan und Maya überlässt sich um die Familie zu kümmern. Die Beiden kümmern sich aufopferungsvoll um ihre Geschwister. Schule, Hausaufgaben, saubere Kleidung, Freizeitaktivitäten, Essen kochen, Gute-Nacht-Geschichten und am nächsten Tag alles wieder von vorne. Für Maya ist Lochan wie ein bester Freund. Sie sieht in ihm einen Vertrauten, nicht nur einfach ihren Bruder. Und dann bricht endlich das raus, was so lange im Verborgenen geblieben ist. Als Maya eines Abends ein Date mit einem Jungen hat, kann sich Lochan nur mühsam beruhigen. Er macht sich Sorgen und würde seine Schwester am liebsten zurückholen. Als sie wieder zu Hause ist, stellt er sie zur Rede, will wissen ob sie sich geküsst haben, vielleicht sogar weiter gegangen sind. Lochan kann sich nicht länger zusammenreißen und aus einem ersten Kuss wird schließlich mehr. Doch die Beiden leben in ständiger Angst die Familie könnte auseinanderreißen. Jahrelange Verschleierungen über die Vernachlässigung ihrer Mutter haben sie geprägt und vorsichtig werden lassen. Lochan und Maya wissen, dass ihre Liebe verboten ist, doch sie haben ein großes Ziel: Sobald ihre Geschwister Erwachsen sind werden sie abhauen und irgendwo ihre neugewonnene Freiheit gemeinsam genießen... Also erstmal muss ich sagen, dass das Komplettpaket (Buchumschlag, Titel, Klappentext) wirklich verdammt viel versprochen hat und ich auch nicht enttäuscht wurde! Irgendwie hat mich dieses Buch schon nach dem ersten Blick gefesselt und als ich einmal ins Lesen versunken war, gab es kein Zurück mehr. Die Kapitel wechseln zwischen Lochans und Mayas Sicht ab und gewähren tiefe Einblicke in eine kaputte Familie, die von zwei Jugendlichen, die viel zu schnell in die Erwachsenenrolle gezwungen wurden, aufrecht gehalten wird. Von der ersten Seite an hat mich diese Geschichte gepackt und ich war gleichermaßen geschockt und positiv überrascht. Wie stark Lochan und Maya sind hat mich tief beeindruckt. Diese Stärke war von Beginn an zu spüren, aber je weiter die Geschichte vorranschritt, umso intensiver wurde sie. Der Buchtitel "Forbidden" fasst die komplette Grausamkeit gut zusammen. Grausamkeit deswegen, weil Lochan und Maya wirklich zusammen gehören. Sich die Beiden alleine vorzustellen wäre so, als würde man einem Menschen alle Gliedmaßen abtrennen. Die Verbindung und das Vertrauen zwischen den Beiden ist mehr als nachvollziehbar und das sich eine wirkliche Liebe daraus entwickelt ist ein vorhersehbarer Schritt gewesen. Und dennoch hätte ich das Buch am liebsten oft genug wieder zugeklappt, weil mein Unterbewusstsein mich schon darauf vorbereitet hat, dass dieses Buch kein Happy End haben wird. Lochan ist ein junger Erwachsener, der in diesem Buch die größte Entwicklung durchlebt und mich am meisten berührt hat. Für seine Familie tut er alles und als er sich seine Liebe zu Maya eingesteht, scheint ein großer Druck von seinem Herzen genommen zu sein. In der Schule hat er nur Spitzennoten und dennoch hat er panische Angst laut zu sprechen. Nur im Umfeld seiner Familie kann er tief durchatmen und sich frei fühlen. Er weiß was richtig und falsch ist, doch dagegen anzukämpfen macht ihn kaputt. Die Thematik dieser Geschichte hat mich wirklich stark beschäftigt, so dass ich mir oft die Frage gestellt habe ob es wirklich auch eine falsche Liebe geben kann? Denn eigentlich vertrete ich die Meinung, wenn es einvernehmlich ist, intensiv, offen und vertrauensvoll, dann ist sie nicht falsch. Doch egal wie man es versucht zu drehen und zu wenden, dieses Wort "Falsch" bleibt am stärksten im Kopf hängen und ist unabänderlich. Wenn man dieses Buch liest, bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel und will am liebsten hoffen, dass die Gesellschaft mal versucht anders darüber zu denken. Doch wenn man Realist ist, weiß man, dass das nie passieren wird und dafür gibt es genug gute Gründe. Und auch wenn das hier nur ein Buch ist... Irgendwo gibt es Menschen, die genau dieses Problem haben. Und die Liebe zwischen Lochan und Maya ist in meinen Augen nicht falsch. Es ist eine einfühlsame, nachvollziehbare Geschichte die Tabitha Suzuma erzählt, die mich stark bewegt hat und die ein Ende gefundne hat, was mir wiklich Tränen in die Augen geschossen hat. Ich bewundere Suzuma für den Mut, so eine Geschichte zu erzählen. Ihr Schreibstil hat mich berührt. Leicht und emotional. Stellenweise wiederholend, aber dennoch autentisch. Die Beschreibungen der Charaktere beschränkte sich mehr auf die Familienmitglieder, aber dennoch haben auch andere Charaktere eine größere Stimme gegeben. Zum Beispiel Lochans Lehrerin, die ihm Stück für Stück hilft, seine Panik in den Griff zu kriegen. Aber auch Mayas Freundin Francie, mit der Maya schließlich ein Gespräch über falsche und richtige Liebe führt, ist mir in Erinnerung geblieben. Sie ist nur eine Randstatistin, hat mich mit ihren Ansichten aber stark zum Nachdenken angeregt. Dieses Buch kann ich absolut empfehlen. "Forbidden" ist eine eindrucksvolle, bewegende Geschichte, die lange nachhallt und wirklich Fragen aufwirft. Auch wenn es nur eine erfundene Geschichte ist, muss man sich vor dem Lesen klar sein, was da auf einen zurollt. Ich war mir dessen ehrlich gesagt absolut nicht bewusst. Ich dachte, es sei eine Geschichte mit der ich mir ein paar nette Lesestunden machen kann und gut ist, doch so schnell werden Lochan und Maya nicht aus meinem Kopf verschwinden. Die Entwicklung hat eine harte Wendung und wenn man nur Happy Ends gewöhnt ist, muss man bei diesem Buch ein paar Mal mehr schlucken. Dennoch: Absolut empfehlenswert!!!
Beschreibung: Lohan ist 17 Jahre alt und anders als die anderen in seiner Klasse. Er gehört zu der ruhigen und in sich gekehrten Sorte. Mit der Zeit hat er gelernt, sich praktisch "unsichtbar" zu machen und nicht aufzufallen. Nach einem schweißtreibenden Schultag, ist Lohan endlich froh, zu Hause zu sein. Die einzigste Person mit der er jetzt noch reden will, ist mit seiner Schwester Maya. Schnell merkt Lohan jedoch, dass diese noch in der Schule ist. Als er auf dem Weg in sein Zimmer ist, kommt er an dem Badezimmer vorbei, in dem sich seine Mutter gerade für ein Date mit ihrem neuen Freund zurecht macht. Sein Vater hat die Familie schon früh verlassen und ist nach Australien gezogen. Jetzt lebt Lohan allein mit seinen Geschwistern und seiner Familie. Die Mutter ist oft mit ihrem neuen Freund unterwegs und hat somit nur wenig Zeit für die Familie. Somit sind sie oft allein und auf sich selbst gestellt. Auch das Verhältnis der Geschwister untereinander scheint durch die Umstände, Schaden daran zu nehmen. Immer häufiger kommt es zu Streitereien. Seine Schwester Maya hat Angst ihn zu verlieren, Angst dass er eines Tages nicht mehr für sie das sein wird um sie zu bechützen. Mit der Zeit beginnen die beiden Gefühe füreinander zu empfinden, die sie als Geschwister nicht haben dürften.. Eigene Meinung: Soeben habe ich das Buch zu Ende gelesen. Es gibt so vieles zu sagen und doch vermag ich es nicht auszudrücken.. Ich glaube, ich habe noch nie, wirklich noch nie ein Buch gelesen, was mich so mitgenommen hat. Ich habe mit den Charakteren mitgefühlt, mit ihnen gelitten, mich mit ihnen gefreut.. Auf der einen Seite bin ich total aufgewühlt und kann nur schwer beschreiben, was in mir vorgeht. Das Buch hat mich sooft wütend gemacht, was zum größten Teil der Mutter zu verdanken ist. Wie kann man seine Kinder nur so vernachlässigen, sie im Stich lassen und ihnen solch eine Bürde aufbinden? Das ist für mich unbegreiflich! Sie sieht überhaupt nicht, mit was ihre Kinder zu kämpfen haben, was sie alles durchmachen müssen, weil sie nie da ist, sich nicht um sie kümmert, was für Ängste sie wegen ihr durchleben müssen. Auf der anderen Seite ist die Beziehung der beiden Geschwister so herzzereißend beschrieben, dass es mich oft zu Tränen gerührt hat. Selten hat mich ein Buch so zum Nachdenken angeregt.. Ich glaube, dass mir die Geschichte der Beiden noch lange im Kopf bleiben wird.. Oft hat mich das Buch so sehr emotinal aufgewühlt, dass ich es zur Seite legen musste. Ich konnte nicht mehr weiterlesen, es hat mich zu sehr mitgenommen, so sehr habe ich mich in diese Geschichte hineingesteigert. Ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle für dieses Buch ausdrücken soll, ich weiß nur, dass es für mich mein kein vergleichbares Buch gibt, was mich so hat mitfühlen lassen.. Fazit: Ein Buch, was mir so schnell sicher nicht mehr aus dem Kopf gehen und über das ich sicherlich noch lange nachdenken werde!
INZEST- definitiv kein schönes Wort, aber darum geht es in diesem Buch. Ich muss sagen ich bin generell eine Person, die Menschen nicht verurteilt und trotzdem war natürlich mein erster Gedanke zu dem Thema : ihhh, unnatürlich und moralisch nicht korrekt. Gerade deswegen war ich so gespannt auf dieses Buch Konnte es meine Meinung für ein Thema so wie „nur noch ein einziges Mal“ ändern? Und wenn ja wie ? Die Liebesbeziehung zwischen den beiden wurde wirklich grandios umgesetzt und ich konnte von Anfang an mitfühlen, wie sich beide gefühlt haben. Ich habe immer wieder eine Pause gemacht und unsere Gesellschaftliche Sicht hinterfragt. Wieso finden wir das falsch ? Was spricht dagegen? Ich konnte für jedes Argument mindestens 1 Argument entgegensetzen. Ich habe selber einen Bruder und für mich wäre das nichts. Aber ich verstehe jetzt besser, wie sich Menschen in dieser Situation fühlen. Ich habe jetzt mehr Mitgefühl, dafür wie schlimm diese Situation ist und ich glaube wenn mir jetzt jemand erzählen würde, er wäre mit seinem Bruder oder Schwester zusammen, wäre meine erste Reaktion Mitgefühl anstatt Ekel. Und ich finde das macht ein gutes Buch aus. Seine Ansichten hinterfragen zu lassen und einen neuen Blickwinkel auf ein Thema zu bekommen. Wirklich gut von der Autorin umgesetzt. Für mich eigentlich ein 5
Description
Book Information
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Eine verboten Liebe
Dieses Buch berührt einen anderen als alle anderen Romanbücher. Nicht nur durch die wirklich verbotene Liebe von Maya und Lochie, sondern auch durch die Umstände. Mehrmals musste ich wirklich schlucken, was alles passiert oder nicht richtig bei der Familie läuft. Zwei wundervolle, aufopferungsvolle Geschwister, die sich um ihre jüngeren Geschwister kümmern. Die leider die alltäglichen Probleme von Eltern und Erwachsenen abbekommen, obwohl sie noch nicht sind. Meine Wut in mir war so oft sehr groß, der Mutter gegenüber, aber auch gegenüber anderen Erwachsenen. Diese Liebe ist mit keinem Wort schönzureden, was auch im Buch wird nochmal deutlich gesagt, dennoch irgendwie verständlich, durch die Situation bei denen zu Hause. Dabei wollen sie nur Liebe und Ruhe und finde sie beieinander, weil sie Angst haben, innerlich alleine zu sein und ihre Familie schützen wollen. Das Ende hat mich nochmal richtig stark gepackt, ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit.

Boah 🥹 🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟
Ich bin am Ende 😩. Eine wahnsinnig traurige und mitreißende Geschichte. Dieses Buch ist für mich so heftig, dass wird wohl noch eine Zeit in mir arbeiten. Ich hatte dieses Buch durch Zufall auf TikTok entdeckt und ich muss sagen, es hat sich gelohnt es zu lesen, obwohl es sehr mitfühlend ist.
Ein Re-Read der sich wieder gelohnt hat!
Auch beim 2. Mal lesen konnte mich das Buch überzeugen und war so herzzerreißend. In diesem Buch geht es um Geschwisterliebe und die Verbundenheit und wie diese Liebe sich entwickelt hat, wird hier eindrucksvoll und überzeugend beschrieben. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der einfach mal eine andere Art von Liebesbeziehung lesen möchte. Gib’s meiner Meinung nach nicht so häufig in Büchern.

✨️Highlight
📚 Inhalt Die Geschwister Maya, 16, und Lochan, 17, kümmern sich neben ihrer Schule um ihre drei Geschwister und den Haushalt. Ihre Mutter verfällt mehr und mehr dem Alkoholismus und ihren ständig wechselnden Liebhabern. Die beiden Jugendlichen stehen unter enormen Druck, denn nach aussen soll ihre Familie so normal und intakt wie möglich wirken. Sie teilen sich die Aufgaben im Haus, übernehmen die Erziehung ihrer Geschwister und unterstützen sich gegenseitig. Langsam pendelt sich eine neue Normalität ein und sie wirken beinahe wie eine Vater-Mutter-Kinder Familie. Durch die gemeinsame Bürde wächst ein starkes Band zwischen den Geschwistern. Sie können fast die Gedanken des jeweils anderen lesen, wissen, wie sich der oder die andere fühlt. Beide fühlen, wie sich ihre Beziehung verändert und die Grenzen einer Geschwisterbeziehung überschreitet. Denn es entwickelt sich eine Liebesbeziehung. 📖 Meinung Es fühlt sich fast ein wenig falsch an, eine positive Rezension über eine inzestuöse Liebesbeziehung zu schreiben. Aber das Buch war einfach wirklich gut. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, die Figuren wirken mehrdimensional und echt und über viele Seiten lernt man Maya und Lochan besser kennen. Man bekommt ihre Gedanken und Gefühle mit und sie werden nachvollziehbar dargelegt. Und sie haben beide eine grosse Bürde zu tragen: sie übernehmen die Elternrolle für ihre kleinen Geschwister. Man muss sich nur mal vorstellen, wie schwierig das alleine schon ist, in der wahrscheinlich schwierigsten Zeit seines eigenen Lebens. Denn gerade in der Pubertät passieren so viele Dinge. Der Weg für die eigene Zukunft wird geebnet, man sollte sich überlegen, ob man eine Ausbildung macht oder studieren geht. Für die beiden stellt sich diese Frage kaum, denn sie benötigen dringend Geld und somit ist eine Ausbildung eigentlich die einzige Lösung. Eigentlich möchte man Zeit mit seinen Freund:innen verbringen, die erste Liebe erleben, doch wie soll man das noch bewerkstelligen, neben Schule, Hausaufgaben, Hausarbeit und Erziehung der eigenen Geschwister? Zusätzlich ist da noch die alkoholkranke Mutter, um die sie sich logischerweise auch Sorgen machen. Es ist ganz klar, dass beide Protagonist:innen kein leichtes Leben haben und viele Probleme zu bewältigen haben. Die Autorin zeigt das im Verlauf der Geschichte nachvollziehbar auf und alles entwickelt sich sehr langsam. Trotzdem musste ich mich immer wieder daran erinnern, dass es sich nicht um eine konventionelle Liebesbeziehung handelt, sondern um eine verbotene, unter Strafe stehende inzestuöse Beziehung. Durch die immer wieder angesprochenen Gefühle, die die beiden füreinander hegen, ist man immer wieder dazu verleitet, das ganze süss zu finden. Doch auch die Autorin holt die Lesenden mehrfach auf den Boden der Tatsachen zurück, den auch Maya und Lochan ist klar, dass ihre Beziehung verboten ist und keine Zukunft hat. Mich hat das Buch sehr zum nachdenken angeregt und es hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Trotzdem hat mich die Geschichte sehr bewegt und ich würde das Buch sehr empfehlen.
So besonders, so berührend, so intensiv - einfach außergewöhnlich!🥺 Ein Highlight für die Ewigkeit!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Diese Geschichte ist so bewegend und gefühlvoll erzählt, ich kann wirklich kaum in Worte fassen, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Ich werde es niemals vergessen können und möchte es auch nicht! Es hat einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal und in meinem Herzen.❤️🥺 Eine verbotene Liebe, so spürbar, dass es einen innerlich zerreißt. Wir haben hier eine tiefgründige Geschichte über schwierige Familienverhältnisse, große Verantwortung und dazu noch ein äußerst sensibles Tabuthema über eine verbotene Liebe, mit vielen dramatischen Ereignissen. Die Autorin hat uns LeserInnen behutsam an die Hand genommen und uns gezeigt, dass wir nicht immer alles nur schwarz oder weiß sehen sollten im Leben. Wir müssen uns die Zeit nehmen, zuzuhören um einander besser zu verstehen und um bestenfalls helfen zu können, wo Hilfe benötigt wird. Ich habe das Bedürfnis die Protagonisten in den Arm zu nehmen und nie mehr loszulassen, ihnen zur Seite zu stehen bei all den tobenden Stürmen die ihnen Begegnung und bei denen, die sie mit sich selbst ausmachen. Man macht hier wirklich eine emotionale Reise durch. Ich möchte daher einmal darauf aufmerksam machen, dass man sich mit diesem besonderen Thema verantwortungsvoll auseinandersetzen sollte. Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, aber alle hier vorkommenden Ereignisse sind äußert sensibel zu betrachten. Eine grandiose und mutige Autorin, wir werden hoffentlich noch viel von ihr lesen und hören!🫶

Tabuthema sehr emotional aufgebaut...
Calipa forbidden von Tabitha Suzuma [Buchrezension] forbidden_tabitha_suzuma “Denn am Ende geht es uns allen doch nur darum: dazuzugehören, auf die eine oder andere Weise. Und deshalb versuchen wir um jeden Preis, so zu tun, als wären wir alle gleich.” S. 36 Inhaltsangabe Eine große Liebe – voller Leidenschaft und gegen alle Vernunft Die sechzehnjährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, während ihre Mutter sich dem Alkohol und ihrem Liebhaber zuwendet. Verzweifelt versuchen die beiden, ihre Familie zu erhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, was der andere denkt und fühlt, geben sich Halt und sind sich gegenseitig Trost. Eines Tages wird mehr aus ihrer Beziehung. Maya und Lochan wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, aber ihre Gefühle sind stärker und sie können nicht mehr ohne den anderen sein. Denn: Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen? Sensibel und eindringlich erzählt Tabitha Suzuma von einer bedingungslosen Liebe über alle Grenzen hinweg. Ein Tabuthema, dass bewegt, fesselt und lange nachklingt Eigene Meinung Whoop, whoop! Darf ich vorstellen? Eine SuB-Leiche! Ich weiß gar nicht mehr so genau, seit wann dieses Buch auf meinem SuB liegt. Tatsächlich ist die Thematik für mich nicht greifbar gewesen, weswegen ich das Buch immer wieder aufgeschoben habe. Nun allerdings, habe ich es doch endlich geschafft… Die Autorin Tabitha Suzuma hat einen unfassbar angenehmen Schreibstil. Das ganze Buch über bleibt der Schreibstil flüssig und sie schafft es unheimlich einfach, die Grenzen zu verwischen zwischen den Protagonisten Lochan und Maya. Auch wenn die Geschwisterliche Beziehung von den beiden Protagonistin immer thematisiert werden (Klar, ist ja auch die Hauptthematik), bekomme ich dennoch Einblick in die Beziehung zu den anderen Geschwistern, den Freunden, und dem allgemeinen Familiären Verhältnissen. Dabei lese ich immer wieder aus der Ich-Perspektive von entweder Maya oder Lochan. Wie bereits erwähnt verschwimmen hier schnell die Art und Weise der Beziehung. Natürlich war mir bewusst, das es um eine Liebe-Beziehung zwischen den beiden Protagonisten geht, aber durch die Art und Weise wie die Autorin diese Beziehung aufgebaut hat, musste ich mich Stellenweise erinnern, das es hier nicht um ein typisches Romance Buch handelt. Es geht hier ganz klar um Inzenst. Stück für Stück lerne ich die Sorgen, Gefühle und Stärke der Emotionen der beiden kennen, muss mir vor Augen halten was für ein Paket sie zusätzlich tragen. Lochan während des Buches eine interessante Frage, und zwar ob er und Maya auch unter normalen Familiären Verhältnissen sich so angenähert hätten? Wenn sie nicht die Ersatz Eltern für ihre jüngeren Geschwister spielen müssten. Allgemein befasst sich das Buch mit vielen Was wäre wenn? – Fragen und hat mich dabei unweigerlich selbst zum Nachdenken gebracht. Nach einer gewissen Zeit im Buch, hatte ich teilweise den Eindruck von einer ganz normalen Familie. Drei Kinder, Mutter, Vater… Genau da liegt das Problem. Maya und Lochan sind selbst noch Kinder und Geschwister. Sie werden in eine Rolle von ihrer Mutter gedrängt, die sie in diesem Alter noch gar nicht ausfüllen sollten müssten. Dennoch fügen sie sich ihrem Schicksal und versuchen mit allen Kräften ihren kleineren Geschwistern eine tolle Welt zu suggerieren. Einschließlich sich selbst. Die Geschwister haben dabei eine Aufgabenteilung und greifen sich gegenseitig unter die Arme. Das Verhältnis zwischen ihn wird von Tag zu Tag stärker und diesen Fortschritt habe ich als Leser auch nachvollziehen können. Mein abschließendes Fazit Ein absolutes Tabuthema und bei weitem keine so einfache Kost. Maya und Lochan sind sich unheimlich nahe, bedeuten sich die Welt und versuchen dabei ihre Geschwister von jeglichen Schwierigkeiten zu beschützen. Während sie in die Rolle der Erziehungsberechtigten schlüpfen, fühlen sie sich immer mehr zu sich hingezogen. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, das es sich um Geschwister dreht, das ihre Beziehung nicht legal ist, welche Problematiken sie sich nicht nur innerhalb ihrer Familie stellen müssten, sondern auch der Welt da draußen. Immer wieder kommen Was wäre wenn?- Fragen auf, haben mich sehr zum Nachdenken angeregt und ich bin jetzt noch vollkommen Zwiegespalten von diesem Buch. Es ist unglaublich Schmerzhaft, süß, Emotional und hinterlässt in vielerlei Hinsicht auch irgendwie einen sehr bitteren Nachgeschmack. Tatsächlich hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren über die letztendliche Situation. Ein SuB- Leichen Buch, das ich aus Sorge nie gelesen habe, hat sich tatsächlich zu einem kleinen Goldstück herausgestellt und mich trotz de Thematik nachhaltig zum Nachdenken angeregt.

Puuhh..Leider habe ich mir zu viel erhofft von dem Buch und bin nun enttäuscht. Der Einstieg in das Buch viel mir wirklich sehr schwer, ich habe sogar häufiger mit dem Gedanken gespielt es abzubrechen. Der erste Teil des Buches, war für mich sehr ätzend, langatmig und anstrengend zu lesen und hat für mich zu keinem angenehmen Leseerlebnis geführt sondern mich eher abgenervt und Kopfschmerzen bereitet. Auch danach ging es für mich nicht wirklich bergauf und ich musste mich durchkämpfen. Ich fand das Buch auch nicht so emotional wie überall beschrieben😅 Maya und Lochan waren für mich keine smypathischen Charaktere, ich konnte nicht mit ihnen mitfühlen und keine Bindung aufbauen. Auch die Erzählweise fand ich recht nüchtern und fade für so ein Thema. Für mich wurde das ganze Familienleben zu detailreich beschrieben und viele Situationen wurden zu häufig erwähnt. Das Ende war für mich sehr vorhersehbar obwohl ich mich eine Kleinigkeit dann doch überrascht hat. Ich bin im Endeffekt einfach froh die SuB-Leiche jetzt abhaken zu können.
Tragisch, emotional, tabu Thema
Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingsbüchern. Es ist traurig, herzzerreißend, emotional, schön aber auch so tragisch. Tabitha Suzuma thematisiert in diesem Buch ein Thema, welches die allermeisten Menschen verurteilen, aber dieses Buch lässt einen seine Meinung hinterfragen und man stellt sich die Frage "Ist es denn wirklich falsch? Wenn ja, warum ist es das?" Man erhält einen anderen Blinkwinkel auf die ganze Sache. Ich hab mit den Charakteren mitgefühlt und konnte die beiden und ihre Gefühle verstehen und habe mir das Beste für sie gewünscht. Man braucht bei dieser Story definitiv ein Paar Taschentücher. Ich komme immernoch nicht über dieses Ende hinweg und denke noch oft an Maya und Lochan.
Das war heftig (Achtung - Rezi mit Spoiler)
Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet und es hat mich kurz mal richtig böse aus der Bahn geworfen. Unfassbar realistisch und ehrlich beschreibt dieses Buch die Liebe zwischen Maya und Lochan, die nie Teenager sein durften, sondern immer den Vater ersetzen mussten, der eine neue Familie besser fand und die Mutter ebenso ersetzen, die lieber säuft und das Geld für zu kurze Kleider ausgibt, um ihren neuen Lover zu beeindrucken. Wie die beiden (16 und 17) das Leben als Ersatzeltern für drei Kinder (13, 8 und 5) meistern, nebenbei ihre eigene Schule bewältigen müssen und sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzen müssen, ist nicht nur traurig und lebensnah, sondern thematisiert ein Tabuthema das zeigt, wie sehr Liebe Menschen zerstören kann.
Omg 😨 🥺 Hui .. was schreibt man zu einem Buch , dass so ein Tabu Thema so toll beschreibt und man plötzlich kein Problem damit hätte 🤷🏻♀️?? Irgendwie fiebert man mit beiden Protagonisten mit. Maya und Lochan sind Geschwister und da sich ihre Eltern nicht um die 5 Kinder kümmern, übernehmen die zwei Ältesten die Erziehung und Betreuung der 3 jüngeren Geschwister. Sie sind nicht nur Bruder und Schwester sondern auch beste Freunde… und mehr sollte es auch nicht geben… Aufgrund einer Empfehlung bei Booktok habe ich dieses Buch gekauft. Vorsicht 🚨 keine seichte Story 🥺 Ersterscheinung war 2014…

Dieses Buch hat mich emotional zerstört .💔 Diese ganzen Gefühle, die zum Teil so nachvollziehbar waren, diese Schlimme Situation zu Hause und der Versuch das Beste daraus zu machen, ein ganz tolles Buch. Ich kann es nur weiterempfehlen, für mich ein Highlight und ich muss mir jetzt erst mal die Tränen trocknen.
Info: Diese Rezension ist bereits aus dem Jahr 2014. Ich weiß nicht, wie ich das Buch heute bewerten würde, aber fünf Sterne kämen dabei wohl nicht mehr raus. Trotzdem habe ich es damals so gefühlt, also bleibt es dabei.
Hallo? Hört mich jemand? Ich liege hier unten, begraben unter diesem riesigen Berg von Gefühlen! Wie das passieren konnte? So ganz genau weiß ich's auch nicht. Sie kamen langsam und schleichend, es wurden immer mehr und ehe ich mich versah, sind sie über mir zusammengebrochen! Die Ursache? Dazu muss ich meine Gedanken sortieren und weiter ausholen, also nochmal von vorne. Kurz & knackig - darum geht's in Forbidden: Mama hat einen neuen Freund, ist fast nie zuhause und hat überhaupt recht wenig Interesse an ihren Kindern. Die beiden Ältesten, Maya und Lochan, übernehmen eine Art "Elternrolle" aus Angst, jemand könnte von den miserablen Zuständen bei ihnen erfahren und die Geschwister daraufhin getrennt voneinander in Heime oder Pflegefamilien stecken. Dabei passiert das, was eigentlich nicht sein darf: Sie verlieben sich ineinander. Lang & ausführlich - meine persönliche Meinung: Wo soll ich nur anfangen? Dieses Buch ist einfach... so gut. Und schrecklich. Und hoffnungsvoll. Und intensiv. Vor allem Intensiv. Abwechselnd beschreiben die Protas das Geschehen aus ihrer Sicht, wobei ich mich in beide richtig gut hineinversetzen konnte. Lochan ist ein ruhiger Typ mit großen sozialen Ängsten, Maya dagegen offen und locker. Die Liebe zwischen den beiden ist so absolut, so vollkommen und echt, ohne dabei unrealistisch zu werden. Es ist die Art Liebe, nach der viele suchen, die Seelenverwandtschaft, die sich die meisten von uns wünschen. Aber nicht nur Maya und Lochan sind gelungene und gut geschriebene Charaktere, auch alle anderen wirken wahnsinnig echt und realistisch. Da ist die Mutter, die lieber bei ihrem Liebhaber säuft, als Zeit mit ihrer Familie zu verbringen oder mal den Haushalt zu machen. Man verabscheut sie und genau das ist von der Autorin auch so beabsichtigt. Die jüngsten Geschwister, Willa und Tiffin, tun einem eigentlich die ganze Zeit über leid. Dann gibt es noch Kit. Ihn will man hassen und... kann es irgendwie nicht. Er ist ja auch nur ein Junge, der mit der Situation nicht zurecht kommt und versucht, irgendwie über Wasser zu bleiben. Dabei nimmt er leider ein paar falsche Abzweigungen und trifft schlechte (!!!) Entscheidungen. Je weiter ich mit der Geschichte voran kam, desto nervöser und ängstlicher wurde ich und dann kam es: das Ende. Verraten werde ich davon natürlich rein gar nichts, aber ich empfehle eine riesen Packung Taschentücher bereit zu legen. Kritzel kratzel - der Schreibstil: Wollt ihr wissen, wie gut Tabitha Suzuma schreibt? Ich habe gefühlt, was Lochan fühlt und ich habe gefühlt, was Maya fühlt; ich habe mit ihnen geweint und gelacht, war hoffnungsvoll und wütend. Irgendwann habe ich mir einfach nur noch gewünscht, dass die beiden bitte bitte irgendwie zusammen sein können. Ich wollte nicht, dass sie sich jemals trennen müssen. Und das obwohl ich nicht eine einzige Sekunde lang vergessen hatte, dass sie Geschwister sind. So gut schreibt Tabitha Suzuma. Little glimpse - meine Lieblingsstelle: "Ich will nicht daran denken, wie man das zwischen uns nennt. Ich will mir nicht durch irgendwelche Aufkleber aus der Welt da draußen den glücklichsten Tag meines Lebens verderben lassen. Den Tag, an dem ich den Jungen geküsst habe, den ich in meinen Träumen schon immer umarmt und geküsst habe, nur dass ich mir das nie eingestehen wollte. Den Tag, an dem ich endlich aufgehört habe, mir etwas vorzulügen und so zu tun, als wäre es eine ganz besondere Art von Liebe, die ich für ihn empfinde, wo es doch in Wirklichkeit... einfach Liebe ist, mit allem." Fazit: 5 absolut verdiente Sterne für meine emotionale Achterbahnfahrt mit Forbidden. So, kann mir jetzt bitte irgendjemand hier raushelfen? :)

Eines meiner Herzensbücher.♥️ Auch nach 10 Jahren konnte mich die Geschichte emotional sehr mitnehmen und hat mir wieder das Herz gebrochen.
B u c h r e v i e w Forbidden war für mich ein Reread. Vor ca 10 Jahren habe ich das Buch das erste Mal gelesen und seitdem hat mich die Geschichte von Maya und Lochan auch nicht mehr los gelassen. Der Schreibstil hat mir auch diesmal wieder sehr gut gefallen, es ist einfach aber trotzdem bildlich geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Forbidden war damals das erste Buch bei dem ich geweint habe und das nicht grad wenig, denn die Geschichte ist wirklich heftig und sehr emotional. Von der ersten Seite an wird man einfach nur mitgenommen von der Geschichte und der Art und Weise, wie die fünf Geschwister zusammen leben müssen. Das Thema Geschwisterliebe ist sehr Makaber, weswegen ich auch glaube, dass die Geschichte nicht für jeden etwas wäre. Aber wenn man das Thema auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten möchte und wissen will, wie es zu so etwas kommen kann, dann kann ich Forbidden nur jedem empfehlen. Tabitha Suzuma schafft es wirklich sehr gut, so ein sensibles Tabuthema auf ehrliche und emotionale Weise rüberzubringen. Ich bin eigentlich dagegen, dass Geschwister eine Liebesbeziehung eingehen, aber mit Lochan und Maya konnte ich einfach nur mitfiebern. Es ist richtig schön das Jahr 2023 mit diesem Buch gestartet zu haben und dann auch noch als Buddyread mit dir Lisa, es war wirklich wundervoll mir mit dir zusammen das Herz brechen zu lassen. 💔 Forbidden ist für mich ein absolutes Herzensbuch und diesen Titel bekommen nur ganz wenige Bücher von mir. Die Geschichte um Maya, Lochan und ihre drei Geschwister ist wirklich herzzerreissend und hat mich emotional sehr mitgenommen. Es würde sicher nicht jeder schaffen so ein sensibles Tabuthema so gut in eine Geschichte zu verpacken wie Tabitha es hier vollbracht hat. Ich liebe dieses Buch wirklich sehr und kann es nur jedem empfehlen, der offen für diese Art von Geschichte ist.
👱♀️♥️👱
„In ewiger Liebe“ 🥺 Das Buch Forbidden hat mich anfangs echt in seinen Bann gezogen. Lochan und Maya die versuchen die Familie aufrecht zu erhalten. Die Mutter, für die man keine Worte findet… Lochan und Maya sind so naiv, diese Naivität zieht sich durch das ganze Buch. Dies lässt das Buch zum Teil „langatmig“ wirken dich dieses ständige hin und her hat der Leser das Gefühl, Teile wiederholt zu lesen. Das Buch lässt sich super leicht lesen, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und das spannende Ende hat mich schockierend zurück gelassen.
Außergewöhnlich, aber nichts für mich 🫣
Das Buch greift ein offensichtliches Tabuthema auf, was es zu etwas Außergewöhnlichem macht. Allerdings konnte ich mich bis zum Ende nicht in die Handlungsweisen der beiden Geschwister einfühlen, trotz der schwierigen Gesamtsituation fand ich es einfach befremdlich. Außerdem musste ich mich oft zum Weiterlesen animieren, da anfangs immer wieder das gleiche Muster aufkam (sich annähern, wegstoßen/streiten, aus dem Weg gehen, sich annähern, …), was auf mich langatmig wirkte. Umso mehr warf mich dann die Wendung am Ende aus der Bahn, jedoch handelte es sich hierbei leider nur um die letzten 50 Seiten. Daher von mir 3,5 Sterne.
Lebenshighlight!
Dieses Buch fand ich allein schon wegen dem Thema Inzest interessant. Allerdings ist dieses Buch so viel mehr. Familienleben und Ängste. Liebe und Trauer. Die Beziehung zwischen Maya und Lochan ist so intensiv, dass man regelrecht von Emotionen überrollt wird. Die letzten 50-60 Seiten sind das Schlimmste und Beste zugleich. Ich wünschte ich hätte mich leer weinen können, aber ich war einfach zu geschockt. Nach Beenden des Buches habe ich mich einfach nur Leer gefühlt. Sonst kann ich ein Buch beenden und eine Sekunde später das Nächste anfangen; hier definitiv nicht.
Der Einstieg ist mir unglaublich schwer gefallen und ich hab mehrfach mit dem Gedanken gepielt das Buch anzubrechen. Leider konnte mich die Geschichte bis zum Schluss so gar nicht überzeugen. Ich mag ja das Trope stepbrother x stepsister ganz gerne aber Bruder und Schwester geht mir dann doch etwas zu weit. Das Thema Inzucht hätte meiner Meinung nach etwas besser bzw. anders thematisiert werden können in der Geschichte, vor allem was den Schluss betrifft. Auch die beiden Hauptcharaltere Lochan und Maya waren so gar nicht mein Fall. Beide waren so unnahbar, irgendwie oberflächlich und ich bin überhaupt nicht warm geworden mit ihnen. Sie waren mir einfach null sympathisch und die chemie zwischen den beiden war auch nicht wirklich vorhanden. - dual pov - Brother x sister
Tja, wo fang ich an… Das Buch hat mich einfach nur sprachlos hinterlassen und ich möchte und kann dem ganzen einfach keine Bewertung geben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich super flüssig lesen und viele Situationen waren sehr ausdrucksstark beschrieben, sodass ich gefühlt mitten im Geschehen war. In dem Buch geht es um ein klares Tabu Thema, aber ich stellte schnell fest, wie zügig man so etwas dann doch hinterfragen kann. Es war teilweise auch einfach nur bedrückend. Man wünscht den Protagonisten in ihrem jungen und doch schon so harten Leben nur das Beste, aber eigentlich dürfen sie nicht?!?! Das letzte Drittel der Geschichte glich dann einem Unfall… Man will nicht weiter lesen, aber man musste es einfach, sodass ich die letzten 200 Seiten einfach nur verschlungen habe. Und reden wir nicht vom Schluss. Ich habe immer geknobelt, wie wird das Ganze aufgelöst… aber damit hab ich einfach nicht gerechnet. Das wird mir einfach sehr lange in Erinnerung bleiben. Das Buch wird Meinungen stark spalten und jeder sollte selbst entscheiden, ob er sowas lesen möchte oder nicht. Triggerwarnungen sind in der alten Ausgabe keine vorhanden.
"Forbidden" von Tabitha Suzuma ist eine wirklich unglaublich gefühlsvolle Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann. Ich war permanent hin und her gerissen: natürlich weiß man, dass diese spezielle Art von Liebe nicht sein darf, und dennoch wünscht man den Beiden nur das Beste. Besonders die Familiensituation und der Zusammenhalt aller Geschwister fand ich wunderbar geschrieben. Und der Spruch „Wie kann etwas Falsches sich so richtig anfühlen“ (Untertitel des Buches) bringt die ganze Situation einfach auf dem Punkt. Dass es kein Happy End geben konnte, lag irgendwie auf der Hand, aber dieses spezielle Ende ist schon wahnsinnig traurig und zu Tränen rührend. Dennoch hätte ich den Beiden ein wie auch immer geartetes Happy End gegönnt.
Eine Liebe die niemals sein darf 💔
„𝐷𝑢 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 𝐴𝑢𝑔𝑒𝑛 𝑣𝑜𝑟 𝐷𝑖𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑣𝑒𝑟𝑠𝑐ℎ𝑙𝑖𝑒ß𝑒𝑛, 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑢 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑠𝑒ℎ𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑙𝑙𝑠𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑑𝑢 𝑘𝑎𝑛𝑛𝑠𝑡 𝑑𝑒𝑖𝑛 𝐻𝑒𝑟𝑧 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑣𝑜𝑟 𝐷𝑖𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑣𝑒𝑟𝑠𝑐ℎ𝑙𝑖𝑒ß𝑒𝑛, 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑢 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑓𝑢̈ℎ𝑙𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑙𝑙𝑠𝑡.“ Ich habe dieses Buch vor mehr als 10 Jahren bereits schon mal gelesen. Damals hat mich die Story schon sehr berührt und sprachlos zurück gelassen. Dieses Mal war es nicht anders! Maya und Lochan. Zwei junge Protagonisten die sich Halt geben, auffangen wenn sie das Gefühl haben zu fallen. Eine Liebe die so schön, zart, und trotzdem verboten ist! 💔 Weil sie Bruder und Schwester sind. Dennoch ist die Liebe zwischen den beiden so realistisch dargestellt, ohne billig zu wirken. Die Art von Liebe die sich viele wünschen und nicht immer finden. Auch die anderen Protagonisten sind für mich perfekt ausgearbeitet gewesen. Eine Mutter die lieber säuft und die Zeit bei ihrem Freund verbringt. Sie will man am liebsten schütteln und sagen dass sie sich gefälligst um ihre Kinder kümmern soll! Dann sind da noch Willa (5) und Tiffin (9), die man am liebsten nur in den Arm nehmen und trösten will! 🥺 Kit (13) steckt richtig in der Pubertät und ihn will man eigentlich nicht mögen, tut man aber doch, weil man weiß, dass viel mehr hinter diesem Verhalten steckt. Das Ende hatte ich nicht mehr so in Erinnerung, was aber grundsätzlich nicht schlimm war. So konnte ich mein Gefühlwirrwarr nochmal erleben. Ich habe mit Lochan und Maya gelitten, gefühlt was sie fühlten, hin und wieder gelacht und sogar ein paar Tränen vergossen. Eine Geschichte die mir ewig in Erinnerung bleiben wird! ❤️
Ich habe für das Buch insgesamt einen Tag gebraucht, aber ich musste es öfters weglegen, weil es sonst einfach zu viel geworden wäre. Das Thema ist nicht leicht und ich hab mich die ganze Zeit gefragt wie sie das umsetzen will... Und jetzt weiß ich es! Man konnte sich so verdammt gut in die Charaktere hineinversetzen und das war, denke ich, auch der Grund wieso ich so mitgelitten habe. Ich habe ungelogen geweint, weil diese Liebe der beiden unglaublich war.. Und ich habe einfach gemerkt, dass Liebe bedingungslos sein kann und das man sich in jeden verlieben kann, ob man will oder nicht. Natürlich ist das Thema Inzest ein heikles Thema, aber Tabitha Suzuma hat es unglaublich brilliant umgesetzt. Sie hat mich in die Geschichte reingesogen und ich bin absolut begeistert! Vor allem das Ende ist so wahnsinnig... Vorhersehbar und gleichzeitig Schockierend? Gut? Ich hab keine Worte dafür. Auf jeden Fall muss ich seit gestern viel nachdenken, über dieses ernste Thema. Und ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen! Lest es, Leute! Wirklich! Der Schreibstil ist Top! Die Geschichte ist Top! Ich hab nichts an dem Buch auszusetzen! 5 von 5 Sternen. GRANDIOS Bis jetzt zusammen mit "Die Bestimmung" mein absolutes Jahreshighlight!
Eine spannende Thematik, für mich aber nicht optimal umgesetzt. Denn es lag der Hauptfokus auf der Familiendynamik und es gab viele immer wiederkehrende Szenen, z.B. wie die Familie frühstückt. Dadurch hat sich mir entzogen, wie das entstehen konnte, was entstanden ist. Ich habe es nicht verstanden, wie zwischen Geschwistern ein MEHR an Gefühlen entstehen kann und auch dieses Buch hat es mir leider nicht verständlicher gemacht. Das Ende war tragisch und dramatisch, dennoch habe ich es nicht gefühlt, weil ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Zusätzlich fand ich es komisch, dass eine Sache drei Charakteren nacheinander geschehen ist – so als wäre der Autorin nichts Besseres eingefallen und alle Problematiken, die bestanden, wurden zu einfach gelöst.
Forbidden war wohl eines meiner ältesten SuB Bücher, ich habe es vor Ewigkeiten gekauft und kam dann doch nie dazu es zu lesen. Was echt schade war, denn wie ich nun gemerkt habe, beinhaltet dieses doch eher schlichte Cover eine richtig besondere Geschichte. Aber auch eine die nicht leicht zu verdauen ist. Ich weiß, hätte ich die Geschichte zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, hätte sie mich vermutlich emotionaler sehr viel mehr mitgenommen. Deswegen hier eine kleine Warnung, falls es einem im Moment nicht sehr gut geht, ist dies vielleicht nicht das richtige Buch. Ansonsten fand ich die Geschichte sehr empfehlenswert, da es alles andere als ein geläufiges Thema ist. Denn hier geht es um die Liebe zwischen zwei Geschwistern. Die Autorin zeigt sehr gut auf, die sich alles entwickelt hat, sodass der Leser sich gut in der Geschichte und auch in den Gefühlen der beiden einfinden kann. Auch wenn es keine leichte Kost ist, habe ich das Buch gerne gelesen, da es einen anderen Blickwinkel offenbart und man sein eigenes Denken auch ein bisschen hinterfragt.
Nicht vom Cover abschrecken lassen! Ein wahnsinnig tolles Buch!
Das Buch war so so so gut! Ich habe die verzweifelte und sehnsüchtige Atmosphäre im Buch so geliebt. Lochan und Maya sind authentische, nahbare und total liebenswerte Charaktere, auch ihre 3 kleinen Geschwister. Das Buch war so fesselnd, dass ich es in zwei Tagen durchgesuchtet habe. Die Geschichte ist so tragisch, traurig und trotzdem so wunderschön, dass mir das Buch mein Herz gebrochen hat. Schade, dass das Buch ein so furchtbares Cover bekommen hat. Hätte ich es so in der Buchhandlung oder online gesehen, hätte ich es mir niemals genommen, um den Klappentext mal durchzulesen. Eines der ganz ganz wenigen Bücher, die ich rereaden würde. Große Empfehlung!
Status vom 24.01.2023; Sehr emotional, Tränen vergießend
Obwohl das Verhältnis zwischen Geschwistern nicht erlaubt ist, kann ich auf Geund der Vorgeschichte und des Familienverhältnises nachvollziehen, wie die Protagonisten sich fühlen und wieso sie Dinge getan haben, die normalerweise unvorstellbar für unser Eins ist. Die Autorin konnte das Thema sehr gut umsetzen. Ich hätte mir gern eine Art Happy Ending vorgestellt auch wenn ich weiß dass es in diesem Fall eher nicht möglich war.

Naja, was soll man dazu sagen? Hier wird ein unglaubliches schweres Thema behandelt, in das man sich eigentlich kaum reinversetzen kann. Ich hatte eigentlich durchgehend ein komisches Gefühl beim Lesen ... dabei habe ich die Charaktere echt gern gemocht. Die Familienverhältnisse werden toll beschrieben und ich mag Lochan als Charakter sehr gerne. Das Ende finde ich persönlich sehr passend, ich wüsste nicht wie man diese Geschichte sonst hätte zuende bringen können.
4,75* Dieses Buch war komplett anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ich hatte eine "vulgärere" Geschichte erwartet, eine wo ich mir echt denke "Wie können das zwei Geschwister machen". Aber so war es nicht, diese Geschichte ist so viel mehr, Sie nimmt sich wichtigen Themen an und ist dabei eine wirklich schöne Geschichte. Der Schreibstil ist auch grandios und die Geschichte kann einen nicht nicht fesseln und mitnehmen. Bis zum Schluss eines der besten Büchern seit wirklich langen. Riesige Kaufempfehlung!
*Inhalt* Während ihre Mutter nichts besseres zu tun hat, als den ganzen Tag zu trinken und mit ihrem Lover herumzuziehen, kümmern sich die Geschwister Maya (16) und Lochan (17) um ihre 3 kleineren Geschwister Kit (13), Tiffin (9) und Willa (5). Während die 2 alles versuchen um ihre kleine Familie intakt zu halten, sich gegenseitig trösten und unterstützen, entwickeln sich zwischen den beiden zärtliche Gefühle füreinander. Trotz des Wissens, dass sie etwas verbotenes tun können sie nicht mehr ohneeinander.. denn die Gefühle sind stärker... *Zitate* "Ich mag vielleicht Selbstbewusst wirken, aber die meiste Zeit lache ich über Witze, die ich gar nicht lustig finde, und sage Sachen, die ich gar nicht wirklich meine. Denn am Ende geht es uns allen doch nur darum: Dazuzugehören, auf die ein oder andere Weise. Und deshalb versuchen wir um jeden Preis, so zu tun, als wären wir alle gleich." "Jedes Wort ist von einem Schluchzer begleitet. Ich kann kaum mehr atmen, ich gerate in Panik, alles bricht zusammen, alles löst sich auf." "Am Ende geht es nur darum, wie viel man ertragen kann, wie viel man aushalten und durchstehen kann. *Erster Satz des Buches* "Ich starre auf die kleinen, reglosen, verbrannten schwarzen Körper, die das abblätternde Weiß des Fensterbretts sprenkeln." *Fazit* "Forbidden" ist ein Roman von Tabitha Suzuma. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch eine Freundin, die während dem Lesen nur noch von diesem Buch schwärmte. Neugierig geworden musste ich mir diesen Roman dann auch bald zulegen - denn die Thematik sagte mir von Anfang an zu. Wie die Inhaltsangabe schon deutlich zeigt, wird in diesem Roman die Liebesbeziehung zwischen zwei Geschwistern beschrieben - eine Thematik, die bei uns wohl eher ein Tabuthema darstellt. Doch gerade deswegen interessierte ich mich sofort dafür, denn: Bevor man etwas verurteilt, sollte man sich erst einmal mit diesem Thema befassen - und genau das nahm ich mir vor, als ich die erste Seite des Romanes aufschlug und anfing zu lesen. Sehr gut fand ich es, dass man nicht von Anfang an in eine eher "unbekannte Situation" hineingeworfen wurde, sondern die Autorin langsam an's Thema Inzest heransteuerte, die Gefühle zwischen den beiden Hauptprotagonisten deutlich gemacht wurden und für den Leser so genug Zeit blieb, um sich auf die "Situation" einzustellen. Am Anfang begegnen wir Lochan und Maya also in einer "normalen" Familie, zu Anfang sind sie einfach nur Geschwister. Lochan lernen wir als sehr stillen, schüchternen und zurückhaltenden jungen Mann kennen, der große Probleme damit hat, sich vor seinen Klassenkameraden zu äußern und auch ansonsten nicht viel mit Menschen zu tun haben will. Zuhause ist er anders: er muss Verantwortung übernehmen, seine Geschwister erziehen und dafür sorgen, dass immer alles gerade so gut läuft, dass das Jugendamt nicht auf sie aufmerksam wird. Lochan scheint große Probleme mit seinem Selbstbewusstsein zu haben und allein der Gedanke daran, dass er vor der Klasse sprechen muss, befördert ihn in einen nahezu Koma-ähnlichen Zustand. Trotz seines wandelnden Verhaltens (mal bestimmend, mal schüchtern) ist mir Lochan das Buch über doch sehr sympathisch geworden - er zeigt Verantwortungsbewusstsein und würde alles tun, um seinen Geschwistern ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen! Seine Verschwiegenheit seinen Mitschülern gegenüber belastet ihn sehr und seine schlimmste Angst ist es, dass sich seine Geschwister für ihn schämen - ein Gedanke, den ich durchaus nachvollziehen kann. Maya begegnet uns als krasser Gegensatz zu Lochan: sehr offen, kennt viele Menschen, hat Freunde, ist freundlich und beliebt. Trotzdem ist ihr nichts wichtiger als ihre Familie und sie steckt so manches Mal zurück, um für ihre Familie da sein zu können. Ich mochte Maya sehr und auch, wenn gerade sie die Beziehung mich Lochan forciert hat (was meiner Ansicht nach überaus naiv und leichtsinnig war), hat sie eine gewisse Reife, nach der man bei vielen anderen 16 jährigen vergeblich suchen würde. Die Beziehung zwischen Lochan und Maya entwickelt sich stetig, ebenso die Gefühle füreinander. Die beiden sind von Kindheitsbeinen an mehr beste Freunde als Geschwister, trösten sich gegenseitig, sind immer füreinander da und würden alles füreinander tun. Während zu Beginn des Romanes noch nichts von dieser gegenseitigen Anziehungskraft zu spüren ist, wird es später immer deutlicher, wie sehr sich die beiden eine Beziehung miteinander wünschen - jedoch genau wissen, dass das nicht möglich sein wird. Es gibt viele Gespräche, viele Tränen, viel Leid - aber auch viel Knistern in der Luft, viele Gefühle und himmelhochjauchzend-zu-Tode-betrübte Protagonisten. Gerade die Gespräche der beiden Hauptpersonen haben mich sehr viel zum Nachdenken angeregt, denn dieses Buch vermittelt den Gedanken: Wie kann eine Liebe falsch sein, die sich so richtig anfühlt? Zum einen ist da natürlich der Faktor "Inzest", der das ganze irgendwie sehr skurril wirken lässt, zum anderen bleibt - zumindest für mich - immer noch der Gedanke im Raum: Man kann nicht entscheiden wen man liebt - auch wenn es falsch ist / zu sein scheint - was also tun? Ich finde das ganze immer noch sehr zwiespältig, was vermutlich aber auch daran liegt, dass ich es mir einfach nicht wirklich vorstellen kann. Zum einen habe ich keine Geschwister, zum anderen erscheint mir allein die Vorstellung, dass man sich in sein eigenes Geschwisterchen verlieben könnte irgendwie absurd. Trotzdem fesselt dieses Buch, es lässt nicht mehr los und spukt mir auch jetzt noch (einige Tage nach dem beenden) irgendwie im Kopf herum. Zu diesem Roman und zur Beziehung von Lochan und Maya muss ich nun noch sagen: Auch wenn es mich sehr stark zum nachdenken angeregt hat, kam der "Inzest - Gedanke" hierbei nur bedingt heraus, die beiden wirkten im kompletten Roman eher wie ein Pärchen dass eine Familie führt, beste Freunde oder sonstiges - aber nicht wie ein Geschwisterpaar. Die Gefühle, die die Autorin beschreibt scheinen echt, greifbar, nachvollziehbar! Verboten aber gewollt, verrückt aber so normale... man versteht den Zwiespalt der beiden und doch wünscht man sich, dass sie endlich zusammenfinden - eben weil man die beiden nicht als Geschwister ansieht. Die jüngeren Geschwister von Maya und Lochan wirken herzallerliebst, wundervoll, nervig, überheblich und doch auch einfach nur irgendwie "wie Kinder." Die "kleinen" haben es nicht einfach, brauchen viel Aufmerksamkeit und es wird bald sehr deutlich, dass sie große Angst davor haben Maya und Lochan "auch noch" zu verlieren - immerhin ist die Mutter oft genug weg. Man entwickelt ein gewisses Mitleid, ich als Leser fand jedoch, dass sie stellenweise sehr gut und erwachsen mit der Situation umgehen - Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Das Ende des Romanes fand ich - erschreckend, interessant, unerwartet aber einfach perfekt. Ein anderes Ende hätte ich mir nicht gewünscht, es passt einfach zu den Umständen der Geschichte und schon während des Lesens fragte ich mich unablässig, wie die Geschichte wohl enden würde. Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht! Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Lochan und Maya erzählt, was ich durchaus sehr sinnvoll fand. Man erhält einen Einblick in die Gefühlswelt des einzelnen und kann durch den Wechsel einen Blick auf die Gedanken der beiden werfen, was einem die meisten aufkommenden Fragen recht schnell beantwortet. Die Kapitel sind in einer ausreichenden länge, die Schrift in einer normalen Größe. Die Autorin schreibt flüssig und in einer gut verständlichen Sprache und benutzt eigentlich keine Fremdwörter. Fazit: Ein wunderbares Buch, dass man gelesen haben sollte, vor allem wenn man interessiert ist an neuen, eher "tabuisierten" Themen. Ich persönlich konnte für mich zu keinem wirklichen Schluss kommen, wie ich das beurteilen möchte, aber: VERurteile nie jemanden, bevor Du nicht seine Geschichte oder seine Gründe kennst. Das möchte ich euch auf jeden Fall mit auf den Weg geben. Wertung: 5 von 5 Sternen! *Achja:* Während des lesens habe ich mich mal ein bisschen durch Internet gewühlt, einfach um herauszufinden, wie der rechtliche Aspekt bei Inzest in den einzelnen Ländern aussieht: Herrje, da gibts einige Unterschiede! Aber sehr interessant, werde ich wohl in der nächsten Zeit mal etwas weiter verfolgen - aber keine Angst - ich habe kein "persönliches Interesse" an diesem Thema, ich bin einfach nur Allgemein neugierig!
Maya und Lochan sind die beiden ältesten, von insgesamt fünf Geschwistern. Seit der Vater mit seiner neuen Freundin ans andere Ende der Welt gezogen ist und die Mutter ihren Tag entweder stark alkoholisiert oder bei ihrem neuen Freund Dave verbringt, übernehmen die beiden die Elternrolle. Alles ändert sich, als sie spüren, dass die Liebe, die sie füreinander empfinden, anders ist, als sie sein sollte. Handlung & Stil. In Forbidden bricht die Autorin ein Tabu, doch es geht nicht nur um Inzest. Auch das Bildnis einer total zerrütteten Familie steht im Vordergrund. Wenn es um die Liebe zwischen Maya und Lochan geht, wird die Autorin niemals anstößig, pervers oder gar obszön. Die Liebe der beiden Geschwister wird so natürlich beschrieben, dass man sich während des Lesens immer wieder ins Gedächtnis rufen muss, dass die beiden eigentlich Geschwister sind. Doch wenn man darüber nachdenkt, dass die beiden eigentlich nie bloß Geschwister waren, da sie schon früh die Elternrolle gemeinsam übernommen haben, kann man ihre Zuneigung zueinander, sogar ein Stück weit nachvollziehen. Der ganze Stil ist wunderbar echt geschrieben, sodass man sich wirklich wie mittendrin vorkommt. Dieses ernste Thema verbunden mit einer Leichtigkeit, fängt dich ein und lässt dich nicht mehr los. Emotionsgeladen und überwältigend. Das beste Buch seit Langem. Charaktere & Setting. Die Charaktere sind unglaublich gut dargestellt und man kann sich mit ihnen sehr gut identifizieren. Die ganze Situation wird realistisch dargestellt und man lebt die Geschichte wirklich mit. Der Schauplatz ist auch gut beschrieben. Meist spielt das Buch zuhause und die Atmosphäre hatte ich immer gut im Blick. Das Cover trifft genau den Kern der Geschichte. Die Dornranken stehen für die Gefahr, an der man sich nicht verletzten sollte, und die Rosenblätter symbolisieren die zarte, zerbrechliche Liebe, die nicht sein darf. Sonstiges. Definitiv ein Buch, das ich gerne wieder lesen würde. Und die Frage bleibt bestehen: Wie kann sich etwas so falsches, so richtig anfühlen?
Ziemlich krasse Geschichte!
Als ich gelesen habe worum es in dem Buch geht, war ich erst etwas skeptisch, jedoch schafft es die Autorin, die Geschichte und die Probleme der Familie so gut zu beschreiben, dass man sich dabei erwischt, die Gefühle der beiden nachvollziehen zu können. Dabei schafft sie es meiner Meinung nach, nichts zu romantisieren, was ich wirklich gut finde. Jetzt schon einer meiner Highlights 2024!
Meine Meinung: In ihrem Buch "Forbidden" lässt Tabitha Suzuma ein totgeschwiegenes Thema der Gesellschaft aufleben. Sie erzählt eine Geschichte zweier Geschwister, die sich ganz allein um ihre jüngeren Geschwister kümmern müssen, weil der Vater fort, und die Mutter nur mit sich selbst beschäftigt ist. "Forbidden" erzählt die Geschichte von Lochan und Maya Whitley, die schon immer mehr waren als einfach nur Bruder und Schwester. "Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen?" Lochan ist der älteste von fünf Geschwistern. Sein Vater haute früh auf einen anderen Kontinent ab und seine Mutter lässt ihn immer spüren, dass es ihn nur gibt, weil es der Wunsch seines Vaters war. Maya, die Zweitälteste, kümmert sich gemeinsam mit ihrem Bruder um ihre drei jüngeren Geschwister. Kit, dreizehn, ist der typische rebellische Teenager, der Lochan immer wieder auf die Spitze treibt und ihm klar macht, was er von Lochans Status als ältester Mann im Haus hält. Tiffin ist ein kleiner Spaßvogel und Willa, das fünfjährige Nesthäckchen. Seit ihre Mutter wieder einen neuen, jüngeren Freund hat gibt sie das meiste Geld für sich selbst aus. Teure Kleidung und Make Up als Fassade um jung zu bleiben und ihrem Lover zu gefallen. Ihre Kinder vernachlässigt sie immer weiter, bis sie schließlich kaum noch zu Hause ist und es Lochan und Maya überlässt sich um die Familie zu kümmern. Die Beiden kümmern sich aufopferungsvoll um ihre Geschwister. Schule, Hausaufgaben, saubere Kleidung, Freizeitaktivitäten, Essen kochen, Gute-Nacht-Geschichten und am nächsten Tag alles wieder von vorne. Für Maya ist Lochan wie ein bester Freund. Sie sieht in ihm einen Vertrauten, nicht nur einfach ihren Bruder. Und dann bricht endlich das raus, was so lange im Verborgenen geblieben ist. Als Maya eines Abends ein Date mit einem Jungen hat, kann sich Lochan nur mühsam beruhigen. Er macht sich Sorgen und würde seine Schwester am liebsten zurückholen. Als sie wieder zu Hause ist, stellt er sie zur Rede, will wissen ob sie sich geküsst haben, vielleicht sogar weiter gegangen sind. Lochan kann sich nicht länger zusammenreißen und aus einem ersten Kuss wird schließlich mehr. Doch die Beiden leben in ständiger Angst die Familie könnte auseinanderreißen. Jahrelange Verschleierungen über die Vernachlässigung ihrer Mutter haben sie geprägt und vorsichtig werden lassen. Lochan und Maya wissen, dass ihre Liebe verboten ist, doch sie haben ein großes Ziel: Sobald ihre Geschwister Erwachsen sind werden sie abhauen und irgendwo ihre neugewonnene Freiheit gemeinsam genießen... Also erstmal muss ich sagen, dass das Komplettpaket (Buchumschlag, Titel, Klappentext) wirklich verdammt viel versprochen hat und ich auch nicht enttäuscht wurde! Irgendwie hat mich dieses Buch schon nach dem ersten Blick gefesselt und als ich einmal ins Lesen versunken war, gab es kein Zurück mehr. Die Kapitel wechseln zwischen Lochans und Mayas Sicht ab und gewähren tiefe Einblicke in eine kaputte Familie, die von zwei Jugendlichen, die viel zu schnell in die Erwachsenenrolle gezwungen wurden, aufrecht gehalten wird. Von der ersten Seite an hat mich diese Geschichte gepackt und ich war gleichermaßen geschockt und positiv überrascht. Wie stark Lochan und Maya sind hat mich tief beeindruckt. Diese Stärke war von Beginn an zu spüren, aber je weiter die Geschichte vorranschritt, umso intensiver wurde sie. Der Buchtitel "Forbidden" fasst die komplette Grausamkeit gut zusammen. Grausamkeit deswegen, weil Lochan und Maya wirklich zusammen gehören. Sich die Beiden alleine vorzustellen wäre so, als würde man einem Menschen alle Gliedmaßen abtrennen. Die Verbindung und das Vertrauen zwischen den Beiden ist mehr als nachvollziehbar und das sich eine wirkliche Liebe daraus entwickelt ist ein vorhersehbarer Schritt gewesen. Und dennoch hätte ich das Buch am liebsten oft genug wieder zugeklappt, weil mein Unterbewusstsein mich schon darauf vorbereitet hat, dass dieses Buch kein Happy End haben wird. Lochan ist ein junger Erwachsener, der in diesem Buch die größte Entwicklung durchlebt und mich am meisten berührt hat. Für seine Familie tut er alles und als er sich seine Liebe zu Maya eingesteht, scheint ein großer Druck von seinem Herzen genommen zu sein. In der Schule hat er nur Spitzennoten und dennoch hat er panische Angst laut zu sprechen. Nur im Umfeld seiner Familie kann er tief durchatmen und sich frei fühlen. Er weiß was richtig und falsch ist, doch dagegen anzukämpfen macht ihn kaputt. Die Thematik dieser Geschichte hat mich wirklich stark beschäftigt, so dass ich mir oft die Frage gestellt habe ob es wirklich auch eine falsche Liebe geben kann? Denn eigentlich vertrete ich die Meinung, wenn es einvernehmlich ist, intensiv, offen und vertrauensvoll, dann ist sie nicht falsch. Doch egal wie man es versucht zu drehen und zu wenden, dieses Wort "Falsch" bleibt am stärksten im Kopf hängen und ist unabänderlich. Wenn man dieses Buch liest, bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel und will am liebsten hoffen, dass die Gesellschaft mal versucht anders darüber zu denken. Doch wenn man Realist ist, weiß man, dass das nie passieren wird und dafür gibt es genug gute Gründe. Und auch wenn das hier nur ein Buch ist... Irgendwo gibt es Menschen, die genau dieses Problem haben. Und die Liebe zwischen Lochan und Maya ist in meinen Augen nicht falsch. Es ist eine einfühlsame, nachvollziehbare Geschichte die Tabitha Suzuma erzählt, die mich stark bewegt hat und die ein Ende gefundne hat, was mir wiklich Tränen in die Augen geschossen hat. Ich bewundere Suzuma für den Mut, so eine Geschichte zu erzählen. Ihr Schreibstil hat mich berührt. Leicht und emotional. Stellenweise wiederholend, aber dennoch autentisch. Die Beschreibungen der Charaktere beschränkte sich mehr auf die Familienmitglieder, aber dennoch haben auch andere Charaktere eine größere Stimme gegeben. Zum Beispiel Lochans Lehrerin, die ihm Stück für Stück hilft, seine Panik in den Griff zu kriegen. Aber auch Mayas Freundin Francie, mit der Maya schließlich ein Gespräch über falsche und richtige Liebe führt, ist mir in Erinnerung geblieben. Sie ist nur eine Randstatistin, hat mich mit ihren Ansichten aber stark zum Nachdenken angeregt. Dieses Buch kann ich absolut empfehlen. "Forbidden" ist eine eindrucksvolle, bewegende Geschichte, die lange nachhallt und wirklich Fragen aufwirft. Auch wenn es nur eine erfundene Geschichte ist, muss man sich vor dem Lesen klar sein, was da auf einen zurollt. Ich war mir dessen ehrlich gesagt absolut nicht bewusst. Ich dachte, es sei eine Geschichte mit der ich mir ein paar nette Lesestunden machen kann und gut ist, doch so schnell werden Lochan und Maya nicht aus meinem Kopf verschwinden. Die Entwicklung hat eine harte Wendung und wenn man nur Happy Ends gewöhnt ist, muss man bei diesem Buch ein paar Mal mehr schlucken. Dennoch: Absolut empfehlenswert!!!
Beschreibung: Lohan ist 17 Jahre alt und anders als die anderen in seiner Klasse. Er gehört zu der ruhigen und in sich gekehrten Sorte. Mit der Zeit hat er gelernt, sich praktisch "unsichtbar" zu machen und nicht aufzufallen. Nach einem schweißtreibenden Schultag, ist Lohan endlich froh, zu Hause zu sein. Die einzigste Person mit der er jetzt noch reden will, ist mit seiner Schwester Maya. Schnell merkt Lohan jedoch, dass diese noch in der Schule ist. Als er auf dem Weg in sein Zimmer ist, kommt er an dem Badezimmer vorbei, in dem sich seine Mutter gerade für ein Date mit ihrem neuen Freund zurecht macht. Sein Vater hat die Familie schon früh verlassen und ist nach Australien gezogen. Jetzt lebt Lohan allein mit seinen Geschwistern und seiner Familie. Die Mutter ist oft mit ihrem neuen Freund unterwegs und hat somit nur wenig Zeit für die Familie. Somit sind sie oft allein und auf sich selbst gestellt. Auch das Verhältnis der Geschwister untereinander scheint durch die Umstände, Schaden daran zu nehmen. Immer häufiger kommt es zu Streitereien. Seine Schwester Maya hat Angst ihn zu verlieren, Angst dass er eines Tages nicht mehr für sie das sein wird um sie zu bechützen. Mit der Zeit beginnen die beiden Gefühe füreinander zu empfinden, die sie als Geschwister nicht haben dürften.. Eigene Meinung: Soeben habe ich das Buch zu Ende gelesen. Es gibt so vieles zu sagen und doch vermag ich es nicht auszudrücken.. Ich glaube, ich habe noch nie, wirklich noch nie ein Buch gelesen, was mich so mitgenommen hat. Ich habe mit den Charakteren mitgefühlt, mit ihnen gelitten, mich mit ihnen gefreut.. Auf der einen Seite bin ich total aufgewühlt und kann nur schwer beschreiben, was in mir vorgeht. Das Buch hat mich sooft wütend gemacht, was zum größten Teil der Mutter zu verdanken ist. Wie kann man seine Kinder nur so vernachlässigen, sie im Stich lassen und ihnen solch eine Bürde aufbinden? Das ist für mich unbegreiflich! Sie sieht überhaupt nicht, mit was ihre Kinder zu kämpfen haben, was sie alles durchmachen müssen, weil sie nie da ist, sich nicht um sie kümmert, was für Ängste sie wegen ihr durchleben müssen. Auf der anderen Seite ist die Beziehung der beiden Geschwister so herzzereißend beschrieben, dass es mich oft zu Tränen gerührt hat. Selten hat mich ein Buch so zum Nachdenken angeregt.. Ich glaube, dass mir die Geschichte der Beiden noch lange im Kopf bleiben wird.. Oft hat mich das Buch so sehr emotinal aufgewühlt, dass ich es zur Seite legen musste. Ich konnte nicht mehr weiterlesen, es hat mich zu sehr mitgenommen, so sehr habe ich mich in diese Geschichte hineingesteigert. Ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle für dieses Buch ausdrücken soll, ich weiß nur, dass es für mich mein kein vergleichbares Buch gibt, was mich so hat mitfühlen lassen.. Fazit: Ein Buch, was mir so schnell sicher nicht mehr aus dem Kopf gehen und über das ich sicherlich noch lange nachdenken werde!
INZEST- definitiv kein schönes Wort, aber darum geht es in diesem Buch. Ich muss sagen ich bin generell eine Person, die Menschen nicht verurteilt und trotzdem war natürlich mein erster Gedanke zu dem Thema : ihhh, unnatürlich und moralisch nicht korrekt. Gerade deswegen war ich so gespannt auf dieses Buch Konnte es meine Meinung für ein Thema so wie „nur noch ein einziges Mal“ ändern? Und wenn ja wie ? Die Liebesbeziehung zwischen den beiden wurde wirklich grandios umgesetzt und ich konnte von Anfang an mitfühlen, wie sich beide gefühlt haben. Ich habe immer wieder eine Pause gemacht und unsere Gesellschaftliche Sicht hinterfragt. Wieso finden wir das falsch ? Was spricht dagegen? Ich konnte für jedes Argument mindestens 1 Argument entgegensetzen. Ich habe selber einen Bruder und für mich wäre das nichts. Aber ich verstehe jetzt besser, wie sich Menschen in dieser Situation fühlen. Ich habe jetzt mehr Mitgefühl, dafür wie schlimm diese Situation ist und ich glaube wenn mir jetzt jemand erzählen würde, er wäre mit seinem Bruder oder Schwester zusammen, wäre meine erste Reaktion Mitgefühl anstatt Ekel. Und ich finde das macht ein gutes Buch aus. Seine Ansichten hinterfragen zu lassen und einen neuen Blickwinkel auf ein Thema zu bekommen. Wirklich gut von der Autorin umgesetzt. Für mich eigentlich ein 5





















































