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Einen ganzen Monat habe ich damit verbracht, dieses sprachliche Wunderwerk zu lesen und die ganze Zeit habe ich mich schon darauf gefreut, meine Begeisterung zu teilen. Es ist eins dieser Bücher, die neue Welt eröffnen! Auf 845 Seiten porträtiert Maria Popova wundervoll poetisch ausgewählte bedeutsame Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Schriftsteller:innen. Darunter sind der Astronom Johannes Kepler und die Astronomin Maria Mitchell, die Bildhauerin Harriet Hosmer, die Journalistin Margaret Fuller, die Dichterin Emily Dickinson und die Meeresbiologin Rachel Carson. Kennt ihr nicht? Kein Problem, ihr werdet euch ihnen nach der Lektüre sehr verbunden fühlen. Maria Popova schafft es nämlich nicht nur, den Lesenden die wissenschaftlichen oder ideologischen Leidenschaften der Personen näherzubringen; sie schafft es auch, sie lebendig werden zu lassen. Unglaublich dicht recherchiert lässt sie uns an den Gedanken und vor allem Gefühlen der Protagonist:innen teilhaben und zitiert dafür viel aus Briefen und zeitgenössischen Quellen. Ihre Protagonist:innen eint ihre Leidenschaft für das Schöne - und damit ist im weitesten Sinne die Suche nach Wahrheit gemeint. Doch nicht nur das: fast alle von ihnen eint eine Liebe oder Art zu Lieben, die die Konventionen ihrer Zeit sprengt. Manche sind queer, manche sind polyamorös, manche lieben mehr als ihnen gut tut und andere erkennen, das erfüllende Liebe keinerlei Bedingungen benötigt. Mich hat dieses Buch verzaubert, zu Tränen gerührt und mir das ein oder andere neue Vorbild serviert. Maria Popova hat das Talent, längst gelebte Leben nahbar erscheinen zu lassen, sodass man sich gemeinsam den großen Fragen des Lebens nähert. Es gibt noch so viel mehr zu sagen über dieses Buch, aber am besten findet ihr es selbst heraus. Ganz großes Lob auch an die drei Übersetzer:innen Stefanie Schäfer, Heike Reissig und Tobias Rothenbücher.
Sep 17, 2022
Einen ganzen Monat habe ich damit verbracht, dieses sprachliche Wunderwerk zu lesen und die ganze Zeit habe ich mich schon darauf gefreut, meine Begeisterung zu teilen. Es ist eins dieser Bücher, die neue Welt eröffnen! Auf 845 Seiten porträtiert Maria Popova wundervoll poetisch ausgewählte bedeutsame Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Schriftsteller:innen. Darunter sind der Astronom Johannes Kepler und die Astronomin Maria Mitchell, die Bildhauerin Harriet Hosmer, die Journalistin Margaret Fuller, die Dichterin Emily Dickinson und die Meeresbiologin Rachel Carson. Kennt ihr nicht? Kein Problem, ihr werdet euch ihnen nach der Lektüre sehr verbunden fühlen. Maria Popova schafft es nämlich nicht nur, den Lesenden die wissenschaftlichen oder ideologischen Leidenschaften der Personen näherzubringen; sie schafft es auch, sie lebendig werden zu lassen. Unglaublich dicht recherchiert lässt sie uns an den Gedanken und vor allem Gefühlen der Protagonist:innen teilhaben und zitiert dafür viel aus Briefen und zeitgenössischen Quellen. Ihre Protagonist:innen eint ihre Leidenschaft für das Schöne - und damit ist im weitesten Sinne die Suche nach Wahrheit gemeint. Doch nicht nur das: fast alle von ihnen eint eine Liebe oder Art zu Lieben, die die Konventionen ihrer Zeit sprengt. Manche sind queer, manche sind polyamorös, manche lieben mehr als ihnen gut tut und andere erkennen, das erfüllende Liebe keinerlei Bedingungen benötigt. Mich hat dieses Buch verzaubert, zu Tränen gerührt und mir das ein oder andere neue Vorbild serviert. Maria Popova hat das Talent, längst gelebte Leben nahbar erscheinen zu lassen, sodass man sich gemeinsam den großen Fragen des Lebens nähert. Es gibt noch so viel mehr zu sagen über dieses Buch, aber am besten findet ihr es selbst heraus. Ganz großes Lob auch an die drei Übersetzer:innen Stefanie Schäfer, Heike Reissig und Tobias Rothenbücher.
Sep 17, 2022





