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Joss Stirlings Finding Sky ist der Auftakt einer romantisch-fantastischen Jugendbuchreihe, die mit der Idee der „Seelenspiegel“ – zwei füreinander bestimmte Seelen – eine interessante Grundidee bietet. Im Mittelpunkt steht Sky, ein schüchternes Mädchen mit dunkler Vergangenheit, das in den USA den geheimnisvollen Zed Benedict trifft. Beide entdecken, dass sie Teil einer Welt von Menschen mit besonderen mentalen Kräften, den Savants, sind. Der Roman glänzt mit einer leicht lesbaren Sprache und einem flüssigen Erzählstil. Auch die emotionale Entwicklung zwischen Sky und Zed ist nachvollziehbar und dürfte vor allem jüngere Leserinnen ansprechen. Dennoch bleibt die Geschichte in vielen Punkten vorhersehbar. Die Figuren – besonders Zed als typischer „Bad Boy mit goldenem Herzen“ – wirken teilweise klischeehaft, und die Handlung folgt bekannten Mustern des romantischen Fantasygenres. Positiv hervorzuheben ist, dass Stirling Themen wie Selbstvertrauen und Trauma sensibel einbindet, auch wenn sie dabei oft an der Oberfläche bleibt. Die Spannung entsteht eher aus der Liebesgeschichte als aus den übernatürlichen Elementen, die etwas unterentwickelt wirken. Finding Sky ist ein gefälliger, emotionaler Jugendroman mit sympathischer Protagonistin, der jedoch wenig Neues bietet. Wer romantische Fantasy à la Twilight sucht, wird gut unterhalten – wer Originalität oder Tiefgang erwartet, eher weniger.
Nov 11, 2025
Joss Stirlings Finding Sky ist der Auftakt einer romantisch-fantastischen Jugendbuchreihe, die mit der Idee der „Seelenspiegel“ – zwei füreinander bestimmte Seelen – eine interessante Grundidee bietet. Im Mittelpunkt steht Sky, ein schüchternes Mädchen mit dunkler Vergangenheit, das in den USA den geheimnisvollen Zed Benedict trifft. Beide entdecken, dass sie Teil einer Welt von Menschen mit besonderen mentalen Kräften, den Savants, sind. Der Roman glänzt mit einer leicht lesbaren Sprache und einem flüssigen Erzählstil. Auch die emotionale Entwicklung zwischen Sky und Zed ist nachvollziehbar und dürfte vor allem jüngere Leserinnen ansprechen. Dennoch bleibt die Geschichte in vielen Punkten vorhersehbar. Die Figuren – besonders Zed als typischer „Bad Boy mit goldenem Herzen“ – wirken teilweise klischeehaft, und die Handlung folgt bekannten Mustern des romantischen Fantasygenres. Positiv hervorzuheben ist, dass Stirling Themen wie Selbstvertrauen und Trauma sensibel einbindet, auch wenn sie dabei oft an der Oberfläche bleibt. Die Spannung entsteht eher aus der Liebesgeschichte als aus den übernatürlichen Elementen, die etwas unterentwickelt wirken. Finding Sky ist ein gefälliger, emotionaler Jugendroman mit sympathischer Protagonistin, der jedoch wenig Neues bietet. Wer romantische Fantasy à la Twilight sucht, wird gut unterhalten – wer Originalität oder Tiefgang erwartet, eher weniger.
Nov 11, 2025







