Extinction
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Description
Book Information
Author Description
Kazuaki Takano, geb. 1964 in Tokio, arbeitet in Hollywood und Japan als Drehbuchautor. Für seine Romane erhielt er renommierte Preise. »Extinction« stand in Japan und Deutschland monatelang auf den Bestsellerlisten und wurde in seinem Heimatland u.a. als bester Thriller des Jahres ausgezeichnet.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Kompliziert verflochten, aber toll entwirrt: Eine neue Spezies fordert die Menschheit heraus – Spannung pur!
Dieses Buch ist definitiv kein leichter Augenschmaus für Zwischendurch, aber welcher Thriller ist das schon? Die viele Fachsprache in Bereichen wie Politik und Naturwissenschaften ist zwar wirklich nicht zu unterschätzen, aber ich fand es gut gemacht, dass man meistens auf fast gut verständliche Weise mitgeführt wurde, wie das alles zu deuten ist. Und wenn's einem doch zu hoch ist, könnte man immer noch eine kurze Eigenrecherche betreiben oder damit leben, dass man nicht 100% folgen kann. ;) Persönliches zur Lesesituation: Meine Erfahrung mit dem Buch fing holprig an, da ich es vor zwei Jahren geliehen bekam. Damals hatte ich noch nicht viel mit etwas anderem als Manga zu tun und besonders dicke Bücher waren mehr eine Qual für mich, aber trotz allem habe ich versucht, es anzufangen zu lesen. Weit über das Prolog kam ich nicht hinaus, es schien alles hochkompliziert... Bei diesem Versuch zwei Jahre später – ich hatte vor kurzem erst ein 400-seitiges Buch auf Englisch beendet, worauf ich ganz stolz bin – fiel es mir deutlich leichter, reinzukommen, ich war mittlerweile etwas schneller im Lesen, und auch dran zu bleiben! Zum Inhalt: Hier gibt es wirklich unheimlich viel zu erleben, an vielen Orten auf der Welt gleichzeitig(!), mehrere, unterschiedlichste Personenkreise, alle verschiedene Ziele verfolgend. Ja, Verwirrung wird es geben, aber letztendlich findet sich doch alles früher oder später zusammen. Mir hat die Erzählweise sehr gefallen! Denn selbst wenn sogar mal die Sicht von Personen geschildert wurde, von denen vorher nie die Rede war und die nach einem kleinen Kapitel (oder auch nur einem Teil davon) überhaupt nicht mehr relevant waren, trugen sie doch zum Fortschritt oder als Hindernis der Handlung unserer entsprechenden Protagonisten bei. Erfrischende Perspektivenwechsel! Dann sind die großen Thematiken von Krieg, Politik, Chemie, Biologie, Anthropologie und was sonst noch alles zwar nicht immer dem Interesse des Lesers entsprechend, und auch ich muss zugeben, dass ich in meiner Freizeit so gut wie nie mit alledem zu tun habe, aber selbst mich hat dann doch irgendwie jedes Thema zu einem gewissen Grad gepackt! Die Spannung zwischen all den Strängen war einfach super aufgebaut, sehr extrem im Mittelteil und da dann eben für eine Weile, aber genau das müsste ja einen Thriller ausmachen, seinen „thrill“, also Nervenkitzel. ^^ Übrigens auch was Sprachbarrieren bzw. Sprachen allgemein angeht, ziemlich interessant! Wir haben mindestens Englisch, Japanisch, afrikanische Sprachen, die auch mal interagieren, und ein kurzer Teil über Linguistik im Bezug auf ein völlig fremdes Sprachsystem kommt ebenfalls vor. Nicht zuletzt die, wie ich finde, genial aufgebaute neue Spezies, die den Menschen in Intelligenz undenkbar übertrifft! Das sorgte für viel Spannung, Probleme wie auch neue Denkweisen für den Menschen; einfach eine gelungene Art, zum Nachdenken, Überdenken, Hinterfragen anzuregen. Fazit: Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Buch, das mich einiges über das Leben der Menschen und Naturwissenschaften gelehrt hat, mich die Menschheit hinterfragen lässt, aber auch mit mir selbst, dass ich diesen „Schinken“ für meine Verhältnisse in recht zügigem Tempo durchbekam, wenn auch nach mehreren Versuchen, auch wenn ich irgendwann im Epilog doch nicht direkt das Ende schon abschließen wollte und es noch ein wenig aufgeschoben hatte; mein Fehler. ,:)

Super spannend und eventuell musste ich am Ende auch ein klitzekleines bisschen weinen! 🥹 Einen Stern Abzug gibt es allerdings, da es hier wirklich auch sehr viel um wissenschaftliche Prozesse geht. Diese Seiten waren wirklich anstrengend zu lesen! :D das liegt aber wahrscheinlich größtenteils daran, dass mein Hirn direkt auf Autopilot schaltet, sobald ich solche Themen sehe oder auch höre (alles mit Naturwissenschaften und Mathe ist bäh! :D) Trotzdem wie geschrieben: auch dieses Buch konnte ich teilweise nicht aus der Hand legen, weil es so spannend war! :) Man sieht nur leider auch mal wieder (gerade in der heutigen Zeit!), dass die Menschheit einfach nur grausam ist! Es ist wahrscheinlich wirklich an der Zeit, dass es hier mal intelligentere Lebewesen gibt!

Manchmal ist die Natur wahllos ungerecht und grausam. S. 114 Kurz in eigenen Worten: Die Menschheit ist in Gefahr. Dem Präsidenten werden Unterlagen vorgelegt, laut denen ein gefährliches Virus in einem Pygmäenstamm im Kongo. Ein Sondereinsatzkommando muss her, der Amerikaner Jonathan Yeager ist einer von ihnen, das Geld kann er gut gebrauchen, doch zögert er, denn sein Sohn ist krank, er leidet an einer Unheilbaren Krankheit, die ihn bald töten wird. Kento´s Vater ist plötzlich gestorben und nun soll der junge Japanische Wissenschaftler seine geheime Forschung vorführen und ein Heilmittel für eine Unheilbare Krankheit finden. Wer sich nun fragt, wie dies alles zusammen passt, lest das Buch, dann erfahrt ihr es ;-) Cover: Thriller stehen in der Cover Gestaltung oft den anderen Genres nach, finde ich. Durch dieses goldene Gelb wird man zwar auf das Buch aufmerksam, und das X prägt sich auch ein. Aber mit dem Cover nach vorne würde ich es nicht in das Bücherregal stellen. Meine Meinung: Kazuaki Takano hat hier einige Handlungsstränge untergebracht. Es gibt Zwei große Handlungsverläufe, die da wären. ~Kento, der jungen japanischen Wissenschaftler bei seiner suche nach einem Heilmittel und den damit verbundenen Schwierigkeiten, weil ihm jede Menge Steine in den Weg gelegt werden.Es ist ein sympathischer Kerl. Aber trotzdem mochte ich seine Kapitel am wenigsten, es gab zwar den ein oder anderen Spannenden Moment, aber die meiste Zeit fand ich sein Wissenschaftliches geredet und die Analysen recht anstrengend, zäh und langweilig. Ich konnte damit einfach nicht viel anfangen, da ich mich in dem Bereich auch gar nicht auskenne und mit vielen Begriffen / Verfahren nichts anfangen konnte. ~Yeage, der amerikanische Ex Soldat, der einen unheilbar kranken Sohn hat, welcher nur noch einen Monat zu leben hat. Dies war mein Lieblingsstrang. Nicht nur weil es hier jede Menge Action gab, sonder auch weil mir Yeager am sympathischsten war. Er ist ein guter Mensch, auch wenn er ein paar Dinge tun muss, die nicht unter den Begriff Gut fallen. Er ist intelligent, denkt analytisch und strategisch, seinen Vorgehen zu folgen fand ich sehr interessant. Die Gruppe an Söldner, die ihn auf der Mission begleitet, war bunt gemischt an Charakteren und hat mir gut gefallen. Sehr interessant fand ich das zusammen treffen der Soldaten mit dem Pygmäenstamm ~Der Präsident und sein Mitarbeiter, gelegentlich wird dem Leser gezeigt, was im Washington passiert. Die Ausflüge haben mir auch gefallen, auch wenn sie ziemlich erschreckend waren. Erwähnenswert finde ich, dass dieser Präsident, der einen unnötigen Krieg angefangen hat und ohne schlechtes Gewissen unschuldige Folter lässt ( nur ein paar seine Vergehen) Gregory Burns heißt. ~Es gibt auch noch ein paar andere Personen die kurzzeitig vom Leser begleitet werden, diese werde ich nun nicht alle aufzählen. Aber durch sie bekommt man einen guten Einblick, auch aus anderen Sichtweisen und somit wird das Buch lebendiger. Die vielen Stränge waren zwar am Anfang leicht verwirrend, aber im Verlauf des Buches, haben sie zur Spannung beigetragen. Fakten, diese gibt es hier so einige.Wie schon erwähnt, fand ich die im Naturwissenschaftlichen Bereich nicht sehr interessant. Dafür habe ich aber etwas im Geografischen und Anthropologischen Bereich gelernt. Ich finde es gut, wenn ein Buch auch noch nebenbei bildet. Fazit: Für Wissenschafts Fans die gerne Thriller lesen. Ein Thriller, der nicht nur Spannung verbreitet, sondern auch informiert und belehrt.
Die Spannung war kaum auszuhalten! Ein geschickter Thriller mit einer interessanten Handlung. Meinung Cover: Perfekt. Genau so stell ich mir ein Cover vor, das einen umhaut! Kleiner Punktabzug von mir bei der Beschichtung des schwarzen Bereichs, es löst sich ziemlich schnell ab und wird löchrig. Zeitgleich befindet sich die Handlung auf genau vier Kontinenten. Nordamerika, Afrika, Europa, Asien. Washington, Kongo, Lissabon, Tokio. Ganz schön viel und dennoch gelingt es dem Autor hier ganz gelassen einen Weg zu finden, nicht zu sehr zu verwirren. Mit einer anhaltenden Spannung beschrieb er jede Szene sehr detailreich. Sei es der Dschungel, ein Labor oder das Pentagon. Alles hat seinen Reiz und man kann sich kaum davon lösen, weil man immer mehr erfahren möchte. Mit seinen Charakteren hat sich Takano einen großen Spielraum verschafft, für den er einiges an Wissen aneignen musste. So kommt es, dass man von einem Präsidenten, von Analysten der NSA, Söldner der USA und Wissenschaftlern aus Tokio liest. Und genau diese Mischung hat eine Menge hergegeben. Durchweg konnte man die Handlungen der einzelnen Personen verstehen (oder auch nicht) und fieberte mit ihnen mit. Takanos Schreibstil ist sehr kompliziert im Sinne von Fremdwörtern. Dieses Buch quillt förmlich über mit Fremdwörtern, die man schön nachschlagen kann (allerdings nicht im Buch). Allein schon die ganzen medizinischen und politischen Ausdrücke könnten manchmal etwas aufhalten. Aber das macht nichts, es trägt zur Bildung bei, nicht wahr? Gestört hat es mich nicht, es hat nur aufgehalten, wenn man ein Wort manchmal wiederholen musste. Somit ist nämlich auch der Lesefluss gestört. Ansonsten schrieb Takano hervorragend und ich konnte dem Geschehen problemlos folgen. Mein ‘Hauptproblem’ mit diesem Buch war tatsächlich, dass man das Gefühl beim Lesen hatte, man kommt nicht voran. Eben, weil man ständig ein Wort wiederholen oder mal nachschlagen musste. Es hat aufgehalten und es wurde teilweise ein wenig lästig. Aber ein Thriller in dieser Form bringt das wohl mit sich. Wenn es um den ‘Thriller’ geht, den man erwartet, darf man nicht gleich mit Mengen an Blut rechnen, eher mit einer andauernden Handlung, deren Spannung anhält. Dennoch gibt es Stellen im Buch, die sehr makaber sind. Und diese habe ich sehr geliebt. Bewertung Meiner Meinung nach war dieser Thriller sehr aufregend und spannend. Nichts, was für fünf Schreibfedern meinerseits reichen würde, aber ich denke mit vier von fünf gebe ich mich sehr zufrieden. Fazit Thriller Fans werden dieses Buch lieben. Trotz komplexer Handlung und einigen Fremdwörtern kann dieses Buch vollkommen überzeugen. Die Spannung reißt nicht ab und man erlebt richtig was. Auch für Verschwörungstheoretiker kann dieses Buch ein großer Genuss sein, denn es bietet viel Platz für Eigeninterpretation. Ich danke dem C.Bertelsmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Etwas zu lang und manchmal verwirrend mit einigen medizinischen oder biologischen Fachbegriffen, die mich null interessieren. Stellenweise äußerst brutal. Das hätte ich nicht erwartet. Tut der Sache keinen Abbruch. Großen und ganzen hmm, schwer ob ich es weiterempfehlen würde. Gibt sicherlich besseres Material.
Sehr packender und vor allen Dingen gut recherchierter Wissenschaftsthriller. Dass das Buch bereits vor vier Jahren auf dem japanischen Markt erschienen ist, merkt man der Geschichte überhaupt nicht an. Kazuaki Takano hat es geschafft, den Roman derart zu schreiben, dass man ihn auch noch in zehn Jahren lesen kann, und das Buch nichts von seiner Aktualität verloren haben wird. Das ist mir sehr positiv aufgefallen. Man sollte ein Interesse für Naturwissenschaften mitbringen, da man sonst die Geschichte nicht versteht. Der Reiz der Geschichte liegt in den verschiedenen Handlungssträngen, die sich absolut homogen miteinander verweben. Bei zwei Stellen im Buch war ich geneigt es zur Seite zu legen - zu sehr hatte ich "Kopfkino". Aber - auch hier war die gute Recherche daran schuld. Kurzum: Packender, intelligenter und schonungsloser Wissenschafts-Thriller mit Anspruch. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Inhalt Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. Erster Satz des Buches "Diese Villa war nie ein Zuhause für ihn, auch wenn er schon jahrelang darin wohnte." Fazit "Extinction" ist ein Roman des Autors "Kanuaki Takano". Dieses Buch wurde mir in meiner Funktion als Buchflüsterer zugesandt, leider kam ich auf Grund meines Staatexamens, welches mir dazwischenkam, nicht wirklich zeitnah zum lesen. Zugegebenermaßen hatte ich aber auch danach nicht wirklich Lust, dieses Buch tatsächlich zu beenden, denn schon die ersten Seiten waren beschwerlich. Liest man den Klappentext so könnte man eine hochspannende und interessante Geschichte erwarten, tatsächlich entwickelt sich das ganze jedoch eher als Politik- und wissenschaftlich orientierter Roman, der zwar mit etwas Action aufwarten kann, mich jedoch absolut nicht überzeugen konnte. Dies mag zum Teil wohl daran liegen, dass mich Politik nicht im mindesten interessiert und auch wenn ich mit dem wissenschaftlichen Teil schon mehr anfangen konnte, so hatte sich dies spätestens nach der x-ten ausführlichen Beschreibung dessen erledigt - zudem waren diese detaillierteren Ausführungen für die Handlung des ganzen überhaupt nicht von Interesse, weswegen es sich auch nicht als Nachteil herausstellte, wenn man getrost ein paar Seiten überblätterte. Sehr verwirrend und nervig fand ich außerdem die unterschiedlichen Perspektiven (insgesamt 3), wobei jeder einzelne den anderen an langweiligen Ausführungen noch übertraf. Ich für meinen Teil konnte das Buch nicht fertig lesen, da es mich zum einen thematisch nicht besonders interessierte (die Umsetzung!) und mich zum anderen der Schreibstil des Autoren eher abschreckte. Die Beschreibungen waren langatmig und für mich auch nicht sehr bildhaft, auch wenn ich in einigen Rezensionen anderes gelesen habe - ich für mich konnte das so nicht empfinden. Insgesamt kann ich euch diesen Roman absolut nicht empfehlen, denn bei mir konnte er aus den oben genannten Gründen absolut nicht punkten. Vielleicht spricht euch jedoch die Thematik mehr an und ihr findet darin einen spannenden Roman? Probiert es aus und lass es mich wissen :)
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Kazuaki Takano, geb. 1964 in Tokio, arbeitet in Hollywood und Japan als Drehbuchautor. Für seine Romane erhielt er renommierte Preise. »Extinction« stand in Japan und Deutschland monatelang auf den Bestsellerlisten und wurde in seinem Heimatland u.a. als bester Thriller des Jahres ausgezeichnet.
Posts
Kompliziert verflochten, aber toll entwirrt: Eine neue Spezies fordert die Menschheit heraus – Spannung pur!
Dieses Buch ist definitiv kein leichter Augenschmaus für Zwischendurch, aber welcher Thriller ist das schon? Die viele Fachsprache in Bereichen wie Politik und Naturwissenschaften ist zwar wirklich nicht zu unterschätzen, aber ich fand es gut gemacht, dass man meistens auf fast gut verständliche Weise mitgeführt wurde, wie das alles zu deuten ist. Und wenn's einem doch zu hoch ist, könnte man immer noch eine kurze Eigenrecherche betreiben oder damit leben, dass man nicht 100% folgen kann. ;) Persönliches zur Lesesituation: Meine Erfahrung mit dem Buch fing holprig an, da ich es vor zwei Jahren geliehen bekam. Damals hatte ich noch nicht viel mit etwas anderem als Manga zu tun und besonders dicke Bücher waren mehr eine Qual für mich, aber trotz allem habe ich versucht, es anzufangen zu lesen. Weit über das Prolog kam ich nicht hinaus, es schien alles hochkompliziert... Bei diesem Versuch zwei Jahre später – ich hatte vor kurzem erst ein 400-seitiges Buch auf Englisch beendet, worauf ich ganz stolz bin – fiel es mir deutlich leichter, reinzukommen, ich war mittlerweile etwas schneller im Lesen, und auch dran zu bleiben! Zum Inhalt: Hier gibt es wirklich unheimlich viel zu erleben, an vielen Orten auf der Welt gleichzeitig(!), mehrere, unterschiedlichste Personenkreise, alle verschiedene Ziele verfolgend. Ja, Verwirrung wird es geben, aber letztendlich findet sich doch alles früher oder später zusammen. Mir hat die Erzählweise sehr gefallen! Denn selbst wenn sogar mal die Sicht von Personen geschildert wurde, von denen vorher nie die Rede war und die nach einem kleinen Kapitel (oder auch nur einem Teil davon) überhaupt nicht mehr relevant waren, trugen sie doch zum Fortschritt oder als Hindernis der Handlung unserer entsprechenden Protagonisten bei. Erfrischende Perspektivenwechsel! Dann sind die großen Thematiken von Krieg, Politik, Chemie, Biologie, Anthropologie und was sonst noch alles zwar nicht immer dem Interesse des Lesers entsprechend, und auch ich muss zugeben, dass ich in meiner Freizeit so gut wie nie mit alledem zu tun habe, aber selbst mich hat dann doch irgendwie jedes Thema zu einem gewissen Grad gepackt! Die Spannung zwischen all den Strängen war einfach super aufgebaut, sehr extrem im Mittelteil und da dann eben für eine Weile, aber genau das müsste ja einen Thriller ausmachen, seinen „thrill“, also Nervenkitzel. ^^ Übrigens auch was Sprachbarrieren bzw. Sprachen allgemein angeht, ziemlich interessant! Wir haben mindestens Englisch, Japanisch, afrikanische Sprachen, die auch mal interagieren, und ein kurzer Teil über Linguistik im Bezug auf ein völlig fremdes Sprachsystem kommt ebenfalls vor. Nicht zuletzt die, wie ich finde, genial aufgebaute neue Spezies, die den Menschen in Intelligenz undenkbar übertrifft! Das sorgte für viel Spannung, Probleme wie auch neue Denkweisen für den Menschen; einfach eine gelungene Art, zum Nachdenken, Überdenken, Hinterfragen anzuregen. Fazit: Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Buch, das mich einiges über das Leben der Menschen und Naturwissenschaften gelehrt hat, mich die Menschheit hinterfragen lässt, aber auch mit mir selbst, dass ich diesen „Schinken“ für meine Verhältnisse in recht zügigem Tempo durchbekam, wenn auch nach mehreren Versuchen, auch wenn ich irgendwann im Epilog doch nicht direkt das Ende schon abschließen wollte und es noch ein wenig aufgeschoben hatte; mein Fehler. ,:)

Super spannend und eventuell musste ich am Ende auch ein klitzekleines bisschen weinen! 🥹 Einen Stern Abzug gibt es allerdings, da es hier wirklich auch sehr viel um wissenschaftliche Prozesse geht. Diese Seiten waren wirklich anstrengend zu lesen! :D das liegt aber wahrscheinlich größtenteils daran, dass mein Hirn direkt auf Autopilot schaltet, sobald ich solche Themen sehe oder auch höre (alles mit Naturwissenschaften und Mathe ist bäh! :D) Trotzdem wie geschrieben: auch dieses Buch konnte ich teilweise nicht aus der Hand legen, weil es so spannend war! :) Man sieht nur leider auch mal wieder (gerade in der heutigen Zeit!), dass die Menschheit einfach nur grausam ist! Es ist wahrscheinlich wirklich an der Zeit, dass es hier mal intelligentere Lebewesen gibt!

Manchmal ist die Natur wahllos ungerecht und grausam. S. 114 Kurz in eigenen Worten: Die Menschheit ist in Gefahr. Dem Präsidenten werden Unterlagen vorgelegt, laut denen ein gefährliches Virus in einem Pygmäenstamm im Kongo. Ein Sondereinsatzkommando muss her, der Amerikaner Jonathan Yeager ist einer von ihnen, das Geld kann er gut gebrauchen, doch zögert er, denn sein Sohn ist krank, er leidet an einer Unheilbaren Krankheit, die ihn bald töten wird. Kento´s Vater ist plötzlich gestorben und nun soll der junge Japanische Wissenschaftler seine geheime Forschung vorführen und ein Heilmittel für eine Unheilbare Krankheit finden. Wer sich nun fragt, wie dies alles zusammen passt, lest das Buch, dann erfahrt ihr es ;-) Cover: Thriller stehen in der Cover Gestaltung oft den anderen Genres nach, finde ich. Durch dieses goldene Gelb wird man zwar auf das Buch aufmerksam, und das X prägt sich auch ein. Aber mit dem Cover nach vorne würde ich es nicht in das Bücherregal stellen. Meine Meinung: Kazuaki Takano hat hier einige Handlungsstränge untergebracht. Es gibt Zwei große Handlungsverläufe, die da wären. ~Kento, der jungen japanischen Wissenschaftler bei seiner suche nach einem Heilmittel und den damit verbundenen Schwierigkeiten, weil ihm jede Menge Steine in den Weg gelegt werden.Es ist ein sympathischer Kerl. Aber trotzdem mochte ich seine Kapitel am wenigsten, es gab zwar den ein oder anderen Spannenden Moment, aber die meiste Zeit fand ich sein Wissenschaftliches geredet und die Analysen recht anstrengend, zäh und langweilig. Ich konnte damit einfach nicht viel anfangen, da ich mich in dem Bereich auch gar nicht auskenne und mit vielen Begriffen / Verfahren nichts anfangen konnte. ~Yeage, der amerikanische Ex Soldat, der einen unheilbar kranken Sohn hat, welcher nur noch einen Monat zu leben hat. Dies war mein Lieblingsstrang. Nicht nur weil es hier jede Menge Action gab, sonder auch weil mir Yeager am sympathischsten war. Er ist ein guter Mensch, auch wenn er ein paar Dinge tun muss, die nicht unter den Begriff Gut fallen. Er ist intelligent, denkt analytisch und strategisch, seinen Vorgehen zu folgen fand ich sehr interessant. Die Gruppe an Söldner, die ihn auf der Mission begleitet, war bunt gemischt an Charakteren und hat mir gut gefallen. Sehr interessant fand ich das zusammen treffen der Soldaten mit dem Pygmäenstamm ~Der Präsident und sein Mitarbeiter, gelegentlich wird dem Leser gezeigt, was im Washington passiert. Die Ausflüge haben mir auch gefallen, auch wenn sie ziemlich erschreckend waren. Erwähnenswert finde ich, dass dieser Präsident, der einen unnötigen Krieg angefangen hat und ohne schlechtes Gewissen unschuldige Folter lässt ( nur ein paar seine Vergehen) Gregory Burns heißt. ~Es gibt auch noch ein paar andere Personen die kurzzeitig vom Leser begleitet werden, diese werde ich nun nicht alle aufzählen. Aber durch sie bekommt man einen guten Einblick, auch aus anderen Sichtweisen und somit wird das Buch lebendiger. Die vielen Stränge waren zwar am Anfang leicht verwirrend, aber im Verlauf des Buches, haben sie zur Spannung beigetragen. Fakten, diese gibt es hier so einige.Wie schon erwähnt, fand ich die im Naturwissenschaftlichen Bereich nicht sehr interessant. Dafür habe ich aber etwas im Geografischen und Anthropologischen Bereich gelernt. Ich finde es gut, wenn ein Buch auch noch nebenbei bildet. Fazit: Für Wissenschafts Fans die gerne Thriller lesen. Ein Thriller, der nicht nur Spannung verbreitet, sondern auch informiert und belehrt.
Die Spannung war kaum auszuhalten! Ein geschickter Thriller mit einer interessanten Handlung. Meinung Cover: Perfekt. Genau so stell ich mir ein Cover vor, das einen umhaut! Kleiner Punktabzug von mir bei der Beschichtung des schwarzen Bereichs, es löst sich ziemlich schnell ab und wird löchrig. Zeitgleich befindet sich die Handlung auf genau vier Kontinenten. Nordamerika, Afrika, Europa, Asien. Washington, Kongo, Lissabon, Tokio. Ganz schön viel und dennoch gelingt es dem Autor hier ganz gelassen einen Weg zu finden, nicht zu sehr zu verwirren. Mit einer anhaltenden Spannung beschrieb er jede Szene sehr detailreich. Sei es der Dschungel, ein Labor oder das Pentagon. Alles hat seinen Reiz und man kann sich kaum davon lösen, weil man immer mehr erfahren möchte. Mit seinen Charakteren hat sich Takano einen großen Spielraum verschafft, für den er einiges an Wissen aneignen musste. So kommt es, dass man von einem Präsidenten, von Analysten der NSA, Söldner der USA und Wissenschaftlern aus Tokio liest. Und genau diese Mischung hat eine Menge hergegeben. Durchweg konnte man die Handlungen der einzelnen Personen verstehen (oder auch nicht) und fieberte mit ihnen mit. Takanos Schreibstil ist sehr kompliziert im Sinne von Fremdwörtern. Dieses Buch quillt förmlich über mit Fremdwörtern, die man schön nachschlagen kann (allerdings nicht im Buch). Allein schon die ganzen medizinischen und politischen Ausdrücke könnten manchmal etwas aufhalten. Aber das macht nichts, es trägt zur Bildung bei, nicht wahr? Gestört hat es mich nicht, es hat nur aufgehalten, wenn man ein Wort manchmal wiederholen musste. Somit ist nämlich auch der Lesefluss gestört. Ansonsten schrieb Takano hervorragend und ich konnte dem Geschehen problemlos folgen. Mein ‘Hauptproblem’ mit diesem Buch war tatsächlich, dass man das Gefühl beim Lesen hatte, man kommt nicht voran. Eben, weil man ständig ein Wort wiederholen oder mal nachschlagen musste. Es hat aufgehalten und es wurde teilweise ein wenig lästig. Aber ein Thriller in dieser Form bringt das wohl mit sich. Wenn es um den ‘Thriller’ geht, den man erwartet, darf man nicht gleich mit Mengen an Blut rechnen, eher mit einer andauernden Handlung, deren Spannung anhält. Dennoch gibt es Stellen im Buch, die sehr makaber sind. Und diese habe ich sehr geliebt. Bewertung Meiner Meinung nach war dieser Thriller sehr aufregend und spannend. Nichts, was für fünf Schreibfedern meinerseits reichen würde, aber ich denke mit vier von fünf gebe ich mich sehr zufrieden. Fazit Thriller Fans werden dieses Buch lieben. Trotz komplexer Handlung und einigen Fremdwörtern kann dieses Buch vollkommen überzeugen. Die Spannung reißt nicht ab und man erlebt richtig was. Auch für Verschwörungstheoretiker kann dieses Buch ein großer Genuss sein, denn es bietet viel Platz für Eigeninterpretation. Ich danke dem C.Bertelsmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Etwas zu lang und manchmal verwirrend mit einigen medizinischen oder biologischen Fachbegriffen, die mich null interessieren. Stellenweise äußerst brutal. Das hätte ich nicht erwartet. Tut der Sache keinen Abbruch. Großen und ganzen hmm, schwer ob ich es weiterempfehlen würde. Gibt sicherlich besseres Material.
Sehr packender und vor allen Dingen gut recherchierter Wissenschaftsthriller. Dass das Buch bereits vor vier Jahren auf dem japanischen Markt erschienen ist, merkt man der Geschichte überhaupt nicht an. Kazuaki Takano hat es geschafft, den Roman derart zu schreiben, dass man ihn auch noch in zehn Jahren lesen kann, und das Buch nichts von seiner Aktualität verloren haben wird. Das ist mir sehr positiv aufgefallen. Man sollte ein Interesse für Naturwissenschaften mitbringen, da man sonst die Geschichte nicht versteht. Der Reiz der Geschichte liegt in den verschiedenen Handlungssträngen, die sich absolut homogen miteinander verweben. Bei zwei Stellen im Buch war ich geneigt es zur Seite zu legen - zu sehr hatte ich "Kopfkino". Aber - auch hier war die gute Recherche daran schuld. Kurzum: Packender, intelligenter und schonungsloser Wissenschafts-Thriller mit Anspruch. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Inhalt Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. Erster Satz des Buches "Diese Villa war nie ein Zuhause für ihn, auch wenn er schon jahrelang darin wohnte." Fazit "Extinction" ist ein Roman des Autors "Kanuaki Takano". Dieses Buch wurde mir in meiner Funktion als Buchflüsterer zugesandt, leider kam ich auf Grund meines Staatexamens, welches mir dazwischenkam, nicht wirklich zeitnah zum lesen. Zugegebenermaßen hatte ich aber auch danach nicht wirklich Lust, dieses Buch tatsächlich zu beenden, denn schon die ersten Seiten waren beschwerlich. Liest man den Klappentext so könnte man eine hochspannende und interessante Geschichte erwarten, tatsächlich entwickelt sich das ganze jedoch eher als Politik- und wissenschaftlich orientierter Roman, der zwar mit etwas Action aufwarten kann, mich jedoch absolut nicht überzeugen konnte. Dies mag zum Teil wohl daran liegen, dass mich Politik nicht im mindesten interessiert und auch wenn ich mit dem wissenschaftlichen Teil schon mehr anfangen konnte, so hatte sich dies spätestens nach der x-ten ausführlichen Beschreibung dessen erledigt - zudem waren diese detaillierteren Ausführungen für die Handlung des ganzen überhaupt nicht von Interesse, weswegen es sich auch nicht als Nachteil herausstellte, wenn man getrost ein paar Seiten überblätterte. Sehr verwirrend und nervig fand ich außerdem die unterschiedlichen Perspektiven (insgesamt 3), wobei jeder einzelne den anderen an langweiligen Ausführungen noch übertraf. Ich für meinen Teil konnte das Buch nicht fertig lesen, da es mich zum einen thematisch nicht besonders interessierte (die Umsetzung!) und mich zum anderen der Schreibstil des Autoren eher abschreckte. Die Beschreibungen waren langatmig und für mich auch nicht sehr bildhaft, auch wenn ich in einigen Rezensionen anderes gelesen habe - ich für mich konnte das so nicht empfinden. Insgesamt kann ich euch diesen Roman absolut nicht empfehlen, denn bei mir konnte er aus den oben genannten Gründen absolut nicht punkten. Vielleicht spricht euch jedoch die Thematik mehr an und ihr findet darin einen spannenden Roman? Probiert es aus und lass es mich wissen :)

















