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Ein, schon dem Titel nach, wirklich schreckliches Buch!
TW: Gewalt, Gewalt, Gewalt Erik ist in den 1950er Jahren 14 und wird tagtäglich von seinem Vater körperlich misshandelt. Diese willkürliche Gewalt gibt Erik an seine Mitschüler weiter. Als Anführer einer Clique fliegt er von der Schule. Seine Mutter, die sonst nichts unternimmt, um ihren Sohn zu schützen, greift zum letzten Strohhalm: Erik muss ans Internat, nach Stjärnsberg, eine Eliteschule für Jungen. Er hofft aufrichtig, die ständige Gewalt nun endlich hinter sich lassen zu können. Doch in Stjärnsberg wird alles nur noch schlimmer… In „Evil - das Böse“ wird im Schnitt auf jeder 5. Seite zugeschlagen, physisch und psychisch. Ab und zu philosophiert Guillou darüber, wie die Menschen so gewalttätig werden. Als Prototypen des gewalttätigen Menschens zieht er dann immer die Nazis heran. Demgegenüber stellt er Ghandi, der ohne Gewalt Veränderungen bewirkt hat. Alles total simpel, alles wahnsinnig flach. Erik wird durch die väterliche Prägung zu einem Übermenschen. Er spürt kaum Schmerzen, er kann jeden zusammenschlagen und er besiegt jeden in Sport. Dazu ist er noch deutlich intelligenter als alle anderen. Sein bester Freund ist ganz „weich“ und vertritt die intellektuelle Seite, die Seite Ghandis. Beide Ebenen des Buches waren schwer zu ertragen. Die repititive Handlung in Form einer Gewaltspirale und die flachen Versuche, menschliche Gewalt auf eine Meta-Ebene zu heben. Auch die Adoleszenz-Elemente konnten nicht überzeugen. Evil…
Mar 18, 2024
Ein, schon dem Titel nach, wirklich schreckliches Buch!
TW: Gewalt, Gewalt, Gewalt Erik ist in den 1950er Jahren 14 und wird tagtäglich von seinem Vater körperlich misshandelt. Diese willkürliche Gewalt gibt Erik an seine Mitschüler weiter. Als Anführer einer Clique fliegt er von der Schule. Seine Mutter, die sonst nichts unternimmt, um ihren Sohn zu schützen, greift zum letzten Strohhalm: Erik muss ans Internat, nach Stjärnsberg, eine Eliteschule für Jungen. Er hofft aufrichtig, die ständige Gewalt nun endlich hinter sich lassen zu können. Doch in Stjärnsberg wird alles nur noch schlimmer… In „Evil - das Böse“ wird im Schnitt auf jeder 5. Seite zugeschlagen, physisch und psychisch. Ab und zu philosophiert Guillou darüber, wie die Menschen so gewalttätig werden. Als Prototypen des gewalttätigen Menschens zieht er dann immer die Nazis heran. Demgegenüber stellt er Ghandi, der ohne Gewalt Veränderungen bewirkt hat. Alles total simpel, alles wahnsinnig flach. Erik wird durch die väterliche Prägung zu einem Übermenschen. Er spürt kaum Schmerzen, er kann jeden zusammenschlagen und er besiegt jeden in Sport. Dazu ist er noch deutlich intelligenter als alle anderen. Sein bester Freund ist ganz „weich“ und vertritt die intellektuelle Seite, die Seite Ghandis. Beide Ebenen des Buches waren schwer zu ertragen. Die repititive Handlung in Form einer Gewaltspirale und die flachen Versuche, menschliche Gewalt auf eine Meta-Ebene zu heben. Auch die Adoleszenz-Elemente konnten nicht überzeugen. Evil…
Mar 18, 2024






