Entfernung.
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Description
Die Sprache dieses Romans ringt um das Überleben der Figur. In dieser präzise komponierten, virtuos instrumentierten Geschichte entfaltet Marlene Streeruwitz ihre Kunst der genauen Beobachtung auf höchstem Niveau. »Entfernung.« ist ein Zeitdokument, ein künstlerisches Statement, ein großer Roman von Marlene Streeruwitz.
Book Information
Author Description
Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Preis der Literaturhäuser. Ihr Roman »Die Schmerzmacherin.« stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen der Roman »Flammenwand.« (Longlist Deutscher Buchpreis 2019), die Breitbach-Poetikvorlesung »Geschlecht. Zahl. Fall.« (2021), der Roman »Tage im Mai.« (2023), die Essays »Handbuch für die Liebe.« und »Handbuch gegen den Krieg.« (2024). Zuletzt erschien der Roman »Auflösungen.«, der auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2025 stand. Literaturpreise (u.a.):Mara-Cassens-Preis 1996Österreichischer Würdigungsstaatspreis für Literatur 1999Hermann-Hesse-Literaturpreis 2001 (für "Nachwelt")Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2002Bremer Literaturpreis 2012Franz-Nabl-Preis 2015Preis der Literaturhäuser 2020Wiener Buchpreis 2023
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Selma hat ihren Lebenspartner und ihre Anstellung verloren, weshalb sie wieder beim Vater wohnen muss. In der Hoffnung beruflich doch noch etwas bewegen zu können, unternimmt sie einen Kurztrip nach London. Der Plot klingt vielleicht nach einem leichten Unterhaltungsroman, aber hier wird schonungslos die Erschöpfung und das Leiden der mittelalten Selma dargestellt. Marlene Streeruwitz versteht es, einen Sprachrhythmus zu kreieren, der wie ein Sog ist und den Gedankenstrom von Selma gut abbildet. Man wird beim Lesen so in ihre Gedanken und Gefühle hineingezogen, dass man immer wissen will, wie der Londontrip weiter verläuft. Was mir aber absolut nicht in den Kopf will, ist die Tatsache, dass im Klappentext mit einem Ereignis geworben wird, das erst in Kapitel 26 (von 31) geschieht. Keine Ahnung, was sich die Leute dabei denken... Mir hat es den Lesespaß ein wenig verhagelt, weil ich zu lange auf dieses Ereignis - das ich aufgrund des Klappentextes für das Hauptereignis hielt - gewartet habe.
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Die Sprache dieses Romans ringt um das Überleben der Figur. In dieser präzise komponierten, virtuos instrumentierten Geschichte entfaltet Marlene Streeruwitz ihre Kunst der genauen Beobachtung auf höchstem Niveau. »Entfernung.« ist ein Zeitdokument, ein künstlerisches Statement, ein großer Roman von Marlene Streeruwitz.
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Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Preis der Literaturhäuser. Ihr Roman »Die Schmerzmacherin.« stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen der Roman »Flammenwand.« (Longlist Deutscher Buchpreis 2019), die Breitbach-Poetikvorlesung »Geschlecht. Zahl. Fall.« (2021), der Roman »Tage im Mai.« (2023), die Essays »Handbuch für die Liebe.« und »Handbuch gegen den Krieg.« (2024). Zuletzt erschien der Roman »Auflösungen.«, der auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2025 stand. Literaturpreise (u.a.):Mara-Cassens-Preis 1996Österreichischer Würdigungsstaatspreis für Literatur 1999Hermann-Hesse-Literaturpreis 2001 (für "Nachwelt")Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2002Bremer Literaturpreis 2012Franz-Nabl-Preis 2015Preis der Literaturhäuser 2020Wiener Buchpreis 2023
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Selma hat ihren Lebenspartner und ihre Anstellung verloren, weshalb sie wieder beim Vater wohnen muss. In der Hoffnung beruflich doch noch etwas bewegen zu können, unternimmt sie einen Kurztrip nach London. Der Plot klingt vielleicht nach einem leichten Unterhaltungsroman, aber hier wird schonungslos die Erschöpfung und das Leiden der mittelalten Selma dargestellt. Marlene Streeruwitz versteht es, einen Sprachrhythmus zu kreieren, der wie ein Sog ist und den Gedankenstrom von Selma gut abbildet. Man wird beim Lesen so in ihre Gedanken und Gefühle hineingezogen, dass man immer wissen will, wie der Londontrip weiter verläuft. Was mir aber absolut nicht in den Kopf will, ist die Tatsache, dass im Klappentext mit einem Ereignis geworben wird, das erst in Kapitel 26 (von 31) geschieht. Keine Ahnung, was sich die Leute dabei denken... Mir hat es den Lesespaß ein wenig verhagelt, weil ich zu lange auf dieses Ereignis - das ich aufgrund des Klappentextes für das Hauptereignis hielt - gewartet habe.




