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3,5 Sterne | Pluspunkte: Angenehmer Schreibstil; Hauptcharaktere | Minuspunkte: Teilweise recht vorhersehbar; widersprüchlich Yukiko war sich immer sicher, dass alles Übernatürliche nur erfunden ist, doch dann stolpert sie zusammen mit ihrem besten Freund Toby über den charmanten Bonnie – und ab da wird ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Es folgt ein gefährliches Abenteuer voller Magie, alten Geheimorden und fragwürdigen Gestalten. Evelyne Aschwanden hat mit „Lichtherz“ auf jeden Fall bewiesen, dass sie schreiben kann. Der erste Teil der „Energiewandler-Chroniken“ überzeugt mit schnellem Erzähltempo, anhaltender Spannung und trotzdem greifbaren Charakteren. Mir hat es gut gefallen, dass die Autorin es geschafft hat, vor allem ihren Protagonist*innen solch unterschiedliche Persönlichkeiten zu geben, welche allesamt Schwächen und Stärken mit sich brachten. Speziell Yukiko hat mir mit ihrer sarkastischen Art sehr gut gefallen – für mich hat das der Geschichte nochmal einen zusätzlichen Schwung gegeben. Trotzdem muss ich gestehen, dass speziell der romantische Teil der Erzählung für mich nicht wirklich greifbar war und mir dahingehend der Tiefgang fehlte. Platonisch harmonierten die Love Interests in meinen Augen gut zusammen, aber die romantischen Gefühle kamen nur bedingt bei mir an. Außerdem war ein großer Teil der Storyline für mich recht vorhersehbar. Speziell die geplanten Twists habe ich früh erahnt. Die Spannung hat in meinen Augen zwar nicht darunter gelitten, weil ich trotzdem permanent durch die Seiten geflogen bin, aber ich hätte mir trotzdem dann und wann eine größere Überraschung gewünscht. Weiterhin erschienen mir einzelne Aspekte oder Problematiken verhältnismäßig „einfach gelöst“ und dadurch widersprüchlich aufbereitet. Alles in allem war „Lichtherz“ für mich definitiv eine Abendbeschäftigung, die mich gut unterhalten hat und die ich als beschwingtes, mitreißendes Buch für zwischendurch empfehlen kann!
Sep 21, 2022
3,5 Sterne | Pluspunkte: Angenehmer Schreibstil; Hauptcharaktere | Minuspunkte: Teilweise recht vorhersehbar; widersprüchlich Yukiko war sich immer sicher, dass alles Übernatürliche nur erfunden ist, doch dann stolpert sie zusammen mit ihrem besten Freund Toby über den charmanten Bonnie – und ab da wird ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Es folgt ein gefährliches Abenteuer voller Magie, alten Geheimorden und fragwürdigen Gestalten. Evelyne Aschwanden hat mit „Lichtherz“ auf jeden Fall bewiesen, dass sie schreiben kann. Der erste Teil der „Energiewandler-Chroniken“ überzeugt mit schnellem Erzähltempo, anhaltender Spannung und trotzdem greifbaren Charakteren. Mir hat es gut gefallen, dass die Autorin es geschafft hat, vor allem ihren Protagonist*innen solch unterschiedliche Persönlichkeiten zu geben, welche allesamt Schwächen und Stärken mit sich brachten. Speziell Yukiko hat mir mit ihrer sarkastischen Art sehr gut gefallen – für mich hat das der Geschichte nochmal einen zusätzlichen Schwung gegeben. Trotzdem muss ich gestehen, dass speziell der romantische Teil der Erzählung für mich nicht wirklich greifbar war und mir dahingehend der Tiefgang fehlte. Platonisch harmonierten die Love Interests in meinen Augen gut zusammen, aber die romantischen Gefühle kamen nur bedingt bei mir an. Außerdem war ein großer Teil der Storyline für mich recht vorhersehbar. Speziell die geplanten Twists habe ich früh erahnt. Die Spannung hat in meinen Augen zwar nicht darunter gelitten, weil ich trotzdem permanent durch die Seiten geflogen bin, aber ich hätte mir trotzdem dann und wann eine größere Überraschung gewünscht. Weiterhin erschienen mir einzelne Aspekte oder Problematiken verhältnismäßig „einfach gelöst“ und dadurch widersprüchlich aufbereitet. Alles in allem war „Lichtherz“ für mich definitiv eine Abendbeschäftigung, die mich gut unterhalten hat und die ich als beschwingtes, mitreißendes Buch für zwischendurch empfehlen kann!
Sep 21, 2022






