GHOSTS – Das Erbe der Seherin: Emotionaler Geisterroman über das Leben und das Loslassen (GHOSTS-Dilogie 1)
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Großes Highlight! Ich weiß gar nicht, womit ich dieses Buch am besten vergleichen soll. Supernatural fällt mir da ein (obwohl ich nie geschafft habe, mehr als eine Folge zu sehen) - eine amerikanische Gruselserie, atmosphärisch, Laub, das über die Straße tanzt, Nebel, der aufzieht, wenn die Geister erscheinen ... "Ghosts" ist ein unglaublich gelungener Roman über die beiden Freundinnen Ellie und Skye. Die eine introvertiert und voller Geheimnisse, die andere offen, sarkastisch, laut und unkonventionell. Dennoch könnte ihre Freundschaft vollkommen normal sein, doch (und Achtung! Das ist anders, als ich es nach dem Klappentext erwartet hatte!) sieben Monate vor Einsetzen der Handlung ist Ellie gestorben und zu einem 17-jährigen Geist geworden, der noch nicht gehen will. Allerdings ist genau das Skyes Aufgabe, denn als Seherin kann sie Geister sehen und soll die Stadt vor ihnen beschützen - doch wie könnte sie das bei ihrer besten Freundin, die sie mehr als alles andere auf der Welt braucht? Eigentlich haben sich Skye und Ellie mit ihrer neuen Realität gut arrangiert. Skye geht zur High School, hilft auf der mütterlichen Farm und lernt von ihrer langsam dement werdenden Großmutter, was zu ihren Aufgaben als Seherin gehört. Ellie meidet Friedhöfe, ihre Familie, spukt nachts durch die Stadt, hält sich von Spiegeln fern und verbringt ihre Zeit ansonsten mit Skye und liebt Wortwitze, die zum Sterben gut sind. Hahaha. Das hätte ewig so weiter gehen können, wenn ... ja, wenn. Ein mächtiger Geist trifft in der Stadt ein und auf seinen Fersen sind mit Isaac und Archie ein Geisterjägerpaar, das natürlich auch Ellie nicht gern sieht. So beginnt ein ziemlich spannendes Abenteuer, das dennoch sehr gefühlvoll bleibt und die Freundschaft der beiden Mädchen immer wieder in den Mittelpunkt steht. Wie lernt man loszulassen - vom Leben oder von der besten Freundin? Einige der Handlungspunkte sind vielleicht hier und da etwas vorhersehbar, aber es ging für mich hier auch nie um einen Pageturner à la Krimi, wo man wissen will, was passiert. Nicht das was, sondern wie ist hier wichtig, schließlich lässt die Prämisse wenig Raum übrig, wie es ausgehen wird. Da "Ghosts" mit einem Cliffhanger endet, bin ich gespannt, wie es in "Phantoms" weitergehen wird und kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen. Pluspunkte: casual queerness und weitere Diversität, eine Liste mit Warnungen vor möglichen Triggern im Buch und dieses absolut phantastische Cover! Große Leseempfehlung und das beste Buch bislang von der Autorin.
Ellie und Skye sind beste Freundinnen – daran kann auch Ellies plötzlicher Tod nichts ändern. Denn Skye ist eine Seherin und dafür verantwortlich, Seelen ins Jenseits zu geleiten. Doch sie kann Ellie einfach nicht gehen lassen und verschweigt ihr, welche Konsequenzen dies haben könnte. Als ein sehr mächtiger Geist plötzlich die Stadt bedroht, müssen sich die beiden diesem stellen. Das Buch wirft einen ziemlich schnell in die Action hinein. Gerade noch hat man unsere Protagonistinnen kurz kennen gelernt, da erfährt man auch schon, dass eine große Gefahr droht. Ich habe mich trotzdem nie verwirrt gefühlt, wie das sonst oft ist, wenn man praktisch ins Geschehen geworfen wird, was ich sehr angenehm fand. Insgesamt hat mir das Tempo des Buches durchgehend sehr gut gefallen. Es gibt wenig Pausen um sich von der drohenden Gefahr zu erholen, doch diese werden sinnvoll genutzt. Ob es nun ist, um Informationen zu finden, oder um die Charaktere auszubauen, die Autorin beweist hier ein sehr gutes Gefühl dafür, jeder Szene Wichtigkeit zu verleihen. Die Geschichte ist dadurch spannend und gleichzeitig sehr emotional. Man fiebert mit Skye und Ellie mit, will dass sie es schaffen und dass ihre Freundschaft selbst den Tod übersteht. Auch die Charaktere sind einfach nur liebenswert! Skye und Ellie haben eine dieser Freundschaften, die man sich als Außenstehender wünscht. Auch wenn die beiden sehr gegensätzlich und sie manchmal unterschiedlicher Auffassung sind, so ergänzen sie sich doch perfekt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe, damit ich mehr Zeit mit ihnen verbringen kann. Die Nebencharaktere bringen nochmal einiges an Farbe in dieses Buch. Während Archie der etwas quirlige und sehr typische Engländer ist, ist Isaac die Verkörperung von harte Schale, weicher Kern. Beide sind ebenfalls tolle Charaktere, von denen ich gern mehr sehen würde. Interessant fand ich auch Skyes Schwester und die Dynamik mit ihr. Hier hätte ich mir beinahe noch etwas mehr gewünscht, einfach weil ich einige ihrer Reaktionen gerne tiefergehend verstanden hätte, da sie allerdings keine besonders wichtige Rolle für die Geschichte spielt, verstehe ich, dass es dafür nicht unbedingt Raum gibt. Insgesamt kann ich das Buch nur weiterempfehlen! Es erzählt eine wunderschöne und gleichzeitig tragische Geschichte über die Freundschaft zwischen zwei wunderbaren jungen Frauen. Es ist spannend, emotional und hat auch sonst alles, was eine gute Geschichte braucht!
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Großes Highlight! Ich weiß gar nicht, womit ich dieses Buch am besten vergleichen soll. Supernatural fällt mir da ein (obwohl ich nie geschafft habe, mehr als eine Folge zu sehen) - eine amerikanische Gruselserie, atmosphärisch, Laub, das über die Straße tanzt, Nebel, der aufzieht, wenn die Geister erscheinen ... "Ghosts" ist ein unglaublich gelungener Roman über die beiden Freundinnen Ellie und Skye. Die eine introvertiert und voller Geheimnisse, die andere offen, sarkastisch, laut und unkonventionell. Dennoch könnte ihre Freundschaft vollkommen normal sein, doch (und Achtung! Das ist anders, als ich es nach dem Klappentext erwartet hatte!) sieben Monate vor Einsetzen der Handlung ist Ellie gestorben und zu einem 17-jährigen Geist geworden, der noch nicht gehen will. Allerdings ist genau das Skyes Aufgabe, denn als Seherin kann sie Geister sehen und soll die Stadt vor ihnen beschützen - doch wie könnte sie das bei ihrer besten Freundin, die sie mehr als alles andere auf der Welt braucht? Eigentlich haben sich Skye und Ellie mit ihrer neuen Realität gut arrangiert. Skye geht zur High School, hilft auf der mütterlichen Farm und lernt von ihrer langsam dement werdenden Großmutter, was zu ihren Aufgaben als Seherin gehört. Ellie meidet Friedhöfe, ihre Familie, spukt nachts durch die Stadt, hält sich von Spiegeln fern und verbringt ihre Zeit ansonsten mit Skye und liebt Wortwitze, die zum Sterben gut sind. Hahaha. Das hätte ewig so weiter gehen können, wenn ... ja, wenn. Ein mächtiger Geist trifft in der Stadt ein und auf seinen Fersen sind mit Isaac und Archie ein Geisterjägerpaar, das natürlich auch Ellie nicht gern sieht. So beginnt ein ziemlich spannendes Abenteuer, das dennoch sehr gefühlvoll bleibt und die Freundschaft der beiden Mädchen immer wieder in den Mittelpunkt steht. Wie lernt man loszulassen - vom Leben oder von der besten Freundin? Einige der Handlungspunkte sind vielleicht hier und da etwas vorhersehbar, aber es ging für mich hier auch nie um einen Pageturner à la Krimi, wo man wissen will, was passiert. Nicht das was, sondern wie ist hier wichtig, schließlich lässt die Prämisse wenig Raum übrig, wie es ausgehen wird. Da "Ghosts" mit einem Cliffhanger endet, bin ich gespannt, wie es in "Phantoms" weitergehen wird und kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen. Pluspunkte: casual queerness und weitere Diversität, eine Liste mit Warnungen vor möglichen Triggern im Buch und dieses absolut phantastische Cover! Große Leseempfehlung und das beste Buch bislang von der Autorin.
Ellie und Skye sind beste Freundinnen – daran kann auch Ellies plötzlicher Tod nichts ändern. Denn Skye ist eine Seherin und dafür verantwortlich, Seelen ins Jenseits zu geleiten. Doch sie kann Ellie einfach nicht gehen lassen und verschweigt ihr, welche Konsequenzen dies haben könnte. Als ein sehr mächtiger Geist plötzlich die Stadt bedroht, müssen sich die beiden diesem stellen. Das Buch wirft einen ziemlich schnell in die Action hinein. Gerade noch hat man unsere Protagonistinnen kurz kennen gelernt, da erfährt man auch schon, dass eine große Gefahr droht. Ich habe mich trotzdem nie verwirrt gefühlt, wie das sonst oft ist, wenn man praktisch ins Geschehen geworfen wird, was ich sehr angenehm fand. Insgesamt hat mir das Tempo des Buches durchgehend sehr gut gefallen. Es gibt wenig Pausen um sich von der drohenden Gefahr zu erholen, doch diese werden sinnvoll genutzt. Ob es nun ist, um Informationen zu finden, oder um die Charaktere auszubauen, die Autorin beweist hier ein sehr gutes Gefühl dafür, jeder Szene Wichtigkeit zu verleihen. Die Geschichte ist dadurch spannend und gleichzeitig sehr emotional. Man fiebert mit Skye und Ellie mit, will dass sie es schaffen und dass ihre Freundschaft selbst den Tod übersteht. Auch die Charaktere sind einfach nur liebenswert! Skye und Ellie haben eine dieser Freundschaften, die man sich als Außenstehender wünscht. Auch wenn die beiden sehr gegensätzlich und sie manchmal unterschiedlicher Auffassung sind, so ergänzen sie sich doch perfekt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe, damit ich mehr Zeit mit ihnen verbringen kann. Die Nebencharaktere bringen nochmal einiges an Farbe in dieses Buch. Während Archie der etwas quirlige und sehr typische Engländer ist, ist Isaac die Verkörperung von harte Schale, weicher Kern. Beide sind ebenfalls tolle Charaktere, von denen ich gern mehr sehen würde. Interessant fand ich auch Skyes Schwester und die Dynamik mit ihr. Hier hätte ich mir beinahe noch etwas mehr gewünscht, einfach weil ich einige ihrer Reaktionen gerne tiefergehend verstanden hätte, da sie allerdings keine besonders wichtige Rolle für die Geschichte spielt, verstehe ich, dass es dafür nicht unbedingt Raum gibt. Insgesamt kann ich das Buch nur weiterempfehlen! Es erzählt eine wunderschöne und gleichzeitig tragische Geschichte über die Freundschaft zwischen zwei wunderbaren jungen Frauen. Es ist spannend, emotional und hat auch sonst alles, was eine gute Geschichte braucht!





