Die andere Hälfte der Welt

Die andere Hälfte der Welt

Softcover
3.9280
Neue WeltenFrauenUtopieMacht

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Description

Glasgow, 2025. Dr. Amanda Maclean behandelt einen jungen Mann mit leichtem Fieber. Innerhalb von drei Stunden stirbt er. Die mysteriöse Krankheit breitet sich mit tödlicher Geschwindigkeit im Krankenhaus aus. Und das ist nur der Anfang. Alle Opfer sind Männer. Dr. Maclean schlägt Alarm, doch das Virus erreicht bald jeden Winkel der Erde. Bedroht Familien. Regierungen. Länder. Die Welt ist fremdartig geworden – eine Welt der Frauen, die sich rasend schnell an die Abwesenheit der Männer anpassen müssen. Können sie ein Heilmittel finden bevor es zu spät ist? Wird diese Krankheit das Ende der Geschichte der Welt sein – oder ihre Rettung?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
496
Price
16.82 €

Author Description

Christina Sweeney-Baird wuchs zwischen London und Glasgow auf. Ihr Studium der Rechtswissenschaften an der University of Cambridge schloss sie 2015 mit Prädikatsexamen ab. Anschließend schrieb sie für »The Independent« und »Huffington Post«. Inzwischen arbeitet sie als Prozessanwältin für Unternehmen. »Die andere Hälfte der Welt« ist Christinas Debüt-Roman. Sie schreibt bereits an ihrem zweiten Buch und lebt in Bloomsbury.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
77%
21%
15%
N/A
61%
12%
56%
87%
48%
29%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
51%
67%
65%
80%

Pace

Fast33%
Slow0%
Moderate33%
Variable33%

Writing Style

Simple33%
Complex0%
Moderate67%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

69
All
5

Pandemie 2.0

In The End of Men (oder auch Die andere Hälfte der Welt) wird die Geschichte einer neuartigen Pest erzählt, die 90 Prozent der männlichen Bevölkerung dahinrafft. Aus der Sicht verschiedenster Frauen werden die Auswirkungen der Pandemie auf Familien, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft geschildert. Beginnend mit dem Ausbruch und dem Versagen der Regierungen geht es über in den schmerzhaften Teil, in dem immer mehr Ehemänner, Söhne und andere nahestehende cis-Männer erkranken und sterben. Auch die verzweifelten Versuche, sich vor dem Virus zu schützen, sind wirklich erdrückend. Vor allem wenn das Leben geliebter Menschen auf dem Spiel steht und man als Frau womöglich selbst bereits Wirt ist. Diese Episoden waren wirklich unfassbar traurig. Gleichzeitig greift die Autorin auch politische und strukturelle Aspekte auf. Die Wirtschaft und die Versorgungslage geraten ins Wanken, da viele technische Berufe – etwa in der Stromversorgung – überwiegend von Männern ausgeübt werden. Sogar geopolitische Entwicklungen finden ihren Platz in der Geschichte. Man springt zwischen verschiedenen, wiederkehrenden Figuren sowie von Tag X zu Tag Y der Pandemie. Dadurch bleibt der Roman abwechslungsreich und kann viele spannende Aspekte einbeziehen. Dass Christina Sweeney-Baird dies noch vor der größten Pandemie unserer Zeit so treffend umgesetzt hat, finde ich besonders bemerkenswert. Christina Sweeney-Baird hat es geschafft, eine Pandemie in ihrer Komplexität darzustellen und dabei ein Wechselspiel aus emotionalen, persönlichen Schicksalen und spannenden strukturellen Abläufen sowie den weitreichenden Folgen aufzuzeigen. Eine ganz andere Art von Spannungsbogen, die mir sehr gefallen hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und hin und wieder mit der ein oder anderen Träne gekämpft. Von mir eine klare Leseempfehlung! ------------- "Glaubst du, dass man sich an sie erinnern wird? An unsere Söhne und Ehemänner, oder werden sie einfach...verschwinden?" "Ich glaube, wir werden uns an sie erinnern, wir werden über sie sprechen und ihre Geschichte erzählen. Wir werden wissen, dass wir sie geliebt haben und von ihnen geliebt wurden. Das wird genügen. Weißt du, du bist nicht nur wichtig wenn die Welt dich in Erinnerung behält.[...]"

5

Für alle Menschen wichtig.

Ich hab das Buch ganz zufällig bei TikTok gesehen und die Bloggerin war ganz verzaubert von diesem Buch. An sich hörte sich das Buch spannend an. Eine Pandemie durch ein Virus verursacht der nur Männer befällt und tötet. Aber ganz ehrlich? Es ist so viel mehr gewesen. Man liest so viele verschiedene Perspektiven von Frauen in diesem Buch. Alle erleben die Pandemie gleich und doch so unterschiedlich. Die Parallelen zu Corona sind erschreckend und nah aber dennoch nicht zu stark. Während ich das Buch gelesen hab, fühlte ich mich schwer und betrübt. Es lies mich in Gedanken versinken wie es damals für mich war. Was ich verloren und betrauern durfte und wie die Welt nie wieder so wurde wie davor. Auch die Damen in diesem Buch fanden einen Weg mit der neuen Realität zu leben und das Beste draus zu machen. Es gab Einblicke hinter die Kulissen. Was man vielleicht nicht auf dem Schirm hatte. Ich kann das Buch wirklich allen empfehlen. Aber es gibt das Buch nur noch als Neuauflage zu kaufen. Unter dem Titel End of Men.

5

500 Seiten in ca. 24 Stunden zu lesen, steht bei mir nicht auf der Tagesordnung, aber dieses Buch hat mich gefesselt! Unbedingt lesen!!

4.5

Fesselt, spannend und traurig zu gleich. Ich liebte es.

Als ich erfuhr, dass dieses Buch noch vor der Corona-Pandemie begonnen wurde, war ich schockiert. Ich dachte, es basiere auf den Entwicklungen dieser weltweiten Krise. Dennoch ist es erstaunlich vorausschauend und zeigt, wie Menschen, besonders Frauen, mit solchen Situationen umgehen könnten. Der Wechsel zwischen den Perspektiven und das Zusammenführen der Kapitel haben mich positiv überrascht und zur Spannung beigetragen. Insgesamt ist es ein fesselndes Buch, das mich oft zum Nachdenken brachte. Empfehlenswert für alle, die sich für soziale und psychologische Dynamiken in Krisenzeiten interessieren.

4

Hier wird das Leben der Menschheit vor, während und nach einer Pandemie, die etwa 90 Prozent der Männer auslöscht, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Bis zu Mitte hätte ich dem Buch 5 Sterne gegeben, mir fehlten aber während und nach dem Ende der Pandemie weitere Ausführungen zu den Auswirkungen (z.B. wirtschaftlich). Außerdem hätte ich mehr Katastrophen aufgrund der plötzlich fehlenden Männern erwartet (Weiterführung von AKWs zum Beispiel). Zudem fiel es mir teilweise schwer, die verschiedenen Frauenfiguren auseinander zu halten. Das hat aber meiner Lesefreude keinen Abbruch getan, insgesamt eine spannende Dystopie.

3.5

Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz abholen Die Idee das fast alle Männer von der Erde verschwinden fand ich interessant Leider hat es mich emotional nicht so gepackt, ich fand es zu nüchtern beschrieben

5

Sehr spannende dystopischer Thriller - eine geniale Mischung aus Wissenschafts-und Gesellschaftsroman. Sehr spannend und dieses Mal mochte ich die vielen vielen unterschiedlichen Perspektiven, die so viele verschiedene Blicke auf die Auswirkung der Pandemie und emotionale Höhepunkte möglich machten. Man braucht etwas Zeit, um sich an die vielen Persönlichkeiten zu gewöhnen. Diese Art die Geschichte zu erzählen, ermöglichte globale Auswirkungen, politische Umgehensweisen und Einzelschicksale gleichzeitig zu beobachten. Diese Vielschichtigkeit wurde zu einem wunderbaren Ganzen. Besonders mochte ich den Ausblick darauf: "Wenn Frauen die Welt retten"!

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5

18.05.2025 Dystopisches, unheimliches Szenario, das mich sehr zum Nachdenken angeregt und an die Serie "The Tribe" auf KiKa erinnert hat...

Dieses Buch war ein Vorschlag in unserem Mädels-Buchclub. Unser vorheriges Buch "After dark" von Jayne Cowie behandelte den Ausschluss der Männer aus der Gesellschaft nach einer bestimmten Uhrzeit. Ich vermute, dass die Mädels jetzt eine andere Richtung brauchten, was aber schade ist, weil dieses Buch sooo viel bietet- gerade zum Diskutieren. Es werden sehr viele Perspektiven gezeigt von verschiedenen Frauen (und auch Männern) - im Hörbuch mit vielen unterschiedlichen Sprechern, was wirklich super ist, jede/r Einzelne macht den Job großartig!!! Die Thematik ist sehr unheimlich und ich glaube nach Corona können wir uns sehr in dieses Pandemie-Szenario einfühlen. Der Part über Mutterschaft war mir zu ausufernd, aber das ist nur mein persönliches Empfinden und wahrscheinlich ist es in dieser Thematik auch zwingend notwendig (denn ohne Männer gibt's auch keine Mütter und die wenigen immunen Männer sind auf die Vielzahl der Frauen dann doch zu wenig.) Also alles in allem ein wirklich sehr empfehlenswertes, interessantes Buch.

4.5

Ich hatte immer Lust zu diesem Buch zu greifen, weil es so tolle und greifende Geschichten waren. Wenn ich das Buch einmal in der Hand hatte konnte ich es nicht mehr weglegen. Man konnte sich auch sehr gut in diese Situationen hinen versetzen da wir alle die Corona-Pandemie mit gemacht haben.Dadurch fand ich es noch spannender auch mal so eine Sicht zu haben wie es anfängt und diese ganzen Prozesse wie Impfstoff entwickeln und Auslöser suchen mit verfolgen zu können.

4

Eine Pandemie, die weltweit den überwiegenden Teil der männlichen Bevölkerung aussterben lässt. Die hinterbliebenen Frauen finden das gar nicht lustig und müssen sich mit den Folgen arrangieren. Aus der Sicht von etwa einem Dutzend Frauen wird die gesellschaftliche Auswirkung und die persönliche Betroffenheit des Männermangels geschildert. Interessant

Die Autorin hat den Roman ihrer Aussage nach größtenteils vor dem Auftreten der Corona-Pandemie verfasst.

4.5

End of men. Die Stunde der Frauen ist gekommen- aber um welchen Preis ?

„Die andere Hälfte der Welt“ oder auch „The End of Men“ von Christina Sweeney-Baird ist ein spannender dystopischer Roman, der sich nach Corona gar nicht mehr so dystopisch anfühlt. Die Autorin hatte das Manuskript vor Corona fertiggestellt und hat die Entwicklungen der Pandemie erschreckend gut vorausgesagt. Auch die Ursache ist ähnlich. Die hier beschriebene Pandemie hat jedoch nur Männer dahingerafft und war weitaus tödlicher. Die Pandemie wird aus der Perspektive vieler Personen an unterschiedlichen Orten beschrieben und wie sie mit dem Geschehen umgehen. Daher konnte man sich nicht wirklich an 1–2 Hauptprotagonisten klammern, die man emotional begleitet. Trauer ist, wie zu erwarten, ein großer Aspekt des Buches. Ich fand es besonders hart zu lesen, wie die Trauer der einzelnen Frauen nicht mehr den gleichen Stellenwert hat wie in normalen Zeiten, da fast alle jemanden zu betrauern haben. Hier greift dann nicht „geteiltes Leid ist halbes Leid“, sondern eher die Erkenntnis, dass man keine besondere Situation durchmacht und deshalb auch kein so großes Mitleid erhält. Hier ein Zitat aus dem Buch, das ich sehr schön fand: „Glaubst du, dass man sich an sie erinnern wird? An unsere Söhne und Ehemänner, oder werden sie einfach verschwinden? Weißt du, du bist nicht nur wichtig, wenn die Welt dich in Erinnerung behält. Ich glaube, wir werden uns an sie erinnern, wir werden über sie sprechen und ihre Geschichten erzählen. Wir werden wissen, dass wir sie geliebt haben und von ihnen geliebt wurden. Das wird genügen.“ Insgesamt ein interessantes Gedankenexperiment. Die Autorin sollte über ein zweites Standbein als Wahrsagerin nachdenken. 😄

End of men. Die Stunde der Frauen ist gekommen- aber um welchen Preis ?
4.5

"Wir können niemals zurückgewinnen, was wir verloren haben. Das müssen wir akzeptieren und beweisen, wir müssen betrauern, was nicht sein kann, und eine neue Lebensweise finden."

Definitiv eine Empfehlung. Einerseits so schön zu sehen, wie eine Gesellschaft auf Fehlern lernt. Andererseits erschreckend, was dafür notwendig ist.

4.5

Man sollte meinen nach Corona ist das Thema Pandemie ausgelutscht, doch ist dem nicht so.. faszinierend, dass die Autorin die Geschichte vor der reellen weltweiten Pandemie erdacht hat und doch ist sie so anders.. aus vielen Blickwinkeln wird über fast 7 Jahre hinweg erzählt, wie die Welt tickt, wenn auf einmal 90 % der Männer und Jungs nicht mehr da sind.. toll erzählt und somit absolut lesenswert 😊

5

Wie wäre ein Welt ohne Männer?

Aus dem Englischen übersetzt von Carola Fischer Im Jahr 2025 ist die Welt von einer Pandemie betroffen. Die Pest - wie die Krankheit schnell genannt wird - ist hochansteckend und ausschließlich für Männer tödlich. Frauen können das Virus zwar ebenfalls in sich tragen und weitergeben, bleiben aber vollkommen symptomlos. Die Welt verändert sich radikal und zwar in allen Lebensbereichen. Als Leser:in begleitet man insbesondere fünf Hauptprotagonistinnen durch die Pandemie: Amanda, die in Glasgow als Notfallärztin im Krankenhaus arbeitet und Patient 0 behandelt hat, Catherine, Anthropologin aus London, die die Geschichte(n) der Pandemie für die nachfolgenden Generationen festhalten will, Elisabeth, Wissenschaftlerin und Virologin aus den USA, die zu Beginn der Pandemie nach London reist, um die dortigen Wissenschaftler:innen bei der Entschlüsselung des Virus zu unterstützen, Dawn, die für den britischen Geheimdienst arbeitet und eine neue Gesellschaft aufbauen möchte, und Lisa, Professorin für Virologie an der Universität von Toronto, die nach einem Impfstoff sucht. Neben den Schicksalen dieser Hauptprotagonistinnen, werden einzelne Kapitel oder Zeitungsartikel eingestreut, die Einblick in das Leben weiterer Personen geben. Die unterschiedlichsten Schicksale und die Auswirkungen der Pandemie auf die verschiedenen Personengruppen werden so sehr gut dargestellt. Mit einer gerade frisch überstandenen Pandemie im Rücken ist das Buch absolut keine leichte Lektüre - die beschriebenen Szenen, gerade zu Anfang der Pest, erinnern so stark an die Umstände während der Corona-Pandemie, dass ich nicht nur einmal Gänsehaut hatte. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Autorin diese Dystopie VOR Corona verfasst hat, und sich nur die Nachbearbeitungen mit der Anfangszeit der realen Pandemie überschnitten haben. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich merke immer wieder, dass ich anscheinend ein Faible für Dystopien habe (bin offen für weitere Buchtipps zum Thema ;-)!) Außerdem mochte ich, dass ein Schwerpunkt auf die Auswirkungen der Pandemie auf die verschiedenen Lebensbereiche gelegt wurde. Die Beschreibung dieser Auswirkungen hätte für mich manchmal auch etwas ausführlicher sein können. Gerne hätte ich auch mehr über die Schicksale der Personen erfahren, die nur in den einzelnen Kapiteln angerissen wurden, aber eine ausführlichere Beschreibung dieser hätte wahrscheinlich auch den Rahmen des Buches gesprengt. Deswegen sind diese Punkte nur als minimale Kritik zu verstehen - alles in allem war es für mich ein sehr guter Roman!

4

Tragisch, tiefgehend und spannend!

Ein krasses Gedankenexperiment, über das sicherlich schon viele Menschen und vor allem Frauen nachgedacht haben. Bewundernswert finde ich, wie viel aus dieser Geschichte, die vor der Coronapandemie geschrieben wurde, auch in unserer Realität stattgefunden hat. Die Geschichten haben mich alle berührt und ich konnte auch allen Perspektiven gut folgen, auch wenn ich mir nicht immer die Namen konnte. Auf jeden Fall ein Pageturner mit dunkler Spannung durch das gesamte Buch. Ich habe aber einige Geschichten und Perspektiven vermisst: Welche Geschichten haben trans Menschen während dieser Zeit erlebt? (Wird auf zwei Seiten erwähnt und kam mir zu kurz) Wie erging es Menschen mit Behinderungen oder obdachlosen Menschen? Die Geschichte ist durch und durch westlich, cis und weiß geprägt, aber ich verstehe auch, dass nicht immer alle Perspektiven beleuchtet werden können. Trotzdem war es eine tolle, tiefgehende, tragische Geschichte, die ich gern gelesen habe.

3

Ich bin hin und hergerissen…

auf der einen Seite ist es wirklich interessant und erschreckend zugleich über eine fiktive Pandemie zu lesen, bevor das reale Coronavirus uns erreichte. Viele Parallelen waren sehr frappierend . Allerdings störte mich der ständige Wechsel zwischen den Protagonisten. Wer wer war, und wer welche Geschichte zu erzählen hatte verschwamm mit der Zeit, und trübte meinen Lesespass, leider….

4

Super faszinierend, wie die Autorin schon vor der Corona Pandemie wusste, wie eine echte Pandemie ungefähr ablaufen würde. Mir hat es sehr gefallen, dass verschiedene Lebensrealitäten durch die vielen Charaktere abgedeckt wurden. Ich hätte mir nur gewünscht, dass noch mehr auf den Aspekt eingegangen wird, wie eine Welt ohne Männer funktioniert und sich in Zukunft entwickelt.

5

Was wäre, wenn…

Die Idee des Buches hat mich so neugierig gemacht, insbesondere da ich mich viel mit Feminismus auseinandersetze und alles rund um Medizin interessant finde. Das Buch hat mich absolut nicht enttäuscht! Manche Stellen taten weh, andere waren schön, bei wieder anderen dachte ich mir „Kennt man, so ist es wirklich“ - für mich war es eine kleine Achterbahn der Gefühle und ich fand es unglaublich spannend. Tatsächlich ist diese Geschichte letzten Endes ein realistisches Szenario und das hat mich gefesselt. Die Charaktere waren sympathisch und ich fand die Kapitellängen super, so hat es sich schön gelesen. Klare Empfehlung!

5

𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 | 𝐃𝐢𝐞 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐇ä𝐥𝐟𝐭𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐥𝐭 | 𝐂𝐡𝐫𝐢𝐬𝐭𝐢𝐧𝐚 𝐒𝐰𝐞𝐞𝐧𝐞𝐲-𝐁𝐚𝐢𝐫𝐝 | @echnatonverlag 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠 Wahnsinn, wie das Thema "Pandemie" behandelt wird ohne genau zu wissen, wie es in der heutigen Zeit wirklich abläuft. Im Vergleich zur realen Corona-Pandemie ist es der Autorin wirklich gelungen, alles recht realistisch darzustellen. Die Einblicke in die verschiedenen Leben wurden wunderbar dargestellt. An der ein oder anderen Stelle hätten es vielleicht ein paar weniger sein können und manche Einblicke umso detaillierter. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Ganz besonders toll fand ich den Stil, mehrere Schreibelemente, wie z. B. E-Mails, Briefe und Interviews, einzubringen. Das Buch ist wirklich mit Tiefgang, hat mir super gefallen und mich durch den tollen Schreibstil auch schnell durchkommen lassen. Eines meiner Highlights bisher ✨ 𝒃𝒐𝒐𝒌 𝒊𝒏 𝒆𝒎𝒐𝒋𝒊𝒔 😷🤒👩🏾‍⚕️🚑💉🧟‍♂️ 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐑𝐚𝐭𝐢𝐧𝐠𝐬 schreibstil - 5/5 ⭐ figuren - 4,5/5 ⭐ plot - 5/5 ⭐ suchtfaktor - 4,5/5 ⭐ 𝒈𝒆𝒔𝒂𝒎𝒕 - 5/𝟓 ⭐

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5

Emanzipation

Ich finde das Buch wirklich sehr gelungen. Wahnsinn wie viel parallelen zu Corona sind und damals gab es das noch nicht. Mir gefielen die verschiedenen Perspektiven der Personen. Wie jeder anders fühlt und handelt. Auch, wie sich die Welt verändert mit nur noch so wenig Männern. Wie sich teilweise das Machtgefälle anders wird. Oder Probleme die Standardmäßig Frauenprobleme sind jetzt zu Männerproblemen werden. Es werden viele Gesellschaftskritische Punkte angekratzt, dass fande ich sehr gut. Man konnte sich noch eine eigene Meinung bilden. Für mich ein rundum gelungenes Buch.

3.5

Die Geschichte spielt in naher Zukunft, in der Männer an einer sehr tödlichen Grippe erkranken. Die Kapitel sind aus der Sicht ganz unterschiedlicher Frauen geschrieben und wie sie mit der dramatischen Situation umgehen. Hier musste ich mir Notizen machen, andernfalls hätte definitiv den Überblick verloren, denn es sind um die 15 Frauen. Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend. Man kommt echt schnell durch weil viel passiert und es echt dramatisch ist. Auch der Aspekt, wie sich die Frauen verhalten und was mit der Gesellschaft passiert, wenn fast alle Männer aussterben, ist sehr interessant zu lesen. Ich finde es erstaunlich, dass das Buch kurz vor der Corona-Pandemie fertig gestellt wurde und sich tatsächlich viele Punkte in unserer Pandemie-Realität wiedergefunden haben.

5

Bestes Buch seit langem; spannend und mit Tiefgang; absolute Leseempfehlung!!!

2.5

Gut, aber nicht weltbewegend

Ich habe mich von den Kritiken hier und der überaus spannend klingenden Thematik zum Kauf verleiten lassen. Ich fand diese Dystopie spannend und habe oft weitergedacht - das hat mich beim Lesen aber eher gestört, denn an vielen Stellen stochert die Darstellung des Buches an der Oberfläche und kratzt einige Themen nur kurz an (Homo- und Transsexualität oder Health Care Gap bspw.) Gleichzeitig gab es viele Kapitel, die mich schlichtweg langweilten und viele Anekdoten hätte ich nicht gebraucht. Ich bin ehrlich, am Ende verlor ich den Überblick, wer jetzt Amanda oder Elisabeth waren - in einige der Frauenfiguren fand ich einfach nicht hinein. Ich möchte noch eine Inhaltswarnung aussprechen - in dem Buch sterben auch Kinder. Damit sollte man umgehen können, insgesamt gibt es sehr viele traurige Stellen, aber nicht nur dystopische Ideen.

4.5

Ein echter Must Read. Etwas ganz Neues, schockierend und aufwühlend. Ein tolles Debüt der Autorin ❤️

4.5

Ein must-read unglaublich gut 🤗

4.5

Super spannend!

Ein toller Roman der in einer Pandemie spielt die nur Männer erkranken lässt. Man begleitet sehr viele verschiedene Protagonisten, was zu Beginn etwas verwirrend sein kann. So viele spannende Schicksale die oftmals miteinander verknüpft sind.

5

Jahreshighlight!

Grossartige Blickwinkel verschiedenster Personen, schonungslos offen und dennoch menschlich - sensationell!

5

Was passiert wenn durch ein Virus fast alle Männer auf der Welt sterben. Angenehmen zu lesen .Es wird aus verschiedenen Sichtweisen beschrieben. Ja auch Männer kommen zu Wort. Ich verstehe auch die Kritik die einige dazu schreiben . Hätte mir an der einen oder anderen Stelle auch mehr Infos usw. gewünscht. Trotzdem finde ich die Umsetzung sehr gut gelungen. Den bei so ein Thema ist es wirklich schwer eine rote Line zu finden.

4.5

Das Buch hat mich von den ersten Seiten an gefesselt, wow! Die Präzision, mit der Sweeney-Braid diese Pandemie beschreiben konnte, grenzt an Unmöglichkeit. Dabei hat die Autorin ihre Geschichte so wortgewand beschrieben, dass ich einige Male den Tränen nahe war. Einziger Kritikpunkt ist, dass die Geschichte nach Entdeckung des Impfstoffes zwar noch schön zu erzählen war, sich aber für meine Verhältnisse etwas zu lange gestreckt hat. Zudem gab mir das Buch einen interessanten Denkansatz: Kann ich es verantworten, einen Impfstoff, der von der Welt sehnlichst erwartet und dringend benötigt wird, teuer zu verkaufen?

4

Unterhaltsam und kurzweilig. Jedoch wäre es spannender gewesen, lieber wenige Charaktere näher zu begleiten, als viele Charaktere und deren Geschichte nur anzureißen .

3.5

📚 Inhalt Dr. Amanda Maclean behandelt im Jahr 2025 einen Jungen mit leichtem Fieber. Ein harmloser Fall, denkt sie. Denn drei Stunden später ist der Junge tot. Die Ärztin hat keine Zeit genauer darüber nachzudenken, denn innert kürzester Zeit sterben drei weitere Männer an derselben mysteriösen Krankheit. Sie schlägt Alarm, doch mit rasender Geschwindigkeit erreicht der Virus jeden Winkel der Welt. Er tötet ausschliesslich Männer. 📖 Meinung Wie immer kann ich mich nicht erinnern, wie ich auf das Buch gekommen bin, aber seit einiger Zeit mag ich Dystopien so gerne, daher hat dieses Buch sehr gut in meine Leselaune rein gepasst. Die Geschichte spielt in naher Zukunft. Eine Krankheit bricht aus, die nur Männer bekommen können und 100% tödlich verläuft. Und was dann passiert, sollte uns allen bekannt vorkommen. Einige Menschen schotten sich ab, andere glauben nicht an die Existenz der Krankheit, es wird gestohlen, geplündert, Panik gemacht. Wer meine Anspielung nicht verstanden hat: ich meine damit die Coronapandemie, die glücklicherweise überstanden ist. So häufig habe ich beim Lesen gedacht: "wie können Menschen... !» Und dann ist mir wieder eingefallen, dass Corona noch gar nicht so lange her ist und Menschen genau solche Dinge getan haben. Mir hat die Story sehe gut gefallen. Ich fand es super spannend, diese globale Krankheit mitzuverfolgen und die betroffenen über mehrere Jahre zu begleiten. Ich habe bei Müttern mitgetrauert, die um ihre Kinder kämpfen, Ehefrauen, die den Kontakt zu ihren Ehemännern abbrechen, um diese zu schützen, die unterschiedlichen Lager der Gesellschaft beobachtet. Hat mir sehr gefallen. Eine Leseempfehlung für alle, die Corona gut hinter sich lassen konnten.

3.5

Eine gute Abwechslung

Ein Thema, das viele ansprechen wird, weil es sich aufgrund der Ereignisse der letzten Jahre so real anfühlt und eine Umsetzung, die total viel Abwechslung mit sich bringt durch Zeitungsartikel, Interviews und verschiedensten Perspektiven. Hat mir wirklich gut gefallen! Es war auf der Gegenseite für mich aber auch kein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und zu dem ich schnell wieder greifen wollte. Das hat mir am Ende dann doch etwas gefehlt. Es könnte daran gelegen haben, das durch die vielen verschiedenen Perspektiven, ich mit keiner Person eine wirklich tiefergehende Bindung aufgebaut habe. Lesenden, denen das nicht unbedingt wichtig ist, werden das Buch dann wahrscheinlich noch lieber mögen und viel Lesevergnügen damit haben.

5

Wie sähe eine Welt ohne Männer aus? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich das Buch „die andere Hälfte der Welt“. Eine mysteriöse Krankheit breitet sich mit tödlicher Geschwindigkeit in der Welt aus. Alle Opfer sind Männer. Die Welt ist fremdartig geworden – eine Welt der Frauen, die sich rasend schnell an die Abwesenheit der Männer anpassen müssen (Mehr zum Inhalt auf Seite 2). Ich habe das Buch gemeinsam in unserm Buchclub gelesen. Das Buch eignet sich perfekt für einen Buddyread. Wir haben uns während des Lesens so viele Fragen gestellt und es erinnert teilweise sehr stark an die Corona-Pandemie. Diese Fragen kann ich hier nicht benennen, weil ich sonst zu viel vom Buch vorne wegnehmen würde. Hierzu ein wichtiger Hinweis, dass Buch wurde vor der Pandemie geschrieben. Als das Buch fertig war, ist Corona zum ersten Mal ausgebrochen. Ich finde das macht das Buch noch beeindruckender, die Autorin beschreibt so haargenau einzelne Aspekte, die genauso bei uns eingetroffen sind… Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich würde sogar sagen es ist ein Jahreshighlight. Die einzelnen Geschichten der Frauen waren sehr bewegend und beeindruckend. Ich fand es sehr interessant, dass sie so unterschiedlich mit den Situationen umgegangen sind. Einziger Kritikpunkt: Zu viele Charaktere… Oft wusste man nicht, um wen es sich gerade handelt. Ich kann aber gut nachvollziehen, warum so viele Charaktere eingebunden wurden. So hat man ein viel umfangreicheres Bild von der Pandemie bekommen. Wird so eine Krankheit das Ende der Geschichte der Welt sein – oder die Rettung? Was denkst du darüber? #bookstagram #books #booklover #book #bookworm #bookstagrammer #reading #bookish #bookaddict #booknerd #bibliophile #instabook #booksofinstagram #readersofinstagram #b #read #bookaholic #booksbooksbooks #bookphotography #bookshelf #booklove #love #bookreview #bookcommunity #bookblogger #instabooks #booklovers #reader #igreads #bookrecommendations

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5

Von Anfang an hat mich die Geschichte sehr gefesselt. Ich fand die wechselnden Perspektiven bereichernd und äußerst spannend. Teilweise haben mich die einzelnen Schicksale zu Tränen gerührt.

4.5

Spannend aus vielen Perspektiven geschrieben. Als Frau und Mutter konnte ich mich oft mit den Protagonistinnen identifizieren.

4

Es geht darum dass ein Pest Virus in Schottland ausbricht und sich über die ganze Welt verteilt. Dieses Virus bringt Männer zum sterben, Frauen können das Virus auch in sich tragen aber sie werden nicht krank. Eine erschreckende Pandemie bricht aus.

Das Buch ist in verschiedene Teile aufgeteilt wie zum Beispiel das "Vorher", "Der Ausbruch" oder die "Anpassung". Das hat mir gut gefallen weil es so eine Strukturierung gab. Außerdem wurde das Buch aus ziemlich vielen verschiedenen POVs geschrieben. Manche davon kamen auch nur ein oder zweimal vor, andere hingegen kamen sehr häufig vor. Durch die verschiedenen Sichtweisen (bis auf 2 ausnahmen alles Frauen) hat man eine großer Übersicht der Geschehnisse gehabt und die Erfahrung während der Pandemie in unterschiedlichsten Leben verfolgen können, das hat mir sehr gefallen. Es war zwar teilweise etwas verwirrend und ich habe manchmal auch Personen vertauscht aber trz finde ich es sehr gut. Meine Lieblingspersonen waren Amanda, Elizabeth, Catherine (kamen auch mit am häufigsten vor) und auch Rosamie das Kindermädchen mochte ich sehr. Catherine mochte ich vor allem weil man sich sehr in sie hineinfühlen konnte und ich ihr Verhalten sehr nachvollziehbar fand. Generell fand ich das Buch extrem gut geschrieben und es wirkte erschreckend realistisch. Außerdem regt es sehr zum nachdenken an und hat mich oft sehr nachdenklich gemacht. Ich würde das Buch ehrlich gesagt jedem empfehlen weil dieses Gedankenexperiment dieser Geschichte einen auch sehr dankbar fühlen lässt wie es jetzt ist. Und anders als der Titel vielleicht vorgibt verbreitet dieses Buch definitiv keinen Männerhass. Im Gegenteil ich finde durch dieses Buch wird eher gezeigt das wir eben Gerechtigkeit und Gleichberechtigung brauchen. Der Grund warum das Buch dennoch nur vier Sterne hat ist einfach weil es mich wirklich lange Zeit zu lesen gekostet hat. Das lag vllt nicht unbedingt am Buch aber trz. Außerdem verglichen mit anderen Büchern hat es nicht dieses gewissen Funken. Trotzdem ein tolles Buch was ich gerne weiter empfehle

5

TW: Tod, Krankheit // Wir befinden uns im Jahr 2025, als eine schottische Ärztin in der Notaufnahme eine grausige Entdeckung macht: einen Virus, der ausschließlich Männer befällt und in wenigen Tagen mit einer sehr hohen Mortalitätsrate zum Tode führt. Der Virus wird zur Pandemie, zur "Pest", und befällt im irrsinnigen Tempo Männer auf der ganzen Welt. Während nur eine Handvoll Männer immun ist, sterben Freunde, Söhne, Ehemänner, Väter und Arbeitskollegen massenhaft weg. Sämtliche Infrastrukturen brechen zusammen, die Welt stürzt in eine Krise, die ohnegleichen ist. Christina Sweeney-Baird schreibt nicht umsonst im Nachwort, dass sie oft scherzhaft "Kassandra" genannt wird - sie hat das Manuskript für dieses Buch im Sommer 2019 beendet. Daher ist es schon sehr gruselig, wie realitätsgetreu sie die Ausbreitung der Pandemie schildert - und wie gut man dies aus heutiger Sicht bewerten kann. Zum Glück hat die Covid-19-Pandemie nicht die gleichen Auswirkungen wie die im Buch beschriebene Pest, dennoch sind die Parallelen natürlich nicht zu ignorieren. Was mir für die Autorin etwas leid tut, denn vermutlich gibt es einige Leute, die aktuell keine Lust auf ein Pandemie-Buch haben. Für mich war es jedoch ein absolutes Jahreshighlight: allein dieses höchst spannende Gedankenexperiment durchzuspielen, welche Auswirkungen es auf die Welt hätte, wenn Frauen die absolute Mehrheit darstellen würden. Sweeney-Baird beschreibt, welche Einflüsse das Verschwinden der Männer auf die Wirtschaft, auf politische Konflikte, Fortpflanzung und medizinische Entwicklungen haben könnte. Dabei versucht die Autorin, einen möglichst weiten Blick auf die Welt zu haben, was nicht verhindert, dass das Buch am Ende dennoch sehr fokussiert auf Europa/UK bleibt. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von verschiedenen, wiederkehrenden Figuren geschrieben, meist Frauen. Mich hat gefreut, dass auch die Auswirkungen der Pest auf trans Personen und homosexuelle cis Männer angeschnitten wird. Natürlich kommt auch die Tragik nicht zu kurz, denn der Verlust fast aller Männer bedeutet für die verbleibenden Ehefrauen, Mütter und Töchter natürlich eine riesige, nicht zu fassende Trauer. Hier liegt allerdings auch der Punkt, der mich gestört hat: fast alle weiblichen Figuren waren Ehefrauen/Mütter oder Töchter, die um ihre männlichen Familienmitglieder getrauert haben. Die wenigen nicht trauernden Frauen waren nicht verheiratet, hatten toxische Partner oder waren lesbisch. Die Autorin hat völlig ausgelassen, dass auch unverheiratete Frauen unabhängig von ihrer Sexualität einfach um männliche Freunde trauern können. Freundschaften fanden nur zwischen Frauen statt, ansonsten spielten sie keine Rolle. Nichtsdestotrotz handelt es sich mit 'Die andere Hälfte der Welt' um ein super spannendes, fesselndes Buch, über das ich noch Stunden reden könnte (sorry für die lange Rezension

1.5

Die Buchidee hat total viel Potential, aber ich habe es nach der Hälfte weggelegt, weil es mich so gelangweilt hat. Schade!

4

Die Erzählweise ist sehr gelungen, aus verschiedenen Perspektiven mehrerer Frauen erfahren die Leser:innen u.a. wie sich die Gesellschaft aufgrund einer Pandemie, in der 90% der Männer sterben, verwandelt. Manche Charaktere nervten mich etwas, aber insgesamt ist es ein spannendes und emotionales Buch.

3.5

In "Die andere Hälfte der Welt" (auch unter dem Titel "End of Men" bekannt) geht es um ein tödliches Virus, der sich nach und nach in der Welt ausbreitet und 90 % der männlichen Bevölkerung ausrottet. Diese Grundidee hat mich ein bisschen an eine meiner liebsten Serien aus der Kindheit, "The Tribe", erinnert und klang für mich wahnsinnig interessant. Die Ausbreitung des Virus beginnt im Jahr 2025 und der Roman beschreibt die Ereignisse über sechs Jahre hinweg - von der Ursachensuche über eine Impfstoffentwicklung bis hin zum alltäglichen Leben der "neuen Realität". Man verfolgt die Geschichte zuerst aus der Sicht von ein paar wenigen Frauen, z.B. aus Sicht der Ärztin Amanda, die das Virus entdeckt hat und zunächst vergeblich versucht, die Gesundheitsbehörden zu informieren und die Menschen zu warnen. Leider nimmt die Anzahl der POVs immer mehr zu, sodass man irgendwann bei sage und schreibe 15 unterschiedlichen Sichtweisen ankommt und ich für meinen Teil komplett den Überblick verloren habe. Ich konnte die Personen irgendwann fast gar nicht mehr zuordnen und das hat den Lesefluss für mich leider sehr gestört. Die einzelnen Schicksale der Charaktere waren an und für sich sehr spannend, jedoch konnte ich aufgrund der vielen Personen und dem ständigen Wechsel zwischen den Sichtweisen keinerlei emotionale Bindung herstellen und mich nicht allzu sehr reinfühlen. Es ist sehr interessant, die vielen Parallelen zur Corona-Pandemie zu beobachten - vor allem, weil die Autorin das Konzept des Romans anscheinend schon einige Zeit vorher fertiggestellt hat. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde - trotzdem lohnt es sich aber, mal reinzulesen.

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5

WOW! Einfach nur wow. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Spannend, tief berührend, ein grandioses Buch!

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Eine Welt, in der es keine Männer mehr gibt, klingt nach einem interessanten Thema für ein Buch. Warum "Die andere Hälfte der Welt" dann doch ganz anders war als ich erwartet habe und warum es mich dennoch überzeugen könnte, möchte ich euch jetzt erzählen. Um was geht es? Es ist 2025 als Dr. Amanda Maclean einen jungen Mann mit leichtem Fieber behandelt. Binnen weniger Stunden stirbt er. Die Krankheit verbreitet sich in rasender Geschwindigkeit im Krankenhaus. Besonders merkwürdig: Nur Männer sterben. Obwohl Amanda frühzeitig Alarm schlägt, nimmt sie zunächst keiner ernst - bis die Krankheit jeden Winkel auf der Welt erreicht hat und es zu spät ist. Wie hat mir das Buch gefallen? "Die andere Hälfte der Welt" hat mich emotional sehr berührt. Als Leser verfolgt man das Leben einiger Frauen und bekommt mit, wenn deren nächsten Angehörigen versterben. Sweeney-Baird schafft es in kürzester Zeit mit ihrem Schreibstil, eine Verbindung zwischen Leser und Buchfiguren zu erschaffen. Die Schicksale der Figuren haben mich auch noch eine Weile nach Beendigung des Buches begleitet. Das kam für mich wirklich überraschend, denn ich bin davon ausgegangen, dass sich das Buch weniger mit dem Verlauf und der Ausbreitung der Krankheit beschäftigt, sondern vielmehr mit der "neuen Welt" - einer Welt ohne Männer. Das Thema wird nur in den letzten Kapiteln aufgegriffen, da hätte ich mir definitiv mehr gewünscht. Dennoch hat mir die emotionale Reise gut gefallen und ich freue mich, mehr von der Autorin zu lesen. Im Schlusswort verrät die Autorin, dass sie den Roman bereits 2018 beendet hat und dass es reiner Zufall ist, dass die Thematik jetzt so sehr an die Corona Pandemie erinnert. Und lasst euch gesagt sein, die Parallelen sind wirklich verblüffend.

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In „Die andere Hälfte der Welt“ folgen wir mehreren Personen durch die Zeit einer weltweiten Pandemie, beginnend 5 Tage vor Ausbruch bis zu Jahren danach. Die verschiedenen Protagonisten bieten dabei viele unterschiedliche Sichten auf die Folgen der Erkrankung und schaffen so einen guten Rundum-Blick, wobei jedes Einzelschicksal interessante und teilweise schockierende Aspekte bot. Faszinierend, dass die Geschichte vor Corona geschrieben wurde und sich trotzdem die ein oder andere Parallele findet.

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Ich habe das Buch gerade erst beendet und weiß gar nicht so richtig wo ich anfangen soll. Das Buch ist auf jeden Fall eine etwas andere Art der Dystopie und ich habe mega Respekt vor der Autorin, dass sie diese Geschichte geschrieben hat. Als sie begann die Geschichte zu schreiben (2018) ahnte sie selber nicht, dass wir uns nicht mal 2 Jahre später tatsächlich in einer Pandemie befinden würden, auch wenn Corona nicht so extrem ist, wie die im Buch beschriebene „Pest“. Die Kapitel sind aus der Sicht von vielen unterschiedlichen Frauen geschrieben. Das Buch ist auf jeden Fall keine leichte Lektüre für Zwischendurch, weshalb ich auch mehrere Wochen daran gelesen habe. Es behandelt, wie man sich bei dem Klappentext vielleicht vorstellen kann, viele negative Themen und Gefühle, die mich das ein oder andere Mal ein bisschen runtergezogen haben. Dennoch kann ich jedem empfehlen das Buch zu lesen. Es regt sehr zum Nachdenken an und lässt einen die Dinge, die man für selbstverständlich nimmt, einfach wieder mehr wertschätzen. Außerdem kommen auch viele biologische und medizinische Erklärung für die Entstehung des Virus vor, die, vor allem wenn man nicht wirklich Ahnung davon hat, auch nicht so leicht zu lesen und zu verstehen sind. Trotzdem finde ich es gut, dass sie in dem Buch enthalten sind, da sie zu den behandelten Themen einfach dazugehören. An der ein oder anderen Stelle war das Buch vielleicht etwas langatmig und hätte ein bisschen gekürzt werden können. Insgesamt kann ich wirklich empfehlen dieses Buch zu lesen. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass es keine leichte Lektüre ist und sich nicht in einem Rutsch lesen lässt. Mir hat es besonders gefallen, weil es einfach zum Nachdenken und Wertschätzen anregt und somit einfach sehr besonders ist.

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4 Sterne = sehr gut, würde ich weiter empfehlen Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Dieses Buch bietet wirklich viel Potenzial für eine Leserunde, da man einiges an Gesprächsbedarf hat während des Lesens. Ich versuch mich aber mal auf das Wesentliche zu beschränken. Die Geschichte ist weder durch die Charaktere, noch durch die Handlung getrieben, sondern erzählt ganz chronologisch den Verlauf einer Pandemie von Tag 1 bis bis Tag X. Dabei erleben wir die Sichtweisen von dutzenden Menschen. Manche Personen treten mehrfach auf, manche nur einmal. Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, gebe ich zu, dass mir das am Anfang viel zu viel war. Ich habe ständig den Faden verloren, bei welcher Person wir jetzt sind und wer diese Person ist. Bis ich irgendwann an den Punkt kam, dass es eigentlich total egal ist und ich mir auch nicht alle Namen merken muss und kann um die Auswirkungen der Pandemie auf das Leben dieser Personen zu verstehen. Ich verstehe das Buch als Chronik dieser Pandemie und bekomme viele Ausschnitte aus verschiedenen Leben während und nach der Pandemie gezeigt. Manche interessieren mich mehr, manche weniger. Was denke ich im Fokus stehen soll, sind viele gesellschaftskritische Themen, die zu Tage treten, weil die Pandemie fast alle Männer der Erde getötet hat. Das regt definitiv zum Nachdenken an, wie die Gesellschaft mit bestimmten Themen umgeht und treibt mich gedanklich auch noch nach Beendigung des Buches um. Trotzdem man den meisten Charakteren in der Geschichte nicht sonderlich nahe kommt, berühren mich die Schicksale teilweise sehr. Insbesondere wenn Ehemann und Söhne sterben, war das für mich doch nur recht schwer zu ertragen. Mag wohl daran liegen, dass ich selber einen Ehemann und 2 Söhne habe, wovon einer beim Lesen des Buches gerade mal ein paar Tage alt war. Vielleicht spielten meine Hormone auch noch eine Rolle bei der Emotionalität, wer weiß... ;-D Beeindruckend finde ich auch, dass die Autorin mit dem Buch begonnen hat, bevor es Corona gab und es tatsächlich doch viele Parallelen gibt. Man vergleicht natürlich zwangsweise das Pandemiegeschehen im Buch mit unserer erlebten Corona-Pandemie, das bleibt einfach nicht aus. Ich frage mich tatsächlich, wie man die Geschichte wahrgenommen hätte, wenn es Corona nicht gegeben hätte, aber das bleibt Spekulation. Corona hat aber definitiv dazu geführt, dass ich persönlich die Geschichte als sehr realistisch wahrgenommen habe, als tatsächliche Bedrohung, die irgendwann durchaus so eintreten könnte. Ohne Corona hätte ich wahrscheinlich gedacht: Nette Dystopie, aber so was passiert ja in der Realität nicht ...

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Etwas zu vielen Storylines nebeneinander. M.m. bildet die sehr gute Grundstory mehr Potential!

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