Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein

Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein

Hardback
4.912

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Description

Als Einwanderer glaubte Omar El Akkad, dass der Westen ein Ort der Freiheit und Gerechtigkeit für alle sei. Doch in den Jahren, in denen er über den Klimawandel, die Black-Lives-Matter-Proteste, die verschiedenen Kriege gegen den Terror und vieles mehr berichtet und zuletzt den Genozid in Gaza beobachtet, wird ihm zunehmend klar, dass vieles von dem, was der Westen verspricht, eine Lüge ist. Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein ist eine Chronik dieser schmerzhaften Erkenntnis, eine moralische Auseinandersetzung mit der Frage, was es bedeutet – als Bürger der USA, als Vater –, in diesen verheerenden Zeiten einen Sinn für Möglichkeiten zu finden.

Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein ist der bittere, rohe und verletzliche Aufschrei von jemandem, der sich immer auf der Seite der Gerechten wähnte und nicht aufhört, das Gute zu suchen. Es ist El Akkads von Herzen kommender Abschiedsbrief an den Westen, eine brillante Formulierung der Desillusionierung, die wir überall auf der Welt beobachten, in Familienzimmern, auf Universitätsgeländen, auf den Straßen der Städte. Dieses Buch ist für alle, die etwas Besseres wollen als das, was der Westen aufgetischt hat. Dies ist das Buch für unsere Zeit.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
206
Price
22.70 €

Author Description

Omar El Akkad ist Autor, Journalist und Kriegsreporter. Er wurde in Ägypten geboren, wuchs in Katar auf, zog als Teenager nach Kanada und lebt jetzt in den Vereinigten Staaten. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in dreizehn Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschien zuletzt der internationale Bestseller American War.

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5

So ein wichtiges Buch! Sehr lesenswert, voller wahrer Worte. Ab und an schweift der Autor mir zu sehr ab und irgendwie ist er mir nicht ganz sympathisch . Aber im Ganzen ist dieses Buch so lesenswert und wichtig. Besonders die kleinen Ausschnitte zu Beginn der Kapitel berühren sehr. Und auch seine Erzählungen über die Lesungen zu seinem Roman mit dem Bezug auf Flüchtlingslager haben mich sehr berührt. Die Sprache ist ab und an sehr komplex, manche Sätze musste man noch mal lesen. Aber dann treffen sie dafür so richtig.

5

Ein unglaublich schön geschriebenes Werk, das sich maßgeblich mit dem Thema Gaza beschäftigt - dabei aber auch weiter ausholt und viele weitere Grausamkeiten gegen muslimische Menschen weltweit thematisiert.

Dabei bringt der Autor und Journalist, der selbst in Ägypten geboren wurde, viel seiner eigenen Lebensgeschichte und Erfahrungen mit rein und erschafft insgesamt ein Werk, das einem sehr nahe geht (sprachlich und inhaltlich). Eine definitive Leseempfehlung. Der einzige Kritikpunkt obliegt dabei der Übersetzung aus dem Englischen, in dem vermutlich der Begriff „genocide / Genozid“ fiel, der aber ausschließlich als „Völkermord“ übersetzt wurde und nicht komplett das gleiche meint. (Vielen Dank an NetGalley für das digitale Rezensionsexemplar—es hat meine Meinung nicht beeinflusst)

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