American War
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Description
"Powerful ... as haunting a postapocalyptic universe as Cormac McCarthy [created] in The Road." —The New York Times
Sarat Chestnut, born in Louisiana, is only six when the Second American Civil War breaks out in 2074. But even she knows that oil is outlawed, that Louisiana is half underwater, and that unmanned drones fill the sky. When her father is killed and her family is forced into Camp Patience for displaced persons, she begins to grow up shaped by her particular time and place. But not everyone at Camp Patience is who they claim to be. Eventually Sarat is befriended by a mysterious functionary, under whose influence she is turned into a deadly instrument of war. The decisions that she makes will have tremendous consequences not just for Sarat but for her family and her country, rippling through generations of strangers and kin alike.
Book Information
Posts
Ein in seiner Thematik brandaktueller Thriller in der nahen Zukunft🫠🔥
Wir begleiten eine Familie durch den neuen und brutalen amerikanischen Bürgerkrieg und die Auswirkungen des Klimawandels in der nahen Zukunft. Obwohl die Story in der Mitte etwas schleppend vorankommt, lohnt es sich dranzubleiben. Vor allem das letzte Drittel, sowie der Ringschluss, den es zum Anfang zieht, haben es echt in sich.
American War von Omar El Akkad erzählt eine mögliche Zukunftsversion Amerikas, in welcher die Gebiete des heutigen Ölreichtums zu wirtschaftlichen Verlierer werden, weil sie an alte Energien wie das Benzinauto festhalten und die Natur sich das Land zurückerobert. Es kommt zum Krieg zwischen dem reich gewordenen umwelt- und energiefortschrittlichen Norden ("die Blauen") und den an alten Tradition behafteten verarmten Süden ("die Roten"). Wir erfahren die Geschichte von Sarat Chestnut, die im Land der Roten geboren wurde. Beginnend als sie und ihre Zwillingsschwester ca. sechs Jahre alt sind und ihr Vater durch die Tat der Rebellen ("der Roten"), also der eigenen Landsleute ums Leben kommt, weil er am falschen Ort zur falschen Zeit war. Sarat und ihre Familie, bestehend aus ihrer Zwillingsschwester, ihrem älteren Bruder und ihrer Mutter, beschließen in den Norden zu fliehen. Aber sie kommen nur bis zu einem Flüchtlingslager wo sie jahrelang verweilen, gefangen an der Grenze zwischen Nord ("den Blauen") und Süd ("den Roten"). Sarat wächst im Umfeld zwischen diesem "Nicht auf Dauer ausgerichtetem Leben" auf und wird Spielball aller Seiten, welche nicht nur die Roten oder die Blauen sind, sondern auch andere Interessenlager, für die ein Krieg zwischen dem Norden und dem Süden Amerikas wirtschaftliche Vorteile und politische Stabilität im eigenen Land bedeutet. Sie unterwandern Hilfsorganisation wie der rote Halbmond, versprechen zu helfen, aber sind der Wolf im Schafspelz. Der Autor zeichnet das Bild eines Menschen, der unschuldig in diese Welt kam und zu einer kaltblütigen Mörderin mutiert. Anhand von Schlüsselerlebnissen, persönlichen Verlusten, Verblendungen und Ungerechtigkeiten, die Sarat im Laufe ihres Lebens widerfahren, zeigt der Autor uns ihre Verwandlung. Die Frage ist: Hätte sie zu irgendeinem Zeitpunkt einen anderen Weg einschlagen können? Was macht Krieg aus einem Menschen? Rache, Wut, Angst - ist das alles was bleibt? Wie kann man vergeben und kann man überhaupt vergeben? Wir lernen nicht nur Sarats Weg kennen, sondern auch andere Beteiligte. Protokolle des Nordens für die Aufarbeitung der Schrecken des Krieges im Nachhinein, zeigen wie sich Geschichte zu Gunsten der Sieger verändert. Geschwärztes bleibt geschwärzt, vieles wird nie komplett aufgeklärt, einiges wird verharmlost und manches unter dem Teppich gekehrt. Eine Notwendigkeit um des Friedens willen. Mir hat besonders die Dynamik zu Beginn und zum Ende der Geschichte gefallen. Den Mittelteil fand ich teils etwas langatmig. Der Autor hat den Leser sehr lange im Ungewissen gelassen in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt.
Well, this was... underwhelming. Where do I start... As I didn't read the English original but listened to the German audiobook, I don't feel able to criticize the language as such. Criticism there might always be due to poor translation. What is definitely on the author himself, though, is the (lack of) character depth and development in basically all of the cardboard cut-outs populating this novel and the lack of both "innovation" and progress in the society he "builts". The more adequate word would be "pieces together from newspaper clippings and history books". His version of the near-future is a re-run of the American Civil War with some more recent types of war crimes and some climate change effects added for shock value. All these things remain sadly decorational, I felt. The author couldn't even be bothered to invent any technical progress, or any new political power dynamics in a way that contained more than making the US the receiving end of destabelization now. The characters, as mentioned before, felt extremely flat. The main character was one of the worst attempts at (I'm guessing here) hardened kick-ass female anti-hero that I've seen in some time. A clichee in any way possible - a slightly aggressive tomboy in behaviour, not attractive bordering on ugly and "unfeminine"/"manly" in looks, and, to complete clichee bingo, lesbian with extremely short hair. Still, she couldn't put two and two together but for the help of a manipulative older man who turned her into a tool. The reader gets to see her whole life as a chain of cause and effect, all outwardly induced. And I as a reader couldn't even be bothered to feel anything for her. I spent about fourteen hours listening to what should have been a devastating example of what war, loss, misinformation and general cruelty can do to a person - and it did nothing. I later read that the author is a political journalist and that this is his first novel. Well. That at least explains some of what felt off. You don't get character development and fictitious embellishment in reports (and really you shouldn't). But then, fictional texts can profit greatly from both while still offering relevant criticism on the real world. As novels tend to be longer than articles or arctile series in newspapers, you also don't have to be as direct and on the nose with what you want the reader to understand. Subtlety often does work better than patronizing readers of fiction opinionwise. Not all people can produce both kinds of texts, fictitious and "realistic", in the same quality, though. And had I not had this book as an audiobook, I wouldn't have finished it.
Wo ich es zu Anfang noch mitreißend und genial fand, flaute es in der Hälfte für mich regelrecht ab. Die Handlung zog sich teilweise und ich verlor den Draht zu den Personen - bzw. kam es mir so vor, als hatte ich ihn nie gehabt. Alles blieb ziemlich distanziert, aus der Entfernung, aber die Atmosphäre blieb immer weiter bedrückend, das hat der Autor toll gemacht. Diese Dinge, die im späteren Verlauf geschahen, berührten und ergriffen mich nicht, was das Buch letztlich für mich nicht mehr als mittelmäßig gemacht hat. Wenn mich schlimme Dinge nicht emotional berühren, habe ich keinen Bezug dazu. Und Bezug ist aber etwas, was ein Buch auf mich nehmen sollte, wenn ich es lese, vor allem, wenn es fast 500 Seiten hat und ich mit den Menschen dort viel Zeit verbringe. Man kann es durchaus lesen und wenn man den Schreibstil mag, wird man an dem Buch sicher gefallen finden. Vielleicht kann es andere tiefer ergreifen, als mich. Das wünschte ich mir.
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"Powerful ... as haunting a postapocalyptic universe as Cormac McCarthy [created] in The Road." —The New York Times
Sarat Chestnut, born in Louisiana, is only six when the Second American Civil War breaks out in 2074. But even she knows that oil is outlawed, that Louisiana is half underwater, and that unmanned drones fill the sky. When her father is killed and her family is forced into Camp Patience for displaced persons, she begins to grow up shaped by her particular time and place. But not everyone at Camp Patience is who they claim to be. Eventually Sarat is befriended by a mysterious functionary, under whose influence she is turned into a deadly instrument of war. The decisions that she makes will have tremendous consequences not just for Sarat but for her family and her country, rippling through generations of strangers and kin alike.
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Ein in seiner Thematik brandaktueller Thriller in der nahen Zukunft🫠🔥
Wir begleiten eine Familie durch den neuen und brutalen amerikanischen Bürgerkrieg und die Auswirkungen des Klimawandels in der nahen Zukunft. Obwohl die Story in der Mitte etwas schleppend vorankommt, lohnt es sich dranzubleiben. Vor allem das letzte Drittel, sowie der Ringschluss, den es zum Anfang zieht, haben es echt in sich.
American War von Omar El Akkad erzählt eine mögliche Zukunftsversion Amerikas, in welcher die Gebiete des heutigen Ölreichtums zu wirtschaftlichen Verlierer werden, weil sie an alte Energien wie das Benzinauto festhalten und die Natur sich das Land zurückerobert. Es kommt zum Krieg zwischen dem reich gewordenen umwelt- und energiefortschrittlichen Norden ("die Blauen") und den an alten Tradition behafteten verarmten Süden ("die Roten"). Wir erfahren die Geschichte von Sarat Chestnut, die im Land der Roten geboren wurde. Beginnend als sie und ihre Zwillingsschwester ca. sechs Jahre alt sind und ihr Vater durch die Tat der Rebellen ("der Roten"), also der eigenen Landsleute ums Leben kommt, weil er am falschen Ort zur falschen Zeit war. Sarat und ihre Familie, bestehend aus ihrer Zwillingsschwester, ihrem älteren Bruder und ihrer Mutter, beschließen in den Norden zu fliehen. Aber sie kommen nur bis zu einem Flüchtlingslager wo sie jahrelang verweilen, gefangen an der Grenze zwischen Nord ("den Blauen") und Süd ("den Roten"). Sarat wächst im Umfeld zwischen diesem "Nicht auf Dauer ausgerichtetem Leben" auf und wird Spielball aller Seiten, welche nicht nur die Roten oder die Blauen sind, sondern auch andere Interessenlager, für die ein Krieg zwischen dem Norden und dem Süden Amerikas wirtschaftliche Vorteile und politische Stabilität im eigenen Land bedeutet. Sie unterwandern Hilfsorganisation wie der rote Halbmond, versprechen zu helfen, aber sind der Wolf im Schafspelz. Der Autor zeichnet das Bild eines Menschen, der unschuldig in diese Welt kam und zu einer kaltblütigen Mörderin mutiert. Anhand von Schlüsselerlebnissen, persönlichen Verlusten, Verblendungen und Ungerechtigkeiten, die Sarat im Laufe ihres Lebens widerfahren, zeigt der Autor uns ihre Verwandlung. Die Frage ist: Hätte sie zu irgendeinem Zeitpunkt einen anderen Weg einschlagen können? Was macht Krieg aus einem Menschen? Rache, Wut, Angst - ist das alles was bleibt? Wie kann man vergeben und kann man überhaupt vergeben? Wir lernen nicht nur Sarats Weg kennen, sondern auch andere Beteiligte. Protokolle des Nordens für die Aufarbeitung der Schrecken des Krieges im Nachhinein, zeigen wie sich Geschichte zu Gunsten der Sieger verändert. Geschwärztes bleibt geschwärzt, vieles wird nie komplett aufgeklärt, einiges wird verharmlost und manches unter dem Teppich gekehrt. Eine Notwendigkeit um des Friedens willen. Mir hat besonders die Dynamik zu Beginn und zum Ende der Geschichte gefallen. Den Mittelteil fand ich teils etwas langatmig. Der Autor hat den Leser sehr lange im Ungewissen gelassen in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt.
Well, this was... underwhelming. Where do I start... As I didn't read the English original but listened to the German audiobook, I don't feel able to criticize the language as such. Criticism there might always be due to poor translation. What is definitely on the author himself, though, is the (lack of) character depth and development in basically all of the cardboard cut-outs populating this novel and the lack of both "innovation" and progress in the society he "builts". The more adequate word would be "pieces together from newspaper clippings and history books". His version of the near-future is a re-run of the American Civil War with some more recent types of war crimes and some climate change effects added for shock value. All these things remain sadly decorational, I felt. The author couldn't even be bothered to invent any technical progress, or any new political power dynamics in a way that contained more than making the US the receiving end of destabelization now. The characters, as mentioned before, felt extremely flat. The main character was one of the worst attempts at (I'm guessing here) hardened kick-ass female anti-hero that I've seen in some time. A clichee in any way possible - a slightly aggressive tomboy in behaviour, not attractive bordering on ugly and "unfeminine"/"manly" in looks, and, to complete clichee bingo, lesbian with extremely short hair. Still, she couldn't put two and two together but for the help of a manipulative older man who turned her into a tool. The reader gets to see her whole life as a chain of cause and effect, all outwardly induced. And I as a reader couldn't even be bothered to feel anything for her. I spent about fourteen hours listening to what should have been a devastating example of what war, loss, misinformation and general cruelty can do to a person - and it did nothing. I later read that the author is a political journalist and that this is his first novel. Well. That at least explains some of what felt off. You don't get character development and fictitious embellishment in reports (and really you shouldn't). But then, fictional texts can profit greatly from both while still offering relevant criticism on the real world. As novels tend to be longer than articles or arctile series in newspapers, you also don't have to be as direct and on the nose with what you want the reader to understand. Subtlety often does work better than patronizing readers of fiction opinionwise. Not all people can produce both kinds of texts, fictitious and "realistic", in the same quality, though. And had I not had this book as an audiobook, I wouldn't have finished it.
Wo ich es zu Anfang noch mitreißend und genial fand, flaute es in der Hälfte für mich regelrecht ab. Die Handlung zog sich teilweise und ich verlor den Draht zu den Personen - bzw. kam es mir so vor, als hatte ich ihn nie gehabt. Alles blieb ziemlich distanziert, aus der Entfernung, aber die Atmosphäre blieb immer weiter bedrückend, das hat der Autor toll gemacht. Diese Dinge, die im späteren Verlauf geschahen, berührten und ergriffen mich nicht, was das Buch letztlich für mich nicht mehr als mittelmäßig gemacht hat. Wenn mich schlimme Dinge nicht emotional berühren, habe ich keinen Bezug dazu. Und Bezug ist aber etwas, was ein Buch auf mich nehmen sollte, wenn ich es lese, vor allem, wenn es fast 500 Seiten hat und ich mit den Menschen dort viel Zeit verbringe. Man kann es durchaus lesen und wenn man den Schreibstil mag, wird man an dem Buch sicher gefallen finden. Vielleicht kann es andere tiefer ergreifen, als mich. Das wünschte ich mir.










