Ein unendlich kurzer Sommer
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Description
Book Information
Author Description
Kristina Pfister wurde 1987 in Bamberg geboren und verbrachte schon als Kind zahlreiche schöne Ferientage auf den Campingplätzen Europas. Der Sommer ist für sie am schönsten mit den Füßen im Wasser. Deshalb studierte sie am Bodensee, fährt wenn möglich jedes Jahr ans Meer, und freute sich sehr, als sie 2018 ein Aufenthaltsstipendium im »Baltic Centre for Writers and Translators« auf der Insel Gotland bekam. Wenn sie nicht gerade an einem Strand zeltet oder auf schwedischen Inseln schreibt, lebt und arbeitet sie in Nürnberg.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
- Bücherschrankfund & abgebrochen nach 47 Seiten - Irgendwie hat es die ganze Zeit für mich geschwankt zwischen es interessiert mich minimal und ich finds echt langweilig. Es ist auf jeden Fall ein sehr leises Buch, es passiert nicht viel, man findet keinen richtigen Bezug zu den Charakteren. Das passiert wahrscheinlich später noch, ich kann mich aber nicht dazu bewegen weiterzulesen. Es hat mich vom Thema her sehr an "der Sommer als ich schön wurde erinnert" (schaue ich gerade als Serie) aber irgendwie in depressiv, langwierig und unspektakulär. Das sind irgendwie nicht die Sommervibes, die ich mir wünsche, deshalb hab ich es abgebrochen 👋 Fazit: Für jemanden der eine langsame, atmosphärische, traurige Sommergeschichte sucht, könnte das Buch wirklich toll sein! Für mich war es gerade leider nichts 🧡

Ein unterhaltsamer Einstieg in den Sommer
Lale flieht Hals über Kopf aus ihrem Alltag, ihrer Ehe, lässt alles ohne Erklärung zurück und landet zufällig beim kauzigen Gustav auf dem Campingplatz in einem Paralleluniversum. Hier kann sie durch körperliche Arbeit vor der Trauer um ihren Bruder fliehen. Nach einiger Zeit taucht auf dem Campingplatz Chris auf... er sucht seinen Vater Gustav, der vor 38 Jahren einen kurzen Sommer lang eine Affäre mit seiner Mutter Paulette hatte. Erst nach ihrem Tod erfährt er, dass Frank gar nicht sein leiblicher Vater ist. Natürlich bahnt sich zwischen Lale und Chris etwas an und Gustav macht Geheimnisse um seine Gesundheit. Wir geben noch ein paar liebevolle Dorfbewohner*innen und eine archäologische Entdeckung dazu und schon ist das Setting für einen einen unterhaltsamen Sommerroman perfekt, der nichts fordert und dich einfach mitnimmt. Ein Gefühl von Sonne auf der Haut, Duft nach reifen Beeren und Flirren in der Luft. Viel Spaß! Manche Dialoge fand ich zu platt und holzschnittartig, deswegen die Punkte Abzug!

Liebe auf 368 Seiten! 💛 Ich habe die Geschichte per Zufall gefunden und konnte nach kurzer Zeit völlig abtauchen. Liebevolle, schrullige, kanntige Protagonisten. Ein schrottiger Campingplatz als Setting. Sätze wie "Eine Eule schuhute." Menschen die Winnie Pooh zitieren und sich mit dem Biest aus "Die Schöne und das Biest" vergleichen. Endlich mal eine kurzweilige, herzliche und glücklichmachende Sommergeschichte ohne Schema X, wo Frauen Anfang 50 frisch geschieden ihren Neuanfang finden. Ich mochte die einfache und klare Sprache der Autorin sehr. Danke liebe Kristina Pfister für diesen kurzen Sommerurlaub. 🫶
Ein unendlich kurzer Sommer - was für ein passender Titel! Eine Geschichte über Liebe, Abschied, Trauer, aber auch einen Sommer am See, einem Campingplatz mit mehr oder weniger skurrilen Menschen und vielen Wohlfühlmomenten. Sehr berührt, lachend und weinend lässt mich dieser wunderbare Sommerroman zurück.
Berührend und echt!
Habe das Hörbuch angezeigt bekommen und ohne Vorwissen angehört. War sehr schnell „verliebt“ und habe es zügig durchgehört. Die Charaktere sind so charmant und liebenswürdig…jede Person ist so schön einzigartig und man fühlt sich, als wäre man selbst dabei. Es ist ein Roman, wie aus dem echten Leben und das ist so berührend und so fantastisch echt! So schön!
Ein perfektes Buch zur Einstimmung auf einen viel zu kurzen Sommer und darüber hinaus
Lale auf ihrer "Flucht" zu begleiten war wahnsinnig lustig, emotional, berührend, überraschend und unterhaltsam. Sie flieht vor ihrer Ehe, aus ihrem Leben, aus dem Trott und hinein in einen Sommer auf dem Campingplatz, in eine antike Ausgrabungsstätte und in eine Menge Emotionen. Die einzelnen Charaktere sind so liebevoll beschrieben und ausgearbeitet, dass es fast schade war sich am Ende von ihnen verabschieden zu müssen. Mich hat das Buch durchweg gut unterhalten, emotional berührt, nachdenklich gemacht und zum schmunzeln gebracht. Der Schreibstil macht es einem leicht, das Buch in kürzester Zeit zu verschlingen. Wird sicher nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich dieses Buch zur Hand nehme ☀️😊📚 große Empfehlung meinerseits, auch wenn andere Leser*innen den Roman vielleicht etwas kritischer bewerten. Die Geschichte liest sich leicht und fühlt sich an wie eine Sommerbriese und geht teilweise doch tief genug um einen emotional zu berühren.
Emotional - aber auch emotional zerstörend. No Pain No Gain
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, man wird in den Sommer hineingezogen und wird auch mit einigen Gewittern konfrontiert. Aber dieses Buch war gut - emotional, sehr bildlich beschrieben, zumeist tolle Charaktere. Auch wenn mein Herz mehr als einmal gebrochen wurde. Bittersüß, echt und zum nachdenken anregend. 💖
Eine mal etwas andere Sommerromanze ☀️🌊🩵
Dieses Buch war mal etwas anderes zu den Büchern, die ich sonst so lese. Der Schreibstil war locker und so toll zu lesen. Die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten war schmerzhaft, aber zeitgleich auch heilend. Ich selber habe gerade den Verlust eines geliebten Menschen durchlebt und muss sagen, dass dieses Buch meine Ansicht zum Thema ,,Tod und Verlust‘‘ in ein anderes Bild gerückt hat. Zu etwas Positiverem gemacht hat. Das Setting auf dem Campingplatz hat mir auch sehr gefallen. Ich hab mich während des Lesens gefühlt, als wäre ich mittendrin. Alle Protagonisten sind tolle, liebevolle Menschen. Teilweise hab ich echt viel schmunzeln müssen.
Wunderschöne, melancholische, tiefgründige Sprache
Auch wenn Liebesromane eigentlich meistens nichts für mich sind und eigentlich gar nicht so viel Handlung in diesem Buch passiert, hat es mich trotzdem in seinen Bann gezogen. Die Sprache war wunderschön, sehr poetisch, melancholisch, aber doch wie eine Umarmung. Wie die Herzumarmungen von James im Buch.
SOMMER...
....inhalierte ich hier beim lesen, SOMMER mit einem Hauch Herbst. Am Ende hatte ich meine KOMPLETTE Gefühle Palette durch und zurück blieb Zufriedenheit. Diese Geschichte lädt dazu ein einfach ins nächste Wasser zu springen, den Moment zu LEBEN und seine Liebsten in eine feste Herzumarmung zu ziehen. LEST es und MACHT es. Das Leben ist KURZ.

Das Gefühl von Sommer „Wo soll man eigentlich hin, wenn man vor sich selbst davon läuft?“ - dieser Satz im Klappentext hat mich direkt gecatched. Das Weglaufen ist auch ein zentrales Thema in Kristina Pfisters Roman „Ein unendlich kurzer Sommer“. Sei es das Weglaufen vor der Vergangenheit, vor der Realität oder vor der Trauer, jeder Charakter trägt sein eigenes Päckchen. Im Roman geht es um Lale, die kurzerhand in einen Zug steigt und auf einem deutschen Campingplatz mitten im nirgendwo landet. Dort trifft sie auf den wortkargen und grimmigen Gustav, dem der Campingplatz gehört und hilft ihm den Platz auf Vordermann zu bringen. Wenig später trifft sie auf Christophe, der eine lange Reise angetreten ist, um seine Wurzeln zu finden. In „Ein unendlich kurze Sommer“ geht es um Liebe, Trauer, Familie, Freundschaft, Tod und die Magie des Sommers. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lale, Chris oder Gustav erzählt. Alle Charaktere sind unterschiedlich und bringen ihre eigene Geschichte mit. Die Atmosphäre des SommerS mit den heißen Tagen, Ausflügen an den See, Lagerfeuern und Natur schwappt vor allem in der Mitte des Romans auf den Lesenden über. An einigen Stellen entwickelt sich die Geschichte allerdings eher seicht und kratzt an der stereotypen Sommer-Liebesromanze. Trotzdem bietet die Geschichte auch den ein oder anderen emotionalen Moment.Kristian Pfizers Roman ist eine schöne, kurzweilige Sommerlektüre, die an einigen Stellen aufgrund ihrer Emotionalität auf jeden Fall zum nachdenken anregt.
Hach! Auf zu diesem Campingplatz im Nirgendwo, mit tollem See, fröhlicher Atmosphäre, Sonne und vor allem so liebenswerten Protagonisten. Jeder von ihnen hat etwas auf dem Herzen, manches wiegt schwerer, anderes leichter. Aber als Leserin wollte ich so gerne mitkniffeln und Löwenzahnpesto probieren. Auch wenn der Plot keine großen Überraschungen bereithält, die Sprache auch manchmal etwas platt ist, so hat mich dieser Roman wirklich gut unterhalten. Und das war das Ziel. Herzumarmung geht raus.
Nettes Sommerbuch.
Der Start war etwas holprig, bin nicht so richtig mit der wechselnden Perspektive der Charaktere und dem Setting klar gekommen. Als ich mich dran gewöhnt hatte, war es angenehm und entpuppte sich dann doch recht schnell als Sommerbuch. Die Geschichte entwickelt sich etwas langsam und hat zudem ein paar Längen. Ist aber erträglich. Man hat relativ schnell raus, wohin sich die Geschichte entwickelt, aber manch Überraschung ist dennoch enthalten. Die Charaktere mochte ich zum großen Teil, auch wenn sie eher oberflächlich wirken. Ihre Entwicklung und das Zusammenspiel der Einzelnen hat mir dafür gut gefallen. Ich hab mich generell gut unterhalten gefühlt, hatte ein klares Bild vom See und Campingplatz im Kopf und fand das Thema der verlorenen Chance ganz gut getroffen. Die Liebesgeschichte hat mich nicht ganz abholen können, aber im Großen und Ganzen hat es mir Spaß gemacht es zu lesen.

Fünf Personen treffen sich zufällig auf einem Campingplatz oder anders formuliert: Fünf Lebenslinien verknüpfen sich auf schicksalhafte Weise. Wie auch immer, die fünf unterschiedlichen Charaktere erleben gemeinsam einen Sommer, bei dem jeder von ihnen ein persönliches Ziel oder Gedanken verfolgt: Lale sortiert ihr Leben, Chris ist auf der Suche nach seinen Wurzeln, Gustav bilanziert sein bisheriges Leben, James möchte mehr Liebe in die Welt bringen und Flo wird erwachsen. Das klingt alles ziemlich emotional aufgeladen und das ist es auch, ABER gleichzeitig ist dieses Buch wunderbar authentisch. Das Setting erinnert mich an meine Heimat, den Bodensee, was gar nicht so abwegig ist, da die Autorin am Bodensee studiert hat. Die Handlungen der Charaktere sind für mich nachvollziehbar und bringen dem Buch Spannung und inhaltliche Wendungen. Der Umgang mit verschiedenen Themen bringt eine angenehme Schwere und Ernsthaftigkeit mit, die sich mit dem sommerlichen Flair jedoch aushalten lässt und Stimmung nicht runter ziehen. Für mich ein krasses Buch, welches alltägliche Themen in einer Art und Weise aufbereitet die berührt und zum Nachdenken anregt. Die Natürlichkeit, die ich kaum beschreiben kann macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem und für mich ist es ein Jahreshighlight. Ich gehe hier mit Absicht nicht zu tief ein, da ich nicht spoilern möchte. In diesem Buch erwarten euch 365 gefühlvolle Seiten, welche sich wie ein leichter Sommerwind anfühlen und gleichzeitig eine emotionale Gänsehaut hinterlassen.
Charaktere, Setting ... & Coverliebe 👌🏼🏕🏝
Auf dem ersten Blick war es definitiv eine Coverliebe. Mochte die Charaktere sehr gerne 😊! Die Mischung war interessant und gut ausgearbeitet. Das Setting am Campingplatz hat mir auch richtig getaugt. Es waren nicht alle Themeninhalte so sommerlich flockig leicht, wie erwartet. Das Ende war gut zusammengeführt. So oder so, definitiv Leseempfehlung 📚!

Entwickelt sich…
Dieses Buch stand schon seit letztem Sommer auf meinem SUB. Bin jetzt froh es gehört zu haben. Es ist wirklich eine schöne Geschichte, das Setting des Campingplatzes war mal etwas ganz anderes. Ein Stern Abzug, weil Lale manchmal wirklich etwas nervig war , Charakterentwicklung ist aber definitiv da . Alles in allem ein gutes Buch für Zwischendurch 😊
Wunderschön!
Die letzten Tage hat mich dieses wundervolle Buch begleitet - ich konnte nicht zu lesen aufhören und wollte gleichzeitig nicht, dass es zu Ende geht. Romantisch, aber nie kitschig; es geht um zweite Chancen, die nicht genutzt werden - und dann kommt eine dritte Chance; da gibt es Charaktere, die man mag, aber sie gehen einem beim Lesen trotzdem gehörig auf die Nerven; ich musste lachen, schmunzeln, mich freuen, mich ärgern und ein wenig weinen. Das wird mit Sicherheit auf meiner Liste der Jahreshighlights landen, ich mochte einfach alles daran. Klare Empfehlung!
Eine berührende Sommergeschichte, von der ich froh bin , sie nicht abgebrochen zu haben. Denn zwischendurch war sie mir zu zuckerwattig, zu viele niedliche Häschen und zu viel was immer und immer wieder unausgesprochen blieb. Das letzte Drittel hatte mich dann aber wieder....und zwar so richtig! Mit Tränchen verdrücken und allem Drum und Dran. Aber lest selbst😊
Unglaublich berührend, witzig & lebensmutig ♥️
Eine Geschichte über das Loslassen und Festhalten, den Tod, Freundschaft, Heilungszeit und Hoffnung. Ein tief bewegendes Buch, welches mich immer wieder zum weinen, aber auch zum Lachen brachte ❤️🩹 die Charaktere sind so wundervoll und tiefgehend beschrieben. Für jede*n, die Mariana Leky, Loriot, Caroline Wahl und Ewald Arenz mögen, eine absolute Leseempfehlung 😮💨 Kristina Pfisters Schreibstil ist poetisch und gleichzeitig klar, benötigt nicht viele Worte, um direkt ins Herz zu treffen! Meine Güte, wie sehr mochte ich diese Geschichte 😭😍 ich wünsche mir immer wieder solche Begegnungen, kleine Abenteuer, das ich’s s schaffe mehr loszulassen, als festzuhalten. Einfach mal raus, aus dem Alltag, auf den Weg herauszufinden, wer man eigentlich sein möchte. Auch ich bin, wie es Lale war, eine kleine Sicherheitsfanatikerin, die dadurch vermutlich ihr Leben verpasst.
Sommer, Sehnsucht und große Gefühle
Ich kann mich den teilweise durchwachsenen Rezensionen überhaupt nicht anschließen! Mir hat der Romane und die Charaktere richtig gut gefallen. Das perfekte Buch für einen lauen Sommer, unbeschwert und leicht! Am Ende werde die Augen etwas feucht und dennoch wird man mit einem plausiblen Happy End belohnt.

Kann man machen, muss man aber nicht. Ein leichter Sommerroman, einigermaßen vorhersehbar und nicht wahnsinnig originell. Paar Seiten weniger hätten es auch getan. Immerhin mochte ich die Vorstellung des ollen Campingplatzes am See samt hochsommerlichem Wetter. Mit überfliegen und überblättern bis zum Ende geschafft.
Tolle Sommerlektüre mit Tiefgang & sehr authentischen Charakteren.
𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝’𝚜: Nach einem harten Schicksalsschlag beschließt Lale ihr Leben, und somit auch ihren Ehemann, für eine Weile hinter sich zu lassen. Sie steigt in den erstbesten Zug, und steigt erst wieder an der Endstation aus. Kurze Zeit später trifft sie auf einen kauzigen alten Mann, Gustav, der ihr anbietet auf seinem Campingplatz zu übernachten. Chris findet nach dem Tod seiner Mutter einen Brief, in dem er erfährt das es vor seiner Geburt noch einen anderen Mann in ihrem Leben gab. Mit ihm hat sie vor 38 Jahren einen Sommer auf einem Campingplatz verbracht. Und eben dieser ist sein leiblicher Vater. Daraufhin macht Chris sich auf den Weg um den Mann kennenzulernen. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Ein unendlich kurzer Sommer hat mir sehr gut gefallen. Ich finde das Cover spiegelt den Inhalt und die Stimmung der Geschichte super wieder. Es ist zum einen ein sommerliches Buch, aufgrund des Settings. Ein Campingplatz mitten in Deutschland direkt an einem See. Ich habe mich dort wirklich sehr wohl gefühlt. Und zu anderen werden wir als Leser mit tiefgründigen Themen konfrontiert. Lale muss mit dem Verlust ihres Bruders fertig werden, und gleichzeitig eine Ehe führen die sie schon lange nicht mehr glücklich macht. Gustav steuert auf seine letzten Tage zu, und trauert einer Frau hinterher die er vor über 38 Jahren hat gehen lassen. Aus ihm ist ein einsamer alter Kauz geworden, der alle Menschen von sich stößt. Und Chris muss nicht nur den Tod seiner Mutter verarbeiten, sondern auch herausfinden das sie ihn sein Leben lang belogen hat was die Wahrheit über seinen Vater angeht. Damit die Geschichte aber nicht allzu traurig wird, haben wir zwei tolle Nebencharacktere die dem ganzen ein wenig mehr Farbe verleihen. Zum einen ist da Flo, der etwas schüchterne Nachbarsjunge, der sich weder von seiner Behinderung, noch von seiner Mutter, daran hindern lässt Spaß zu haben. Außerdem ist er wirklich sehr liebevoll was den Umgang mit seinen vielen Kaninchen angeht, das fand ich total süß. Und zum anderen ist da noch James, Gustavs Freund aus Jugendzeiten, der für jeden eine Herzumarmung übrig hat, der sie gerade gebrauchen kann. Die Charaktere habe ich nach und nach besser kennen und lieben gelernt. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, was sie wirklich sehr realistisch erscheinen lässt. Ein großer Pluspunkt an die Autorin dafür. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen. Die Handlung verläuft eher gemütlich und ohne großartige Höhen, aber trotzdem hat es den Emotionen kein Abbruch getan. Ich habe der Autorin die Geschichte komplett abgekauft, sie hat das ganze wirklich sehr authentisch erzählt. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Eine tolle Geschichte mit ernsterer Thematik, liebenswerten Charakteren und einem sommerlichen Setting. Für alle die es ein wenig tiefgründiger mögen, perfekt. Nicht zu heiter, aber gleichzeitig auch nicht zu dramatisch. Ein sehr gelungenes Buch. 𝟺/𝟻 ⭐️

Das Buch spielt an einem abgelegenen Campingplatz in Deutschland. Drei einsame Figuren begegnen sich dort. Es geht um Lale, die eine Auszeit benötigt. Chris, der seine Mutter verloren hat und bei den Aufräumarbeiten ihres Hauses einen Brief findet. Dieser Brief führt ihn auf dem Campingplatz zu Gustav, dem Besitzer und alten Greis des Campingplatzes. Das Buch beginnt mit den Tod der Mutter ernst und melancholisch, später wird es leichter und wärmer. Ein Buch, das mit den Höhen und Tiefen für mich den Sommer symbolisiert. 💛
Ein schönes Buch über Freundschaft und Verlust und Neuanfang.
Alles in einer Kulisse des Camping-Platzes am See mit dem Flimmern der Sonnenstrahlen und Gedanken, die man vielleicht doch lieber loswerden möchte. Tolles Sommer-Buch mit etwas Love-Story, aber kaum Kitsch, mit tollen Persöhnlichkeiten und süßen Kaninchen 🐇
Eine leichte Sommerlektüre…
Chris, der nach dem Tod seiner Mutter einen alten Brief über seinen wahren Vater findet und Lale, die nach dem Verlust ihres Bruders ihrem Alltag fliehen muss: Beide finden sich aufgrund ihrer eigenen Schicksale auf dem Campingplatz des alten und grummeligen Gustavs wieder und verbringen dort einen einmaligen Sommer, der alles verändert. Der Schreibstil Pfisters ist wunderschön und das Buch ließ sich wirklich toll lesen. Die Charaktere Lale, Gustav, Flo, Chris und James sind so voller Liebe gestaltet und berührten mich sehr. Viele wunderbare Momente und lustige Anekdoten ließen mich schmunzeln und bereiteten mir ein wahres Lesevergnügen. Das Buch hat eine bewegende Story, die mir jedoch als New Adult eher abgeneigte Leserin teilweise zu kitschig und zu idealisiert dargestellt ist. Manches war mir deshalb ‚too much‘ und damit für mich unrealistisch, oder ging mir viel zu schnell - so auch das Ende. Leider! Ich hätte mir bei all der Liebe für die Charaktere auch ein intensiveres Ende der Geschichte - und damit auch für die HauptprotagonistInnen gewünscht. Dennoch ist „Ein unendlich kurzer Sommer“ eine ganz wundervolle Geschichte voller Liebe, Menschlichkeit und Gefühl inmitten eines vermeintlich unendlichen Sommers, die sich ganz wunderbar lesen lässt und ich euch daher gern ans Herz legen möchte.

Nach einem Schicksalsschlag bricht Lale aus ihrem bisherigen Leben aus, steigt in die nächste Regionalbahn und landet auf einem alten Campingplatz am See. Dort trifft sie auf den grummeligen und schwer kranken Gustav, den sie fortan für den Sommer bei der Instandhaltung des Campingplatzes unterstützt. Über ihre Vergangenheit spricht sie nicht, was Gustav schweigend akzeptiert. Kompliziert werden die Verhältnisse, als Christophe von der Insel La Réunion eintrifft, auf der Suche nach seinen Wurzeln und mit ganz eigenen Sorgen im Gepäck. Fünf fremde Menschen werden zu Freund*innen und das an einem alten, aber wunderschön gelegenen Campingplatz am See, dazu die flirrende Sommerhitze und viele Kindheitserinnerungen - der Roman "Ein unendlich kurzer Sommer" hätte genau mein Sommerbuch sein können. Leider wirkte das Buch auf mich aber sehr kitschig und konstruiert, mehr auf Zufällen als auf Wahrscheinlichkeiten basierend und gespickt mit so vielen Tragödien, dass die leichte, sommerliche Stimmung schnell verfliegt. Die Protagonist*innen waren mir wenig sympathisch, auch der unverhältnismäßig hohe Alkoholkonsum ist mir eher negativ aufgefallen. Da mir bis auf das Setting, das wirklich toll ist, Gustav und die Kaninchen nicht viel an Kristina Pfisters Debüt zugesagt hat, kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen.

Schönes Sommerbuch
Ein Campingplatz, drei Menschen, die auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam haben und doch kreuzen sich ihre Wege in diesem besonderen Sommer. Alle drei tragen ihre eigenen Päckchen mit sich: Trauer, Verlust, die Suche nach einem neuen Anfang. Zwischen Zelten und Lagerfeuer ergibt sich eine Geschichte über Begegnungen, Nähe und die Frage, wie man nach schwierigen Zeiten wieder Vertrauen ins Leben findet. Meine Gedanken zu diesem Buch 💭 Mich hat das Buch vor allem mit seiner Atmosphäre überzeugt. Kristina Pfister fängt die Stimmung eines endlosen Sommertages wunderbar ein. Auch die Figuren mochte ich sehr, sie wirkten liebevoll und in ihrem Umgang miteinander authentisch. Allerdings plätschert die Story eher ruhig dahin, ohne große Überraschungen. Gerade da, wo ich mir noch etwas mehr Tiefe in den Emotionen gewünscht hätte, blieb der Schreibstil etwas zu schlicht. Es gab aber auch Passagen, die poetisch und sehr stimmungsvoll waren. Alles in allem ein schönes Sommerbuch, die mir tolle Lesestunden geschenkt hat, auch wenn sie mich nicht komplett mitgerissen hat. ☀️
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Kristina Pfister wurde 1987 in Bamberg geboren und verbrachte schon als Kind zahlreiche schöne Ferientage auf den Campingplätzen Europas. Der Sommer ist für sie am schönsten mit den Füßen im Wasser. Deshalb studierte sie am Bodensee, fährt wenn möglich jedes Jahr ans Meer, und freute sich sehr, als sie 2018 ein Aufenthaltsstipendium im »Baltic Centre for Writers and Translators« auf der Insel Gotland bekam. Wenn sie nicht gerade an einem Strand zeltet oder auf schwedischen Inseln schreibt, lebt und arbeitet sie in Nürnberg.
Posts
- Bücherschrankfund & abgebrochen nach 47 Seiten - Irgendwie hat es die ganze Zeit für mich geschwankt zwischen es interessiert mich minimal und ich finds echt langweilig. Es ist auf jeden Fall ein sehr leises Buch, es passiert nicht viel, man findet keinen richtigen Bezug zu den Charakteren. Das passiert wahrscheinlich später noch, ich kann mich aber nicht dazu bewegen weiterzulesen. Es hat mich vom Thema her sehr an "der Sommer als ich schön wurde erinnert" (schaue ich gerade als Serie) aber irgendwie in depressiv, langwierig und unspektakulär. Das sind irgendwie nicht die Sommervibes, die ich mir wünsche, deshalb hab ich es abgebrochen 👋 Fazit: Für jemanden der eine langsame, atmosphärische, traurige Sommergeschichte sucht, könnte das Buch wirklich toll sein! Für mich war es gerade leider nichts 🧡

Ein unterhaltsamer Einstieg in den Sommer
Lale flieht Hals über Kopf aus ihrem Alltag, ihrer Ehe, lässt alles ohne Erklärung zurück und landet zufällig beim kauzigen Gustav auf dem Campingplatz in einem Paralleluniversum. Hier kann sie durch körperliche Arbeit vor der Trauer um ihren Bruder fliehen. Nach einiger Zeit taucht auf dem Campingplatz Chris auf... er sucht seinen Vater Gustav, der vor 38 Jahren einen kurzen Sommer lang eine Affäre mit seiner Mutter Paulette hatte. Erst nach ihrem Tod erfährt er, dass Frank gar nicht sein leiblicher Vater ist. Natürlich bahnt sich zwischen Lale und Chris etwas an und Gustav macht Geheimnisse um seine Gesundheit. Wir geben noch ein paar liebevolle Dorfbewohner*innen und eine archäologische Entdeckung dazu und schon ist das Setting für einen einen unterhaltsamen Sommerroman perfekt, der nichts fordert und dich einfach mitnimmt. Ein Gefühl von Sonne auf der Haut, Duft nach reifen Beeren und Flirren in der Luft. Viel Spaß! Manche Dialoge fand ich zu platt und holzschnittartig, deswegen die Punkte Abzug!

Liebe auf 368 Seiten! 💛 Ich habe die Geschichte per Zufall gefunden und konnte nach kurzer Zeit völlig abtauchen. Liebevolle, schrullige, kanntige Protagonisten. Ein schrottiger Campingplatz als Setting. Sätze wie "Eine Eule schuhute." Menschen die Winnie Pooh zitieren und sich mit dem Biest aus "Die Schöne und das Biest" vergleichen. Endlich mal eine kurzweilige, herzliche und glücklichmachende Sommergeschichte ohne Schema X, wo Frauen Anfang 50 frisch geschieden ihren Neuanfang finden. Ich mochte die einfache und klare Sprache der Autorin sehr. Danke liebe Kristina Pfister für diesen kurzen Sommerurlaub. 🫶
Ein unendlich kurzer Sommer - was für ein passender Titel! Eine Geschichte über Liebe, Abschied, Trauer, aber auch einen Sommer am See, einem Campingplatz mit mehr oder weniger skurrilen Menschen und vielen Wohlfühlmomenten. Sehr berührt, lachend und weinend lässt mich dieser wunderbare Sommerroman zurück.
Berührend und echt!
Habe das Hörbuch angezeigt bekommen und ohne Vorwissen angehört. War sehr schnell „verliebt“ und habe es zügig durchgehört. Die Charaktere sind so charmant und liebenswürdig…jede Person ist so schön einzigartig und man fühlt sich, als wäre man selbst dabei. Es ist ein Roman, wie aus dem echten Leben und das ist so berührend und so fantastisch echt! So schön!
Ein perfektes Buch zur Einstimmung auf einen viel zu kurzen Sommer und darüber hinaus
Lale auf ihrer "Flucht" zu begleiten war wahnsinnig lustig, emotional, berührend, überraschend und unterhaltsam. Sie flieht vor ihrer Ehe, aus ihrem Leben, aus dem Trott und hinein in einen Sommer auf dem Campingplatz, in eine antike Ausgrabungsstätte und in eine Menge Emotionen. Die einzelnen Charaktere sind so liebevoll beschrieben und ausgearbeitet, dass es fast schade war sich am Ende von ihnen verabschieden zu müssen. Mich hat das Buch durchweg gut unterhalten, emotional berührt, nachdenklich gemacht und zum schmunzeln gebracht. Der Schreibstil macht es einem leicht, das Buch in kürzester Zeit zu verschlingen. Wird sicher nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich dieses Buch zur Hand nehme ☀️😊📚 große Empfehlung meinerseits, auch wenn andere Leser*innen den Roman vielleicht etwas kritischer bewerten. Die Geschichte liest sich leicht und fühlt sich an wie eine Sommerbriese und geht teilweise doch tief genug um einen emotional zu berühren.
Emotional - aber auch emotional zerstörend. No Pain No Gain
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, man wird in den Sommer hineingezogen und wird auch mit einigen Gewittern konfrontiert. Aber dieses Buch war gut - emotional, sehr bildlich beschrieben, zumeist tolle Charaktere. Auch wenn mein Herz mehr als einmal gebrochen wurde. Bittersüß, echt und zum nachdenken anregend. 💖
Eine mal etwas andere Sommerromanze ☀️🌊🩵
Dieses Buch war mal etwas anderes zu den Büchern, die ich sonst so lese. Der Schreibstil war locker und so toll zu lesen. Die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten war schmerzhaft, aber zeitgleich auch heilend. Ich selber habe gerade den Verlust eines geliebten Menschen durchlebt und muss sagen, dass dieses Buch meine Ansicht zum Thema ,,Tod und Verlust‘‘ in ein anderes Bild gerückt hat. Zu etwas Positiverem gemacht hat. Das Setting auf dem Campingplatz hat mir auch sehr gefallen. Ich hab mich während des Lesens gefühlt, als wäre ich mittendrin. Alle Protagonisten sind tolle, liebevolle Menschen. Teilweise hab ich echt viel schmunzeln müssen.
Wunderschöne, melancholische, tiefgründige Sprache
Auch wenn Liebesromane eigentlich meistens nichts für mich sind und eigentlich gar nicht so viel Handlung in diesem Buch passiert, hat es mich trotzdem in seinen Bann gezogen. Die Sprache war wunderschön, sehr poetisch, melancholisch, aber doch wie eine Umarmung. Wie die Herzumarmungen von James im Buch.
SOMMER...
....inhalierte ich hier beim lesen, SOMMER mit einem Hauch Herbst. Am Ende hatte ich meine KOMPLETTE Gefühle Palette durch und zurück blieb Zufriedenheit. Diese Geschichte lädt dazu ein einfach ins nächste Wasser zu springen, den Moment zu LEBEN und seine Liebsten in eine feste Herzumarmung zu ziehen. LEST es und MACHT es. Das Leben ist KURZ.

Das Gefühl von Sommer „Wo soll man eigentlich hin, wenn man vor sich selbst davon läuft?“ - dieser Satz im Klappentext hat mich direkt gecatched. Das Weglaufen ist auch ein zentrales Thema in Kristina Pfisters Roman „Ein unendlich kurzer Sommer“. Sei es das Weglaufen vor der Vergangenheit, vor der Realität oder vor der Trauer, jeder Charakter trägt sein eigenes Päckchen. Im Roman geht es um Lale, die kurzerhand in einen Zug steigt und auf einem deutschen Campingplatz mitten im nirgendwo landet. Dort trifft sie auf den wortkargen und grimmigen Gustav, dem der Campingplatz gehört und hilft ihm den Platz auf Vordermann zu bringen. Wenig später trifft sie auf Christophe, der eine lange Reise angetreten ist, um seine Wurzeln zu finden. In „Ein unendlich kurze Sommer“ geht es um Liebe, Trauer, Familie, Freundschaft, Tod und die Magie des Sommers. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lale, Chris oder Gustav erzählt. Alle Charaktere sind unterschiedlich und bringen ihre eigene Geschichte mit. Die Atmosphäre des SommerS mit den heißen Tagen, Ausflügen an den See, Lagerfeuern und Natur schwappt vor allem in der Mitte des Romans auf den Lesenden über. An einigen Stellen entwickelt sich die Geschichte allerdings eher seicht und kratzt an der stereotypen Sommer-Liebesromanze. Trotzdem bietet die Geschichte auch den ein oder anderen emotionalen Moment.Kristian Pfizers Roman ist eine schöne, kurzweilige Sommerlektüre, die an einigen Stellen aufgrund ihrer Emotionalität auf jeden Fall zum nachdenken anregt.
Hach! Auf zu diesem Campingplatz im Nirgendwo, mit tollem See, fröhlicher Atmosphäre, Sonne und vor allem so liebenswerten Protagonisten. Jeder von ihnen hat etwas auf dem Herzen, manches wiegt schwerer, anderes leichter. Aber als Leserin wollte ich so gerne mitkniffeln und Löwenzahnpesto probieren. Auch wenn der Plot keine großen Überraschungen bereithält, die Sprache auch manchmal etwas platt ist, so hat mich dieser Roman wirklich gut unterhalten. Und das war das Ziel. Herzumarmung geht raus.
Nettes Sommerbuch.
Der Start war etwas holprig, bin nicht so richtig mit der wechselnden Perspektive der Charaktere und dem Setting klar gekommen. Als ich mich dran gewöhnt hatte, war es angenehm und entpuppte sich dann doch recht schnell als Sommerbuch. Die Geschichte entwickelt sich etwas langsam und hat zudem ein paar Längen. Ist aber erträglich. Man hat relativ schnell raus, wohin sich die Geschichte entwickelt, aber manch Überraschung ist dennoch enthalten. Die Charaktere mochte ich zum großen Teil, auch wenn sie eher oberflächlich wirken. Ihre Entwicklung und das Zusammenspiel der Einzelnen hat mir dafür gut gefallen. Ich hab mich generell gut unterhalten gefühlt, hatte ein klares Bild vom See und Campingplatz im Kopf und fand das Thema der verlorenen Chance ganz gut getroffen. Die Liebesgeschichte hat mich nicht ganz abholen können, aber im Großen und Ganzen hat es mir Spaß gemacht es zu lesen.

Fünf Personen treffen sich zufällig auf einem Campingplatz oder anders formuliert: Fünf Lebenslinien verknüpfen sich auf schicksalhafte Weise. Wie auch immer, die fünf unterschiedlichen Charaktere erleben gemeinsam einen Sommer, bei dem jeder von ihnen ein persönliches Ziel oder Gedanken verfolgt: Lale sortiert ihr Leben, Chris ist auf der Suche nach seinen Wurzeln, Gustav bilanziert sein bisheriges Leben, James möchte mehr Liebe in die Welt bringen und Flo wird erwachsen. Das klingt alles ziemlich emotional aufgeladen und das ist es auch, ABER gleichzeitig ist dieses Buch wunderbar authentisch. Das Setting erinnert mich an meine Heimat, den Bodensee, was gar nicht so abwegig ist, da die Autorin am Bodensee studiert hat. Die Handlungen der Charaktere sind für mich nachvollziehbar und bringen dem Buch Spannung und inhaltliche Wendungen. Der Umgang mit verschiedenen Themen bringt eine angenehme Schwere und Ernsthaftigkeit mit, die sich mit dem sommerlichen Flair jedoch aushalten lässt und Stimmung nicht runter ziehen. Für mich ein krasses Buch, welches alltägliche Themen in einer Art und Weise aufbereitet die berührt und zum Nachdenken anregt. Die Natürlichkeit, die ich kaum beschreiben kann macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem und für mich ist es ein Jahreshighlight. Ich gehe hier mit Absicht nicht zu tief ein, da ich nicht spoilern möchte. In diesem Buch erwarten euch 365 gefühlvolle Seiten, welche sich wie ein leichter Sommerwind anfühlen und gleichzeitig eine emotionale Gänsehaut hinterlassen.
Charaktere, Setting ... & Coverliebe 👌🏼🏕🏝
Auf dem ersten Blick war es definitiv eine Coverliebe. Mochte die Charaktere sehr gerne 😊! Die Mischung war interessant und gut ausgearbeitet. Das Setting am Campingplatz hat mir auch richtig getaugt. Es waren nicht alle Themeninhalte so sommerlich flockig leicht, wie erwartet. Das Ende war gut zusammengeführt. So oder so, definitiv Leseempfehlung 📚!

Entwickelt sich…
Dieses Buch stand schon seit letztem Sommer auf meinem SUB. Bin jetzt froh es gehört zu haben. Es ist wirklich eine schöne Geschichte, das Setting des Campingplatzes war mal etwas ganz anderes. Ein Stern Abzug, weil Lale manchmal wirklich etwas nervig war , Charakterentwicklung ist aber definitiv da . Alles in allem ein gutes Buch für Zwischendurch 😊
Wunderschön!
Die letzten Tage hat mich dieses wundervolle Buch begleitet - ich konnte nicht zu lesen aufhören und wollte gleichzeitig nicht, dass es zu Ende geht. Romantisch, aber nie kitschig; es geht um zweite Chancen, die nicht genutzt werden - und dann kommt eine dritte Chance; da gibt es Charaktere, die man mag, aber sie gehen einem beim Lesen trotzdem gehörig auf die Nerven; ich musste lachen, schmunzeln, mich freuen, mich ärgern und ein wenig weinen. Das wird mit Sicherheit auf meiner Liste der Jahreshighlights landen, ich mochte einfach alles daran. Klare Empfehlung!
Eine berührende Sommergeschichte, von der ich froh bin , sie nicht abgebrochen zu haben. Denn zwischendurch war sie mir zu zuckerwattig, zu viele niedliche Häschen und zu viel was immer und immer wieder unausgesprochen blieb. Das letzte Drittel hatte mich dann aber wieder....und zwar so richtig! Mit Tränchen verdrücken und allem Drum und Dran. Aber lest selbst😊
Unglaublich berührend, witzig & lebensmutig ♥️
Eine Geschichte über das Loslassen und Festhalten, den Tod, Freundschaft, Heilungszeit und Hoffnung. Ein tief bewegendes Buch, welches mich immer wieder zum weinen, aber auch zum Lachen brachte ❤️🩹 die Charaktere sind so wundervoll und tiefgehend beschrieben. Für jede*n, die Mariana Leky, Loriot, Caroline Wahl und Ewald Arenz mögen, eine absolute Leseempfehlung 😮💨 Kristina Pfisters Schreibstil ist poetisch und gleichzeitig klar, benötigt nicht viele Worte, um direkt ins Herz zu treffen! Meine Güte, wie sehr mochte ich diese Geschichte 😭😍 ich wünsche mir immer wieder solche Begegnungen, kleine Abenteuer, das ich’s s schaffe mehr loszulassen, als festzuhalten. Einfach mal raus, aus dem Alltag, auf den Weg herauszufinden, wer man eigentlich sein möchte. Auch ich bin, wie es Lale war, eine kleine Sicherheitsfanatikerin, die dadurch vermutlich ihr Leben verpasst.
Sommer, Sehnsucht und große Gefühle
Ich kann mich den teilweise durchwachsenen Rezensionen überhaupt nicht anschließen! Mir hat der Romane und die Charaktere richtig gut gefallen. Das perfekte Buch für einen lauen Sommer, unbeschwert und leicht! Am Ende werde die Augen etwas feucht und dennoch wird man mit einem plausiblen Happy End belohnt.

Kann man machen, muss man aber nicht. Ein leichter Sommerroman, einigermaßen vorhersehbar und nicht wahnsinnig originell. Paar Seiten weniger hätten es auch getan. Immerhin mochte ich die Vorstellung des ollen Campingplatzes am See samt hochsommerlichem Wetter. Mit überfliegen und überblättern bis zum Ende geschafft.
Tolle Sommerlektüre mit Tiefgang & sehr authentischen Charakteren.
𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝’𝚜: Nach einem harten Schicksalsschlag beschließt Lale ihr Leben, und somit auch ihren Ehemann, für eine Weile hinter sich zu lassen. Sie steigt in den erstbesten Zug, und steigt erst wieder an der Endstation aus. Kurze Zeit später trifft sie auf einen kauzigen alten Mann, Gustav, der ihr anbietet auf seinem Campingplatz zu übernachten. Chris findet nach dem Tod seiner Mutter einen Brief, in dem er erfährt das es vor seiner Geburt noch einen anderen Mann in ihrem Leben gab. Mit ihm hat sie vor 38 Jahren einen Sommer auf einem Campingplatz verbracht. Und eben dieser ist sein leiblicher Vater. Daraufhin macht Chris sich auf den Weg um den Mann kennenzulernen. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Ein unendlich kurzer Sommer hat mir sehr gut gefallen. Ich finde das Cover spiegelt den Inhalt und die Stimmung der Geschichte super wieder. Es ist zum einen ein sommerliches Buch, aufgrund des Settings. Ein Campingplatz mitten in Deutschland direkt an einem See. Ich habe mich dort wirklich sehr wohl gefühlt. Und zu anderen werden wir als Leser mit tiefgründigen Themen konfrontiert. Lale muss mit dem Verlust ihres Bruders fertig werden, und gleichzeitig eine Ehe führen die sie schon lange nicht mehr glücklich macht. Gustav steuert auf seine letzten Tage zu, und trauert einer Frau hinterher die er vor über 38 Jahren hat gehen lassen. Aus ihm ist ein einsamer alter Kauz geworden, der alle Menschen von sich stößt. Und Chris muss nicht nur den Tod seiner Mutter verarbeiten, sondern auch herausfinden das sie ihn sein Leben lang belogen hat was die Wahrheit über seinen Vater angeht. Damit die Geschichte aber nicht allzu traurig wird, haben wir zwei tolle Nebencharacktere die dem ganzen ein wenig mehr Farbe verleihen. Zum einen ist da Flo, der etwas schüchterne Nachbarsjunge, der sich weder von seiner Behinderung, noch von seiner Mutter, daran hindern lässt Spaß zu haben. Außerdem ist er wirklich sehr liebevoll was den Umgang mit seinen vielen Kaninchen angeht, das fand ich total süß. Und zum anderen ist da noch James, Gustavs Freund aus Jugendzeiten, der für jeden eine Herzumarmung übrig hat, der sie gerade gebrauchen kann. Die Charaktere habe ich nach und nach besser kennen und lieben gelernt. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, was sie wirklich sehr realistisch erscheinen lässt. Ein großer Pluspunkt an die Autorin dafür. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen. Die Handlung verläuft eher gemütlich und ohne großartige Höhen, aber trotzdem hat es den Emotionen kein Abbruch getan. Ich habe der Autorin die Geschichte komplett abgekauft, sie hat das ganze wirklich sehr authentisch erzählt. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Eine tolle Geschichte mit ernsterer Thematik, liebenswerten Charakteren und einem sommerlichen Setting. Für alle die es ein wenig tiefgründiger mögen, perfekt. Nicht zu heiter, aber gleichzeitig auch nicht zu dramatisch. Ein sehr gelungenes Buch. 𝟺/𝟻 ⭐️

Das Buch spielt an einem abgelegenen Campingplatz in Deutschland. Drei einsame Figuren begegnen sich dort. Es geht um Lale, die eine Auszeit benötigt. Chris, der seine Mutter verloren hat und bei den Aufräumarbeiten ihres Hauses einen Brief findet. Dieser Brief führt ihn auf dem Campingplatz zu Gustav, dem Besitzer und alten Greis des Campingplatzes. Das Buch beginnt mit den Tod der Mutter ernst und melancholisch, später wird es leichter und wärmer. Ein Buch, das mit den Höhen und Tiefen für mich den Sommer symbolisiert. 💛
Ein schönes Buch über Freundschaft und Verlust und Neuanfang.
Alles in einer Kulisse des Camping-Platzes am See mit dem Flimmern der Sonnenstrahlen und Gedanken, die man vielleicht doch lieber loswerden möchte. Tolles Sommer-Buch mit etwas Love-Story, aber kaum Kitsch, mit tollen Persöhnlichkeiten und süßen Kaninchen 🐇
Eine leichte Sommerlektüre…
Chris, der nach dem Tod seiner Mutter einen alten Brief über seinen wahren Vater findet und Lale, die nach dem Verlust ihres Bruders ihrem Alltag fliehen muss: Beide finden sich aufgrund ihrer eigenen Schicksale auf dem Campingplatz des alten und grummeligen Gustavs wieder und verbringen dort einen einmaligen Sommer, der alles verändert. Der Schreibstil Pfisters ist wunderschön und das Buch ließ sich wirklich toll lesen. Die Charaktere Lale, Gustav, Flo, Chris und James sind so voller Liebe gestaltet und berührten mich sehr. Viele wunderbare Momente und lustige Anekdoten ließen mich schmunzeln und bereiteten mir ein wahres Lesevergnügen. Das Buch hat eine bewegende Story, die mir jedoch als New Adult eher abgeneigte Leserin teilweise zu kitschig und zu idealisiert dargestellt ist. Manches war mir deshalb ‚too much‘ und damit für mich unrealistisch, oder ging mir viel zu schnell - so auch das Ende. Leider! Ich hätte mir bei all der Liebe für die Charaktere auch ein intensiveres Ende der Geschichte - und damit auch für die HauptprotagonistInnen gewünscht. Dennoch ist „Ein unendlich kurzer Sommer“ eine ganz wundervolle Geschichte voller Liebe, Menschlichkeit und Gefühl inmitten eines vermeintlich unendlichen Sommers, die sich ganz wunderbar lesen lässt und ich euch daher gern ans Herz legen möchte.

Nach einem Schicksalsschlag bricht Lale aus ihrem bisherigen Leben aus, steigt in die nächste Regionalbahn und landet auf einem alten Campingplatz am See. Dort trifft sie auf den grummeligen und schwer kranken Gustav, den sie fortan für den Sommer bei der Instandhaltung des Campingplatzes unterstützt. Über ihre Vergangenheit spricht sie nicht, was Gustav schweigend akzeptiert. Kompliziert werden die Verhältnisse, als Christophe von der Insel La Réunion eintrifft, auf der Suche nach seinen Wurzeln und mit ganz eigenen Sorgen im Gepäck. Fünf fremde Menschen werden zu Freund*innen und das an einem alten, aber wunderschön gelegenen Campingplatz am See, dazu die flirrende Sommerhitze und viele Kindheitserinnerungen - der Roman "Ein unendlich kurzer Sommer" hätte genau mein Sommerbuch sein können. Leider wirkte das Buch auf mich aber sehr kitschig und konstruiert, mehr auf Zufällen als auf Wahrscheinlichkeiten basierend und gespickt mit so vielen Tragödien, dass die leichte, sommerliche Stimmung schnell verfliegt. Die Protagonist*innen waren mir wenig sympathisch, auch der unverhältnismäßig hohe Alkoholkonsum ist mir eher negativ aufgefallen. Da mir bis auf das Setting, das wirklich toll ist, Gustav und die Kaninchen nicht viel an Kristina Pfisters Debüt zugesagt hat, kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen.

Schönes Sommerbuch
Ein Campingplatz, drei Menschen, die auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam haben und doch kreuzen sich ihre Wege in diesem besonderen Sommer. Alle drei tragen ihre eigenen Päckchen mit sich: Trauer, Verlust, die Suche nach einem neuen Anfang. Zwischen Zelten und Lagerfeuer ergibt sich eine Geschichte über Begegnungen, Nähe und die Frage, wie man nach schwierigen Zeiten wieder Vertrauen ins Leben findet. Meine Gedanken zu diesem Buch 💭 Mich hat das Buch vor allem mit seiner Atmosphäre überzeugt. Kristina Pfister fängt die Stimmung eines endlosen Sommertages wunderbar ein. Auch die Figuren mochte ich sehr, sie wirkten liebevoll und in ihrem Umgang miteinander authentisch. Allerdings plätschert die Story eher ruhig dahin, ohne große Überraschungen. Gerade da, wo ich mir noch etwas mehr Tiefe in den Emotionen gewünscht hätte, blieb der Schreibstil etwas zu schlicht. Es gab aber auch Passagen, die poetisch und sehr stimmungsvoll waren. Alles in allem ein schönes Sommerbuch, die mir tolle Lesestunden geschenkt hat, auch wenn sie mich nicht komplett mitgerissen hat. ☀️
























































