Ein Reif von Bronze
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Description
Die Welt gleicht einem Rad, das aus der Spur geraten ist.
Nach sieben Jahrhunderten hat der Stammesfürst Morwa endlich die Völker des Nordens geeint – und einen uralten Fluch heraufbeschworen.
Seine Tochter Sölva, gezeugt mit einem Kebsweib, findet sich zwischen den Fronten wieder und muss sich einer gespenstischen Magie stellen, die die endgültige Vernichtung bringen kann und doch die einzige Hoffnung auf Rettung ist.
Die Südländerin Leyken lebt als Gefangene im goldenen Käfig. Da scheint sich unvermittelt die Gelegenheit zur Flucht zu ergeben. Was aber, wenn es sich um eine Falle handelt?
Die Raunacht ist gekommen, und mit ihr die Dunkelheit. Unter dem blutroten Banner ihres Propheten treten die gefürchteten Korsaren an, das Reich der Esche zu zerschlagen.
Das Mädchen aus dem Norden und die Frau aus dem Süden: Sind sie der Schlüssel zum Schicksal ihrer Welt?
Book Information
Author Description
Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und war fünfzehn Jahre lang als Kabarettist unterwegs. Seit einem Jahrzehnt veröffentlicht er erfolgreich Romane, darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig. Stephan M. Rother ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide.
Posts
„Ein Reif von Bronze“ von Stephan M. Rother entführt uns zum zweiten Mal in die Welt der heiligen Esche und zu den düsteren Ereignissen, die dieser Welt bevorstehen. Erschienen ist der Roman im März 2018 im Rowohlt Verlag. Morwa hat die Stämme des Nordens unter seiner Führung geeint und wurde mit dem Reif aus Bronze gekrönt. Doch kaum ist ihm dies gelungen, so droht doch alles sofort wieder auseinanderzubrechen. Die Raunacht ist gekommen und mit ihr auch ein alter Fluch, der die gesamte Welt bedroht. Sölva, seine Tochter, fühlt sich mit Ildris, einer Fremden aus dem Süden, verbunden und wird so Teil einer geheimnisvollen Magie, die sie nicht zu verstehen scheint. Leyken ist derweil weiterhin in der Rabenstadt und auf der heiligen Esche gefangen. Ihr bietet sich unverhofft eine Möglichkeit zur Flucht. Soll sie diese Chance nutzen oder kann sie auf der heiligen Esche womöglich mehr in Erfahrung bringen? Denn auch dort bleibt ihr nicht verborgen, dass etwas seltsames vor sich geht und die Welt vor einem Umbruch steht. Dieser zweite Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte geht fast nahtlos dort weiter, wo sie im letzten Teil aufgehört hat. Dieses Mal war ich auch besser auf den Schreibstil des Autors vorbereitet. Stephan M. Rother versteht es mit Worten eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Es wird alles sehr genau beschrieben, dennoch empfand ich es nicht als übermäßig ausschweifend. Allerdings muss man sich beim Lesen ein bisschen mehr konzentrieren als ich es sonst gewohnt bin. Man sollte eher in Ruhe und nicht zu schnell lesen, aber dann hat dieser Schreibstil sehr viel zu bieten. Die Spannung wurde die ganze Zeit über auf einem konstant hohen Niveau gehalten und die Wechsel zu anderen Charakteren des Buches waren teilweise mit sehr fiesen Cliffhangern versehen. Einiges wird im Gegensatz zum ersten Teil klarer, dafür sind allerdings mindestens doppelt so viele neue Fragen hinzugekommen. Ich finde alles immer noch sehr geheimnisvoll und habe keine Ahnung, worauf das Ganze hinaus laufen soll, aber ich bin noch gespannter darauf, wie es weiter gehen wird. Die Charaktere im Buch gefallen mir gut, auch wenn ich finde, das Pol ein bisschen zu kurz gekommen ist. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das im nächsten Teil ändern wird. Von Leyken und Sölva bekommen wir hingegen viel mit. Beide sind mir auf ihre Art und Weise sympathisch und ich denke auf beide wird noch Einiges zukommen. Auch neue Charaktere haben in diesem Buch ihren Raum bekommen und der Geschichte so neue Sichtweisen hinzugefügt. Die Welt, in der die Königschroniken spielen, finde ich gelungen. Diese ist für High Fantasy typisch durchaus nahe an der realen Welt dran, aber doch irgendwie anders. Man kann sehr gut die Verknüpfungen zur realen Welt erkennen, was mir auch schon im ersten Teil gut gefallen hat. Mit der Rabenstadt und der heiligen Esche und dem Fluch, der im Norden heraufbeschworen worden ist, wurden aber auch tolle Fantasy-Elemente geschaffen. Es ist subtil und wirkt irgendwie kaum greifbar, hat das Ganze auf der anderen Seite aber für mich auch spannender gemacht. Das Buch lädt dazu ein neue Verknüpfungen zu schaffen und während des Lesens immer neue Spekulationen anzustellen. Auch das Buch an sich finde ich schön gestaltet. Das Cover mit der Einprägung gefällt mir sehr gut. Es gibt jeweils vorne und hinten schön gestaltete Karten, die das Reich der Esche und die Nordlande zeigen. Diese Karten habe ich während des Lesens auch immer wieder zur Rate gezogen, um zu ergründen, wo sich welcher Charakter gerade befindet. Fazit: Wer den ersten Teil schon mochte, sollte auf jeden Fall weiterlesen. Und wer diese Reihe noch nicht begonnen hat, aber High Fantasy mag und auch einem Schreibstil, dem man Raum zur Entfaltung geben muss, nicht abgeneigt ist, wird in dieser Reihe mit einer tollen Welt und einer Stadt auf einem Baum belohnt.
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Die Welt gleicht einem Rad, das aus der Spur geraten ist.
Nach sieben Jahrhunderten hat der Stammesfürst Morwa endlich die Völker des Nordens geeint – und einen uralten Fluch heraufbeschworen.
Seine Tochter Sölva, gezeugt mit einem Kebsweib, findet sich zwischen den Fronten wieder und muss sich einer gespenstischen Magie stellen, die die endgültige Vernichtung bringen kann und doch die einzige Hoffnung auf Rettung ist.
Die Südländerin Leyken lebt als Gefangene im goldenen Käfig. Da scheint sich unvermittelt die Gelegenheit zur Flucht zu ergeben. Was aber, wenn es sich um eine Falle handelt?
Die Raunacht ist gekommen, und mit ihr die Dunkelheit. Unter dem blutroten Banner ihres Propheten treten die gefürchteten Korsaren an, das Reich der Esche zu zerschlagen.
Das Mädchen aus dem Norden und die Frau aus dem Süden: Sind sie der Schlüssel zum Schicksal ihrer Welt?
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Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und war fünfzehn Jahre lang als Kabarettist unterwegs. Seit einem Jahrzehnt veröffentlicht er erfolgreich Romane, darüber hinaus ist er als Übersetzer tätig. Stephan M. Rother ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide.
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„Ein Reif von Bronze“ von Stephan M. Rother entführt uns zum zweiten Mal in die Welt der heiligen Esche und zu den düsteren Ereignissen, die dieser Welt bevorstehen. Erschienen ist der Roman im März 2018 im Rowohlt Verlag. Morwa hat die Stämme des Nordens unter seiner Führung geeint und wurde mit dem Reif aus Bronze gekrönt. Doch kaum ist ihm dies gelungen, so droht doch alles sofort wieder auseinanderzubrechen. Die Raunacht ist gekommen und mit ihr auch ein alter Fluch, der die gesamte Welt bedroht. Sölva, seine Tochter, fühlt sich mit Ildris, einer Fremden aus dem Süden, verbunden und wird so Teil einer geheimnisvollen Magie, die sie nicht zu verstehen scheint. Leyken ist derweil weiterhin in der Rabenstadt und auf der heiligen Esche gefangen. Ihr bietet sich unverhofft eine Möglichkeit zur Flucht. Soll sie diese Chance nutzen oder kann sie auf der heiligen Esche womöglich mehr in Erfahrung bringen? Denn auch dort bleibt ihr nicht verborgen, dass etwas seltsames vor sich geht und die Welt vor einem Umbruch steht. Dieser zweite Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte geht fast nahtlos dort weiter, wo sie im letzten Teil aufgehört hat. Dieses Mal war ich auch besser auf den Schreibstil des Autors vorbereitet. Stephan M. Rother versteht es mit Worten eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Es wird alles sehr genau beschrieben, dennoch empfand ich es nicht als übermäßig ausschweifend. Allerdings muss man sich beim Lesen ein bisschen mehr konzentrieren als ich es sonst gewohnt bin. Man sollte eher in Ruhe und nicht zu schnell lesen, aber dann hat dieser Schreibstil sehr viel zu bieten. Die Spannung wurde die ganze Zeit über auf einem konstant hohen Niveau gehalten und die Wechsel zu anderen Charakteren des Buches waren teilweise mit sehr fiesen Cliffhangern versehen. Einiges wird im Gegensatz zum ersten Teil klarer, dafür sind allerdings mindestens doppelt so viele neue Fragen hinzugekommen. Ich finde alles immer noch sehr geheimnisvoll und habe keine Ahnung, worauf das Ganze hinaus laufen soll, aber ich bin noch gespannter darauf, wie es weiter gehen wird. Die Charaktere im Buch gefallen mir gut, auch wenn ich finde, das Pol ein bisschen zu kurz gekommen ist. Ich könnte mir vorstellen, dass sich das im nächsten Teil ändern wird. Von Leyken und Sölva bekommen wir hingegen viel mit. Beide sind mir auf ihre Art und Weise sympathisch und ich denke auf beide wird noch Einiges zukommen. Auch neue Charaktere haben in diesem Buch ihren Raum bekommen und der Geschichte so neue Sichtweisen hinzugefügt. Die Welt, in der die Königschroniken spielen, finde ich gelungen. Diese ist für High Fantasy typisch durchaus nahe an der realen Welt dran, aber doch irgendwie anders. Man kann sehr gut die Verknüpfungen zur realen Welt erkennen, was mir auch schon im ersten Teil gut gefallen hat. Mit der Rabenstadt und der heiligen Esche und dem Fluch, der im Norden heraufbeschworen worden ist, wurden aber auch tolle Fantasy-Elemente geschaffen. Es ist subtil und wirkt irgendwie kaum greifbar, hat das Ganze auf der anderen Seite aber für mich auch spannender gemacht. Das Buch lädt dazu ein neue Verknüpfungen zu schaffen und während des Lesens immer neue Spekulationen anzustellen. Auch das Buch an sich finde ich schön gestaltet. Das Cover mit der Einprägung gefällt mir sehr gut. Es gibt jeweils vorne und hinten schön gestaltete Karten, die das Reich der Esche und die Nordlande zeigen. Diese Karten habe ich während des Lesens auch immer wieder zur Rate gezogen, um zu ergründen, wo sich welcher Charakter gerade befindet. Fazit: Wer den ersten Teil schon mochte, sollte auf jeden Fall weiterlesen. Und wer diese Reihe noch nicht begonnen hat, aber High Fantasy mag und auch einem Schreibstil, dem man Raum zur Entfaltung geben muss, nicht abgeneigt ist, wird in dieser Reihe mit einer tollen Welt und einer Stadt auf einem Baum belohnt.





