Die Prophezeiung des magischen Steins

Die Prophezeiung des magischen Steins

Paperback
3.715
TolkienJugendbuchGame Of ThronesAbenteuer

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Description

High Fantasy für Leser von 12 bis 99 Jahren – von Bestsellerautor Stephan M. Rother.

Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia ...

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Paperback
Pages
400
Price
15.50 €

Author Description

Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und stand fünfzehn Jahre lang im mittelalterlichen Gewand auf der Bühne. Seit 2000 veröffentlicht er erfolgreich Romane für jugendliche und erwachsene Leser. Der Autor ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide.

Posts

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Wir begleiten den jungen Dafydd,er lebt am Hofe des Königs und macht seine Lehre bei dem Barden des Königs. Doch dann passieren in entfernten Ecken des Königreiches seltsame Dinge und Dafydd soll sich zusammen mit seinem Lehrmeister auf die Reise begeben und rausbekommen ob da etwas dran ist,auf dieser Reise werden beide zu Verbündeten. Auf dieser Reise erfährt Dafydd auch das er der Träger des magischen Steines sein soll. Mit dieser Magie sollen sich alle Feinde besiegen lassen. Ob Dafydd dem gewachsen ist? Und was wird aus seiner Liebe zur Prinzessin? Und was aus seinem Wunsch ein guter Barde zu werden? Und überhaupt wie soll ein Stein die Probleme lösen?

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„Die Prophezeiung des magischen Steins“ ist der neue High Fantasy-Roman von Stephan M. Rother, der die Geschichte von Dafydd und dem singenden Stein erzählt. Erschienen ist das Buch im Juli 2018 bei Thienemann-Esslinger. Veränderungen deuten sich in Güldenthal an, es gibt Unruhen an den Grenzen des Reiches und Dafydd wird gemeinsam mit dem Barden Palatin ausgeschickt, um den Nachrichten und Gerüchten auf den Grund zu gehen. Auf seiner Reise durchs Land stößt er auf einen Stein, der eine sonderbare Verbindung mit ihm hat. Er wurde als Träger des singenden Steins auserwählt; einem Stein, dem der Zauber der vergangenen Elben innewohnt. Noch nie zuvor wurde einem Menschen diese Ehre zuteil und so beginnt ein Abenteuer, dass sich Dafydd in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können und in dem er der Held sein soll. Und dies war ein wirklich turbulentes Abenteuer. Dies ist mittlerweile der dritte Roman, den ich von Stephan M. Rother gelesen habe. Diesmal ist es High Fantasy, die sich an Leser ab 12 Jahren richtet. Dass dieses Buch jüngere Leser ansprechen soll, merkt man ganz eindeutig am Schreibstil. Die Wortwahl ist einfacher und es ist nicht so ausschweifend wie beispielsweise in den Königschroniken. Der Ton der Geschichte an sich ist lockerer und es gibt auch mal die ein oder andere Szene, in der man schmunzeln kann. Es lässt sich insgesamt alles leichter und flüssiger lesen und so kam ich zügig im Buch voran, dennoch erschafft der Autor auch hier ein lebendiges Bild vorm inneren Auge. Das gefällt mir richtig gut und ist ein eindeutiger Pluspunkt dieses Buches. Die Welt und ihre Konzeption hat mir gut gefallen. Es sind zwar die typischen Gestalten, die man auch aus anderen Fantasy-Romanen kennt, dennoch wurde hier auch etwas ganz Eigenes erschaffen. Man trifft auf Elben, Trolle, Gnome, Magier und noch einiges mehr. Es gibt unterschiedliche Arten von Magie, die unabhängig voneinander sind und für sich alleine stehen, aber dennoch auch Einfluss aufeinander haben. Der singende Stein und sein Träger nehmen dabei eine ganz besondere Rolle ein. Der Spannungsbogen wurde kontinuierlich aufgebaut und die Geschichte wird stetig vorangetrieben. Das war mir manches Mal fast schon ein wenig zu schnell. Die Entwicklung der Liebesgeschichte blieb dadurch ein wenig auf der Strecke und war nicht so recht greifbar. Sie war eigentlich einfach da. Auch das Ende der Geschichte kam dann sehr abrupt. Ich weiß nicht, ob es hier noch weitere Bücher geben soll. Möglich wäre es auf jeden Fall. Ich fand die Geschichte größtenteils dem Alter ab 12 angepasst, aber so manche Szene hat mich doch ein wenig mit ihrer Brutalität erschreckt. Besonders detailreich und ausführlich sind diese Szenen nicht und ich glaube als Erwachsener sieht und interpretiert man da mehr rein. Hier würde mich echt interessieren, wie ein Jugendlicher diese Szene aufnimmt und ob das überhaupt richtig wahrgenommen wird. Die Charaktere konnten mich überzeugen und waren mir größtenteils sympathisch. Mit Dafydd, dem Träger des Steines, und Livia, der Thronfolgerin von Güldenthal, habe ich besonders mitgefiebert. Floriana, eine Markgräfin, hat so einige Klischees bedient und konnte einem durchaus auf die Nerven gehen, hatte aber auch ihre positiven Seiten, genauso wie Rodric, der durch und durch Kämpfer ist. Die Zauberin Morgat hat ein bisschen Humor in die ganze Geschichte gebracht, während Palatin die nötige Besonnen- und Ernsthaftigkeit mit einbringen konnte. Den Bösewicht konnte ich nicht so ganz greifen. Er erfüllt seine Rolle gut, aber war mir so manches Mal ein bisschen zu abstrakt. Eine besondere Abneigung gegen diesen Charakter habe ich auf jeden Fall nicht entwickelt. Fazit: Eine guter High Fantasy-Roman, der zu überzeugen weiß und die nötige Leichtigkeit hat, um Jugendliche Leser anzusprechen, der aber auch Erwachsene mit seiner interessanten Konzeption in seinen Bann zieht. Das Ende kam ein bisschen zu abrupt und auch andere Aspekte, wie z.B. die Liebesgeschichte, kamen zu kurz und konnten sich nicht richtig entfalten.

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Spannender Jugendroman mit einer lustigen Truppe zur Rettung ihrer Welt Zitat S.191 ...alles Wissen ist eine Gabe der Tiniriel. Mit jenem ersten Atem,der der Welt Leben gab, hauchte sie auch Wissen in die Welt, und ihr göttlicher Luftzug macht es zu jeder zeit und an jedem Ort gegenwärtig. Klappentext laut Thienemann – Esslinger Verlag: Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia ...  Meine Meinung: Mit Die Prophezeiung des magischen Steins hat Stephan M. Rother ein tolles und solides Fantasy - Abenteuer erschaffen. Aber auch die Welt, die Stephan M. Rother damit erschaffen hat, kann man sich während des Lesens, super vorstellen. Und ich als Leser, fand mich in dieser Welt ganz gut zurecht. Die Geschichte lässt sich ohne Probleme leicht und flüssig lesen. An einigen Stellen der Geschichte ist der Schreibstil doch sehr humorvoll gehalten, was mich während des Lesens, sehr oft schmunzeln ließ. Obwohl die Geschichte sehr spannend war, hätte ich mir ein bisschen mehr Action und Dramatik gewünscht. Manchmal zog sich die Geschichte dadurch, etwas in die Länge. Die Charaktere waren alle stimmig. Hier war ich sehr überrascht, denn es waren nicht unbedingt Charakter bzw. Helden, die man in einer High Fantasy Geschichte erwartet. Die Charaktere empfand ich daher als sehr erfrischend. Es war auf jedenfall mal was anderes, als immer nur von den Schwertschwingenden Charakteren bzw. Helden zu lesen, die man sonst so antrifft. Bei diesem Buch gehe ich auch auf das Cover ein, denn dieses passt genau zu der Geschichte. Es zeigt sogar eine richtig tolle und wie ich finde wichtige Szene aus der Geschichte. Fazit: Die Prophezeiung des magischen Steins ist ein spannender und unterhaltsamer Jugendbuchroman. Mit seinen ungewöhnlichen Helden, bin ich sehr gerne auf Reisen gegangen. Hier für gibt es **** und eine klare Leseempfehlung.

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(3,5 Sterne) Kurzmeinung: Genre: Fantasy Handlung: Dafydd, ein etwas zurückhaltender Junge, der noch alles vor sich hat, das Leben zu erkunden beginnt, schmerzlich verliebt ist in die unerreichbare Prinzessin, wurde auserwählt, Träger des magischen Steins zu sein. Es gibt Unruhen im Land und alle Sterne stehen auf Krieg. Können er und seine Gefährten mit Unterstützung der Magie und des ungewöhnlichen Steins noch alles zum Guten wenden? Charaktere: Der Autor hat eine interessante Gruppe zusammengestellt, die sich in die Fantasywelt von Elben, Zwergen, Hexen, Gnomen unvm. sehr gut einfinden. Ein jeder hat seine Stärken und Schwächen und seinen eigenen Wiedererkennungswert. Leider konnte ich gerade zur Hauptfigur Dafydd keinen richtigen Bezug finden. Der Funke wollte einfach nicht überspringen. Hingegen begeisterte mich die Hexe Morgat umso mehr. Mit ihrer erfrischenden, vorlauten Art mischte sie immer wieder alles und jeden auf. Spannung: An Spannung hatte ich deutlich mehr erwartet. Das ist auch mein größter Kritikpunkt. Rother kann schreiben und vor allem beschreiben. Doch hier hatte ich oftmals das Gefühl, dass es mir zu viel ist. Die Geschichte kam mir viel zu langsam in Gang und ich musste an einigen Stellen aufkommende Langeweile überwinden. Schreibstil: Der Autor hat einen sehr eigenen Schreibstil, mit dem er sich von vielen anderen Autoren abhebt. Durch seine bildhafte Sprache erschafft er eine in sich stimmige Welt, die man sich sehr gut vorstellen kann. Obwohl er hier, da es sich um ein Jugendbuch handelt, das sprachliche Level recht niedrig hält, erscheint mir die Sprache für eine*n 12-jährige* Leser*in doch noch zu anspruchsvoll. Etwas ältere Jugendliche, die versierte Fantasyleser sind, werden aber gut zurechtkommen. Die Geschichte ist auch mit viel Wortwitz gespickt. Für Leser, die es gerne humorvoll mögen, genau richtig. Ich persönlich bevorzuge die etwas ernsteren Geschichten. Wenn Humor unbedingt sein muss, dann doch lieber der schwarze. Ende: Der Schluss erschien mir etwas zu hastig. Hier hätte der Autor gerne noch ein paar Seiten mehr hinzufügen dürfen. Dennoch schlüssig und rund. Fazit: Ein insgesamt interessantes Buch aus dem Bereich High Fantasy, das den Leser in die typische und ursprüngliche Welt der magischen Geschöpfe führt. Die Abgeschlossenheit der Geschichte, der Humor und die detailhaften Beschreibungen werden junge Leser begeistern können. Wer den Alltag mal ausschließen und sich auf einen märchenhafte Reise begeben möchte, ist bei diesem Buch genau richtig. Wer ernstere und tiefer ausgearbeitete Fantasygeschichten bevorzug, dem rate ich zur “Erwachsenenliteratur” des Autors zu greifen.

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Ich war schon sehr gespannt auf diese Geschichte da der Klappentext sehr vielversprechend klingt. Besonders hat mir die Mischung an Charakteren gefallen die man bei dieser schwierigen Aufgabe begleitet. Der Autor hat hier eine tolle Welt erschaffen die sehr detailreich beschrieben wurde. Ich konnte mir richtig bildlich vorstellen an dieser Wanderung teilgenommen zu haben. Ich bin ein großer Fan von Karten in Büchern, diese fehlte hier, das wäre wirklich das i Tüpfelchen auf der Sahnehaube gewesen. Der Schreibstil des Autors war flüssig, einnehmend und fesselnd. In der Geschichte geht es um den 16. Jährigen Dafydd der seit klein auf mit der Königstochter Livia befreundet ist. Er ist der Lehrling des Barden Palatin und führt ein sehr ruhiges Leben. Dies ändert sich aber schlagfertig, als er erfährt das er der Träger des magischen Steins sein soll. Dieser Stein wurde von dem Elbenvolk einst erschaffen und beinhaltet eine mächtige Magie in sich. Und genau wegen diesem Stein wurden schon unzählige Kriege geführt. Schneller als er sich versieht startet schon das große Abenteuer in dem ihm sein Lehrherr Palatin, ein Gnom, ein Zwerg, Prinzessin Livia und die wirklich geheimnisvolle Magierin Morgat. Können diese unterschiedlichen Gefährten die Gefahr noch rechtzeitig abwenden? "Wenn man an Orten wie jenen, an die uns unsere Reise möglicherweise führen wird, überleben will, kam ihm in den Sinn, kann es wichtig sein, eine Sache von mehr als einer Seite zu betrachten." Ich habe relativ schnell in diese Geschichte gefunden und konnte mich gut mit den Charakteren anfreunden. Diese waren alle sehr unterschiedlich was wohl auch an ihrer Abstimmung liegt. Besonders mochte ich Dafydd, der eher der Held wider Willen ist, und Prinzessin Livia ist einfach nicht die typische Prinzessin wie man sie kennt. Sehr sympatisch sag ich euch. Der Barde Palatin bringt eine gewisse Tiefe in die Geschichte. Aber auch die anderen sind echt liebenswert, besonders die Zauberin Morgat mit ihrer trocken Art brachte mich des öfteren zum Schmunzeln. Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf und sorgt dafür das die Gefährten schnell über sich hinaus wachsen müssen um ihr Ziel zu erreichen. Es gibt viele spannende Momente und Wendungen. Zu Anfang gibt es nur den Handlungsstrang um Dafydd aber im laufe der Geschichte kommen noch zweit weitere hinzu, die nicht weniger spannend sind. Alles fügt sich perfekt zusammen. "Die Prophezeiung des Magischen Steins" eine tolle und aufregende Fantasygeschichte mit vielseitigen Charakteren, die die Geschichte besonders machen. Die Handlung und das Setting tun ihr übriges dazu. Die Handlung ist einnehmend, spannend und bis zum Schluss interessant gestaltet. Es machte riesigen Spaß mit diesen grundverschiedenen Gefährten auf dieses Abenteuer zu gehen.

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Daffyd ist eigentlich nur ein Mitglied des Hofes, zusammen mit Prinzessin Livia aufgewachsen. Doch dann wird er mit dem Barden Palatin und Gnom Memphy auf eine Erkundungsreise nach Norden geschickt. Damit beginnt das Abenteuer seines Lebens. Stephan M. Rother hat hier einen klassischen High Fantasy Roman für Jugendliche abgeliefert. Eine Gruppe von unterschiedlichen Individuen geht auf eine Reise und muss die ihnen bekannte Welt retten. Mir hat das Setting ausgesprochen gut gefallen, das Buch lies sich ausgesprochen gut lesen und war zwischendrin immer wieder auch recht witzig. Das ganze erinnerte ein wenig an Herrn der Ringe, ohne aber ähnlich ausschweifend zu sein. Für Jugendlich ab 12 Jahren dürfte der Roman der richtige Einstieg in die Welt der Fantasy sein. Und auch für Erwachsene ist er richtig gut zu lesen, kein großes Epos, aber gut zu Unterhaltung zwischendurch. Von mir daher eine Leseempfehlung für diesen wirklich tollen Fantasy Roman. 8 von 10 Punkte

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Die Prophezeiung des magischen Steins hat mich bereits vom Buchtitel her sehr angesprochen. Dazu kam noch der spannende Klappentext und ich wusste, dass ich an diesem Buch einfach nicht vorbei gehen kann. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Man begegnet Dafydd und lernt sein Leben am Hof kennen. Er ist Lehrling eines Barden und der beste Freund von Prinzessin Livia. Doch der König möchte seine Tochter und Erbin auf ihre Rolle als zukünftige Königin vorbereiten. Deshalb sendet er Dafydd auf Erkundungsmission mit Paladin. Ob der Junge wieder heim kehrt spielt erst einmal keine Rolle. Er möchte ihn aus dem Weg haben. Auf dem Weg begegnen Dafydd und Paladin Verbündeten und ausgerechnet Dafydd soll der Träger des magischen Steins sein. Er soll die Prophezeiung erfüllen. Es ist ein Stein, der große Macht verleiht und um dessen Besitz Kriege geführt werden. Dafydd muss sich den Herausforderungen stellen und gemeinsam mit seinen Freunden versuchen das Land zu retten. Doch der Gegner ist mächtiger als gedacht und bald schon befinden die Gefährten sich im größten und gefährlichsten Abenteuer ihres Lebens. Die Gruppe rund um Dafydd sowie den Hauptcharakter selbst mochte ich sehr gerne. Da wäre der Barde Paladin, der eine sehr besonnene Art hat und auch sehr klug ist. Der vorlaute Gnom, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt sowie der grummelige Zwerg, der eine Beschützerrolle einnimmt. Dazu noch die Hexe Morgat, die wirklich schrullig ist und immer mal wieder zur Erheiterung beiträgt mit dem was sie sagt oder tut. Und natürlich Prinzessin Livia, die so gar nicht ladylike sein möchte, sondern sich lieber ins Abenteuer stürzt anstatt pompöse Kleidern und einen strengen Benimmcodex zu akzeptieren. Die unterschiedlichen Gefährten verleihen dem Buch viele Facetten und sorgen für Spannung. Der Spannungsbogen ist ab und an etwas schleppend gewesen leider. Dies lag zum Einen an den ausführlichen Beschreibungen, die für meinen Sohn noch zu langatmig waren und ihn nicht ans Buch fesseln konnten. Auch gibt es Passagen in denen nicht ganz so viel passiert. Für mich war das weniger eine Schwierigkeit als für meinen Sohn. Deshalb sehe ich das ein wenig kritisch, weil das Buch auch schon für junge Leser auch gedacht ist. Was den Lesefluss leider gestört hat waren die fehlenden Kapitel. Es gibt Unterteilungen in Form kleiner Illustrationen, aber man liest quasi einen Fließtext. Für meinen Sohn, der Abends immer ein bis zwei Kapitel liest ist es dann schwierig das ein wenig zu unterteilen. Auch wechselt die Perspektive immer mal auf andere Protagonisten als Dafydd und dann ist es schwierig hier einen klaren Absatz zu erkennen, wenn es nur durch die Illustration unterteilt ist. Der Schreibstil von Stephan M Rother hat aber dann wieder so zu fesseln verstanden, dass ich das Buch quasi in einem Rutsch gelesen habe. Die Atmosphäre ist in vielen Szenen so wundervoll und fesselnd, dass ich mich richtig in die Szenerie hineinversetzt gefühlt habe. Auch die witzigen Szenen und Wortwechsel zwischen den Protagonisten haben mich gut unterhalten und für einige schöne, fantasievolle Lesestunden gesorgt. Der Altersempfehlung kann ich mich nur bedingt anschließen, da zumindest ein Sohn einige Szenen als zu lang empfand und die fehlenden Kapitel das Lesen für ihn etwas erschwert haben. Ich denke hier variiert die Altersangabe stark nach Insgesamt hat mir als erwachsener Leser das Buch gut gefallen. Es war spannend, witzig und fantasievoll. Der Autor hat hier eine ganz wundervolle Welt erschaffen, die mich entführt hat in die Geschichte rund um Dafydd und die Prophezeiung des magischen Steins.

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Um ehrlich zu sein hat mich die Umschlaggestalltung zu diesem Buch greifen lassen und als dann auch noch der Klappentext meinen Lesevorlieben entsprochen hat, dachte ich dass es ein super Lesevergnügen sein wird. Dem war leider nicht so. Es hat mich einfach zu viel an Herr der Ringe erinnert. Wenn es nur für den Geschichtsaufbau gewesen wäre hätte ich eventuell noch darüber hinwegsehen können, aber es zog sich durch das ganze Buch von dem Weltenaufbau über die Charaktere bis hin zu dem eigentlichen Verlauf der Geschichte. Was sehr schade ist, da einige Stellen im Buch durchaus darauf schließen lassen dass der Autor mehr kann. Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir gefallen. Leider fand ich, dass das Ende ein wenig zu schnell kam. Man hatte in den letzten 30 Seiten das Gefühl so richtig in der Geschichte zu sein, aber dann wurden schnell alle Handlungsstränge irgendwie abgschlossen und man hatte das Gefühl dass man beim Lesen unterbrochen worden ist. Die Geschichte ist nicht ganz schlecht, aber nur zu empfehlen wenn jemand noch nie was im Bereich Fantasy gelesen hat und auch noch nie was von Herr der Ringe gehört hat.

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Ein Meisterwerk der alten Elben in der Hand eines 16-jährigen Lehrlings? Dafydd kann es selbst kaum glauben, dass er der Träger des singenden Steines sein soll. Er – der Lehrling des Barden Palatin! Und doch befindet er sich bald darauf auf dem größten Abenteuer seines Lebens – gemeinsam mit bunt zusammengewürfelten Gefährten. Können sie das Land retten? Und noch viel wichtiger – kann Dafydd das Herz von Prinzessin Livia erobern? Das vorliegende Buch ist das dritte, welches ich von Stephen M. Rother lese. Zuvor tauchte ich schon in die beiden Königschroniken-Bände ein. Diese richteten sich eher an das erwachsene Publikum, während die Prophezeiung des magischen Steines ab 12 Jahren ist. Merkt man das? Ja, ich habe es an verschiedenen Bausteinen gespürt. Die Handlung wies nicht die Komplexität auf, die ich bei den Königschroniken vorfand. Auch die Wortwahl war deutlich einfacher, wenngleich nicht weniger farbenfroh gehalten – und die Charaktere deutlich bunter gezeichnet. Hat mich das gestört? Die Frage kann ich mit einem deutlichen nein beantworten. Der Beginn des Romans zog mich gleich in seinen Bann. Er wartete mit einer ordentlichen Prunkt, Stahlrittern scheppernden Kettenhemden auf. Welches Abenteuerherz schlägt bei einem solchen Anfang nicht auch deutlich höher? Frohen Mutes ließ ich mich also auf das Buch ein und wurde nicht enttäuscht. Die Welt, die Rother zeichnet, beginnt farbenfroh, hält aber genauso Eiseskälte und düstere Burgen bereit – ist also abwechslungsreich und lädt zum Erforschen ein. Manchmal liefen mir Bausteine aus dem Herren der Ringe über den Weg. Als sich die Gefährten fanden, fühlte ich mich stark an Bruchtal und den Rat der Elben erinnert. Aber schließlich braucht nicht nur ein kleiner Hobbit Wegweiser und Beschützer, sondern auch ein Bardenlehrling. Auch im weiteren Verlauf der Handlung stieg mir der vertraute Ring-Duft in die Nase. Die Gefährten präsentierten sich mir bunt zusammengewürfelt und manchmal recht schrullig und sarkastisch. Da hat Rother seinen Schalk spielen lassen und dem Buch durch die Charaktere eine gute Portion Humor verliehen. Und diese Leichtigkeit, dieser Sarkasmus, das sehe ich sehr gerne bei Jugendbüchern. Dafydd hatte ich sofort ins Herz geschlossen – und die anderen Charaktere mochte ich nicht weniger. Auch der Schauplatzwechsel und die verschiedenen Perspektiven trugen zum Lesevergnügen bei. Ich konnte mich nur schwer entscheiden, welcher Figur ich denn nun im Moment lieber folge – und genau so soll es sein. Ich bin der Typ, den die Charaktere größtenteils durchs Buch führen müssen – und das haben sie bei dem vorliegenden Werk geschafft. Der Wehrmutstropfen lag in der Spannung verborgen. Sie blieb durchgehend auf einem soliden Level, aber ich hätte mir einige Spitzen gewünscht. Aus diesem Grund vergebe ich sehr gerne gute 4 Sterne und lege das Buch jedem Abenteurer ans Herz.

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Der Autor Stephan M. Rother hat mit „Die Prophezeiung des magischen Steins“ ein Fantasy- Buch für Jugendliche geschrieben. Bisher ist es ein eigenständiges Werk und lässt sich somit ohne Vorkenntnisse lesen. Klappentext: Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia… Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt wurden. Und als ich dann auch noch gesehen habe, dass dieses Werk von Stephan M. Rother geschrieben wurde, wollte ich dieses nur zu gerne lesen. Hatte ich bereits einen Thriller und Fantasy für Erwachsenen von Rother gelesen, welche mir gut gefallen haben. Daher war ich sehr gespannt, ob der Autor auch Bücher für Jugendliche schreiben kann. Der Schreibstil ist, wie bereits aus seinen anderen Werken gewohnt, bildlich gehalten. Hat man sich erst einmal an diesen blumigen und teilweise etwas ausschweifenden Stil gewohnt, dann lässt sich das Buch sehr flüssig lesen, man kann in eine fremde Welt vollständig eintauchen und den Alltag dabei vergessen. Auch gibt es einige humorvolle Stellen, welche gut platziert wurden. Gut gefallen haben mir auch die Lieder und Gedichte, welche in die Handlung eingebaut wurden. „Die Prophezeiung des magischen Steins“ wird aus verschiedenen Erzählperspektiven erzählt, sodass man in die jeweiligen Charaktere einen guten Einblick bekommt. Auch erhält man dadurch einen besseren Überblick in die parallel verlaufenden Handlungen. Diese vielseitige Beleuchtung hat mir gut gefallen und hat die Geschichte dreidimensionaler und interessanter gemacht. Das Worldbuilding hat mir auch gut gefallen. Diese ist an eine mittelalterliche Welt, bevölkert mit fantastischen Wesen angelehnt. Es gibt Burgen und Schlösser mit Königen und Prinzen. Die Wesen sind hauptsächlich – neben den Menschen – Zwerge, Elfen, Gnome, Trolle oder auch Magier. Das Rad wird hier definitiv nicht neu erfunden, es wird auf Altbewährtes zurückgegriffen. Mir hat hier so ein bisschen die Individualität gefehlt. Man muss nicht immer etwas komplett Neues erfinden – aber so ein spezielles Wiedererkennungszeichen, welches ich hier leider vergebens gesucht habe. Auch die Story an sich ist nichts Neuwertiges. Ein Junge aus der Unterschicht, der am Hof lebt und sich in die Prinzessin verliebt. Ein magisches Artefakt, welches zur Bedrohung der Welt werden könnte, gelangt es in die falschen Hände – und eine Reisegruppe, die diese Welt retten soll. Auch ist die Geschichte recht schwarz- weiß. Es gibt entweder gut oder böse. Klar, dies ist ein Jugendbuch, welches ab zwölf Jahre empfohlen wird. Aber ich hätte mir ein bisschen mehr Komplexität gewünscht. Manchmal hat mir einfach das Besondere gefehlt, der Spannungsbogen bleibt permanent hoch – viele spannende Wendungen oder Passagen werden eingebaut. Neue Situationen werden entworfen, aber so einen Spannungsverlauf habe ich leider nicht entdeckt. Am Ende kam es zur entscheidenden Schlacht, welche wohl der Höhepunkt des Buches sein soll. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Dafydd, der männliche Protagonist, ist ein sympathischer Junge, welcher mir recht schnell ans Herz gewachsen ist. Seine Weiterentwicklung im Verlauf des Buches konnte mich überzeugen, er ist mit seinen Aufgaben gewachsen. Auch wie er mit dem Stein agiert, hat mir gefallen. Auch die Prinzessin wurde gut gezeichnet. Aber auch hier verläuft alles recht linear, was ich persönlich ein bisschen schade finde. Insgesamt hat mir das Fantasy- Jugendbuch „Die Prophezeiung des magsichen Steins“ von Stephan M. Rother gut gefallen. Eine interessante, vielseitige und spannende Handlung mit sympathischen Charakteren. Jedoch hat mir hier das besondere Etwas gefehlt, sodass der Funke nicht komplett übergesprungen ist. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

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Der Anfang war etwas zäh. Das Ende war dafür spannend.

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