Ein Mann zum Vergraben
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Description
Vier Freundinnen. Vier Leichen. Ein großes Problem.
Wie werde ich meinen toten Mann los?
Diese Frage stellt sich Sally, als sie mit der blutbeschmierten, gusseisernen Pfanne vor der Leiche ihres Ehemanns steht. Ihn zu erschlagen, hatte sie nicht geplant. Eigentlich sollte sie jetzt die Polizei rufen. Eigentlich. Doch stattdessen genehmigt sie sich erst einmal ein schönes Stück Kuchen und lässt sich ein Schaumbad ein. Wenig Grund zur Trauer haben auch Ruth, Samira und Janey, die ebenfalls ihre tyrannischen Ehemänner entsorgen müssen. Dieses ungewöhnliche Problem schweißt zusammen: Die vier Frauen gründen eine Selbsthilfegruppe der besonderen Art – den Club der heimlichen Witwen. Und entwickeln ungeahnte Kreativität ...
»Der Club der heimlichen Witwen« nimmt seine Arbeit auf – der unerhörteste Krimi des Jahres!
»Sie haben es verstanden, ja? Nicht nur, wie es passierte, sondern auch, warum. Und wenn Sie das Warum verstanden haben, wird Ihnen auch klar sein, dass es ein Unfall war. Denn es war definitiv ein Unfall. Jedenfalls eine Art Unfall. Ein Jim-Unfall. Zumindest wird Ihnen klar sein, dass ich es nicht gewollt hatte. Nicht geplant hatte. Ich dachte nicht einmal nach, meine Hand bewegte sich … von selbst. Mehr oder weniger. Und überhaupt darf man niemanden dafür kritisieren, dass er sich verteidigt. Das ist nicht nur legal, sondern absolut korrekt und angemessen. Moralisch picobello. Ich schaue zur Bratpfanne. Vom Rand fällt noch ein Blutstropfen.«
Ein unwiderstehliches Buch über die Macht der Freundschaft , mit viel schwarzem Humor und einer wichtigen Message
Das perfekte Geschenk für die beste Freundin, Schwester, Mutter und jede Frau!
Book Information
Author Description
Alexia Casale ist Drehbuchberaterin und Fachredakteurin für Menschenrechte sowie Dozentin für kreatives Schreiben an der Bath Spa University. Ihre Menschenrechtsarbeit inspirierte sie zu ›Ein Mann zum Vergraben‹, ihrem Debüt im Erwachsenenbuch.
Posts
Humorvolle Aufarbeitung eines schweren Themas … oder Anleitung für mörderische Ehefrauen
Sally handelt aus Instinkt, sich selbst zu verteidigen: Als ihr Mann sie misshandelt, zimmert sie ihm das Erstbeste auf den Kopf, das ihr in die Hand fällt- unpraktischerweise eine gusseiserne Bratpfanne. Und da steht sie nun, mit einer Bratpfanne voller Blut, einem Stück Kuchen und einer Leiche in der Küche. Wie zur Hölle wird man eine Leiche los? Immerhin ist sie mit diesem Problem nicht allein… “Ein Mann zum Vergraben” ist eine Geschichte, die sich auf sehr humorvolle (eventuell auch leicht schwarzhumorige) Art dem Thema Häusliche Gewalt nähert. Sie spielt mitten im britischen Corona-Lockdown, während dem die Fälle Häuslicher Gewalt exponentiell stiegen. Am Ende des Tages geht es zwar darum, dass Sally (und ein paar andere verzweifelte Ehefrauen) ihren Aus-Versehen-Mord vertuschen wollen, aber die Aussage reicht tiefer, vereint traurige Schicksale mit britischem Krimi-Humor. Eben eine recht schräge Mischung. Ähnlich schräg entwickelt sich die Handlung. Der Hintergrund der Handlung (Ups, mein Ehemann liegt tot in der Küche) ist ja schon seltsam genug, aber Sally und ihre neuen Freundinnen werden schon ziemlich kreativ, was ihre … Müllentsorgung betrifft. An der Stelle muss man natürlich sagen: Die Handlung (leider nicht die Hintergründe und die Gewalt) ist kompletter Käse. Wie wahrscheinlich ist es auch, dass in einer Woche vier Frauen in einem Dorf ihre Ehemänner umbringen, keiner etwas mitkriegt aber sie sich alle gegenseitig finden und dann auch noch alle damit so einigermaßen durchkommen? Ja klar, das ist ein wenig doll an den Haaren herbeigezogen. Gerade auch der Plottwist am Ende. War es dennoch unterhaltsam? Ja, und wie. Die Gegenüberstellung der Themen war auf jeden Fall… gewagt und die Frage ‘Werden sie geschnappt?’ hält den Leser auch die ganze Zeit bei Laune. Zurück bleibt eine wichtige Botschaft, eine irrsinnige Story und vielleicht auch die Frage: “Was zur Hölle??!”

Sehr guter Roman, der wichtige Themen mit Humor verknüpft.
Dieses war das erste Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen hab und es hat mir richtig gut gefallen! Es hatte alles, was ein gutes Buch braucht, eine spannende Story, tolle, authentische, starke Charaktere und auf jedenfall Humor. Aus meiner Sicht hätte es sogar noch etwas mehr Humor geben dürfen. Dieses Buch spricht außerdem sehr wichtige Themen an, was ich sehr toll finde, da dies doch häufiger zu kurz kommt. Die 6 Frauen in diesem Buch haben mir als Hauptcharaktere sehr gut gefallen und man hat während des ganzen Buches mitgefiebert. Man muss dieses Buch auf jedenfall gelesen haben!
Lustig und ernst zugleich
In der Geschichte geht es um Sally, die aus Versehen ihren gewalttätigen Ehemann umbringt und nun nicht weiß, was sie mit der Leiche machen soll. Bald lernt sie andere Frauen mit dem gleichen Problem kennen und so entsteht ein ungewöhnlicher Club. Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich finde es super, wie so ein trauriges Thema wie häusliche Gewalt hier aufgegriffen wurde. Die Ernsthaftigkeit des Themas geht unter die Haut, aber der Stil ist leicht und fröhlich. Und trotz der teilweise skurrilen und lustigen Momente wird das Thema nie ins Lächerliche gezogen, sondern einfühlsam dargelegt. Die Charaktere sind gut gezeichnet und waren mir schnell sympathisch. Da es einige Protagonistinnen gibt, werden deren Leben und Umstände meist nur bruchstückhaft erzählt. Trotzdem fehlt es der Geschichte nicht an Tiefgang und ehrliche, mitnehmenden Dialogen. Meiner Meinung nach hat die Autorin es hervorragend geschafft, das bedrückende Thema zu beschreiben und ins Bewusstsein der Lesenden zu bringen. Der leichte Stil hilft über die schweren Momente hinweg. Eine gelungene Mischung, die häusliche Gewalt hoffentlich etwas mehr in den Fokus einiger Leute rückt!
Schwarzhumoriger Krimi mit Thema "häusliche Gewalt"- ungewöhnlich und gut
4 sehr unterschiedliche Frauen mit einem gemeinsamen Problem - sie haben ungeplant und/oder aus Selbstschutz ihre Ehemänner umgebracht. Ihre Trauer hält sich in Grenzen, denn die Männer waren tyrannisch und ihre Frauen Opfer häuslicher Gewalt! Aufgrund der entstandenen Leichen -Entsorgungsprobleme gründen sie eine Art Selbsthilfegruppe, den "Club der heimlichen Witwen". Dieser Krimi ist ungewöhnlich und schwarzhumorig, doch angesichts der unglaublich gut thematisierten Lage von misshandelten Frauen, die während der Coronakrise nochmals schlimm getoppt wurde, bleibt einem manchmal das Lachen im Hals stecken. Ein schwieriges und bedrückendes Thema, dass die (durch ihre Menschenrechtsarbeit inspirierte) Autorin in eine Krimikomödie verpackt, die gleichzeitig erschüttert. Ich hatte aufgrund von Cover, Titel und Klappentext locker leichte Unterhaltung erwartet und war schnell überrascht von dieser Thematik. Unbedingt das Nachwort lesen!
Was für ein wunderbares Buch! Es geht um häusliche Gewalt (Triggerwarnung), Corona-Lockdown, mutige und starke Frauen, Freundschaft und das Glück im Leben zu finden. Häusliche Gewalt - ein sehr ernstes und allgegenwärtiges Thema. Dennoch schafft es die Autorin in diesem Buch einen großartigen Humor zu erschaffen. Das passt nicht zusammen? Irgendwie doch. Dieses Buch regt trotzdem zum Nachdenken an und machte mich an einigen Stellen auch sehr betroffen. Auch verschiedene Kulturen werden hier berücksichtigt Man begleitet diese vier Frauen dabei (nachdem sie ihre Ehemänner aus Notwehr töteten), wie sie sich zusammenraufen und unterstützen, diese prekäre Lage zu überwinden. Die Polizei zu rufen, kommt nicht in Frage. Endlich haben sie ihre Freiheit wieder und diese wollen sie nicht für das Gefängnis wieder hergeben. Ihr persönliches Gefängnis waren bereits ihre Ehen. Also gründen sie den Club der heimlichen Witwen und schmieden einen ausgeklügelten Plan, wie sie die Leichen verschwinden lassen können. Und dieser, fand ich, hatte es echt in sich und war sehr abenteuerlich und fesselnd. Es geht nicht darum, dass diese Geschichte realitätsnah ist. Es ist wohl eher utopisch, dass vier Frauen ziemlich gleichzeitig im gleichen Ort ihre Ehemänner umbringen :D Man darf sich hier also auf eine unterhaltsame Geschichte, aber mit ernstem Kern, einlassen und sich auf viele Lacher einstellen. Es wird aus den verschiedenen Perspektiven der vier Frauen erzählt und dazu ein leichtlockerer Schreibstil. Es war an einigen Stellen sehr spannend und ich mochte das Buch kaum zur Seite legen. Die Autorin erschafft hier wirklich wunderbare Charaktere, die man nur ins Herz schließen kann. Und die sich entwickelnde Beziehung der Frauen untereinander ist total schön dargestellt. Das Ende ließ einem kurz den Atem stocken und war dann aber ganz wunderbar. Ein Herzensbuch und definitiv ein Highlight für mich! Also dicke Leseempfehlung!
Unterhaltsam
Ein sehr unterhaltsamer Roman mit ordentlich schwarzem Humor. Sally erschlägt ihren tyrannischen Ehemann und stellt fest wie erleichtert sie jetzt eigentlich ist. Es gibt nur noch ein Problem: wie wird sie die Leiche los? Zufällig trifft sie auf weitere Frauen mit dem gleichen Problem und sie gründen eine Art Selbsthilfegruppe. Alle haben ihre eigenen Geschichten aber etwas verbindet sie. Sie waren alle häuslicher Gewalt ausgesetzt und haben jetzt einen toten Ehemann und keine Ahnung was sie machen sollen. Der Roman hat unheimlich viel Humor, behandelt aber auch ein sehr wichtiges Thema. Es gab viele sehr witzige Abschnitte. Ist ja auch gar nicht so einfach ein paar Leichen verschwinden zu lassen. Durch den Lockdown durch Corona hat häusliche Gewalt leider noch mehr zugenommen, genau in dieser Zeit spielt auch der Roman. Allerdings ist auch ohne die Pandemie dieses Problem noch viel zu present und viele Frauen finden nicht den Mut da auszubrechen. Manchmal war es für mich nicht so leicht das schwierige Thema so humorvoll zu lesen aber es ist einfach ein Buch das Betroffenen ganz viel Mut machen soll sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und wieder selbstbestimmt zu leben. Und schon allein dafür lohnt es sich zu lesen. Sonst toll geeignet für alle, die gern Krimis mit schwarzem Humor mögen
Ernste Thematik mit viel schwarzem Humor
Ein wirklich interessantes und wahnwitziges Buch, welches genau meinen Humor getroffen hat. Es geht um häusliche Gewalt während des lockdowns und um Frauen, die keinen anderen Ausweg wussten, außer ihre Männer zu töten. Ein wenig überspitzt dargestellt und hier und da etwas zäh, aber dennoch unterhaltsam
Sally steht vor der Leiche ihres Ehemannes mit einer blutbeschmierten, gusseisernen Pfanne in der Hand. Sie hat ihn nicht absichtlich erschlagen, aber nun steht sie vor der Frage, wie sie ihren toten Mann loswerden kann. Anstatt die Polizei zu rufen, beschließt sie sich zunächst ein Stück Kuchen zu gönnen und ein entspannendes Schaumbad zu nehmen. Doch Sally ist nicht alleine mit ihrem Problem. Auch Ruth, Samira und Janey stehen vor der Aufgabe, ihre gewalttätigen Ehemänner loszuwerden. Gemeinsam gründen sie den "Club der heimlichen Witwen", eine Selbsthilfegruppe der besonderen Art. Gemeinsam entwickeln sie kreative Lösungen, um ihre Probleme zu bewältigen und finden dabei Zusammenhalt und Unterstützung. Die Geschichte behandelt das ernste Thema häuslicher Gewalt von Frauen auf humorvolle und unterhaltsame Weise. Der schwarze Humor wird geschickt mit ernsten und tiefgründigen Momenten kombiniert. Trotz einiger Längen fesselt die Entwicklung der Protagonistinnen, die nicht nur ihre Probleme lösen, sondern auch ihre Träume und Wünsche verwirklichen. Obwohl es viele Zufälle in der Handlung gibt und manche Situationen unrealistisch erscheinen, überzeugt der Zusammenhalt und die Selbstverwirklichung der Frauen. Das Nachwort der Autorin sensibilisiert für das Thema häusliche Gewalt, besonders während des Lockdowns. Insgesamt ist die Geschichte eine gelungene Mischung aus Humor, Tiefe und Nachdenklichkeit. Ein lesenswerter Roman, der unterhält, zum Schmunzeln bringt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

Super Humor ... ✨🪓
Zuerst einmal zum Cover, dass mir gut gefällt. Die Farben sind toll und es passt einfach perfekt zur Geschichte. Es wirkt spannend und man möchte mehr erfahren. Der Inhalt der Geschichte hat sehr wichtige Themen enthalten. Das hat mir gut gefallen. Ich habe auch nur ein Buch bisher gelesen das in der Corona Zeit spielt, was für mich wieder interessant und neu war. Ich mochte die Idee und auch das immer was los war. Wobei ich die Sprünge manchmal zu schnell fand. Ich konnte nicht immer allem folgen. Zum Ende hin wurde es dann nochmal deutlich spannender. ✨🪓 Nur zwischendurch fand ich es ein bisschen unrealistisch, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Zu den Charaktere. ✨Sie waren ok. Ich konnte mich einfach nicht gut in sie hineinversetzen und manche Handlungen nicht nachvollziehen. An manchen Stellen hatte ich Schwierigkeiten mit Sally und den andern ... Die Autorin gefällt mir super. Ihr Nachwort hat mich aufgeklärt und mich viel gelehrt. Das zu lesen war nochmal super interessant und hat die Geschichte wiederum besser gemacht. Ich war etwas schockiert, wie schlimm die Thematik in echt aktuell ist und bin ihr sehr dankbar für das Buch. Auch der Schreibstil ist super angenehm und verständlich. Ich mochte den Humor auch sehr gerne 🫶🏼

"Ich lege den Kopf schief, nehme mein Handy und tippe in die Sucheliste: "Entsorgung... von ...Tierkadaver." Sorry, mein Lieber, aber besser kann ich dich momentan nicht beschreiben." In dieser tragisch-komischen Geschichte steht die häusliche Gewalt an Frauen im Mittelpunkt. Während des Corona-Lockdowns nahm diese Gewalt nicht nur in England, wo die Geschichte spielt, in erheblichem Maße zu. Vier betroffene Frauen lösen in 'Ein Mann zum Vergraben' dieses Problem nun auf ihre ganz eigene Art. Wie, erzählt uns die Autorin schwarzhumorig und mitreißend. Vieles ist übertrieben, überzeichnet und auch unlogisch, aber gerade das macht diesen Roman aus. Getragen wird alles von dem großen Interesse der Leserinnen zu erfahren, ob die Frauen es am Ende schaffen, unentdeckt bleiben.
Wie entsorge ich meinen Mann?
Im Roman "Ein Mann zum Vergraben" begleiten wie vier bzw. fünf Frauen dabei, wie sie ihre toten Ehemänner verschwinden lassen wollen und hierbei untereinander Hilfe und Freundschaft finden. Zu Beginn lernen wir Sally kennen, die schon viele Jahre mit Jim verheiratet ist. Dieser liegt nun tot zu ihren Füßen liegt, sie hält die gusseiserne, blutige Pfanne ihrer Großmutter noch in den Händen. Doch wie kam es dazu? In verschiedenen Rückblenden bzw. Erzählungen innerhalb der Kapitel lernen wie bereits früh, dass diese Ehe nicht dem glücklichen Anschein gerecht wird. Sie ist geprägt durch häusliche Gewalt, welche sich während der Coronazeit noch verschlimmerte. Doch nun ist nicht mehr Sally das Opfer... Jedoch muss sie sich nun die Frage stellen, wie sie Jim loswerden kann ohne ins Gefängnis zu kommen. Im Laufe der Geschichte begleiten wir noch drei weitere Ehefrauen bei einem ähnlichen Problem, bis sie sich zum Club der heimlichen Witwen zusammenschließen und nun gemeinsam an diese Frage herangehen. Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert, sodass man schnell liest und eigentlich auch direkt noch ein Kapitel lesen will. Natürlich ist die Geschichte entsprechend mit Humor versehen, aber es ist dennoch keine Komödie! Es wird viel über die Gefühle und Lebenswelten von Frauen gesprochen, die häusliche Gewalt erlebt haben. Jede der Frauen hat ihre ganz eigene Geschichte und alle sind nachvollziehbar und auch grausam zu lesen. Es regt zum Nachdenken an, besonders auch das Nachwort der Autorin und man spürt eine tiefe Verbindung zu den Frauen und hofft, dass wie uns alle so solidarisch zeigen und zusammenhalten!
Das Thema der häuslichen Gewalt ist schon schwierig.
Das Buch ist durch die Zeit, die die Frauen miteinander erleben und die Pläne, die sie schmieden schon humorvoll gemacht, das Thema ist allerdings sehr ernst. Das Nachwort der Autorin, in dem sie erzählt warum sie das Buch geschrieben hat, hätte mir als Vorwort eigentlich besser gefallen glaube ich. Es war trotzdem eine sehr solide Story und es hat schon Spaß gemacht sie zu lesen.
Wunderbares Buch
Leute, was für ein Buch! Ich bin ehrlich begeistert. 𝐕𝐢𝐞𝐫 𝐅𝐫𝐞𝐮𝐧𝐝𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧. 𝐕𝐢𝐞𝐫 𝐋𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧. 𝐄𝐢𝐧 𝐠𝐫𝐨ß𝐞𝐬 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦.𝐖𝐢𝐞 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐭𝐨𝐭𝐞𝐧 𝐌𝐚𝐧𝐧 𝐥𝐨𝐬? Eine, in diesem Fall, berechtigte Frage. 😉 Wir begleiten in diesem Buch Sally als Hauptprotagonistin und sie hat ihren Mann ausversehen getötet. Nun entspinnt sich aus der Not ein Plan. Diese Geschichte lässt sich herrlich lesen. Ein Buch, welches sich nicht zu ernst nimmt auf der einen Seite, aber bitterernst ist, auf der anderen Seite. Denn, wie Ihr Euch sicher denken könnt, es geht in diesem Buch durchaus um sehr ernste Themen. Die Autorin schafft es, mit ihrem wunderbaren Schreibstil, beides in diesem Buch zu vereinen. Frech und unterhaltsam, zugleich aber auch ernst und aufrüttelnd. In kurzen Kapiteln schafft Alexia Casale eine einmalige Atmosphäre. Wir bekommen einen Einblick in die Geschichten und Leben der vier Frauen. Nehmen Anteil an ihren Leben und Schicksalen. Wirkte das Buch an einigen Stellen überzogen? Definitiv! Hat es dem Lesevergnügen einen Dämpfer erteilt? Auf keinen Fall. Dieses Buch liest sich wie ein wunderbarer Netflix Film. Und auch wenn das Werk an einigen Stellen vielleicht unrealistisch wirkt, ist es ein absolutes Buch zum hineinfallen lassen. Ich habe diese Frauen, alle wie sie in dem Buch vorkommen, unheimlich gerne begleitet. Durfte miterleben wie sich Freundschaften bilden, neu aufblühen. Alexia Casale hat hier ganz einmalige Charaktere geschaffen. Ich war richtig gerne zu Gast in dieser Geschichte. Eine große Leseempfehlung von mir.

Das Cover suggeriert eine sehr humorvolle Geschichte. Aber dahinter verbirgt sich ein sehr ernstes Thema. Die Autorin erzählt aus skurrile Weise über Frauen, die ihr Leben in die Hand nehmen müssen. Mit bissigem Humor und ein paar unrealistischen Szenen wird die Story nie langweilig. Ich habe die Hälfte gehört und kann nur sagen, dass die Sprecherin richtig toll war.
Ernstes Thema, aber humorvoll geschrieben und man fiebert bis zum Ende mit.
~Werbung selbstgekauft~ Jeden 3. Tag stirbt in Großbritannien eine Frau durch ihrem Partner/Expartner...Wie uns die Autorin am Ende des Buches erklärt. Hier ist der Versuch, dieses sensible Thema mal anders zu erzählen und ich bin richtig begeistert. Sally bringt in Notwehr ihren gewalttätigen Ehemann Jim um, mitten im Lockdown. Nun gilt es, das "Jim-Paket" zu entsorgen, denn warum soll Sally nach 23 Jahren harter Ehe auch noch in den Knast? Durch Zufall lernt sie 3 weitere Ehefrauen kennen, die das gleiche Problem haben. Wie entsorge ich 4 Leichen mitten im Lockdown? Die Damen werden äußerst kreativ. Casales Schreibstil ist humorvoll und man fliegt durch die Seiten. Man fiebert bis zum Schluss mit, ob es den Damen gelingt, ihre Pakete zu entsorgen🫣 Mal ein ganz anderes Buch. #booktok #bookstagramgermany #bookstagram #lesetipp #buchempfehlung #krimi

Meinung: Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt. Ehrlich gesagt, ich hatte anfangs keine großen Erwartungen an dieses Buch. Umso überraschender war es, wie schnell mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Zuerst lernen wir Sally kennen. Sie ist schon lange mit Jim verheiratet, hat immer unter häuslicher Gewalt gelitten und jetzt liegt Jim tot in der Küche, erschlagen mit der Bratpfanne ihrer Oma. Für Sally bedeutet das einerseits Befreiung, andererseits muss sie sich nun der Herausforderung stellen, Jim verschwinden zu lassen, ohne selbst ins Gefängnis zu gehen. Durch einen glücklichen Zufall trifft sie auf drei Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht und denselben drastischen Ausweg gewählt haben. Diese unerwartete Begegnung führt zu einer Freundschaft zwischen den vier Frauen. Gemeinsam stehen sie nun vor einem gewaltigen Problem: Vier Freundinnen, vier Leichen – wie sollen sie ihre toten Männer loswerden? Das Buch behandelt ein sehr ernstes Thema, nämlich häusliche Gewalt, auf eine bemerkenswert eindringliche Weise. Trotz der Schwere des Themas gelingt es der Autorin, durch einen leichten Humor eine gewisse Leichtigkeit in die Erzählung zu bringen, die mir immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, was den Lesefluss fördert. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind detailliert und glaubwürdig ausgearbeitet, besonders faszinierend fand ich, wie sich die Freundschaft zwischen den Frauen entwickelt hat. Jede von ihnen bringt ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Leid mit, was die Tiefe der Handlung verstärkt. Ihre Schicksale haben mich sehr berührt und immer wieder habe ich mir die Frage gestellt: Warum verlassen die Frauen ihre Männer nicht? Gelegentlich wirkte die Geschichte auf mich etwas unrealistisch, besonders in Bezug auf die Leichtigkeit, mit der die Frauen ihre problematische Situation handhaben. Das Ende war für mich relativ vorhersehbar, dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten, und ich habe mit den Damen mitgelitten und mitgefiebert. Eine klare Leseempfehlung

Thema Häusliche Gewalt als Roman verpackt
Eigentlich sollte es ein lustiges Buch sein, meinte die Buchverkäuferin. Den englischen Humor verstehe ich wohl immer noch nicht richtig. Ich dachte auch, es sei ein Krimi, ja es gibt viele Leichen, es ist dennoch wohl tatsächlich eher ein Roman. Ein ernstes Thema, die Lösung könnte man meinen wäre vertuschte Notwehr. Am Ende wurde ich eines besseren belehrt. Die Handlungen von Sally, der Chefin der Gang, also das Leben dann nach dem Tod des Gatten, sehr unrealistisch. Das Ende, habe ich mir bereits sehr früh so gedacht. Ich habe es gelesen, es hat mich dennoch nicht tatsächlich sehr begeistert.
Heute gibt es mal keinen dummen Spruch zum Start, dafür ist das Thema zu Wichtig und vor allem leider viel zu oft Realität.. Stattdessen möchte ich auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Tel; 116 016 aufmerksam machen. Welches 365 Tage, 24/7 für betroffenen da ist. So nun zum Buch. Auch wenn das Thema unglaublich wichtig muss das Buch an sich natürlich bewertet werden. Die Story ist locker lässig mit viel schwarzen Humor geschrieben, obwohl schwarzer Humor eigentlich komplett mein Ding ist, konnte mich das ganze Konstrukt im Buch einfach nicht packen. Obwohl ich die Idee von dem Club eigentlich richtig gut fand, konnte ich mit den einzelnen Charakteren selbst nicht sonderlich viel anfangen und die Story hatte mich nun auch eher weniger in ihren Bann gezogen. Ab und an gab es natürlich auch eine schmunzeln und gute Momente, aber im Großen und Ganzen zog sich die Story einfach zu oft. Geschrieben war das ganze sehr gut, sodass ich flott durchgekommen bin, jedoch merkte ich schon relativ früh, dass das mit uns beiden nichts wird. Auch wenn es mich nicht ganz abholen konnte, denke ich das es für zwischendurch für einige sehr unterhaltsam sein kann. Für mich halt weniger.

13.09.2024 Das Buch der Buchclub-Leserunde im September/Oktober war mir ein Fest!
Natürlich darf man dieses Buch nicht allzu ernst nehmen oder muss für Selbstjustiz-Geschichten zu begeistern sein. Ich fand den Schreibstil sehr leicht ("und unbeschwert") und trotz der doch recht ernsten angesprochenen Themen fand ich das Buch unterhaltsam (aber ich habe es mir etwas lustiger vorgestellt, was aber vermutlich die Ernsthaftigkeit von toxischen Beziehungen genommen hätte, so war es eindeutig besser als ich es mir vorgestellt habe.) Ich mag Bücher, in denen insbesondere Frauen sich untereinander helfen und füreinander da sind, Raum für Persönlichkeitsentwicklung ist und gemeinsam etwas zum Besseren verändert wird. Und das ist hier gegeben. Die Frauen finden nach und nach zueinander, man erfährt über jede etwas und sie erleben zusammen "kleine Abenteuer" beim Versuch ihren Plan gemeinsam umzusetzen. Besonders schön ist die Gartenarbeitsidee-aus etwas "Schlechtem " etwas Schönes zu machen, Leben nehmen, aber auch neues Leben entstehen zu lassen. Jetzt deute ich das Buch wahrscheinlich zu poetisch.. Aber mir hat es gefallen, besonders weil ich in den letzten Jahren immer mehr Gefallen an der Gartenarbeit finde. Mein MANN gefällt mir zum Glück auch, im Gegensatz zu den Ehemännern der Protagonistennen, der wird nicht vergraben.❤️ Buchclub-Mitbringsel: Totenkopf-Eiswürfel, (Totenkopfsilikonform)-Pizzatasche, (tanzende Skelette-Silikonform: Wackelpudding)
Als ich den Klappentext im Thalia gelesen hatte dachte ich, eine Thriller-Komödie wäre mal was Neues😂 Und huch was waren das stellenweise für ein Humor und Denkweisen😅 Teils schon hart an der Grenze, den relativ schnell habe ich herausgefunden worum es thematisch im Buch „Ein Mann zum vergraben“ geht ➡️ häusliche Gewalt im Lookdown. Beides für sich schon schwierige Themen. Damals in den Nachrichten wurde auch oft darüber gesprochen. Die Intension dahinter, auch wenn sie stellenweise schwer zu erkennen war - weil moralisch das alles auch nicht so gut ist - war Freundschaft, Verbundenheit und Mut. Eine TW wäre wahrscheinlich angebracht gewesen. Für mich hat es sich gut gelesen, an vielen Stellen musste ich schmunzeln, an anderen Stellen war ich 👀😱🫣☠️ das trifft es glaube ich ganz gut😂 Ob ich das jetzt so empfehlen würde weis ich nicht😅 Ich glaube da muss tatsächlich jeder für sich entscheiden, ob er sowas lesen möchte.
Edwina, meine heimliche Heldin
Worum geht’s? Sally steht in ihrer Küche. Eine blutverschmierte Pfanne in der Hand. Vor ihr auf dem Tisch ihr Mann. Tot. Vor lauter Verzweiflung isst sie erstmal ein Stück Kuchen. Dann beginnt sie mit dem Planen. Meine Meinung: Alexia Casales Krimi-Komödie „Ein Mann zum Vergraben“ hat es wirklich in sich. Ich liebe ihren schwarzen Humor und ihre lockere Schreibweise. Dennoch gibt es auch wirklich tragische Kapitel, die zu Herzen gehen. In dem Buch begleiten wir Sally, Samira, Janey und Ruth, vier Frauen, die in ihrer Ehe fast täglich körperliche Gewalt erfahren. Wir dürfen erleben, wie sie aus der Gewalt ausbrechen und plötzlich vor einem Problem und einem Neuanfang stehen und sich gegenseitig Mut geben, diesen Neuanfang anzugehen. Ihr neues Leben zu planen. Aber meine heimliche Heldin in dem Roman ist Sallys Nachbarin Edwina. Sie wurde mir mit jedem Treffen sympathischer und hat mich am Ende wirklich überrascht. Die Geschichte selbst springt zwischen makabren, sarkastisch-lustigen Szenen und tragischen Kapiteln hin und her. Von daher war es für mich manchmal schwierig, das Genre richtig einzuschätzen. Wir sind mitten im Corona-Lockdown, wo häusliche Gewalt nochmals ein ganz anderes Level erreicht hat. Und diese Kapitel sind wirklich krass. Aus Sicht z.B. von z.B. der frischgebackenen Mutter Janey zu lesen, was sie denkt und fühlt und wie sie handelt. Sally, die Gewalt erlebt und nach und nach alle Kontakte zu Freunden abgebrochen hat. Und auch die anderen – erschreckend, was manche Frauen jahre- und jahrzehntelang mitmachen! Amüsant hingegen waren die Kapitel mit der Planung der Leichenentsorgung, hier gab es einige Stellen zum Schmunzeln. Dieses Buch hat es geschafft, mich nachdenklich zu machen, mich aber auch gut unterhalten. Wir haben realistische Tragödien erlebt, aufgelockert durch diese wirklich tollen, britisch-humorigen Szenen. Ich habe das Buch gerne gelesen und am Meer war es sogar kurz richtig dramatisch. Eine klare Leseempfehlung von mir! Fazit: „Ein Mann zum Vergraben“ ist eine Krimi-Komödie von Alexia Casale, die es wirklich in sich hat. Ein bisschen schwierig war es für mich, das Genre wirklich zuzuordnen, da wir sehr tragische Kapitel hatten. Aber der Schreibstil war locker, die Planung der Leichenentsorgung amüsant und unterhaltsam. Die Charaktere gut dargestellt und Edwina der absolute Hammer. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es hat mich nachdenklich gestimmt, aber zugleich gut unterhalten. 4 Sterne von mir

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll! Wow! Dieses Buch ist ein Highlight! Also dass es mir gefallen würde hatte ich mir schon gedacht aber, dass es so gut ist hätte ich nicht gedacht! Gleich zu Beginn steigen wir ziemlich schnell in die Story ein. Wir wechseln im Buch immer mal wieder die Perspektive so, dass man alle vier Frauen und ihre Geschichte kennenlernt. Hauptcharakter bleibt dabei aber Sally. Das gibt dem ganzen einen richtig tollen roten Faden und gleichzeitig kann man sich richtig gut in die Charaktere hineinversetzen! Im Buch geht es um vier Frauen, welche alle häusliche Gewalt erleben auf verschiedene Arten und das ist natürlich kein leichtes Thema. Zu Beginn dachte ich auch so: puuuh ob das was für mich ist? Ich persönlich lese eigentlich ungern Bücher zu diesem Thema weil es mich als Psychologin auf der Arbeit schon oft begleitet. Allerdings war es in diesem Buch so gut beschrieben, verarbeitet und in Humor gepackt, dass man es gut aushalten konnte! Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf! Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend!!! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde es toll, dass so ein wichtiges Thema so gut verpackt wurde! Ich hoffe, dass das ganze Thema dadurch nochmal viel Aufmerksamkeit bekommt und eventuell der ein oder anderen Frau Mut macht! Also Leute eine absolute Empfehlung von mir für alle die mal ein super spannendes Buch außerhalb von Fantasy oder Romance lesen wollen!
Dieses Buch ist eigentlich außerhalb meiner Komfortzone aber ich bin sehr froh es doch gelesen zu haben. Häusliche Gewalt ist leider immer noch ein Tabuthema und das Frauen aufgrund dessen zu Mörderrinnen werden erst recht. Diese 4 Frauen haben so unterschiedliches erlebt und werden zu Verbündeten nachdem sie ihre gewalttätigen Ehemänner, im Affekt, umgebracht haben und die Leichen (während der Corona-Zeit) irgendwie los werden wollen. Einerseits ist dieses Buch sehr humorvoll geschrieben und andererseits zeigt es doch warum Frauen ihre furchtbaren Männer nicht verlassen können. Ich fand das Buch richtig gut und vergebe 4 ⭐️
Selten hat mich ein Buch so in ein moralisches Dilemma katapultiert. In der Geschichte von Alexia Casale treffen wir auf vier Frauen, welche häu*sliche Gew*lt erleben, sich aber nach Jahren der Tyrannei selbst befreien. Und da sind wir schon bei meinem moralischen Dilemma, aber lest selber. Die Autorin schafft es ein schweres und Vorallem traumatisches Thema auf eine humorvolle und doch spannende Art und Weise zu verpacken. Nicht nur einmal dachte ich:“ Gott ist das alles absurd. Aber ich verstehe sie.“. Und ich habe sie nicht nur verstanden , sondern während ich las auch nur unterstützt, sie förmlich angefeuert bei ihren Vorhaben. Alexis Casale hat es geschafft, ihre Charaktere so wahrhaftig so lebensnah zu schreiben, das ich förmlich ihren Schmerz gefühlt habe und dadurch während des Lesens eine sehr enge Verbindung zu jeder der Frauen eingegangen bin. Die Geschichte lebt, meiner Meinung nach, auch sehr vom schwarzen Humor und man sollte nicht alles so auf die Goldwaage legen was man da liest oder es allzu ernst nehmen, sondern es als das nehmen was es ist: Unterhaltungslektüre mit einem gewissen Hang zur ,leider, harten Realität. Und eins noch: Edwina ist wahrscheinlich die wahre Heldin des Buches.

Ich habe mir das Buch geholt da ich eine Bekannte habe die es gelesen und geliebt hat. Naja was soll ich sagen also… Ich sag mal so ich liebe und hasse es nicht. Es war mal was anderes und habe es genossen es zu lesen das ist ganz klar. Irgendwann hatte ich schon den Verdacht das es da noch jemanden gibt der sich damit auskennt einen Mann zu vergraben aber ich fand es trotzdem lustig als es dann am Ende raus kam😊 Fazit: es war mal eine andere Geschichte mit etwas schwarzen Humor und ich hatte Spaß beim lesen und darauf kommt es am Ende an😉
Wahnsinn! Ich hab beim Klappentext schon gewusst, dass mir dieses Buch gefallen wird und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil es hat noch so viel mehr bereitgehalten. Das Buch spielt zur Corona Hochphase und handelt insbesondere von Sally die ihren Ehemann ermordet und sich überlegt wie sie ihn nun entsorgen könnte. Eine wirklich wundervolle Story über Freundschaft, Frauen, verschiedene Kulturen und Zusammenhalt. Ich habe das Buch geliebt! Es hatte Tiefgang und war extrem unterhaltsam. Ich habe so viel lachen müssen und das Ende war einfach nur grandios 🥹 Eine Empfehlung für jedermann!
War nicht ganz meins, aber ich nicht schlecht
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Vier Frauen, vier tote Ehemänner und ein großes, gemeinsames Problem. Die Protagonistin Sally steht vor der Leiche ihres Ehemanns, den sie mit einer gusseisernen Pfanne erschlagen hat – ein Versehen, wie sie selbst beteuert. Statt die Polizei zu rufen, gönnt sie sich ein Stück Kuchen und ein Schaumbad. Ein humorvoller Einstieg, der eine schwarze Komödie erwarten lässt. Doch das Buch überrascht. Was auf den ersten Blick wie eine humorvolle Geschichte mit makabrem Humor erscheint, entpuppt sich als Roman, der ernste Themen anspricht. Sallys Geschichte ist nur eine von vielen in diesem Buch. Ihre Freundinnen Ruth, Samira und Janey haben ebenfalls ihre tyrannischen Ehemänner "entsorgt" und gründen gemeinsam den Club der heimlichen Witwen. Diese Selbsthilfegruppe der besonderen Art schweißt die Frauen zusammen und sie entwickeln Kreativität, um ihre Spuren zu verwischen. Die Figuren sind vielschichtig und gut ausgearbeitet. Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Dämonen mit. Wir werden Zeuge von häuslicher Gewalt, Unterdrückung und der Suche nach Freiheit und Selbstbestimmung. Die Freundschaft und der Zusammenhalt der vier Frauen stehen im Mittelpunkt. Jedoch könnte genau dieser ernsthafte Unterton für einige überraschend und vielleicht sogar enttäuschend sein, wenn ihr – wie ich – mit der Erwartung einer leichten, humorvollen Komödie an das Buch herangeht. Die Geschichten der Frauen und ihre Entwicklung sind fesselnd und die Dynamik innerhalb der Gruppe ist gut dargestellt. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das vielleicht nicht die humorvolle Leichtigkeit bietet, die ich anfangs erwartet habe, aber dennoch durch seine Tiefe und die interessanten Charaktere überzeugt. Es ist wichtig sich vorher darüber im Klaren zu sein, dass die Thematik für eine locker leichte Unterhaltung doch etwas ernst ist.
Ernste Thematik, mit Humor verpackt
Ich muss ehrlich sagen, ich hab etwas anderes erwartet. Bin von der Geschichte aber alles andere als enttäuscht. Die Autorin hat es geschafft mit jeder Menge schwarzem Humor und auf eine, zum Teil morbide Art und Weise, ein wichtiges und ernstes Thema aufmerksam zu machen: Häusliche Gewalt. Die Geschichte handelt zu Zeiten der Corona Pandemie, als der Lockdown in vollem Gange war. Für die einen vielleicht ein Segen, aber für viele ein großer Fluch. Das Thema wird auf eine humor- und gefühlvolle Weise verpackt, lässt die Ernsthaftigkeit aber nicht auser acht. Zwischendurch gab es ein paar Längen, was für mich aber nicht weiter schlimm ist. Bei manchen Charakteren hätte ich mir außerdem etwas mit Tiefe gewünscht, da sie zum Teil doch sehr oberflächlich waren. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Insgesamt ein tolles Buch!

🦠 Corona 🔪 Häusliche Gewalt ☠️ Mord 🏴☠️ Schwarzer Humor
Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll 😂 Es gibt einen Stern Abzug, weil ich es komisch finde wie die Frauen zusammen gekommen sind… Ich glaube im echten Leben würde ich einem Mädchen mit einem Koffer nichts von meinem Mord erzählen, aber gut 😂 (davon mal abgesehen ist es für mich nicht nachvollziehbar warum die Frauen nicht die Polizei gerufen haben) Ansonsten muss echt jeder für sich selbst entscheiden ob ihm der schwarze Humor und die inspirierenden Leichenentsorgungspläne gefallen 😂😂 für mich ist es eine Leseempfehlung 👌🏽😂
Anders als erwartet und irgendwie nicht ganz rund
Corona-Lockdown in einer britischen Kleinstadt. Sally, Ruth, Samira und Janey haben zwei Dinge gemeinsam. Erstens, sie haben eine Form häuslicher Gewalt durch ihre Männer erfahren. Zweitens, diese Männer sind nun tot und ihr Ableben war mehr oder weniger unnatürlich. Zusammen suchen sie nun nach einer Lösung, wie sie die Leichen verschwinden lassen können und den Verdacht von sich ablenken. Ausgehend vom Klappentext hatte ich ein ganz anderes Buch erwartet. Ich bin mit der Einstellung herangegangen einen humorvollen Krimi á la Achtsam Morden oder Der Donnerstagsmordclub zu lesen. Doch bereits in den ersten Kapiteln wurde ich mit dem sehr schweren und zentralen Thema des Buches konfrontiert: häusliche Gewalt. Alle Mitglieder des Clubs der heimlichen Witwen haben eine Form dieser erfahren, was auch immer wieder sehr direkt erwähnt wird. Gleichzeitig wird besonders durch Sally als eine Art Comic Relief versucht Leichtigkeit und Humor in die Situation zu bringen. Das Buch schien dadurch keinen klaren Fokus zu haben. Soll es nun unterhaltsam sein oder auf die Problematik aufmerksam machen? Dadurch konnte mich auch der Schreibstil nicht wirklich überzeugen. Es wurde immer wieder explizit häusliche Gewalt oder der Lockdown erwähnt, was den Textfluss meist etwas unterbrochen hat. Implizite Erwähnungen oder Show dont tell hätten sich in meinen Augen positiv auf den Gesamteindruck ausgewirkt. Insgesamt ein solides Buch, bei dem die Kombination zweier sehr gegensätzlicher Intentionen leider nicht so ganz funktioniert hat.

Viel Humor vor ernstem Hintergrund
Wow! Die Autorin hat es geschafft ein so ernstes und wichtiges Thema ,vor dem ich wirklich Respekt hatte, wunderbar humorvoll zu verpacken, dennoch seine Ernsthaftigkeit dabei nicht herabzuwürdigen! Das ist ein schmaler Grad den meiner Meinung nach nicht viele schaffen. Es geht um 4 Mütter die während des Lockdowns mit ihren gewalttätigen Männern eingesperrt sind und bei denen die häusliche Gewalt nicht nur neue Formen annimmt sondern auch absolut eskaliert- bis hin zur Leiche. Nun stellt sich den Frauen die Frage: Der Polizei stellen nachdem sie endlich wieder richtig atmen können? Oder doch lieber Katzenstreu kaufen und Kuchen essen... Wie sich die Frauen entscheiden und einander gegenseitig unterstützen ist wirklich schön beschrieben und umgesetzt. An manchen Stellen hatte ich aber auch Tränen in den Augen. Absolut lesenswert!
Dieser vermeintlich humorvolle Roman handelt eigentlich von einer der traurigen Seiten der Realität. Alexia Casale zeigt uns die traumatischen Erlebnisse diverser Frauen, welche unter häuslicher Gewalt leiden. Und sie erinnert auch noch einmal daran, dass der Corona-Lockdown für einige von uns weit aus gravierendere Folgen hatte, als für andere ... Wir begleiten Sally, die im Affekt ihren gewalttätigen Mann mit der Bratpfanne erschlägt und sich plötzlich mit ihrem Leben „in Freiheit“ konfrontiert sieht. Dabei begegnet sie immer wieder anderen Frauen in ähnlichen Situationen – gemeinsam gründen sie einen Club und schreiben ihre Geschichten neu! Die Geschichte beginnt fesselnd und greift die Thematik mit einer guten Brise schwarzem Humor auf. Allerdings muss ich sagen, dass dieser nicht permanent aufrecht erhalten werden kann. Auch die Geschichte an sich fängt irgendwann an sehr zäh und langatmig zu werden. Dabei ist sie jedoch stets gut durchdacht, überzeugt mit unerwarteten Wendungen und einem guten Schreibstil. Bei mir ist der Funke leider nicht so ganz übergesprungen, aber es handelt sich nichtsdestotrotz um ein solides Buch, mit sehr wichtiger Message! à Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ Tel.: 116016 (rund um die Uhr könnt ihr hier im Ernstfall jemanden erreichen!) Danke an den @dtv für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Anders als erwartet
Erwartet hatte ich hier einen locker leichten humorvollen Krimi mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor und auch wenn das Buch durchaus humoristische Einlagen hatte, war mir das Grundthema "häusliche Gewalt" zu präsent, um leichte Unterhaltung zu sein. Natürlich handelt es sich um ein ernstes Thema, das durchaus auch angesprochen werden darf und muss, allerdings hat es einfach nicht so richtig zu dem gewollt witzigen Setting gepasst. Außerdem hatte es für meinen Geschmack einfach auch zu viele Längen, die sich nur gezogen haben. Alles in allem ganz ok, allerdings auch kein Highlight.
»We should all be feminists« stand bei einem meiner Besuche in der New York Public Library auf dem Schild des zugehörigen Shops (falls ihr mal in der Gegend seid, die Bibliothek an der 5th Ave ist auf jeden Fall einen Besuch (oder auch mehrere) wert). • Ein Buch, das ich mit diesem Zitat der Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie verbinde, ist »Ein Mann zum Vergraben« von Alexia Casale. Ich habe es im Juni direkt nach Erscheinen gelesen, nachdem ich aus Zufall drauf gestoßen war, und es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights 2024 → Klappentext in Bild 3. 🪦 So schwarzhumorig das hier klingt, liest sich das gesamte Buch – trotz des ernsten Hintergrunds. Die Autorin Alexia Casale hat, wie sie im überaus wichtigen Nachwort erwähnt, über 12 Jahre als Lektorin im Bereich Menschenrechte mit dem Schwerpunkt Gewalt gegen Frauen und Mädchen gearbeitet; sie weiß also, wovon sie schreibt. In Großbritannienwird durchschnittlich jeden 3. Tag eine Frau durch einen Mann getötet (gleiches gilt für Deutschland). Während des Corona-Lockdowns, in dem die Geschichte spielt, verdoppelte sich diese Anzahl, die Meldungen häuslicher Gewalt stiegen drastisch an. • In »Ein Mann zum Vergraben« setzen sich die Frauen nun zur Wehr und bringen – mal mehr, mal weniger beabsichtigt – ihre Ehemänner um die Ecke. Die Frage ist bloß, wie kriegt man sie danach unbemerkt unter die Erde? 🪦 Natürlich ist die Geschichte absolut nicht realistisch und an keiner Stelle bekommt man den Eindruck, dass es eine gute Idee wäre, sich auf diese Art und Weise eines unliebsamen Partners zu entledigen. Durch den schwarzen Humor, die überzeichnete Story und die sympathischen Charaktere wird man jedoch auf ein Thema aufmerksam gemacht, das immer noch viel zu schnell als »Familiendrama« zu den Akten gelegt wird und allgemein zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Denn nach der Lektüre dieses Romans kann man nur zu einem Schluss kommen: We should all be feminists.

Nicht das was ich erwartet habe
Wer sich hier (so wie ich) auf einen locker-leichten und lustigen Krimi einstellt, wird wahrscheinlich enttäuscht. Wir haben vier Frauen, die alle häusliche Gewalt erlebt haben und ihre Männer umgebracht haben. Nun ist die Frage wie sie es schaffen dies zu vertuschen und sie hecken einen Plan dafür aus. Denn keine der Frauen möchte ins Gefängnis. Doch schaffen sie es wirklich die Leichen zu entsorgen und sich zudem noch eine glaubhafte Geschichte auszudenken? Die Thematik finde ich super wichtig, aber das Buch war zwischendrin einfach nur deprimierend. Die "lustigen" stellen fand ich keineswegs lustig und meiner Meinung nach hatte das Buch zu viele Längen
Einfach unterhaltsam
Die Pandemie hat die Welt über Nacht verändert. Durch Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen haben die Menschen die meiste Zeit zuhause verbracht, was jedoch zur Folge hatte, dass unter anderem Vereinsamung, häusliche Gewalt und auch Femizide zugenommen haben. Alexia Casales Roman "Ein Mann zum Vergraben" spielt zur Hochzeit der Pandemie. Erzählt wird die Story aus Sicht von Sally, die eines Morgens ihren Mann mit einer Bratpfanne erschlägt, nachdem er sie jahrelang physisch und psychisch misshandelt hat. Ein paar wenige Kapitel sind auch aus Sicht der anderen Protagonistinnen Ruth, Samira und Janey, die ebenfalls von ihren Männern unterdrückt und missbraucht werden und sich deswegen derer entledigen. Und so entsteht der "Club der heimlichen Witwen". Zugegeben, so wirklich realistisch ist das nicht. Dies ist aber auch nicht der Anspruch der Autorin, die im Nachwort die Handlung als "hanebüchen" bezeichnet. Denn dass vier Frauen in unmittelbarer Nachbarschaft ihre Männer umbringen, ist relativ unwahrscheinlich. Umgekehrt wäre es aber nicht so weit hergeholt, dass vier Frauen in dem Umkreis Opfer von Femiziden würden. Sehr erschreckend! Ich muss aber sagen, dass mir die überspitzte und sarkastische Darstellung der Story echt gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, die Charaktere sind so sympathisch – neben den vier Protagonistinnen habe ich auch Samiras Tochter Leila und Sallys neugierige Nachbarin Edwina in mein Herz geschlossen. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so gut unterhalten und zum Schmunzeln bringen würde. Mir hat der schwarze Humor der Autorin jedenfalls gut gefallen, ohne dass die zugrundeliegenden Themen dabei an Ernsthaftigkeit verloren haben. Ich fand es schön zu sehen, wie die Frauen sich ohne ihre Männer entwickelt haben und durch den Kontakt zueinander eine enge Freundschaft aufbauen. Für mich ist "Ein Mann zum Vergraben" einfach ein tolles Buch und ich freue mich schon sehr darauf, mehr von der Autorin zu lesen. 🙂
Es war glaube ich mein erstes Buch, das während Corona gespielt hat. Das war schon irgendwie ungewöhnlich. Das Buch behandelt das ernste Thema häusliche Gewalt recht schwarzhumorig. Für mich hat es jedoch nicht ganz die Balance gefunden, bzw. war es für mich noch so, dass ich es als so realistisch angesehen habe, dass mir der lustig-flapsige Umgang mit der Selbstjustiz der Frauen und insbesondere das Verschleiern ihrer Taten vor Familienmitgliedern teils schwer im Magen lag. Für mich hatte sich der Plot in der Mitte ein bisschen gezogen, zum Ende hin wurde es aber nochmal spannender. Insgesamt war es ein Buch mit unbestreitbar wichtigen Thema, dessen Umsetzung für mich aber nicht ganz gepasst hat
Mehr Chaos als Charme
Von diesem Buch hatte ich mir eine unterhaltsame, vielleicht sogar witzige Geschichte erwartet – stattdessen bekam ich eine Handlung, die für mich völlig durcheinander und schwer nachvollziehbar war. Die vielen verschiedenen Erzählstränge und Charaktere wirkten auf mich nicht gut miteinander verknüpft, was dazu führte, dass ich schnell den Überblick verloren habe. Der Humor, den ich mir erhofft hatte, blieb für mich komplett aus. Stattdessen war der Stil extrem stumpf, die Handlung schleppend, und keiner der Charaktere konnte mich wirklich packen. Alles wirkte konfus und beliebig. Nach der Hälfte musste ich das Buch schließlich abbrechen – es hat mich schlichtweg nicht mehr interessiert, wie es weitergeht.
Ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Ich hatte bei dem Cover und dem Klappentext, eine schwarzhumorige, etwas skurrile Geschichte erwartet. Das ist es teilweise auch, aber vor allem ist es eine ernste und in weiten Teilen erschreckende Geschichte, was Frauen und Mädchen viel zu oft ertragen müssen und wie schwer es ist, sich aus gewalttätigen Beziehungen zu befreien. Das Thema des Buches hat mir sehr gut gefallen, genau so sehr, wie die sich entwickelnden Frauenfreundschaften. Und auch mit was für einer Cleverness die Frauen ihre "vier Probleme" angegangen sind. Und das war gleichzeitig auch mein Problem. Ich fand es manchmal etwas "zu drüber " und zum Ende hin auch oft unlogisch und nicht ganz nachvollziehbar. Außerdem hatte ich auch Probleme mit dem Schreibstil, wobei das durchaus auch an der Übersetzung liegen kann. Ich fand ihn teilweise etwas holprig, zuviele Wiederholungen und die Geschichte selbst hat auch nur sehr langsam Fahrt aufgenommen. Gerade die ersten 2 Drittel fand ich stellenweise schon etwas zäh und langatmig. Aber im Großen und Ganzen ein gutes Buch, mit einem sehr wichtigen Thema. Unbedingt das Nachwort lesen!
Schweres Thema mit witziger Story
Dass das Thema Gewalt an Frauen mehr als präsent ist, sollte jedem klar sein. Aber durch den Witz fand ich es ganz cool der Shory zu folgen und mitzufiebern, ob der Club der geheimen Witwen mit ihrem Plan davon kommen. Teils hat es sich für mich gezogen, bis auf das letzte Viertel, was wirklich nochmal ein bisschen Spannung brachte. Eine kleine Vorahnung bezüglich Edwina hatte ich, und diese wurde auch bestätigt - mit Abstand auf jeden Fall meine Lieblingsfigur des Buches. An sich ein Buch was ok ist, aber kein muss.
„Overall, women account for roughly three quarters of domestic homicide victims.“ Oft werden Stimmen von Frauen missachtet. Ihr Leid ignoriert. Ihr Wert herabgesetzt. Meist kommt man nicht weit mit ernsten Gesprächen, deshalb gibt es auch viele Comedians, die auf wichtige Themen mit Humor aufmerksam machen wollen. Das war ungefähr die Intention der Autorin. Gerade im Lockdown ist die häusliche Gewalt gestiegen und in letzter Zeit auch die Zahl der Femizide generell. Deshalb finde ich das Buch gerade passend. Denn genau das ist das Hauptthema der Geschichte. Nur hier verlieren nicht die Frauen ihr Leben, sondern die Ehemänner. Jedes Paar hatte ihre eigene Geschichte und man lernt dadurch verschiedene Hintergründe kennen, wobei die Männer einem grundsätzlichem Muster folgten. Es wird mit leichtem schwarzen Humor erzählt, und zwischendurch wird es etwas zäh, doch so ein Leben, wie das der Ehefrauen, ist auch nicht das Goldene vom Ei! Nun gut, das Schicksal wollte diesmal den Frauen eine Chance geben und ihre Männer werden „eliminiert“. Total im Schock und mit der schleichenden Gewissheit, dass sie endlich frei sind, versuchen sie die Leichen loszuwerden und gründen eine Art Selbsthilfegruppe. An alle Frauen, die Kraft brauchen, lasst euch euren Wert nicht nehmen und redet darüber. Ich höre eure Stimmen gerne laut 🤍
Sarkastisch amüsant und trotzdem ernst
Die Struktur, in der die Geschichte erzählt wird ist zu Beginn etwas verwirrend. Doch nach ein paar Kapiteln findet man sich schnell in die Geschichte ein und auch der Schreibstil ist gut verständlich. Es fiel mir durchgehend schwer eine Bindung oder Verständnis zu der Charakterin zu empfinden, da eine extrem komplizierte und schlimme Situation sehr übertrieben manchmal auch lächerlich dargestellt wurde. Wurde die Handlung in dem einen Kapitel ernsthaft aufgegriffen und verarbeitet, so wurde in einem anderen Kapitel auf eine sehr unterhaltsame Weise darüber berichtet. Dieses Gleichgewicht hat mich gut unterhalten, aber auch oft verwirrt. Die Protagonistin lernt man erst im Verlauf so richtig kennen, war mir jedoch nie unsymphatisch. Alles in einem eine Geschichte, die durch die Thematik zum Anregen und Mitfühlen animiert aber auch sehr unterhaltsam geschrieben ist. Manchmal etwas verwirrend, aber definitiv nicht langweilig!
Description
Vier Freundinnen. Vier Leichen. Ein großes Problem.
Wie werde ich meinen toten Mann los?
Diese Frage stellt sich Sally, als sie mit der blutbeschmierten, gusseisernen Pfanne vor der Leiche ihres Ehemanns steht. Ihn zu erschlagen, hatte sie nicht geplant. Eigentlich sollte sie jetzt die Polizei rufen. Eigentlich. Doch stattdessen genehmigt sie sich erst einmal ein schönes Stück Kuchen und lässt sich ein Schaumbad ein. Wenig Grund zur Trauer haben auch Ruth, Samira und Janey, die ebenfalls ihre tyrannischen Ehemänner entsorgen müssen. Dieses ungewöhnliche Problem schweißt zusammen: Die vier Frauen gründen eine Selbsthilfegruppe der besonderen Art – den Club der heimlichen Witwen. Und entwickeln ungeahnte Kreativität ...
»Der Club der heimlichen Witwen« nimmt seine Arbeit auf – der unerhörteste Krimi des Jahres!
»Sie haben es verstanden, ja? Nicht nur, wie es passierte, sondern auch, warum. Und wenn Sie das Warum verstanden haben, wird Ihnen auch klar sein, dass es ein Unfall war. Denn es war definitiv ein Unfall. Jedenfalls eine Art Unfall. Ein Jim-Unfall. Zumindest wird Ihnen klar sein, dass ich es nicht gewollt hatte. Nicht geplant hatte. Ich dachte nicht einmal nach, meine Hand bewegte sich … von selbst. Mehr oder weniger. Und überhaupt darf man niemanden dafür kritisieren, dass er sich verteidigt. Das ist nicht nur legal, sondern absolut korrekt und angemessen. Moralisch picobello. Ich schaue zur Bratpfanne. Vom Rand fällt noch ein Blutstropfen.«
Ein unwiderstehliches Buch über die Macht der Freundschaft , mit viel schwarzem Humor und einer wichtigen Message
Das perfekte Geschenk für die beste Freundin, Schwester, Mutter und jede Frau!
Book Information
Author Description
Alexia Casale ist Drehbuchberaterin und Fachredakteurin für Menschenrechte sowie Dozentin für kreatives Schreiben an der Bath Spa University. Ihre Menschenrechtsarbeit inspirierte sie zu ›Ein Mann zum Vergraben‹, ihrem Debüt im Erwachsenenbuch.
Posts
Humorvolle Aufarbeitung eines schweren Themas … oder Anleitung für mörderische Ehefrauen
Sally handelt aus Instinkt, sich selbst zu verteidigen: Als ihr Mann sie misshandelt, zimmert sie ihm das Erstbeste auf den Kopf, das ihr in die Hand fällt- unpraktischerweise eine gusseiserne Bratpfanne. Und da steht sie nun, mit einer Bratpfanne voller Blut, einem Stück Kuchen und einer Leiche in der Küche. Wie zur Hölle wird man eine Leiche los? Immerhin ist sie mit diesem Problem nicht allein… “Ein Mann zum Vergraben” ist eine Geschichte, die sich auf sehr humorvolle (eventuell auch leicht schwarzhumorige) Art dem Thema Häusliche Gewalt nähert. Sie spielt mitten im britischen Corona-Lockdown, während dem die Fälle Häuslicher Gewalt exponentiell stiegen. Am Ende des Tages geht es zwar darum, dass Sally (und ein paar andere verzweifelte Ehefrauen) ihren Aus-Versehen-Mord vertuschen wollen, aber die Aussage reicht tiefer, vereint traurige Schicksale mit britischem Krimi-Humor. Eben eine recht schräge Mischung. Ähnlich schräg entwickelt sich die Handlung. Der Hintergrund der Handlung (Ups, mein Ehemann liegt tot in der Küche) ist ja schon seltsam genug, aber Sally und ihre neuen Freundinnen werden schon ziemlich kreativ, was ihre … Müllentsorgung betrifft. An der Stelle muss man natürlich sagen: Die Handlung (leider nicht die Hintergründe und die Gewalt) ist kompletter Käse. Wie wahrscheinlich ist es auch, dass in einer Woche vier Frauen in einem Dorf ihre Ehemänner umbringen, keiner etwas mitkriegt aber sie sich alle gegenseitig finden und dann auch noch alle damit so einigermaßen durchkommen? Ja klar, das ist ein wenig doll an den Haaren herbeigezogen. Gerade auch der Plottwist am Ende. War es dennoch unterhaltsam? Ja, und wie. Die Gegenüberstellung der Themen war auf jeden Fall… gewagt und die Frage ‘Werden sie geschnappt?’ hält den Leser auch die ganze Zeit bei Laune. Zurück bleibt eine wichtige Botschaft, eine irrsinnige Story und vielleicht auch die Frage: “Was zur Hölle??!”

Sehr guter Roman, der wichtige Themen mit Humor verknüpft.
Dieses war das erste Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen hab und es hat mir richtig gut gefallen! Es hatte alles, was ein gutes Buch braucht, eine spannende Story, tolle, authentische, starke Charaktere und auf jedenfall Humor. Aus meiner Sicht hätte es sogar noch etwas mehr Humor geben dürfen. Dieses Buch spricht außerdem sehr wichtige Themen an, was ich sehr toll finde, da dies doch häufiger zu kurz kommt. Die 6 Frauen in diesem Buch haben mir als Hauptcharaktere sehr gut gefallen und man hat während des ganzen Buches mitgefiebert. Man muss dieses Buch auf jedenfall gelesen haben!
Lustig und ernst zugleich
In der Geschichte geht es um Sally, die aus Versehen ihren gewalttätigen Ehemann umbringt und nun nicht weiß, was sie mit der Leiche machen soll. Bald lernt sie andere Frauen mit dem gleichen Problem kennen und so entsteht ein ungewöhnlicher Club. Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich finde es super, wie so ein trauriges Thema wie häusliche Gewalt hier aufgegriffen wurde. Die Ernsthaftigkeit des Themas geht unter die Haut, aber der Stil ist leicht und fröhlich. Und trotz der teilweise skurrilen und lustigen Momente wird das Thema nie ins Lächerliche gezogen, sondern einfühlsam dargelegt. Die Charaktere sind gut gezeichnet und waren mir schnell sympathisch. Da es einige Protagonistinnen gibt, werden deren Leben und Umstände meist nur bruchstückhaft erzählt. Trotzdem fehlt es der Geschichte nicht an Tiefgang und ehrliche, mitnehmenden Dialogen. Meiner Meinung nach hat die Autorin es hervorragend geschafft, das bedrückende Thema zu beschreiben und ins Bewusstsein der Lesenden zu bringen. Der leichte Stil hilft über die schweren Momente hinweg. Eine gelungene Mischung, die häusliche Gewalt hoffentlich etwas mehr in den Fokus einiger Leute rückt!
Schwarzhumoriger Krimi mit Thema "häusliche Gewalt"- ungewöhnlich und gut
4 sehr unterschiedliche Frauen mit einem gemeinsamen Problem - sie haben ungeplant und/oder aus Selbstschutz ihre Ehemänner umgebracht. Ihre Trauer hält sich in Grenzen, denn die Männer waren tyrannisch und ihre Frauen Opfer häuslicher Gewalt! Aufgrund der entstandenen Leichen -Entsorgungsprobleme gründen sie eine Art Selbsthilfegruppe, den "Club der heimlichen Witwen". Dieser Krimi ist ungewöhnlich und schwarzhumorig, doch angesichts der unglaublich gut thematisierten Lage von misshandelten Frauen, die während der Coronakrise nochmals schlimm getoppt wurde, bleibt einem manchmal das Lachen im Hals stecken. Ein schwieriges und bedrückendes Thema, dass die (durch ihre Menschenrechtsarbeit inspirierte) Autorin in eine Krimikomödie verpackt, die gleichzeitig erschüttert. Ich hatte aufgrund von Cover, Titel und Klappentext locker leichte Unterhaltung erwartet und war schnell überrascht von dieser Thematik. Unbedingt das Nachwort lesen!
Was für ein wunderbares Buch! Es geht um häusliche Gewalt (Triggerwarnung), Corona-Lockdown, mutige und starke Frauen, Freundschaft und das Glück im Leben zu finden. Häusliche Gewalt - ein sehr ernstes und allgegenwärtiges Thema. Dennoch schafft es die Autorin in diesem Buch einen großartigen Humor zu erschaffen. Das passt nicht zusammen? Irgendwie doch. Dieses Buch regt trotzdem zum Nachdenken an und machte mich an einigen Stellen auch sehr betroffen. Auch verschiedene Kulturen werden hier berücksichtigt Man begleitet diese vier Frauen dabei (nachdem sie ihre Ehemänner aus Notwehr töteten), wie sie sich zusammenraufen und unterstützen, diese prekäre Lage zu überwinden. Die Polizei zu rufen, kommt nicht in Frage. Endlich haben sie ihre Freiheit wieder und diese wollen sie nicht für das Gefängnis wieder hergeben. Ihr persönliches Gefängnis waren bereits ihre Ehen. Also gründen sie den Club der heimlichen Witwen und schmieden einen ausgeklügelten Plan, wie sie die Leichen verschwinden lassen können. Und dieser, fand ich, hatte es echt in sich und war sehr abenteuerlich und fesselnd. Es geht nicht darum, dass diese Geschichte realitätsnah ist. Es ist wohl eher utopisch, dass vier Frauen ziemlich gleichzeitig im gleichen Ort ihre Ehemänner umbringen :D Man darf sich hier also auf eine unterhaltsame Geschichte, aber mit ernstem Kern, einlassen und sich auf viele Lacher einstellen. Es wird aus den verschiedenen Perspektiven der vier Frauen erzählt und dazu ein leichtlockerer Schreibstil. Es war an einigen Stellen sehr spannend und ich mochte das Buch kaum zur Seite legen. Die Autorin erschafft hier wirklich wunderbare Charaktere, die man nur ins Herz schließen kann. Und die sich entwickelnde Beziehung der Frauen untereinander ist total schön dargestellt. Das Ende ließ einem kurz den Atem stocken und war dann aber ganz wunderbar. Ein Herzensbuch und definitiv ein Highlight für mich! Also dicke Leseempfehlung!
Unterhaltsam
Ein sehr unterhaltsamer Roman mit ordentlich schwarzem Humor. Sally erschlägt ihren tyrannischen Ehemann und stellt fest wie erleichtert sie jetzt eigentlich ist. Es gibt nur noch ein Problem: wie wird sie die Leiche los? Zufällig trifft sie auf weitere Frauen mit dem gleichen Problem und sie gründen eine Art Selbsthilfegruppe. Alle haben ihre eigenen Geschichten aber etwas verbindet sie. Sie waren alle häuslicher Gewalt ausgesetzt und haben jetzt einen toten Ehemann und keine Ahnung was sie machen sollen. Der Roman hat unheimlich viel Humor, behandelt aber auch ein sehr wichtiges Thema. Es gab viele sehr witzige Abschnitte. Ist ja auch gar nicht so einfach ein paar Leichen verschwinden zu lassen. Durch den Lockdown durch Corona hat häusliche Gewalt leider noch mehr zugenommen, genau in dieser Zeit spielt auch der Roman. Allerdings ist auch ohne die Pandemie dieses Problem noch viel zu present und viele Frauen finden nicht den Mut da auszubrechen. Manchmal war es für mich nicht so leicht das schwierige Thema so humorvoll zu lesen aber es ist einfach ein Buch das Betroffenen ganz viel Mut machen soll sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und wieder selbstbestimmt zu leben. Und schon allein dafür lohnt es sich zu lesen. Sonst toll geeignet für alle, die gern Krimis mit schwarzem Humor mögen
Ernste Thematik mit viel schwarzem Humor
Ein wirklich interessantes und wahnwitziges Buch, welches genau meinen Humor getroffen hat. Es geht um häusliche Gewalt während des lockdowns und um Frauen, die keinen anderen Ausweg wussten, außer ihre Männer zu töten. Ein wenig überspitzt dargestellt und hier und da etwas zäh, aber dennoch unterhaltsam
Sally steht vor der Leiche ihres Ehemannes mit einer blutbeschmierten, gusseisernen Pfanne in der Hand. Sie hat ihn nicht absichtlich erschlagen, aber nun steht sie vor der Frage, wie sie ihren toten Mann loswerden kann. Anstatt die Polizei zu rufen, beschließt sie sich zunächst ein Stück Kuchen zu gönnen und ein entspannendes Schaumbad zu nehmen. Doch Sally ist nicht alleine mit ihrem Problem. Auch Ruth, Samira und Janey stehen vor der Aufgabe, ihre gewalttätigen Ehemänner loszuwerden. Gemeinsam gründen sie den "Club der heimlichen Witwen", eine Selbsthilfegruppe der besonderen Art. Gemeinsam entwickeln sie kreative Lösungen, um ihre Probleme zu bewältigen und finden dabei Zusammenhalt und Unterstützung. Die Geschichte behandelt das ernste Thema häuslicher Gewalt von Frauen auf humorvolle und unterhaltsame Weise. Der schwarze Humor wird geschickt mit ernsten und tiefgründigen Momenten kombiniert. Trotz einiger Längen fesselt die Entwicklung der Protagonistinnen, die nicht nur ihre Probleme lösen, sondern auch ihre Träume und Wünsche verwirklichen. Obwohl es viele Zufälle in der Handlung gibt und manche Situationen unrealistisch erscheinen, überzeugt der Zusammenhalt und die Selbstverwirklichung der Frauen. Das Nachwort der Autorin sensibilisiert für das Thema häusliche Gewalt, besonders während des Lockdowns. Insgesamt ist die Geschichte eine gelungene Mischung aus Humor, Tiefe und Nachdenklichkeit. Ein lesenswerter Roman, der unterhält, zum Schmunzeln bringt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

Super Humor ... ✨🪓
Zuerst einmal zum Cover, dass mir gut gefällt. Die Farben sind toll und es passt einfach perfekt zur Geschichte. Es wirkt spannend und man möchte mehr erfahren. Der Inhalt der Geschichte hat sehr wichtige Themen enthalten. Das hat mir gut gefallen. Ich habe auch nur ein Buch bisher gelesen das in der Corona Zeit spielt, was für mich wieder interessant und neu war. Ich mochte die Idee und auch das immer was los war. Wobei ich die Sprünge manchmal zu schnell fand. Ich konnte nicht immer allem folgen. Zum Ende hin wurde es dann nochmal deutlich spannender. ✨🪓 Nur zwischendurch fand ich es ein bisschen unrealistisch, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Zu den Charaktere. ✨Sie waren ok. Ich konnte mich einfach nicht gut in sie hineinversetzen und manche Handlungen nicht nachvollziehen. An manchen Stellen hatte ich Schwierigkeiten mit Sally und den andern ... Die Autorin gefällt mir super. Ihr Nachwort hat mich aufgeklärt und mich viel gelehrt. Das zu lesen war nochmal super interessant und hat die Geschichte wiederum besser gemacht. Ich war etwas schockiert, wie schlimm die Thematik in echt aktuell ist und bin ihr sehr dankbar für das Buch. Auch der Schreibstil ist super angenehm und verständlich. Ich mochte den Humor auch sehr gerne 🫶🏼

"Ich lege den Kopf schief, nehme mein Handy und tippe in die Sucheliste: "Entsorgung... von ...Tierkadaver." Sorry, mein Lieber, aber besser kann ich dich momentan nicht beschreiben." In dieser tragisch-komischen Geschichte steht die häusliche Gewalt an Frauen im Mittelpunkt. Während des Corona-Lockdowns nahm diese Gewalt nicht nur in England, wo die Geschichte spielt, in erheblichem Maße zu. Vier betroffene Frauen lösen in 'Ein Mann zum Vergraben' dieses Problem nun auf ihre ganz eigene Art. Wie, erzählt uns die Autorin schwarzhumorig und mitreißend. Vieles ist übertrieben, überzeichnet und auch unlogisch, aber gerade das macht diesen Roman aus. Getragen wird alles von dem großen Interesse der Leserinnen zu erfahren, ob die Frauen es am Ende schaffen, unentdeckt bleiben.
Wie entsorge ich meinen Mann?
Im Roman "Ein Mann zum Vergraben" begleiten wie vier bzw. fünf Frauen dabei, wie sie ihre toten Ehemänner verschwinden lassen wollen und hierbei untereinander Hilfe und Freundschaft finden. Zu Beginn lernen wir Sally kennen, die schon viele Jahre mit Jim verheiratet ist. Dieser liegt nun tot zu ihren Füßen liegt, sie hält die gusseiserne, blutige Pfanne ihrer Großmutter noch in den Händen. Doch wie kam es dazu? In verschiedenen Rückblenden bzw. Erzählungen innerhalb der Kapitel lernen wie bereits früh, dass diese Ehe nicht dem glücklichen Anschein gerecht wird. Sie ist geprägt durch häusliche Gewalt, welche sich während der Coronazeit noch verschlimmerte. Doch nun ist nicht mehr Sally das Opfer... Jedoch muss sie sich nun die Frage stellen, wie sie Jim loswerden kann ohne ins Gefängnis zu kommen. Im Laufe der Geschichte begleiten wir noch drei weitere Ehefrauen bei einem ähnlichen Problem, bis sie sich zum Club der heimlichen Witwen zusammenschließen und nun gemeinsam an diese Frage herangehen. Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert, sodass man schnell liest und eigentlich auch direkt noch ein Kapitel lesen will. Natürlich ist die Geschichte entsprechend mit Humor versehen, aber es ist dennoch keine Komödie! Es wird viel über die Gefühle und Lebenswelten von Frauen gesprochen, die häusliche Gewalt erlebt haben. Jede der Frauen hat ihre ganz eigene Geschichte und alle sind nachvollziehbar und auch grausam zu lesen. Es regt zum Nachdenken an, besonders auch das Nachwort der Autorin und man spürt eine tiefe Verbindung zu den Frauen und hofft, dass wie uns alle so solidarisch zeigen und zusammenhalten!
Das Thema der häuslichen Gewalt ist schon schwierig.
Das Buch ist durch die Zeit, die die Frauen miteinander erleben und die Pläne, die sie schmieden schon humorvoll gemacht, das Thema ist allerdings sehr ernst. Das Nachwort der Autorin, in dem sie erzählt warum sie das Buch geschrieben hat, hätte mir als Vorwort eigentlich besser gefallen glaube ich. Es war trotzdem eine sehr solide Story und es hat schon Spaß gemacht sie zu lesen.
Wunderbares Buch
Leute, was für ein Buch! Ich bin ehrlich begeistert. 𝐕𝐢𝐞𝐫 𝐅𝐫𝐞𝐮𝐧𝐝𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧. 𝐕𝐢𝐞𝐫 𝐋𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧. 𝐄𝐢𝐧 𝐠𝐫𝐨ß𝐞𝐬 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦.𝐖𝐢𝐞 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐭𝐨𝐭𝐞𝐧 𝐌𝐚𝐧𝐧 𝐥𝐨𝐬? Eine, in diesem Fall, berechtigte Frage. 😉 Wir begleiten in diesem Buch Sally als Hauptprotagonistin und sie hat ihren Mann ausversehen getötet. Nun entspinnt sich aus der Not ein Plan. Diese Geschichte lässt sich herrlich lesen. Ein Buch, welches sich nicht zu ernst nimmt auf der einen Seite, aber bitterernst ist, auf der anderen Seite. Denn, wie Ihr Euch sicher denken könnt, es geht in diesem Buch durchaus um sehr ernste Themen. Die Autorin schafft es, mit ihrem wunderbaren Schreibstil, beides in diesem Buch zu vereinen. Frech und unterhaltsam, zugleich aber auch ernst und aufrüttelnd. In kurzen Kapiteln schafft Alexia Casale eine einmalige Atmosphäre. Wir bekommen einen Einblick in die Geschichten und Leben der vier Frauen. Nehmen Anteil an ihren Leben und Schicksalen. Wirkte das Buch an einigen Stellen überzogen? Definitiv! Hat es dem Lesevergnügen einen Dämpfer erteilt? Auf keinen Fall. Dieses Buch liest sich wie ein wunderbarer Netflix Film. Und auch wenn das Werk an einigen Stellen vielleicht unrealistisch wirkt, ist es ein absolutes Buch zum hineinfallen lassen. Ich habe diese Frauen, alle wie sie in dem Buch vorkommen, unheimlich gerne begleitet. Durfte miterleben wie sich Freundschaften bilden, neu aufblühen. Alexia Casale hat hier ganz einmalige Charaktere geschaffen. Ich war richtig gerne zu Gast in dieser Geschichte. Eine große Leseempfehlung von mir.

Das Cover suggeriert eine sehr humorvolle Geschichte. Aber dahinter verbirgt sich ein sehr ernstes Thema. Die Autorin erzählt aus skurrile Weise über Frauen, die ihr Leben in die Hand nehmen müssen. Mit bissigem Humor und ein paar unrealistischen Szenen wird die Story nie langweilig. Ich habe die Hälfte gehört und kann nur sagen, dass die Sprecherin richtig toll war.
Ernstes Thema, aber humorvoll geschrieben und man fiebert bis zum Ende mit.
~Werbung selbstgekauft~ Jeden 3. Tag stirbt in Großbritannien eine Frau durch ihrem Partner/Expartner...Wie uns die Autorin am Ende des Buches erklärt. Hier ist der Versuch, dieses sensible Thema mal anders zu erzählen und ich bin richtig begeistert. Sally bringt in Notwehr ihren gewalttätigen Ehemann Jim um, mitten im Lockdown. Nun gilt es, das "Jim-Paket" zu entsorgen, denn warum soll Sally nach 23 Jahren harter Ehe auch noch in den Knast? Durch Zufall lernt sie 3 weitere Ehefrauen kennen, die das gleiche Problem haben. Wie entsorge ich 4 Leichen mitten im Lockdown? Die Damen werden äußerst kreativ. Casales Schreibstil ist humorvoll und man fliegt durch die Seiten. Man fiebert bis zum Schluss mit, ob es den Damen gelingt, ihre Pakete zu entsorgen🫣 Mal ein ganz anderes Buch. #booktok #bookstagramgermany #bookstagram #lesetipp #buchempfehlung #krimi

Meinung: Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt. Ehrlich gesagt, ich hatte anfangs keine großen Erwartungen an dieses Buch. Umso überraschender war es, wie schnell mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hat. Zuerst lernen wir Sally kennen. Sie ist schon lange mit Jim verheiratet, hat immer unter häuslicher Gewalt gelitten und jetzt liegt Jim tot in der Küche, erschlagen mit der Bratpfanne ihrer Oma. Für Sally bedeutet das einerseits Befreiung, andererseits muss sie sich nun der Herausforderung stellen, Jim verschwinden zu lassen, ohne selbst ins Gefängnis zu gehen. Durch einen glücklichen Zufall trifft sie auf drei Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht und denselben drastischen Ausweg gewählt haben. Diese unerwartete Begegnung führt zu einer Freundschaft zwischen den vier Frauen. Gemeinsam stehen sie nun vor einem gewaltigen Problem: Vier Freundinnen, vier Leichen – wie sollen sie ihre toten Männer loswerden? Das Buch behandelt ein sehr ernstes Thema, nämlich häusliche Gewalt, auf eine bemerkenswert eindringliche Weise. Trotz der Schwere des Themas gelingt es der Autorin, durch einen leichten Humor eine gewisse Leichtigkeit in die Erzählung zu bringen, die mir immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, was den Lesefluss fördert. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind detailliert und glaubwürdig ausgearbeitet, besonders faszinierend fand ich, wie sich die Freundschaft zwischen den Frauen entwickelt hat. Jede von ihnen bringt ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Leid mit, was die Tiefe der Handlung verstärkt. Ihre Schicksale haben mich sehr berührt und immer wieder habe ich mir die Frage gestellt: Warum verlassen die Frauen ihre Männer nicht? Gelegentlich wirkte die Geschichte auf mich etwas unrealistisch, besonders in Bezug auf die Leichtigkeit, mit der die Frauen ihre problematische Situation handhaben. Das Ende war für mich relativ vorhersehbar, dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten, und ich habe mit den Damen mitgelitten und mitgefiebert. Eine klare Leseempfehlung

Thema Häusliche Gewalt als Roman verpackt
Eigentlich sollte es ein lustiges Buch sein, meinte die Buchverkäuferin. Den englischen Humor verstehe ich wohl immer noch nicht richtig. Ich dachte auch, es sei ein Krimi, ja es gibt viele Leichen, es ist dennoch wohl tatsächlich eher ein Roman. Ein ernstes Thema, die Lösung könnte man meinen wäre vertuschte Notwehr. Am Ende wurde ich eines besseren belehrt. Die Handlungen von Sally, der Chefin der Gang, also das Leben dann nach dem Tod des Gatten, sehr unrealistisch. Das Ende, habe ich mir bereits sehr früh so gedacht. Ich habe es gelesen, es hat mich dennoch nicht tatsächlich sehr begeistert.
Heute gibt es mal keinen dummen Spruch zum Start, dafür ist das Thema zu Wichtig und vor allem leider viel zu oft Realität.. Stattdessen möchte ich auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Tel; 116 016 aufmerksam machen. Welches 365 Tage, 24/7 für betroffenen da ist. So nun zum Buch. Auch wenn das Thema unglaublich wichtig muss das Buch an sich natürlich bewertet werden. Die Story ist locker lässig mit viel schwarzen Humor geschrieben, obwohl schwarzer Humor eigentlich komplett mein Ding ist, konnte mich das ganze Konstrukt im Buch einfach nicht packen. Obwohl ich die Idee von dem Club eigentlich richtig gut fand, konnte ich mit den einzelnen Charakteren selbst nicht sonderlich viel anfangen und die Story hatte mich nun auch eher weniger in ihren Bann gezogen. Ab und an gab es natürlich auch eine schmunzeln und gute Momente, aber im Großen und Ganzen zog sich die Story einfach zu oft. Geschrieben war das ganze sehr gut, sodass ich flott durchgekommen bin, jedoch merkte ich schon relativ früh, dass das mit uns beiden nichts wird. Auch wenn es mich nicht ganz abholen konnte, denke ich das es für zwischendurch für einige sehr unterhaltsam sein kann. Für mich halt weniger.

13.09.2024 Das Buch der Buchclub-Leserunde im September/Oktober war mir ein Fest!
Natürlich darf man dieses Buch nicht allzu ernst nehmen oder muss für Selbstjustiz-Geschichten zu begeistern sein. Ich fand den Schreibstil sehr leicht ("und unbeschwert") und trotz der doch recht ernsten angesprochenen Themen fand ich das Buch unterhaltsam (aber ich habe es mir etwas lustiger vorgestellt, was aber vermutlich die Ernsthaftigkeit von toxischen Beziehungen genommen hätte, so war es eindeutig besser als ich es mir vorgestellt habe.) Ich mag Bücher, in denen insbesondere Frauen sich untereinander helfen und füreinander da sind, Raum für Persönlichkeitsentwicklung ist und gemeinsam etwas zum Besseren verändert wird. Und das ist hier gegeben. Die Frauen finden nach und nach zueinander, man erfährt über jede etwas und sie erleben zusammen "kleine Abenteuer" beim Versuch ihren Plan gemeinsam umzusetzen. Besonders schön ist die Gartenarbeitsidee-aus etwas "Schlechtem " etwas Schönes zu machen, Leben nehmen, aber auch neues Leben entstehen zu lassen. Jetzt deute ich das Buch wahrscheinlich zu poetisch.. Aber mir hat es gefallen, besonders weil ich in den letzten Jahren immer mehr Gefallen an der Gartenarbeit finde. Mein MANN gefällt mir zum Glück auch, im Gegensatz zu den Ehemännern der Protagonistennen, der wird nicht vergraben.❤️ Buchclub-Mitbringsel: Totenkopf-Eiswürfel, (Totenkopfsilikonform)-Pizzatasche, (tanzende Skelette-Silikonform: Wackelpudding)
Als ich den Klappentext im Thalia gelesen hatte dachte ich, eine Thriller-Komödie wäre mal was Neues😂 Und huch was waren das stellenweise für ein Humor und Denkweisen😅 Teils schon hart an der Grenze, den relativ schnell habe ich herausgefunden worum es thematisch im Buch „Ein Mann zum vergraben“ geht ➡️ häusliche Gewalt im Lookdown. Beides für sich schon schwierige Themen. Damals in den Nachrichten wurde auch oft darüber gesprochen. Die Intension dahinter, auch wenn sie stellenweise schwer zu erkennen war - weil moralisch das alles auch nicht so gut ist - war Freundschaft, Verbundenheit und Mut. Eine TW wäre wahrscheinlich angebracht gewesen. Für mich hat es sich gut gelesen, an vielen Stellen musste ich schmunzeln, an anderen Stellen war ich 👀😱🫣☠️ das trifft es glaube ich ganz gut😂 Ob ich das jetzt so empfehlen würde weis ich nicht😅 Ich glaube da muss tatsächlich jeder für sich entscheiden, ob er sowas lesen möchte.
Edwina, meine heimliche Heldin
Worum geht’s? Sally steht in ihrer Küche. Eine blutverschmierte Pfanne in der Hand. Vor ihr auf dem Tisch ihr Mann. Tot. Vor lauter Verzweiflung isst sie erstmal ein Stück Kuchen. Dann beginnt sie mit dem Planen. Meine Meinung: Alexia Casales Krimi-Komödie „Ein Mann zum Vergraben“ hat es wirklich in sich. Ich liebe ihren schwarzen Humor und ihre lockere Schreibweise. Dennoch gibt es auch wirklich tragische Kapitel, die zu Herzen gehen. In dem Buch begleiten wir Sally, Samira, Janey und Ruth, vier Frauen, die in ihrer Ehe fast täglich körperliche Gewalt erfahren. Wir dürfen erleben, wie sie aus der Gewalt ausbrechen und plötzlich vor einem Problem und einem Neuanfang stehen und sich gegenseitig Mut geben, diesen Neuanfang anzugehen. Ihr neues Leben zu planen. Aber meine heimliche Heldin in dem Roman ist Sallys Nachbarin Edwina. Sie wurde mir mit jedem Treffen sympathischer und hat mich am Ende wirklich überrascht. Die Geschichte selbst springt zwischen makabren, sarkastisch-lustigen Szenen und tragischen Kapiteln hin und her. Von daher war es für mich manchmal schwierig, das Genre richtig einzuschätzen. Wir sind mitten im Corona-Lockdown, wo häusliche Gewalt nochmals ein ganz anderes Level erreicht hat. Und diese Kapitel sind wirklich krass. Aus Sicht z.B. von z.B. der frischgebackenen Mutter Janey zu lesen, was sie denkt und fühlt und wie sie handelt. Sally, die Gewalt erlebt und nach und nach alle Kontakte zu Freunden abgebrochen hat. Und auch die anderen – erschreckend, was manche Frauen jahre- und jahrzehntelang mitmachen! Amüsant hingegen waren die Kapitel mit der Planung der Leichenentsorgung, hier gab es einige Stellen zum Schmunzeln. Dieses Buch hat es geschafft, mich nachdenklich zu machen, mich aber auch gut unterhalten. Wir haben realistische Tragödien erlebt, aufgelockert durch diese wirklich tollen, britisch-humorigen Szenen. Ich habe das Buch gerne gelesen und am Meer war es sogar kurz richtig dramatisch. Eine klare Leseempfehlung von mir! Fazit: „Ein Mann zum Vergraben“ ist eine Krimi-Komödie von Alexia Casale, die es wirklich in sich hat. Ein bisschen schwierig war es für mich, das Genre wirklich zuzuordnen, da wir sehr tragische Kapitel hatten. Aber der Schreibstil war locker, die Planung der Leichenentsorgung amüsant und unterhaltsam. Die Charaktere gut dargestellt und Edwina der absolute Hammer. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, es hat mich nachdenklich gestimmt, aber zugleich gut unterhalten. 4 Sterne von mir

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll! Wow! Dieses Buch ist ein Highlight! Also dass es mir gefallen würde hatte ich mir schon gedacht aber, dass es so gut ist hätte ich nicht gedacht! Gleich zu Beginn steigen wir ziemlich schnell in die Story ein. Wir wechseln im Buch immer mal wieder die Perspektive so, dass man alle vier Frauen und ihre Geschichte kennenlernt. Hauptcharakter bleibt dabei aber Sally. Das gibt dem ganzen einen richtig tollen roten Faden und gleichzeitig kann man sich richtig gut in die Charaktere hineinversetzen! Im Buch geht es um vier Frauen, welche alle häusliche Gewalt erleben auf verschiedene Arten und das ist natürlich kein leichtes Thema. Zu Beginn dachte ich auch so: puuuh ob das was für mich ist? Ich persönlich lese eigentlich ungern Bücher zu diesem Thema weil es mich als Psychologin auf der Arbeit schon oft begleitet. Allerdings war es in diesem Buch so gut beschrieben, verarbeitet und in Humor gepackt, dass man es gut aushalten konnte! Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und die Handlung nimmt schnell an Fahrt auf! Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend!!! Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde es toll, dass so ein wichtiges Thema so gut verpackt wurde! Ich hoffe, dass das ganze Thema dadurch nochmal viel Aufmerksamkeit bekommt und eventuell der ein oder anderen Frau Mut macht! Also Leute eine absolute Empfehlung von mir für alle die mal ein super spannendes Buch außerhalb von Fantasy oder Romance lesen wollen!
Dieses Buch ist eigentlich außerhalb meiner Komfortzone aber ich bin sehr froh es doch gelesen zu haben. Häusliche Gewalt ist leider immer noch ein Tabuthema und das Frauen aufgrund dessen zu Mörderrinnen werden erst recht. Diese 4 Frauen haben so unterschiedliches erlebt und werden zu Verbündeten nachdem sie ihre gewalttätigen Ehemänner, im Affekt, umgebracht haben und die Leichen (während der Corona-Zeit) irgendwie los werden wollen. Einerseits ist dieses Buch sehr humorvoll geschrieben und andererseits zeigt es doch warum Frauen ihre furchtbaren Männer nicht verlassen können. Ich fand das Buch richtig gut und vergebe 4 ⭐️
Selten hat mich ein Buch so in ein moralisches Dilemma katapultiert. In der Geschichte von Alexia Casale treffen wir auf vier Frauen, welche häu*sliche Gew*lt erleben, sich aber nach Jahren der Tyrannei selbst befreien. Und da sind wir schon bei meinem moralischen Dilemma, aber lest selber. Die Autorin schafft es ein schweres und Vorallem traumatisches Thema auf eine humorvolle und doch spannende Art und Weise zu verpacken. Nicht nur einmal dachte ich:“ Gott ist das alles absurd. Aber ich verstehe sie.“. Und ich habe sie nicht nur verstanden , sondern während ich las auch nur unterstützt, sie förmlich angefeuert bei ihren Vorhaben. Alexis Casale hat es geschafft, ihre Charaktere so wahrhaftig so lebensnah zu schreiben, das ich förmlich ihren Schmerz gefühlt habe und dadurch während des Lesens eine sehr enge Verbindung zu jeder der Frauen eingegangen bin. Die Geschichte lebt, meiner Meinung nach, auch sehr vom schwarzen Humor und man sollte nicht alles so auf die Goldwaage legen was man da liest oder es allzu ernst nehmen, sondern es als das nehmen was es ist: Unterhaltungslektüre mit einem gewissen Hang zur ,leider, harten Realität. Und eins noch: Edwina ist wahrscheinlich die wahre Heldin des Buches.

Ich habe mir das Buch geholt da ich eine Bekannte habe die es gelesen und geliebt hat. Naja was soll ich sagen also… Ich sag mal so ich liebe und hasse es nicht. Es war mal was anderes und habe es genossen es zu lesen das ist ganz klar. Irgendwann hatte ich schon den Verdacht das es da noch jemanden gibt der sich damit auskennt einen Mann zu vergraben aber ich fand es trotzdem lustig als es dann am Ende raus kam😊 Fazit: es war mal eine andere Geschichte mit etwas schwarzen Humor und ich hatte Spaß beim lesen und darauf kommt es am Ende an😉
Wahnsinn! Ich hab beim Klappentext schon gewusst, dass mir dieses Buch gefallen wird und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil es hat noch so viel mehr bereitgehalten. Das Buch spielt zur Corona Hochphase und handelt insbesondere von Sally die ihren Ehemann ermordet und sich überlegt wie sie ihn nun entsorgen könnte. Eine wirklich wundervolle Story über Freundschaft, Frauen, verschiedene Kulturen und Zusammenhalt. Ich habe das Buch geliebt! Es hatte Tiefgang und war extrem unterhaltsam. Ich habe so viel lachen müssen und das Ende war einfach nur grandios 🥹 Eine Empfehlung für jedermann!
War nicht ganz meins, aber ich nicht schlecht
𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Vier Frauen, vier tote Ehemänner und ein großes, gemeinsames Problem. Die Protagonistin Sally steht vor der Leiche ihres Ehemanns, den sie mit einer gusseisernen Pfanne erschlagen hat – ein Versehen, wie sie selbst beteuert. Statt die Polizei zu rufen, gönnt sie sich ein Stück Kuchen und ein Schaumbad. Ein humorvoller Einstieg, der eine schwarze Komödie erwarten lässt. Doch das Buch überrascht. Was auf den ersten Blick wie eine humorvolle Geschichte mit makabrem Humor erscheint, entpuppt sich als Roman, der ernste Themen anspricht. Sallys Geschichte ist nur eine von vielen in diesem Buch. Ihre Freundinnen Ruth, Samira und Janey haben ebenfalls ihre tyrannischen Ehemänner "entsorgt" und gründen gemeinsam den Club der heimlichen Witwen. Diese Selbsthilfegruppe der besonderen Art schweißt die Frauen zusammen und sie entwickeln Kreativität, um ihre Spuren zu verwischen. Die Figuren sind vielschichtig und gut ausgearbeitet. Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Dämonen mit. Wir werden Zeuge von häuslicher Gewalt, Unterdrückung und der Suche nach Freiheit und Selbstbestimmung. Die Freundschaft und der Zusammenhalt der vier Frauen stehen im Mittelpunkt. Jedoch könnte genau dieser ernsthafte Unterton für einige überraschend und vielleicht sogar enttäuschend sein, wenn ihr – wie ich – mit der Erwartung einer leichten, humorvollen Komödie an das Buch herangeht. Die Geschichten der Frauen und ihre Entwicklung sind fesselnd und die Dynamik innerhalb der Gruppe ist gut dargestellt. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das vielleicht nicht die humorvolle Leichtigkeit bietet, die ich anfangs erwartet habe, aber dennoch durch seine Tiefe und die interessanten Charaktere überzeugt. Es ist wichtig sich vorher darüber im Klaren zu sein, dass die Thematik für eine locker leichte Unterhaltung doch etwas ernst ist.
Ernste Thematik, mit Humor verpackt
Ich muss ehrlich sagen, ich hab etwas anderes erwartet. Bin von der Geschichte aber alles andere als enttäuscht. Die Autorin hat es geschafft mit jeder Menge schwarzem Humor und auf eine, zum Teil morbide Art und Weise, ein wichtiges und ernstes Thema aufmerksam zu machen: Häusliche Gewalt. Die Geschichte handelt zu Zeiten der Corona Pandemie, als der Lockdown in vollem Gange war. Für die einen vielleicht ein Segen, aber für viele ein großer Fluch. Das Thema wird auf eine humor- und gefühlvolle Weise verpackt, lässt die Ernsthaftigkeit aber nicht auser acht. Zwischendurch gab es ein paar Längen, was für mich aber nicht weiter schlimm ist. Bei manchen Charakteren hätte ich mir außerdem etwas mit Tiefe gewünscht, da sie zum Teil doch sehr oberflächlich waren. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Insgesamt ein tolles Buch!

🦠 Corona 🔪 Häusliche Gewalt ☠️ Mord 🏴☠️ Schwarzer Humor
Ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll 😂 Es gibt einen Stern Abzug, weil ich es komisch finde wie die Frauen zusammen gekommen sind… Ich glaube im echten Leben würde ich einem Mädchen mit einem Koffer nichts von meinem Mord erzählen, aber gut 😂 (davon mal abgesehen ist es für mich nicht nachvollziehbar warum die Frauen nicht die Polizei gerufen haben) Ansonsten muss echt jeder für sich selbst entscheiden ob ihm der schwarze Humor und die inspirierenden Leichenentsorgungspläne gefallen 😂😂 für mich ist es eine Leseempfehlung 👌🏽😂
Anders als erwartet und irgendwie nicht ganz rund
Corona-Lockdown in einer britischen Kleinstadt. Sally, Ruth, Samira und Janey haben zwei Dinge gemeinsam. Erstens, sie haben eine Form häuslicher Gewalt durch ihre Männer erfahren. Zweitens, diese Männer sind nun tot und ihr Ableben war mehr oder weniger unnatürlich. Zusammen suchen sie nun nach einer Lösung, wie sie die Leichen verschwinden lassen können und den Verdacht von sich ablenken. Ausgehend vom Klappentext hatte ich ein ganz anderes Buch erwartet. Ich bin mit der Einstellung herangegangen einen humorvollen Krimi á la Achtsam Morden oder Der Donnerstagsmordclub zu lesen. Doch bereits in den ersten Kapiteln wurde ich mit dem sehr schweren und zentralen Thema des Buches konfrontiert: häusliche Gewalt. Alle Mitglieder des Clubs der heimlichen Witwen haben eine Form dieser erfahren, was auch immer wieder sehr direkt erwähnt wird. Gleichzeitig wird besonders durch Sally als eine Art Comic Relief versucht Leichtigkeit und Humor in die Situation zu bringen. Das Buch schien dadurch keinen klaren Fokus zu haben. Soll es nun unterhaltsam sein oder auf die Problematik aufmerksam machen? Dadurch konnte mich auch der Schreibstil nicht wirklich überzeugen. Es wurde immer wieder explizit häusliche Gewalt oder der Lockdown erwähnt, was den Textfluss meist etwas unterbrochen hat. Implizite Erwähnungen oder Show dont tell hätten sich in meinen Augen positiv auf den Gesamteindruck ausgewirkt. Insgesamt ein solides Buch, bei dem die Kombination zweier sehr gegensätzlicher Intentionen leider nicht so ganz funktioniert hat.

Viel Humor vor ernstem Hintergrund
Wow! Die Autorin hat es geschafft ein so ernstes und wichtiges Thema ,vor dem ich wirklich Respekt hatte, wunderbar humorvoll zu verpacken, dennoch seine Ernsthaftigkeit dabei nicht herabzuwürdigen! Das ist ein schmaler Grad den meiner Meinung nach nicht viele schaffen. Es geht um 4 Mütter die während des Lockdowns mit ihren gewalttätigen Männern eingesperrt sind und bei denen die häusliche Gewalt nicht nur neue Formen annimmt sondern auch absolut eskaliert- bis hin zur Leiche. Nun stellt sich den Frauen die Frage: Der Polizei stellen nachdem sie endlich wieder richtig atmen können? Oder doch lieber Katzenstreu kaufen und Kuchen essen... Wie sich die Frauen entscheiden und einander gegenseitig unterstützen ist wirklich schön beschrieben und umgesetzt. An manchen Stellen hatte ich aber auch Tränen in den Augen. Absolut lesenswert!
Dieser vermeintlich humorvolle Roman handelt eigentlich von einer der traurigen Seiten der Realität. Alexia Casale zeigt uns die traumatischen Erlebnisse diverser Frauen, welche unter häuslicher Gewalt leiden. Und sie erinnert auch noch einmal daran, dass der Corona-Lockdown für einige von uns weit aus gravierendere Folgen hatte, als für andere ... Wir begleiten Sally, die im Affekt ihren gewalttätigen Mann mit der Bratpfanne erschlägt und sich plötzlich mit ihrem Leben „in Freiheit“ konfrontiert sieht. Dabei begegnet sie immer wieder anderen Frauen in ähnlichen Situationen – gemeinsam gründen sie einen Club und schreiben ihre Geschichten neu! Die Geschichte beginnt fesselnd und greift die Thematik mit einer guten Brise schwarzem Humor auf. Allerdings muss ich sagen, dass dieser nicht permanent aufrecht erhalten werden kann. Auch die Geschichte an sich fängt irgendwann an sehr zäh und langatmig zu werden. Dabei ist sie jedoch stets gut durchdacht, überzeugt mit unerwarteten Wendungen und einem guten Schreibstil. Bei mir ist der Funke leider nicht so ganz übergesprungen, aber es handelt sich nichtsdestotrotz um ein solides Buch, mit sehr wichtiger Message! à Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ Tel.: 116016 (rund um die Uhr könnt ihr hier im Ernstfall jemanden erreichen!) Danke an den @dtv für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Anders als erwartet
Erwartet hatte ich hier einen locker leichten humorvollen Krimi mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor und auch wenn das Buch durchaus humoristische Einlagen hatte, war mir das Grundthema "häusliche Gewalt" zu präsent, um leichte Unterhaltung zu sein. Natürlich handelt es sich um ein ernstes Thema, das durchaus auch angesprochen werden darf und muss, allerdings hat es einfach nicht so richtig zu dem gewollt witzigen Setting gepasst. Außerdem hatte es für meinen Geschmack einfach auch zu viele Längen, die sich nur gezogen haben. Alles in allem ganz ok, allerdings auch kein Highlight.
»We should all be feminists« stand bei einem meiner Besuche in der New York Public Library auf dem Schild des zugehörigen Shops (falls ihr mal in der Gegend seid, die Bibliothek an der 5th Ave ist auf jeden Fall einen Besuch (oder auch mehrere) wert). • Ein Buch, das ich mit diesem Zitat der Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie verbinde, ist »Ein Mann zum Vergraben« von Alexia Casale. Ich habe es im Juni direkt nach Erscheinen gelesen, nachdem ich aus Zufall drauf gestoßen war, und es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights 2024 → Klappentext in Bild 3. 🪦 So schwarzhumorig das hier klingt, liest sich das gesamte Buch – trotz des ernsten Hintergrunds. Die Autorin Alexia Casale hat, wie sie im überaus wichtigen Nachwort erwähnt, über 12 Jahre als Lektorin im Bereich Menschenrechte mit dem Schwerpunkt Gewalt gegen Frauen und Mädchen gearbeitet; sie weiß also, wovon sie schreibt. In Großbritannienwird durchschnittlich jeden 3. Tag eine Frau durch einen Mann getötet (gleiches gilt für Deutschland). Während des Corona-Lockdowns, in dem die Geschichte spielt, verdoppelte sich diese Anzahl, die Meldungen häuslicher Gewalt stiegen drastisch an. • In »Ein Mann zum Vergraben« setzen sich die Frauen nun zur Wehr und bringen – mal mehr, mal weniger beabsichtigt – ihre Ehemänner um die Ecke. Die Frage ist bloß, wie kriegt man sie danach unbemerkt unter die Erde? 🪦 Natürlich ist die Geschichte absolut nicht realistisch und an keiner Stelle bekommt man den Eindruck, dass es eine gute Idee wäre, sich auf diese Art und Weise eines unliebsamen Partners zu entledigen. Durch den schwarzen Humor, die überzeichnete Story und die sympathischen Charaktere wird man jedoch auf ein Thema aufmerksam gemacht, das immer noch viel zu schnell als »Familiendrama« zu den Akten gelegt wird und allgemein zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Denn nach der Lektüre dieses Romans kann man nur zu einem Schluss kommen: We should all be feminists.

Nicht das was ich erwartet habe
Wer sich hier (so wie ich) auf einen locker-leichten und lustigen Krimi einstellt, wird wahrscheinlich enttäuscht. Wir haben vier Frauen, die alle häusliche Gewalt erlebt haben und ihre Männer umgebracht haben. Nun ist die Frage wie sie es schaffen dies zu vertuschen und sie hecken einen Plan dafür aus. Denn keine der Frauen möchte ins Gefängnis. Doch schaffen sie es wirklich die Leichen zu entsorgen und sich zudem noch eine glaubhafte Geschichte auszudenken? Die Thematik finde ich super wichtig, aber das Buch war zwischendrin einfach nur deprimierend. Die "lustigen" stellen fand ich keineswegs lustig und meiner Meinung nach hatte das Buch zu viele Längen
Einfach unterhaltsam
Die Pandemie hat die Welt über Nacht verändert. Durch Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen haben die Menschen die meiste Zeit zuhause verbracht, was jedoch zur Folge hatte, dass unter anderem Vereinsamung, häusliche Gewalt und auch Femizide zugenommen haben. Alexia Casales Roman "Ein Mann zum Vergraben" spielt zur Hochzeit der Pandemie. Erzählt wird die Story aus Sicht von Sally, die eines Morgens ihren Mann mit einer Bratpfanne erschlägt, nachdem er sie jahrelang physisch und psychisch misshandelt hat. Ein paar wenige Kapitel sind auch aus Sicht der anderen Protagonistinnen Ruth, Samira und Janey, die ebenfalls von ihren Männern unterdrückt und missbraucht werden und sich deswegen derer entledigen. Und so entsteht der "Club der heimlichen Witwen". Zugegeben, so wirklich realistisch ist das nicht. Dies ist aber auch nicht der Anspruch der Autorin, die im Nachwort die Handlung als "hanebüchen" bezeichnet. Denn dass vier Frauen in unmittelbarer Nachbarschaft ihre Männer umbringen, ist relativ unwahrscheinlich. Umgekehrt wäre es aber nicht so weit hergeholt, dass vier Frauen in dem Umkreis Opfer von Femiziden würden. Sehr erschreckend! Ich muss aber sagen, dass mir die überspitzte und sarkastische Darstellung der Story echt gut gefallen hat. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, die Charaktere sind so sympathisch – neben den vier Protagonistinnen habe ich auch Samiras Tochter Leila und Sallys neugierige Nachbarin Edwina in mein Herz geschlossen. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so gut unterhalten und zum Schmunzeln bringen würde. Mir hat der schwarze Humor der Autorin jedenfalls gut gefallen, ohne dass die zugrundeliegenden Themen dabei an Ernsthaftigkeit verloren haben. Ich fand es schön zu sehen, wie die Frauen sich ohne ihre Männer entwickelt haben und durch den Kontakt zueinander eine enge Freundschaft aufbauen. Für mich ist "Ein Mann zum Vergraben" einfach ein tolles Buch und ich freue mich schon sehr darauf, mehr von der Autorin zu lesen. 🙂
Es war glaube ich mein erstes Buch, das während Corona gespielt hat. Das war schon irgendwie ungewöhnlich. Das Buch behandelt das ernste Thema häusliche Gewalt recht schwarzhumorig. Für mich hat es jedoch nicht ganz die Balance gefunden, bzw. war es für mich noch so, dass ich es als so realistisch angesehen habe, dass mir der lustig-flapsige Umgang mit der Selbstjustiz der Frauen und insbesondere das Verschleiern ihrer Taten vor Familienmitgliedern teils schwer im Magen lag. Für mich hatte sich der Plot in der Mitte ein bisschen gezogen, zum Ende hin wurde es aber nochmal spannender. Insgesamt war es ein Buch mit unbestreitbar wichtigen Thema, dessen Umsetzung für mich aber nicht ganz gepasst hat
Mehr Chaos als Charme
Von diesem Buch hatte ich mir eine unterhaltsame, vielleicht sogar witzige Geschichte erwartet – stattdessen bekam ich eine Handlung, die für mich völlig durcheinander und schwer nachvollziehbar war. Die vielen verschiedenen Erzählstränge und Charaktere wirkten auf mich nicht gut miteinander verknüpft, was dazu führte, dass ich schnell den Überblick verloren habe. Der Humor, den ich mir erhofft hatte, blieb für mich komplett aus. Stattdessen war der Stil extrem stumpf, die Handlung schleppend, und keiner der Charaktere konnte mich wirklich packen. Alles wirkte konfus und beliebig. Nach der Hälfte musste ich das Buch schließlich abbrechen – es hat mich schlichtweg nicht mehr interessiert, wie es weitergeht.
Ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Ich hatte bei dem Cover und dem Klappentext, eine schwarzhumorige, etwas skurrile Geschichte erwartet. Das ist es teilweise auch, aber vor allem ist es eine ernste und in weiten Teilen erschreckende Geschichte, was Frauen und Mädchen viel zu oft ertragen müssen und wie schwer es ist, sich aus gewalttätigen Beziehungen zu befreien. Das Thema des Buches hat mir sehr gut gefallen, genau so sehr, wie die sich entwickelnden Frauenfreundschaften. Und auch mit was für einer Cleverness die Frauen ihre "vier Probleme" angegangen sind. Und das war gleichzeitig auch mein Problem. Ich fand es manchmal etwas "zu drüber " und zum Ende hin auch oft unlogisch und nicht ganz nachvollziehbar. Außerdem hatte ich auch Probleme mit dem Schreibstil, wobei das durchaus auch an der Übersetzung liegen kann. Ich fand ihn teilweise etwas holprig, zuviele Wiederholungen und die Geschichte selbst hat auch nur sehr langsam Fahrt aufgenommen. Gerade die ersten 2 Drittel fand ich stellenweise schon etwas zäh und langatmig. Aber im Großen und Ganzen ein gutes Buch, mit einem sehr wichtigen Thema. Unbedingt das Nachwort lesen!
Schweres Thema mit witziger Story
Dass das Thema Gewalt an Frauen mehr als präsent ist, sollte jedem klar sein. Aber durch den Witz fand ich es ganz cool der Shory zu folgen und mitzufiebern, ob der Club der geheimen Witwen mit ihrem Plan davon kommen. Teils hat es sich für mich gezogen, bis auf das letzte Viertel, was wirklich nochmal ein bisschen Spannung brachte. Eine kleine Vorahnung bezüglich Edwina hatte ich, und diese wurde auch bestätigt - mit Abstand auf jeden Fall meine Lieblingsfigur des Buches. An sich ein Buch was ok ist, aber kein muss.
„Overall, women account for roughly three quarters of domestic homicide victims.“ Oft werden Stimmen von Frauen missachtet. Ihr Leid ignoriert. Ihr Wert herabgesetzt. Meist kommt man nicht weit mit ernsten Gesprächen, deshalb gibt es auch viele Comedians, die auf wichtige Themen mit Humor aufmerksam machen wollen. Das war ungefähr die Intention der Autorin. Gerade im Lockdown ist die häusliche Gewalt gestiegen und in letzter Zeit auch die Zahl der Femizide generell. Deshalb finde ich das Buch gerade passend. Denn genau das ist das Hauptthema der Geschichte. Nur hier verlieren nicht die Frauen ihr Leben, sondern die Ehemänner. Jedes Paar hatte ihre eigene Geschichte und man lernt dadurch verschiedene Hintergründe kennen, wobei die Männer einem grundsätzlichem Muster folgten. Es wird mit leichtem schwarzen Humor erzählt, und zwischendurch wird es etwas zäh, doch so ein Leben, wie das der Ehefrauen, ist auch nicht das Goldene vom Ei! Nun gut, das Schicksal wollte diesmal den Frauen eine Chance geben und ihre Männer werden „eliminiert“. Total im Schock und mit der schleichenden Gewissheit, dass sie endlich frei sind, versuchen sie die Leichen loszuwerden und gründen eine Art Selbsthilfegruppe. An alle Frauen, die Kraft brauchen, lasst euch euren Wert nicht nehmen und redet darüber. Ich höre eure Stimmen gerne laut 🤍
Sarkastisch amüsant und trotzdem ernst
Die Struktur, in der die Geschichte erzählt wird ist zu Beginn etwas verwirrend. Doch nach ein paar Kapiteln findet man sich schnell in die Geschichte ein und auch der Schreibstil ist gut verständlich. Es fiel mir durchgehend schwer eine Bindung oder Verständnis zu der Charakterin zu empfinden, da eine extrem komplizierte und schlimme Situation sehr übertrieben manchmal auch lächerlich dargestellt wurde. Wurde die Handlung in dem einen Kapitel ernsthaft aufgegriffen und verarbeitet, so wurde in einem anderen Kapitel auf eine sehr unterhaltsame Weise darüber berichtet. Dieses Gleichgewicht hat mich gut unterhalten, aber auch oft verwirrt. Die Protagonistin lernt man erst im Verlauf so richtig kennen, war mir jedoch nie unsymphatisch. Alles in einem eine Geschichte, die durch die Thematik zum Anregen und Mitfühlen animiert aber auch sehr unterhaltsam geschrieben ist. Manchmal etwas verwirrend, aber definitiv nicht langweilig!























































